TTG Bingen / Münster-Sarmsheim e.V.
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Deutsche Jugend-Mannschaftsmeisterschaften in Mönchengladbach-Rheydt 21./22.06.2008
RTTV-Verbandstag in Bingen 13.06.2008
Berichte vom 19.05.-25.05.2008
Berichte vom 12.05.-18.05.2008
Welt Olympia-Qualifikation in Budapest (Ungarn) vom 08.-11.05.2008
Berichte vom 05.05.-11.05.2008
Berichte vom 28.04.-04.05.2008
Bericht vom Spieltag 26./07.04.2008 in der 2. Bundesliga Damen Süd
Berichte der Spielrunde vom 21.04.-27.04.2008
Bericht vom Spieltag 18.04.-20.04.2008 in der 2. Bundesliga Damen Süd
Berichte der Spielrunde vom 14.04.-20.04.2008
Berichte der Spielrunde vom 07.04.-13.04.2008
Berichte der Spielrunde vom 31.03.-06.04.2008
Tschechische Meisterschaften der Damen/Herren in Hodonin 28.-30.03.2008
Nationale Deutsche Meisterschaften der Damen/Herren in Hamburg 28.-30.03.2008
Berichte der Spielrunde vom 24.03.-30.03.2008
Bericht vom Spieltag 16.03.2008 in der 2. Bundesliga Damen Süd
Berichte der Spielrunde vom 10.03.-16.03.2008
Bericht vom Spieltag 08./09.03.2008 in der 2. Bundesliga Damen Süd
Berichte der Spielrunde vom 03.03.-09.03.2008
Berichte der Spielrunde vom 25.02.-02.03.2008
Berichte der Spielrunde vom 18.02.-24.02.2008
Bericht vom Spieltag 17.02.2008 in der 2. Bundesliga Damen Süd
Berichte der Spielrunde vom 11.02.-17.02.2008
Südwest-Einzelmeisterschaften der Damen/Herren 09./10.02.2008
Berichte der Spielrunde vom 04.02.-10.02.2008
Bericht vom Spieltag 26.01.2008 in der 2. Bundesliga Damen Süd
Berichte der Spielrunde vom 21.01.-27.01.2008
RTTV-Einzelmeisterschaften der Damen/Herren am 20.01.2008
Berichte der Spielrunde vom 07.01.-13.01.2008
Bericht vom Spieltag 08./09.12.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd
Berichte der Spielrunde vom 03.12.-09.12.2007
Bericht vom Spieltag 01./02.12.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd
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Bericht vom Spieltag 24.11.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd
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Bericht vom Spieltag 20./21.10.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd
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Bericht vom Spieltag 16.09.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd
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Berichte der Spielrunde vom 27.08.-02.09.2007
Vorbericht auf die 2. Bundesliga Damen Süd vom 25.08.2007
Kreisrangliste Damen des Kreises Bingen 25.08.2007
Saison 2007/2008 Vorberichte aus den Spielklassen
Vorbericht auf die 2. Bundesliga Süd der Damen
Deutsche Jugend-Mannschaftsmeisterschaften in Mönchengladbach-Rheydt 21./22.06.2008

Hassia-Mädels sind Deutscher-Vizemeister
Erfolgreicher Abschluss einer langen Tischtennissaison

In der Sporthalle von Mönchengladbach-Rheydt ist für die Mädchenmannschaft von Hassia Bingen, bei den Deutschen Tischtennis-Mannschaftsmeisterschaften der Jugend, mit dem Gewinn der Deutschen Vizemeisterschaft ein Traum in Erfüllung gegangen. Unter den acht besten Mädchenteams aus ganz Deutschland war man mit dem Ziel angetreten, wie im letzten Jahr (Platz vier) in das Halbfinale vorzustoßen und mit dem Sprung auf das Treppchen sich einen Traum zu Erfüllen.
Dafür trainierten die fünf Hassiatinnen im Vorfeld intensiv und auch am Freitag, dem Anreisetag, absolvierten sie noch ein einstündiges Training in der Veranstaltungshalle. An dem darauffolgenden Samstag standen die drei Vorrundenspiele an, aus denen sich die ersten beiden der zwei Gruppen für das Halbfinale qualifizierten. Nach der Begrüßung des Veranstalters und Vertreter des Deutschen Tischtennisbundes wurde die Nationalhymne gespielt. Danach begannen die Spiele unter strengen Blicken der Schiedsrichter und mit zahlreich durchgeführten Schlägerkontrollen in den neuen Schlägerprüfboxen.
Die Hassiatinnen trafen in ihrer ersten Partie auf den Westdeutschen Vizemeister TV Eintracht Frohnhausen. Nach Siegen des Doppels Mai Xiang/Clarissa Becker und den Einzelerfolgen von Clarissa Becker (2), Ting Xiang (2) und Isabelle Roos hieß es am Ende 6:3 für Bingen. In dem zweiten Spiel traf man auf die Nachwuchsmannschaft des Bundesligisten SV Böblingen, die ihr erstes Spiel ebenfalls gewonnen hatten. Es wurde eine spannende Begegnung in der die Binger-Mädchen nach 3:2 Führung, dem darauffolgenden 3:4 Rückstand, am Ende verdient mit 6:4 gewannen. In den letzten drei Einzelspielen gaben Clarissa Becker, Isabelle Roos und Rabea Becker jeweils nur einen Satz ab und schlugen mit dem Doppelerfolg von Mai Xiang/Clarissa Becker, sowie zwei weiteren Siegen von Clarissa Becker und Isabelle Roos das Tor zum Halbfinale bereits ein Stück weit auf. Den Gruppensieg mit 6:0 Punkten sicherten sich die Hassiatinnen mit dem abschließenden 6:1 Erfolg gegen den Norddeutschen Mannschaftsmeister SV Eintracht Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) durch Punkte von Mai Xiang/Clarissa Becker, Ting Xiang/Rabea Becker, Clarissa Becker (2), Isabelle Roos und Rabea Becker.
Bereits um 8:30 Uhr am Sonntagmorgen fand die
Halbfinalbegegnung gegen den favorisierten bayrischen Vertreter und Süddeutschen Mannschaftsmeister Spvgg DJK Wolframs-Eschenbach statt. Es wurde das beste Spiel der Binger-Spielerinnen, die alle fünf hochkonzentriert, mit großer Spielfreude und technisch starkem Spiel überzeugten. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung zog man mit einem 6:3 Sieg, durch Punkte von Mai Xiang/Clarissa Becker, Mai Xiang (2), Clarissa Becker, Ting Xiang und Isabelle Roos verdient in das Finale ein. Der Traum von einer Medaille war nun wahrgeworden.
Im Finale gegen den Lokalmatadoren und Westdeutschen Mannschaftsmeister SV Walbeck, die von vielen Fans lautstark unterstützt wurden, musste man sich in einer offenen und ausgeglichenen Partie am Ende mit 3:6 geschlagen geben. Zwei ungenutzte Matchbälle im Eröffnungsdoppel, eine nicht zum Sieg gereichte 9:6 Punkteführung im fünften Satz, neun Satzverluste mit nur zwei Punkten unterschied, davon sechs Sätze in der Verlängerung, zeigt deutlich wie knapp es am Ende zuging. Für die Binger punkteten im Finale das Doppel Ting Xiang/Rabea Becker und in den Einzeln Mai Xiang und Clarissa Becker. Trainer Frank Liesenfeld, Betreuerin Anja Becker und die mitgereisten Eltern und Freunde waren mit der erreichten Deutschen Vizemeisterschaft der Mädchen von Hassia Bingen mehr als Zufrieden und stolz auf die erbrachten Leistungen in der gesamten, langen Tischtennissaison.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 28/2008

Vizemeister bei letztem Auftritt
Hassia-Mädchen unterliegen im Finale der Deutschen Meisterschaft 3:6
Von Michael Heinze MÖNCHENGLADBACH/BINGEN Riesenerfolg für die Tischtennis-Mädchen von Hassia Bingen: Nach Platz vier im vergangenen Jahr schnappte sich sich das Oberliga erprobte Teenager-Team bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Mönchengladbacher Vorort Giesenkirchen die Silbermedaille.
"Absolut überragend", schwärmte Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld hernach. "Was die Mädels an diesen beiden Tagen gespielt haben, kann man eigentlich gar nicht in Worte fassen." Mit ein Quäntchen mehr Glück hätten Liesenfelds Talente sogar den Titel holen können. Das 3:6 im Endspiel gegen die Lokalmatadoren vom SV Walbek klingt jedenfalls deutlich klarer, als es tatsächlich war.
"Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft", betonte Liesenfeld. "Es war eine ganz offene Geschichte. Von den vier Halbfinalisten hätte jeder Deutscher Meister werden können - alle waren fast auf gleichem Niveau." So hatten Mai Xiang/Clarissa Becker im Eingangsdoppel des Finales zwei Matchbälle. Einen im vierten Satz und einen im fünften Durchgang. Allein: Sie vermochten keien von beiden zu nutzen. So hieß es nach dem Fünfsatzsieg von Ting Xiang/Rabea Becker nach den Doppeln statt 2:0 für die Hassia nur 1:1. Das Schlüsselspiel aber war das Einzel von Isabelle Roos, die im hinteren Paarkreuz mit 9:6 im Entscheidungssatz führte. "Danach hat sie leider keinen Punkt mehr gemacht", bedauerte Liesenfeld. "Es wäre das 3:3 gewesen - so lagen wir 2:4 hinten und es hat am Ende nicht mehr gereicht."
Ein Tick mehr Erfahrung
Im Einzel punkteten Mai Xiang und Clarissa Becker für die Hassia, die jeweils in 3:1-Sätzen gegen Verena Horsten triumphierten. Der Sieg von Roos im zweiten Einzel kam nicht mehr in die Wertung. "Walbeck war vor zwei Jahren Deutscher Vizemeister bei den Schülerinnen", resümierte Liesenfeld. "Die waren uns einen Tick voraus, was die Erfahrung und die Cleverness angeht. Außerem haben sie als Vertreter des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes Heimrecht genossen." Die SVW-Fans, die dem halben Dutzend mitgereisten Hassia-Anhängern in der Sporthalle im Asternweg zahlenmäßig weit überlegen waren, veranstalteten einen Höllenlärm. "Das hat unsere Mädels leider Gottes ein bisschen beeinflusst, auch wenn das nicht negativ klingen soll", so der erfahrene Coach. "Wir waren noch ein bisschen grün - diese Atmosphäre kannten wir nicht."
Ihre Vorrunden-Gruppe hatten die Hassiatinnen dominiert. Gegen TV Eintracht Frohnhausen (6:3), SV Böblingen (6:4) sowie SV Eintracht Quedlinburg (6:1) gab es mehr oder weniger klare Siege. Im Halbfinale rangen die Bingerinnen die SpVgg DJK Wolframs-Eschenbach mit 6:3 nieder. Wobei Mai Xiang dabei das Kunststück gelang, die Nummer eins des Gegners, die sonst alles gewann, in fünf Sätzen in die Knie zu zwingen. "Meiner Meinung nach das beste Einzel der gesamten Meisterschaften", urteilte Liesenfeld. In der Tat lieferten sich die beiden jungen Damen mit den Noppen auf der Rückhand ein Duell auf technisch extrem hohem Niveau. Wolframs-Eschenbach setzte sich später im Spiel um Platz 3 mit 6:4 gegen den Böblinger Bundesliga-Nachwuchs durch.
Da Mai Xiang und Isabelle Roos aus Altersgründen ausscheiden und Clarissa Becker ein Jahr pausieren wird, war die DM in Mönchengladbach gleichzeitig der letzte große Auftritt der besten Hassia-Mädchen-Mannschaft aller Zeiten.
ALLGEMEINE ZEITUNG 17.06.2008

Jugend
Borussia Düsseldorf und der SV Walbeck Deutsche Jugendmeister
Mönchengladbach-Giesenkirchen. Bei den Mädchen holte sich der SV Walbeck den Titel mit einem 6:3 im Finale gegen Hassia Bingen. Marina Holla, Verena Horsten, Franziska Holla und Fabienne Vogel gehören zum erfolgreichen Team. Nach 1:2-Rückstand sorgten vier Erfolge für ein zwischenzeitliches 5:2 und damit für mehr als die Vorentscheidung. Nach dem 5:3 machte Franziska Holla alles klar. In den Halbfinals hatte Walbeck Böblingen mit 6:4 geschlagen und Hassia Bingen die Spv/DJK Wolframs-Eschenbach mit 6:3.
Über einen 4:4-Zwischenstand kam die Spv./DJK Wolframs Eschenbach zum 6:4 im Spiel um Platz drei gegen den SV Böblingen. Rang fünf ging an den SV Ober-Kainsbach, der sich vom TSV Eintracht Frohnhausen 5:5 trennte, aber das kleine Quentchen Glück mehr hatte und einen Satz mehr gewann: 19:18. Auch das Spiel um Platz sieben fand keinen eindeutigen Sieger: 5:5 und 20:19 hieß es am Ende für den SV Eintracht Quedlinburg im Match gegen den MTV Jever.
Borussia Düsseldorfs Jugend-Abteilung ist erstmals in der Vereinsgeschichte Deutscher Mannschaftsmeister der Jungen bei den DJK Sportfreunde 08 Rheydt geworden. Mit souveränen Siegen in den drei Vorrundenbegegnungen, einem 6:0 im Halbfinale gegen die Hauptstädter Hertha BSC und einem 6:3 im Endspiel gegen TuS Bad Aibling sicherte sich das Team um Trainer Mirko Guth am Sonntagnachmittag den nationalen Titel. Bad Aibling hatte im Halbfinale die TG Donzdorf mit dem hauchdünnen Vorsprung von einem Satz beim 19:18 (5:5) besiegt.
"Das war eine souveräne Leistung unserer Jungs", kommentierte Borussia Düsseldorf Jugendwartin Nina Erdell die Leistung "ihrer" Jungs in Mönchengladbach-Reydt. "Den Titel hätten wir uns allerdings fast noch verspielt, will wir zum Beginn des Finals zu überheblich waren. Trotzdem war das eine Riesenleistung, auf die wir sehr stolz sind." Getreu dem Motto "Never Change a winning Team" setzte Trainer Guth im gesamten Turnierverlauf auf die selbe Truppe, bestehend aus Se Hong Jan, Joseph Qu, Lars Kuger und Anton Adler.
"Wir freuen uns riesig über diesen Erfolg. Nur eine gute Jugendarbeit ist die Basis für die Bolls von morgen. Außerdem haben sich unserer Jungen schon durch den Titelgewinn bei der Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaft einen Startplatz in der Herren-Landesliga gesichert", so Borussia-Präsident Dr. Fritz Wienke.
Und auch DTTB-Ehrenpräsident Hans-Wilhelm Gäb zeigte sich angetan von der Leistung der Borussien-Jungen: "Es ist ein klassischer Beweis, dass sich Hochleistungssport mit guter Jugendarbeit verbinden lässt."
Hinter Düsseldorf und Bad Aibling holte sich Hertha BSC Berlin Platz drei. Die Berliner spielten im kleinen Finale 5:5 gegen die TG Donzdorf, waren aber um einen einzigen Satz beim 23:22 besser. Platz fünf ging an die SG Anspach, die den TTC Tüddern mit 6:3 schlug. Rang sieben erkämpfte sich das Team vom SV Eintracht Mendig, das die Tischtennis-Freunde BVM nach einem 5:5 mit 22:18 vier Sätze im Voraus hatte. DTTB-Homepage, 23.06.2008


Jugend
Stärkste Nachwuchsteams kämpfen um die nationalen Titel
Frankfurt/Main. Für die Finalisten ist es der Saisonhöhepunkt schlechthin: Die Endspiele um die Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften in Mönchengladbach-Giesenkirchen und um die Deutschen Schüler-Mannschaftsmeisterschaften in Tornesch. Jeweils acht Teams haben sich über diverse lokale und regionale Ausscheidungen für die Endrunde qualifiziert. Und noch bevor der erste Ballwechsel am kommenden Wochenende gespielt wird, steht eines fest: Alle 32 Vereine haben über Jahre hinweg eine ausgezeichnete Jugendarbeit geleistet, sonst wären die Mannschaften nicht so weit gekommen. Denn es reicht nicht, ein Ausnahmetalent zu besitzen, sondern nur als Team besteht die Chance, den Titel zu gewinnen.
Eine Vorhersage, wer zu den Favoriten zählt, ist kaum möglich. Der Blick auf die Teilnehmerliste gibt allerdings auch einige sehr bekannte Vereinsnamen her, was aber nicht gleichbedeutend mit einer Favoritenrolle sein muss. Unter anderem ist bei den Mädchen der Nachwuchs des Bundesligisten SV Böblingen sowie bei den Jungen des Rekordmeisters Borussia Düsseldorf am Start. Auch die Zweitligisten Hertha BSC Berlin und Hassia Bingen schicken ihre Jugend ins Rennen. Gleich zweimal ist der TTC Mennighüffen dabei. Er stellt Mannschaften bei den Schülerinnen und den Schülern.
Folgende Gruppen wurden für die Endrunde ausgelost:
In Mönchengladbach-Giesenkirchen, Durchführer ist der DJK Sportfreunde 08 Rheydt, Mädchen, Gruppe A: SV Eintracht Quedlinburg, BfV Hassia Bingen, TSV Eintracht Frohnhausen, SV Böblingen; Gruppe B: SpVgg DJK Wolframs-Eschenbech, SV Walbeck, MTV Jever, SV Ober-Kainsbach.
Jungen, Gruppe A: Borussia Düsseldorf, TG Donzdorf, SV Eintracht Mendig, Tischtennis-Freunde BVM; Gruppe B: SG Anspach, Hertha BSC Berlin, TTC Tüddern, TuS Bad Aibling.
In Tornesch, Durchführer TuS Esingen, Schülerinnen, Gruppe A: TSV Nusplingen, TSV Gernsheim, Ratzeburger SV, TTC Mennighüffen; Gruppe B: FT Preetz, TTV Ense, TSV Gau-Odernheim, TT Klosterreichenbach.
Schüler, Gruppe A: TTC Mülheim-Urmitz, TGV Eintracht Beilstein, TuS Lichterfelde Berlin, TTC Mennighüffen; Gruppe B: TV 1847 Düren, CfL Berlin, DJK SB Regensburg, SV Mörlenbach.
Gespielt wird in den Gruppen jeder gegen jeden. Danach ermitteln die beiden Gruppensieger über Kreuz in zwei Halbfinals die Endspielteilnehmer. Die beiden Dritt- und Viertplatzeirten der Vorrundengruppen ermitteln ebenfalls über Kreuz die Teilnehmer der Spiele um Platz fünf, beziehungsweise sieben.
Die Spiele werden im Vierer-Mannschafts-System, zwei Doppel, acht Einzel, ausgetragen. Sieger ist das Team, das zuerst sechs Punkte gewonnen hat.
DTTB-Homepage, 18.06.2008


Hassia-Mädchen peilen DM-Sieg an
Binger Tischtennis-Talente treffen bei Mannschaftsmeisterschaft in Rheydt auf starke Konkurrenz
Von Michael Heinze. BINGEN Die Tischtennis-Mädchen von Hassia Bingen wollen Deutscher Mannschaftsmeister werden. Zuzutrauen ist das den Talenten von Cheftrainer Frank Liesenfeld und Anja Becker allemal. Die DM-Endrunde steigt am Samstag (9 bis 18 Uhr) und Sonntag (8.30 bis 14 Uhr) im nordrhein-westfälischen Rheydt. In Gruppe A bekommen es die Hassiatinnen mit dem SV Eintracht Quedlinburg (Sachsen-Anhalt), dem TV Eintracht Frohnhausen (Nordrhein-Westfalen) sowie dem Bundesliga-Nachwuchs des SV Böblingen (Baden-Württemberg) zu tun.
In Gruppe B messen die Spvgg. DJK Wolframs-Eschenbach (Bayern), der SV Walbeck (Nordrhein-Westfalen), der MTV Jever (Niedersachsen) sowie der SV Ober-Kainsbach (Hessen) ihre Kräfte.
"Nach Platz vier im Vorjahr ist unser Ziel erneut das Halbfinale", kommentiert Liesenfeld. "Ein Platz auf dem Treppchen wäre schon ein Traum. Und wenn wir in Bestbesetzung spielen und alle fit sind, muss uns auch erst einmal jemand schlagen." Fakt ist: In den vergangenen 14 Tagen haben Mai Xiang, Clarissa Becker, Ting Xiang, Isabelle Roos und Rabea Becker sehr viel trainiert. "Aber wir kennen die Gegner nicht", gibt Liesenfeld zu bedenken. Klar dürfte aber sein, dass die Konkurrenz bärenstark ist. "Sehr viele Mannschaften treten mit Mädchen an, die wie wir schon im Damenbereich spielen." Ein Fragezeichen steht hinter der Fitness von Spitzenspielerin Mai Xiang. "Sie hat seit Wochen gesundheitliche Probleme und war zuletzt leider immer noch nicht ganz fit", so Liesenfeld. "Sie war jetzt schon bei mehreren Ärzten - das ist ziemlich mysteriös."
Nur mit einer voll belastbaren Mai Xiang kann das Teenager-Quartett vom Rhein-Nahe-Eck seine ehrgeizigen Ziele verwirklichen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 17.06.2008

Deutsche Jugend-Mannschaftsmeisterschaften - 21./22.06.2008 in Mönchengladbach-Giesenkirchen
Gruppenauslosung - Vorrunde Mädchen:
Gruppe A

SV Eintracht Quedlinburg
BFV Hassia Bingen
TV Eintracht Frohnhausen
SV Böblingen

Gruppe B
Spvgg DJK Wolframs-Eschenbach
SV Walbeck
MTV Jever
SV Ober-Kainsbach


Gruppenauslosung - Vorrunde Jungen:
Gruppe A

Borussia Düsseldorf
TG Donzdorf
SV Eintracht Mendig
Tischtennis-Freunde BVM
Gruppe B
SG Anspach
Hertha BSC Berlin
TTC Tüddern
TuS Bad Aibling


Teilnehmende Mädchenmannschaften an den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften am 21./22.06.2008 in Mönchengladbach-Rheydt
SV Eintracht Quedlinburg (Sachsen-Anhalt/TTVSA)
MTV Jever (Niedersachsen/TTVN)
SV Walbeck (Westdeutscher Tischtennisverband/WTTV)
Eintracht Frohnhausen-Essen (WTTV)
Spvgg/DJK Wolframs-Eschenbach (Bayern/BTTV)
SV Böblingen (Baden-Württemberg/BATTV)
SV Ober-Kainsbach (Hessen/HTTV)
BFV Hassia Bingen (Rheinhessen/RTTV)

RTTV-Verbandstag in Bingen 13.06.2008

Mark Twain hätte Spaß gehabt
Tischtennis-Verbandstag nach 75 Minuten beendet/Anpassung bei den Meldegeldern
Von Martin Gebhard. Mark Twain hatte einmal gesagt: "Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende - und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen." Hätte der amerikanische Schriftsteller (1835 bis 1910) den Verbandstag des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) bei Hassia Bingen im Mensa-Neubau der Grund- und Hauptschule in Büdesheim besuchen können, den sich neun der 126 Vereine entgehen ließen, der Erfinder der Abenteurer Tom Sawyer und Huckleberry Finn hätte seine helle Freude gehabt.
Und nach Rekord verdächtigen 75 Minuten, in denen zahlreiche verdiente Funktionäre und Sportler geehrt worden waren, alle Tagesordnungspunkte die uneingeschränkte Zustimmung und vor allem sämtliche Redner ihre Themen kurz und knackig auf den Punkt gebracht hatten, konnten die ganz Eiligen unter den Delegierten die Heimreise antreten.
RTTV-Präsident Markus Baisch (Ockenheim) begrüßte als Ehrengast neben dem kommissarischen Hassia-Präsidenten Bernd Haber vom Sportbund Rheinhessen Reinhold Heinz (beide Bingen), der die RTTV-Präsidiumsmitglieder Franz-Josef Streit (Sörgenloch) und Joachim Lautebach (Bingen) mit der Sportbund-Ehrennadel auszeichnete. Aus den Händen von Baisch erhielt Günther Altheim die Goldene, Gerhard Altheim (beide Lörzweiler) und Werner Laufersweiler (Sprendlingen) die Silberne sowie RTTV-Präsidiumsmitglied Michael Scheller (Gimbsheim) die Bronzene Ehrennadel des Tischtennis-Verbandes. Günther und Gerhard Altheim überreichte Baisch für je 50 Jahre aktive Sportausübung auch den Ehrenteller. Dem 31 Jahre jungen RTTV-Präsidenten wurde wiederum ebenso einmütig das Vertrauen ausgesprochen wie seinen Präsidiums- beziehungsweise Beiratsmitgliedern, Kassenwart Franz-Josef Streit, Jugendwart Steffen Heck (Gau-Odernheim), Pressewart Gert Adolphi (Mainz), Damenwartin Barbara Heck (Finthen), Schul- und Breitensportreferent Hans-Gerhard Schmitz (Ingelheim) und Lehrwart Volker Bauer (Gau-Odernheim), der gleichzeitig als Geschäftsführer tätig ist. Als einen Kassenprüfer wählte das Plenum Christian Binnefeld (Finthen), da Hans-Peter Best (Mettenheim) freiwillig ausgeschieden war.
Erstaunlich schnell konnte Baisch die Delegierten von Anträgen überzeugen, die ihnen der RTTV-Beirat zur Beschlussfassung vorgelegt hatte. Gleich der erste ging ums liebe Geld der Vereine: "Nachdem der RTTV seit über zehn Jahren keine Beiträge und Gebühren erhöht hat, ist eine Verbesserung der Einnahmesituation vor dem Hintergrund gestiegener Kosten notwendig", warb er bei den Klubvertretern um eine "moderate Anpassung" bei den Meldegeldern pro Mannschaft (nunmehr für Aktive 25 Euro und den Nachwuchs 15 Euro) bereits im Vorfeld der Sitzung. Immerhin spüle dies rund 4000 Euro in die RTTV-Kassen, betonte Baisch. Wurde dieser Bitte bei nur zwei Gegenstimmen entsprochen, so gab es beim zweiten Anliegen, eine Neufassung der Rechtsordnung, die im Kern eine Verkleinerung der nur mäßig ausgelasteten Rechtsausschüsse im Verband und in den vier Kreisen, Alzey, Bingen, Mainz und Worms, beinhaltet, keinerlei Einwände.
Der nächste Verbandstag steigt am 28. Juni kommenden Jahres beim VfB Bodenheim, der dann sein 100-jähriges Vereinsbestehen feiert.
ALLGEMEINE ZEITUNG 17.06.2008

Verbandstag in Bingen
Von mgeb. BINGEN Zum Tischtennis-Verbandstag, der sich am Freitag um 19.30 Uhr, zum 60. Male jährt, treffen sich die rheinhessischen Klubs der vier Kreise, Alzey, Bingen, Mainz und Worms im Mensaneubau der Grund- und Hauptschule Bingen-Büdesheim in der Pestalozzistraße in Bingen-Büdesheim. Im Mittelpunkt stehen die Wahlen, da im Vorstand des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) gleich mehrere Positionen zur Wiederwahl anstehen, so auch die des Präsidenten Markus Baisch (Planig). Außerdem legt der Beirat des RTTV Anträge unter anderem zur Erhöhung Beiträge- und Gebühren sowie zur Neufassung der Rechtsordnung zur Beschlussfassung vor.
ALLGEMEINE ZEITUNG 12.06.2008

Berichte vom 19.05.-25.05.2008

Jubiläum: 50 Jahre Tischtennis 1958 - 2008 in Welgesheim
Freundschaftsspiel der besten Tischtennismannschaften im Kreis Bingen
Damen Hassia Bingen (2. Bundesliga) gegen Herren TSV Wackernheim (Oberliga) 9:7
D.Hadacova/Y.Zimmermann - S.Kröhl/J.Mayerhöfer 3:0
Y.Zhang/J.Lutz - V.Stippich/C.Mallmann 2:3
A.Welz/T.Xiang - C.Just/F.Bohland 1:3
Dana Hadacova - Christian Mallmann 3:0
Ying Zhang - Volker Stippich 2:3
Yüchun Zimmermann - Jan Mayerhöfer 3:1
Julia Lutz - Stefan Kröhl 3:0
Andrea Welz - Frank Bohland 2:3
Ting Xiang - Christian Just 0:3
Dana Hadacova - Volker Stippich 3:1
Ying Zhang - Christian Mallmann 3:0
Yüchun Zimmermann - Stefan Kröhl 3:0
Julia Lutz - Jan Mayerhöfer 3:0
Andrea Welz - Christian Just 2:3
Ting Xiang - Frank Bohland 1:3
D.Hadacova/Y.Zimmermann - V.Stippich/C.Mallmann 3:0

Hassia Bingen auf der Landesgartenschau
Hassia Bingen auf der Landesgartenschau und mit dabei der Mini - Verbandssieger 2008 des Rheinhessischen Tischtennis - Verbandes.

Einen besonderen sportlichen Leckerbissen bekamen die Besucher der Landesgartenschau am letzten Freitag durch die Tischtennisabteilung von Hassia Bingen dargeboten. So konnte Abteilungsleiter Joachim Lautebach seine beiden Spitzenspielerinnen Dana Hadacova und Ying Zhang von der Zweitligamannschaft präsentieren. Bei einem Schaukampf wurde einmal mehr aufgezeigt, auf welchem hohen Niveau die Binger Damenmannschaft spielt. Nach der Vorstellung weiterer Spielerinnen und Spieler der Hassia wurden der Verbandssieger der Tischtennis-mini-Meisterschaften Roman Böcking und sein Endspielpartner Hendrik Knaf vorgestellt. Natürlich durften auch sie ihr Können einmal unter Beweis stellen.
Dann kam es zu einer Demonstration zwischen dem Teilnehmer am Tischtennis-mini-Bundesfinale Roman Böcking und Dana Hadacova, diesjährige Olympiateilnehmerin, aus der Zweitligamannschaft von Hassia Bingen.
Es war schön anzusehen, wie ihm und schließlich auch seinem Partner Hendrik Knaf bereits gelungene Rückschläge gegen die Spitzenspielerin gelangen. Natürlich bekamen beide auch noch so manchen guten Tipp mit für ihren weiteren sportlichen Weg.
Angeregt durch diese Darbietungen griffen anschließend auch etliche Zuschauer selbst zum Schläger, um ihr Können einmal unter Beweis zu stellen. Und auch die kleinsten Anwesenden wollten nicht zurückstehen und versuchten selbst, an den etwas kleineren und niedrigeren Tischen ihr Glück, den Tischtennisball zu treffen.

Berichte vom 12.05.-18.05.2008

Hassia stürmt zur DM-Teilnahme
Mädchen-Team vom Hessenhaus nimmt Hürde "Südwestdeutsche Mannschaftsmeisterschaft" locker
Von Michael Heinze NASSAU Die Tischtennis-Mädchen von Hassia Bingen haben ihren Titel bei den Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften in Nassau souverän verteidigt. Gemeinsam mit dem zweitplatzierten SV Ober-Kainsbach schaffte das Teenager-Quintett die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften am 21./22. Juni in Rheydt.
Dort zählen die Hassiatinnen ganz sicher wieder zu den Mitfavoritinnen, nachdem es in der DM-Endrunde bereits vor einem Jahr zum vierten Rang gelangt hatte. In Rheydt messen die acht besten Teams aus ganz Deutschland die Kräfte - zunächst in zwei Vierergruppen. "Wir wollen wieder ins Halbfinale", betonte Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld. "Dann muss man sehen. Wenn es geht, wollen wir ein bisschen besser abschneiden als vor einem Jahr. Ein Treppchenplatz wäre schon ein Traum."
In Nassau wurden die talentierten Bingerinnen kaum gefordert. Die Fünf Teams - Thüringen hatte keinen Vertreter entsandt - spielten nach dem Modus Jeder gegen Jeden. Am ehesten gefordert wurde die Hassia noch beim 6:2 gegen Hessen-Vertreter Ober-Kainsbach. Gegen TTC Urexweiler (Saarland) und SV Ruhbank (Pfalz) gab es jeweils einen glatten 6:0-Erfolg, gegen TuS Mosella Schweich (Rheinland) hieß es am Ende 6:1.
"Die Mädchen haben eine sehr gute Leistung gezeigt - und gegen den starken Gegner aus Hessen haben sie besonders überzeugend gespielt", zog Liesenfeld ein rundum positives Fazit. "Die Cleverness und Erfahrung, die sie in ihrem ersten Oberliga-Jahr gesammelt haben, ist schon Gold wert. Mai Xiang und Isabelle Roos haben im Einzel wie im Doppel keine einzige Partie verloren und sind ungeschlagen aus dem Turnier herausgegangen."
ALLGEMEINE ZEITUNG 21.05.2008
 
Titelverteidigung auf Südwestebene
Drei Mannschaftstitel in vier Wochen errang die Tischtennis-Mädchenmannschaft von Hassia Bingen. Zunächst setzten Sie sich in einer packenden Begegnung auf Kreisebene im Kreis Bingen gegen die TSG Heidesheim durch. Eine Woche später folgte der Titelgewinn auf Verbandsebene in Rheinhessen. Somit schlug man am vergangenen Wochenende in Nassau (Rheinland) bei den Südwestdeutschen Meisterschaften auf. Es ging gegen die Meister der fünf anderen Südwestverbände. Leider sendete der Thüringische Tischtennisverband keine Mädchenmannschaft, sodass im Spielsystem Jeder gegen Jeden vier Partien an zwei Tagen auszutragen waren. Der erste Gegner am Samstagvormittag für das Team von Hassia Bingen war der TTC Urexweiler aus dem Saarland. Mai Xiang/Clarissa Becker, Ting Xiang/Rabea Becker in den Doppeln, sowie Mai Xiang, Clarissa Becker, Ting Xiang und Isabelle Roos gewannen das Eröffnungsspiel klar mit 6:0 Spielen und gaben dabei lediglich einen Satz ab. Die zweite Begegnung wurde danach noch deutlicher. Der Pfalz-Vertreter SV Ruhbank konnte keinen Satz für sich entscheiden und unterlag ebenfalls mit 0:6 Spielen.
Nun folgte die Spitzenbegegnung gegen die bis dahin ebenfalls noch ohne Verlustpunkt gebliebene Mannschaft des SV Ober-Kainsbach (Hessen). Mit starken Leistungen der beiden Hassia-Doppel, Mai Xiang/Isabelle Roos und Ting Xiang/Rabea Becker, die beide jeweils in vier Sätzen sich durchsetzten, ging man verdient mit 2:0 in Führung. Im vorderen Paarkreuz hielt der Vorsprung durch einen Sieg von Mai Xiang und einer Niederlage von Clarissa Becker. Im hinteren Paarkreuz schlug zunächst Ting Xiang ihre Gegnerin deutlich zum 4:1, ehe Rabea Becker in einer sehr emotionalen Partie über fünf Sätze mit 13:15 Punkten im Entscheidungssatz unterlag. Mai Xiang bezwang daraufhin auch die Nr.1 aus Hessen (3:1) und Clarissa Becker gewann am Ende noch deutlich mit 11:3 Punkten im fünften Satz ihre zweite Partie zum 6:2 Sieg.
In der einzigen Sonntagspartie gab es zum Abschluss noch einen überlegenen 6:1 Erfolg gegen TuS Mosella Schweich aus dem gastgebenden Rheinland. Etwas kurios verlief dabei die einzige Niederlage in dieser Begegnung von Ting Xiang/Rabea Becker im Doppel. Nach dem Gewinn der ersten beiden Sätze vergaben die jungen Hassiatinnen in den nächsten drei Sätzen insgesamt fünf Matchbälle und unterlagen jeweils in der Satzverlängerung (11:13, 10:12, 11:13).
Mai Xiang und Isabelle Roos blieben als einzige Akteurinnen der Südwestmeisterschaften der Mädchen in Einzel und Doppel an beiden Tagen ungeschlagen. Somit gelang dem Hassia-Team eine überlegene Titelverteidigung des Südwesttitels der Mädchen.
Am 20.-22.06.2008 geht es nun zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend nach Rheydt (WTTV).
NEUE BINGER ZEITUNG KW 21/2008


Südwestdeutsche Mannschaftsmeisterschaften der Jugend in Nassau (TTVR) am 17./18.05.2008
Mädchen:
SV Ruhbank (PTTV) - SV Ober-Kainsbach (HTTV)       0:6   (6:18 Sätze)
TTC Urexweiler (STTB) - Hassia Bingen (RTTV)         0:6   (1:18 Sätze)
Hassia Bingen - SV Ruhbank                                         6:0   (18:0 Sätze)
SV Ober-Kainsbach - TuS Mosella Schweich (TTVR)   6:2   (18:10 Sätze)
TTC Urexweiler - TuS Mosella Schweich                         0:6   (4:18 Sätze)
Hassia Bingen - SV Ober-Kainsbach                            6:2   (21:11 Sätze)
TuS Mosella Schweich - SV Ruhbank                              6:4   (22:16 Sätze)
SV Ober-Kainsbach - TTC Urexweiler                             6:0   (18:2 Sätze)
SV Ruhbank - TTC Urexweiler                                          6:1   (18:7 Sätze)
Hassia Bingen - TuS Mosella Schweich                        6:1   (20:4 Sätze)
Endtabelle:
1.) Hassia Bingen (RTTV)              24:3   Spiele / 8:0 Punkte
2.) SV Ober-Kainsbach (HTTV)       20:8   Spiele / 6:2 Punkte
3.) TuS Mosella Schweich (TTVR)   15:16 Spiele / 4:4 Punkte
4.) SV Ruhbank (PTTV)                     10:19 Spiele / 2:6 Punkte
5.) TTC Urexweiler (STTB)                  1:24 Spiele / 0:8 Punkte
6.) der Vertreter des TTTV ist nicht angetreten.

Für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften vom 20.-22.06.2008 in Rheydt (WTTV) haben sich Hassia Bingen und SV Ober-Kainsbach qualifiziert.


Welt Olympia-Qualifikation in Budapest (Ungarn) vom 08.-11.05.2008

Hassiatin bei Olympia dabei
Binger Tischtennis-Topspielerin Dana Hadacova für Peking qualifziert
Von Michael Heinze BUDAPEST/BINGEN Die tschechische Nationalspielerin Dana Hadacova vom Tischtennis-Zweitligisten Hassia Bingen hat sensationell das Ticket für die Olympischen Spiele in Peking gelöst. Beim Qualifikationsturnier in Budapest belegte die 24-Jährige unter 70 Teilnehmerinnen Platz 16. Auch Platz 17 hätte noch gereicht, um sich zu qualifizieren.
Als alles vorbei war, war Hadacova völlig aus dem Häuschen. "Noch nie in meinem Leben habe ich so gut gespielt", schwärmte die Ökologie-Studentin. "Erst in ein paar Tagen werde ich so richtig begreifen, dass ich bei Olympia dabei bin." In Budapest war Hadacova unter den letzten 16 als aktuelle Nummer 253 der Weltrangliste die nominell schwächste Spielerin.
Nach ihrem Erfolg wird sie in der Weltrangliste allerdings einen hübschen Satz nach vorne machen. Als Gruppenzweite ihrer Vorrundengruppe hatte sich die Hassiatin für die Hauptrunde qualifiziert.
Gegen die Italienerin Laura Negrisoli, Nummer 115 der Weltrangliste, war Hadacova eine Spur zu nervös und unterlag in 1:4-Sätzen. Doch gegen die Bulgarin Assia Kassabova, Nummer 239 der Weltrangliste, gab es einen glatten Viersatzsieg. In der Runde der letzten 32 schaltete Hadacova die Spanierin Sara Ramirez (WR 116) mit 11:7, 11:1, 11:9, 4:11 und 11:8 aus. Im Achtelfinale zwang die 1,74 Meter große Dame aus Hodonin die Französin Carola Grundisch (WR 100) mit 11:5, 11:7, 4:11, 11:8 und 11:9 in die Knie. Die Niederlagen gegen die Weltranglisten-Elfte Ling Lin aus Hongkong (10:12, 12:10, 5:11, 7:11, 9:11, 5:11) sowie in den Platzierungsspielen gegen Margaryta Pesotska (Ukraine/(WR 146/3:4), Veronika Pavlovich (Weißrussland/WR 86/1:4) und Eva Odorova (Slowakei/WR107/1:4) fielen nicht ins Gewicht.
Besonders gegen die spätere Turnierzweite Lin hatte Hadacova ihr Potenzial voll ausgeschöpft und unterlag nur unglücklich."In Budapest durfte Dana nur mitspielen, weil sie tschechische Meisterin geworden ist", kommentierte Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld. "So kam der Verband nicht an ihr vorbei. Bei Hassia Bingen sind wir alle sehr stolz und schätzen uns glücklich, dass Dana auch nächste Saison für uns spielt." Nach AZ-Informationen stand Hadacova auch auf dem Wunschzettel mehrerer ausländischer Klubs. Doch Hadacova entschied sich klar für die Hassia. In ihrer Funktion als Teamplayerin unterscheidet sich Hadacova laut Liesenfeld deutlich von ihrer Vorgängerin, der eher introvertiert wirkenden Chinesin Fen Liang.
Dana Hadacova ist im übrigen die einzige Tschechin, die sich für Olympia qualifiziert hat. Von den deutschen Frauen haben mit Wu Jiaduo (FSV Kroppach) und der Ex-Fintherin Elke Schall (TV Busenbach) immerhin die Nummer zwei und vier der Deutschen Rangliste die Peking-Tickets gelöst.
ALLGEMEINE ZEITUNG 15.05.2008
 
Hassiatin qualifiziert sich für Olympia
Kurz vor der Abfahrt ist es Dana Hadacova (Hassia Bingen) doch noch gelungen, auf den Olympiazug aufzuspringen. Bei der Welt-Qualifikation in Budapest konnte sich die Tschechin eines der begehrten Tickets für die Olympischen Spiele erspielen. Zwar steht die offizielle Nominierung durch das Tschechische Olympische Komittee noch aus, diese dürfte jedoch reine Formsache sein. Wir wünschen Dana Hadacova für ihren Auftritt in Peking alles Gute.
RTTV-Homepade/13.05.2008


08.-11.05.2008 Final World Olympic Qualification Tournament, Budapest, Ungarn
WS 4th Stage A - Matches for Position 15
11.05.2008 : Eva Odorova (Slovakei/WR: 107) - Dana Hadacova (Tschechien) 4:1 / +4/+7/-10/+11/+8
WS 4th Stage A - Position 13 To 16
11.05.2008 : Veronika Pavlovich (Weißrussland/WR: 86) - Dana Hadacova (Tschechien) 4:1 / +5/+11/-4/+9/+5
WS 4th Stage A - Position 9 To 16
11.05.2008 : Margaryta Pesotska (Ukraine/WR: 146) - Dana Hadacova (Tschechien) 4:3 / -7/+9/+5/-11/+7/-9/+5
WS 4th Stage A - Round of 16
10.05.2008 : Ling Lin (Hongkong/WR: 11) - Dana Hadacova (Tschechien) 4:2 / +10/-10/+5/-7/+9/+5
WS 3rd Stage - Round of 16
10.05.2008 : Carola Grundisch (Frankreich/WR: 100) - Dana Hadacova (Tschechien) 1:4 / -5/-7/+4/-8/-9
WS 3rd Stage - Round of 32
09.05.2008 : Sara Ramirez (Spanien/WR: 116) -  Dana Hadacova (Tschechien) 1:4 / -7/-1/-9/+4/-8

08.-11.05.2008 Final World Olympic Qualification Tournament, Budapest, Ungarn

Damen - Vorrunden-Gruppe 3

08.05.2008 : Laura Negrisoli (Italien/WR: 115) - Dana Hadacova (Tschechien/WR: 253)) 4:1 / +9/+7/-12/+8/+7
08.05.2008 : Laura Negrisoli (Italien) - Assia Kassabova (Bulgarien) 4:3 / -9/+5/-9/+7/+4/-5/+9
09.05.2008 :
Assia Kassabova (Bulgarien/WR: 239) - Dana Hadacova (Tschechien) 0:4 / -10/-5/-8/-10
Dana Hadacova
hat als Gruppenzweite sich für die Hauptrunde qualifiziert.

Bei "Olympiaquali"
Von Michael Heinze. BINGEN Dana Hadacova, tschechische Spitzenspielerin von Tischtennis-Zweitliga-Vizemeister Hassia Bingen, nimmt von 8. bis 11. Mai in der ungarischen Hauptstadt Budapest beim Olympia-Qualifikationsturnier teil. Von 70 Frauen lösen nur 14 das Ticket für Peking.
ALLGEMEINE ZEITUNG 29.04.2008

Berichte vom 05.05.-11.05.2008

Hassia unterliegt zwei Mal im Verbandspokal-Finale 1:4
Erstes Tischtennis-Herrenteam und dritte Damenmannschaft im RTTV-Endspiel unterlegen/Mainz 05 auch ohne Spitzenduo Sieger Vom 14.05.2008 dso. EICH Erneut brachten die Pokalendspiele des rheinhessischen Tischtennis-Verbandes in Eich bei der A-Klasse Siege der Favoriten. Der FSV Mainz 05 I bei den Herren und der TSV Flörsheim/Dalsheim bei den Damen heißen die neuen Pokalgewinner.
In keiner Phase war der Erfolg des FSV Mainz 05 gegen die Hassia aus Bingen, die nicht mit ihrer stärksten Formation antraten, in Gefahr. Aber auch Mainz spielte ohne sein Spitzenduo und lag sogar in Rückstand, als Michael Dann gegen Felix Wolf erfolgreich war. Jonas Christmann und Christoph Sonn drehten dann aber die Partie und Wolf machte mit seinem zweiten Einzel alles klar.
Bei den Damen war TSV Flörsheim/Dalsheim gegen Hassia Bingen III mit 4:1 erfolgreich - allerdings überraschte die Höhe des Ergebnisses. Für Sportwart Joachim Lautebach lag dies auch an den Strapazen seiner Binger Mädels, die gerade von einem Turnier aus Berlin zurück gekommen waren. Simone Klinger und Rebecca Matthes holten alle vier Punkte beim Sieger, nach dem Mai Xiang gegen Heike Milch zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen hatte.
RTTV-Pokal, Endrunde in Eich
Herren-A-Klasse: FSV Mainz 05 I - Hassia Bingen I 4:1. - Wolf - Dann 2:3, Christmann - Keller 3:1, Sonn - Hartwein 3:1, Sonn/Christmann - Keller/Dann 3:1, Wolf - Keller 3:0.
Damen-A-Klasse: TSV Flörsheim/Dalsheim I - Hassia Bingen III 4:1. - Klinger - Roos 3:1, Milch - Mai Xiang 1:3, Matthes - C. Becker3:0, Klinger/Matthes - R. Becker/T. Xiang 3:0, Klinger - Mai Xiang 3:1.
ALLGEMEINE ZEITUNG 09.05.2008

RTTV-Pokalmeisterschaften der Damen/Herren am 10.05.2008 in Eich
Damen A-Klasse - Finale:
TSV Flörsheim-Dalsheim - Hassia Bingen 3. 4:1
Simone Klinger - Isabelle Roos 3:1 / Heike Milch - Mai Xiang 1:3 / Rebecca Matthes - Clarissa Becker 3:0 / Simone Klinger/Rebecca Matthes - Ting Xiang/Rabea Becker 3:0 / Simone Klinger - Mai Xiang 3:1

Herren A-Klasse - Finale:
FSV Mainz 05 - Hassia Bingen 4:1
Für Bingen spielten: Merlin Keller, Michael Dann und Heinz Hartwein.


Pokalfinals im Tischtennis
Von dso. EICH In der Altrheinhalle in Eich werden am Samstag die rheinhessischen Tischtennis-Pokalsieger gesucht. Ab 10Uhr werden die vier Wettbewerbe beim Nachwuchs ausgespielt, wo vor Spielbeginn die Halbfinals aus den vier Kreispokalsiegern ausgelost werden. Ab 12Uhr beginnen die Spiel der Herren D- und C-Klasse und ab 14Uhr treten die Damen und Herren der B-Klasse an die grünen Tische. Das Finale der Herren A-Klasse (16Uhr) bestreiten der FSV Mainz 05 I und Hassia Bingen, und zum letzten Wettbewerb der Damen A-Klasse stehen sich ab 17Uhr der TSV Flörsheim/Dalsheim I und Hassia Bingen III gegenüber. Während diese Partie ein wenig Spannung verspricht, sind bei den Herren die 05er doch klarer Favorit.
ALLGEMEINE ZEITUNG 09.05.2008

Tischtennis: Gratulation nach Rheinland-Pfalz
08.05.2008 Das Herzog-Johann-Gymnasium Simmern setzte sich im Endspiel des WkII Mädchen recht deutlich mit 6:4 durch gegen das Gymnasium Ernestinum Rinteln (Niedersachsen), deren Mädchen-Mannschaft damit die zweitbeste Schulmannschaft in Deutschland wurde. Für Simmern spielten auch die Hassia-Akteure Clarissa Becker, Ting Xiang und Rabea Becker.

JtfO: Simmerner Mädchen erringen erneut den Bundessieg!
Nach 2005 schaffen die Mädchen des Herzog-Johann-Gymnasium erneut sensationell den Bundessieg im Schulwettbewerb Jugend trainiert für Olympia.
Nach nervenaufreibenden 2 1/2 Stunden spielzeit mit zwischenzeitlichem 1:3 Rückstand schafften die Mädchen aus Simmern im abschließenden Doppel der Positionen 5 und 6 den nicht mehr für möglich gehaltenen Bundessieg der Mädchen in der Wettkampfklasse 2 (Jg. 1991-1994).
Rabea Becker und Ting Xiang wurden ihrer Rolle als bestes Doppel des Turniers gerecht und siegeten auch gegen das Gymnasium Rinteln sicher. Clarissa Becker und Janine Kötz schafften zwar den Sprung in den 5.Satz, konnten dann aber nicht weiter gegen die Topspielerinnen mithalten. Als danach erstmals in diesem Turnier hinten weder von Chantal Osthushenrich und Sarah Henrich kein Siegpunkt beigesteuert werden konnte, waren Clarissa Becker und Ting Xiang vorne mächtig unter Zugzwang. Beide lösten ihre Aufgaben sicher und glichen zum 3:3 aus. "Materialkillerin" Rabea Becker machte auch die 5. Noppenspielerin keine Angst und wurde von ihr vom Tisch gefegt. Nachdem Janine Kötz dann gegen die Nr. 4 keine wirkliche Siegchance hatte musste das abschließende Doppel der Pos. 6 und 6 über den Bundessieg entscheiden. Auch ein 2:1 Satzrückstand und laut einsetzende Musik zu Beginn des 4.Satzes brachte Sarah Henrich und Chantal Osthushenrich nicht aus der Fassung und sie schafften den 2:2 Satzausgleich. Im 5.Satz spielten dann beide groß auf uns selbest ein Aufschlagfehler von Sarah Henrich beim Zwischenstand von 9:7 brachte beide nicht aus der Fassung. Mit 11:9 erspielten sie den fehlenden Punkt zum 2. Bundessieg nach 2005.
Homepage des TTVR / 08.05.2008

06.-10.05.2008 Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin
Mädchen WK 2 - Gruppe C
Städt. Gymnasium Löhne (Nordrhein-Westfalen) - Robert-Stock-Gymnasium Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern) 9:0 (27:0)
Herzog-Johann-Gymnasium Simmern (Rheinland-Pfalz) - Albert-Schweitzer-Gymnasium Crailheim (Baden-Württemberg) 3:8 (15:19)
Robert-Stock-Gymnasium Hagenow - Herzog-Johann-Gymnasium Simmern 0:9 (0:27)
Städt. Gymnasium Löhne - Albert-Schweitzer-Gymnasium Crailheim 2:7 (11:24)
Albert-Schweitzer-Gymnasium Crailheim - Robert-Stock-Gymnasium Hagenow 9:0 (27:0)
Herzog-Johann-Gymnasium Simmern - Städt. Gymnasium Löhne 5:4 (17:18)
Tabelle:
1.) Albert-Schweitzer-Gymnasium Crailheim (Baden-Württemberg) 6:0 Punkte / 22:5 Spiele; 2.) Herzog-Johann-Gymnasium Simmern (Rheinland-Pfalz) 4:2 Punkte / 17:10 Spiele; 3.) Städt. Gymnasium Löhne (Nordrhein-Westfalen) 2:4 Punkte / 15:12 Spiele; 4.) Robert-Stock-Gymnasium Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern) 0:6 Punkte / 0:27 Spiele
Viertelfinale:
Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium Prenzlau (Brandenburg) -
Herzog-Johann-Gymnasium Simmern (Rheinland-Pfalz) 2:5 (8:17)
Halbfinale:
Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium Windsbach (Bayern) -
Herzog-Johann-Gymnasium Simmern (Rheinland-Pfalz) 2:5 (10:18)
Finale:
Gymnasium Ernestinum Rinteln (Niedersachsen) -
Herzog-Johann-Gymnasium Simmern (Rheinland-Pfalz) 4:5 (17:19)

Berichte vom 28.04.-04.05.2008

Talent-Team auch nach der Saison noch im Dauerstress

Von Michael Heinze. Auch wenn die Punkterunde in der Oberliga Südwest für die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen III vorbei ist, befindet sich das Teenager-Quintett weiter im Dauerstress. Nach dem Favoritensieg bei den Mädchen-Mannschaftsmeisterschaften des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) in Gimbsheim - bei den 6:0-Erfolgen gegen TSV Flörsheim-Dalsheim und TV Albig gab es keinen einzigen Satzverlust - sind Ting Xiang, Rabea und Clarissa Becker ab Dienstag schon wieder mit ihrer Schulmannschaft des Simmerner Herzog-Johann-Gymnasiums beim Bundesfinale vom "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin mit von der Partie.
Am Samstag (17 Uhr) folgt in Eich das Finale des RTTV-Pokals der Frauen-A-Klasse gegen den TSV Flörsheim-Dalsheim, ehe sich am 17./18. Mai die Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften der Mädchen in Nassau anschließen. Dort treffen die Meister von Hessen, Rheinland, Saarland, Pfalz, Thüringen und Rheinhessen aufeinander. Die ersten beiden Teams lösen die Tickets zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften vom 20. bis 22. Juni im nordrhein-westfälischen Rheydt. Zum Talent-Team gehören Isabelle Roos, Clarissa Becker, Rabea Becker, Mai Xiang und Ting Xiang.

ALLGEMEINE ZEITUNG 06.05.2008

RTTV-Mannschaftsmeisterschaften am 03.05.2008 in Gimbsheim

Mädchen:
Hassia Bingen - TSV Flörsheim-Dalsheim        6:0
Hassia Bingen - TV Albig                                     6:0
TV Albig - TSV Flörsheim-Dalsheim                     6:4
1.) Hassia Bingen 12:0 Spiele / 4:0 Punkte; 2.) TV Albig 6:10 Spiele / 2:2 Punkte; 3.) TSV Flörsheim-Dalsheim 4:12 Spiele / 0:4 Punkte

Bericht vom Spieltag 26./07.04.2008 in der 2. Bundesliga Damen Süd

2. Bundesliga Damen Süd

Ende gut, alles gut, Meister TTC Langweid steigt auf
1. TTC Langweid 39:1 Punkte

Mannschaft hat den Aufstieg beschlossen

Frankfurt/Main. Als bekannt wurde, mit welchem Team der TTC Langweid, der sich freiwillig in die 2. Liga zurückgezogen hatte, startet, waren die Kritiker schnell da. Mit Ding Yaping (28:1-Bilanz), Liu Yuan (26:2), Christina Fischer (11:1), Katharina Schneider (12:7) und Simone Haan (9:6) hätte die Mannschaft doch einen guten Platz in der Bundesliga belegt. Auch, dass sich das Management so lange Zeit gelassen hat, sich für den Aufstieg zu entscheiden, stieß bei den anderen Vereinen nicht unbedingt auf Begeisterung. Aufsteiger ATSV Saarbrücken hatte sich schon mit dem Abstieg abgefunden. "Die Mannschaft mit Liu, Schneider und Haan haben sich schließlich für den Aufstieg entschieden. Auch wenn wir keine weitere Spielerin bekommen, würden sie 1. Liga spielen wollen", erklärte Gert Jungbauer, Vorsitzender des TTC. Und somit ist zumindest die Welt in der 2. Liga wieder in Ordnung.
Während der vergangenen Serie spielte Langweid nahezu perfekt, lediglich gegen die Homberger TS erhielt die bis dato makellose Bilanz beim 5:5 einen unscheinbaren Fleck auf der weißen Weste. "Wir haben die Saison so souverän und überlegen gespielt. Homberg hatte eine starke Tagesform erwischt, und wir waren nicht in der Lage den Hebel umzulegen und einen Gang höher zu schalten. Das war ein Ausrutscher", sagte Jungbauer.


2. BfV Hassia Bingen 34:6 Punkte
Yüchun Zimmermann beste Spielerin im II. Paarkreuz

Konstant gut spielte der BfV Hassia Bingen, der den zweiten Tabellenplatz zu keiner Zeit aus den Augen verlor. Neben den beiden Niederlagen gegen den TTC Langweid trotzte lediglich der TV Altdorf und der NSC Watzenborn-Steinberg den Rheinland-Pfälzerinnen ein Unentschieden ab. Großen Anteil an der wiederholten Vizemeisterschaft hatte Neuzugang Dana Hadacova. Die Tschechin fügte sich nahtlos in das Team ein und landete mit einer 25:8-Bilanz auf Rang fünf der Statistik. Ihr folgte auf dem Fuße Zhang Ying mit 20:8. Im zweiten Paarkreuz übernahm Yüchun Zimmermann mit 24:3-Spielen sogar die Spitzenposition, und Julia Lutz spielte bei zwölf Siegen und elf Niederlagen eine zufrieden stellende Saison. Mit einer 17:3-Serie zeichnete sich auch das Doppel Hadacova/Zimmermann aus, die damit auf Platz zwei im Ranking landeten.
DTTB-Homepage-Bericht 06.05.2008
 

Eine erfolgreiche Saison ist vorbei

Vizemeister Hassia Bingen verabschiedet sich mit Kantersieg und Remis aus Zweitliga-Runde

Von Michael Heinze. NECKARSULM/WATZENBORN-STEINBERG Mit einem 6:0-Kantersieg beim SV Neckarsulm und einem 5:5 als Gast des NSC Watzenborn-Steinberg haben die Tischtennis-Frauen von Vize-Meister Hassia Bingen eine erfolgreiche Saison in der Zweiten Bundesliga Süd abgeschlossen.
"In Neckarsulm war es der erwartet klare Sieg", kommentierte Hassia-Manager Joachim Lautebach. Das Spielverhältnis von 18:3 ist Beleg für die Überlegenheit der Bingerinnen, die schon das Hinspiel mit 6:0 zu ihren Gunsten entschieden hatten. Die Hassia-Punkte fuhren vor 60 Zuschauern Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann (3:0 gegen Alexandra Urban/Verena Volz) und Ying Zhang/Julia Lutz (3:0 gegen Kathrin Wahl/Isabell Wurst) im Doppel sowie Hadacova (3:1 gegen Wahl), Zhang (3:0 gegen Urban), Zimmermann (3:1 gegen Wurst) und Lutz (3:1 gegen Volz) im Einzel ein.
Vor 49 Fans in Watzenborn-Steinberg entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, obwohl es für beide Teams um nichts mehr ging. Den Bingerinnen langte eine 3:1- und 5:4-Führung nicht zum Sieg. "Eine bärenstarke Mannschaft, gegen die wir uns immer schwer tun", sagte Lautebach. Als klarer Nachteil für die Hassia erwies sich, dass die etatmäßige NSC-Dreierin Desiree Czajkowski wegen Achillessehnenproblemen nicht auflaufen konnte. Dafür setzten die Gastgeberinnen die Deutsch-Chinesin Yü Neuhof ein.
"Neuhof ist gut bekannt mit Zhang und Zimmermann, die kommen alle aus der gleichen Gegend in China", weiß Lautebach. "Normalerweise spielt sie in der Regionalliga, weil sie nicht regelmäßig in der ersten Mannschaft ran will." Gegen die Hassia leistete die störfreudige Abwehrspielerin den entscheidenden Beitrag zum Punktgewinn ihres Teams, indem sie erst Zimmermann (3:1) und dann Lutz (3:0) besiegte. "Als Block- und Konterspielerin gegen Abwehr, das ist nicht das Spiel von Zimmermann", erklärte Lautebach. Lutz habe gegen Neuhof prima gespielt und die beiden ersten Sätze nur knapp verloren.
"Wir können mit dem 5:5 zufrieden sein, insgesamt war das gerecht", resümierte der Hassia-Manager, der überhaupt nicht enttäuscht war. "Obwohl wir motiviert waren, lief es nicht so - die knappen Spiele haben wir alle verloren. Entscheidend war auch, dass Inka Dömges wie gewohnt gegen uns zu Topform aufgelaufen ist und Zhang in einem hochklassigen Spiel mit 11:8 im fünften Satz besiegt hat."
Auch Hadacova kam beim 6:11, 9:11, 12:10, 11:9 und 4:11 gegen Dömges nicht wirklich ins Spiel. Für Hassia waren Hadacova/Zimmermann (3:0 gegen Tatjana Bär/Neuhof) und Zhang/Lutz (3:0 gegen Dömges/Angelina Gürz) im Doppel sowie Hadacova (3:0 gegen Gürz), Zhang (3:0 gegen Gürz) und Zimmermann (3:0 gegen Bär) im Einzel erfolgreich. Die 38-jährige Zimmermann schließt die Zweitliga-Runde mit einer 24:3-Bilanz als mit Abstand beste Spielerin im hinteren Paarkreuz ab. Auch die 16 Jahre jüngere Lutz (12:11) weist eine positive Bilanz auf. Hadacova (25:8) und Zhang (20:8) belegen in der Rangliste der besten Einzelspielerinnen im vorderen Paarkreuz die Plätze fünf und sechs. Im Doppel sind Hadacova/Zimmermann (17:3) die Nummer zwei und Zhang/Lutz (12:8) die Nummer elf der Liga.

Zitat
"Der Gesamtverein ist sehr stolz auf das, was die Mannschaft in dieser Saison geleistet hat. 34:6 Punkte in der Zweiten Bundesliga sprechen für sich." Joachim Lautebach, Hassia-Manager
ALLGEMEINE ZEITUNG 29.04.2008

Sieg und Unentschieden erspielten sich die Tischtennisdamen von Hassia Bingen am letzten Spieltag in der 2. Damen Bundesliga Süd. Beim Tabellenachten SV Neckarsulm gaben die Hassiatinnen lediglich drei Sätze ab und gewannen in nur einer Stunde Spielzeit überlegen mit 6:0 Spielen.
Das das Spiel gegen den NSC Watzenborn-Steinberg, Tabellenfünfter der 2. Liga, weitaus schwerer würde, war den Binger-Damen schon im Vorfeld klar. Dennoch starteten die Gäste aus Bingen mit zwei Drei-Satz-Siegen in den Doppeln. Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann gegen Tatjana Bär/ Yu Neuhof und Ying Zhang/Julia Lutz gegen Inka Dömges/Angelina Gürz brachten die Hassia mit 2:0 in Führung. Dana Hadacova ließ einen 3:0-Sieg gegen Angelina Gürz folgen. Ying Zhang traf danach auf die Nr. 1 des hessischen Teams Inka Dömges und lieferte ihr ein tolles Match über fünf Sätze. Sie unterlag allerdings ebenso im Entscheidungssatz wie auch Julia Lutz gegen Tatjana Bär. Nachdem Yüchun Zimmermann gegen die gebürtige chinesische Abwehrspielerin Yu Neuhof sich in vier Sätzen geschlagen geben musste, stand es 3:3 im Mannschaftskampf. Durch Siege von Ying Zhang (3:0 gegen Angelina Gürz) und Yüchun Zimmermann (3:0 gegen Tatjana Bär), sowie einer knappen Niederlage von Dana Hadacova (2:3 gegen Inka Dömges) und Julia Lutz (0:3 gegen Yu Neuhof) endete das Zweitligaspiel leistungsgerecht 5:5 Unentschieden.
Nach Abschluss der Saison steht das Team von Hassia Bingen auf dem hervorragenden zweiten Tabellenplatz, hinter dem letztjährigen Deutschen Meister der 1. Liga TTC Langweid, mit 16 Siegen, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen, 110: 41 Spielen und 34:6 Punkten. In der Zuschauerstatistik belegte Bingen den 2. Platz mit insgesamt 554 Zuschauern bei den zehn Heimspielen.
Dana Hadacova belegte in der Bestenliste des 1. Paarkreuzes in ihrer ersten Saison in der 2. Bundesliga Süd den tollen fünften Platz (25:8 Spiele), knapp vor Ying Zhang auf Rang sechs (20:8 Spiele). Im 2. Paarkreuz wurde Yüchun Zimmermann mit großem Abstand und 24:3 Spielen überlegen beste Spielerin, Julia Lutz verbesserte sich mit 12:11 Spielen (Platz 14) ebenfalls gegenüber der Vorsaison. Die Doppel Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann (17:3 Spiele) auf Rang zwei und Ying Zhang/Julia Lutz (12:8 Spiele) auf Rang 11 runden die überaus erfolgreiche Zweitligasaison 2007/2008 ab. NEUE BINGER ZEITUNG KW 18/2008


Hassia zum Saisonabschluss mit Sieg und Unentschieden

Mit einem überlegenen 6:0-Sieg beim SV Neckarsulm und einem 5:5 in Watzenborn-Steinberg hat die 1. Damenmannschaft von Hassia Bingen die Zweitligasaison ausklingen lassen.
Während der Sieg der Binger Damen bei Neckarsulm erwartungsgemäß ungefährdet war, hatte man sich bei Watzenborn-Steinberg ein wenig mehr, sprich einen Sieg, erhofft. Dass es letztlich nicht dazu kam, hatte gleich mehrere Gründe. Zum einen war die Nr. 1 der Gastgeberinnen, Inka Dömges, in sehr guter Form. Sie gewann zunächst erstmals in fünf Sätzen gegen Ying Zhang. Anschließend besiegte sie auch die Binger Spitzenspielerin Dana Hadacova, die in dieser Partie nie zu ihrem Spiel fand und teilweise fast hilflos wirkte. Zum anderen setzte Watzenborn-Steinberg für die verletzte Desiree Czajkowski auf Position 4 die gebürtige chinesische Abwehrspielerin Yu Neuhof ein. Diese gewann sowohl gegen Yü Zimmermann als auch gegen Julia Lutz. Da Lutz außerdem auch ihr erstes Einzel unglücklich gegen Tatjana Bär verloren hatte, reichte es mit zwei Doppelsiegen, zwei Siegen gegen Angelina Gürz und dem ungefährdeten Sieg von Zimmermann gegen Bär lediglich zu einem leistungsgerechten Unentschieden.
Damit weist das Quartett vom Rhein-Nahe-Eck in der Endabrechnung sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten Altdorf auf.
Nach dem sportlichen Abschluss folgt jetzt noch eine "Hängepartie" hinsichtlich der Zusammensetzung der Spielklasse im nächsten Jahr. Der ungefährdete Meister TTC Langweid hat immer noch nicht entschieden, ob er nun in die 1. Bundesliga aufsteigen will - oder eben nicht. Da weder der Tabellenzweite Bingen noch der Dritte Altdorf aufsteigen will, würde im Zweifelsfall kein Verein aus dem Süden in die Eliteliga aufsteigen. Die Homberger TS, die nach eigenem Bekunden gerne aufsteigen würde, darf dies nach der Bundesligaordnung nicht. Ein Team würde sich auf jeden Fall besonders freuen, wenn Langweid den Aufstieg wahrnähme: Der ATSV Saarbrücken müsste im Falle eines Aufstiegsverzichts durch Langweid nämlich zusätzlich aus der 2. Bundesliga absteigen, um die Sollstärke wieder herzustellen.
Bericht auf der RTTV-Homepage, 27.04.2008


Bundesliga für "Vize" Hassia kein Thema mehr
Binger Zweitliga-Tischtennisspielerinnen vor Saisonfinale/ Meister Langweid entscheidet 30. April über Aufstieg

Von Michael Heinze BINGEN Selbst wenn sich eine Aufstiegschance bieten würde, werden die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen definitiv auch in der kommenden Saison in der Zweiten Bundesliga Süd starten. Das stellte Hassia-Manager Joachim Lautebach klar vor dem Saisonfinale am Samstag (13.30 Uhr) beim Tabellenachten SV Neckarsulm und am Sonntag (14 Uhr) beim Fünften NSC Watzenborn-Steinberg.
Hintergrund: Der TTC Langweid, der vor einem Jahr als amtierender Deutscher Meister freiweillig aus der Eliteliga zurückgezogen hat, dominiert die Zweite Liga Süd nach Belieben und hat die Meisterschaft seit Wochen sicher im Säckel.
Auch wenn es für etliche Szenenkenner inklusive Hassia-Manager Joachim Lautebach unverständlich ist, sieht das Reglement des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) vor, dass eine Team trotz freiwilligen Rückzugs bei entsprechender sportlicher Qualifikation im nächsten Jahr direkt wieder aufsteigen darf.

"Am 30. April entscheiden sich die Langweider, ob sie aufsteigen werden oder nicht", vermutet Lautebach, während es in ihm vor Wut zu schäumen beginnt. Diese Frist hat der DTTB dem TTC eingeräumt.
"Das ist ein Unding", poltert der 56-Jährige. "Das kann es nicht sein. Das Ganze wird ja ad absurdum geführt. Dem Tischtennissport wird damit kein Gefallen getan. Es kann nicht sein, dass erst Ende April über den Aufstieg entschieden wird - und dann irgendeine Mannschaft gesucht wird zum Auffüllen der Liga, falls Langweid nicht hoch will. Dann hat man gar keine Möglichkeit mehr, mit Neuverpflichtungen darauf zu regaieren - weil der Markt längst gelaufen ist."
Lautebachs Forderung: "Vor der Saison brauchen wir eine klare Regelung, dass eine Mannschaft, die zurückzieht oder als Meister nicht aufsteigen will, für ein Jahr nicht aufstiegsberechtigt ist. Dann haben wir kein solches Problem mehr." Wobei es nicht um Bingen oder Langweid gehe, sondern um die Problematik allgemein.
Ein "Hit" sei die Tatsache, dass - wenn keiner aus der Zweiten Liga Süd in die unterbesetzte Elitaliga aufsteigt - der ATSV Saarbrücken darunter zu leiden habe und als Drittletzter in die Regionalliga absteigen müsse - aus der nach AZ-Informationen möglicherweise gar keiner in die Zweite Liga rauf möchte.
Den Klassenverbleib sicher haben die beiden Hassia-Gegner vom Wochenende. "Neckarsulm ist eine unbequeme Mannschaft" weiß Lautebach. "Aber wenn unsere Spielerinnen die gleich gute Form zeigen wir zuletzt, sollten wir dort zwei Punkte einfahren." Schwerer wird es gegen Watzenborn-Steinberg, das in der Tabelle zehn Punkte besser da steht als Neckarsulm - allerdings acht Zähler schlechter als die Hasia. "Dort müssen wir schon topfit sein."
In der Hinrunde fertigten Dana Hadacoca & Co. Watzenborn-Steinberg mit 6:2 ab, Neckarsulm gar mit 6:0.
Zitat
"Letztes Jahr sind wir Ende April vom Bundesliga-Klassenleiter angerufen worden, ob wir Lust hätten, aufzusteigen. Aber wir spielen nicht die Lückenbüßer für irgendwelche andere Mannschaften. Was mich am meisten ärgert: Wenn Vereine bis zum letzten Augenblick warten, um dann bekannt zu geben, dass sie nicht aufsteigen wollen - weil sie die gewünschten Sponsoren nicht kriegen."
Joachim Lautebach, Hassia - Manager

ALLGEMEINE ZEITUNG 22.04.2008

Berichte der Spielrunde vom 21.04.-27.04.2008

Binger trotz Remis vor Heidesheim

Spielverhältnis entscheidet Kreismeisterschaft

Vom 29.04.2008 MH. WELGESHEIM Es war zwar "nur" das Endspiel bei den Mannschaftsmeisterschaften der Mädchen im Kreis Bingen. Aber das Duell hätte genauso gut in der Endrunde der Deutschen Meisterschaften steigen können. In der Welgesheimer Weindorfhalle trennten sich Oberligist Hassia Bingen III und Verbandsliga-Meister TSG Heidesheim im Prestigeduell 5:5. Wegen des besseren Spielverhältnisses von 22:18 haben sich die Bingerinnen für die die Rheinhessischen Mannschaftsmeisterschaften am kommenden Samstag (10 Uhr) in Gimbsheim qualifiziert.
Hassias Spitzenspielerin Mai Xiang verlor angeschlagen das Doppel an der Seite von Clarissa Becker gegen Maxi Eppelmann/Rabea Sauer 1:3. Auch Ting Xiang/Rabea Becker unterlagen 2:3 gegen Ann-Kathrin Ditschler/Amelie Mayer.
Ting Xiang verlor im vorderen Paarkreuz 1:3 gegen Ditschler und gewann 3:0 gegen Eppelmann. Clarissa Becker schlug Eppelmann 3:0 und verlor 2:3 gegen Ditschler. Hinten steuerten Isabelle Roos (3:2 gegen Mayer und 1:3 gegen Sauer) sowie Rabea Becker (3:1 gegen Sauer und 3:0 gegen Mayer) zusammen drei Punkte für die Bingerinnen bei.
Bei den Schülerinnen hatte sich der TTC Bubenheim direkt für die "Rheinhessen" qualifiziert, ebenso wie die TSG Schwabenheim bei den Schülern.

ALLGEMEINE ZEITUNG 29.04.2008

Hassias "Zweite" steigt in Tischtennis-Bezirksliga auf

Von Michael Heinze. Durch einen deutlichen 9:2-Erfolg beim Tabellenachten TuS Oberdiebach haben die Tischtennis-Spieler von Hassia Bingen II die Meisterschaft in der Kreisliga Bingen und den Wiederaufstieg in die Bezirksliga Nord perfekt gemacht. Am Erfolg beteiligt war das erfolgreiche Team Thorsten Schmitt, Günter Grünhäuser, Matthias Hess, Martin Söring, Christoph Gres und Manuel Rausch. Außerdem steuerten Merlin Keller Gerhard Chitralla, Michael Dann, Guanqi Xiang sowie Manager Joachim Lautebach ihr Scherflein zu den formidablen 40:4-Punkten in der Endabrechung für die Hassia bei.
ALLGEMEINE ZEITUNG 29.04.2008

TSV und Hassia in ganz ruhigem Fahrwasser
Tischtennis-Verbandsliga-Cracks auf den Plätzen fünf und sechs zum Saisonfinale/Bingen mit Neuzugängen zufrieden

Von Michael Heinze. BINGEN/WACKERNHEIM Auf den Plätzen fünf und sechs haben die Tischtennis-Spieler von TSV Wackernheim II und Hassia Bingen die Saison in der Verbandsliga Rheinhessen beendet. Die Binger gewannen 9:4 gegen den TTV Nierstein und rangen der TSG Drais ein 8:8 ab.
Hassia Bingen - TSG Drais 8:8. - "Auch wenn das Unentschieden gerecht war, war vielleicht doch ein bisschen mehr drin", resümierte Hassia-Kapitän Mario Hübinger. "Aber im Schlussdoppel haben Dominik Lautebach und ich schlecht gespielt." Gegen Ralf Schwitzgebel/Jonas Hofmann gab es eine Viersatzniederlage. Zwischenzeitlich hatte die Hassia nach 2:4-Rückstand 8:7 geführt gegen eine Draiser Mannschaft ohne ihr etatmäßiges hinteres Paarkreuz. Die Binger Punkte ergatterten Dominik Lautebach/Hübinger und Heinz Hartwein/Gerhard Chitralla sowie Dominik Lautebach, Hartwein, Chitralla (2) und Michael Dann (2) im Einzel.
Hassia Bingen - TTV Nierstein 9:4. - Die Gastgeber legten eine 6:2-Führung vor und brachten den Sieg sicher nach Hause. Es punkteten: Dominik Lautebach/Hübinger und Merlin Keller/Dann im Doppel sowie Dominik Lautebach (2), Hübinger, Keller, Hartwein (2) und Chitralla im Einzel. "Hinten heraus waren wie besser", resümierte Hübinger. Sein Saisonfazit: "Angesichts der vielen Verletzungen ist es gut gelaufen. Sehr zufrieden sind wir vor allem mit unseren Neuzugängen Keller und Dann." In Zukunft werde man noch stärker auf junge Leute aus der Region setzen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 29.04.2008
 
Hassia überrascht mit viertem Platz
Verbandsliga-Frauen bezwingen Bubenheim 7:3

Von Michael Heinze. BINGEN/BUBENHEIM Toller Erfolg für die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen IV: Am letzten Spieltag der Verbandsliga Rheinhessen zwang das Team um die überragende Spitzenspielerin Melanie Seligmann im Kreisderby den Tabellensiebten TTC Bubenheim mit 7:3 in die Knie und beendet die Runde auf Rang vier.
Wie so oft in dieser Runde bewerkstelligten Seligmann und ihre kongeniale Partnerin Lucia Fickinger den Sieg fast im Alleingang. Seligmann gewann beide Einzel gegen Sigrid Scherer und Heike Beiser glatt in drei Sätzen. Im hinteren Paarkreuz ließ Fickinger Sonja Trapp und Ersatzspielerin Martina Eckhard ebenfalls keine Chance. Gemeinsam gewannen Seligmann/Fickinger ihr Doppel gegen Trapp/Eckhard souverän. Die restlichen beiden Punkte gingen auf das Konto der zuverlässigen Miriam Lott, die sich bei ihren Dreisatzsiegen gegen Eckhard und Trapp keine Blöße gab.
Für die Bubenheimerinnen punkteten Heike Beiser/Sigrid Scherer im Doppel (3:1 gegen Edda Klöß/Lott) sowie Beiser und Scherer im Einzel (jeweils 3:0 gegen Klöß). Das Saisonfazit von Hassiatin Edda Klöß: "Wir sind überrascht, dass wir den vierten Platz erreicht haben."
ALLGEMEINE ZEITUNG 29.04.2008

Bericht vom Spieltag 18.04.-20.04.2008 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Vizemeisterschaft in trockenen Tüchern
Hassia Bingens Zweitliga-Tischtennispielerinnen siegen am Dreifachspieltag drei Mal

Von Michael Heinze SAARBRÜCKEN/BINGEN Mit drei überlegen herausgespielten Erfolgen beim ATSV Saarbrücken (6:0) sowie in eigenen Altbauturnhalle gegen DJK Wolframs-Eschenbach (6:0) und TSV Schwabhausen (6:1) haben die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen die Vizemeisterschaft in der Zweiten Bundesliga Süd zwei Spieltage vor Saisonende auch rechnerisch perfekt gemacht.
In Saarbrücken ragte der Einzelsieg von Ying Zhang heraus, die gegen die frühere Weltklasse-Spielerin Olga Nemes mit 11:4, 5:11, 6:11, 11:8 und 11:5 gewann. "Erfreulich", kommentierte Hassia-Manager Joachim Lautebach.
In der Vorrunde hatte die Binger Chinesin noch klar gegen Nemes verloren. Diesmal stellte die Defensivstrategin ihre Taktik um und platzierte die Bälle näher an der Grundlinie. Dabei machte Zhang im vierten Durchgang einen 3:7-Rückstand wett.
Außerdem punkteten für die Hassia vor 38 Zuschauern Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann (3:0 gegen Nemes/Claudia Walerowicz), Zhang/Julia Lutz (3:0 gegen Ann-Kathrin Herges/Theresa Adams), Hadacova (3:1 gegen Herges), Lutz (3:0 gegen Adams) und Zimmermann (3:1 gegen Walerowicz).
Auch gegen Schlusslicht Wolframs-Eschenbach sprang der erwartet klare Sieg heraus. Vor der Saison-Minuskulisse von nur 15 Zuschauern feierte die Hassia fast nur klare Dreisatzsiege. Die einzige Ausnahme bildete Zhang, die beim 8:11, 11:5, 11:9, 5:11 und 11:5 gegen Anna Baklanova mächtig beißen musste. "Baklanova versuchte, den Ball zu halten und nicht gleich den Punkt zu machen", so Lautebach.
Zhang´s Puls ging hoch

"Ying war ein bisschen matt, hat im dritten Satz richtig Probleme bekommen - ihr Puls war auf einmal unheimlich hoch." Der Hauptschullehrer war ernsthaft besorgt um die Gesundheit der 1,59 Meter kleinen Chinesin. "Ich habe ihr geraten, dieses Einzel abzuschenken." er gute Rat verhallte bei der angeschlagenen Zhang ungehört. "Sie hat eben unheimlichen Ehrgeiz und wollte das Spiel gewinnen", zuckte Lautebach mit den Schultern. Ohne Probleme reüssierten Hadacova/Zimmermann (3:0 gegen Baklanova/Gallbrecht), Zhang/Lutz (3:0 gegen Carolin Frey/Annika Borsos), Hadacova (3:0 gegen Frey), Zimmermann (3:0 gegen Gallbrecht) und Lutz (3:0 gegen Borsos).
"Das 6:1 gegen Schwabhausen war ein krönender Abschluss dieses Marathon-Wochenendes", urteilte Lautebach. Trotz des scheinbar klaren Ergebnisses fordert der Tabellensiebte die Hassia vor 35 Fans ordentlich. Fünf Partien gingen in den fünften Satz. Den Kürzeren zogen aber nur Zhang/Lutz, die wie im Hinspiel der Kombination Agnes Kokai/Christian Feierabend unterlagen. "Beide Mannschaften hatten die Doppel gedreht, sodass doch wieder die gleichen Paarungen wie damals zustande kamen", schmunzelte Lautebach. Das andere Doppel gewann die Hassia durch Hadacova/Zimmermann (3:0 gegen Katerina Penkavova/Martina Erhardsberger) ebenso wie die Einzel durch Hadacova (je 3:2 gegen Erhardsberger und Penkavova), Zhang (3:2 gegen Penkavova), Zimmermann (3:2 gegen Feierabend) sowie Lutz (3:0 gegen die ungarische Nationalspielerin Kokai).
Ein Highlight war die Neuauflage des Finales um die Tschechischen Meisterschaften zwischen Hadacova und Penkavova. "Dana war wieder unheimlich motiviert und konzentriert", freute sich Joachim Lautebach. "Sie wollte genauso spielen wie bei den Tschechischen Meisterschaften, hat ihre Gegnerin kurz in der Vorhand gehalten und ihr lang in die Rückhand gezogen." Die taktische Disziplin verhalf der 24-Jährigen zum Sieg.

ALLGEMEINE ZEITUNG 22.04.2008

Überaus erfolgreiches Wochenende der Tischtennis-Damen
Drei Spiele in drei Tagen, drei Siege, 6:0 Punkte, 18:1 Spiele - dies ist die tolle Bilanz der 1. Damenmannschaft von Hassia Bingen in der 2. Tischtennis - Bundesliga Süd des vergangenen Wochenendes.
Zunächst stand am Freitagabend die Auswärtspartie beim ATSV Saarbrücken an. Nach zwei deutlichen Drei-Satz-Siegen im Doppel durch Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann und Ying Zhang/Julia Lutz und einem 3:1 Sieg von Dana Hadacova gegen Ann-Kathrin Herges stand es schnell 3:0 für die Hassiatinnen. Die knappste und spannendste Begegnung lieferten sich dann Saarbrückens Nr. 1 Olga Nemes und Abwehrspielerin Ying Zhang auf Binger-Seite. Zhang gewann Satz einz deutlich mit 11:4 Punkten, musste aber dann, wie bei der Hinspielniederlage, die Sätze zwei und drei ebenfalls klar mit 5:11 und 6:11 abgeben. Auch im vierten Satz sah die langjährige, sehr erfahrene ehemalige Nationalspielerin Nemes bei einer 7:2 Führung wie der sichere Sieger aus. Doch mit Geduld, Kampfgeist und "stöhiger" Ruhe brachte Zhang die Bälle der Gegnerin immer wieder auf die Platte zurück, gewann Durchgang vier noch mit 11:8 und den fünften und entscheidenden Satz mit 11:5 Punkten. Yüchun Zimmermann (3:1 gegen Claudia Walerowicz) und Julia Lutz (3:0 gegen Theresa Adams) beendeten nach knapp 1 ½ Stunden Spielzeit die Zweitligapartie.
Gerade mal eine Stunde und fünf Minuten dauerte am Samstag das Spiel der Binger-Zweitligadamen gegen das Tabellenschlusslicht Spvgg/DJK Wolframs-Eschenbach beim ebenfalls deutlichen 6:0 Sieg. Lediglich Ying Zhang gab hierbei bei ihrem Fünf-Satz-Sieg gegen Anna Baklanova zwei Sätze an die Gäste ab.
Die wie erwartet schwerste Partie fand am Sonntagnachmittag in Bingen gegen die Münchner Vorortler TSV Schwabhausen statt. Gleich fünf mal musste der Entscheidungssatz über Sieg oder Niederlage entscheiden. Viermal setzten sich dabei die Hassiatinnen durch. Nur im Auftaktdoppel unterlagen Ying Zhang/Julia Lutz gegen Agnes Kokai/Christina Feierabend nach 2:1 Satz-Führung noch im fünften Durchgang. Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann setzten sich eindrucksvoll gegen Katerina Penkavova/Martina Erhardsberger mit 3:0 durch. Danach verspielten Dana Hadacova und Ying Zhang jeweils eine 2:0-Satz-Führung, blieben aber im Fünften-Durchgang nervenstark und gewannen ihre Partien. Yüchun Zimmermann lag mit 1:2 Sätzen bereits zurück, ehe sie sich auf das druckvolle Spiel ihrer Gegnerin Christina Feierabend besser einstellte und noch knapp gewann. Die jüngste Hassiatin Julia Lutz wiederholte ihren starken Hinspielerfolg gegen die Ungarin Agnes Kokai mit dreimal 11:9 Punkten und schraubte das Zwischenergebnis auf 5:1 für Bingen hoch. Nach einer 15-minütigen Pause trafen sich die beiden tschechischen Landsfrauen Dana Hadacova und Katerina Penkavova im Spitzeneinzel zur "Revange" des Finales der Tschechischen Meisterschaften. Dort in ihrer Heimatstadt Hodonin siegte Hadacova vor drei Wochen mit 4:2 Sätzen und wurde erstmalig Meisterin ihres Landes. Auch diesmal zeigten beide Spielerinnen eine hochklassige Begegnung in der sich die Binger Nr.1 am Ende verdient mit 3:2 Sätzen (11:4/10:12/11:13/11:5/11:6) durchsetzte. Somit stand ein hart erkämpfter 6:1 Erfolg für das Binger Zweitligateam fest.
Die zweite Damenmannschaft der Hassia in der Regionalliga Südwest Gr. ¾ beendete mit einer 1:8 Niederlage gegen den Vizemeister TTF Frankenthal, die allerdings zu hoch ausfiel und nicht ganz den wahren Spielverlauf richtig wiedergibt, die Saison 2007/2008. Der fünfte Tabellenplatz in der Abschlusstabelle erfreut um so mehr, da man vor allem in der Vorrunde durch Verletzungspech doch stark beeinträchtigt war.
Sehr zufrieden und mit einer erstaunlichen Serie von vier Siegen in Folge am Ende der Rückrunde, zeigte sich das 3. Damenteam in der Oberliga Südwest Gruppe 3. Die letzten beiden Erfolge, 8:6 beim TSV Bockenau und 8:2 im Heimspiel gegen den TSV Flörsheim-Dalsheim, brachten den ausschließlich noch Jugendlichen Spielerinnen den tollen 6. Platz in der für sie als Aufsteiger neuen Spielklasse ein. Dabei wuchsen Mai Xiang, Clarissa Becker, Ting Xiang, Isabelle Roos und Rabea Becker in der Rückrunde mit 13:5 Punkten (Vorrunde 4:14 Punkte) förmlich über sich hinaus.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 17/2008


Hassia 6:1 im letzten Heimspiel gegen Schwabhausen
Auch wenn es am Ende mit 6:1 wieder deutlich war. Spannend war es trotzdem. Insgesamt 2:20 Stunden benötigten die Damen von Hassia Bingen für ihren Sieg im letzten Heimspiel dieser Saison. Zwei 3:0-Siegen (Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann im Doppel und Julia Lutz im Einzel) standen gleich fünf Fünfsatzspiele gegenüber.
Ying Zhang und Julia Lutz verloren gleich zu Beginn ihr Doppel gegen Agnes Kokai und Christina Feierabend. Danach gab es allerdings nur noch Siege.
Hadacova/Zimmermann besiegten das Spitzendoppel der Gäste, Katerina Penkakova und Martina Erhardsberger, mit 3:0. Hadacova gegen Erhardsberger, Zhang gegen Penkavova und Zimmermann gegen Feierabend gewannen ihre Einzel jeweils mit 3:2. Julia Lutz besiegte Kokai drei Mal mit 11:9.
Im abschließenden Spitzeneinzel zeigte dann Hadacova gegen ihre "ewige Rivalin" Penkavova eine konzentrierte Leistung und behielt schließlich mit 3:2 die Oberhand. Vor Beginn der Zweitligapartie waren beide Spielerinnen bereits für ihre exzellenten Leistungen bei den Tschechischen Einzelmeisterschaften vor einigen Wochen geehrt. Dort hatte im Finale ebenfalls Dana Hadacova die Oberhand behalten und ihren ersten tschechischen Einzeltitel gewonnen. Auch Julia Lutz war vom Verein für ihre Teilnahme an den Nationalen Deutschen Meisterschaften geehrt worden. Dass auch eine Gäste-Spielerin geehrt wurde, beweist einmal wieder das im positiven Sinne "familiäre Umfeld", dass sich das Spitzentischtennis in Bingen bewahrt hat. Am nächsten Wochenende stehen nun die letzten Begnungen dieser Saison bevor.
Samstag geht es zum Tabellenachten SV Neckarsulm. Am Sonntag steht dann das vermutlich schwerere Auswärtsspiel beim Fünften, dem NSC Watzenborn-Steinberg, an.
Bericht auf der RTTV-Homepage, 20.03.2008


Hassia zweimal 6:0, am Sonntag letztes Heimspiel gegen Schwabhausen
Mit zwei ungefährdeten 6:0-Siegen sind die Tischtennis-Damen der Binger Hassia in ihr Mammutwochenende gestartet.
Dem 6:0-Erfolg in Saarbrücken ließ das Quartett vom Rhein-Nahe-Eck einen 6:0-Heimerfolg gegen den Tabellenletzten Wolframs-Eschenbach folgen. In beiden Begegnungen sorgte Zhang Ying für die knappsten Ergebnisse. In Saarbrücken besiegte sie im Entscheidungssatz die frühere Nationalspielerin Olga Nemes, die immer noch auf sehr hohem Niveau spielt und derzeit mit Rang vier in der Bestenliste der 2. BL Damen Süd noch vor Dana Hadacova und eben Zhang rangiert. Im Samstags-Spiel gegen Wolframs-Eschenbach musste Zhang gesundheitlich angeschlagen dann gegen Anna Baklanova ebenfalls in den Entscheidungssatz und konnte diesen wiederum für sich entscheiden.
Am Sonntag steigt nun das letzte Heimspiel in dieser Saison gegen den TSV Schwabhausen. Und das dürfte dann vermutlich auch spannender werden.
Bericht auf der RTTV-Homepage, 19.03.2008


Drei Zweitligaspiele für Hassia in wenigen Stunden
Stressiges Saisonende für die Binger Tischtennis-Frauen kündigt sich an /Zweimal Zuhause und einmal Auswärts am Wochenende
Von Michael Heinze BINGEN Das gab es noch nie: Am Wochenende müssen die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen in der Zweiten Bundesliga Süd binnen 44 Stunden dreimal gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte ran.
Dem Duell am heutigen Freitag (18 Uhr) beim ATSV Saarbrücken folgen am Samstag (15.30 Uhr) gegen die SpVgg/DJK Wolframs-Eschenbach und am Sonntag (14 Uhr) gegen den TSV Schwabhausen in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums die letzten Heimspiele der Saison.
Gegen Saarbrücken und Wolframs-Eschenbach sind die Bingerinnen klar favorisiert, gegen Schwabhausen eigentlich auch. "Wobei ich vor den Saarbrückerinnen ein bisschen warne", hebt Hassia-Trainer Frank Liesenfeld den Zeigefinger. "Das wird für uns wirklich nicht einfach. Gerade in den vergangenen Spielen hat diese junge Mannschaft mit den beiden Jugendnationalspielerinnen Ann-Kathrin Herges und Theresa Adams und der erfahrenen Ex-Nationalspielerin Olga Nemes - die ja immer noch eine der besten Spielerinnen der Klasse ist - fleißig gepunktet." Fakt ist: Wenn drei Mannschaften absteigen, ist der ATSV kaum noch zu retten. "Saarbrücken hat aber immer noch die Hoffnung, drin bleiben zu können", so Liesenfeld. "Weil eventuell nur zwei Teams runter müssen - es wäre ihnen zu gönnen."
Lustiges Gegnerteam
Keinerlei Bedenken hat der 44-Jährige, dass es gegen das No-Name-Team aus Wolframs-Eschenbach, das als Absteiger schon lange feststeht, zu einem klaren Sieg langt. "Die waren aus der Regionalliga aufgestiegen und hatten auch nicht damit gerechnet, dass sie sich halten", weiß Liesenfeld.
"Ohne Verstärkungen kann man als Regionalliga-Team hier nicht bestehen." Immerhin handele es sich bei der DJK um "eine sehr freundliche und lustige Truppe, mit denen wir nach unserem 6:0-Sieg in der Hinrunde noch essen waren - das macht auch etwas aus".
Die Auseinandersetzung mit Schwabhausen könnte sich laut Liesenfeld spannend gestalten. Zwar gewann die Hassia das Hinspiel am 9. Dezember mit 6:3. Nach den Doppeln aber lag sie damals 0:2 hinten. Den dritten Punkt gab Dana Hadacova im Einzel gegen ihre tschechische Landsfrau Katerina Penkavova ab, gegen die sie kürzlich im Finale bei den Tschechischen Meisterschaften gewann (wir berichteten). "Jetzt werden die beiden wieder die Revanche ausspielen", so der Hassia-Coach. "Das wird mit Sicherheit interessant." Im Hinspiel schnappten die Bingerinnen im hinteren Paarkreuz drei Siege. Das sollte auch diesmal gelingen. "Hinten sind wir in meinen Augen schon im Vorteil.
Auch wenn Schwabhausen eine neue Ungarin drin hat, die sicherlich nicht schlecht ist." Vorne indes wird es gegen die international erfahrene Penkavova ("Eine sehr Gute") und Martina Erhardsberger ("Eine langjährige Zweitligaspielerin") nicht einfach. "Aber wenn wir ein Doppel gewinnen sollten, müssten wir auch die Partie für uns entscheiden können." 5:1 Punkte sind für Liesenfeld das Minimalziel an diesem Marathon-Wochenende.
Zitat
"Wir hatten mit der Verpflichtung einer Spielerin für das hintere Paarkreuz geliebäugelt. Aber sie hat sich anderweitig orientiert - weil sie vorne spielen wollte. Klar ist aber, dass Dana Hadacova, Ying Zhang, Yüchun Zimmermann und Julia Lutz auch nächste Saison weiter für uns spielen werden."
Joachim Lautebach, Hassia-Manager

ALLGEMEINE ZEITUNG 18.04.2008

Berichte der Spielrunde vom 14.04.-20.04.2008

Eine verkorkste Saison gerichtet
Von Michael Heinze FRANKENTHAL Dank einer ordentlichen Rückrunde haben die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen eine relativ verkorkste Saison in der Tischtennis-Regionalliga Südwest noch auf dem fünften Platz beendet. Zum Abschluss gab es eine 1:8-Niederlage bei Vizemeister TTF Frankenthal. "Die Gastgeberinnen haben die Partie sehr ernst genommen", berichtete Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld. "Hätte der TTSV Saarlouis-Fraulautern II sein letztes Auswärtsspiel bei der DJK/RW Finthen verloren, wäre für Frankenthal ja noch die Meisterschaft und damit die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Zweiten Bundesliga Süd drin gewesen." Während die Tischtennisfreunde also mit ihrer tschechischen Spitzenspielerin Dana Weber aufliefen, mussten die Bingerinnen mit Andrea Welz auf ihre beste Spielerin verzichten.
"Unsere Leistung war okay", befand Liesenfeld. "Wir sind nicht in die Vorderpflaz gefahren, um uns abschießen zu lassen. Die Niederlage ist deutlicher ausgefallen, als es hätte sein müssen." Das fing schon im Doppel an, wo Silvana Gendritzki/Dina Sharif gegen Yvonne Mayr/Nicole Spieß die ersten beiden Sätze jeweils in der Verlängerung verloren. Den einzigen Sieg fuhr Nadja Hoffmann ein, die beim 11:3, 13:11 und 11:6 im hinteren Paarkreuz gegen Spieß nur wenig Mühe hatte. Ihr zweites Einzel verlor Hoffmann gegen Elisabeth Bittner mit 6:11 im Entscheidungssatz. An einem Einzelsieg schnupperte auch Julia Minor, die Mayr ebenfalls recht knapp in fünf Sätzen unterlag. "Dass in der Abschlusstabelle noch der fünfte Platz herausgesprungen ist, freut mich sehr", betonte Liesenfeld.

ALLGEMEINE ZEITUNG 22.04.2008

Hassia pirscht sich an TSV an
Von Michael Heinze. FINTHEN/WALLERTHEIM In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen hat sich Hassia Bingen durch zwei Auswärtssiege bei DJK/RW Finthen II (9:5) und TG Wallertheim (9:4) bis auf einen Minuspunkt an den TSV Wackernheim II herangepirscht.
DJK/RW Finthen II - Hassia Bingen 5:9. - Mit drei gewonnenen Doppeln durch Merlin Keller/Michael Dann (3:0 gegen Markus Plum/Ingo Schwarz), Dominik Lautebach/Mario Hübinger (3:0 gegen Martin Stollenwerk/Lothar Kohl) und Heinz Hartwein/Manuel Rausch (3:2 gegen Christian Binnefeld/Franz Engel) legten die Binger die Basis für den Erfolg. In den Einzeln punkteten Keller (2), Hartwein, Dann (2) und Rausch. "Die Finther hatten sich schon damit abgefunden, dass sie absteigen", berichtete Hassia-Kapitän Hübinger. "Für uns ist es relativ locker gelaufen. Dass die Finther vorne vier Punkte geholt haben, liegt daran, dass Dominik und ich momentan einen Durchhänger haben."
TG Wallertheim - Hassia Bingen 4:9. - Erneut legten die Binger eine 3:0-Führung nach den Doppeln vor durch Keller/Hartwein (3:1 gegen Andreas Sowietzki/Sascha Reichert), Lautebach/Hübinger (3:1 gegen Bernd Eder/Martin Stöhr) und die guten Ersatzleute Christoph Gres/Thorsten Schmitt (3:2 gegen Thorsten Stöhr/Sebastian Höhr). Lautebach, Hartwein und Keller bauten die Führung auf 6:1 aus, ehe erneut Hartwein und Keller sowie Hübinger mit einem kampflosen Sieg gegen Eder - der bereits im Doppel mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss in der Wade zu Boden gegangen war und nicht mehr weiterspielen konnte - den Sack zumachten. "Ich schlage mich schon seit ein paar Monaten mit einer Knorpelverletzung an der linken Schulter herum", offenbarte Linkshänder Hübinger. "Jetzt überlege ich ernsthaft, ob ich in nächste Saison mit rechts spiele und dafür in der dritten oder vierten Mannschaft anfange. Ich hoffe, das ist erlaubt - zumal ich meine Verletzung per Attest belegen kann." In den beiden letzten Saisonspielen am Samstag (15.30 Uhr) gegen die TSG Drais und am Sonntag (10 Uhr) gegen den TTV Nierstein wollen Hübinger & Co. 2:2 Punkte einfahren.
ALLGEMEINE ZEITUNG 22.04.2008
 
1. Verbandsliga Rheinhessen Damen
Von Michael Heinze. RHEINHESSEN Hassia Bingen IV hat durch den 7:4-Erfolg bei Absteiger TSG Drais III Platz vier im Endklassement fast sicher.
TSG Drais III - Hassia Bingen IV 4:7. - Auch ohne Materialspielerin Edda Klöß ließen die Bingerinnen auf dem Draiser Berg nichts anbrennen. Überragend bei der Hassia waren Melanie Seligmann und Lucia Fickinger, die zusammen wiederum sechs Punkte zum Mannschaftserfolg beisteuerten - zwei im Doppel und je zwei im Einzel. Den siebten Punkt verbuchte Janine Raese, die sich im hinteren Paarkreuz glatt in drei Sätzen gegen Monika Preußinger durchsetzte. Mit einem Sieg im Derby am Donnerstag (20 Uhr) gegen den TTC Bubenheim können die Hassiatinnen den vierten Platz perfekt machen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 22.04.2008

Tag der Becker-Schwestern
Hassia III gewinnt dank Geschwisterpaar 8:6 beim TSV Bockenau

Von Michael Heinze. BOCKENAU/BINGEN Zum Saisonfinale in der Tischtennis-Oberliga Südwest der Frauen hat Hassia Bingen III noch einmal zugeschlagen. Nach den beiden Siegen beim TSV Bockenau (8:6) und gegen den TSV Flörsheim-Dalsheim (8:2) und 9:1 Punkten in Folge belegt das Teenager-Quintett im Endklassement als Aufsteiger einen nicht für möglich gehaltenen fünften Platz.
TSV Bockenau - Hassia Bingen III 6:8. - Das war der Tag der Becker-Schwestern. Zwar verloren Clarissa Becker/Rabea Becker ihr Doppel gegen Elfriede Stephan/Hannelore Huber etwas unglücklich mit 9:11 im Entscheidungssatz. Doch im Einzel schlugen sie zu. Clarissa sackte drei Siege ein, Rabea zwei. Die restlichen Punkte für die ohne Ting Xiang angetretenen Bingerinnen schnappten Mai Xiang/Isabelle Roos im Doppel sowie Mai Xiang (2) im Einzel. "Es war gerade das Gegenteil vom Hinspiel, das wir mit 5:8 verloren hatten", frohlockte Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld. Damals gingen alle vier Fünfsatzspiele in die Binsen, diesmal gewann die Hassia vier von sieben knappen Dingern. Liesenfeld lobte: "Die Mädchen sind jetzt einfach ruhiger, trauen sich mehr zu."
Hassia Bingen III - TSV Flörsheim-Dalsheim 8:2. - Die Bingerinnen profitierten davon, dass TSV-Routiniersfrau Heide Milch aus Krankheitsgründen ein Doppel und zwei Einzel herschenken musste. Nach der 2:0-Führung nach den Doppeln durch Ting Xiang/Rabea Becker und Mai Xiang/Isabelle Roos gingen zwar vorne bei Partien um. Doch dann gab es nur noch Siege durch Ting Xiang (2), Rabea Becker (2), Mai Xiang und Clarissa Becker. Ein Kompliment machte Liesenfeld besonders Mai Xiang, die gegen die frühere Regionalligaspielerin Simone Klinger mit viel taktischer Raffinesse 7:11, 11:9, 11:5 und 11:5 gewann. Nach dem verlorenen ersten Satz, in dem sie kaum einen Angriffsball auf den Tisch gebracht hatte, weil sie schlecht zum Ball stand und zu wild spielte, stellte Mai Xiang ihr Spiel von jetzt auf gleich um und agierte dabei ganz ruhig und abgeklärt. Die Binger Nummer eins ließ Klinger kommen und platzierte sie mit Blockbällen von ihrer langen Noppen-Rückhand in der weiten Vorhand und Rückhand aus.
"In dem Alter muss man das erst mal können", sagte Liesenfeld. "Als Trainer kann ich ihr ja nicht helfen, sondern nur sagen, was sie machen muss."

ALLGEMEINE ZEITUNG 22.04.2008

Milch muss abschenken
Rumpftruppe des TSV Flörsheim-Dalsheim bei Bingen III ohne Chance

Von csr. Trauriger Saisonausklang für die Tischtennisfrauen des TSV Flörsheim-Dalsheim: Im Rheinhessenderby bei Hassia Bingen III stand die Truppe um Mannschaftsführerin Heike Milch auf verlorenem Posten und unterlag mit 2:8. In der Abschlusstabelle sind die TSV-Damen damit noch auf den siebten Platz abgerutscht.
"Das Ergebnis ist viel zu hoch ausgefallen", hielt Heike Milch im Rückblick zunächst einmal fest. Arg ernüchtert musste die Flörsheim-Dalsheimerin aber anmerken, dass es eine Rumpftruppe war, mit der sich der TSV auf die Fahrt nach Bingen begeben hatte. Nicht nur, dass Rebecca Matthes aus privaten Gründen verzichtet hatte. "Ich konnte verletzungsbedingt selbst nicht antreten", so die Kapitänsfrau, die sich vergebens um eine Ersatzfrau bemüht hatte und letztlich mitgefahren war, um drei Spiele "abzuschenken", den Verein aber vor einer Geldstrafe zu bewahren. In der traurigen Ausgangslage waren es dann einzig die Drei-Satz-Siege von Simone Klinger (gegen Clarissa Becker) und Astrid Scheufele (gegen Mai Xiang), die am Ende auf das Konto der TSV-Frauen wanderten. Und deren Mannschaftsführerin zeigte sich derweil überzeugt: "In voller Besetzung wäre das Spiel mit Sicherheit anders ausgegangen."
So gab´s lediglich noch Niederlagen, da Sina Selzer gegen die jüngere chinesische Schwester Ting Xiang unglücklich mit 10:12 im fünften Satz verlor und auch Astrid Scheufele im Linkshänderduell gegen Clarissa Becker im fünften Satz den Anschluss verlor und diesen klar mit 4:11 abgab. Gegen die jüngere Becker-Schwester Rabea kämpfte sich Sina Selzer nach einem 0:2-Satz-Rückstand zwar nochmal ins Spiel, sie verlor aber auch die zweite Partie knapp.
Bitteres Saisonfazit
Was bleibt, ist das frustrierte Saisonfazit der Mannschaftsführerin, die zwar die beiden Talente Rebecca Matthes und Sina Selzer lobte: "Sie haben sich in ihrem ersten Jahr in der Oberliga wacker geschlagen und sehr gut Fuß gefasst. Beide haben es verdient, in dieser Klasse zu spielen." Mit den Abläufen der Runde zeigte sich Milch allerdings wenig einverstanden: "Wie es um die Zukunft des Teams bestellt ist, das wird sich in Kürze zeigen."
ALLGEMEINE ZEITUNG 22.04.2008
 
Bockenauerinnen sind gerettet
Tischtennis: Trotz zweier Niederlagen bleibt der TSV in der Oberliga

Von nw. Trotz zweier Niederlagen am letzten Spieltag bleibt der TSV Bockenau in der Tischtennis-Oberliga.
Im kampfbetonten Spiel gegen Bingen spürte man die Nervosität der Bockenauer Damen. Sie wollten unbedingt den Klassenverbleib aus eigener Kraft schaffen. Die Binger dagegen spielten unbeschwert auf. Nach den Doppeln stand es 1:1, danach verlor das vordere Paarkreuz beide Spiele. Bockenau musste in der Folge immer einem Rückstand hinterher laufen. Trotzdem schaffte der TSV den Ausgleich zum 6:6. Jetzt mussten die letzten beiden Einzel die Entscheidung bringen. Beide Spiele gingen verloren. Sabrina Wohlfahrt, hatte nach zuvor zwei Einzelsiegen gegen die Nummer zwei aus Bingen, Clarissa Becker, keine Chance. Elfriede Stephan dagegen machte es spannend. Aber auch sie verlor gegen Clarissas jüngere Schwester Rabea Becker im fünften Satz. Bei der 6:8-Niederlage wurden sieben der vierzehn Spiele mit zum Teil tollen Ballwechsel erst im fünften Satz entschieden. Vier für Bingen und nur drei für Bockenau.
Der TSV Bockenau bleibt somit ein weiteres Jahr in der Oberliga. Er belegt den achten Platz mit 10:26 Punkten. Die Saison im Vorjahr sah mit dem siebten Platz (14:22) etwas freundlicher aus.

ALLGEMEINE ZEITUNG 21.04.2008

Milch: Luft ist irgendwie raus
TSV-Damen fahren ohne Matthes nach Bingen

Von jos. Ihr letztes Spiel einer eher durchwachsenen Tischtennis-Saison bestreiten die Oberliga-Damen des TSV Flörsheim-Dalsheim am Sonntag bei der dritten Vertretung von Hassia Bingen. Gelänge ein Derby-Sieg, würden die Wonnegauerinnen die Runde immerhin mit einem leicht positiven Punktekonto beenden. Die Vorzeichen hierfür stehen eigentlich ganz gut: Die Flörsheim-Dalsheimerinnen sind momentan in der Tabelle drei Ränge besser platziert. Darüber hinaus gelang den TSV-Ladies im Hinspiel ohne Spielführerin Heike Milch ein knapper 8:5-Erfolg. Aber Achtung: Zu unterschätzen sind die Frauen vom Rhein-Nahe-Dreieck nicht. In der Rückrunde gelang ihnen sogar ein Punktgewinn gegen Tabellenführer TTC Mülheim-Urmitz. "Selbstverständlich würden wir gerne wie in der Vorrunde gewinnen. Doch die junge Mannschaft aus Bingen hat in der Rückrunde toll Fuß gefasst", sagt deshalb auch Heike Milch: "Das Spiel in Bingen wird somit ein hartes Stück Arbeit. Ich wäre mit einem Remis zufrieden..." Der Grund für die Zurückhaltung der Flörsheim-Dalsheimerin liegt auch darin, dass die TSV-Damen wie schon im Hinspiel nicht in Bestbesetzung antreten können, hat sich Rebecca Matthes doch wegen einer Familienfeier abgemeldet. "Das zeigt mir, dass irgendwie bei allen die Luft raus ist", grantelt Milch und gesteht, froh zu sein, wenn auch der nächste Dienstag mit dem Pokal-Halbfinale gegen Sörgenloch hinter der Truppe liegt.
ALLGEMEINE ZEITUNG 18.04.2008

TSV Bockenau kann sich retten
Von nw. Für die Oberliga-Tischtennisspielerinnen des TSV Bockenau steht der letzte Spieltag an. Für die Bockenauer Damen steht dabei ein Doppelspieltag auf dem Programm. Am Samstag um 16 Uhr kommt die junge Binger Mannschaft zum TSV. Das Hinspiel endete 8:5 für den TSV. Es war im vergangenen Oktober der erste Sieg nach drei Anfangsniederlagen. Ist dies als gutes Zeichen zu sehen? Bingen hat sich am vergangenen Sonntag mit einem Sieg gegen Drais in Sicherheit gebracht. Bockenau braucht aus dieser Partie oder dem Spiel am Sonntag um 10 Uhr beim TSV Drais noch einen Punkt. Sie können also aus eigener Kraft den Klassenverbleib schaffen. Spielt die SG Speicher-Orenhofen gegen TTF Konz Unentschieden beziehungsweise verliert, könnte sich Bockenau sogar zwei Niederlagen leisten.
ALLGEMEINE ZEITUNG 18.04.2008

Berichte der Spielrunde vom 07.04.-13.04.2008

Ersatzgeschwächte TSG Drais verliert bei Hassia Bingen 3
MAINZ. Eine Niederlage kassierten die Tischtennisspielerinnen der TSG Drais in der Damen-Oberliga. Trotz des Fehlens zweier Stammspielerinnen hätte beim 5:8 auswärts gegen die dritte Vertretung von Hassia Bingen sie besser abschneiden können.
"Das waren verschenkte Punkte", klagte der Draiser Trainer Joachim Voigt. "Da war deutlich mehr drin." Die TSG Drais wurde von der Ansetzung etwas überrascht. Der Klassenleiter hatte die Partie auf Antrag der Hassia neu terminiert. Die Binger hatten ein Einverständnis der Draiser Mannschaft signalisiert, von dem zumindest Voigt nichts wusste. Deshalb fehlten Christine Preußinger und Melanie Bohland. Karin Dietrich und Katrin Schanz sprangen ein. "Es ging ja um nichts mehr", erläuterte der Trainer. "Mit zwei Ersatzspielerinnen war die Einstellung vielleicht nicht die gleiche wie in Bestbesetzung." Will sagen: Die Spielerinnen hatten sich schon vor dem ersten Ballwechsel innerlich mit einer Niederlage abgefunden. Das hätte sich aber schnell ändern können. Denn beide Draiser Doppel gewannen nach Abwehr von Matchbällen ihre Partien im fünften Satz. Anke Friedrich setzte mit ihrem Sieg über Clarissa Becker noch einen drauf. "Ab dem 3:0 hätten wir sicherlich mehr aus dem Spiel machen können", räumte Voigt ein. Doch Karin Dietrich nutzte im vierten Satz gegen Isabelle Roos ihre Matchbälle nicht, und Katrin Schanz ließ gegen Ting Xiang im dritten und vierten Durchgang vier Möglichkeiten aus, einen Entscheidungssatz zu erzwingen. Die Jugendspielerin, die zuletzt sehr erfolgreich gespielt hatte, lieferte danach noch zwei Fünfsatzspiele ab, allerdings ohne eines davon zu gewinnen. "Heute hätten wir mal einen Sieg von ihr gebrauchen können", klagte Voigt. "Diesmal klappte es nicht. Kathrin hat ordentlich gespielt, aber ohne das Quäntchen Glück am Ende."
Jennifer Glöckner hatte einen schlechten Tag erwischt und blieb ebenfalls sieglos. "Sie hätte gegen alle gewinnen können, wenn sie besser gespielt hätte als heute", befand der Trainer. So blieb es am Ende bei drei Einzel-Siegen von Anke Friedrich. Zu wenig, um Punkte aus Bingen mitzunehmen. (ga)
Mainzer Rhein-Zeitung 17.04.2008

Hassia unterliegt übermächtigen Finthern
Binger Verbandsliga-Tischtennisspieler holen gegen Aufstiegsanwärter nur Ehrenpunkt beim 1:9

Von Michael Heinze. WACKERNHEIM/FINTHEN Nichts zu erben gab es für das Rumpfteam von Hassia Bingen beim 1:9 in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen als Gast von Aufstiegsanwärter DJK/RW Finthen.
DJK/RW Finthen - Hassia Bingen 9:1. - "Der Favorit hat ganz klar gewonnen", steckte Hassia-Kapitän Mario Hübinger die Pleite locker weg. Den Ehrenpunkt machte das Doppel Dominik Lautebach/Hübinger durch einen Viersatzsieg gegen Walter Weil/Tobias Kleinort. Für die Binger wäre ein besseres Resultat drin gewesen, hätten sie nicht alle fünf Fünfsatzspiele verloren.
"Eigentlich geht es für uns um nichts mehr, deswegen lassen wir die Runde ruhig ausklingen", blickte Hübinger nach vorne. "Bei der DJK/RW Finthen II und bei der TG Wallertheim wollen wir auf jeden Fall noch Siege einfahren. Am letzten Spieltag gegen die TSG Drais wird es schwieriger - aber diese Mannschaft liegt uns."
ALLGEMEINE ZEITUNG 15.04.2008

Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen
Hassia Bingen IV servierte den TSV Flörsheim-Dalsheim II mit 7:0 ab.

Hassia Bingen IV - TSV Flörsheim-Dalsheim II 7:0. - Die Hassia profitierte erheblich davon, dass die Gäste gleich mit drei Ersatzspielerinnen angereist waren. Neben Sina Selzer fehlten auch Heide Milch und Ingrid Stengert. Die Bingerinnen indes waren in stärkster Formation aufgelaufen und punkteten durch Edda Klöß/Janine Raese und Melanie Seligmann/Lucia Fickinger im Doppel sowie Seligmann (2), Klöß, Raese und Fickinger im Einzel. Wobei Klöß durch ihren Fünfsatzsieg gegen Gabi Baum ihr erstes Erfolgserlebnis im vorderen Paarkreuz feierte.
ALLGEMEINE ZEITUNG 15.04.2008

Gute Rückrunde überrascht
Von Michael Heinze. BINGEN Durch einen 8:5-Sieg im Rheinhessen-Derby gegen die TSG Drais ist Hassia Bingen III in der Tischtennis-Oberliga der Frauen von Platz sieben in der Abschlusstabelle kaum noch zu verdrängen.
Dabei hatte es zunächst gar nicht nach einem Hassia-Erfolg ausgesehen. Ähnlich wie schon in der Hinrunde gingen beide Doppel denkbar unglücklich in der Verlängerung des Entscheidungssatzes weg. Ting Xiang/Rabea Becker unterlagen Karin Dietrich/Kathrin Schanz 10:12, Mai Xiang/Clarissa Becker zogen gegen Anke Friedrich/Jennifer Glöckner mit 13:15 den Kürzeren. Doch im Einzel wussten die Bingerinnen zu überzeugen und punkteten durch Mai Xiang (2), Clarissa Becker (2), Ting Xiang (2) und Isabelle Roos (2). "Zum ersten Mal in dieser Runde haben alle vier Einzelspielerinnen zwei Punkte geholt", freute sich Hassia-Trainer Frank Liesenfeld, dass das Team - anders als beim 2:8 im Hinspiel - nach dem 0:2-Rückstand nicht einbrach. "Die Mannschaft hat viel gelernt in dieser Saison", lobte Liesenfeld. "Ich bin wirklich ein bisschen überrascht, dass die Rückrunde so gut läuft." Wobei es der Hassia sicherlich entgegen kam, dass die Draiserinnen diesmal ohne Christine Preußinger und Melanie Bohland agierten. Für die letzten beiden Saisonspiele am Samstag (16 Uhr) beim TSV Bockenau und am Sonntag (10 Uhr) gegen den TSV Flörsheim-Dalsheim hat sich die "Dritte" einiges vorgenommen. "Die Mannschaft will schon noch den einen oder anderen Punkt holen", weiß Liesenfeld.
ALLGEMEINE ZEITUNG 15.04.2008

Draiser Damen unterliegen Bingen 3. 5:8
Von mgeb. Ohne Punkte blieben die heimischen Tischtennis-Spielerinnen am vorletzten Oberliga-Wochenende der laufenden Saison. Während Schlusslicht und Absteiger TuS Sörgenloch eine erwartete 3:8-Heimniederlage gegen den Tabellendritten TTF Konz quittieren musste, ist das 5:8 der TSG Drais beim deutlich schlechter platzierten BFV Hassia Bingen III eine Überraschung.
BFV Hassia Bingen III - TSG Drais 8:5. - Ohne die aus privaten Gründen fehlenden Christine Preußinger und Melanie Bohland war die TSG empfindlich geschwächt. "Ich musste dadurch ins erste Paarkreuz aufrücken", sagte Spielführerin Jennifer Glöckner. Dort punktete ihre Teamkameradin Anke Friedrich gleich dreifach. Zuvor hatten die Gäste durch ihre jeweils im Entscheidungssatz gewonnenen Doppel einen viel versprechenden Start hingelegt. Bingen hatte in drei Spielen, die über die volle Distanz gingen, das glücklichere Ende für sich.
ALLGEMEINE ZEITUNG 15.04.2008

Lockerer Sieg gegen Letzten
Vom 15.04.2008 MH. NISTERTAL In der Tischtennis-Regionalliga Südwest der Frauen hat Hassia Bingen II beim überforderten Schlusslicht Sportfreunde Nistertal nichts anbrennen lassen und einen sicheren 8:3-Sieg eingefahren. Damit weist die Zweitliga-Reserve vom Rhein-Nahe-Eck vor dem Saisonfinale am Sonntag (10 Uhr) beim Spitzenteam TTF Frankenthal ein ausgeglichenes Punktekonto auf.
In Nistertal gingen drei Partien über fünf Sätze. Jeweils zogen die Hassiatinnen den Kürzeren. Silvana Gendritzki/Diana Sharif verließen die Platte gegen Iveta Moravanska/Yvonne Nadler ebenso als zweiter Sieger wie Gendritzki gegen Moravanska und Nadja Hoffmann gegen Tina Burbach. Doch alle anderen Spiele gewannen die Bingerinnen in drei oder maximal vier Sätzen deutlich durch Andrea Welz/Hoffmann im Doppel sowie Gendritzki, Welz (3), Sharif (2) und Hoffmann im Einzel.
"Entscheidend war, dass da wie auch schon in den letzten zwei, drei Spielen eine Mannschaft am Tisch gestanden hat", rekapitulierte Hassia-Trainer Frank Liesenfeld. "In der Vorrunde hatten wir einige Probleme mit Verletzungen und damit, dass die Stimmung nicht so gut war. Jetzt findet sich das Team immer besser zusammen, jetzt passt es einfach." Mit Abstand beste Bingerin ist Welz, die nach dem bestandenen Abitur wieder voll im Training steht und locker vom Hocker ein Spiel nach dem anderen gewinnt. "Man merkt ihr an, dass sie nicht mehr im Prüfungsstress steht", so Liesenfeld. "Sie spielt unwahrscheinlich locker und zeigt ein tolles Tischtennis."
In Frankenthal allerdings wird Welz fehlen und durch Julia Minor ersetzt. Auch Medizin-Studentin Diana Sharif zeigte nach überstandener Verletzung, was sie alles kann. "Die Mädels haben sich gegenseitig sehr toll unterstützt", fand Liesenfeld. "Sie hatten viel Spaß - und ich auch."
ALLGEMEINE ZEITUNG 15.04.2008

In der Damen-Tischtennis-Regionalliga Südwest kam die 2. Mannschaft von Hassia Bingen am vergangenen Samstagabend zu einem ungefährdeten 8:3 Erfolg beim Tabellenletzten SF Nistertal. Trotz des späten Spielbeginns von 19.00 Uhr waren die vier jungen Hassiatinnen hell wach und bestimmten klar das Spielgeschehen. Das Doppel Andrea Welz/Nadja Hoffmann gewannen zum Auftakt deutlich in drei Sätzen, Silvana Gendritzki/Diana Sharif unterlagen knapp in fünf umkämpften Durchgängen mit 2:3 Sätzen. In den Einzelpartien bewies Andrea Welz ihre zur Zeit sehr gute Form und verließ dreimal ohne Satzverlust die Tischtennisplatte. Ebenfalls ungeschlagen im Einzel und mit aufsteigender Formkurve zeigte sich Diana Sharif mit zwei Einzelerfolgen. Sivana Gendritzki gegen die Nr. 1 der Gastgeber und Nadja Hoffmann unterlagen jeweils ein Spiel in fünf Sätzen und setzten sich in den zweiten Begegnungen dann ebenfalls jeweils sicher durch. Somit ergab diese geschlossene Mannschaftsleistung, gepaart mit einem sehr guten Teamgeist und Siegeswillen, eine erfolgreiche Auswärtsfahrt des Regionalligisten.
Auch die 3. Damenmannschaft von Hassia Bingen setzte ihre gute Rückrundenserie in der Damen-Oberliga eindrucksvoll fort. Sie revangierte sich für die deutliche 2:8 Hinspielniederlage gegen die TSG Drais in Bingen mit einem 8:5 Heimsieg. Jedoch kamen zu Beginn der Partie negative Parallelen zur Vorrunde auf. Beide Auftaktdoppel gingen erneut mit 2:3 Sätzen verloren, trotz Satzführungen und zwei Matchbällen. Doch wer nun vermutete, dass das junge Team sich dadurch sehr beeindrucken ließe, sah sich getäuscht. Selbst der zwischenzeitige Spielstand von 0:3, nach der Niederlage von Clarissa Becker gegen die Draiser-Spitzenspielerinn Anke Friedrich, wurden durch Erfolge von Mai Xiang, Ting Xiang und Isabelle Roos zum 3:3 ausgeglichen. Weitere Einzelsiege von Mai Xiang, Clarissa Becker (2), Ting Xiang und Isabelle Roos, bei zwei Niederlagen der Xiang-Schwestern jeweils gegen die zweitbeste Akteurin in der Damen-Oberliga Gruppe 3 Anke Friedrich, ergaben letztendlich den umjubelnden 8:5 Sieg der Hassia in der sehr erfolgreichen Rückrunde. Das Saisonziel Klassenerhalt ist zwei Spieltage vor Saisonende nun endgültig geschafft.
Am kommenden Wochenende finden gleich sechs Partien mit Binger Beteiligung in den oberen Ligen statt. Die Zweitligamannschaft von Hassia Bingen trifft dabei am Freitag auf den ATSV Saarbrücken (Auswärts), am Samstag (15.30 Uhr) und Sonntag (14.00 Uhr) folgen dann die letzten beiden Heimspiele gegen Spvgg/DJK Wolframs-Eschenbach und den Münchner Vorortlern TSV Schwabhausen in der Turnhalle des Stefan-George-Gymnasiums. Die 2. Damen Auswärts bei TTF Frankenthal und die 3. Mannschaft am Samstag beim TSV Bockenau und am Sonntag (10.00 Uhr) zu Hause gegen den TSV Flörsheim-Dalsheim runden das ereignissreiche Wochenende ab.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 16/2008

Minis bei Ortsentscheiden die Größten
In Bingen und Ingelheim spielten Neun- bis Zwölfjährige um Einzug in Kreisentscheid/Am 26. April in Schwabenheim ist die nächste Runde
Von red./tor. BINGEN/INGELHEIM Die Sieger der Ortsentscheide Bingen und Ingelheim bei den Tischtennis-Mini-Meisterschaften stehen fest: In Bingen heißen die gewinner Dilan Balibey (Mädchen) und Julian Schwarz (Jungen) bei den Jahrgängen ab 1. Januar 1999 und Max Perneczky bei den Zehnjährigen und älter. Sie setzten sich in der Sporthalle des Stefan-George-Gymnasiums in Bingen, ausgerichtet von der Tischtennisabteilung von Hassia Bingen, durch. Auf den Plätzen bei den Mädchen folgten Vildan Özkara vor Jessica Nindel, Max Perneczky hatte Carsten Litzinger und Mert Özen auf Rang zwei und drei verwiesen.
Auch in der Turnhalle der TG Nieder-Ingelheim wurden Mini-Meister ermittelt. Ausrichter war hier die Tischtennisabteilung der TG Nieder-Ingelheim, die Turnierleitung lag in den Händen der Übungsleiter Dieter Steinbrenner und Jürgen Kumb. In der Altersklasse Elf- und Zwölfjährigen siegte ungeschlagen und ohne Satzverlust Julian Roos vor Marc Schomburg und Johannes Klepper. Bei den Neun- und Zehnjährigen war der Sieger in seiner Klasse ebenfalls ungeschlagen. Hier setzte sich Rupchand Heck, vor Matthes Rauland und Alessio Reho, durch.
Die Minis zeigten in zwei Altersklassen bei den Mädchen und Jungen unter den Augen ihrer Eltern teilweise sehenswerte Ballwechsel und hatten ganz offensichtlich großen Spaß an den Turnieren. Für die jeweils Bestplatzierten geht es jetzt am Samstag, 26. April in Schwabenheim beim Kreisentscheid weiter. Über Orts-, Kreis- und Verbandsentscheide können die kleinen Zelluloidartisten bis hin zum Bundesfinale, das am letzten Maiwochenende in Rahden (NRW) stattfindet, weiterspielen.

ALLGEMEINE ZEITUNG 16.04.2008

Tischtennis-mini-Meisterschaften in Bingen
Die Sieger des Ortsentscheids der Tischtennis-mini-Meisterschaften heißen Dilan Balibey (Mädchen) und Julian Schwarz (Jungen) bei den Jahrgängen ab 01.01.1999 und Max Perneczky bei den ab 10 jährigen. Sie setzten sich am letzten Wochenende in der Sporthalle des Stefan-George-Gymnasiums in Bingen, Ausgerichtet von der Tischtennisabteilung von Hassia Bingen, durch. Die Minis zeigten in zwei Altersklassen bei den Mädchen und Jungen unter den Augen ihrer Eltern manch sehenswerten Ballwechsel und hatten dabei großen Spaß.
Für die Bestplatzierten heißt es nun am Samstag 26.04.2008 in Schwabenheim sich beim Kreisentscheid für die nächste Runde zu qualifizieren. Über Orts- , Kreis- und Verbandsentscheide können sie bis hin zum Bundesfinale, das am letzten Maiwochenende in Rahden (NRW) stattfindet, weiterspielen.
Die Ergebnisse im Überblick: Altersklasse ab 01.01.1999 - Mädchen: 1.) Dilan Balibey, 2.) Vildan Özkara, 3.) Jessica Nindel; - Jungen: 1.) Julian Schwarz; Altersklasse 01.01.1997 bis 31.12.1998 - Jungen: 1.) Max Perneczky, 2.) Carsten Litzinger, 3.) Mert Özen, 4.) Berk Özen, 5.) Duc Tran.


Minimeister in Bingen gesucht

red. BINGEN Die Kleinsten sind Samstag, 12. April ab 10 Uhr die Größten, dann wird unter Regie der Tischtennisabteilung der Hassia in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums, In der Eisel, der Ortsentscheid der Mini-Meisterschaften im Tischtennis ausgespielt.
Mitmachen können alle sport- begeisterten Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren mit einer Einschränkung. Die Mädchen und Jungen dürfen vorher noch nicht am offiziellen Spielbetrieb, also zum Beispiel an Meisterschaften- und Pokalspielen, Turnieren oder Ranglisten teilgenommen haben sowie weder einen Spielerpass noch eine Spielberechtigung besitzen. Auf sämtliche Starter warten Preise, die besten qualifizieren sich über Orts-, Kreis- und Bezirksentscheide für die Endrunde der Landesverbände. Wer zehn Jahre alt ist oder jünger, dem winkt über die Qualifikation die Teilnahme am Bundesfinale. Zusammen mit einem Elternteil sind die Besten der "Minis" dann Gast des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) in Rahden in Nordrhein-Westfalen.

ALLGEMEINE ZEITUNG 11.04.2008

Kids spielen um den mini-Meister-Titel
Die Kleinsten sind in Bingen zumindest einen Tag lang die Größten. Am 12. April 2008 um 10.00 Uhr wird unter der Regie der Tischtennisabteilung von Hassia Bingen in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums, In der Eisel, der Ortsentscheid der mini-Meisterschaften 2007/2008 im Tischtennis, der größten Breitensportaktion im deutschen Sport, ausgespielt. Bitte beachten Sie den etwas erschwerlichen Eingang auf der Rückseite der Halle. Unterstützt wird die bundesweite Aktion von der Tischtennis-Firma JOOLA.
Mitmachen bei den mini-Meisterschaften dürfen alle sport- und tischtennisbegeisterten Kinder im Alter bis 12 Jahre, mit einer Einschränkung: Die Mädchen und Jungen dürfen vorher noch nie am offiziellen Spielbetrieb, also zum Beispiel an Meisterschaften-, Pokalspielen, Turnieren oder Ranglisten teilgenommen haben sowie weder Spielerpass noch Spielberechtigung besitzen. Im Klartext: Auch wer bislang noch nie einen Schläger in der Hand hatte, aber gerne einmal erste Erfahrungen mit dem schnellsten Ballsport der Welt sammeln möchte, ist herzlich eingeladen mitzuspielen. Den Schläger stellt die Tischtennisabteilung von Hassia Bingen gerne zur Verfügung.
Mitmachen lohnt sich - für alle! Nicht nur, dass auf sämtliche Starter kleine Preise warten; die besten qualifizieren sich zudem über Orts-, Kreis- und Bezirksentscheide für die Endrunde der Landesverbände. Wer zehn Jahre alt ist oder jünger, dem winkt sogar über die Qualifikation die Teilnahme am Bundesfinale 2008. Zusammen mit einem Elternteil sind die Besten der Minis Gast des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) in Rahden (NRW). Auf die Sieger des Bundesfinales wartet zudem ein Besuch bei einer internationalen Großveranstaltung.

Berichte der Spielrunde vom 31.03.-06.04.2008

Doppelrückstand nicht aufgeholt
Binger Regionalligistinnen bei Primus 6:8

Von Michael Heinze. BINGEN Nach der 0:8-Klatsche aus der Vorrunde haben die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen II dem Regionalliga-Spitzenreiter TTSV Saarlouis-Fraulautern II im Rückspiel ordentlich Paroli geboten. Trotz des krankheitsbedingten Ausfalls von Silvana Gendritzki unterlag das Team vom Rhein-Nahe-Eck nur ganz knapp mit 6:8.
Die Punkte für die Hassia schnappten Andrea Welz (2), Julia Minor (2), Jeanette Hoffmann sowie Diana Sharif. Hätten die Bingerinnen zu Beginn nicht beide Doppel verloren, wäre ein Remis dicke drin gewesen. "Diesem 0:2-Rückstand sind wir leider das ganze Spiel hinterher gelaufen", kommentierte Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld. "Aber die gegnerischen Doppel waren schon stärker - auch wenn Welz/Minor nur in fünf Sätzen verloren haben."
Im Entscheidungssatz verlor auch Welz ihr zweites Einzel gegen Saarbrückens Einserin Nikola Neu. Nach 2:0-Satzführung gingen die Sätze drei, vier und fünf mit 9:11, 11:13 und 10:12 flöten. "Das war ein bisschen schade", so Liesenfeld. "Wenn dieser Punkt kommt, geht es 7:7 aus. Aber auch so waren wir alle nicht unzufrieden - gegen den Tabellenführer war das durchaus ein gutes Ergebnis."
Materialspielerin siegt
Begünstigt wurde es davon, dass bei den Gästen die ebenso wie Neu noch ungeschlagene Topspielerin Petrissa Solja fehlte, weil sie auf einem Lehrgang des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) weilte. "Matchwinnerin für den Gegner war sicherlich Dagmar Solja-Andruszko, die Mutter der Solja-Schwestern", urteilte Liesenfeld. "Im hinteren Paarkreuz hat sie mit ihrem Materialspiel beide Einzel gegen unsere jungen Mädels gewonnen - obwohl sie ja schon etwas älter ist, die Dame."
Im vorletzten Saisonspiel müssen die Bingerinnen jetzt am Samstag (19 Uhr) bei Schlusslicht Sportfreunde Nistertal ran. Selbst für den Fall, dass Gendritzki erneut ausfallen sollte, ist ein Sieg bei den Westerwälderinnen in dieser Begegnung für die Hassiatinnen eigentlich Pflicht.
ALLGEMEINE ZEITUNG 08.04.2008

1. Verbandsliga Damen
Von Michael Heinze. DRAIS Hassia Bingen IV luchste dem Tabellenzweiten TSG Drais II beim 6:6 überraschend einen Punkt ab.
TSG Drais II - Hassia Bingen IV 6:6. - Melanie Seligmann und Lucia Fickinger sicherten den Bingerinnen im Alleingang den Auswärtspunkt, der im Kampf um Platz vier noch von entscheidender Bedeutung sein könnte. Sie gewannen ihre Doppel gegen Karin Dietrich/Kathrin Schanz und Irmgard Becker/Renate Grau sowie ihre Einzel gegen Dietrich und Becker beziehungsweise Grau und Schanz.
Edda Klöß und Janine Raese verließen die Platte jeweils als zweiter Sieger - wobei sie fünf von sechs Partien glatt in drei Sätzen verloren. Im entscheidenden Doppel lagen Klöß/Raese gegen Dietrich/Schanz schon mit 2:0-Sätzen vorne. "Aber dann haben es uns die Draiserinnen noch vermasselt", sagte Klöß. "Bei den Aufschlägen von Schanz kam der Ball so schnell - den konnte man gar nicht sehen." Den Entscheidungssatz verloren die Hassiaten mit 8:11. Hätten sie ihn gewonnen, wäre der zehnte Saisonsieg perfekt gewesen.
"Aber auch mit dem Unentschieden sind wir überglücklich", stellte Klöß klar.
ALLGEMEINE ZEITUNG 08.04.2008

Tschechische Meisterschaften der Damen/Herren in Hodonin 28.-30.03.2008

Mit der WM-Wut im Bauch zum Meistertitel
Hassiatin Hadacova triumphiert in Tschechien/Wenige Weltmeisterschaftseinsätze als Ansporn/ Lutz bei DM raus

Von Michael Heinze. HODONIN/HAMBURG Riesenerfolg für Dana Hadacova von Tischtennis-Zweitligist Hassia Bingen: Bei den Tschechischen Meisterschaften in ihrer Heimatstadt Hodonin landete die 24-Jährige im Einzel erstmals in ihrer Karriere ganz oben auf dem Treppchen.
Dagegen schied Hassiatin Julia Lutz bei den Deutschen Meisterschaften in Hamburg frühzeitig aus.
In ihrem Geburtsort spielte die an Position fünf gesetzte Hadacova, die seit drei Jahren nicht mehr an den Nationalen Titelkämpfen teilgenommen hatte, ihr bestes Tischtennis - und das mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch. "Dana hat einen großen Ehrgeiz entwickelt, weil sie bei der Mannschafts-WM nicht so oft eingesetzt worden war", formulierte Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld. "Sie wollte es jetzt den Leuten zeigen." Im Viertelfinale schaltete die Ökologie-Studentin ihre an Nummer eins gesetzte Erzrivalin und Nationalmannschafts-Kollegin Hana Bartosova in 4:2-Sätzen aus, im Halbfinale ließ sie Lenka Harabaszova beim 4:1 keine Chance - und im Finale bewies sie beim 6:11, 11:7, 11:9, 13:11, 6:11 und 11:6 gegen ihre Angstgegnerin Katerina Penkavova vom Binger Zweitliga-Rivalen TSV Schwabhausen, gegen die sie nach ihrer Punktspielniederlage in der Vorrunde durchaus ein bisschen Bammel hatte, gute Nerven.
Auch im Doppel kämpfte sich Hadacova mit Partnerin Aneta Martinkova vom ihrem Ex-Klub Hannover 96 bis ins Finale vor, unterlag dort aber der Kombination Katerina Penkavova/Ivana Weberova in vier Sätzen. Im Mixed war für Hadacova an der Seite des Grenzauers Frantisek Placek im Viertelfinale nach einer Viersatzniederlage gegen Dagmar Blaskova und den Nassauer Regionalliga-Spieler Michal Vavra Endstation.
In Hamburg verabschiedete sich Julia Lutz an der Seite ihrer Partnerin Sonja Bott vom Post SV Zeulenroda nach einer Viersatzniederlage gegen Martina Erhardsberger/Anna Baklanova (TSV Schwabhausen/DJK Wolframs-Eschenbach) bereits in der ersten Runde aus dem nationalen Doppelwettbewerb. Im Einzel überstand die 22-Jährige ihre Vorrunden-Gruppe nicht.
Zwar gewann Julia Lutz 3:1 gegen Soraya Domdey vom Regionalligisten TTC Neukölln.
Aber nach den Niederlagen gegen Nicole Funsch von Regionalligist Viktoria Wombach (1:3) und Jessica Wirdemann vom Nord-Zweitligisten TuS Glane (0:3) blieb für sie nur der letzte Gruppenplatz übrig. "Gegen Abwehrspielerin Wirdemann hatte Julia keine Chance, die war einfach zu stark", sagte Liesenfeld.
"Entscheidend war das erste Spiel gegen Funsch - das hätte sie gewinnen können."
Zitat
"Für mich ist Danas Abschneiden nicht sensationell. Für sie selbst auch nicht ganz. Dana Hadacova hat einfach von ihrem guten Training in den vergangenen Wochen profitiert - insbesondere dabei von dem Weltmeisterschafts-Lehrgang." Frank Liesenfeld, Cheftrainer bei Hassia Bingen

ALLGEMEINE ZEITUNG 01.04.2008

Dana Hadacova wird Tschechische Meisterin 2008 im Einzel
Deutsche Meisterschaften, Tschechische Meisterschaften und ein Regionalligaspiel - dies waren die vielseitigen Tätigkeitsfelder am vergangenen Wochenende der Tischtennisspielerinnen von Hassia Bingen.
Julia Lutz, 22-Jährige Geografie-Studentin, startete bei den 76. Nationalen Deutschen Meisterschaften in Hamburg. Sie konnte sich in Ihrer sehr umkämpften Vorrundengruppe nach dem Sieg gegen Nicole Funsch (RV Viktoria Wombach/Bayern) und den beiden Niederlagen gegen Soraya Domdey (TTC Berlin Neukölln) und Jessica Wirdemann (TuS Glane/Niedersachsen) mit 1:2 Spielen nicht für das Hauptfeld im Dameneinzel qualifizieren. Mit ihrer thüringischen Doppelpartnerin Sonja Bott (Post SV Zeulenroda) war gegen die beiden Zweitligaakteurinnen Martina Erhardsberger/Anna Baklanova (TSV Schwabhausen/Spvgg/DJK Wolframs-Eschenbach) aus Bayern im Damendoppel in der ersten Hauptrunde ebenfalls "Endstation". Dennoch waren die gewonnenen Eindrücke und Erfahrungen bei dieser Deutschen Meisterschaft für die junge Hassiatin sehr wertvoll für ihre weitere Entwicklung im Tischtennis.
Einen riesen Erfolg konnte die Mannschaftskollegin von Julia Lutz, Dana Hadacova bei den Tschechischen Landesmeisterschaften feiern. In ihrer Heimatstadt Hodonin zeigte die 24-jährige Nr. 1 der Zweitligamannschaft von Hassia Bingen, wie schon in den letzten Wochen, ihre hervorragende Form und errang erstmals den Titel im Dameneinzel. Nach zwei klaren 4:0 Erfolgen in den ersten beiden Runden schlug Dana im Viertelfinale die Turnierfavoritin und an Nr. 1 gesetzte Spielerin dieser Meisterschaften, ihre Nationalmannschaftskollegin Hana Bartosova mit 4:2 Sätzen. Mit einem 4:1 Halbfinalerfolg traf die Hassiatin im Finale auf ihre "Angstgegnerin" Katerina Penkavova, gegen die Sie in der Vorrunde beim Auswärtsspiel im bayrischen Schwabhausen (2. Bundesliga Süd) wie schon mehrmals zuvor, unterlag. Doch diesmal setzte sich Dana mit 4:2 Sätzen (-6/+7/+9/+11/-6/+6) durch und wurde verdient erstmals Meisterin ihres Landes. Auch im Damendoppel zog sie mit ihrer Freundin Aneta Martinkova, mit der sie letzte Saison im Zweitligateam von Hannover 96 in der 2. Bundesliga Nord spielte, bis in das Finale ein. Nach drei souveränen Erfolgen mussten sich die beiden allerdings mit 1:3 Sätzen gegen Katerina Penkavova/Ivana Weberova mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben. Das erreichen des Viertelfinales im Mixed an der der Seite des für den TTC Zugbrücke Grenzau in der Regionalliga spielenden Frantisek Placek, rundete die sehr erfolgreiche Teilnahme von Dana Hadacova an den Tschechischen Meisterschaften ab. Dort in der Stadt Hodonin, wo sie geboren wurde, sie aufwuchs, das Tischtennisspiel erlernte und ihre Eltern leben zeigte Dana eindrucksvoll ihre sehr gute Entwicklung in den letzten Jahren mit den an diesem Wochenende erzielten Erfolgen. Glückwunsch!
Das Regionalligateam der Binger Hassia konnte mit dem hart umkämpften 8:6 Auswärtssieg bei der Zweitligareserve des ATSV Saarbrücken ihr Punktekonto in der Tabelle ausgleichen. Mit 15:15 Punkten steht die 2. Damenmannschaft von Hassia Bingen im gesicherten Mittelfeld. Die Punkte in Saarbrücken erzielten das Doppel Nadja Hoffmann/Diana Sharif sowie im Einzel Andrea Welz (3), Julia Minor (2), Nadja Hoffmann und Diana Sharif.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 14/2008

Tschechische Meisterschaften in Hodonin 28.-30.03.2008
1. Hauptrunde (32-Spielerinnen) Damen - Einzel:
Kristyna Mikulcova (MS Brno) - Dana Hadacova (Hassia Bingen) 0:4 / -1/-4/-2/-7

Achtelfinale Damen - Einzel:
Hana Hlavkova (SK Dobre) -
Dana Hadacova (Hassia Bingen) 0:4 / -8/-6/-1/-10
Viertelfinale Damen - Einzel:
Hana Bartosova (KTS Tarnobrzeg) - Dana Hadacova (Hassia Bingen) 2:4 / -5/+9/-8/+5/-9/-9
Halbfinale Damen - Einzel:
Lenka Harabaszova (SK Frydlant n.O.) - Dana Hadacova (Hassia Bingen) 1:4 / -9/+10/-8/-5/-10
Finale Damen - Einzel:

Katerina Penkavova (TSV Schwabhausen) - Dana Hadacova (Hassia Bingen) 2:4 / +6/-7/-9/-11/+6/-6

1. Runde Damen - Doppel:
Dana Hadacova/Aneta Martinkova (Hassia Bingen/Hannover 96) - Dagmar Blaskova/Petra Horna (Lipin Prachatice/Sokol Bobrovniky) 3:0 / +3/+5/+6
Viertelfinale Damen - Doppel:
Dana Hadacova/Aneta
Martinkova (Hassia Bingen/Hannover 96) - Hana Matelova/Aneta Kucerova (CSAD Hodonin/Spartak Hluk) 3:0 / +8/+7/+4
Halbfinale Damen - Doppel:
Dana Hadacova/Aneta
Martinkova (Hassia Bingen/Hannover 96) - Lenka Harabaszova/Martina Smistikova (SK Frydlant n.O./TV 1881 Altdorf) 3:1 / +6/-5/+7/+8
Finale Damen - Doppel:
Dana Hadacova/Aneta
Martinkova (Hassia Bingen/Hannover 96) - Katerina Penkavova/Ivana Weberova 1:3 / -7/-3/+7/-6

1. Runde Mixed:
Dana Hadacova/Frantisek Placek (Hassia Bingen/TTC Zugbrücke Grenzau) - Aneta Martinkova/Michal Kleprlik (Hannover 96/KST Robot Mohre Lazce)
3:1 / +6/+7/-8/+4
Achtelfinale Mixed:
Dana Hadacova/Frantisek Placek (Hassia Bingen/TTC Zugbrücke Grenzau) - Hana Bartosova/David Marek (KTS Tarnobrzey/TV Hilpoltstein) 3:1 / +7/-8/+8/+8
Viertelfinale Mixed:
Dana Hadacova/Frantisek Placek (Hassia Bingen/TTC Zugbrücke Grenzau) - Dagmar Blaskova/Michal Vavra (Libin Prachatice/TVB Nassau) 1:3 / +3/-12/-7/-9

Nationale Deutsche Meisterschaften der Damen/Herren in Hamburg 28.-30.03.2008

76. Nationalen Deutschen Meisterschaften der Damen/Herren in Hamburg
1. Runde - Damen Doppel
Julia Lutz/Sonja Bott (Hassia Bingen-RTTV/ Post SV Zeulenroda-TTTV) - Martina Erhardsberger/Anna Baklanova (TSV Schwabhausen/Spvgg/DJK Wolframs-Eschenbach-BYTTV) 1:3

Kopf der Woche
Mit Großen in Hamburg am Tischtennisnetz

tor. BINGEN Am Wochenende spielt sie im Konzert der ganz großen Tischtennisspielerinnen Deutschlands mit. Julia Lutz, momentane Nummer vier der ersten Mannschaft von Hassia Bingen in der Zweiten Bundesliga, vertritt in Hamburg bei den Deutschen Meisterschaften die Farben des Rheinhessischen Tischtennisverbandes (RTTV).
Die 22-jährige Geografie-Studentin wird an der Alster mit aller Wahrscheinlichkeit jedoch nicht ganz vorne landen, zu stark ist die Konkurrenz um deutsche Topspielerinnen wie Nicole Struse oder Elke Wosik. Das sollte für die ehrgeizige Sportlerin aus Bingen jedoch kein Beinbruch sein. Sie hat andere Ziele vor Augen, verdient nicht wie die meisten Topkräfte Deutschlands als Vollprofi ihren Lebensunterhalt mit Tischtennis.
Trotz der Belastung, als Zweitliga-Spielerin häufig trainieren zu müssen, bringt sie vor allem ihr Studium voran. In Sachen Sport möchte sie mit Hassia Bingen in die Erste Liga aufsteigen oder irgendwann einmal im vorderen Paarkreuz der Zweiten Liga für Bingen antreten.
ALLGEMEINE ZEITUNG 29.03.2008

76. Nationalen Deutschen Meisterschaften der Damen/Herren in Hamburg
Vorrunde - Damen Einzel - Gruppe F:
Jessica Wirdemann (TTVN) - Soraya Domdey (BETTV) 3:1 / +8/+7/-5/+7
Julia Lutz (RTTV) - Nicole Funsch (BYTTV) 1:3 / -7/-10/+3/-8
Jessica Wirdemann (TTVN) - Nicole Funsch (BYTTV) 2:3 / -13/+9/+7/-15/-8
Julia Lutz (RTTV) - Soraya Domdey (BETTV) 3:1 / -8/+9/+7/+10
Jessica Wirdemann (TTVN) - Julia Lutz (RTTV) 3:0 / +6/+6/+6
Nicole Funsch (BYTTV) - Soraya Domdey (BETTV) 0:3 / -5/-12/-8

1.) Jessica Wirdemann (TTVN) 8:4 Sätze / 2:1 Spiele; 2.) Nicole Funsch (BYTTV) 6:6 Sätze / 2:1 Spiele; 3.) Soraya Domdey (BETTV) 5:6 Sätze / 1:2 Spiele; 4.) Julia Lutz (RTTV) 4:7 Sätze / 1:2 Spiele

Hassiatin Lutz vertritt RTTV bei DM
Bingens Zweitliga-Spielerin startet für Rheinhessischen Tischtennisverband in Hamburg

BINGEN Julia Lutz von Zweitliga-Zweiten Hassia Bingen wird bei den Deutschen Tischtennis-Meisterschaften (28. bis 30. März) in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg die Farben des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) vertreten. Die AZ sprach mit der 22 Jahre alten Geografie-Studentin, die sich über die Südwest-Punkterangliste qualifiziert hat.
Interview
Frau Lutz, wie groß ist die Vorfreunde auf die DM?
Julia Lutz: "Sehr groß, es ist immer wieder ein Highlight. Meine beste Platzierung war mal das Erreichen des Achtelfinales in der Doppelkonkurrenz."
Wie ist es um Ihre Form bestellt?
Lutz: "Ich glaube, das kann man an meinen Ergebnissen in der Zweiten Liga sehen. Die sind erstaunlich gut. Und das, obwohl ich im Rahmen meines Studiums gerade ein Praktikum mache bei einer Heidelberger Klimaschutz- und Energieberatungsagentur.."
Was haben Sie sich vorgenommen?
Lutz: "Aus der Gruppe herauszukommen, wäre toll."
Mit wem werden Sie Doppel spielen?
Lutz: "Mit Sonja Bott vom thüringischen Regionalligisten Post SV Zeulenroda."
Was haben Topstars, wie Nicole Struse, was Sie nicht haben?
Lutz: "Die studieren nicht. Irgendwann muss man sich halt entscheiden, ob man Profi macht oder eine Ausbildung. Das sind alles Vollprofis. Ab einem gewissen Niveau geht das auch gar nicht anders."
Sie sind aktuell die Nummer 56 der Deutschen Rangliste, waren aber schon mal um Platz 45 herum zu finden. Wie weit wollen Sie es noch bringen?
Lutz: "Zwischen Platz 30 und 40 wäre schön. Außerdem will ich eine bessere Bilanz in der Zweiten Liga spielen. Ich weiß nicht, ob es vermessen ist zu sagen, dass ich einmal im vorderen Paarkreuz spielen will. Das sind ja dort fast alles Profis. Wenn man sieht, was Dana Hadacova bei uns trainiert..."
In der Zweitliga-Rückrunde 06/07 hatten Sie eine tolle 8:3-Bilanz im hinteren Paarkreuz erspielt. Zurzeit stehen Sie 8:9. Zufrieden?
Lutz: "Als Nummer vier spiele ich immer zuerst gegen die gute Nummer drei. Zum zweiten Spiel, wo ich gewinnen kann, kommt es selten. Die Liga ist dieses Jahr besser besetzt - gerade im hinteren Paarkreuz."
Wie lange dauert es noch, bis der Erstliga-Aufstieg mit Hassia gelingt?
Lutz: "Wenn Langweid nicht aufsteigen will, könnte es ja schon dieses Jahr etwas werden. Aber selbst wenn wir nächstes Jahr wieder mit Langweid in der Zweiten Liga spielen, hätten wir eher bessere Chancen. Wir kennen den Gegner jetzt und wissen, auf was wir uns einzustellen haben."
Das Gespräch führte Michael Heinze

ALLGEMEINE ZEITUNG 28.03.2008

Auslosung der 76. Nationalen Deutschen Meisterschaften
Die Auslosung der deutschen Meisterschaften der Damen und Herren vom 28. bis 30. März in Hamburg ist vorgenommen worden.
Das Turnier beginnt mit den Vorrundengruppen im Einzel am Freitag um 14 Uhr. Hier können sich je 16 Damen und Herren ihren Startplatz im Hauptfeld erspielen, wo jeweils 16 Gesetzte bereits warten.
48 Damen und 48 Herren gehen in der Sporthalle Hamburg im Stadtteil Alsterdorf insgesamt an den Start.
Damen Einzel Vorrunden-Gruppe F:
Jessica Wirdemann - TuS Glane (TTVN)
Julia Lutz - Hassia Bingen (RTTV)
Nicole Funsch - RV Viktoria Wombach (BYTTV)
Soraya Domdey - TTC Berlin Neukölln (BETTV)
Damen Doppel 1. Runde:
Julia Lutz/Sonja Bott (RTTV/TTTV) gegen Martina Erhardsberger/Anna Baklanova (BYTTV)


Berichte der Spielrunde vom 24.03.-30.03.2008

Knapper Sieg von Hassia II festigt "Fünften"
Von Michael Heinze. SAARBRÜCKEN Durch einen 8:6-Sieg bei der zwei Plätze schlechter postierten Zweitliga-Reserve des ATSV Saarbrücken hat Hassia Bingen II in der Tischtennis-Regionalliga Südwest der Frauen seinen fünften Platz gefestigt.
Nach der 1:8-Pleite aus der Hinrunde schafften die Bingerinnen auch ohne Urlauberin Silvana Gendritzki die Revanche. Dabei profitierten sie allerdings davon, dass Saarbrückens Filothea Papadopoulos ein Doppel sowie alle drei Einzel kampflos abgeben musste.
An der Platte punkteten für die Hassia nur Andrea Welz (jeweils 3:1 gegen Elena Süs, Kiefer und Judith Philipp) sowie Julia Minor (3:0 gegen Monika Kiefer). Für Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld war die 1,58 Meter kleine Welz die Größte. "In letzter Zeit hatte sie wechselhaft gespielt", so Liesenfeld. "Aber gegen Süs und Kiefer muss man erst einmal gewinnen. Wenn man bedenkt, wie hoch wir das Hinspiel verloren haben, war es eine tolle Leistung der Mannschaft - und speziell von Andrea Welz." Liesenfeld wörtlich: "Das Positive ist, dass wir jetzt 15:15 Punkte haben, mit denen weder nach oben noch nach unten etwas geht. Trotzdem ist es für uns eine verkorkste Saison - und das bleibt sie auch."
Im vorletzten Heimspiel der Saison bekommt es die Hassia am Samstag (15.30 Uhr) mit dem souveränen Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern II, der die Aufstiegsspiele zur Zweiten Bundesliga Süd schon so gut wie sicher in der Tasche hat.

ALLGEMEINE ZEITUNG 01.04.2008

Bericht vom Spieltag 16.03.2008 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Verdientes Unentschieden nach "Aufholjagd"
Das erwartet schwere Spiel mussten die Damen von Hassia Bingen, als Tabellenzweiter in der 2. Tischtennis Bundesliga Süd, gegen den direkten Verfolger TV 1881 Altdorf bestreiten. Erstmals fand eine Zweitliga- Begegnung im Rheintal Kongresszentrum (NH-Hotel), einem schönen Ambiente, vor 80 Zuschauern statt. Wer nun dachte dass die Spannung und Dramatik der Vorwoche, die nur knappe 4:6 Niederlage gegen den amtierenden Deutschen Meister TTC Langweid, nicht mehr zu Toppen sei, irrte sich.
Zunächst lief es in den Auftaktdoppeln gar nicht gut für die Hassiatinnen. Hatten sie in der Vorrunde noch beide Doppel für sich entscheiden können, so unterlagen diesmal Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann gegen Larisa Stancu/Andrea Schiel mit 1:3 Sätzen und Ying Zhang/Julia Lutz mussten sich dem Altdorfer Spitzendoppel Anamaria Erdelji/Martina Smistikova 0:3 geschlagen geben. Die Hassia-Damen lagen somit 0:2 zurück.
Dana Hadacova verkürzte daraufhin mit einem umkämpften 3:1 Sieg gegen Larisa Stancu auf 1:2. Im Duell der beiden Abwehrspielerinnen Ying Zhang gegen Anamaria Erdelji sah es zunächst gut für die Binger-Akteurin aus. Sie gewann den ersten Satz (11:8) und führte auch zur Satzmitte des Zweiten. Da es nur wenige Angriffsaktionen und Fehler bei diesem Aufeinandertreffen zweier Abwehrasse gab, waren die einzelnen Ballwechsel bis zu 3 Minuten lang. Daraufhin kam es zu dem erwarteten Zeitspiel bereits Mitte des zweiten Durchganges. Ying Zhang schaffte es auch diesen Satz mit 11:9 für sich zu entscheiden. Jedoch musste Sie sich der wesentlich jüngeren Gegnerin in den nächsten beiden Sätzen mit 8:11 und 3:11 geschlagen geben. Im fünften und entscheidenden Satz lag zunächst Erdelji hoch in Führung, doch Zhang kämpfte sich nochmals Punkt für Punkt heran um letztendlich mit 9:11 knapp zu unterliegen.
Yüchun Zimmermann fand in ihrer Partie gegen Martina Smistikova nach gewonnenem ersten Satz nicht mehr in die Erfolgsspur zurück und gab mit 1:3 ihr erst zweites Saisonspiel im Einzel ab. Julia Lutz verlor, nach den überzeugend gewonnenen ersten beiden Sätzen, den Faden und unterlag ebenfalls. Somit stand es zur Pause 5:1 für den Gast aus Altdorf.
Jedoch ließen sich die Hassiatinnen nicht entmutigen und legten eine tolle Moral und Kampfgeist an den Tag. Dana Hadacova revangierte sich für die Vorrundenniederlage, gegen die bis dahin nur viermal als Verliererin von der Platte gegangenen Nr. 1 aus Altdorf Anamaria Erdelji mit einer spielerischen Glanzleistung in einer spannenden Partie, mit 3:2. Zur gleichen Zeit errang Ying Zhang einen ungefährdeten 3:0 Sieg gegen Larisa Stancu und Altdorfs Führung schmolz auf 5:3. Den 19. Einzelerfolg im 21. Saisonspiel feierte daraufhin Yüchun Zimmermann gegen Andrea Schiel und verkürzte für Bingen auf 4:5. Nun musste das letzte Einzel zwischen Julia Lutz und Martina Smistikova, nach drei einhalb stündiger Spielzeit, die Entscheidung in der Zweitligabegegnung bringen. Mit der lautstarken Unterstützung der Zuschauer spielte sich die junge Hassiatin gegen die international erfahrene Tschechin Smistikova in einen wahren Rausch, gewann nervenstark durch ständiges aktives Angriffsspiel die Sätze eins (13:11) und drei (15:13) jeweils in der Verlängerung und entschied das Spiel mit 11:8 Punkten im vierten Satz für sich.
Dadurch errang das Binger-Team, von vielen nicht mehr für möglich gehalten, ein 5:5 Unentschieden nach 1:5 Rückstand und hielten den Dritten TV Altdorf in der Tabelle auf Distanz.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 12/2008


Hassias Zweitligamotor stottert gegen Altdorf gewaltig
Binger Tischtennis-Frauen müssen sich nach 1:5-Start für 5:5-Endstand gehörig strecken/Liesenfeld: "Keine kam richtig ins Spiel"

Von Michael Heinze BINGEN Nach dem 5:5 im Verfolgerduell gegen den TV Altdorf ist den Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen die erneute Vizemeisterschaft in der Zweiten Bundesliga Süd nach menschlichem Ermessen nicht mehr zu nehmen.
Vor 80 Fans im Rheintal-Kongresszentrum am Rhein-Nahe-Eck lagen die Bingerinnen zur "Pause" schon fast aussichtslos mit 1:5 im Hintertreffen. Gleich zu Beginn brachten sie sich durch zwei Doppelniederlagen gehörig in die Bredouille. Das war dem Team um die tschechische Nationalspielerin Dana Hadacova zuletzt am 9. Dezember als Gast des TSV Schwabhausen passiert - damals reichte es noch zu einem 6:3-Sieg. Ying Zhang/Julia Lutz zogen gegen die Kombination Anamaria Erdelji/Martina Smistikova überraschend mit 5:11, 11:13 und 6:11 den Kürzeren. Und auch für Hadacova/Yüchün Zimmermann lief es beim 10:12, 7:11, 11:1 und 9:11 gegen Andrea Schiel/Larisa Stancu alles andere als nach Wunsch. "Wir können uns diesen Fehlstart selbst nicht so ganz erklären", grübelte Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld noch Stunden nach dem Spiel. "Auch wenn Altdorf über zwei überragende Doppel verfügt."
In den Einzeln stotterte der Hassia-Motor ebenfalls beträchtlich. Zwar setzte sich Hadacova im vorderen Paarkreuz sich in vier Sätzen gegen Stancu durch. Doch Zhang verspielte gegen die ebenfalls defensiv ausgerichtete Erdelji eine 2:0-Satzführung, unterlag mit 9:11 im Entscheidungssatz. Und auch Zimmermann geriet gegen Smistikova aus der Erfolgsspur, nachdem sie den ersten Satz deutlich mit 11:4 gewonnen hatte und kassierte ihre zweite Saisonniederlage. Lutz verlor gegen ihre "ewige Konkurrentin Schiel" (O-Ton Liesenfeld) nach 2:0-Satzführung noch mit 7:11 im Entscheidungssatz, nachdem sich die Altdorferin immer besser auf das druckvolle Angriffsspiel von Lutz eingestellt hatte.
"Bei Zhang lief es genau wie im Hinspiel", erinnerte sich Liesenfeld. "Im dritten Satz hat sie 4:2 geführt - dann begann das Zeitspiel." Hier gilt die Regel, dass der Aufschäger bis zum 13. Ball den Punkt gemacht haben muss - sonst geht der Punkt an den Rückschläger. Das schmeckte der 34 Jahre alten Chinesin gar nicht. Zwar kämpfte sie sich im Entscheidungssatz nach 2:8-Rückstand noch einmal bis auf 9:10 heran. Doch es reichte nicht ganz. Der Substanzverlust gegen die deutlich jüngere und auch international renommierte Erdelji war einfach zu groß.
"Es lief wirklich sehr schleppend an, keiner kam richtig ins Spiel", lautete Liesenfelds Zwischenfazit. "Aber wir wollen es nicht an der neuen Umgebung im NH-Hotel festmachen - das war bestimmt nicht der Grund dafür." Einfach alles sei gegen die Hassia gelaufen. "Ich glaube, ich war der einzige Optimist in der Halle", sagte der 44-Jährige. "Ich war mir sicher, dass wir das Unentschieden noch packen können - wenn Dana ihr zweites Einzel gegen Erdelji gewinnt."
Liesenfeld sollte Recht behalten. Hadacova stellte ihre Qualitäten im Spiel gegen Abwehr einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis und schlug die bärenstarke Serbin Erdelji in fünf tollen Sätzen. "Sie hat immer an sich geglaubt", freute sich Liesenfeld. Zhang verkürzte mit einem glatten Dreisatzsieg gegen Stancu auf 3:5, ehe sich Zimmermann gegen Schiel zusammenriss und 3:1 gewann. Beim Stand von 4:5 kam es jetzt auf die junge Julia Lutz an. Doch dank des Doppel-Coachings durch ihren Freund und Zweitliga-Crack Sven Müller vom TV Hilpoltstein sowie Hadacova rang die Geografie-Studentin Smistikova in vier Sätzen nieder. Knackpunkt war der 15:13-Sieg im dritten Satz. Der vierte Durchgang geriet bei zwischenzeitlicher 8:2-Führung fast zum Selbstläufer.

ALLGEMEINE ZEITUNG 18.03.2008

2. BL Damen: Hassia spielt Remis gegen Altdorf
Es mutet fast schon wie eine Krimireihe an, was die Hassia-Damen derzeit in ihren Heimspielen aufführen. Dem hart umkämpften 4:6 gegen den Deutschen Meister und Tabellenführer Langweid vor Wochenfrist folgte nun ein 5:5-Unentschieden gegen den Tabellendritten TV Altdorf. Und erneut hätten Hitchcock-Fans ihre Freude an der Partie gehabt.
Die Hassia erwischte gegen den Verein aus der Nähe von Nürnberg einen ganz schlechten Start. Nach zwei schwachen Doppeln stand es schnell 0:2 für die Gäste. Hoffnung keimte dann im ersten Einzel auf, als Dana Hadacova gegen Larisa Stancu mit 3:1 gewinnen konnte. Anschließend kam es, wie im Hinspiel auch schon zum Duell der beiden Abwehrspielerinnen Zhang Ying und Anamaria Erdelji aus Altdorf. Die auf der Rückhand mit kurzen Noppen agierende Serbin nutzt die Vorhand, um auch selber anzugreifen. Bis Mitte des zweiten Satzes entwickelte sich eine sehenswerte Partie, in der Erdelji zumeist ihre Angriffsbemühungen mit einem Fehler beendete. Doch dann stellte sie ihr Spiel um und stellte sämtliche Angriffsbemühungen ein. Ganz offenkundig spekulierte sie nun auf das Einsetzen der "Wechselmethode". (Bei der Wechselmethode gewinnt der Rückschläger automatisch den Punkt, wenn ihm 13 korrekte Rückschläge gewinnen.)
Eine Kuriosität am Rande: Mitte des zweiten Satzes dauerte ein Ballwechsel bereits fast drei Minuten, als er durch einen hereinfliegenden Ball unterbrochen wurde. Und anschließend dauerte es noch einmal ungefähr drei Minuten, bevor der Punkt vergeben wurde. Es kam also, wie es kommen musste, bei 6:6 trat die Wechselmethode in Kraft. Zhang Ying konnte diesen zweiten Satz für sich entscheiden. Anschließend gab es für sie allerdings nicht mehr viel zu bestellen. Nun setzten sich die überlegenen Offensivqualitäten von Erdelji durch. So verlor Zhang am Ende wie im Hinspiel (übrigens auch nach der Wechselmethode) mit 2:3.
Im Anschluss verlor Yüchun Zimmermann überraschend deutlich mit 1:3 gegen Martina Smistikova und Julia Lutz konnte einen 2:0-Vorsprung gegen Andrea Schiel nicht zum Sieg nutzen. Somit stand es plötzlich 1:5 für die Gäste aus Bayern. Die Partie schien verloren.

Zhang gewann ihr Spiel gegen Stancu relativ klar mit 3:0, während Hadacova gegen Erdelji in einer hochklassigen Partie zittern musste. Nachdem die Tschechin die beiden ersten Sätze jeweils in der Verlängerung gewonnen hatte, glich Erdelji zum 2:2 aus. Den fünften Satz konnte Hadacova dann mit 11:7 für sich entscheiden. Der Anschluss war geschafft - nur noch 3:5. Zum Glück für die Binger Hassia konnte Zimmermann, die mit ihrem bisherigen Auftritt keineswegs zufrieden war, ihr Spiel gegen Schiel gewinnen. Aber auch in diesem Spiel wurde es deutlich enger, als es ihr lieb sein konnte. 3:1 hieß es am Ende für Zimmermann. Somit war es mal wieder an Julia Lutz, das Spiel zu entscheiden.
Die Vorzeichen standen denkbar schlecht. Vor Wochenfrist hatte Lutz nach zwei hervorragenden Spielen jeweils in fünf Sätzen verloren. Und auch ihr erstes Einzel an diesem Tag ende trotz gutem Spiel mit 2:3 für die Gegnerin. Außerdem stand ihr im Schlusseinzel die stärker einzuschätzende tschechische Nationalspielerin Martina Smistikova gegenüber. Doch wie so oft, bewies die Lutz ein großes Kämpferherz. Nachdem sie im ersten Satz lange zurücklag, konnte sie ihn in der Verlängerung mit 13:11 für sich entscheiden. Im zweiten Satz allerdings fand sie gar nicht zu ihrem Spiel und verlor mit 6:11. Der dritte Satz war dann an Dramatik kaum noch zu überbieten. Nachdem Lutz lange geführt hatte, war es nun Smistikova, die eine Verlängerung erzwingen konnte. Und in einer absolut ausgeglichenen Verlängerung konnte Lutz schließlich mit 15:13 die Oberhand behalten. Der vierte Satz sah dann nach einen schnellen Sieg für Lutz aus. 8:1 hieß es, ehe Smistikova auf 8:4 verkürzen konnte. Nach einer klugen Auszeit bei 10:7 konnte Julia Lutz das Spiel schließlich mit 11:8 gewinnen.
Die Freude und Erleichterung waren spürbar groß. Das kaum für möglich gehaltene war eingetreten, die Hassia hatte sich am Ende einer wieder fast dreieinhalb stündigen Partie vor 80 begeisterten Fans doch noch ein 5:5 erkämpft. Am 19. und 20.04.2008 finden die beiden letzten Heimspiele gegen Wolfram-Eschenbach und Schwabhausen statt und man wird sehen, ob die Krimireihe dann fortgesetzt wird.
Bericht auf der RTTV-Homepage, 16.03.2008

Vorentscheidung über die Vizemeisterschaft

Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen erwarten Tabellendritten TV Altdorf / Erstmals im Rheintal-Kongresszentrum

Von Michael Heinze BINGEN Und schon wieder ein Spitzenspiel für die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen in der Zweiten Bundesliga Süd: Am Sonntag (14 Uhr) geht es im Rheintal-Kongresszentrum NH-Hotel gegen den Tabellendritten TV Altdorf.
Der Vorjahres-Aufsteiger aus der Nürnberger Kante ist das einzige Team, das den Bingerinnen die Vize-Meisterschaft hinter der Übermannschaft des TTC Langweid noch streitig machen kann. Dafür müssten die Altdorferinnen, die das Hinspiel am 21. Oktober mit 3:6 verloren, allerdings beide Punkte vom Rhein-Nahe-Eck entführen. Dies wäre eine faustdicke Überraschung. Die Bingerinnen sind klarer Favorit. Aber Hassia-Manager Joachim Lautebach wäre nicht er selbst, würde er nicht warnend den Zeigefinger in die Höhe recken. "Die Gäste werden mit einer sehr spielstarken Mannschaft antreten und uns alles abverlangen", geht der Hauptschullehrer von "hochklassigen und spannenden Spielen" aus.
Den größten Respekt bekundet Lautebach vor Altdorfs Serbin Anamaria Erdelji, die mit einer Respekt einflößenden 24:4-Bilanz im vorderen Paarkreuz zweitbeste Spielerin der Klasse hinter Langweids Yaping Ding (22:1) ist. "Eine Riesenspielerin", schwärmt Lautebach. In der Hinrunde spürte Ying Zhang die Stärke der früheren Schüler-Europameisterin, die in ihrer Freizeit gerne im Internet surft. In einem Zeitspiel bekam die Binger Chinesin im Entscheidungssatz mit 11:2 auf die Mütze. Der Rest der Altdorfer Mannschaft fällt im Vergleich zur überragenden Erdelji allerdings ab.
"Für uns geht es darum, durch einen Sieg gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn den zweiten Platz zu festigen und die Vizemeisterschaft endgültig klar zu machen", sagt Lautebach. Nachwehen von der Niederlage gegen Langweid befürchtet der 56-Jährige keinesfalls. "Wir haben gegen den amtierenden Deutschen Meister gezeigt, dass wir eine sehr gute Mannschaft haben, die intakt ist und harmoniert. Das 4:6 ist wirklich kein Beinbruch - wir hatten Langweid ja am Rande eines Punktverlustes." Auch für die junge Julia Lutz, die zweimal hauchdünn unterlag und am Ende als einzige Bingerin mit leeren Händen da stand, müsse den Kopf nicht in den Sand stecken. "Sie hat überhaupt keinen Grund dazu, weil sie wirklich gut war", so Lautebach. "Man muss sich immer vor Augen halten, gegen wen sie dort gespielt hat."
Um der Topbegegnung gegen den TVA einen würdigen Rahmen zu geben, hat sich die Hassia dafür entschieden, erstmals in ihrer ellenlangen Zweitliga-Historie im Rheintal-Kongresszentrum aufzuschlagen. "Die Tischtennisabteilung dankt der Stadt Bingen, die dieses Ambiente ermöglicht und uns volle Rückendeckung gegeben hat, und dem NH-Hotel für die Unterstützung", sagt Lautebach. "Wir gehen damit einen neuen Weg und sind sehr zufrieden, dass das NH-Hotel Hassia Bingen in Zukunft weiter unterstützen wird. Wir spielen dort auf Parkettboden, aber das dürfte nicht das Problem sein - die Bedingungen sind gut." Gespannt wie ein Flitzebogen ist Lautebach, wie viele Fans im Kongresszentrum die Zelluloidkugel übers Netz flitzen sehen wollen. "Ich würde mir wünschen, dass es wieder mindestens 100 sind - durch unsere Leistungen hätten wir es verdient."
Spiel in Saarbrücken verlegt
Das für Samstag angesetzte Auswärtsspiel der Hassia-Frauen bei Aufsteiger ATSV Saarbrücken ist verlegt worden. Neuer Termin: Freitag, 18.April, 18 Uhr.
Grund: der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) hat die beiden Saarbrücker Nachwuchstalente Ann-Kathrin Herges und Theresa Adams für die internationalen Jugendmeisterschaften von Tschechien nominiert.
"Wir sind den Saarbrückerinnen entgegen gekommen", erläutert Hassia-Manager Joachim Lautebach, dessen Team jetzt am dritten April-Wochenende drei Partien innerhalb von drei Tagen bestreiten muss - am 19. April (15.30 Uhr) gegen die Spvgg. Wolframs-Eschenbach, am 20. April (14.00 Uhr) gegen den TSV Schwabhausen und eben am 18. April in Saarbrücken.

ALLGEMEINE ZEITUNG 15.03.2008

Bingen unterstützt das Spitzenspiel
der 2. Bundesliga Süd zwischen dem

Tabellenzweiten BFV Hassia Bingen und dem Tabellendritten TV Altdorf (Nürnberg)

Die 1. Damenmannschaft der BFV Hassia Bingen bot am vergangenen Wochenende gegen den amtierenden Deutschen Meister TTC Langweid bei der knappen 4:6- Niederlage eine überzeugende Leistung. Die zahlreichen Zuschauer waren von diesem Spitzenspiel, in dem über 3 Stunden lang spannender und hochklassiger Tischtennissport gezeigt wurde, restlos begeistert.
Im nächsten Heimspiel am Sonntag, dem 16.03.2008, 14.00 Uhr, trifft nun das Binger Team auf den Tabellendritten TV Altdorf (Nürnberg).
In dieser Begegnung geht es für die Mannschaft nun darum, durch einen Sieg gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn die Vizemeisterschaft in der 2. Bundesliga endgültig zu sichern.
Der Gast aus Altdorf wird mit einer sehr spielstarken Mannschaft antreten und den Bingerinnen alles abverlangen. Hochklassige und spannende Spiele sind somit erneut zu erwarten.
Um dieser Spitzenbegegnung einen entsprechenden Rahmen zu geben, wird diese Begegnung erstmals im Rheintal- Kongresszentrum (nH-Hotel) ausgetragen. Die Tischtennisabteilung der BFV Hassia Bingen dankt in dieser Angelegenheit der Stadt Bingen, die dieses Ambiente ermöglichte, und dem nH-Hotel für die Unterstützung in diesem Spiel.
Spielort: Rheintal Kongresszentrum Am-Rhein-Nahe-Eck, 55411 Bingen Sonntag, 16. März 2008, 14.00Uhr
Die Mannschaft und die Verantwortlichen der Tischtennisabteilung hoffen, dass erneut viele Zuschauer das Team der BFV Hassia Bingen in diesem weiteren Spitzenspiel unterstützen werden.


Berichte der Spielrunde vom 10.03.-16.03.2008

"Dritte" wirft "Vierte" aus Pokal
Bingens Tischtennis-Frauen im vereinsinternen Duell/Teenager-Team zieht mit 4:0 ins Endspiel ein

Von Michael Heinze. BINGEN Durch einen 4:0-Erfolg im vereinsinternen Duell über die eigene "Vierte" haben die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen III den Einzug ins Endspiel um den Pokal des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) geschafft. Gegner dort ist am Samstag, 10. Mai, in Eich der Sieger der Partie zwischen den Oberliga-Rivalen TuS Sörgenloch und TSV Flörsheim-Dalsheim.
Die Punkte für das aufstrebende Teenager-Quintett im Duell der Generationen schnappten Mai Xiang (3:0 gegen die 64 Jahre alte Edda Klöß), Clarissa Becker (3:1 gegen die 37 Jahre alte Miriam Lott), Isabelle Roos (3:1 gegen Melanie Seligmann) sowie das Doppel Mai Xiang/Ting Xiang (11:8 im fünften Satz gegen Seligmann/Luzia Fickinger).
"Vor einem Jahr sind die beiden Mannschaften ja noch in der Verbandsliga Rheinhessen aufeinander getroffen", sinnierte Hassia-Trainer Frank Liesenfeld. "Damals hatte die Vierte nur knapp mit 6:4 gewonnen. In dem Pokal-Derby hat man jetzt vor Augen geführt bekommen, was für eine tolle Entwicklung unsere Nachwuchsmannschaft genommen hat."
Auf dem Weg ins Pokalfinale hatte die "Dritte" im Achtelfinale ein Freilos gehabt, im Viertelfinale gab es beim SV Rheingold Hamm II einen locker-flockigen 4:0-Erfolg. Die "Vierte" hatte den Sprung in die Vorschlussrunde durch einen 4:2-Erfolg beim Ligarivalen TSV Gau-Odernheim bewerkstelligt gehabt.
ALLGEMEINE ZEITUNG 18.03.2008

RTTV-Pokal - Halbfinale: Damen A-Klasse

Hassia Bingen 4. - Hassia Bingen 3.    0:4
Melanie Seligmann - Isabelle Roos 1:3 /-8/-10/+9/-8
Edda Klöß - Mai Xiang 0:3 /-8/-6/-4
Miriam Lott - Clarissa Becker 1:3 /-4/-9/+7/-1
Melanie Seligmann/Lucia Fickinger - Mai Xiang/Ting Xiang 2:3 /-7/+5/-5/+9/-8


Bericht vom Spieltag 08./09.03.2008 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Spitzenspiel der 2. Liga hielt was es versprach
Zweite Bundesliga? Wer das Tischtennisspiel zwischen Hassia Bingen und TTC Langweid am vergangenen Sonntag in der 2. Damen Bundesliga Süd gesehen hat, der glaubte einer Erstligapartie beizuwohnen. Tolles Ambiente in der Sporthalle "Am Mäuseturm" in Bingerbrück, super Stimmung von 130 begeisterten, fachkundigen Publikums beider "Lager" und zwei auf hohem Niveau spielenden Damenteams sorgten für ein absolutes Highlight des Tischtennissports.
Vor allem die Heimmannschaft aus Bingen, die das Hinspiel beim Klassenprimus 0:6 verlor, zeigte das Sie mit dem amtierenden Deutschen Meister in der Zweiten Liga an einem guten Tag durchaus mithalten kann. Dreieinhalb Stunden hochklassige Ballwechsel gab es von Beginn an der beiden Eröffnungsdoppel zu Sehen. Beide Partien wurden im Entscheidungssatz erst entschieden. Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann bezwangen das chinesische Duo Ding Yaping/Liu Yuan mit 12:10 Punkten, Ying Zhang/Julia Lutz mussten sich nach einer 2:1-Satz-Führung Christina Fischer/Katharina Schneider geschlagen geben. Im vorderen Paarkreuz bewies der TTC Langweid seine Ausnahmestellung in der 2. Liga mit den Siegen von Liu Yuan (3:1 gegen Dana Hadacova) und Ding Yaping (3:0 gegen Ying Zhang) eindrucksvoll.
Gegen das ebenfalls stärkste hintere Paarkreuz spielten sich dann die beiden Hassiatinnen in einen Rausch. Yüchun Zimmermann rang Katharina Schneider mit 11:3 Punkten im fünften Satz nieder, Julia Lutz verließ nach begeistertem Match mit 9:11 im Entscheidungssatz gegen Christina Fischer den Tisch als zweiter Sieger. Somit stand es zur Pause "nur" 4:2 für den verlustpunktfreien Tabellenführer der 2. Liga beim ärgsten Verfolger und Tabellenzweiten Hassia Bingen.
Auch in der 15-minütigen Pause wurden die zahlreichen Zuschauer mit tollen Leistungen der Sportschule Ingelheim verwöhnt. Ein Showakt von acht Sportaerobicern, darunter amtierende Deutsche Meister und WM Dritte, zeigten eine atemberaubende Präsentation ihres Könnens unter der Anleitung von Trainer Dirk Engel-Korus.
Wer nun dachte, dass das Spiel nun rasch zu Ende ging, sah sich getäuscht. Zunächst musste sich Dana Hadacova der Ligabesten Ding Yaping mit 0:3 geschlagen geben und auch Ying Zhang sah am Nebentisch gegen ihre Landsfrau Liu Yuan beim Stande von 0:2 Sätzen und Rückstand im Dritten nicht sehr gut aus. Doch mit unbändigem Kampfgeist und Einsatzwillen holte sich die langjährige Hassiatinn in der Verlängerung noch den Satz. Zhang wurde danach immer sicherer und drehte, unter tosendem Applaus und Anfeuerungsrufen der Binger-Fans, die Partie. Somit stand es 5:3 für Langweid.
Am Nebentisch schlug Yüchun Zimmermann ihre Gegnerin Christina Fischer ebenfalls mit 3:2 Sätzen und blieb als einzige Spielerin in der Zweitligapartie ohne Niederlage. Wer nun dachte, das bei 4:5 gegen die Hassia die Spannung nicht mehr zu steigern war, mußte sich eines besseren Belehren lassen. Julia Lutz, die schon im Hinspiel eine tolle Vorstellung zeigte, spielte auch gegen Katharina Schneider zu Beginn groß auf. Sie gewann Satz eins mit 12:10 Punkten, sah sich aber dann nach zwei weiteren gespielten Sätzen (7:11 und 5:11) mit 1:2 im Rückstand. Doch Julia ließ sich nicht entmutigen, kämpfte sich zurück in das Match und erspielte mit 11:5 Punkten im vierten Satz den 2:2 Ausgleich. Beide Kontrahentinnen gaben auch im letzten Satz unter der Anfeuerung der begeisterten Zuschauer beider Vereine alles, wobei die Langweiderin mit 11:8 die Oberhand behielt.
Nach der Partie waren sich alle Anwesenden einig, dass Sie ein hochklassiges Tischtennisspiel auf Erstliganiveau in der 2. Bundesliga der Damen gesehen hatten und dies eine Werbung für den Sport und Bingen war. Am kommenden Wochenende trifft das Hassia-Quartett im nächsten Heimspiel auf den Tabellendritten TV Altdorf. Das Spiel findet erstmalig im Kongresszentrum Am-Rhein-Nahe-Eck in Bingen um 14.00 Uhr statt.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 11/2008

Hassia-Frauen sorgen fast für eine Sensation
Spitzenspiel der Zweiten Tischtennis-Bundesliga Süd gegen TTC Langweid unglücklich mit 4:6 verloren

Von Michael Heinze BINGERBRÜCK/BUSENBACH Die Meisterschaft in der Zweiten Tischtennis-Bundesliga Süd der Frauen ist praktisch entschieden. Nach dem 6:1-Pflichtsieg bei Absteiger TV Busenbach II verlor der Tabellenzweite Hassia Bingen das mit Spannung erwartete Spitzenspiel gegen Tabellenführer TTC Langweid trotz grandioser Vorstellung ganz knapp mit 4:6.
Damit weisen die Langweiderinnen fünf Runden vor Schluss einen Vorsprung von vier Minuspunkten auf. Der Titelgewinn im Bundesliga-Unterhaus ist dem amtierenden Deutschen Meister nur noch zu nehmen, wenn zwei, drei Spielerinnen für den Rest der Runde ausfallen würden. Und das ist mehr als unwahrscheinlich.
Vor 130 begeisterten Zuschauern in der Sporthalle der Bingerbrücker Grundschule am Mäuseturm trugen die Bingerinnen ihre Haut extrem teuer zu Markte. Hassia-Manager Joachim Lautebach, der im Vorfeld eine 3:6-Niederlage als das bestmögliche Resultat bezeichnet hatte, sprach von einer "Riesenwerbung für den Tischtennissport. Ich bin sehr skeptisch gewesen, ob wir uns so gut aus der Affäre würden ziehen können. Aber die Mannschaft war hoch motiviert und hat ein Riesentischtennis geboten."
Das verschworene Quartett vom Rhein-Nahe-Eck verlangte der bayerischen Übermannschaft in dem dreieinhalbstündigem Fight einfach alles ab. "Letztendlich wäre vielleicht sogar ein Punkt verdient gewesen", sagte Lautebach. "Das hing an ein, zwei Bällen." Julia Lutz hatte es auf dem Schläger. Hätte die Geografie-Studentin ihre beiden Einzel gewonnen, dann hätte die Hassia einen 6:4-Sieg gefeiert. Doch trotz bärenstarker Auftritte langte es für die 22-Jährige weder beim 11:6, 8:11, 11:7, 8:11, 9:11 gegen Christina Fischer noch beim 12:10, 7:11, 5:11, 11:5, 8:11 gegen Katharina Schneider zum Sieg. Nachvollziehbar, dass Lutz hinterher mit sich selbst haderte. "Ich habe ihr aber gesagt, dass sie sich keine Vorwürfe machen muss", verriet Lautebach. "Julia hat Riesenspiele gemacht und gerade gegen Schneider ein bisschen Pech gehabt mit Kanten- und Netzbällen. Sie hätte ohne weiteres einen Punkt für uns machen können."
Das Doppel an der Seite von Ying Zhang hatte Lutz gegen Schneider/Fischer mit 7:11 im Entscheidungssatz verloren. Da Dana Hadacova beim 1:3 gegen Yuan Liu und Zhang beim 0:3 gegen Yaping Ding in ihren ersten Einzeln chancenlos waren, hätte die Hassia beinahe mit 0:4 im Hintertreffen gelegen. Doch Hadacova/Zimmermann rangen die bislang ungeschlagene Kombination Ding/Liu in einem hochklassigen Match mit 12:10 im Entscheidungssatz nieder.
Nachdem Zimmermann Schneider mit 11:3 im fünften Satz geschlagen hatte und Hadacova gegen die Weltklasse-Spielerin Ding ohne Chance war, hieß es 2:5. Defensivstrategin Zhang (11:7 im fünften Satz gegen Liu) und erneut die äußerst konzentrierte Zimmermann (11:4 im fünften Satz gegen Fischer) verkürzten auf 4:5, ehe Lutz das entscheidende Spiel gegen Schneider unglücklich verlor.
"Hadacova hat gegen Liu in den ersten beiden Sätzen gut gespielt", urteilte Lautebach. "Sie hatte Pech, dass sie nicht 2:0 in Führung gegangen ist." Zhang bewies gegen ihre chinesische Landsfrau Liu Nerven wie Drahtseile, als sie beim 0:2-Satzrückstand zwei Matchbälle abwehrte, den dritten Durchgang mit 12:10 gewann - und danach immer besser und sicherer wurde. Die junge Chinesin aus Langweid indes verlor ein wenig den Faden.
Tags zuvor beim 6:1 in Busenbach hatte Zhang ihr Einzel gegen die Ex-Bingerin Laura Matzke kampflos gewonnen. Matzke laboriert noch immer an eine Knieverletzung und musste ihre Spiele schenken. Kampflos zu Punkten waren auch Hadacova und das Doppel Hadacova/Zimmermann gekommen. Die restlichen Hassia-Zähler hatten Hadacova (3:1 gegen Fulya Özler), Lutz (3:1 gegen Nadine Fischer) und Zimmermann (3:0 gegen Lara Haug) ergattert. Nur das Doppel Zhang/Lutz hatte die Platte nach einem 2:3 gegen Özler/Fischer als zweiter Sieger verlassen. Lautebach verbuchte die einseitige Partie vor nur 15 Zuschauern unter der Rubrik "Selbstläufer".

ALLGEMEINE ZEITUNG 11.03.2008

TTC Langweid behält seine weiße Weste
Von Oliver Reiser. Die Frauen des TTC Langweid bleiben in der 2. Tischtennis-Bundesliga, das Maß aller Dinge. Dem 6:0-Sieg beim ATSV Saarbrücken ließen sie am gestrigen Sonntag einen 6:4-Erfolg im Spitzenspiel beim BfV Hassia Bingen folgen. Der hing nach einer 5:2-Führung allerdings am seidenen Faden und wurde von Katharina Schneider erst im fünften Satz des allerletzten Spieles sicher- gestellt.
Bei vier noch ausstehenden Spielen haben die Langweiderinnen jetzt vier Punkte Vorsprung. Die Meisterschaft ist damit entschieden und kann wohl nur noch schief gehen, wenn sich gleich drei Spielerinnen gleichzeitig die Hand brechen sollten. Finanziell steht der Aufstieg allerdings nach wie vor in den Sternen.
"Das war spannender als gewünscht", atmete Trainer Thomas Ernst nach drei Stunden und 20 Minuten hörbar durch. Das Spitzenspiel war hoch dramatisch. Dabei hätte es diesen Verlauf vor 200 Zuschauer - darunter 50 aus Langweid - eigentlich gar nicht gebraucht. Trotz der ersten Saisonniederlage des Paradedoppels Ding Yaping/Liu Yuan lag Langweid bereits 5:2 in Führung. Nach zwei gewonnenen Sätzen und einer 8:3-Führung verschenkte Liu Yuan gegen Zhang jedoch noch ihr Spiel. "Nach einem guten ersten Spiel ist sie völlig unerklärlich total eingebrochen", konnte auch Thomas Ernst nur den Kopf schütteln, "Yuan hat sich zu sicher gefühlt."
Auch Christina Fischer fand gegen Zimmermann nicht zu ihrem Rhythmus und plötzlich stand es nur noch 5:4. "Wir haben als Mannschaft versagt, weil wir das Spiel nach dem 5:2 abgehakt hatten und uns schon Richtung Dusche bewegt haben", ärgerte sich Fischer, dass man den Hebel nicht mehr in Richtung Konzentration umlegen konnte.
So lag es an Katharina Schneider, den ersten Verlustpunkt von der weißen Langweider Weste fern zu halten. Mit einem 11:7-Erfolg im fünften Satz gegen Julia Lutz avancierte sie in einer wahren Nervenschlacht zur Matchwinnerin. "Es freut mich, dass auch Simone Haan und Katharina Schneider in dieser Saison jeweils ein Spiel entschieden haben", war nicht nur Manager Willy Schweinberger froh.
Die Ergebnisse
BfV Hassia Bingen - Langweid 4:6.
Zhang/Lutz - Fischer/Schneider 11:9, 11:13, 11:3, 7:11, 7:11; Hadacova/Zimmermann - Ding/Liu 2:11, 11:5, 11:9, 7:11, 12:10; Dana Hadacova - Liu Yuan 10:12, 11:8, 7:11, 1:11; Zhang Ying - Ding Yaping 5:11, 7:11, 5:11; Yüchun Zimmermann - Katharina Schneider 11:7, 9:11, 11:9, 6:11, 11:3; Juli Lutz - Christina Fischer 11:6, 8:11, 11:7, 8:11, 9:11; Hadacova - Ding 6:11, 5:11, 8:11; Zhang - Liu 8:11, 9:11, 12:10, 11:4, 11:7; Zimmermann - Fischer 11:4, 11:9, 7:11, 8:11, 11:4; Lutz - Schneider 12:10, 7:11, 5:11, 11:5, 8:11.

Augsburger Allgemeine 10.03.2008

2. Bundesliga Damen Süd
Deutscher Meister ist fast durch

Mit dem 6:4-Sieg bei Hassia Bingen hat der amtierende Deutsche Meister TTC Langweid den entscheidenden Schritt zum Titelgewinn in der 2. Liga geschafft.
Hassia Bingen - TTC Langweid 4:6:
Spitzenspiel auf Erstliganiveau Bingen.
Der amtierende Deutsche Meister TTC Langweid ist so gut wie durch. Nach dem schwer erkämpften 6:4 bei BFV Hassia Bingen läuft das Quintett nun keine Gefahr mehr, den Titelgewinn noch aus den Augen zu verlieren. Dazu ist die Konkurrenz der fünf Klubs gegen die der TTC noch spielen muss, vermeintlich zu schwach. Spätestens am 13. April, wenn Langweid zum Duell gegen den ehemaligen Mitstreiter aus Erstligazeiten, die Turnerschaft Homberg, antritt, dann soll der Meistersekt geöffnet werden. Ob es dann allerdings heißt, Bundesliga wir kommen, das ist noch völlig offen. "Es ist noch alles in der Schwebe, der Vorstand ist nach wie vor auf der Suche nach Sponsoren", sagt Mannschaftssprecherin Katharina Schneider.
Immerhin mit 40 Fans war der TTC zu Hassia Bingen gefahren. Zusammen sahen so 130 Zuschauer das Gipfeltreffen der beiden Klubs. Und die erlebten ein klasse Spiel auf allerhöchstem Niveau mit einem Spannungsbogen, der durch nichts mehr zu überbieten war. "Nachdem wir mit 5:2 geführt haben, da herrschte schon eine lockere Stimmung auf unserer Bank, da ja auch Liu Yuan schon mit 2:0-Sätzen gegen Bingens Zhang Ying führte", berichtete Schneider. Doch plötzlich habe sich das Spiel noch gedreht, als Zhang zuerst den dritten Satz mit 12:10 gewann und dann die beiden letzten Sätze locker dominierte. "Jetzt war es für uns alle schwer, den Spannungsbogen noch einmal aufzubauen", sagte Schneider. Und während es Christina Fischer nicht schaffte, für Langweid gegen Yüchun Zimmermann den Siegpunkt zu erzielen, setzte Schneider dann ein 3:2 gegen Julia Lutz zum 6:4-Endstand für Langweid nach. "Es war ein ganz tolles Spiel, auch für die Zuschauer, absolut klasse", sagte Schneider.
Diese Meinung teilte auch Joachim Lautebach, Abteilungsleiter von Hassia Bingen. Weil sich die Halle in Bingen wegen Umbauarbeiten noch in einem katastrophalen Zustand befindet, nutzte der BFV das schöne Ambiente in Bingerbrück. Dort erlebten 130 Fans eine Partie, die Werbung für den Tischtennispsort gewesen sei. "Ein Riesenspiel in dem alle sehr gut gekämpft haben", sagte Lautebach. Es sei deutlich zu spüren gewesen, dass sich das Team gegen eine klare Niederlage gestemmt habe. Ein Punktgewinn wäre für sein Team durchaus verdient gewesen. Letzlich sei aber auch dieses Ergebnis in Ordnung gewesen. Immerhin sei das Hinspiel mit 0:6 gegen Bingen ausgegangen.
In der Pause wurde das Publikum noch mit einer Vorführung der Sportaerobik-Gruppe der Sportschule Ingelheim verwöhnt. "Sie sind Deutsche Meister und haben auch schon an einer Weltmeisterschaft teilgenommen", erklärte Lautebach.
Bericht von der Homepage des DTTB - 09.03.2008

Hassia verliert in einem echten Spitzenspiel-Krimi
Vor 130 begeisterten Zuschauern in der Halle der Grundschule am Mäuseturm in Bingerbrück mussten sich die Damen von Hassia Bingen nach fast 3,5 Stunden in einem hochklassigen und -dramatischen Spiel dem Deutschen Meister und Tabellenführer der 2. Bundesliga Damen Süd, TTC Langweid, denkbar knapp mit 4:6 geschlagen geben. Beide Mannschaften demonstrierten dabei, dass sie zu Recht an der Spitze der Tabelle stehen.
Vor der Partie war man auf Seiten der Heimmannschaft noch unsicher, um man es bis in die Pause schaffen würde. (zur Erinnerung: Das Hinspiel hatte die Hassia in Langweid mit 0:6 verloren.) Am Ende wurde das Rückspiel jedoch eine "ganz enge Kiste".
Den Auftakt zu einem tollen Tischtennis-Nachmittag machten wie immer die Doppel.
Der "Aufstellungspoker" wollte es so, dass dieses Mal Zhang/Lutz gegen Fischer/Schneider den Auftakt machten und Hadacova/Zimmermann gegen Ding/Liu spielten. Im Hinspiel war man noch auf das jeweils andere Doppel getroffen. Und schon die beiden Auftaktdoppel verhießen einen interessanten Nachmittag. In einer hochklassigen Partie siegten Dana Hadacova und Yüchun Zimmernmann mit 12:10 im fünften Satz gegen Yaping Ding (die ja einen deutschen Pass hat) und Liu Yuan.
In einem nicht minder guten Spiel unterlagen Zhang Ying und Julia Lutz dem vom Papier her etwas schwächeren Gästedoppel Christina Fischer und Katharina Schneider ebenfalls in fünf Sätzen. Dabei vergaben sie im zweiten Satz bei einem Satzstand von 1:0 sogar eine 7:3 Führung.
Damit stand es nach den Doppeln 1:1. Eine Pause nach dem vierten Einzel war somit schon erzwungen. Aber es sollte noch viel besser kommen.
In den beiden folgenden Einzeln des oberen Paarkreuzes gab es leider nicht viel für die Hassia zu bestellen. Hadacova verlor gegen Liu mit 1:3 (im letzten Satz sogar 1:11). Und Zhang hatte gegen Ding nicht den Hauch einer Chance. Lediglich 17 Punktgewinne waren ihr bei dem 0:3 vergönnt.
Die Spiele im unteren Paarkreuz waren da schon wesentlich interessanter. Alle Paarungen gingen hier über fünf Sätze.
Den Auftakt machte Zimmermann mit einem 3:2-Erfolg gegen Schneider. Anschließend ging Lutz in einem hervorragenden Match zwei Mal gegen Fischer in Führung. Selbst die Verantwortlichen des Gastvereins mussten die Leistung der jungen Lutz anerkennen. Doch die routinierte Gästespielerin konnte beide Mal ausgleichen. Beim Stand von 10:9 für Fischer im fünften Satz retounierte Lutz dann sehr gut weit in die Vorhand von Fischer. Doch diese konnte den Ball noch erreichen und zog ihn mit viel Spin in die Tischmitte - und zum Entsetzen der Hassia-Anhänger Lutz schlug am Ball vorbei.
Somit lautete der Pausenstand 2:4. Und wer die ersten beiden Partien des oberen Paarkreuzes gesehen hatte, rechnete jetzt mit einem relativ schnellen Ende.
Und diese Annahme schien sich auch zu bewahrheiten. Hadacova machte gegen Ding auch nur 19 Punkte in drei Sätzen.
Am anderen Tisch derweil stand es bereits 2:0 für Liu. Und auch im dritten Satz führte die junge Chinesin gegen ihre 12 Jahre ältere Landsfrau Zhang Ying und hatte auch schon Matchbälle. Aber wie sooft biss sich Zhang noch einmal in die Partie zurück, gewann Durchgang drei mit 12:10 und anschließend auch Satz vier und fünf. Da stand es nur noch 3:5.
Anschließend gewann eine körperlich etwas angeschlagene Zimmermann nach 2:0-Führung mit 3:2 gegen Fischer.
Somit war es an Julia Lutz, ein Unentschieden zu erkämpfen. Und Lutz begann auch sehr gut, gewann den ersten Durchgang knapp mit 12:10. Anschließend musste sie sich jedoch zwei Mal geschlagen geben und gewann ihrerseits den vierten Satz. Damit ging es - wie sollte es anders sein - in den fünften Satz. In diesem lange ausgeglichenen Satz konnte Schneider letztlich mit 3:2 die Oberhand behalten. Der anschließende Jubel der Langweiderinnen ließ erahnen, wie eng der Spielverlauf war. 4:6 Spiele und 19:26 Sätze hieß es am Ende. Sieben Spiele über fünf Sätze - ein echtes Spitzenspiel.
Letztlich hat das bessere obere Paarkreuz der Gäste den Ausschlag gegeben. Aber die Binger Damen brauchen sich nicht zu verstecken.
Das nächste Heimspiel der Binger Hassia findet am 16.03.2008 um 14:00 Uhr im Kongresszentrum des NH-Hotels ("Rheintal-Kongresszentrum") statt. Dann ist der Tabellendritte TV Altdorf zu Besuch am Rhein-Nahe-Eck.
Bericht auf der RTTV-Homepage, 09.03.2008

Topspiel der Zweiten Bundesliga in Sporthalle am Mäuseturm
Hassia Bingen empfängt Deutschen Mannschaftsmeister TTC Langweid

Von Michael Heinze BINGEN Zum Duell der Giganten kommt es am Sonntag (14 Uhr) in der Zweiten Tischtennis-Bundesliga Süd: Der Tabellenzweite Hassia Bingen empfängt in der Bingerbrücker Sporthalle der Grundschule am Mäuseturm (Herterstraße 35) den amtierenden Deutschen Meister TTC Langweid. Zuvor müssen die Bingerinnen am Samstag (16.30 Uhr) die Pflichtaufgabe beim Vorletzten TV Busenbach II lösen.
"In Busenbach müssen wir einen Sieg hinkriegen, da führt kein Weg dran vorbei", urteilt Hassia-Manager Joachim Lautebach. "Und das sollte uns eigentlich auch gelingen." Wobei sich die Bingerinnen hüten werden, das Team um die Ex-Hassiatin Laura Matzke zu unterschätzen.
Der Fokus liegt aber ganz ohne Frage auf dem Duell mit den Langweiderinnen. Zum einen stellt sich der amtierende Deutsche Meister nicht alle Tage in Bingen vor. Zum anderen haben die Bingerinnen noch eine saftige Rechnung offen mit dem TTC. Das 0:6 in der Hinrunde war eine kleine Demütigung. "Das hat uns doch schon geärgert", gibt Hassia-Trainer Frank Liesenfeld zu. "Da waren unsere beiden Chinesinnen nicht so fit - und auch sonst lief einiges gegen uns. Deswegen kann man schon sagen, dass wir bis in die Haarspitzen motiviert sind."
Trotz alledem sind die Rollen erneut klar verteilt. Auch mit einer fabelhaften Bilanz von 22:2 Punkten ist die Hassia gegen den absoluten Überflieger der Liga (26:0 Punkte) Außenseiter. "Diesmal wollen wir zumindest versuchen, dass wir nicht zu Null verlieren", erklärt Lautebach.
"Wir wollen den einen oder anderen Punkt machen gegen diese Ausnahmemannschaft. Ziel ist es, uns besser zu verkaufen als in der Hinrunde." Wobei der Hauptschullehrer mit einem 3:6 bereits "sehr zufrieden" wäre. "Man muss das wirklich realistisch sehen. Langweid würde in der Ersten Liga auf einem guten Mittelfeldplatz stehen - mindestens." Das sieht auch Hassia-Trainer Frank Liesenfeld so, für den Langweid "in einer anderen Liga" spielt. Daher hält Liesenfeld einen Sieg auch für utopisch. "Wir werden in ein, zwei Spielen eine Chance haben und versuchen, sie zu nutzen. Wenn es wirklich optimal läuft, verlieren wir 3:6." Lautebach hofft auf Punkte im Doppel sowie im hinteren Paarkreuz.
"Vorne wird es natürlich sehr schwer. Aber wenn Dana Hadacova in Form ist, kann sie vielleicht auch einen Sieg im Einzel einfahren." Nach AZ-Informationen befindet sich die tschechische Nationalspielerin in bester Verfassung. Zwar kam sie bei der Mannschafts-WM in chinesischen Guangzhou nur in zwei Partien zum Einsatz (ein Sieg, eine Niederlage). Aber die 24-Jährige ("Ich bin mit meiner Leistung bei der WM zufrieden") hat in Fernost viel und gut trainiert. Ihr Team hat mit dem 21. Platz unter 72 teilnehmenden Mannschaften den Abstieg aus der ersten Division verhindert. "Durchaus ein Erfolg für Tschechien", urteilt Liesenfeld. "Mit dem Sieg gegen Schwedens Nummer eins Matilda Ekholm, die immerhin in der Ersten Bundesliga spielt und bei der WM einige sehr gute Spielerinnen geschlagen hat, hat Dana bewiesen, dass sie auf einem guten Weg ist." Liesenfeld ist sich sicher, "dass die Weltmeisterschaft - auch wenn Sie nicht so oft zum Einsatz kam - ihr viel gebracht hat".
Auch wenn das "Spiel der Spiele" von Hadacova & Co. gegen den TTC Langweid sicherlich deutlich mehr als 200 Zuschauer verdient hätte, gibt sich Lautebach schon mit wesentlich weniger zufrieden. "Ich hoffe, dass wir wieder die Hundertergrenze überschreiten." Alles andere wäre auch eine herbe Enttäuschung wenn man bedenkt, dass Langweid nach AZ-Informationen allein 30 bis 40 Fans mitbringt.

TTC Langweid im Überblick
Der Verein: In den letzten zwölf Jahren stand der Klub, wie auf der Homepage zu erfahren ist, in 20 Endspielen auf nationaler und internationaler Ebene und gewann 14 Titel.
Die Titel: Europapokalsieger der Landesmeister 1995, 2004, 2005 - ETTU-Europacupsieger 1995, 1996, 1999 - Deutscher Meister 1996, 1999, 2000, 2001, 2003, 2004, 2006, 2007.
Der Kader - Ding Yaping - WM-Dritte im Doppel 1989 und 1991; dreifache Deutsche Mannschaftsmeisterin; ETTU-Cup Siegerin; Deutsche Mannschaftsmeisterin mit Langweid.
Liu Yuan - spielte bisher in Italien und Österreich; Ihren größten Erfolg feierte sie vor drei Jahren mit einem Sieg gegen die zweifache Europameisterin Ni Xia Lian.
Christina Fischer - blickt auf die längste Erfolgsliste im hochkarätigen Langweider Team zurück. Sie ist zweifache Europapokalsiegerin der Landesmeister, ETTU-Pokal-Siegerin, zweifache Deutsche Mannschaftsmeister, mehrfache Deutsche Meisterin im Einzel, Doppel und Mixed sowie langjährige Nationalspielerin für Deutschland. Außerdem ist auch Deutsche Mannschaftsmeisterin mit Langweid.
Katharina Schneider - das große Talent in der Mannschaft. Sie ist TOP 12 Gewinnerin der Jugend, wurde Deutsche Jugendmeisterin im Mixed und ist Jugend-Europameisterin mit der Mannschaft. Auch sie wurde mit dem TTC Deutsche Mannschaftsmeisterin.
Simone Haan - die luxemburgische Meisterin hat sich auch den Titel bei den Top 12 von Luxemburg gesichert. Daneben steht bei ihr der sechste Platz bei den Team-Europameisterschaften mit Luxemburg zu Buche.
ALLGEMEINE ZEITUNG 08.03.2008

Der amtierende Deutsche Meister zu Gast in Bingen
Spitzenspiel der 2. Bundesliga

Hassia Bingen - TTC Langweid

Die 1. Damenmannschaft der BFV Hassia Bingen hat nach dem überragenden 6:0-Sieg gegen den TTC Optolyth Optik Wendelstein vor 14 Tagen in Bubenheim ihren zweiten Tabellenplatz (22:2 Punkte) in der 2. Bundesliga Süd weiterhin gefestigt.
Im nächsten Heimspiel am Sonntag, dem 09.03.2008, 14.00 Uhr, trifft nun das Binger Team auf den amtierenden Deutschen Meister und Verlustpunkt freien Tabellenführer (26:0 Punkte) TTC Langweid.
Für den TTC Langweid werden folgende Spielerinnen antreten:
Ding Yaping (WM-Dritte im Doppel 1989 und 1991; dreifache Deutsche Mannschaftsmeisterin; ETTU-Cup Siegerin; Deutsche Mannschaftsmeisterin 2007 mit Langweid)
Liu Yuan (spielte bisher in Italien und Österreich; größter Erfolg : Sieg gegen die zweifache Europameisterin Ni Xia Lian 2005)
Christina Fischer (zweifache Europapokalsiegerin der Landesmeister; ETTU-Pokal-Siegerin; zweifache Deutsche Mannschaftsmeisterin; mehrfache Deutsche Meisterin im Einzel, Doppel und Mixed; langjährige Nationalspielerin für Deutschland; Deutsche Mannschaftsmeisterin 2007 mit Langweid)
Katharina Schneider (TOP 12-Gewinnerin der Jugend; Deutsche Jugendmeisterin im Mixed; Jugend-Europameisterin mit der Mannschaft; Deutsche Mannschaftsmeisterin 2007 mit Langweid)

Spielort:
Sporthalle der Grundschule "Am Mäuseturm",
Herterstr. 35, 55411 Bingen-Bingerbrück
Sonntag, 09. März 2008, 14.00 Uhr

Die Mannschaft und die Verantwortlichen der Tischtennisabteilung hoffen, dass möglichst viele Zuschauer das Team der BFV Hassia Bingen in dieser Spitzen- begegnung unterstützen werden. Hochklassige und interessante Spiele sind jedenfalls zu erwarten.

Berichte der Spielrunde vom 03.03.-09.03.2008

Jugend trainiert für Olympia: HJG-Spielerinnen fahren zum dritten Mal nach Berlin
Die Mädchen-Tischtennismannschaft des Herzog-Johann-Gymnasiums konnte zum dritten Mal einen Landesentscheid im Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" gewinnen und wird Anfang Mai Rheinland-Pfalz beim Bundesfinale in Berlin vertreten. Mit im Team waren drei Nachwuchsspielerinnen von Hassia Bingen (Clarissa Becker, Ting Xiang und Rabea Becker).
Das Landesfinale der Regionen Mainz, Trier und Koblenz fand am 07. März 08 in Mülheim-Kärlich statt. Neben Simmern hatten sich bei den Mädchen das Sebastian-Münster-Gymnasium Ingelheim und die Stefan-Andres-Realschule Schweich für das Finale qualifiziert. Nach klaren Siegen von Ingelheim und Simmern über Schweich kam es zu dem bis zum letzten Satz spannenden Endspiel zwischen Simmern und Ingelheim.
Nach den zwei Doppeln und den ersten beiden Einzeln hinten stand es 2:2. Für Simmern siegten Ting Xiang und Rabea Becker im Doppel eins und Sarah Henrich auf Platz fünf. Die beiden anderen in der Verlängerung des fünften Satzes verlorenen Spiele zeigten, dass Ingelheim mit großem Kampfgeist den leicht favorisieten Mädchen aus Simmern das Leben schwer machte. Die dann folgenden Spitzeneinzel brachten Ingelheim sogar eine 4:2-Führung ein. Clarissa Becker verlor erneut knapp im fünften Satz, während Ting Xiang sich ziemlich klar geschlagen geben musste. Dann aber zeigten die Simmeranerinnen, dass auch sie kämpfen können. Rabea Becker auf Pos. 3 und Janine Kötz auf Pos. 4 gewannen ihre Einzel klar und glichen auf 4:4 im Mannschaftskampf aus. Nun musste das letzte Doppel der Spielerinnen 5 und 6, Sarah Henrich und Chantal Osthushenrich, über Sieg oder Niederlage entscheiden. Nach einem unglücklich verlorenen 1. Satz und zwei anschließend glücklich gewonnen Sätzen steigerte sich das Simmerner Doppel im letzten Satz. Diesen gewannen Sarah und Chantal klar mit 11:2 und sicherte somit Simmern den Landessieg und die Berlinfahrt zum Bundesfinale vom 06.-10.05.2008.
Die Freude bei den Mädchen und Betreuer Franz Gold über die Verteidigung des Landestitels war riesengroß. Auch bei den Jungen wird das Land durch die Region Koblenz in Berlin vertreten. Mit dem Privaten Gymnasium Marienstatt konnte sich hier ebenfalls der letztjährige Sieger wieder durchsetzen.

Zweite ohne Sieg am Doppelspieltag

Remis und Niederlage für Hassia Bingen II

Von Michael Heinze. BINGEN/ZELLERTAL 3:8 gegen den Tabellendritten TuS Kehrig und 7:7 beim Vierten TSG Zellertal: Den Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen II war am Doppelspieltag in der Regionalliga Südwest kein Sieg vergönnt.
Hassia Bingen II - TuS Kehrig 3:8. - Nach der zwischenzeitlichen 3:2-Führung sah es ganz danach aus, als könnte die Hassia wie beim 7:7 in der Hinrunde einen Punkt schnappen. Doch die folgenden Partien gingen durchweg verloren. Wobei Andrea Welz (gegen Julia Schmitz), Silvana Gendritzki (gegen Sonja Lauf) und Nadja Hoffmann (gegen Cornelia Silbereisen) jeweils erst im Entscheidungssatz unterlagen. Die Hassia-Punkte hatten zuvor Julia Minor/Welz (12:10 im fünften Satz gegen Julia Schmitz/Lauf), Welz (11:6 im fünften Satz gegen Lauf) und Minor (11:3, 12:10, 11:9 gegen Silbereisen) geschnappt.
"Alle knappen Spiele sind leider gegen uns gelaufen", klagte die verletzte Hassia-Spielerin Petra Steyer. "Da war sicher auch ein bisschen Pech dabei." Silvana Gendritzki etwa konnte gegen Lauf aus einer 2:0-Satzführung kein Kapital schlagen. Und Andrea Welz machte gegen Schmitz ein Riesenspiel, um am Ende mit leeren Händen da zu stehen. "Der Betreuer von Kehrig hat hinterher auch gesagt, dass das Ergebnis viel zu deutlich ausgefallen ist", so Steyer. "Wenn es 6:8 oder 7:7 ausgeht, hätten die Gäste auch zufrieden sein können."
TSG Zellertal - Hassia Bingen II 7:7. - 4:2 lag die Hassia zwischenzeitlich vorne. Doch am Ende musste sie sogar noch um das Remis bangen. Gendritzki sicherte ihren Farben den Teilerfolg durch einen nervenaufreibenden Fünfsatzsieg über Silke Ermel. Den zweiten Satz hatte die frühere Wehenerin dabei sensationell knapp mit 21:19 gewonnen. Auch ihr erstes Einzel gegen Christel Diefenbach hatte Gendritzki gewonnen. Die restlichen Hassia-Punkte steuerten Minor/Welz im Doppel sowie Welz (2), Minor und Diana Sharif im Einzel bei. "Zellertal ist eine relativ ausgebuffte und erfahrenen Mannschaft", resümierte Petra Steyer. "Da ist das Unentschieden schon okay, mit dem Punkt können wir gut leben."
ALLGEMEINE ZEITUNG 11.03.2008

Generalprobe für Pokal missglückt
Hassia-Frauen verlieren deutlich 1:7 in Hamm

Von Michael Heinze. BINGEN In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen hatte Hassia Bingen IV dem Tabellenzweiten SV Rheingold Hamm nicht viel entgegen zu setzen. Ohne ihre beruflich verhinderte Spitzenspielerin Melanie Seligmann gab es für die Bingerinnen eine 1:7-Niederlage.
Den Ehrenpunkt für die Hassia markierte Lucia Fickinger, die im hinteren Paarkreuz bei einer blitzsauberen 9:0-Bilanz noch immer ungeschlagen ist. "Lucia ist für unsere Mannschaft eine unheimliche Bereicherung" , kommentierte Hassia-Routiniersfrau Edda Klöß. Ansonsten schnupperten Ersatzspielerin Janine Raese und Miriam Lott noch am ehesten an einem Einzelsieg. Beide mussten sich erst im Entscheidungssatz geschlagen geben. "Trotz der klaren Niederlage haben wir eigentlich sehr gut gespielt", urteilte Klöß. "Umwerfen tut uns dieses Ergebnis auf keinen Fall - die Hammerinnen sind halt einfach ein bisschen besser als wir."
Im Halbfinale um den Pokal des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes trifft die Binger "Vierte" am Freitagabend auf die eigene "Dritte". Der Sieger dieser Partie bekommt es im Finale am 10. Mai mit dem Gewinner des zweiten Halbfinales zu tun, in dem die beiden Oberligisten TSV Flörsheim-Dalsheim und TuS Sörgenloch die Klingen kreuzen.
Hassia Bingen IV - Rheingold Hamm 1:7. - Die Gäste-Damen legten los wie die Feuerwehr. Penkert/Reuter, Schmittel/Weicker-Groll sowie Kerstin Schmittel, Karin Penkert und Elke Weicker-Groll brachten Hamm vorentscheidend mit 5:0 nach vorne. Nach dem Anschlusspunkt der Hassia machten dann Karin Penkert und Kerstin Schmittel den Sieg des SV perfekt.jos
ALLGEMEINE ZEITUNG 12.03.2008

Hassia verspielt noch 7:5-Führung
Tischtennis-Verbandsligist unterliegt Horchheim

Von Michael Heinze. HORCHHEIM/WORMS In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen hat Hassia Bingen bei Aufsteiger TV Horchheim eine 7:5-Führung vergeigt und unterlag am Ende mit 7:9.
TV Horchheim - Hassia Bingen 9:7. - Die Binger erwischten ein optimalen Start. Dank der Siege von Dominik Lautebach/Mario Hübinger (3:0 gegen Ralf Decker/Stefan Denschlag), Merlin Keller/Michael Dann (3:2 gegen Markus Decker/Manfred Weiland) sowie Heinz Hartwein/Manuel Rausch (3:2 gegen Sebastian Denschlag/Matthias Geiberger) hatten sie nach den Doppeln mit 3:0 die Nase vorn. Allein: In den Einzeln waren nur noch Keller (3:2 gegen Weiland und 3:2 gegen Sebastian Denschlag), Hartwein (3:0 gegen Sebastian Denschlag) sowie der Ex-Nullfünfer Dann (3:1 gegen Stefan Denschlag) erfolgreich. Um wenigstens das Unentschieden zu retten, hätte es im Schlussdoppel eines Sieges von Lautebach/Hübinger gegen Markus Decker/Weiland bedurft - doch die Hassiaten zogen in fünf Sätzen den Kürzeren. Damit festigte die Hassia (19:19 Punkte) ihren Status als mittelmäßigste Mannschaft der Klasse neben dem TuS Vendersheim (20:20).
TV Horchheim - Hassia Bingen 9:7. - Markus Decker pustete tief durch. "Das Spiel war spannender als ein guter Tatort-Krimi", freute sich der Horchheimer Zweier über den knappen Erfolg: "Die Mannschaft hat trotz eines deutlichen Rückstands Moral bewiesen." Zuvor war der Start der Gastgeber keineswegs optimal, denn Bingen schnappte sich alle drei Anfangsdoppel. Aber Horchheim kämpfte - und gewann beim Stande von 5:7 vier Einzel in Folge. Stark spielten Ralf Decker, Markus Decker und Matthias Geiberger, die je zwei Einzel gewannen. Die übrigen Zähler besorgten M. Decker/Weiland, Manfred Weiland und Stefan Denschlag.
ALLGEMEINE ZEITUNG 12.03.2008

Berichte der Spielrunde vom 25.02.-02.03.2008

Füntfter Platz wäre für Hassia optimal
Tischtennis-Verbandsligist 4:9-Gewinner in Mainz

Von Michael Heinze. MOMBACH In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen schnuppert Hassia Bingen nach dem 9:4-Erfolg als Gast von Absteiger Mombacher TV wieder am fünften Platz.
Mombacher TV - Hassia Bingen 4:9. - Nach Siegen von Dominik Lautebach/Mario Hübinger, Merlin Keller/Michael Dann und Heinz Hartwein/Thorsten Schmitt im Doppel sowie Hübinger und Lautebach im Einzel lagen die Binger bereits mit 5:0 in Front. Nachdem der MTV auf 1:5, 2:6 und 4:8 verkürzen konnte, sorgte Hartwein mit einem glatten Dreisatzsieg gegen Rolf Spies für den ersten Rückrundenerfolg der Hassia. Die restlichen Punkte hatten Keller, Dann und Lautebach ergattert. "Eigentlich ist uns dieser Sieg nicht schwer gefallen", kommentierte Hassia-Kapitän Mario Hübinger. "Auch ein 9:2 wäre möglich gewesen, wenn ich mein zweites Einzel gegen Tobias Finger nicht dumm in fünf Sätzen verloren." Gewöhnungsbedürftig seien die Lichtverhältnisse in der Eintracht-Halle gewesen. "Wir wollen auf jeden Fall noch vier Punkte holen - und die werden wir auch holen", kündigte der 38-Jährige an, der sein täglich Brot als selbständiger Software-Architekt verdient. "Wir haben noch zwei schwere Spiele gegen Finthen I und Drais. Aber gegen Horchheim, Nierstein, Wallertheim und Finthen II wollen wir gewinnen. Vielleicht können wir noch den fünften Platz erreichen - das wäre für uns optimal."

ALLGEMEINE ZEITUNG 05.03.2008

Hassia-Frauen sichern oberen Tabellenplatz
Von Michael Heinze. DRAIS/FINTHEN Hassia Bingen IV hat nach dem 7:4-Erfolg bei der DJK/RW Finthen II einen Platz in der oberen Tabellenhälfte in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen sicher.
DJK/RW Finthen II - Hassia Bingen IV 4:7. - Nach dem zwischenzeitlichen 0:3-Rückstand sah es gar nicht gut aus um die Hassia. Doch dann zeigten die Bingerinnen ihr wahres Gesicht. Melanie Seligmann (2), Janine Raese (2), Lucia Fickinger (2) sowie Seligmann/Fickinger im zweiten Doppel sorgten mit ihren Siegen für gute Stimmung auf der Heimfahrt. Hassia-Routiniersfrau Edda Klöß sprach von einem hart erkämpften Sieg. "Die Fintherinnen sind eine Mannschaft, die mitunter schwierig zu spielen ist", so die 64-Jährige. "Britta Guyot spielt Abwehr und Margrit Neusser hat ein ganz komisches Brett - damit kommt man nicht gut zurecht." Und auch die jungen Dorothe Zimmermann und Stephanie Röder seien nicht zu verachten. Entscheidend war laut Klöß am Ende Raeses Fünfsatzsieg gegen Röder - nachdem sie bereits mit 0:2-Sätzen zurückgelegen hatte.
ALLGEMEINE ZEITUNG 05.03.2008

Derby geht klar an Binger-Tischtennisdamen / Dritte punktet erneut
Auch das zweite Tischtennis Rheinhessen-Derby entschied die 2. Damenmannschaft von Hassia Bingen in der Regionalliga deutlich bei der DJK/Rot-Weiß Finthen mit 8:1 für sich. Lediglich das Doppel Silvana Gendritzki/Nadja Hoffmann ließen den Mainzer-Vorortlern einen Erfolg verbuchen. Andrea Welz/Julia Minor im Doppel sowie die Einzelerfolge von Andrea Welz (2), Silvana Gendritzki (2), Julia Minor (2) und Nadja Hoffmann ließen keinen Zweifel an dem auch in dieser Höhe verdienten Sieg der Hassiatinnen. Hochmotiviert und konzentriert lieferten Sie ihre vielleicht bisher beste Saisonleistung in der Regionalliga ab.
Dabei bekamen die Hassia-Akteure von ihren Gegnerinnen nichts geschenkt. Zwar trat die Heimmannschaft aus Finthen ohne ihre zur Zeit am Handgelenk verletzte Nr. 1 Anke Brück an, jedoch war die Qualität mit der ehemaligen Bundesligaspielerin Barbara Scherrer und den Regionalligaerfahrenen Stefanie Gundacker, Elke Krießbach und Astrid Bäder ausgezeichnet. Auf Binger-Seite konnten vor allem das vordere Paarkreuz mit Andrea Welz und der ohne Satzverlust aufspielende Silvana Gendritzki besonders gefallen. Mit nunmehr 12:12 Punkten hat sich das 2. Team der Hassia in der Tabellenmitte der Regionalliga festgesetzt.
Davon ist die 3. Damanmannschaft in der Oberliga Südwest Gruppe 3 leider noch ein ganzes Stück entfernt. Allerdings sieht die bisherige Rückrundenbilanz, nach dem jüngsten 8:0 Kantersieg zu Hause gegen den ASG Altenkirchen, mit 7:5 Punkten sehr positiv aus. Der Herausgespielte Erfolg von Mai Xiang/Clarissa Becker, Ting Xiang/Rabea Becker in den Doppeln und den Einzelsiegen von Mai Xiang (2), Clarissa Becker (2), Ting Xiang und Isabelle Roos war somit ein weiterer Schritt Richtung Klassenerhalt. Als Aufsteiger und reine Jugendmannschaft bei den Damen, in der Clarissa Becker ein eindrucksvolles Comeback gab, zeigten die Hassiatinnen erneut eine tolle Kameradschaft und Einsatzfreude.
Ein besonderes Highlight erwartet die Tischtennisfreunde am kommenden Sonntag 09.03.2008 um 14.00 Uhr in der Sporthalle der Grundschule "Am Mäuseturm", Herterstraße 35, in Bingerbrück. Dort wird in der 2. Damen-Bundesliga Süd der Tabellenführer und amtierende Deutsche Damenmeister TTC Langweid auf die 1. Damenmannschaft von Hassia Bingen , Tabellenzweiter mit nur zwei Verlustpunkten aus dem Hinspiel, zum absoluten Spitzenspiel und Saisonhöhepunkt erwartet.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 10/2008

Hassia-Talente mit Kantersieg
Von Michael Heinze. BINGEN In der Tischtennis-Oberliga Südwest der Frauen sorgt Hassia Bingen III wie gehabt für Furore. Das 8:0 gegen den Tabellenvierten ASG Altenkirchen war erneut ein mächtiger Paukenschlag.
"Damit konnte niemand rechnen", kommentierte Hassia-Trainer Frank Liesenfeld. Begünstigt wurde der Kantersieg dadurch, dass bei den Gästen Brett drei und vier fehlten. Das Binger Teenager-Quartett derweil lief in Topbesetzung auf, für die Punkte sorgten Ting Xiang/Rabea Becker und Mai Xiang/Clarissa Becker im Doppel sowie Mai Xiang (2), Clarissa Becker (2), Ting Xiang und Isabelle Roos im Einzel.
"Sehr positiv ist Clarissa Becker in Erscheinung getreten", urteilte Liesenfeld. "Ich hatte sie zunächst nur im Doppel aufgestellt. Aber sie hat voll überzeugt - und auch in den Einzeln ein tolles Comeback gegeben." Gegen Stephanie Müller wandelte Becker einen 0:2-Satzrückstand in einen Sieg um, gewann 12:10 im fünften Satz. Im zweiten Fünfsatzmatch des Nachmittags schlug Mai Xiang Yvonne Heidepeter ebenfalls mit 12:10 im Entscheidungssatz. Drei Partien gewannen die Bingerinnen in vier Sätzen, den Rest glatt in drei."Es hat eigentlich alles gepasst", freute sich Liesenfeld.
"Unsere Mädchen haben gewusst, dass das ein Schlüsselspiel ist, um die Klasse zu halten - und waren entsprechend motiviert." Der Ingelheimer sprach von einem "ganz großen Schritt zum Klassenverbleib". Zwei Teams steigen bekanntlich ab. Nach Liesenfelds Rechnung müssen noch zwei Punkte her, um hundertprozentig das rettende Ufer zu erreichen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 04.03.2008

Bingens "Zweite" zeigt Galavorstellung gegen Finthen
Hassias Tischtennis-Zweitliga-Unterbau fährt 8:1 im Frauen-Regionalliga-Derby ein/Trainer Frank Liesenfeld: "Ich kann alle Vier nur loben"

Von Michael Heinze. BINGEN Die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen II haben im Rheinhessen-Derby in der Tischtennis-Regionalliga Südwest bei der DJK/RW Finthen einen 8:1-Kantersieg eingefahren. Bereits das Hinspiel hatten die Bingerinnen mit 8:0 klar und deutlich gewonnen.
"Die Fintherinnen machen die Niederlage daran fest, dass bei ihnen Anke Brück wegen einer Handgelenksentzündung gefehlt hat", kommentierte Hassia-Trainer Frank Liesenfeld. "Aber dafür hat ja Barbara Scherrer auf Position eins gespielt - das ist auch eine sehr Gute." Entscheidend war für Liesenfeld die Galavorstellung seiner Frauen. "Ich war von der Mannschaft wirklich begeistert. Der Einsatz und die Spielfreude, die sie an den Tag gelegt hat, war ganz toll - da kann man alle Vier nur loben."
Den einzigen Punkt gaben Silvana Gendritzki/Nadja Hoffmann ab, die der Kombination Scherrer/Elke Krießbach in vier Sätzen unterlagen. Andrea Welz/Julia Minor indes setzten sich knapp in fünf Sätzen gegen Stefanie Gundacker/Astrid Bäder durch. "In den Doppeln hatten wir Mühe", erkannte der 44-Jährige. "Da müssen wir immer noch die richtigen Kombinationen finden." Im Einzel lief es derweil wie am Schnürchen. Welz (2), Gendritzki (2), Minor (2) und Hoffmann verließen die Platten als Sieger.
"Das 3:0 von Silvana gegen Scherrer war schon eine Demonstration", schwärmte Liesenfeld. "So gut habe ich sie noch nicht gesehen."
Dass Minor ihre Partien jeweils mit dünnem Vorsprung für sich entschied, sah Liesenfeld als Indiz für den großen Widerstand der Rot-Weißen. "Die haben dagegen gehalten und uns nichts geschenkt. Aber wir waren wie immer gegen Finthen top motiviert - auch wenn es zwischen beiden Mannschaften keine Animositäten gibt." Liesenfeld sprach von der "besten Saisonleistung".
Beim kommenden Doppelspieltag am Samstag (15.30 Uhr) gegen TuS Kehrig und am Sonntag (10 Uhr) bei der TSG Zellertal wird die erfolgreiche Hassia-Formation durch Diana Sharif ergänzt. Gegen Kehrig soll die Medizinstudentin nur im Doppel eingesetzt werden, in Zellertal wird sie für Hoffmann auflaufen.
Zitat:
"Unsere Spielerinnen haben sich gut unterstützt untereinander. Das war nicht immer so in dieser Saison. Aber sie haben sich zusammengerauft. Julia Minor hat ein bisschen das Heft in die Hand genommen, als älteste Spielerin mit 25 Jahren."
Frank Liesenfeld, Hassia-Trainer

ALLGEMEINE ZEITUNG 04.03.2008

Zwei Debakel in nur 24 Stunden
Enttäuschung für DJK-Tischtennisspielerinnen

Von mgeb. Ein rabenschwarzes Wochenende erlebten die Tischtennisspielerinnen der DJK Rot-Weiß Finthen. Der Regionalligist leistete sich zwei derbe Packungen, ging zunächst im Rheinhessenderby gegen Hassia Bingen II mit 1:8 Punkten unter und bekam tags darauf vom TuS Kehrig die Höchststrafe erteilt. Einziger Trost: Dank des ausgeglichenen Punktekontos haben die Mainzerinnen bei noch vier ausstehenden Matches keine Abstiegssorgen.
DJK RW Finthen - BFV Hassia Bingen II 1:8. - Auf Punktegarantin Anke Brück, die ihre Handgelenksentzündung auskuriert, mussten die Rot-Weißen zwar verzichten, konnten aber Ex-Bundesligaspielerin Barbara Scherrer an Brett eins aufbieten. Doch die 41-Jährige kam gegen die Noppenbeläge der erst 17-jährigen Silvana Grenditzki nicht zurecht und erkämpfte ihren einzigen Satzgewinn im Einzel gegen Spitzenspielerin Andrea Welz. Im Doppel mit Stefanie Gundacker hatte Scherrer gegen Grenditzki und die langjährige Spielerin der TSG Drais, Nadja Hoffmann (20), wenigstens für den Ehrenpunkt gesorgt.
ALLGEMEINE ZEITUNG 04.03.2008

Ohne Nummer eins ist nichts drin
Tischtennis: RW-Frauen rechnen mit Niederlagen

FINTHEN. Es droht ein ungemütliches Wochenende für die Tischtennis-Spielerinnen von Rot-Weiß Finthen zu werden. Der Regionalliga-Vierte erwartet die zweite Vertretung von Hassia Bingen (Samstag, 18.00 Uhr) und den TuS Kehrig (Sonntag, 10.30 Uhr). In der Vorrunde verloren die Finther Frauen beide Partien; auch für die Rückspiele stehen die Chancen schlecht. "Wir werden kämpfen und versuchen, möglichst viele Punkte zu holen", kündigt Rot-Weiß-Spielerin Elke Krießbach an. "Aber wir werden wieder verlieren."
Grund für den Pessimismus ist das Fehlen von Anke Brück. Die Nummer eins der Finther hat wieder Probleme mit ihrem Handgelenk. "Wir haben nicht mehr die Not, zu punkten", erläutert Krießbach. "Sonst würde Anke sich vielleicht doch zur Verfügung stellen. Ohne sie schwinden aber unsere Chancen."
Brück hatte aus dem gleichen Grund schon das Hinspiel in Bingen abgesagt. Die Finther traten mit Ersatz an und verloren 0:8. Diesmal können die Rot-Weißen mit Barbara Scherrer, Stefanie Gundacker, Elke Krießbach und Astrid Bäder durchweg Stammkräfte aufbieten. Doch gegen die jungen Spielerinnen der Hassia sieht Krießbach - trotz vier Plätzen Vorsprung in der Tabelle - ihr Team auf verlorenem Posten: "Wir müssen uns eingestehen, dass die etwas häufiger ins Training gehen als wir."
In Kehrig unterlagen die Finther Frauen trotz des Mitwirkens von Anke Brück 5:8. Auch in Bestbesetzung wäre ein Sieg über den Tabellendritten eine Überraschung. Ohne Brück ist ein Erfolg aber fast unmöglich. (ga)

Mainzer Rhein-Zeitung 01.03.2008

Ohne Brück, aber mit Optimismus
Finthen will aus zwei Heimspielen zwei Punkte

Von mgeb. Zwei Mal Heimrecht genießen am Wochenende die "Zelluloidkünstlerinnen" der DJK Rot-Weiß Finthen in der Regionalliga. Zum Rheinhessenderby erwartet die stärkste Damenmannschaft aus dem Kreis Mainz am Samstag (18 Uhr) in der Layenhofschule die Zweitligareserve von Hassia Bingen. Tags darauf (10.30 Uhr) gibt dort der TuS Kehrig seine Visitenkarte ab.
Von der Papierform her ist die Mannschaft vom Rhein-Nahe-Eck das kleinere Kaliber. "Aber gegen die haben wir in der Vorrunde 0:8 verloren", warnt Anke Brück, Spitzenspielerin der Mainzerinnen.
Auch gegen die mit jungen Talenten gespickte Mannschaft aus der Eifel gab es für die Landeshauptstädterinnen beim 5:8 nichts zu holen. Zudem müssen die Rot-Weißen am Wochenende gänzlich auf die Spielkünste von Brück verzichten, die ihre Handgelenksentzündung auskurieren muss. Aber mit Ex-Bundesligaspielerin Barbara Scherrer, Stefanie Gundacker, Elke Krießbach und Astrid Bäder sind die Gutenbergstädterinnen stark besetzt. Dennoch: "Zwei Punkte am Wochenende wären ein Traum", behauptet Brück, die mit ihrer Mannschaft mitfiebern wird.
ALLGEMEINE ZEITUNG 29.02.2008

2008 World Team Table Tennis Championship, Guangzhou, China vom 24. Februar bis 02. März 2008
Sieg zum WM-Schluss
Hassias Hadacova gegen Schweden erfolgreich

Von Michael Heinze. GUANGZHOU/BINGEN Dank eines 3:0-Erfolgs gegen Schweden bei den Tischtennis-Mannschaftsweltmeisterschaften im chinesischen Guangzhou hat sich die tschechische Nationalmannschaft der Frauen um Dana Hadacova von Zweitligist Hassia Bingen Rang 21 im Endklassement gesichert.
Durch einen 7:11, 9:11, 12:10, 12:10 und 11:6-Sieg über Matilda Ekholm trug Hadacova zum Erfolg ihres Teams bei. In den Platzierungsspielen hatten die Tschechinnen zuvor ohne die Bingerin gegen die Ukraine 3:2 gewonnen und gegen Frankreich 1:3 verloren. In der Vorrunden-Gruppe D hatte es für Hadacova & Co. nach einem 0:3 im abschließenden Gruppenspiel gegen Südkorea mit 1:4-Siegen nur zum letzten Platz gelangt.

ALLGEMEINE ZEITUNG 01.03.2008

Spiel um Platz 21: Damen Teams
Tschechien - Schweden 3:0 -- Katerina Penkavova - Malin Pettersson 3:1 /+4/-2/+8/+4; Iveta Vacenovska - Carina Jonsson 3:0 /+10/+9/+7; Dana Hadacova - Matilda Ekholm 3:2 /-7/-9/+10/+10/+6

Somit hat das Tschechische-Damenteam bei den Mannschafts-Weltmeisterschaften in Guangzhou (China) den 21. Platz (von 72 Mannschaften), bei drei Siegen und fünf Niederlagen, in der Division 1 belegt und den Abstieg in die 2. Division verhindert.

Dana Hadacova spielt in China
Die Binger Nr. 1 der 2. Bundesligamannschaft Dana Hadacova weilt zur Zeit in China und nimmt mit der Tschechischen Nationalmannschaft an den Mannschafts-Weltmeisterschaften 2008 in Guangzhou teil. In der Vorrundengruppe D, einer von vier 6er-Gruppen, bestritten die Damen aus Tschechien bereits zwei Spiele gegen den Medaillienanwärter Japan (1:3) und die Niederlande (0:3). Dabei kam Dana Hadacova zu ihrem ersten Auftritt bei der Mannschafts-WM im Auftaktspiel gegen die Niederlande. Sie unterlag dort Elena Timina in drei jeweils knappen Sätzen mit 10:12, 10:12 und 8:11 Punkten. Die weiteren Gruppengegner werden Südkorea, Italien und Frankreich sein.

Positions 21-24: Damen Teams
Tschechien - Ukraine 3:2 -- Iveta Vacenovska - Tetyana Sorochinskaya 3:2 /-11/-4/+10/+8/+9; Renata Strbikova - Margaryta Pesotska 3:2 /-8/+11/-12/+8/+9; Hana Bartosova - Ganna Gaponova 0:3 /-5/-6/-8; Renata Strbikova - Tetyana Sorochinskaya 0:3 /-10/-6/-11; Iveta Vacenovska - Margaryta Pesotska 3:1 / +12/-9/+9/+11

Positions 13-24: Damen Teams
Tschechien - Frankreich 1:3 -- Iveta Vacenovska - Fang Xian Yi 0:3 /-12/-3/-10; Renata Strbikova - Carole Grundisch 3:1 /-8/+9/+8/+10; Katerina Penkavova - Aurore Dessaint 0:3 /-13/-10/-10; Renata Strbikova - Fang Xian Yi 2:3 /+9/-9/+7/-9/-8

Division: 1 Gruppe D: Damen Teams
Endtabelle: 1) Japan 5:0 Siege / 15:4 Spiele; 2) Südkorea 4:1 Siege / 14:3 Spiele; 3) Niederlande 3:2 Siege / 9:8 Spiele; 4) Italien 1:4 Siege / 6:12 Spiele, 5) Frankreich 1:4Siege / 6:14 Spiele; 6) Tschechien 1:4 Siege / 4:13 Spiele

Japan - Frankreich 3:1
Niederlande - Italien 3:1
Südkorea - Tschechien 3:0 -- Lee Eun Hee - Hana Bartosova 3:0 /+8/+7/+9; Kwak Bang Bang - Katerina Penkavova 3:0 /+7/+4/+6; Kim Jung Hyun - Iveta Vacenovska 3: /+8/+7/+7


Hadacova verpasst WM-Achtelfinale
Hassiatin spielt zurzeit mit Nationalteam in China

Von Michael Heinze. GUANGZHOU/BINGEN Bei den Tischtennis-Mannschaftsweltmeisterschaften im chinesischen Guangzhou hat die tschechische Nationalmannschaft der Frauen um Dana Hadacova vom Zweitliga-Zweiten Hassia Bingen nach drei Niederlagen und nur einem Sieg den Einzug ins Achtelfinale vorzeitig verpasst. Im finalen Spiel der Gruppe D gegen Südkorea am Mittwoch um 6 Uhr deutscher Zeit wäre alles andere als eine Niederlage eine faustdicke Überraschung.
Hadacova selbst kam nur im allerersten Match gegen die Niederlande (0:3) zum Zuge. Der gebürtigen Russin Elena Timina unterlag die 24-Jährige aus Hodonin relativ knapp mit 10:12, 10:12 und 8:11. "Auch keine ihrer Mitspielerinnen hat einen Satz gewonnen", kommentierte Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld. Beim 3:1-Sieg gegen Frankreich durfte Hadacova ebenso wie bei den Niederlagen gegen Japan (1:3) und gestern gegen Italien (0:3) nicht ran. "Die tschechischen Nationalspielerinnen sind alle in etwa gleichstark", urteilte Liesenfeld. "Der Trainer setzt die Leute nach taktischen Erwägungen ein." Zum Erfolg über die Französinnen steuerte mit Katerina Penkavova die Nummer eins von Hassia-Rivale TSV Schwabhausen einen Einzelsieg bei.
"Das 3:1 gegen Frankreich war ein Pflichtsieg für Danas Team", analysierte Liesenfeld. "Die Niederlage gegen die Niederlande war nicht eingeplant und ist unerwartet hoch ausgefallen, gegen den Medaillenanwärter Japan haben sich die Tschechinnen teuer verkauft." Um eine Chance auf Rang drei hinter Topfavoriten Südkorea und Japan zu haben, hätten Hadacova & Co. einen möglichst deutlichen Sieg über Italien benötigt.
ALLGEMEINE ZEITUNG 27.02.2008

3. Spieltag - Division: 1 Gruppe D: Damen Teams
Tabelle: 1) Japan 4:0 Siege / 12:3 Spiele; 2) Südkorea 3:1 Siege / 11:3 Spiele; 3) Niederlande 2:2 Siege / 6:7 Spiele; 4) Italien 1:3 Siege / 5:9 Spiele, 5) Frankreich 1:3 Siege / 5:11 Spiele; 6) Tschechien 1:3 Siege / 4:10Spiele

Japan - Südkorea 3:2
Niederlande - Frankreich 3:1
Italien - Tschechien 3:0 -- Laura Negrisoli - Renata Strbikova 3:1 /+11/-4/+7/+9; Nikoleta Stefanova - Iveta Vacenovska 3:1 /+12/+8/-8/+5; Wenling Tan Monfardini - Hana Bartosova 3:2 /+10/-9/-9/+9/+3


2. Spieltag - Division: 1 Gruppe D: Damen Teams
Japan - Niederlande 3:0
Südkorea - Italien 3:0
Tschechien - Frankreich 3:1 -- Renata Strbikova - Carole Grundisch 3:1 /+8/+4/-4/+8; Iveta Vacenovska - Fang Xian Yi 0:3 /-10/-5/-9; Katerina Penkavova - Aurore Dessaint 3:2 /-7/+6/+7/-7/+3; Renata Strbikova - Fang Xian Yi 3:0 /+10/+13/+8

Südkorea - Niederlande 3:0
Italien - Frankreich 2:3
Tschechien - Japan 1:3 -- Renata Strbikova - Ai Fukuhara 0:3 /-0/-4/-2; Katerina Penkavova - Sayaka Hirano 0:3 /-2/-3/-6; Iveta Vacenovska - Kasumi Ishikawa 3:2 /+9/-9/-9/+8/+8; Renata Strbikova - Sayaka
Hirano 1:3 /-8/-6/+7/-6

1. Spieltag - Division: 1 Gruppe D: Damen Teams
Japan - Italien 3:0
Südkorea - Frankreich 3:0
Niederlande - Tschechien 3:0 -- Li Jia - Iveta Vacenovska 3:0 /+10/+6/+5; Li Jiao - Renata Strbikova 3:0 /+6/+9/+9; Elena Timina - Dana Hadacova 3:0 /+10/+10/+8


Berichte der Spielrunde vom 18.02.-24.02.2008

Überraschung durch Damen 3. / Dana Hadacova spielt in China
Am jüngsten Spieltag in der Damen Oberliga Südwest Gruppe 3 wuchs die 3. Damenmannschaft von Hassia Bingen gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer TTC Mülheim-Urmitz/Bhf über sich hinaus. Das aus lauter Jugendlichen bestehende Binger Team brachte mit dem sehr überraschenden, aber auch Hochverdienten 7:7 Unentschieden dem Klassenprimus den ersten Verlustpunkt bei. Das die Begegnung äußerst umkämpft war zeigte sich darin, dass nur zwei der vierzehn Spiele in drei Sätzen entschieden wurden und die Partie insgesamt drei Stunden dauerte. Alle vier Fünf-Satz-Spiele konnten die jungen Hassiatinnen für sich entscheiden, wobei Sie nervenstark gleich drei Spiele noch nach 1:2 Sätzen Rückstand drehten. Den Grundstein für dieses Unentschieden legte das Heimteam mit dem Gewinn der beiden Eingangsdoppel. Ting Xiang/Rabea Becker schlugen Nadine Buchholz/Franziska Paul in vier Sätzen, Mai Xiang/Isabelle Roos setzten sich gegen Annika Feltens/Franziska Buchner in fünf Sätzen durch. Die weiteren Punkte für Bingen erzielten Mai Xiang, Ting Xiang (2) und die sehr spielstarke Rabea Becker (2).Mai Xiang gelang dabei ein toller 3:2- Satz-Sieg gegen die beste Spielerin der Oberliga und langjährige Regionalligaspielerin Nadine Buchholz.
Die Binger Nr. 1 der 2. Bundesligamannschaft Dana Hadacova weilt zur Zeit in China und nimmt mit der Tschechischen Nationalmannschaft an den Mannschafts-Weltmeisterschaften 2008 in Guangzhou teil. In der Vorrundengruppe D, einer von vier 6er-Gruppen, bestritten die Damen aus Tschechien bereits zwei Spiele gegen den Medaillienanwärter Japan (1:3) und die Niederlande (0:3). Dabei kam Dana Hadacova zu ihrem ersten Auftritt bei der Mannschafts-WM im Auftaktspiel gegen die Niederlande. Sie unterlag dort Elena Timina in drei jeweils knappen Sätzen mit 10:12, 10:12 und 8:11 Punkten. Die weiteren Gruppengegner werden Südkorea, Italien und Frankreich sein.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 9/2008

Talentschuppen mischt den Primus auf

Von Michael Heinze. BINGEN In der Tischtennis-Oberliga der Frauen hat Hassia Bingen III gezeigt, dass es an einem tollen Tag gegen jeden Gegner mithalten kann. Beim 7:7 knöpfte der Abstiegskandidat dem bis dato Verlustpunkt freien Spitzenreiter TTC Mülheim-Urmitz/Bahnhof den ersten Zähler ab.
"Eigentlich ist dieses Ergebnis eine Sensation", urteilte Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld. "Wenn man bedenkt, dass Mülheim am Abend zuvor noch 8:1 gegen den Tabellenvierten ASG Altenkirchen gewonnen hatte und gegen uns in stärkster Besetzung angetreten ist. Aber es lief einfach super." Die Hassia-Teenager gewannen alle vier Fünfsatzspiele, drei davon nach 1:2-Satzrückstand. Ein Beleg für ihre Nervenstärke. Unter anderem zwangen Mai Xiang/Isabelle Roos im Doppel Annika Feltens/Franziska Buchner 12:14, 11:8, 9:11, 11:6 und 12:10 in die Knie. Ting Xiang/Rabea Becker schlugen Nadine Buchholz/Franziska Paul mit 3:1.
"Damit konnte man nicht rechnen, das war gleich ein kleiner Schub", kommentierte Liesenfeld. Im Einzel punkteten Mai Xiang, Ting Xiang (2) und Rabea Becker (2) für die Bingerinnen. Bemerkenswert war insbesondere der 11:9-Triumph im fünften Satz von Mai Xiang gegen Buchholz, immerhin zweitbeste Akteurin der Liga. "Beide Spielerinnen haben etliche Male die Taktik gewechselt, aber Mai hat sich immer wieder sehr gut eingestellt auf ihre Gegnerin", lobte Liesenfeld. Eine gute Note verdiente sich auch Rabea Becker, die ihre ältere Schwester Clarissa würdig vertrat. "Wir haben deswegen so gut ausgesehen, weil da eine junge Truppe auf eine junge Truppe getroffen ist", so das Fazit des 43-Jährigen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 26.02.2008

Bingen ohne Chance
Tischtennis-Verbandsligist verliert deutlich
Von Michael Heinze. MAINZ/BINGEN In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen stand Hassia Bingen beim 2:9 gegen Oberliga-Absteiger TV Eich wie erwartet auf verlorenem Posten.
Hassia Bingen - TV Eich 2:9. - Nur Dominik Lautebach/Mario Hübinger (3:2 gegen Mathias Sauder/Matthias Daum) im Doppel und Michael Dann (3:1 gegen Matthias Lawall) im Einzel punkteten für die Hassia. Merlin Keller (gegen Daum) und Dominik Lautebach (gegen Marian Wypadlo) schafften es immerhin in den fünften Satz, den sie dann recht deutlich verloren. "Der Favorit hat klar gewonnen", resümierte Bingens Kapitän Mario Hübinger. Für Jürgen Lautebach spielte diesmal Helmut Huesmann aus der in der Kreisklasse A angesiedelten dritten Mannschaft Ersatz.
ALLGEMEINE ZEITUNG 26.02.2008

Bericht vom Spieltag 17.02.2008 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Eindrucksvolle Erfolgsserie
In der 2. Tischtennis Bundesliga Damen-Süd setzten die Damen von Hassia Bingen ihre eindrucksvolle Erfolgsserie fort. Sie erzielten vor knapp 100 Zuschauern in Bubenheim einen nicht zu erwarteten 6:0 Kantersieg gegen den Tabellenfünften TTC Optolyth Optik Wendelstein.
Dieser elfte Sieg im zwölften Saisonspiel hatte zwei Schlüsselspiele, die die anschauliche Partie vorentscheidend zu Gunsten der Hassiatinnen lenkten. Das erste Schlüsselspiel war der Fünf-Satz-Sieg von Ying Zhang/Julia Lutz gegen das Spitzendoppel Jana Dobesova/Svenja Weikert. In den ersten beiden Sätzen spielten die Gästespielerinnen perfektes Tischtennis und ließen den beiden Binger Akteurinnen keine Chance. Auch im dritten Satz ging es sehr eng zu, jedoch stellten sich Zhang/Lutz nun immer besser auf die Gegner ein und wurden mutiger. Dies wurde dann mit dem Gewinn der Sätze drei bis fünf belohnt. Nachdem auch Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann gegen Jessica Weikert/Susanne Herrler mit 3:0 Sätzen siegreich blieben, führte das Hassia-Team mit 2:0. Nun folgte gleich darauf das zweite Schlüsselspiel der Zweitligabegegnung. Dabei konnte sich Dana Hadacova mit einer taktisch und spielerisch sehr starken Leistung für die Vorrundenniederlage gegen Svenja Weikert mit einem 3:1 Sieg revangieren. Als kurz darauf auch die Binger Abwehrstrategin Ying Zhang Wendelsteins Nr. 1, die Tschechin Jana Dobesova, mit 3:0 schlug und dabei phasenweise die härtesten Topspin ihrer Gegnerin erlief und auf die Platte zurückbrachte, war die Vorentscheidung zu Gunsten der Hassiatinnen gefallen. Yüchun Zimmermann (3:1 gegen Susanne Herrler) und Julia Lutz (3:0 gegen Jessica Weikert) sorgten mit ihren Siegen für den nicht für möglich gehaltenen Kantersieg mit 6:0 in nur 76 Minuten Spielzeit.
Julia Lutz konnte ihre zur Zeit starke Form aus der Vorwoche kompensieren, als Sie bei den Südwestdeutschen Meisterschaften erst im Viertelfinale der späteren Siegerin denkbar knapp in 3:4 Sätzen unterlag und gemeinsam mit ihrer Vereinskollegin Andrea Welz die Vizemeisterschaft im Damendoppel erringen konnte. Die Binger Regionalligaspielerin Andrea Welz überzeugte dabei erstmals überregional im Damenbereich so richtig und erreichte ebenfalls das Viertelfinale der Einzelkonkurrenz, wo Sie knapp in sechs Sätzen (2:4) scheiterte.

Mit der 2. Mannschaft schaffte Andrea am Wochenende einen 8:6 Auswärtzerfolg beim TTV Niederlinxweiler. Die Binger Punkte erzielten Andrea Welz, Silvana Gendritzki (2), Julia Minor (3), Nadja Hoffmann und das Doppel Gendritzki/Minor mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.
Gleich drei Oberligaspiele standen in den letzten beiden Wochen für die 3. Mannschaft auf dem Plan. Zu Hause gelang gegen den Mitabstiegskonkurrenten SG Speicher-Orenhofen ein recht deutlicher 8:3 Sieg. Es folgten eine zu hohe 1:8 Niederlage gegen den Tabellenzweiten SG Kirchberg/Rhaunen und eine Auswärtzniederlage beim Dritten TTF Konz mit 2:8 Spielen. Als eifrigste Punktesammlerinnen zeigten sich dabei Mai Xiang und Isabelle Roos verantwortlich.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 8/2008

Gegnerinnen vom Tisch gefegt
Hassias Zweitliga-Team überrollt Wendelstein 6:0/Souverän "Zweiter"

Von Michael Heinze BUBENHEIM In der zweiten Tischtennis-Bundesliga Süd der Frauen hat Hassia Bingen den TTC Optolyth Optik Wendelstein mit 6:0 überrollt und seinen zweiten Platz hinter dem amtierenden Deutschen Meister TTC Langweid gefestigt.
Vor 98 Zuschauern in der Bubenheimer Sport- und Kulturhalle dauerte die einseitige Partie nur 76 Minuten. Mit ihrem hart erkämpften 7:11, 6:11, 12:10, 11:9 und 11:6-Sieg gegen die Kombination Svenja Weickert/Jana Dobesova stellten Ying Zhang/Julia Lutz die Weichen früh auf Sieg. "In den ersten beiden Sätzen haben ihre Gegnerinnen ein perfektes Tischtennis gespielt", urteilte Hassia-Cheftrainer Frank Liesenfeld im Anschluss an das Schlüsselspiel. "Aber nach dem 0:2-Rückstand haben sich Ying und Julia ein bisschen befreit und Weickert/Dobesova zu Fehlern gezwungen. Das spricht für die Moral der beiden. Sie haben immer an sich geglaubt - und sind dafür belohnt worden."
Zuvor hatten bereits Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann einen ungefährdeten Dreisatzsieg gegen Jessika Weickert/Susanne Herrler eingefahren. Die Gäste waren ohne die Tschechin Veronika Fantova angetreten. Sie fehlte wegen Schwangerschaft und wird in dieser Runde nicht mehr zum Zuge kommen. Auch Sandra Peter ging nicht an die Platten - offenbar aus taktischen Gründen. "Sie hat in den letzten drei Spielen gegen uns keinen Punkt gemacht", erläuterte Liesenfeld.
Die Einzel waren allesamt klare Angelegenheiten. Hadacova revanchierte sich gegen Svenja Weickert für ihre Viersatzniederlage aus der Hinrunde mit einem Viersatzsieg. "Das zweite Schlüsselspiel", so Liesenfeld. Hadacovas Erfolg war kein Zufall. Die 24 Jahre alte Studentin der Ökologie hatte sich akribisch auf dieses eine Einzel vorbereitet. "Ich nehme ihre Spiele immer mit der Videokamera auf, um sie zu analysieren", verriet Liesenfeld. "In der Vorrunde hatte Dana den Fehler gemacht und das schnelle Spiel von Weickert angenommen. Jetzt hat sie ihre Bälle mit viel Spin gesetzt und ist dann auf die festen Bälle gegangen." Die intelligente Spineröffnung schmeckte der Wendelsteinerin so gut wie ein steinhartes Stück Brot mit ranziger Margarine drauf.
Zhang machte beim 11:8, 11:2, 11:6 mit Dobesova kurzen Prozess. Die 1,59 Meter kleine Chinesin hatte in Sachen Beinarbeit einen guten Tag erwischt und wehrte die Topspins der Tschechin prima ab. Im hinteren Paarkreuz demonstrierten die an einer Pollenallergie leidende Zimmermann (3:1 gegen Herrler) und Lutz (3:0 gegen Jessika Weickert) ihre Überlegenheit eindrucksvoll. "Am Anfang hat Yü das Spiel zu locker genommen und ein bisschen gehadert mit sich", sagte Liesenfeld.
"Aber nach verlorenem ersten Satz hat sie sehr konzentriert gespielt - da passierte dann nichts mehr." Lutz machte gegen Jessika Weickert exakt da weiter, wo sie bei den Südwestdeutschen Meisterschaften aufgehört hatte. Zur Erinnerung: Im Viertelfinale war sie im thüringischen Mühlhausen gegen die spätere Siegerin Lena Krapf, eine Jugendnationalspielerin aus Hessen, unglücklich in 3:4 Sätzen ausgeschieden. Im Doppel landete Lutz mit ihrer Vereinskollegin Andrea Welz auf Rang zwei.
"Ein sehr, sehr starker Auftritt unserer Mannschaft", schwärmte Hassia-Manager Joachim Lautebach. "Da hat einfach alles gepasst. Und die Gäste sind vielleicht in dem einen oder anderen Spiel im mentalen Bereich nicht so stark gewesen."
Hadacova bei Team-WM
Hassia Bingens Spitzenspielerin Dana Hadacova ist am heutigen Dienstagmorgen mit ihren vier Kolleginnen von der tschechischen Nationalmannschaft in den Flieger Richtung China gestiegen. Dort steigen vom 24. Februar bis zum 1. März in Guangzhou die Mannschafts-Weltmeisterschaften.
Gespielt wird in vier Gruppen a sechs Teams, von denen jeweils die ersten Drei weiterkommen und der Rest um die Plätze 13 bis 24 spielt. Hadacova und Co. Treffen in Gruppe D auf Japan, Südkorea, Niederlande, Italien und Frankreich. Japan und Südkorea sind in der Gruppe klare Favoriten.
"Die Gruppe ist auf jeden Fall sehr stark", weiß Hadacova, die sich auf einem sechstägigen Vorbereitungslehrgang im österreichischen Linz in WM-Form gebracht hat. "Trotzdem wollen wir uns für die Endrunde qualifizieren - aber das wird richtig hart."
ALLGEMEINE ZEITUNG 19.02.2008

Zweitligist verlegt nach Bubenheim
Hassia-Frauen hoffen gegen Wendelstein auf Rekordkulisse/Spannende Partien zu erwarten

Von Michael Heinze BINGEN Saisonsieg Nummer elf im zwölften Spiel wollen sich die Bundesliga-Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen am Sonntag gegen den Tabellenfünften TTC Optolyth Optik Wendelstein schnappen. Gespielt wird um 14 Uhr in der Sport- und Kulturhalle in der Sportplatzstraße in Bubenheim.
Es ist bereits das dritte Mal, dass die Hassia ein Heimspiel nach Bubenheim auslagert. "Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht", erklärt der Binger Manager Joachim Lautebach. Der Heimvorteil sei dort noch größer als in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums.
In der vergangenen Runde etwa schafften die Zhangs und Zimmermanns einen viel umjubelten 6:4-Sieg gegen den späteren Meister und Erstliga-Aufsteiger TTSV Saarlouis-Fraulautern. Und das vor der Rekordkulisse von 230 Fans. Zum Vergleich: In allen Hassia-Heimspielen der aktuellen Saison zusammen kamen bislang nur 196 Zuschauer. "Wie das Spiel gegen Wendelstein angenommen werden wird, muss man abwarten", so Lautebach. "Aber ich erwarte eine erhebliche Steigerung gegenüber den bisherigen Zuschauerzahlen." Das Kommen dürfte sich jedenfalls lohnen. Ein Kantersieg ist nicht zu erwarten, dafür jede Menge spannende Spiele auf hohem Niveau. Zur Erinnerung: Im Hinspiel am 20. Oktober mühte sich die Hassia zu einem 6:3-Sieg. Und bei den Wendelsteinerinnen fehlte damals noch die erkrankte Spitzenspielerin Jana Dobesova. "Wenn jetzt beide Mannschaften komplett spielen, gehe ich von einem sehr engen Spiel aus", macht Lautebach deutlich. "Mit einem 6:4-Sieg wäre ich schon zufrieden, um weiterhin nur zwei Minuspunkte Rückstand auf Tabellenführer TTC Langweid zu haben." Der amtierende Deutsche Meister kommt am Sonntag, 9. März, 14 Uhr, zum ultimativen Topduell in die Sporthalle der Bingerbrücker Grundschule am Mäuseturm. "Ob wir in dieser Runde weitere Heimspiele auslagern werden, steht noch nicht fest." Fest steht dagegen, dass es gegen Wendelstein eine knifflige Aufgabe wird.
"Die Gäste haben eine sehr starke Mannschaft, die zu Beginn der Saison Probleme hatte, weil sie Ersatz geschwächt antreten musste", konstatiert der Binger Manager. "Wir hoffen, dass wir so gut spielen wie die ganze Zeit schon. Entscheidend wird sein, dass wir am Anfang zumindest ein Doppel gewinnen, weil die Wendersteinerinnen gute Doppel haben." Den größten Respekt bekunden die Hassiatinnen von Svenja Weickert, die im Hinspiel nacheinander Ying Zhang und Dana Hadacova relativ deutlich in vier Sätzen abservierte und im Doppel an der Seite von Veronika Fantova mit Zhang/Julia Lutz kurzen Prozess gemacht hatte. "Auch beim Top 16-Turnier hat Svenja Weickert gut abgeschnitten", weiß Lautebach. "Sie spielt einfach ein sehr modernes und sicheres Angriffsspiel - vor allem gegen Abwehr gelingen ihr sehr gute Bälle."
ALLGEMEINE ZEITUNG 15.02.2008

Berichte der Spielrunde vom 11.02.-17.02.2008

Mit neuen Partnern
Hassia II mit Mühe zum 8:6/Doppel umgestellt

Von Michael Heinze. NIEDERLINXWEILER Durch einen mühsamen 8:6-Sieg beim Vorletzten TTV Niederlinxweiler hat Hassia Bingen II die finalen Zweifel am Klassenverbleib in der Tischtennis-Regionalliga Südwest beseitigt.
Die Punkte für den Zweitliga-Unterbau vom Rhein-Nahe-Eck ergatterten Silvana Gendritzki/Julia Minor im Doppel sowie Minor (3), Gendritzki (2), Andrea Welz und Nadja Hoffmann im Einzel. "Erstmals in dieser Runde haben wir die Doppel umgestellt", kommentierte Hassia-Trainer Frank Liesenfeld.
"Am Anfang der Saison hatten wir uns auf andere Paarungen festgelegt - aber mit Gendritzki/Minor und Welz/Hoffmann stehen wir einfach besser." Mit den Darbietungen seiner Eleven zeigte sich der 43-Jährige nicht wirklich zufrieden. "Toll, dass jede Spielerin gepunktet hat. Aber das war mit Sicherheit keine starke Vorstellung. Denn das Hinspiel haben wir ja - wenn auch mit einer anderen Mannschaft - gegen die gleichen Leute mit 8:1 gewonnen."
Überhaupt hinke man in dieser Runde den Erwartungen doch etwas hinterher. "Wir hatten uns sicherlich mehr vorgenommen", bekannte Liesenfeld. "Aber ab dem zweiten Spieltag haben grundsätzlich zwei Leute gefehlt, teilweise sogar noch mehr." Auf Grund der Personalprobleme könne man durchaus von einer "verkorksten Saison" sprechen. "Wären wir komplett gewesen", da ist sich der Tischtennis-Experte sicher, "hätten wir im oberen Drittel mitgespielt." So aber ist für die Hassia wohl maximal noch der fünfte Rang drin.
ALLGEMEINE ZEITUNG 19.02.2008

Zwei Pleiten und ein Lichtblick
Dritte Garnitur von Hassia Bingen in Tischtennis-Oberliga am Doppelspieltag ohne Punktgewinn

Von Michael Heinze. BINGEN/KONZ Nichts zu erben gab es für die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen III am Doppelspieltag in der Oberliga Südwest. Beim 1:8 gegen den Tabellenzweiten SG Kirchberg/Rhaunen bezahlte das aufstrebende Teenager-Quintett ebenso Lehrgeld wie beim 2:8 gegen den Dritten TTF Konz.
Gegen Kirchberg/Rhaunen sorgte Isabelle Roos im hinteren Paarkreuz für den Ehrenpunkt. Sie besiegte Ursula Schwickert mit 11:8, 11:9, 7:11 und 11:7. Alle anderen Hassiatinnen gingen leer aus. Fünfmal gab es dabei glatte Dreisatzniederlagen. Dreimal jedoch unterlagen die Binger Talente mehr oder weniger knapp im Entscheidungssatz. Mai Xiang/Clarissa Becker zogen gegen Anja Schuh/Lena Retzler mit 10:12 den Kürzeren, ebenso wie Ting Xiang in ihren Einzeln gegen Retzler (7:11) und Schwickert (8:11).
In Konz verlor die Hassia vier von fünf Fünfsatzspielen durch Ting Xiang/Rabea Becker, Rabea Becker (2) und Isabella Roos. Im Einzel schaffte Ting Xiang eine Riesenüberraschung, indem sie die Konzer Nummer eins Oxana Shtern - immerhin drittbeste Spielerin der Liga - mit 12:10 im Entscheidungssatz niederrang. Den zweiten Hassia-Sieg schnappte sich Roos, die Helga Bousonville mit 12:10, 7:11, 11:5 und 11:7 bezwang.
Roos immer stärker
"Gegen Kirchberg/Rhaunen hat die Mannschaft ein bisschen den Kopf hängen lassen", wunderte sich Hassia-Trainer Frank Liesenfeld. "Gegen Konz mussten wir aus gesundheitlichen Gründen ohne Mai Xiang antreten - sie hatte sich schon mit ihrem Einsatz am Tag zuvor keinen Gefallen getan." Ein Lichtblick sei Isabelle Roos gewesen. Die Ingelheimerin feiert am Mittwoch ihren 18. Geburtstag und machte sich mit ihrer guten Leistung selbst ein vorgezogenes Geschenk.
"Isabelle entwickelt sich in der Rückrunde super", lobte Liesenfeld. "Sie ist einfach schneller auf den Beinen - und hat auch einiges dafür getan. Vor zwei Jahren hat sie noch Zweite Verbandsliga gespielt, vor einem Jahr war sie eine mittelmäßige Spielerin in der Ersten Verbandsliga. Jetzt spielt sie in der Oberliga gut mit und wird immer besser."
ALLGEMEINE ZEITUNG 19.02.2008

1. Damen-Verbandsliga
Von Michael Heinze. BINGEN Der Höhenflug von Hassia Bingen IV in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen hält an. Durch einen 7:4-Erfolg gegen den Tabellenzehnten RWO Alzey verbesserte sich das Quartett vom Rhein-Nahe-Eck auf Position vier des Zwölferfeldes.
Hassia Bingen IV - RWO Alzey 7:4. - Einmal mehr profitierte die Hassia von ihrer bemerkenswerten Doppelstärke. Während die Einzelbilanz bei Siegen von Melanie Seligmann, Miriam Lott und Lucia Fickinger (2) insgesamt ausgeglichen war, hatten die Bingerinnen im Doppel eindeutig mehr zu bieten. Seligmann/Fickinger steuerten zwei Punkte bei, Edda Klöß/Lott einen. ?Unser zweites Doppel hatten wir auch gewonnen, aber das kam nicht mehr in die Wertung?, berichtete Materialspielerin Klöß, deren Team zwischenzeitlich bereits mit 5:1 geführt hatte. "Wegen unserer Doppelstärke fürchten sich langsam alle vor uns. Wenn wir Platz vier jetzt bis zum Saisonende verteidigen, wäre das natürlich ein toller Erfolg - aber wir wären auch mit dem fünften oder sechsten Platz durchaus zufrieden."
ALLGEMEINE ZEITUNG 19.02.2008

Derby endet ohne Sieger
Wackernheim II und Hassia spielen 8:8 in Tischtennis-Verbandsliga

Von Michael Heinze. WACKERNHEIM Im Binger Kreisderby der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen hat Hassia Bingen beim zwei Plätze besser postierten TSV Wackernheim II ein achtbares 8:8 erreicht.
Hassia-Kapitän Mario Hübinger sprach hernach von einem gerechten Unentschieden. "Wir sind mit diesem Remis auch sehr zufrieden", gab der Münster-Sarmsheimer zu Protokoll. "In Wackernheim ist es für Binger Mannschaften immer schwer zu spielen, dort ist meistens nicht so viel zu holen." Bedanken durften sich die Binger am Ende einmal mehr bei ihrem Einserdoppel Hübinger/Dominik Lautebach, das gleich zwei Siege einsackte. Unter anderem reichte es im Schlussdoppel gegen die Routine-Kombination Herbert Barthen/Claus Wolf zu einem Viersatzerfolg. Im Einzel holten Hübinger, Dominik Lautebach, Heinz Hartwein (2), Merlin Keller und Michael Dann die Hassia-Siege.
Ersatzmann Josef "Seppel" Görres aus der Kreisklasse A ging erwartungsgemäß leer aus. Für die Wackernheimer waren Barthen/Wolf und Christopher Reinnig/Reiner Besant im Doppel sowie Marcus Berott, Barthen, Dirk Müller, Wolf (2) und Ersatzmann Besant im Einzel erfolgreich. Beide Teams traten nicht in Bestbesetzung an: Während die Wackernheimer ohne Materialspieler Erik Zimmer auskommen musste, fehlte den Bingern wie gehabt der erfahrene Jürgen Lautebach. "Keine Mannschaft war besser als die andere", schloss sich Wackernheims Reinnig der Analyse Hübingers an. "Deswegen geht das Ergebnis unter dem Strich vollkommen in Ordnung."
ALLGEMEINE ZEITUNG 19.02.2008

Südwest-Einzelmeisterschaften der Damen/Herren 09./10.02.2008

SWTTV-Einzelmeisterschaften Damen und Herren: Silbermedaille für das Doppel Lutz/Welz
Mit einer Silbermedaille im Gepäck traten die Vertreter des RTTV die Rückreise aus dem thüringischen Mühlhausen an. Das Doppel Andrea Welz / Julia Lutz (beide Hassia Bingen) konnte sich bis in das Endspiel vorkämpfen und unterlag dann dem Doppel Krapf / Bär aus Hessen.
Im Damen Einzel konnten sich mit Anke Brück (DJK RW Finthen), Andrea Welz und Julia Lutz gleich 3 Spielerinnen des RTTV für die Endrunde qualifizieren. Leider war für alle Spielerinnen das Viertelfinale Endstation.
Ergebnisübersicht:
Damen - Einzel 1. Krapf, Lena HTTV 2. Textor, Sarah HTTV 3. Bott, Sonja TTTV Herges, Ann-Kathrin STTB
Herren - Einzel 1. Mühlbach, Hermann TTTV 2. Röhr, Sascha HTTV 3. Theissmann, Thomas TTTV Keiling, Oliver STTB
Damen - Doppel 1. Bär, Tatjana / Krapf, Lena HTTV 2. Lutz, Julia / Welz, Andrea RTTV 3. Apel, Christine / Heck, Alina HTTV Hofmann, Andrea / Textor, Sarah HTTV
Herren - Doppel 1. Theissmann, Thomas / Lang, Carlos TTTV 2. Gluza, Martin / Schmidt, Conny TTTV 3. Röhr, Sascha / Bomsdorf, Matthias HTTV Tröger, Marcel / Campbell, Robin PTTV
Mixed 1. Hofmann, Andrea / Haberle, Dennis HTTV 2. Adams, Theresa / Habel, Mirko STTB 3. Apel, Christine / Röhr, Sascha HTTV Bär, Tatjana / Bomsdorf, Matthias HTTV
Bericht der RTTV-Homepage 12.02.2008

Ergebnisse der 58. Südwestdeutsche-Einzelmeisterschaften der Damen und Herren in Mühlhausen (TTTV) am 09./10.02.2008
Mixed:
1. Runde: Silvana Gendritzki/Christoph Sonn (Hassia Bingen/FSV Mainz 05) - Elisabeth Bittner/Dirk Keller (PTTV) 0:3; Julia Lutz/Jonas Christmann (Hassia Bingen/FSV Mainz 05) - Nikola Neu/Minh Tran Le (STTB/TTTV) 3:0; Anke Brück/Conny Schmidt (DJK/RW Finthen/TTTV) - Alina Heck/Björn Fröhlich Wagenbach (HTTV) 2:3; Andrea Welz/Raphael Graf (Hassia Bingen/TV Leiselheim) - Freilos
Achtelfinale: Julia Lutz/Jonas Christmann - Claudia Walerowicz/Stephan Pache (STTB) 3:1; Andrea Welz/Raphael Graf - Theresa Adams/Mirko Habel (STTB) 2:3
Viertelfinale: Julia Lutz/Jonas Christmann - Christine Apel/Sascha Röhr (HTTV) 1:3
Herren-Doppel:
1. Runde: Jonas Christmann/Christoph Sonn (FSV Mainz 05) - Mirko Habel/Dirk Keller (STTB/PTTV) 1:3; Raphael Graf/Dennis Müller (TV Leiselheim/TTVR) - Martin Gluza/Conny Schmidt (TTTV) 1:3
Damen-Doppel:
1. Runde: Silvana Gendritzki/Daniela Stauch (Hassia Bingen/PTTV) - Sonja Bott/Christiane Frank (TTTV) 0:3; Anke Brück/Annika Fischer (DJK/RW Finthen/TTTV) - Tatjana Bär/Lena Krapf (HTTV) 1:3; Julia Lutz/Andrea Welz (Hassia Bingen) - Freilos
Viertelfinale:
Julia Lutz/Andrea Welz - Julia Schmitz/Sonja Lauf (TTVR) 3:0
Halbfinale:
Julia Lutz/Andrea Welz - Andrea Hofmann/Sarah Textor (HTTV) 3:1
Finale:
Julia Lutz/Andrea Welz - Tatjana Bär/Lena Krapf (HTTV) 0:3
Herren-Einzel:
Vorrunde-Gruppenspiele:
Jonas Christmann (FSV Mainz 05) 0:5 Spiele / 5:15 Sätze - 6. Platz
Christoph Sonn (FSV Mainz 05) 0:5 Spiele / 4:15 Sätze - 6. Platz
Raphal Graf (TV Leiselheim) 2:3 Spiele / 7:13 Sätze - 5. Platz
Damen-Einzel:
Vorrunde-Gruppenspiele:
Andrea Welz (Hassia Bingen) 3:2 Spiele / 13:9 Sätze - 2. Platz
Anke Brück (DJK/RW Finthen) 3:1 Spiele / 11:4 Sätze - 1. Platz
Julia Lutz (Hassia Bingen) 3:1 Spiele / 10:5 Sätze - 1. Platz
Silvana Gendritzki (Hassia Bingen) 1:4 Spiele / 7:13 Sätze - 5. Platz
Achtelfinale:
Andrea Welz - Sonja Lauf (TTVR) 4:1
Viertelfinale:
Andrea Welz - Sonja Bott (TTTV) 2:4
Anke Brück - Sarah Textor (HTTV) 1:4
Julia Lutz - Lena Krapf (HTTV) 3:4


58. Südwestdeutsche-Einzelmeisterschaften der Damen und Herren in Mühlhausen (TTTV) am 09./10.02.2008
Der Rheinhessische-Tischtennis-Verband (RTTV) sendet folgende Teilnehmer:
Damen: Julia Lutz, Andrea Welz, Silvana Gendritzki (alle Hassia Bingen) und Anke Brück (DJK/RW Finthen).
Herren: Raphael Graf (TV Leiselheim), Jonas Christmann und Christoph Sonn (beide FSV Mainz 05).
Damen-Doppel: Julia Lutz/Andrea Welz (Hassia Bingen), Silvana Gendritzki/Daniela Stauch (Hassia Bingen/FC Queidersbach/PTTV) und Anke Brück/Annika Fischer (DJK/RW Finthen/Post SV Mühlhausen/TTTV).
Herren-Doppel: Jonas Christmann/Christoph Sonn (FSV Mainz 05) und Raphael Graf/Dennis Müller (TV Leiselheim/TTC Zugbrücke Grenzau/TTVR).
Mixed: Julia Lutz/Jonas Christmann (Hassia Bingen/FSV Mainz 05), Andrea Welz/Raphael Graf (Hassia Bingen/TV Leiselheim), Silvana Gendritzki/Christoph Sonn (Hassia Bingen/FSV Mainz 05) und Anke Brück/Conny Schmidt (DJK/RW Finthen/Post SV Mühlhausen/TTTV).


Berichte der Spielrunde vom 04.02.-10.02.2008

Hassia gewinnt fünf Partien erst im "Fünften"
Von Michael Heinze. BINGEN Die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen III kommen in der Oberliga Südwest immer besser in Fahrt. Nach dem überraschend klaren 8:3-Erfolg im Kellerduell gegen Mitaufsteiger SG Speicher-Orenhofen weist das Teenager-Quintett vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf.
Die Siege für die jungen Bingerinnen verbuchten Mai Xiang/Clarissa Becker und Ting Xiang/Rebea Becker im Doppel sowie Mai Xiang (2), Ting Xiang, Isabelle Roos (2) und Clarissa Becker im Einzel. Das deutliche Ergebnis täuscht allerdings ein wenig darüber hinweg, das sich viele Partien eng gestalteten und heiß umkämpft waren. Um genau zu sein: In sechs Spielen fiel die Entscheidung erst im fünften Satz. Fünfmal hatte die Hassia dabei das bessere Ende auf ihrer Seite. Das ist deshalb bemerkenswert, weil die Gäste das weitaus ältere und erfahrenere, aber offenbar nicht das nervenstärkere Team stellen.
"Unsere Mädchen entwickeln sich ständig weiter, das zeigen die vergangenen Ergebnisse", kommentierte der Binger Abteilungsleiter Joachim Lautebach zufrieden. "Sie liegen jetzt vier Punkte vor Speicher-Orenhofen, sieben Punkte vor Schlusslicht TuS Sörgenloch und haben sogar den TSV Bockenau in der Tabelle überholt. Das ist wirklich ganz ordentlich, darauf kann man aufbauen." Um den Klassenverbleib zu sichern, ist laut Lautebach aber noch "der eine oder andere Punkt notwendig. Aber da bin ich mir sicher, dass das machbar ist".
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am Wochenende: Am Samstag (15.30 Uhr) empfangen die Hassiatinnen zunächst die SG Kirchberg/Rhaunen, ehe am Sonntag (10 Uhr) das Duell beim Drittplatzierten TTF Konz folgt.
ALLGEMEINE ZEITUNG 12.02.2008

In den Doppeln einfach besser
Von dso. Der TuS Gabsheim hat etwas überraschend in der Tischtennis-Verbandsliga der Damen gegen Hassia Bingen IV mit 5:7 verloren. Der Gast war an diesem Tag einfach deshalb besser, weil er beim Stand von 5:5 beide Doppel für sich entschied. Da auch Steffi Zimmermann im Einzel mal ein Spiel verlor, war die Niederlage nicht mehr abzuwenden. Zunächst hatten auch nur Sigmann/Zimmermann ein Doppel gewonnen. Im Einzel war es ausgeglichen, denn neben Steffi Zimmermann gewannen Silke Bunn, Andrea Schüßler und Alexandra Hahn noch je ein Einzel.
ALLGEMEINE ZEITUNG 12.02.2008

Ein Erfolgserlebnis, mit dem nicht zu rechnen war, gab es für Hassia Bingen IV beim 7:5 als Gast des TuS Gabsheim.
Von Michael Heinze BINGEN.
TuS Gabsheim - Hassia Bingen IV 5:7. - Melanie Seligmann (2), Lucia Fickinger (2), sowie die Doppel Seligmann/Fickinger (2) und Edda Klöß/Miriam Lott sorgten mit ihren Siegen für den Auswärtscoup. "Vom 1:1 bis zum 5:5 ging es spannend zu", analysierte die gewiefte Materialspielerin Klöß nach "einer der besten Saisonleistungen" ihres Teams. "Entscheidend war, dass wir zum Schluss beide Doppel 3:0 gewonnen haben." Wobei die 64-Jährige betonte, auch ein Remis wäre schon als Erfolg zu werten gewesen. "Denn die Gabsheimerinnen waren in Bestbesetzung - und haben ja schon mehrere Saisons in der Oberliga gespielt."
ALLGEMEINE ZEITUNG 12.02.2008

Hassiaten reicht 8:5-Führung nicht zum Sieg
Von Michael Heinze. BINGEN/NIERSTEIN Durch ein 8:8 gegen den TuS Vendersheim hat Hassia Bingen in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen Platz sechs gefestigt.
Hassia Bingen - TuS Vendersheim 8:8. - "Als wir 8:5 geführt haben, waren wir uns eigentlich sicher, dass wir gewinnen", kommentierte Hassia-Kapitän Mario Hübinger. Doch Christoph Gres (0:3 gegen Norbert Meierhöfer), Michael Dann (0:3 gegen Marcus Sendobry) und Dominik Lautebach/Mario Hübinger (2:3 im Schlussdoppel gegen Stefen Kegel/Markus Wolf) setzten ihre Partien in den Sand. "Den Entscheidungssatz gegen Kegel/Wolf haben wir relativ klar verloren", berichtete Hübinger. "Wir hatten in der Vergangenheit schon oft gegen diese Doppelkombination gespielt - und schon sehr oft gewonnen. Aber an diesem Tag waren die beiden Vendersheimer eine Idee besser." Vorne hatte die Hassia in der Vorrunde nur einen Punkt geholt, diesmal waren es zwei durch Dominik Lautebach und Hübinger. Dafür sprang im hinteren Paarkreuz nur ein Punkt durch Gres heraus - im Hinspiel waren es vier gewesen." Die restlichen Siege für die Binger holten Lautebach/Hübinger sowie Merlin Keller/Michael Dann im Doppel sowie Heinz Hartwein (2) und Keller im Einzel. "Eigentlich haben wir einen Sieg verschenkt", resümierte Hübinger. "Wobei das Unentschieden gerecht war." Um die Klasse sicher zu halten, müssen in den Augen des Münster-Sarmsheimers jetzt noch fünf Punkte aus den verbleibenden neun Partien her. Ein Handicap: Routinier Jürgen Lautebach fällt wahrscheinlich für den Rest der Saison aus.
ALLGEMEINE ZEITUNG 12.02.2008

Hinten ganz stark Meierhöfer und Sendobry sichern den Punkt
Von dso. Der TuS Vendersheim kam im Spiel der Tischtennis-Verbandsliga in Bingen bei der Hassia zu einem 8:8 und bestätigte damit seinen fünften Tabellenplatz.
Letztlich musste man mit dem Unentschieden zufrieden sein, denn ein durchaus wechselvoller Spielverlauf ließ nicht mehr damit rechnen, dass die Vendersheimer diesen Teilerfolg mitnehmen sollten. "Nach einem 0:2 gingen wir selbst mit 4:2 in Führung, mussten dann aber einen Lauf der Binger zum 8:5 hinnehmen", resümierte Stefan Kegel. "Wir legten dann aber einen Endspurt hin und erreichten so zumindest noch die Punkteteilung", freute sich der Mannschaftsführer, der das hintere Paarkreuz mit Norbert Meierhöfer und Marcus Sendobry besonders lobte: "Die haben uns den Punkt gerettet."
Hassia Bingen - TuS Vendersheim 8:8. - D. Lautebach/Hübinger - Meierhöfer/Meierhöfer 3:1, Keller/Dann - Kegel/Wolf 3:1, Hartwein/Gres - Altmoos/Sendobry 1:3, D. Lautebach - Altmoos 1:3, Hübinger - Jan Meierhöfer 0:3, Keller - Wolf 1:3, Hartwein - Kegel 3:2, Gres - Sendobry 3:0, Dann - Norbert Meierhöfer 2:3, D. Lautebach - Jan Meierhöfer 3:1, Hübinger - Altmoos 3:1, Keller - Kegel 3:0, Hartwein - Wolf 3:0, Gres - Norbert Meierhöfer 0:3, Dann - Sendobry 0:3, D. Lautebach/Hübinger - Kegel/Wolf 2:3.
ALLGEMEINE ZEITUNG 12.02.2008

Vorschau der Tischtennis-Verbandsligen
Von dso. Nach der Fastnachtspause wird der zweite Teil der Rückrunde in den Tischtennis-Klassen mit einem vollen Programm eingeleitet. In der Verbandsliga muss der TuS Vendersheim nach Bingen, wo nach Worten von Stefan Kegel die Vorrundenniederlage wettgemacht werden soll. "Wenn wir die Form aus den letzten beiden Spielen halten können, so sollten wir etwas Zählbares mitnehmen können", so der Mannschaftsführer, der zugleich aber auch warnt, dass Bingen in stärkster Besetzung ein starker Gegner sei.
Bei den Damen hat der TuS Gabsheim auch trotz des Heimvorteils keine leichte Aufgabe gegen Bingen IV und muss schon in allen Mannschaftsteilen top sein, um die Punkte behalten zu können.
ALLGEMEINE ZEITUNG 08.02.2008

Bericht vom Spieltag 26.01.2008 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Erfolgreicher Rückrundenauftakt
Hassiatinnen besiegen Homberger TS mit 6:1
"Enge Spiele - klares Ergebnis", so ist die Tischtennis Zweitligabegegnung der Damen zwischen dem Homberger TS und Hassia Bingen am treffendsten zu Beschreiben. Nach knapp drei Stunden Spielzeit entführten die Hassiatinnen, mit einem 6:1 Auswärtssieg, beide Punkte beim Tabellendritten und vergrößerten den Punkteabstand auf acht Punkte.
Jedoch mussten die Binger-Damen alle Register ziehen um auch das zehnte von elf Zweitligaspielen siegreich zu gestalten. Die 65 Zuschauer bekamen dabei technisch hochklassigen und in den ersten fünf Begegnungen an Spannung kaum zu überbietenden Sport geboten. In den beiden Auftaktdoppeln führten zunächst die Spielerinnen aus Nordhessen bereits jeweils mit 2:1 Sätzen. Doch wie im Hinspiel stellten sich Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann im laufe der Partie auf die ukrainische/polnische Kombination Tetjana Tkachova/Magdalena Gorowska immer besser ein und gewannen noch in fünf Sätzen. Auch Ying Zhang/Julia Lutz mussten nach zwei verlorenen Sätzen mit jeweils 10:12 Punkten in den Entscheidungssatz gehen. Dort setzten Sie sich dann gegen Wen Wen Li/Christine Apel, dank vieler sehr guter Angriffsaktionen von Julia Lutz, deutlich mit 11:4 Punkten durch.
Auch die beiden darauf folgenden Einzel im vorderen Paarkreuz gingen über die volle Distanz. Dana Hadacova tat sich gegen die ukrainische Nationalspielerin Tetjana Tkachova sehr schwer und siegte am Ende mit zwei Punkten unterschied. Das spektakulärste Match lieferten sich am Nebentisch die beiden chinesischen Abwehrspielerinnen Wen Wen Li und Ying Zhang. Technisch äußerst hochwertige und sehr lange Ballwechsel bewirkten, dass ab Mitte des dritten Satzes ein Zeitspiel zum Tragen kam. Dies bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt der Aufschlag nach jedem gespielten Punkt wechselt und der Aufschläger seinem Gegenüber keine 13 Ballberührungen erlauben darf, sonst ist der Punkt verloren. Gerade in den Sätzen drei (11:4) und fünf (11:5) zeigte die sehr erfahrene Hassiatin Ying Zhang dabei ungewohnten Offensivqualitäten.
Auch das fünfte Spiel des Nachmittags war sehr umkämpft, wobei Julia Lutz eine 9:5 Führung im dritten Satz nicht zu einem Satzgewinn nutzen konnte und die Begegnung am Ende mit 1:3 Sätzen verlor.
Yüchun Zimmermann (3:0 gegen Christine Apel) und Dana Hadacova (3:0 gegen Wen Wen Li) sicherten mit zwei klaren Erfolgen den verdienten 6:1 Mannschaftssieg zum Rückrundenauftakt in der 2. Liga für das Binger Damenteam.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 4/2008

Vizemeisterschaft kaum mehr zu nehmen
Hassia-Tischtennis-Frauen besiegen Tabellendritten Homberger TS 6:1 / Jetzt vier Punkte Vorsprung

Von Michael Heinze HOMBERG/BINGEN Mit einem überzeugenden 6:1-Sieg bei Verfolger Homberger TS sind die Frauen von Hassia Bingen am Sonntagabend in die Rückrunde der Zweiten Tischtennis-Bundesliga Süd gestartet.
Nach menschlichem Ermessen ist den Bingerinnen damit die erneute Vizemeisterschaft im Bundesliga-Unterhaus nicht mehr zu nehmen. Der Vorsprung auf den dritten Platz ist nämlich auf satte sieben Punkte angewachsen. Vor 65 Zuschauern im Hessischen gab Rheinhessen-Meisterin Julia Lutz den einzigen Punkt ab. Die 22-Jährige unterlag der Polin Magdalena Gorowska in vier engen Sätzen mit 10:12, 11:9, 9:11 und 8:11. Im vierten Satz hatte Lutz noch geführt. Doch sie brachte ihre Führung nicht nach Hause. "Das Ergebnis von 6:1 täuscht ein bisschen über den wahren Spielverlauf hinweg", machte Hassia-Manager Joachim Lautebach nach dem fast drei Stunden dauernden Match deutlich. "Es war das erwartet enge und hart umkämpfte Spiel, der Widerstand war sehr groß." Der 56-Jährige ("Wir haben bei einer guten Mannschaft eine sehr gute Vorstellung abgeliefert") spielte darauf an, dass die beiden Doppel ebenso wie die beiden Spitzeneinzel erst im fünften Satz entschieden wurden - allesamt zugunsten der favorisierten Bingerinnen.
Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann schafften es gegen die Kombination Tetjana Tkachova/Gorowska, nach 0:2-Satzrückstand am Ende sogar noch deutlich mit 11:5 im fünften Satz zu triumphieren. Nach 1:2-Satzrückstand setzten sich auch Ying Zhang/Lutz gegen das nicht gerade angriffslustige Duo Wen Wen Li/Christine Apel mit 11:4 im Entscheidungssatz durch. Ein echter Hingucker war der direkte Vergleich zwischen den beiden chinesischen Abwehrspielerinnen Li und Zhang. Nachdem Li den ersten Satz und Zhang den zweiten Satz jeweils mit 11:9 gewonnen hatte, entschied der Unparteiische beim Stand von 5:4 für Zhang in Durchgang drei auf Zeitspiel. Das bedeutete, dass der Aufschläger spätestens im 13. Ballwechsel den Punkt machen musste. Die Hassiatin, für die es bereits das zweite Zeitspiel in dieser Runde war, kam damit deutlich besser zurecht und gewann 11:5 im fünften Satz. "Sie hat gezeigt, dass sie immer noch wie früher auch im Angriff ihre Punkte machen kann", lobte Lautebach.
Zum wahren Krimi artete das Duell von Hadacova gegen Tkachova aus. Am Ende siegte Bingens Tschechin mit 9:11, 11:6, 7:11, 11:8 und 11:9. Ihr zweites Einzel gegen Li gewann Hadacova indes glatt mit 13:11, 11:8 und 11:7. Noch klarer mit 11:8, 11:4 und 11:6 servierte Zimmermann die Homberger Nummer vier Apel ab.
"Dana hat am Anfang nicht so sicher gespielt, und es hat eine Zeitlang gedauert, bis sie ihr Spiel gefunden hat", analysierte Lautebach. "Dann aber hat sie eine sehr starke Vorstellung geliefert." Wert legte Lautebach aber auf die Feststellung, dass einmal mehr alle vier Spielerinnen aktiv am Erfolg beteiligt gewesen waren. Julia Lutz attestierte der Manager zumindest im Doppel eine tolle Leistung. "Sie war die aktive Person am Tisch, die mit ihren Topspins immer wieder die Vorbereitung für Ying Zhang geliefert hat."
Zitat
"Im Rennen um die Vizemeisterschaft bedeutet dieser Sieg schon viel für uns. Dadurch haben wir sieben Minuspunkte Vorsprung auf den Dritten - das sieht ganz gut aus. Jetzt erwarten wir am 17. Februar im nächsten Heimspiel gegen Wendelstein in Bubenheim ein volles Haus." Joachim Lautebach, Hassia-Manager
ALLGEMEINE ZEITUNG 29.01.2008

Hassia Bingen schlägt Homberg - Rückrundenauftakt gelungen
Auch wenn 6:1 deutlich klingt, so lässt sich doch schon an der Spielzeit von 2:53 Stunden ablesen, dass es eine "enge Kiste" war.
Beide Doppel und auch die ersten beiden Einzel konnten jeweils erst im fünften Satz gewonnen werden. Einen klassischen Spätstart zeigten vor allem Dana Hadacova und Yü Zimmermann, die nach zwei verlorenen Sätzen auch im dritten Satz zunächst auf der Verliererstraße waren. Nachdem sie dann aber deutlich offensiver agierten, konnten sie zunächst den dritten Durchgang drehen und dann auch noch die beiden folgenden Sätze gewinnen. Ganz eng auch das zweite Doppel: Ying Zhang und Julia Lutz trafen ausgerechnet auf das gegnerische Abwehr/Angriff-Doppel Li Wenwen und Christine Apel. Erst nach einer knappen Stunde konnte dieses Doppel gewonnen werden.
Im spannendsten Spiel des Tages gewann anschließend Ying Zhang ihr Einzel gegen Li. Beim Stand von 1:1 nach Sätzen fand das Spiel ab Mitte des dritten Satzes nach der Wechselmethode statt. Und hierbei zeigte Zhang ungewohnte Offensivqualitäten. Insbesondere im restlichen dritten und im abschließenden fünften Satz konnte sie wiederholt bei eigenem Aufschlag (der in der Wechselmethode für einen Abwehrer ja zum Nachteil wird) punkten und so letztlich den Sieg sichern.
Pech hatte Julia Lutz in ihrem Einzel gegen Magdalena Gorowska. Im dritten Satz konnte sie eine 9:5-Führung leider nicht ins Ziel retten. Letztlich verlor sie mit 1:3 Sätzen. Kurzen Prozess machte Yü Zimmermann mit Apel. 18 Punkte in drei Sätzen lautete schließlich die Ausbeute für Apel.
Nach der Pause dann gewann Hadacova nach anfänglichen Schwierigkeiten 3:0 gegen Li, sodass der Endstand 6:1 für Bingen lautete.
Das nächste Spiel der Binger Damen findet am Sonntag, den 17.02.2008, um 14:00 Uhr in Bubenheim gegen den TTC Optolyth Optik Wendelstein (ehemals Röthenbach) statt. Hassia Bingen würde sich freuen, zu dieser Partie - die in der Vergangenheit immer für großen Sport stand - viele Fans begrüßen zu dürfen.
Bericht auf der Homepage des RTTV-28.01.2008

"Gegner nicht unterschätzen"
Tischtennis-Manager Lautebach zu den Perspektiven der Hassia-Frauen

Vom 24.01.2008 BINGEN Nach siebenwöchiger Winterpause starten die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen am Sonntag (16 Uhr) bei Verfolger Homberger TS in die Rückrunde der Zweiten Bundesliga Süd. Die AZ sprach mit Manager Joachim Lautebach über die Form der Spielerinnen und die Perspektiven im Titelkampf.
Interview
Frage: Herr Lautebach, in Homberg steht Ihnen eine knifflige Aufgabe bevor, oder?
Lautebach: Stimmt. Diese Aufgabe ist schon knifflig. Wir müssen aufpassen, dass wir den Gegner nicht unterschätzen. Das Hinspiel haben wir überraschend klar gewonnen. Aber an diesem Tag hat unsere Mannschaft auch sehr gut gespielt. Jetzt wird es wahrscheinlich schwieriger werden - und ich wäre auch mit einem knappen Sieg zufrieden.
Frage: Worauf wird es ankommen?
Lautebach: Dass unsere Leute ihre Leistungen aus der Vorrunde wieder bringen.
Frage: Wie haben die einzelnen Spielerinnen denn die lange Punktspielpause überstanden?
Lautebach: Julia Lutz und Dana Hadacova stehen voll im Saft. Julia hat ja gerade die Rheinhessen-Meisterschaften im Einzel, Doppel und Mixed gewonnen. Dana hat verschiedene Lehrgänge hinter sich gebracht. Vor kurzem war sie 14 Tage in Luxemburg im Trainingslager. Sie ist vom tschechischen Verband offiziell für die Mannschafts-Weltmeisterschaften nominiert worden, die vom 24. Februar bis zum 2. März im chinesischen Guang Zhou stattfinden.
Frage: Bedeutet das im Umkehrschluss, dass die beiden Chinesinnen Yüchun Zimmermann und Ying Zhang nicht wirklich topfit sind?
Lautebach: Yü hat bestimmt etwas gemacht. Ying war seit Dezember mit ihrer Familie bei ihrer Mutter in China. Sie ist erst am vergangenen Wochenende nach Hause gekommen. Aber sie hat diese Woche intensiv zur Vorbereitung genutzt. Wir hoffen, dass auch sie wieder ihre Leistung aus der Vorrunde bringt. Aber es ist wirklich schwierig zu beantworten, welche Spielerin insgesamt den besten Eindruck macht. Eben weil sie nicht gemeinsam trainiert haben. Was man sagen kann: Besonders unsere Chinesinnen sind so routiniert, erfahren und ehrgeizig, dass sie schon wissen, um was es geht.
Frage: Wie beurteilen Sie die Chancen, dass Sie Tabellenführer TTC Langweid noch die Meisterschaft streitig machen können?
Lautebach: Das dürfte sehr schwierig werden. Selbst wenn die Langweiderinnen noch das eine oder andere Mal nicht komplett spielen, sind sie stark genug, um alle ihre restlichen Spiele zu gewinnen. Entscheidend wird sein, ob Langweid den Aufstieg wahrnimmt. Das ist noch nicht hundertprozentig geklärt. Momentan ist der Aufstieg in die Erste Liga ein Thema, das sich für uns nicht stellt. Für uns geht es darum, erneut die Vizemeisterschaft zu holen. Das wäre schon ein Riesenerfolg.
Das Gespräch führte Michael Heinze

ALLGEMEINE ZEITUNG 24.01.2008

Berichte der Spielrunde vom 21.01.-27.01.2008

Silvana Gendritzki und Rebecca Matthes in der Endrunde
Von dso. Hinter den Erwartungen zurück blieb der Tischtennis- Nachwuchs aus Rheinhessen bei den Südwest-Einzelmeisterschaften in Crumstadt. Jonas Christmann (Mainz 05) und Dennis Prasse (TSV Gau-Odernheim) kamen bei der männlichen Jugend nicht über doe Gruppenphase hinaus. Bei den Mädchen schafften Rebecca Matthes (TSV Flörsheim-Dalsheim) als Gruppendritte und Silvana Gendritzki (Hassia Bingen) als Vierte den Sprung in die Endrunde. Das Achtelfinale war jedoch für beide Endstation. Gemeinsam drangen sie im Doppel immerhin bis ins Viertelfinale vor.
ALLGEMEINE ZEITUNG 31.01.2008

Ergebnisse der Südwestdeutschen Tischtennis-Einzelmeisterschaften der Jugend am 26./27.01.2008 in Crumstadt (Hessen):
Mädchen-Einzel - Gruppenspiele:
Silvana Gendritzki (Hassia Bingen/RTTV) gegen Julia Schmitz (TTVR) 0:3 / gegen Janine Jansen (PTTV) 2:3 / gegen Annabelle Bey (HTTV) 3:0 / gegen Svenja Müller (HTTV) 1:3 / gegen Anja Pohl (TTTV) 3:1
Achtelfinale:
Silvana Gendritzki gegen Sandra Mikulasch (TTTV) 1:3
Jugend - Mixed:
1. Runde: Silvana Gendritzki/Dennis Prasse (Hassia Bingen/TSV Gau-Odernheim/RTTV) gegen Kulbaken Fajzulin/Dennis Buchwald (TTTV/RTTV) 3:2
2.Runde: Silvana Gendritzki/Dennis Prasse gegen Julia Pfeiffer/Torsten Mähner (HTTV) 0:3
Mädchen - Doppel:
1. Runde: Silvana Gendritzki/Rebecca Matthes (Hassia Bingen/TSV Flörsheim-Dalsheim/RTTV) - Freilos
Viertelfinale: Silvana Gendritzki/Rebecca Matthes gegen Svenja Müller/Annabelle Bey (HTTV) 0:3


Zwei Talente mit Chancen
Von dso. In Crumstadt finden am Wochenende die Südwestdeutschen Tischtennis-Einzelmeisterschaften der Jugend und Schüler B statt. Mit dabei sind elf Nachwuchstalente aus Rheinhessen.
"Siegeschancen hat wohl keiner, aber wenn es gut läuft kann Jonas Christmann (Mainz 05) bei der Jugend und Marco Gottwald (RSV Klein-Winternheim) bei den Schülern B bis in Halbfinale kommen", hofft Jugendwart Steffen Heck vom Rheinhessischen Tischtennis-Verband (RTTV). Auch Rebecca Matthes (TSV Flörsheim/Dalsheim), Silvana Gendritzki (Hassia Bingen), Ann-Kathrin Becker (TSV Flörsheim/Dalsheim) und Chantal Graversen (TSV Gau-Odernheim) wird das Erreichen des Viertelfinales im Mädchen-Einzel zugetraut. Ebenfalls mit dabei sind Alisa Podporin (RW Finthen), Niclas Bauer (TSV Gau-Odernheim), Matthias Becker (RSV Klein-Winternheim), Marc Nickel (TTC Bubenheim) - alle Schüler B - und bei den Jugendlichen Dennis Prasse (Gau-Odernheim).
ALLGEMEINE ZEITUNG 25.01.2008

Hassia-Spielerinn startet bei den Südwesttitelkämpfen der Mädchen
Am kommenden Wochenende, 26./27.01.2008, finden in Crumstadt (Hessen) die diesjährigen Südwest-Einzelmeisterschaften der Jugend und Schüler B statt. Für den Rheinhessischen Tischtennisverband gehen bei den Mädchen Silvana Gendritzki (Hassia Bingen) und Rebecca Matthes (TSV Flörsheim-Dalsheim) an den Start. Die 17-jährige Regionalligaspielerin der Hassia hatte sich mit dem Gewinn der RTTV-Rangliste und den RTTV-Meisterschaften der Mädchen im Verband eindrucksvoll qualifiziert.
Sie werden zunächst jeweils in einer der vier Vorrundengruppen mit sechs Spielerinnen im Modus jeder gegen jeden Spielen. Die vier Erstplatzierten der Gruppen spielen danach im KO-System die Südwestmeisterin aus. Im Doppel treten die beiden RTTV-Starterinnen gemeinsam an, im Mixedwettbewerb spielt Silvana an der Seite von Dennis Prasse (TSV Gau-Odernheim).

Auf Platz sechs zurückgefallen
Von Michael Heinze. MAINZ/BINGEN Durch eine 4:9-Niederlage bei Tabellenführer FSV Mainz 05 II ist Hassia Bingen in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen auf Platz sechs zurückgefallen.
Mit Jürgen Lautebach und Dominik Lautebach wäre an diesem Tag ein Sieg beim bislang ungeschlagenen Favoriten drin gewesen. Doch die beiden Stützen mussten erneut passen. Als Ersatz bot die Hassia mit Helmut Huesmann und Josef Görres zwei Mann aus der "Dritten" auf. "Das ging nicht anders", betonte der neue Kapitän Mario Hübinger. "Aber unsere beiden 67-Jährigen haben sich teuer verkauft und sehr gut gespielt." Huesmann verlor sein Doppel an der Seite von Görres gegen Michael Plum/Patrick Jahn ebenso wie sein Einzel gegen Jahn jeweils nur knapp mit fünf Sätzen.
"Überhaupt hätten wir nach den Doppeln wenn mit 3:0, dann aber doch zumindest 2:1 führen können", sagte Hübinger. "Dann wäre das alles viel knapper geworden. Zumal 05 ja auch mit Ersatz gespielt hat und die Nummer sechs nicht gut war", um es einmal vorsichtig auszudrücken. Hinzu kam, dass der Mainzer Seriensieger Christof Möritz nach gewonnenem Doppel plötzlich weg musste. "Das war ein bisschen undurchsichtig", so Hübinger. "Angeblich war er grippekrank." So kamen Hübinger selbst und auch Merlin Keller im vorderen Paarkreuz kampflos zu Punkten. An der grünen Platte siegten für die Hassia Michael Dann (3:1 gegen Ralf Ullmer) sowie Heinz Hartwein (3:2 gegen Kento Nogami).
ALLGEMEINE ZEITUNG 30.01.2008

Heidesheim bleibt Maß aller Dinge
Von Michael Heinze. BINGEN In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen bleibt Aufsteiger TSG Heidesheim das Maß aller Dinge. Beim 7:1-Kantersieg im Derby bei Hassia Bingen IV ließ das Teenager-Quartett mal rein gar nichts anbrennen. Das Gastspiel des TTC Bubenheim beim Tabellendritten TSG Drais II wurde verlegt auf Mittwoch, 12. März, 20 Uhr.
"Eigentlich hatten wir es uns schon ein bisschen schwerer vorgestellt", kommentierte der Heidesheimer Erfolgstrainer Norbert Dyllick. "Zumal bei den Bingerinnen mit Melanie Seligmann eine richtig gute Spielerin auf Position eins agiert. Da war ohne weiteres mit Gegenwehr zu rechnen, denn Seligmann ist immer für zwei Punkte im Einzel und einen Punkt im Doppel gut."
Doch gegen den souveränen Tabellenführer schaffte Seligmann "nur" einen Sieg im Eröffnungseinzel gegen Maxi Eppelmann, der in drei Sätzen allerdings glatt ausfiel. Ihr zweites Einzel gegen Ann-Kathrin Ditschler verlor Seligmann 0:3, das Doppel an der Seite von Miriam Lott gegen Eppelmann/Rabea Sauer 1:3. Die restlichen TSG-Siege holten Ditschler/Amelie Mayer im Doppel (3:0 gegen Edda Klöß/Janine Raese) sowie Ditschler (3:0 gegen Klöß), Mayer (3:2 gegen Lott), Sauer (3:0 gegen Raese) und Eppelmann (3:0 gegen Klöß) im Einzel.
"Dass es so klar ausgegangen ist, hängt damit zusammen, dass unser Spitzendoppel Eppelmann/Sauer nach verlorenem ersten Satz taktisch umgestellt hatte, damit Seligmann nicht mehr so mit ihrer superguten Vorhand ins Spiel kommen konnte", analysierte Dyllick. "Und damit, dass im hinteren Paarkreuz Mayer gegen Lott zwar kratzen musste, aber doch in fünf Sätzen gewann." Ditschler habe bei ihrem Sieg gegen Seligmann davon profitiert, dass die Binger Topfrau seit Monaten kaum trainiert und oft extra zu den Spielen von ihrem Arbeitsplatz in Köln angereist kommt.

ALLGEMEINE ZEITUNG 30.01.2008

RTTV-Einzelmeisterschaften der Damen/Herren am 20.01.2008

Drei Titel für Julia Lutz
Erfolgreiches Wochenende der Hassia-Tischtennisdamen

Julia Lutz aus der Tischtennis Zweitliga-Damenmannschaft von Hassia Bingen war am vergangenen Wochenende bei den Rheinhessenmeisterschaften wider einmal das "Maß aller Dinge".
Sie gewann alle drei möglichen Verbandstitel im Einzel, Doppel mit ihrer Vereinskameradin Andrea Welz und im Mixed an der Seite von Volker Stippich (TSV Wackernheim) und avancierte somit zur erfolgreichsten Teilnehmerin.
Mit deutlichen Siegen in allen drei Konkurrenzen qualifizierte Sie sich eindrucksvoll für die Südwesttitelkämpfe am 09./10.02.2008 im thüringischen Mühlhausen.
Sieben Spielerinnen, von 16 Starterinnen, kamen aus den Binger-Teams der Zweiten Liga, Regionalliga und der Oberliga. Mit den beiden Drittplatzierten im Einzel Andrea Welz und Silvana Gendritzki qualifizieren sich möglicherweise gleich drei der Hassia-Cracks für die Südwestdeutschen. Nadja Hoffmann und Mai Xiang unterlagen in Vereins internen Duellen im Viertelfinale, während Isabelle Roos als Gruppendritte und die jüngste Hassiatin Ting Xiang in der Gruppe hängen blieben.
Einen zweiten Platz durch Andrea Welz/Daniel Graf (TV Leiselheim) im Mixed und dritten Plätzen durch Silvana Gendritzki/Mai Xiang und Nadja Hoffmann/Ting Xiang im Damendoppel rundeten das tolle Abschneiden der Binger Tischtennisspielerinnen im Alter zwischen 15 und 23 Jahre bestens ab.
Ergebnisse: Damen-Einzel: 1) Julia Lutz (Hassia Bingen), 2) Anke Brück (DJK/RW Finthen), 3) Andrea Welz und Silvana Gendritzki (beide Hassia Bingen); Doppel: 1) Julia Lutz/Andrea Welz (Hassia Bingen), 2) Anke Brück/Elke Krießbach (DJK/RW Finthen), 3) SilvanaGendritzki/Mai Xiang und Nadja Hoffmann/Ting Xiang (alle Hassia Bingen); Mixed: 1) Julia Lutz/Volker Stippich (Hassia Bingen/TSV Wackernheim), 2) Andrea Welz/Raphael Graf (Hassia Bingen/TV Leiselheim), 3) Elke Krießbach/Alexander Krießbach (DJK/RW Finthen/TV Leiselheim) und Anke Brück/Sebastian Sauer (DJK/RW Finthen/TV Leiselheim).
Am kommenden Wochenende steht nun der Auftakt für die erste Damenmannschaft zur Rückrunde in der zweiten Bundesliga Süd beim Tabellendritten Homberger TS an.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 4/2008

Stippich gewinnt das Duell der Generationen
42-jähriger Wackernheimer bezwingt im Endspiel den 14-jährigen Christmann/Julia Lutz wie vor zwei Jahren ganz oben

Von Martin Gebhard. Volker Stippich vom Oberligisten TSV Wackernheim und Julia Lutz, Zweitligaspielerin der Binger Hassia, heißen die neuen Tischtennis-Rheinhessenmeister, die einmal mehr beim SC Lerchenberg im Carl-Zuckmayer-Schulzentrum ermittelt wurden. Wieder waren rund 100 Zuschauer gekommen, die in der höchsten Herren-Konkurrenz auch einige spannende Überraschungsmomente erlebten.
Zwar wurden Vorjahressieger Sebastian Sauer und sein Mannschaftskamerad aus der Zweitligaformation des TV Leiselheim, Raphael Graf, den Sauer seinerzeit im Finale besiegt hatte, heuer souveräne Gruppensieger. Doch für den 20 Jahre alten Sauer war bereits in Runde eins der K.o-Runde gegen den 42-jährigen Ex-Profi Stippich Endstation. Graf (18) musste eine Runde weiter im Viertelfinale gegen Christoph Sonn (23) vom Regionalligisten FSV Mainz 05 die Segel streichen. Sauer hat allerdings durch seine hartnäckige Zerrung im Schlagarm vier Monate Trainingsrückstand. Für die erste Überraschung sorgte der Turniersieger selbst, als er im Gruppenspiel gegen den Regionalligacrack Stephan Metzler (18) den Kürzeren zog.
"Bei Stippich muss man wirklich anerkennen, dass er wieder so stark zurückgekommen ist, denn als Gruppenzweiter traf er gleich auf dem Titelfavoriten, der zusammen mit Graf als Topfavorit galt", zog Joachim Lautebach (Hassia Bingen), Sportwart des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) und Turnierchef, den Hut vor dem Routinier. "Ich musste wegen einer Knieverletzung sechs Wochen Pause machen und bin erst seit drei Wochen wieder im Training", war Stippich selbst etwas über seinen ersten Turniersieg überrascht. Zum erst 14-jährigen Endspielgegner Christmann meinte der in Engelstadt wohnende Wackernheimer Spielertrainer: "Jonas kam nicht so mit meinem Spielsystem zurecht, denn ihm fehlt natürlich noch die Erfahrung. Aber er ist stark im Kommen." Von einer noblen Geste, wie sie Stippich bereits wiederholt als Medaillengewinner gezeigt hatte, profitierten wiederum seine ärgsten Konkurrenten. "Ich stelle meinen Platz gerne wieder den jüngeren Kollegen zur Verfügung." Will heißen: Stippich verzichtet auf seinen Start bei den Südwestmeisterschaften am 9. und 10. Februar in Mühlhausen. Dafür schwingen nun Christmann, Sonn und Graf, die über die Punktrangliste die nötige Meriten gesammelt haben, in Thüringen die Schläger. Bei den Damen vertreten Julia Lutz, Anke Brück (DJK RW Finthen), Andrea Welz und eventuell auch Silvana Gendritzki (beide Hassia Bingen) den RTTV. Letztere aber nur, wenn Lutz über den Südwestverband eine Nominierung erhält.
Im Endspiel gelang der 23-jährigen Lutz eine starke Revanche gegen Vorjahresmeisterin Brück (30) vom Drittligisten DJK RW Finthen. Lutz machte von Beginn an Druck und zwang Brück zu schwer zu positionierenden Bällen aus der Halbdistanz. "Vor allem war ich viel ruhiger als im letzten Jahr", nannte Lutz das eigentliche Erfolgsrezept für ihren Triumph gegen Brück, die einmal mehr eine starke Regionalligasaison spielt und so den Fintherinnen bereits wohl vorzeitig zum Klassenerhalt verhilft. Im vergangen Jahr noch hatte Lutz, vor zwei Jahren schon einmal Rheinhessenmeisterin, Brück bereits im Halbfinale aus dem Turnier geworfen. Die 18-jährige Welz aus dem Regionalligateam der Hassia, im letzten Jahr noch Zweite, hätte gerne ihre Position verteidigt. "Doch ich stehe einen Monat vorm Abi", sagte die aktuelle Bronzemedaillengewinnerin.
TischtennisRheinhessenmeisterschaften A-Klasse (32 Teilnehmer): 1. Stippich (TSV Wackernheim), 2. Christmann, 3. Sonn (beide FSV Mainz 05), Oliver Küssner (DJK RW Finthen). - Doppel: 1. Graf/Sauer (TV Leiselheim), 2. Wolf/Metzler (FSV Mainz 05), 3. Stippich/Mallmann, Kröhl/Ditschler (alle TSV Wackernheim) - Mixed: 1. Julia Lutz/Volker Stippich (Hassia Bingen/TSV Wackernheim), 2. Andrea Welz/Raphael Graf (Hassia Bingen/TV Leiselheim), 3. Elke Krießbach/Alexander Krießbach (DJK RW Finthen/TV Leiselheim), Anke Brück/Sebastian Sauer (DJK RW Finthen/TV Leiselheim). B-Klasse (33): 1. Buchwald (DJK GW Büdesheim), 2. Eisenhauer (TSG Drais), 3. Lettau (TG Wallertheim). - Doppel: 1. Buchwald/Paulus (DJK GW Büdesheim), 2. Antonv/Keml (TTV Rheindürkheim), 3. Bauer/Georg Finger (TTC Nieder-Olm/Mombacher TV), Lettau/Tokner (TG Wallertheim). C-Klasse (28): 1. Holl, Bischer, Brandt (alle alle SC Ibersheim). - Doppel: 1. Ziegler/Baptisella (VfB Bodenheim), 2. Meindl/Gardt (SC Ibersheim), 3. Gensert/Benrath (DJK Mogunita Bretzenheim), Brandt/Holl (SC Ibersheim). Damen-A-Klasse (16): 1. Julia Lutz (Hassia Bingen), 2. Anke Brück (DJK RW Finthen), 3. Silvana Gendritzki, Andrea Welz (beide Hassia Bingen). - Doppel: 1. Julia Lutz/Andrea Welz (Hassia Bingen), 2. Anke Brück/Elke Krießbach (DJK RW Finthen), 3. Mai Xiang/Silvana Gendritzki, Nadja Hoffmann/Ting Xiang (alle Hassia Bingen). Damen-B-Klasse (3): 1. Kissel (TuS Sörgenloch), 2. Fischer, 3. Paterno (beide TG Wallertheim).
ALLGEMEINE ZEITUNG 21.01.2008

Lutz zählt zu den Topfavoriten
Zweitliga-Akteurin von Hassia bei Rheinhessenmeisterschaft mit Chancen

Von Martin Gebhard MAINZ Wenn am Wochenende die Tischtennis-Rheinhessenmeisterschaften beim SC Lerchenberg im Carl-Zuckmayer-Schulzentrum über die Bühne gehen, dann sind für die höchste Konkurrenz beinahe dieselben Zelluloidakrobaten favorisiert wie im letzten Jahr.
Kann Anke Brück, Regionalligaspielerin von Rot-Weiß Finthen, ihren Titel verteidigen oder gelingt es der Siegerin von 2006, Julia Lutz, die für Hassia Bingen um Zweitligapunkte kämpft, aber im vergangenen Jahr mit der Bronzemedaille Vorlieb nehmen musste, ihrer erneuten Topfavoriten-Position gerecht zu werden?
Die Teenager Andrea Welz, im vergangenen Jahr mit Silber dekoriert, und ihre Teamkollegin aus der Regionalligaformation der Hassia, Silvana Grenditzki, werden von den Experten ebenfalls hoch gehandelt. "Sie werden das wohl unter sich ausmachen", sagt Joachim Lautebach, Sportwart des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) und Tischtennisboss der Hassia. Große Konkurrenz um den Titel sorgt auch bei den Herren für Hochspannung. Vorjahressieger Sebastian Sauer aus dem Zweitligakader des TV Leiselheim und der Zweitplatzierte, Teamkamerad Raphael Graf, sind für Verbandstrainer Arthur Baum die heißesten Anwärter auf den Titel. Die beiden Bronzemedaillengewinner, Alexander Krießbach, ebenfalls aus dem TV-Zweitligateam, und Christian Ditschler vom Oberligisten TSV Wackernheim, zählt Baum ebenso zum erweiterten Favoritenkreis wie Ex-Bundesligaspieler Volker Stippich (Wackernheim) und die Regionalligacracks des FSV Mainz 05, Christoph Sonn und den erst 14-jährigen Jonas Christmann. Die Meister qualifizieren sich direkt für die Südwest-Meisterschaften am 9. und 10. Februar im thüringischen Mühlhausen, für welche der RTTV je zwei weitere Plätze über die Ranglisten erhält.
Für Hassia Bingen startet in der Herren A-Klasse Merlin Keller. Gleich 7 Starterinnen von 16 der Damen A-Klasse kommen von Hassia Bingen. Dies sind Julia Lutz, Andrea Welz, Silvana Gendritzki, Nadja Hoffmann, Mai Xiang, Ting Xiang und Isabelle Roos.
Der Zeitplan: Samstag, Herren C 10 Uhr; Herren B 14 Uhr. - Sonntag: Damen und Herren A (Mixed 9.30 Uhr, Doppel 10 Uhr Einzel 10.30 Uhr); Damen B (Doppel 13.30 Uhr, Einzel 14 Uhr).
ALLGEMEINE ZEITUNG 19.01.2008

Berichte der Spielrunde vom 07.01.-13.01.2008

Bittere Niederlage
Bei TuS Sörgenloch spielt nur Bender konstant

Von Martin Gebhard. Eine bittere 4:8-Niederlage beim rheinhessischen Rivalen Hassia Bingen III mussten die Tischtennisspielerinnen des TuS Sörgenloch zum Rückrundenauftakt in der Oberliga einstecken. Dies bedeutete gleichzeitig ein verlorenes "Vier-Punkte-Spiel" gegen das Quartett vom Rhein-Nahe-Eck, gegen das die Sörgenlocherinnen im Hinrundenspiel den bisher einzigen Zähler eingefahren hatten. Der Rückstand zum rettenden drittletzten Tabellenplatz beträgt jetzt fünf Punkte.
"Wir haben in derselben Besetzung wie in der Vorrunde gespielt", trauerte TuS-Spielführerin und Spielertrainerin in Personalunion, Lydia Meier, vergeigten Punkten nach. "Nur Manuela Bender hat wieder eine konstant gute Leistung bringen können", lobte sie ihre Nummer zwei. Bender punktete gegen Clarissa Becker und Ting Xiang sowie mit Meier gegen das Duo Mai Xiang/Isabelle Roos. Auch Meier gelang ein Erfolg gegen Becker - doch insgesamt war dies für Sörgenloch zu wenig.
ALLGEMEINE ZEITUNG 17.01.2008

TuS Sörgenloch kann getrost für die Verbandsliga planen
Tischtennis-Oberliga, Frauen: Klare Niederlage bei Hassia Bingen 3.

BINGEN. Rein rechnerisch ist noch vieles möglich. Doch nach der 4:8-Niederlage bei Hassia Bingen 3. zum Auftakt der Oberliga-Rückrunde können die Tischtennis-Spielerinnen des TuS Sörgenloch getrost für die Verbandsliga planen.
Im Hinspiel an eigenen Platten hatten die TuS-Frauen mit dem 7:7 ihren einzigen Punkt der ersten Halbserie ergattert. Und im Grunde hätte das Sörgenlocher Team in Bingen schon gewinnen müssen, um im Kampf um den Klassenverbleib eine Chance zu haben. Doch daran war kaum zu denken. "Die Binger Spielerinnen auf Position drei und vier sind zu stark für uns", erläuterte Teamsprecherin Lydia Meier. "Da war nichts zu holen. Selbst wenn Manuela Bender und ich alle Einzel gewonnen hätten, hätte das nur zu einem Unentschieden gereicht."
Doch auch das TuS-Duo auf den ersten Mannschaftsrängen blieb nicht ungeschoren. Beide verloren gegen Mai Xiang. Da war es für Lydia Meier nur ein schwacher Trost, dass sie mit der Nummer eins des Hassia-Teams deutlich besser zurecht kam als im ersten Aufeinandertreffen. "Im Hinspiel habe ich ohne ein Konzept zu finden 0:3 verloren", erklärte die Teamsprecherin. "Damals habe ich es mit Unterschnitt probiert, aber das hat Mai Xiang überhaupt nichts ausgemacht. Diesmal habe ich die Bälle leicht angezogen. Da hat sie mit ihren Schüssen nicht mehr so getroffen."
Die Nummer zwei des TuS gewann den ersten Satz 11:8. Doch die Binger Mädchen wurden von ihrem Trainer Frank Liesenfeld hervorragend eingestellt. "Er hat ihr gesagt, wo meine Schwächen sind", erzählte Lydia Meier. Mai Xiang setzte sich 11:9, 14:12 und 11:9 durch. "Das hat mich geärgert", bekannte Lydia Meier. "Dreimal habe ich so knapp verloren. Wenn ich da noch einen Satz gewinne und 2:1 führe, kann ich vielleicht das Spiel gewinnen."
An der Mannschaftsniederlage hätte das nichts geändert. Sie wäre nur etwas weniger deutlich ausgefallen.
Mainzer Rhein-Zeitung, 16.01.2008

Erfolgreicher Auftakt
Mit einem erfolgreichen Auftakt zogen die Binger Tischtennisspielerinnen in das neue Jahr 2008 ein. Die zweite Damenmannschaft spielte gegen den Regionalliga Tabellennachbarn TSG Kaiserslautern 7:7 Unentschieden, verpasste dabei allerdings die sich bietenden Möglichkeiten zum Sieg. Somit reichten die Punkte von Julia Minor/Nadja Hoffmann im Doppel, Andrea Welz (2), Silvana Gendritzki, Julia Minor (2) und Nadja Hoffmann im Einzel nur zu einem Remis.
Besser machten es da die Nachwuchsspielerinnen von Hassia Bingen 3. in der Damen Oberliga Südwest gegen den TuS Sörgenloch. Nach intensiver Vorbereitung mit zwei Kurz-Trainingslehrgängen zu Beginn des Jahres besiegten die Hassiatinnen den Tabellenletzten zu Hause mit 8:4. Damit konnte ein weiterer kleiner Schritt zum erreichen des Saisonzieles Klassenerhalt erreicht werden.
Herausragende Einzelspielerinn war erneut die Nr. 1 des Teams, die 17-jährige Mai Xiang (Foto), mit drei Einzelerfolgen. Im hinteren Paarkreuz dominierten die beiden 15-jährigen Ting Xiang und Rabea Becker mit jeweils zwei Einzelsiegen. Den achten Punkt erspielten Ting Xiang/Rabea Becker im Doppel, wobei das zweite Doppel Mai Xiang/Isabelle Roos ihren Gegnerinnen nur knapp im fünften und entscheidenden Satz unterlag.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 2/2008


Sondertraining als Waffe im Abstiegskampf

Von Michael Heinze. BINGEN Mit einem 8:4-Sieg im Rheinhessen-Duell gegen den TuS Sörgenloch haben sich die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen III zum Rückrunden-Auftakt im Kampf gegen den Abstieg aus der Oberliga Südwest weiter Luft verschafft.
"Die Mädels haben sich selbst belohnt für die drei Trainingseinheiten, die sie an den vergangenen beiden Samstagen im Rahmen von zwei Kurztrainingslagern absolviert hatten", resümierte Hassia-Coach Frank Liesenfeld. Der Trainingseifer der Talente war so groß, dass die Xiang-Schwestern unter der Woche auch noch an der Platte im heimischen Hunsrück-Haus übten und die Becker-Schwestern bei ihrem Heimatverein in Rheinböllen.
Die unglückliche Doppelpleite von Mai Xiang/Isabella Roos (11:5, 9:11, 11:4, 9:11, 8:11 gegen Manuela Bender/Lydia Meier) steckte das Teenager-Quintett locker weg. Die Dame des Spiels war ohne Frage Mai Xiang, die alle ihre drei Einzel gewann. "Sie hat wirklich sehr gut gespielt und vor allem vom Kopf her sehr gut reagiert auf die taktischen Schachzüge ihrer Gegnerinnen", lobte Liesenfeld. Die restlichen Punkte heimsten Ting Xiang (2), Rabea Becker (2) sowie das Doppel Ting Xiang/Rabea Becker ein.
"Hinten haben wir alle vier Punkte geholt", freute sich Liesenfeld, für den die erst 15 Jahre alte Ting Xiang das größte Talent der "Dritten" darstellt. "Sie ist sehr beweglich und spielt beidseitig ein sehr aggressives Tischtennis. Was ihr halt fehlt - und was ihre zwei Jahre ältere Schwester Mai schon hat - ist das taktische Überlegen am Tisch."
ALLGEMEINE ZEITUNG 15.01.2008

Remis zum Auftakt
Kaiserslautern trotzt Hassia-Damen ein 7:7 ab

Von Michael Heinze. BINGEN Zum Auftakt der zweiten Halbserie in der Tischtennis-Regionalliga Südwest der Frauen musste sich Hassia Bingen II gegen den Tabellennachbarn TSG Kaiserslautern in heimischer Halle mit einem 7:7-Remis zufrieden geben.
"Zu Beginn der Rückrunde ist es immer schwierig", kommentierte der Binger Trainer Frank Liesenfeld. "Wir hatten noch nicht so die Möglichkeiten gehabt, zu trainieren, haben uns sehr schwer getan und in einigen Spielen einen möglichen Sieg verpasst." Wenn Liesenfeld von "ein paar knappen Dingern" sprach, "die umgegangen sind", dann dürfte er vor allem das Duell von Silvana Gendritzki gegen Karin Bissbort vor seinem geistigen Auge gehabt haben, wo die junge Bingerin mit 10:12, 6:11, 11:9, 11:9 und 9:11 unterlag.
"Der Trainingsrückstand war unseren Spielerinnen anzumerken", urteilte der Tischtennis-Experte. "Dadurch sind sie dann auch ein bisschen verunsichert gewesen - und das hat sich durch das gesamte Spiel gezogen." Die Hassia-Punkte ergatterten Julia Minor/Nadja Hoffmann im Doppel (3:2 gegen Bissbort/Katrin Menzel) sowie Andrea Welz (3:1 gegen Anette Knieriemen, 3:2 gegen Birgit Weitz), Gendritzki (3:1 gegen Knieriemen), Minor (3:0 gegen Janine Jansen und 3:0 gegen Weitz) und Hoffmann (3:1 gegen Weitz) im Einzel.
ALLGEMEINE ZEITUNG 15.01.2008

In den letzten drei Matches umgebogen
Verbandsligist TTC Worms wandelt 6:7-Rückstand gegen Bingen noch in einem 9:7-Sieg um
Von jos. WORMS Tischtennis-Verbandsligist TTC Worms hat die 1:9-Klatsche vor Wochenfrist in Nierstein gut verdaut: Die TTCler schafften gegen Hassia Bingen einen knappen 9:7-Erfolg.
TTC Worms - Hassia Bingen 9:7. - Gegen eine doppelt ersatzgeschwächte Hassia gewannen die Wormser zwar einen Satz weniger, behielten am Ende aber beide Punkte in der Karl-Marx-Siedlung. "Es war Spannung bis zum letzten Ballwechsel, die zwei Punkte sind im Abstiegskampf für uns enorm wichtig", jubelte TTC- Kapitän Thomas Strieder. Hauptdarsteller des "Krimis" waren Markus Sattler, Frank Mahrwald sowie das Duo Volker Keller/Thomas Strieder. Sie gewannen die letzten drei Partien und drehten somit das Match beim Stande von 7:6 für Bingen. Zuvor hatten Neumann/Sattler, Scharbatke/Mahrwald, Volker Keller (2), Frank Mahrwald und Thomas Strieder dafür gesorgt, dass Worms im Spiel blieb.
ALLGEMEINE ZEITUNG 16.01.2008

Hassia entscheidet sich im Herrenteam zum Umbruch
Neuformierte Binger Tischtennismannschaft unterliegt Abstiegskandidat TTC Worms 7:9

Von Michael Heinze. RHEINHESSEN Mit einer völlig neu formierten Mannschaft ist Hassia Bingen in die Rückrunde der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen gestartet. Bei Abstiegskandidat TTC Worms gab es allerdings eine 7:9-Pleite.
TTC Worms - Hassia Bingen 9:7. - "Die Jungs haben sich ganz gut verkauft", so der frühere Hassia-Kapitän Christoph Gres angesichts, dass mit den erkrankten Jürgen Lautebach, dem beruflich verhinderten Marco Schneider sowie dem erkälteten Mario Hübinger gleich drei Stammspieler nicht dabei sein konnten. Gres ist überzeugt, dass die Hassia auch in der neuen, schwächeren Aufstellung drei bis vier Partien in der Rückrunde gewinnt. Den Klassenverbleib hat sie bereits so gut wie sicher. Der 26-Jährige spielt ebenso wie Gerhard Chitralla ab sofort in der "Zweiten", die sich in der Kreisliga den Wiederaufstieg in die Bezirksliga Nord schnappen will.
Neu in der "Ersten" sind die Youngster Merlin Keller (aus der eigenen "Zweiten") und Michael Dann (vom Bezirksligisten FSV Mainz 05 III). "Wir haben uns entschieden, einen Umbruch zu machen", erläuterte Gres. "Merlin hatte in der Vorrunde in der Kreisliga alles gewonnen. Wir hatten ihm versprochen, dass wir ihn hoch holen, wenn er es packt. Seinen Kumpel Michael Dann haben wir gleich mit hoch geholt." In Worms siegten Dominik Lautebach/Thorsten Schmitt, Dominik Lautebach, Chitralla (2), Hartwein (2) und Schmitt.
ALLGEMEINE ZEITUNG 15.01.2008

Erste Frauen-Verbandsliga
Von jos. WORMS Rheingold Hamm II - Hassia Bingen IV 5:7. - Für die Rheingold-Zweite begann die Rückserie alles andere als glücklich. 5:5 stand es nach zehn gespielten Partien, als die Hassia beide Schlussdoppel gewann und damit die Punkte entführte. Schon zu Beginn hatten die Hammerinnen alle Doppel vergeigt, fünf (!) Einzelgewinne durch Britta Blüm, Jasmin Seibel (2), Marion Hubrich und Jutta Köhler konnten die Niederlage deshalb nicht mehr abwenden.
ALLGEMEINE ZEITUNG 16.01.2008

Binger machen Klassenerhalt klar
Frauen-"Vierte" von Hassia sichert Verbleib in Verbandsliga Rheinhessen mit Sieg gegen Hamm II

Von Michael Heinze RHEINHESSEN In der vergangenen Runde mussten sie lange zittern. Jetzt haben die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen IV den Klassenverbleib in der Verbandsliga Rheinhessen bereits am ersten Rückrunden-Spieltag durch einen 7:5-Sieg beim Vorletzten SV Rheingold Hamm II praktisch perfekt gemacht.
SV Rheingold Hamm II - Hassia Bingen IV 5:7. - Entscheidend war die klare Überlegenheit der Bingerinnen in den Doppeln. Melanie Seligmann/Janine Raese gewannen ebenso wie Edda Klöß/Miriam Lott jeweils zweimal - bei einem Satzverhältnis von 12:2. Im Einzel reichten der Hassia, die sich in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt hat, somit die Siege von Seligmann (2) und Lott. Seligmann baute ihre Erfolgsbilanz im vorderen Paarkreuz auf 15:5 aus.
ALLGEMEINE ZEITUNG 14.01.2008

Bericht vom Spieltag 08./09.12.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd

2. Bundesliga Damen Süd
Der amtierende Deutsche Meister TTC Langweid spielt zur Halbzeit die erste Geige

19.12.2007 - Wie nicht anders erwartet hat sich der TTC Langweid mit dem Gewinn der Herbstmeisterschaft einen weiteren Titel auf die bereits lange Erfolgsliste schreiben dürfen. Aber auch der BfV Hassia Bingen erfüllte die bislang in das Team gesetzten Erwartungen auf Platz zwei in der Tabelle. Danach erstreckt sich ein breites Mittelfeld, das bis zu Rang acht reicht, wo sich der SV Neckarsulm über 9:11 Punkte freut. Die Schlussakkorde übernehmen der ATSV Saarbrücken, TV Busenbach II und die SpVgg/DJK Wolframs-Eschenbach.

Frankfurt/Main. Eine Überraschung im Meisterschaftskampf scheint in der zweiten Halbserie nahezu ausgeschlossen. Nach dem sehr deutlichen 6:0 zwischen dem TTC Langweid und BfV Hassia Bingen sind die Weichen zur Rückkehr in die erste Bundesliga gestellt. Mit 20:0 Punkten und nur insgesamt zwölf abgegebenen Spielen sitzt der amtierende Deutsche Meister fest im Sattel. Doch neben diesen hervorragenden Leistungen dieser beiden Teams hat die Liga ganz vorzügliche Spitzenspielerinnen zu bieten und so kommt die derzeit stärkste Akteurin, Anamaria Erdelji (Foto), mit einer 17:1-Bilanz vom Tabellendritten TV Altdorf. Über jeden Zweifel erhaben ist natürlich das obere Paarkreuz des Herbstmeisters mit der routinierten Abwehrspezialistin Ding Yaping, die bei 15:0 liegt und damit als einzige Spielerin über eine weiße Weste verfügt, aber auch Liu Yuan mit 13:1. Vorn dabei ist neben der ehemaligen Nationalspielerin Olga Nemes vom ATSV Saarbrücken mit 13:4 auch Dana Hadacova aus Bingen mit einer 12:5-Serie. Im unteren Paarkreuz besticht Inka Dömges vom NSC Watzenborn-Steinberg mit einer sehr starken 14:0-Bilanz. Deshalb dürfen sich die Fans über attraktiven, besonders im Mittelfeld spannenden Tischtennissport auch im Jahr 2008 freuen. Und selbst die drei Teams am Tabellenende lassen noch eine gute Stimmung verlauten.

1. TTC Langweid 20:0 Punkte

Kein Schwachpunkt zu erkennen
Besser geht es nicht, der TTC Langweid beherrschte die Konkurrenz nach Belieben, und spätestens nach dem 6:0 im Spitzenspiel gegen Bingen steht fest, dass kein anderes Team für die Meisterschaft in Frage kommt. "Grundsätzlich verdient eine große Sportart wie Tischtennis auch in der 2. Bundesliga Respekt. Nach einer so langen und erfolgreichen Zeit in der 1. Bundesliga ist dies in Langweid schon etwas anderes. Unsere Fans sind verwöhnt und wir auch", gibt Gert Jungbauer, Vorsitzender des TTC, zu.
Dennoch habe die Mannschaft mit Fans, Mitarbeitern im Club, Freunden und Sponsoren natürlich die Herbstmeisterschaft ausgiebig gefeiert. "Das Essen war von mehreren unserer Frauen zubereitet, was wiederum den familiären Charakter unseres Vereins verdeutlicht", sagt Jungbauer.
Von der Deutlichkeit im Gipfeltreffen sei er sehr überrascht gewesen. "An ein 6:0 habe ich nicht gedacht. Wir haben zwar guten Sport gesehen, auch von Bingen, doch ich hätte mehr Spannung erwartet", erklärt der Vorsitzende. Besonders gefreut habe er sich über die Leistung von Katharina Schneider im Spiel gegen die bis dahin ausschließlich erfolgreiche Yüchun Zimmermann.
"Jede Spielerin hat die Erwartungen erfüllt. Erfreulich sind auch der Teamgeist und der Trainingskader, unter anderem mit unseren ehemaligen Spielerinnen Krisztina Toth, Aya Umemura und Csilla Batorfi", hob Jungbauer Positives der ersten Spielhälfte hervor. Einen besonderen Dank richtete der Vorsitzende auch an die treuen Fans. "Ein Tischtennisspiel lebt allerdings von der Spannung. Diese kann zwar in einzelnen Begegnungen eines Spiels aufkommen, wenn wir aber komplett spielen nicht hinsichtlich des Mannschaftserfolges. Das ist der Preis, den wir zu zahlen gewillt waren, um den Weg zurück sportlich sicher gehen zu können", berichtet Jungbauer.
In dieser Richtung laufen nun die Bemühungen beim TTC auf Hochtouren. Um nach dem freiwilligen Rückzug sofort wieder ins Oberhaus aufsteigen zu können, sind nun auch die Fans in die Bresche gesprungen, den Etat mit auf die Beine zu stellen. Aus diesem Grunde wurde die Initiative Europapokalsiegerretter ins Leben gerufen. Alle Einzelheiten darüber sind auf der Homepage der Langweiderinnen zu finden. "Ich glaube auch, dass sich finanziell durch die Dreiteams nichts ändern wird, so dass die Rückkehr wirtschaftlich nicht einfacher wird", ist Jungbauer überzeugt. Die Vereine stünden im Wettbewerb zueinander und würden den Erfolg suchen. "Das Geld wird jetzt für drei anstatt für vier Stammspielerinnen ausgegeben. Zum finanziellen Vorteil der drei. Eine Nummer eins wird um so "wertvoller" sein beim neuen Spielsystem", glaubt der Vorsitzende.

2. BfV Hassia Bingen 18:2 Punkte

Dana Hadacova lässt keine Lücke entstehen
Wie stark würde der BfV Hassia Bingen wirklich sein, nachdem bekannt wurde, dass die langjährige Spitzenspielerin Liang Fen nicht mehr zur Verfügung steht? Dana Hadacova (Foto) kam von Hannover 96 aus der Parallelstaffel, quasi als Ersatz. Doch die Tschechin fügte sich nahtlos in die Mannschaft ein und überzeugte mit einer 12:5-Bilanz, so dass erst gar keine Lücke entstand. Diese Tatsache war dann auch einer der Gründe, warum der BfV neun Spiele souverän gewann und damit die Zielvorgabe mehr als erfüllte. Die 24-jährige Studentin der Ökologie, hegt den sportlichen Wunsch auch einmal in der 1. Bundesliga zu spielen. Die Nationalspielerin ihres Landes liebt die Fitness, kocht gern und geht ebenso gern ins Kino. Die Angriffsspielerin hört neben Pop-Musik auch tschechische oder kroatische Musik.
Auch die durchgängig starke Leistung von Yüchun Zimmermann (13:1 Bilanz) und, dass die junge Julia Lutz ihr Niveau im unteren Paarkreuz konstant halten konnte, trugen zur erwartet positiven Platzierung der Rheinland-Pfälzerinnen bei. "Julia hat die gesamte erste Hälfte immer nur gegen die Nummer drei spielen müssen, zuletzt hat sie auch gegen Agnes Kokai (Schwabhausen) gewonnen. Außerdem ist sie im Doppel eine feste Größe. Julia hat sich in der 2. Liga voll etabliert", zeigt sich Hans-Joachim Lautebach, Abteilungsleiter des BfV, zufrieden. An Position zwei stand die Chinesin Zhang Ying mit zehn Siegen und fünf Niederlagen den guten Ergebnissen ihrer Mannschaftskameradinnen in nichts nach. Hadacova/Zimmermann belegen zudem mit einer 8:2-Serie Platz zwei in der Doppelstatistik.
"Über das zu "0" in Langweid waren wir schon enttäuscht, obwohl wir uns nichts ausgerechnet hatten. Wenn der TTC mit den stärksten vier Spielerinnen aufläuft sind sie eine Ausnahmemannschaft, und dann hat kein Team eine Chance", sagt Lautebach. In der Rückrunde habe sich die Mannschaft auf jeden Fall eine Verbesserung vorgenommen. Da die ganzen interessanten Gegner in der zweiten Hälfte nach Bingen kämen, sei auch wieder die Auslagerung einiger Spiele geplant. Nach dem Spitzenspiel habe die Mannschaft in Schwabhausen noch einmal gezeigt wie gut sie sei. "Wir haben immer starke Doppel, und in dieser Phase haben wir gleich vier hintereinander verloren. Doch das Team hat sich noch einmal zusammengerissen und alle Einzel gewonnen", freut sich der Abteilungsleiter.
Das Quartett wolle nun sehen, den zweiten Platz zu halten. "Wir hatten etwa Rang vier ins Auge gefasst gehabt, dass wir nun so weit oben stehen, damit haben wir nicht gerechnet. Doch alle haben voll mitgezogen. Wenn wir also nicht einen fatalen Durchhänger haben, können wir dort vielleicht bleiben", hofft Lautebach.
Die Mannschaft habe nun eine Pause bis zum 27. Januar. "Wir haben das bewusst so gemacht, weil Zhang Ying mit ihrer Familie nach Hause geflogen ist. Sie besucht in China ihre Mutter. Eigentlich nutzt sie dazu immer die Sommerpause. Aber wegen Olympia sind Preise dann unbezahlbar", weiß der Abteilungsleiter.
Bericht auf der DTTB-Homepage, 19.12.2007

Ein sehr ereignisreiches Wochenende erlebten die Tischtennisspielerinnen von Hassia Bingen in der 2. Bundesliga Süd bei ihren beiden Gastspielen in Bayern.
Zunächst kam es am Samstag zu dem "Gipfeltreffen" der beiden verlustpunktfreien Teams zwischen dem TTC Langweid und Hassia Bingen. Vor stattlichen 170 Zuschauern zeigte die Heimmannschaft, der letztjährige Deutsche Meister der 1. Bundsliga, nicht ganz unerwartet den Hassiatinnen deutlich ihre spielerische Klasse und Überlegenheit in der 2. Bundsliga auf. In den Auftaktdoppeln unterlagen zunächst Zhang Ying/Julia Lutz mit 0:3 gegen Ding Yaping/Liu Yuan, Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann mussten sich ebenfalls gegen Christina Fischer/Katharina Schneider in fünf Sätzen geschlagen geben. Vier der fünf Sätze wurden dabei mit nur zwei Punkten Differenz (06:11/12:10/13:11/9:11/9:11) entschieden, was die Ausgeglichenheit der beiden Doppel dokumentierte. Danach gab es im vorderen Paarkreuz für die Hassia-Spielerinnen nichts zu Bestellen. Deng Yaping, ehemalige chinesische Nationalspielerin, zweifache WM-Dritte im Doppel, Europapokalsiegerin und mehrfache Deutsche Mannschaftsmeisterin gewann mit 3:0 Sätzen (11:8/11:4/13:11) gegen Zhang Ying, wobei die Hassiatin im 3. Satz zwei Satzbälle vergab. Am anderen Tisch musste sich Dana Hadacova der jungen Langweider Chinesin Liu Yuan, nicht zuletzt wegen ihrem sehr guten Aufschlagspiel, deutlich mit 0:3 geschlagen geben. Julia Lutz zeigte gegen Christina Fischer, die mehrfache Deutsche Meisterin und vielfache Nationalspielerin, eine sehr couragierte Leistung, wie auch Yüchun Zimmermann gegen Katharina Schneider, die wie Ding Yaping dem letztjährigen Deutschen Meisterteam angehörte. Beide Partien gingen mit 3:1 Sätzen an die Spielerinnen aus Langweid, was den deutlichen 6:0 Sieg des heimischen Favoriten in ein einhalb Stunden Spielzeit beendete.
Am Tag darauf traten die Binger Spielerinnen beim zweiten bayrischen Vertreter und Tabellenfünften TSV Schwabhausen an. Die münchner Vorortler begannen fulminant und gewannen beide Eröffnungsdoppel. Katarina Penkavova/Martina Erhardsberger schlugen Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann in vier Sätzen, Agnes Kokai/Christina Feierabend setzten sich noch knapper in fünf Sätzen gegen ZhangYing/Julia Lutz durch. Somit hatten die Binger Spielerinnen acht Spiele, mit denen des Vortages, in Folge verloren. Doch gerade in dieser brenzligen Phase zeigten Sie eine tolle Moral, großen Kampfgeist, starke mannschaftliche Geschlossenheit und Siegeswillen. Staunend sahen die ca. 40 einheimischen Zuschauer, wie die Zweitligabegegnung deutlich zu Gunsten der Binger Gäste innerhalb kurzer Zeit kippte. Dana Hadacova (3:0 gegen Martina Erhardsberger), Zhang Ying (3:0 gegen Katarina Penkavova), Yüchun Zimmermann (3:1 gegen Christina Feierabend) und Julia Lutz (3:0 gegen Agnes Kokai aus Ungarn) brachten im ersten Durchgang der Einzelspiele die 4:2 Führung der Hassia ein. Nach einer Niederlage von Dana Hadacova gegen ihre Landsfrau Katarina Penkavova, beendeten Zhang Ying (3:0 gegen Martina Erhardsberger) und Yüchun Zimmermann (3:0 gegen Agnes Kokai) die Zweitligapartie mit 6:3 zu Gunsten von Hassia Bingen.
Somit bewies das Hassia-Quartett mit dem neunten Saisonsieg und nur einer Niederlage (54:22 Spiele / 18:2 Punkte), dass Sie zu Recht auf dem zweiten Tabellenplatz der Vorrunde mit vier Zählern Vorsprung auf den Dritten, in dieser starken 2. Bundesliga Süd, der Saison 2007/2008, stehen. NEUE BINGER ZEITUNG KW 49/07

Deutliche Niederlage im Zweitliga-Spitzenspiel
Hassia Bingen sieht bei Primus TTC Langweid kein Land und geht 0:6 unter / 6:3 Sieg gegen TSV Schwabhausen

Von Michael Heinze 11.12.2007 LANGWEID/SCHWABHAUSEN Zwar gab es beim TSV Schwabhausen den erhofften 6:3-Sieg, doch im Kracherspiel der Zweiten Bundesliga Süd beim punktgleichen Tabellenführer TTC Langweid hatte es zuvor eine deutliche 0:6-Niederlage gegeben.
So hatten sich die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen das bestimmt nicht vorgestellt: "Langweid ist einfach zu stark besetzt", kommentierte Hassia-Manager Joachim Lautebach, der sich nicht daran erinnern konnte, wann seine Frauen zuletzt 0:6 untergegangen waren.
"Das muss man anerkennen. In dieser Besetzung würde Langweid in der Ersten Liga mindestens einen guten Mittelplatz belegen. Und wenn man dann noch die zwei, drei knappen Spiele verliert, die man vielleicht hätte gewinnen können, kann es auch einmal 0:6 ausgehen. Das ist aber kein Beinbruch, weil wir ja alle mit einer Niederlage gerechnet haben. Auch wenn ich ehrlich gesagt ein 2:6 oder 3:6 erwartet hatte. Zu null wollte eigentlich keiner verlieren."
Fakt ist: Die Abreibung tat richtig weh. Selbst Pessimisten im Binger Lager hatten damit nicht gerechnet. Aber so ist Tischtennis. Vor 170 Zuschauern hatten die Bingerinnen nicht ihren allerbesten Tag erwischt und wirkten nervös. Von acht engen Sätzen gingen fünf verloren. Unter dem Strich war die Hassia von einem Mannschaftssieg beim Ausnahmeteam so weit entfernt wie die Erde vom Mond.
Streng genommen war das einzige richtige knappe Spiel das Eröffnungsdoppel, das die bislang ungeschlagene Kombination Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann gegen Christina Fischer/Katharina Schneider hauchdünn mit 6:11, 12:10, 13:11, 9:11 und 9:11 verlor. Das Doppel von Ying Zhang/Julia Lutz gegen Yaping Ding/Yuan Liu ging ebenso in drei Sätzen weg wir die Einzel von Hadacova (gegen Liu) und Zhang (gegen Ding).
In vier Sätzen unterlagen Lutz (gegen Fischer) und Zimmermann (gegen Schneider). Positiv war, dass sich die Bingerinnen in Schwabhausen gut erholt zeigten von dem Debakel, das übrigens die erste Niederlage seit dem 28. Oktober 2006 (2:6 beim späteren Bundesliga-Aufsteiger TTSV Saarlouis-Fraulautern, Red.) war. Wobei es vor 40 Fans erst in den Einzeln wie am Schnürchen lief. Die Doppel gaben Hadacova/Zimmermann (1:3 gegen Katerina Penkavova/Martina Erhardsberger) und Zhang/Lutz (2:3 gegen Agnes Kokai/Christina Feierabend) ab.
"Hadacova/Zimmermann haben wirklich nicht gut gespielt, das wissen sie auch selbst", sagte Lautebach, der einigermaßen geplättet war, dass an einem einzigen Wochenende gleich vier Doppel verloren gingen- so viele Doppelniederlagen hatte die Hassia zuvor die ganze Saison nicht bezogen.
"Dafür haben sie sich aber im Einzel wieder durchgebissen." Hier verlor nur noch Hadacova (5:11, 10:12, 4:11 gegen ihre Angstgegnerin Penkavova), während Zhang (3:0 gegen Penkavova und 3:0 gegen Erhardsberger), Zimmermann (3:1 gegen Feierabend und 3:0 gegen Kokai), Lutz (3:0 gegen Kokai) sowie Hadacova in ihrem ersten Einzel (3:0 gegen Erhardsberger) die Platte als Sieger verließen. Lautebach: "Nach einem 0:2-Rückstand mit 4:2 in Führung zu gehen, das spricht für unsere Klasse."
ALLGEMEINE ZEITUNG 11.12.2007

Sportlich sind Ding Yaping und Co. für die 1.Bundesliga gerüstet
Im VIP-Raum in den Katakomben der Langweider Dreifachturnhalle herrschte beste Stimmung. Die vielen fleißigen Helferinnen hatten alle Hände voll zu tun, die Besucher mit Getränken zu versorgen. Schnell waren auch die leckeren Häppchen am kalten Büfett verputzt. So schnell, wie kurz zuvor die Tischtennis-Frauen des TTC Langweid den BFV Hassia Bingen abgefrühstückt hatten. Im Spitzenspiel der 2. Bundesliga gab es gegen den ebenfalls noch verlustpunktfreien Tabellenzweiten einen sensationell hohen 6:0-Sieg. "An ein derart klares Ergebnis habe ich nicht geglaubt", staunte selbst TTC-Vorsitzender Gert Jungbauer und biss herzhaft in einen Hühnerschenkel.
Katharina Schneider gönnte sich sogar einen Nachschlag und eine Nachspeise. Und das hatte sich die Nummer vier im Langweider Team an diesem Abend auch absolut verdient. Zusammen mit Christina Fischer beendet die große Blonde im Doppel schon völlig unerwartet die 8:0-Erfolgsserie des Bingener Spitzenduos Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann. Verbissen kämpften sich die beiden durch ein ebenso attraktives wie spannendes Fünf-Satz-Match, in dem sie schon 1:2 zurück lagen.
Gegen die bislang im hinteren Paarkreuz ungeschlagene Yüchun Zimmermann (11:0) setzte die Jurastudentin noch einen drauf. Fast zeitgleich mit Christina Fischer, die beim 3:1 gegen Julia Lutz einige Mühe hatte, beendete Katharina Schneider ihr Match nach vier Sätzen mit einem Luftsprung und wurde vom Publikum gefeiert.
Gecoacht wurde die 22-Jährige von Aya Umemura. Die Meisterspielerin von 2007, derzeit in Italien unter Vertrag befindet sich momentan auf "Heimaturlaub" in Langweid.
Im zweiten Doppel hatten es Ding Yaping und Liu Yuan gegen Ying Zhang/Julia Lutz schon einfacher, ihre bisher makellose Bilanz in drei Sätzen auf 10:0 auszubauen. Und auch in den Einzelspielen gab das Langweider Spitzenpaarkreuz keinen einzigen Satz ab. Ding Yaping gewann das Duell der Abwehrspielerinnen gegen Ying Zhang, die nicht nur am Tisch quirlige Liu Yuan ließ der tschechischen Nationalspielerin Dana Hadcova keine Chance.
"Wenn wir mit dieser Mannschaft gegen Kroppach, Busenbach oder Berlin antreten müssten, würden wir vielleicht nicht gewinnen", orakelte Manager Willy Schweinberger, "aber einfach wäre es für die Spitzenteams der ersten Liga nicht." In der zweiten Liga scheint dieses Truppe jedenfalls keinen ernsthaften Gegner zu haben.
TTC Langweid - BFV Hassia Bingen 6:0. Fischer/Schneider - Hadacova/Zimmermann 11:6, 10:12, 11:13, 11:9, 11:9; Ding/Liu - Zhang/Lutz 11:7, 11:8, 11:5; Liu Yuan - Dana Hadacova 11:7, 11:8, 11:9; Ding Yaping - Ying Zhang 11:8, 11:4, 13:12; Christina Fischer - Julia Lutz 11:4, 9:11, 14:12, 114; Katharina Schneider - Yüchun Zimmermann 11:8, 7:11, 11:4, 11:8. Homepage des TTC Langweid, Sonntag, 09 Dezember 2007.

Hochspannung vor Gipfeltreffen
Hassia-Frauen am Samstag bei TTC Langweid

Von Michael Heinze BINGEN Diese Begegnung stellt alles in den Schatten: Wenn die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen am Samstag um 19.30 Uhr im Gipfeltreffen der Zweiten Bundesliga Süd beim TTC Langweid gastieren, dann ist Hochspannung garantiert. Das Vorrunden-Finale am Sonntag (14 Uhr) beim TSV Schwabhausen wirkt dagegen fast schon wie ein Allerweltsspiel.
"In Langweid rühren sie seit Wochen die Werbetrommel", geht Hassia-Manager Joachim Lautebach von einer großen Kulisse aus. "Wir sind in jedem Fall krasser Außenseiter und können die Partie locker angehen, weil wir nicht so unter Druck stehen wie die Gastgeberinnen, die ja der erklärte Aufstiegsfavorit sind. Unser Ziel ist es vor allem, am Sonntag in Schwabhausen zu gewinnen. Dort ist ein Sieg machbar." Sollte die Hassia den TSV bezwingen, wäre ihr die Vizemeisterschaft praktisch nicht mehr zu nehmen. Die Verfolger Homberger TS, NSC Watzenborn-Steinberg und TV Altdorf weisen allesamt bereits sechs Minuspunkte auf. Ein Erfolg von Dana Hadacova & Co. in Langweid würde Lautebach vom Hocker hauen. "Das könnte man schon als eine Riesenüberraschung einstufen, vielleicht sogar als Sensation" sagt der Hauptschullehrer. "Denn Langweid ist insgesamt stärker besetzt als wir - wenn sie komplett spielen. Gegen uns werden sie sich sicher nicht die Blöße geben, mit Ersatz aufzulaufen." Rein tabellarisch begegnen sich TTC (18:0 Punkte/54:12 Spiele) und Hassia (16:0 Punkte/48:13 Spiele) auf Augenhöhe. Doch Lautebach führt das darauf zurück, dass Langweid schon öfter nicht mit der stärksten Formation angetreten ist.
Der 55-Jährige erwartet den TTC mit den asiatischen Spitzenkönnerinnen Yaping Ding (14:0 Siege) und Yuan Liu (12:1) im vorderen Paarkreuz sowie Christina Fischer (5:0) und Katharina Schneider (5:3) hinten. Die Hassia läuft auf mit Hadacova (11:3), Ying Zhang (8:4), Yüchun Zimmermann (11:0) und Julia Lutz (4:4).

ALLGEMEINE ZEITUNG 07.12.2007

Der sportliche Grundstein für die 1. Bundesliga soll gelegt werden
Man will nichts dem Zufall überlassen. Seit Mitte der Woche bereiten sich die Spielerinnen des TTC Langweid gemeinsam auf das Schlagerspiel der 2. Tischtennis-Bundesliga gegen den BfV Hassia Bingen vor, das am heutigen Samstag um 19.15 Uhr in der Dreifachsporthalle ansteht.
Zwar trainiert Ding Yaping ansonsten überwiegend mit der Männer-Zweitliga-Truppe des TTC Frickenhausen oder der TSG Steinheim, bei der ihr Ehemann Zhu Xiaoyong an Nummer eins spielt, Christina Fischer beim Männer-Erstligisten TTF Ochsenhausen, bei dem ihr Lebensgefährte Anders Johannsen Trainer ist, und Liu Yuan beim ASKÖ Froschberg im Leistungszentrum Linz - doch vor diesem wichtigen Spiel haben sich alle in Langweid eingefunden.
Komplette Meistermannschaft
Vor Ort waren die Trainingsbedingungen optimal. Sowohl Csilla Batorfi, seit einigen Wochen Cheftrainerin der italienischen Frauen-Nationalmannschaft, als auch Kristina Toth, die letztjährige Nummer zwei, halten sich derzeit in ihrer Langweider Heimat auf. Aya Umemura, im vergangenen Jahr noch die Nummer eins, befindet sich auf Urlaub in der Lechtal-Gemeinde. Hätte nicht Krisztina Toth das Bundesliga-Spitzenspiel ihres neuen Vereins FSV Kroppach gegen den TV Busenbach zu bestreiten, wäre heute sogar die komplette Meistertruppe 2007 in Langweid anwesend. Hintergrund des großen Treffens ist auch die anschließende Jahresabschlussfeier, zu der sich im VIP-Raum Spielerinnen, Verantwortliche, Freunde und Sponsoren einfinden.
Völlig klar, dass man auch deshalb nichts dem Zufall überlassen will. Zumindest sportlich kann mit einem Sieg gegen Bingen der Grundstein zum sofortigen Wiederaufstieg in Liga eins gelegt werden. Denn eines ist klar: Mit absolutem Spitzentischtennis wird es künftig in Langweid wohl nur in der ersten Bundesliga weiter gehen. Und so geht es nun mit Volldampf an die Planung und Realisierung der nächsten Saison. Hier werden bezüglich neuer Spielerinnen die Weichen im Januar /Februar gestellt.
Die finanziellen Fakten lassen sich dabei mit nackten Zahlen belegen. Auch wenn in der Saison 2007/08 in der ersten Liga nur noch mit drei Spielerinnen gespielt wird, benötigt man rund 100 000 Euro, um mitmischen zu können. Wer Spitze sein will, sollte wenigstens 150 000 Euro auf dem Konto haben. Und wer nicht nur in Deutschland sondern in Europa nach dem Titel greifen will, muss Sponsoren mobilisieren, die für 200 000 Euro gerade stehen. "Für die Eventsportarten wie Fußball, Formel 1 oder Boxen ein Trinkgeld", so Willy Schweinberger.
Zweieinhalb Jahre ungeschlagen
"Wenn die Sponsoren nicht weiter machen, dann wollen wir wenigstens ungeschlagen abtreten", zieht der Manager den Vergleich mit Boxerin Regina Halmich, die vor wenigen Tagen ihre Karriere beendet hat. Die letzte Niederlage des Langweider Teams liegt mittlerweile sage und schreibe zweieinhalb Jahre zurück. Im April 2005 verlor man das Play-Off-Halbfinale in Kroppach. Showact vor dem Zweitliga-Gipfel: die Rhythmischen Sportgymnastinnen des TSV Gersthofen, die vor wenigen Wochen beim Deutschland-Cup Vizemeister geworden sind Vor dem sportlichen gibt es am Samstag auch noch einen optischen Leckerbissen. Auf Vermittlung von TTC-Fan Heinz Kraus werden die Rhythmischen Sportgymnastinnen des TSV Gersthofen, die vor wenigen Wochen beim Deutschland-Cup Vizemeister geworden sind, in der Langweider Sporthalle zu Gast sein. Eine besondere Freude auch für TTC-Vorsitzenden Gert Jungbauer, dessen Enkelin Alexandra Völk dieser Gruppe angehört. Homepage des TTC Langweid,Samstag, 08 Dezember 2007.


TTC Langweid empfängt Hassia Bingen im Topduell der 2.Bundesliga
(oli). Bisher sind die Tischtennis-Frauen des TTC Langweid mehr oder weniger mühelos durch die Reihen der 2. Bundesliga marschiert. Nach dem freiwilligen Rückzug aus der Eliteliga konnte sich mancher Zuschauer auf der Tribüne ein müdes Gähnen nicht verkneifen. 18:0 Punkte - das spricht für gepflegte Langeweile. Zum Jahresabschluss gibt es nun endlich wieder mal einen Kracher: Am Samstag (Beginn 19.15 Uhr, Dreifachturnhalle) gastiert der Tabellenzweite BfV Hassia Bingen. Und der hat ebenfalls noch keinen einzigen Minuspunkt auf seinem Konto (16:0). Fachleute sprechen von einem Endspiel, in dem die Weichen für den Aufstieg gestellt werden.
"Bingen ist die härteste Nuss, die man sich vorstellen kann", schwärmt TTC-Manager Willy Schweinberger vom Gegner: "Die sind ähnlich gut besetzt wie wir." Dabei lesen sich die Bilanzen der Langweider Spitzenspielerinnen Ding Yaping (14:0) und Liu Yuan (12:1) wie ein Grusel-Roman für alle Gegnerinnen. Im Doppel (Photo) hat Langweids Paradeduo ebenfalls noch keinen Zähler abgegeben. Ob sich von der 9:0-Bilanz allerdings Bingens Top-Duo Dana Hadacova/Zhang Ying beeindrucken lässt? Seite an Seite haben die Spitzenspielerinnen der Gäste ebenfalls noch kein Spiel verloren (8:0). Im hinteren Paarkreuz können Bingens Yüchun Zimmermann (11:0) und Langweids Christina Fischer (5:0) makellose Bilanzen vorweisen. Da wird unweigerlich die eine oder andere weiße Weste bekleckert werden.
Quelle: Augsburger Allgemeine Zeitung
/ 05.12.2007

Berichte der Spielrunde vom 03.12.-09.12.2007

Hassiatin setzt sich durch
Silvana Gendritzki Tischtennis-Rheinhessenmeisterin der Mädchen

Von Martin Gebhard. MAINZ Jonas Christmann, erst 14 Jahre alter Tischtennis-Regionalligaspieler des FSV Mainz 05, hat nichts anbrennen lassen. Bei den Rheinhessenmeisterschaften der Jugend und Schüler beim SC Lerchenberg ging der Neuzugang des Bruchwegensembles als Topfavorit erwartungsgemäß bei den Jungen, der Konkurrenz mit den ältesten Jahrgängen als Sieger hervor. Bei den gleichaltrigen Amazonen wurde Silvana Gendritzki von Hassia Bingen als Gewinnerin ihrer Favoritenrolle ebenso souverän gerecht.
Ergebnisse, Jungen: 1. Christmann (TV Leiselheim), 2. Nogami (FSV Mainz 05), 3. Knab (TSV Gau-Odernheim), Oberle (TV Leiselheim). - Doppel: 1. Oberle/Giehl (TV Leiselheim), 2. Keller/Wagner (Hassia Bingen/TSG Drais), 3. Buchwald/Prasse (DJK Büdesheim/TSV Gau-Odernheim), Christmann/Tomoski (FSV Mainz 05).
Mädchen: 1. Gendritzki (Hassia Bingen), 2. Matthes, 3. Selzer (beide TSV Flörsheim/Dalsheim), Mai Xiang (Hassia Bingen). -
Doppel: 1. Matthes/Selzer (TSV Flörsheim/Dalsheim), 2. Eppelmann/Mayer (TSG Heidesheim), 3. Gendritzki/Ting Xiang, Becker/Becker (alle Hassia Bingen).
Jugend, Mixed: 1. Eppelmann/Prasse (TSG Heidesheim/TSV Gau-Odernheim), 2. Matthes/Christmann (TSV Flörsheim-Dalsheim/FSV Mainz 05), 3. Selzer/Weber (TSV Flörsheim-Dalsheim/RSV Klein-Winternheim), Gendritzki/Nogami (Hassia Bingen/FSV Mainz 05).

ALLGEMEINE ZEITUNG 13.12.2007

Ergebnisse der Einzel-Vorrundengruppen:
Gruppe 1: 1.) Silvana Gendritzki (Hassia Bingen), 2.) Maxi Eppelmann (TSG Heidesheim); - Gruppe 2: 1.) Isabelle Roos (Hassia Bingen), 2.) Rebecca Matthes (TSV Flörsheim-Dalsheim); - Gruppe 3: 1.) Clarissa Becker (Hassia Bingen), 2.) Sina Selzer (TSV Flörsheim-Dalsheim); - Gruppe 4: 1.) Katrin Schanz (TSG Drais), 2.) Ting Xiang (Hassia Bingen); Gruppe 5: 1.) Mai Xiang (Hassia Bingen), 2.) Amelie Mayer (TSG Heidesheim).

Sascha Giehl gefällt

Leiselheimer gewinnt Rheinhessenmeisterschaft

Von Martin Gebhard. Jonas Christmann, 14 Jahre alter Spieler bei Tischtennis-Regionalligist FSV Mainz 05, hat nichts anbrennen lassen. Bei den Rheinhessenmeisterschaften der Jugend und Schüler beim SC Lerchenberg ging der Zugang des Bruchwegensembles als Topfavorit erwartungsgemäß bei den Jungen, der Konkurrenz mit den ältesten Jahrgängen als Sieger hervor. Bei den gleichaltrigen Amazonen wurde Silvana Gendritzki von Hassia Bingen als Gewinnerin ihrer Favoritenrolle ebenso gerecht.
Da Christmann, der auch eine Altersstufe tiefer bei den A-Schülern spielberechtigt ist, für diese Konkurrenz auf Grund seiner Qualifikation für die Deutsche Rangliste freigestellt worden war, nutzte hier Sascha Giehl aus der Oberligamannschaft des TV Leiselheim II die Gunst der Stunde und sicherte sich den Titel.
Arthur Baum (Flörsheim-Dalsheim), Verbandstrainer des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes, sah das gegenwärtig hohe Niveau bei den älteren Jahrgängen bestätigt und sagte nicht ohne Stolz: "Jonas und Sascha gehören in Deutschland zu den 20 Besten ihrer Altersklasse." Allerdings muss er seit geraumer Zeit feststellen: "Der weibliche Nachwuchs, und das gilt für alle Altersklassen, ist nicht nur bei uns ein Zufallsprodukt."
"Leider fehlen Ann-Kathrin Ditschler und Rabea Sauer bei den A-Schülerinnen", bedauerte RTTV-Jugendwart Steffen Heck (Gau-Odernheim), der mit Oberschiedsrichter Alexander Ludwig (TSG Heidesheim) sowie Steffen Müller und Simon Kupczyk, die beim RTTV ein so genanntes freiwilliges soziales Jahr ableisten, das faire Turnier gemanagt hatte. Die Titelanwärterinnen von der TSG Heidesheim und der SG Nieder-Ingelheim mussten krankheits- und verletzungsbedingt passen, sonst wäre es zu einem Dreikampf mit Rebecca Matthes (TSV Flörsheim-Dalsheim) gekommen, die sich so den Titel schnappte.

ALLGEMEINE ZEITUNG 13.12.2007

Im Kreisderby unterlag TTC Bubenheim gegen Hassia Bingen IV knapp mit 5:7
TTC Bubenheim - Hassia Bingen IV 5:7. - Nach einer 3:2-Führung gerieten die Bubenheimerinnen mit 3:5 in Rückstand. Davon erholten sie sich nicht mehr. Für den TTC punkteten Marlene Krethen/Sonja Trapp und Heike Beiser/Sigrid Scherer im Doppel sowie Beiser und Scherer (2) im Einzel. Die Hassia-Siege ergatterten Melanie Seligmann/Lucia Fickinger (2) sowie Seligmann (2), Fickinger, Miriam Lott und Edda Klöß. "Diese Niederlage ist sehr ärgerlich, weil uns die Bingerinnen jetzt in der Tabelle überholt haben", bekannte TTC-Spielführerin Heike Beiser. "Es waren sehr heiß umkämpfte Partien, wobei wir die Sätze teilweise unglücklich verloren haben."
Mit der Vorrunde ist die 42-Jährige ("Wir hätten ein paar Punkte mehr holen können") nicht ganz zufrieden. Dagegen meinte Bingens Edda Klöß: "Die Freude bei uns ist groß, wir haben die eigenen Erwartungen übertroffen." In Bubenheim sei einmal mehr Seligmann die Matchwinnerin gewesen, obwohl sie erst kurz vor "Anpfiff" mit dem Zug aus Köln angereist war.

Binger besiegen Drais mit Glück und Können
Von Michael Heinze DRAIS/WALLERTHEIM Im oberen Mittelfeld, auf den Plätzen vier und fünf, haben Tischtennis-Spieler von TSV Wackernheim II (9:5 bei Schlusslicht TG Wallertheim) und Hassia Bingen (9:6 bei der TSG Drais) die Vorrunde in der Verbandsliga Rheinhessen abgeschlossen.
TSG Drais - Hassia Bingen 6:9. - Dass die Hassia auch ohne Dominik Lautebach gewinnen würde, war nicht zu erwarten. "Es war ziemlich eng", resümierte Bingens Kapitän Christoph Gres. "Nach Sätzen haben wir die Partie mit 30:31 verloren. Aber wir haben eben fast alle Fünfsatzmatches gewonnen." Genauer gesagt fünf von sechs. Glück oder Können? "Beides", schmunzelte Gres, der mit seinen beiden Einzelsiegen gegen die soliden Zelluloidartisten Jonas Hofmann (3:2) und Ralf Schwitzgebel (3:0) erheblichen Anteil am Erfolg hatte. Die restlichen Siege schnappten sich Gerhard Chitralla/Merlin Keller im Doppel sowie Chitralla, Heinz Hartwein, Mario Hübinger (2) und Keller (2) im Einzel. "Auch wenn wir gehofft hatten, die Großen noch ein bisschen mehr zu ärgern, können wir zufrieden sein", zog Gres ein positives Vorrunden-Fazit.
ALLGEMEINE ZEITUNG 11.12.2007

Bericht vom Spieltag 01./02.12.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Damen festigen zweiten Platz

Die Tischtennisdamen von Hassia Bingen gewannen ihre beiden Heimspiele am Wochenende überlegen und festigten damit ihren zweiten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Süd.
Gegen den Tabellendritten, dem letztjährigen Erstligisten, Homberger TS überraschte zwar das Ergebnis von 6:1, jedoch war dieser "Kantersieg" auch hoch verdient. Bereits in den Auftaktdoppeln stellten die Hassiatinnen die Zeichen auf Sieg, als Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann (3:2 gegen Tkachova/Gorowska) und Ying Zhang/Julia Lutz (3:0 gegen Li/Olmer) erfolgreich waren. Hassias Nr. 1 Dana Hadacova zeigte in ihren beiden Einzelpartien ihre zurzeit sehr starke Form und gestatte den beiden Homberger Spielerinnen Li Wen Wen (China) und Tetjana Tkachova (Ukraine) keinen Satzgewinn. Ying Zhang schlug ebenfalls ihre Landsfrau Li Wen Wen, nach verlorenem ersten Satz, mit konzentriertem und sicherem Abwehrspiel am Ende deutlich. Yüchun Zimmermann gestatte ihrer Gegnerin Katja Olmer in den drei Sätzen zusammen nicht einmal so viel Punkte, wie es für einen Satzgewinn nötig wäre. Ebenfalls im hinteren Paarkreuz traf Julia Lutz auf die aggressivste Homberger Akteurin, die Polin Magdalene Gorowska, und musste sich ihr, als einzige, in vier Sätzen geschlagen geben.
Nun hieß es am Sonntag gegen den Tabellensechsten SV Neckarsulm nachzulegen, gegen die man in der vergangenen Saison in zwei Begegnungen nur einen Punkt erzielen konnte. Jedoch dieses Mal waren die Spielerinnen von Hassia Bingen von Beginn an deutlich überlegen und siegten verdient mit 6:0. Erneut bewiesen die Hassiatinnen ihre Doppelstärke durch Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann (3:1 gegen Benson/Wahl) und Ying Zhang/Julia Lutz (3:0 gegen Urban/Volz). Dana Hadacova bezwang danach in einem sehr schnellen und offensiv geführten spiel die Schwedin Anna Benson mit 3:1 Sätzen, Ying Zhang hatte bei ihrem Drei-Satz-Sieg gegen die Neckarsulmer Nr. 1 Alexandra Urban keine große Mühe. Am spannendsten verlief die Partie der bisher noch ungeschlagenen Hassiatin Yüchun Zimmermann gegen die sehr unangenehm zu Spielenden Materialspielerin Katrin Wahl von Neckarsulm. In den ersten beiden Sätzen dominierte Katrin Wahl (11:6 und 11:5), ehe Yüchun Zimmermann ihr Spiel etwas umstellte und geduldiger agierte. Dies brachte Ihr am Ende mit dem gewinn der nächsten drei Sätze (11:2/12:10/11:8) einen hart umkämpften 3:2 Erfolg ein. Julia Lutz machte mit ihrem gut herausgespielte 3:1 Satz-Sieg gegen Verena Volz den klaren 6:0 Mannschaftserfolg perfekt.
Nun kommt es am nächsten Samstagabend im Auswärtsspiel beim amtierenden Deutschen Meister TTC Langweid tatsächlich zum "Showdown" der beiden noch verlustpunktfreien Teams in der 2. Bundesliga Süd der Damen.
Einen wichtigen Erfolg erzielten auch die Oberligadamen der Binger Hassia am letzten Vorrundenspieltag bei der SG Speicher-Orenhofen. Die junge dritte Damenmannschaft gewannen ihre Auswärtsbegegnung durch Siege von Ting Xiang/Rabea Becker, Mai Xiang/Clarissa Becker, Mai Xiang (3), Clarissa Becker, Ting Xiang und Isabelle Roos mit 8:3 Spielen und kletterten damit in der Tabelle hoch auf einen Nichtabstiegsplatz. Neue Binger Zeitung 49/2007


Galavorstellung stimmt auf Topspiel ein

Hassia nach Erfolgen am Zweitliga-Doppelspieltag verlustpunktfrei mit nächstem Gegner Spitze

Von Michael Heinze BINGEN Hut ab. Respekt. Alle Achtung. Wie die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen sich der Wochenend-Aufgaben in der Zweiten Bundesliga Süd gegen den Tabellendritten Homberger TS (6:1) und den Sechsten SV Neckarsulm (6:0) entledigt haben, verdient höchste Anerkennung.
Nach den beiden Kantersiegen ist alles bereitet für das Knallerspiel am Samstag (19.30 Uhr) beim TTC Langweid. "Gegen Homberg, das war wirklich überragend", urteilte Hassia-Manager Joachim Lautebach, der vom Auftritt seiner Frauen vor allerdings nur 30 Zuschauern regelrecht entzückt war. "Das war mit das beste Spiele, das ich bis jetzt von denen gesehen habe." Die Galavorstellung der Hassiatinnen ist umso höher zu bewerten, weil der Gegner kein Fallobst darstellte, sondern einen richtig harten Prüfstein.
Angesichts der rundum gelungenen Darbietung fällt es extrem schwer, jemanden herauszuheben. Müsste man sich entscheiden, fiele die Wahl wohl auf Dana Hadacova. Die Tschechin gab eine beeindruckende Kostprobe ihres Könnens ab. In den Einzeln gegen Wen Wen Li und Tetjana Tkachova gestattete sie ihren Gegnerinnen in keinem Satz mehr als sechs Punkte. "Dana hat traumhafte Bälle gespielt", schwärmte Lautebach. Auch im Doppel an der Seite von Yüchun Zimmermann gegen Tkachova/Magdalena Gorowska war Hadacova nach 1:2-Satzrückstand mit 11:2 im Entscheidungssatz erfolgreich. "Am Anfang haben sie sich schwer getan", so Lautebach. "Dann war Zer recht überzeugend." Außerdem punkteten Ying Zhang/Julia Lutz (3:0 gegen Li/Katja Ollmer), Zhang (3:1 gegen Li) und Zimmermann (3:0 gegen Ollmer).
Eine Niederlage erlitt nur Lutz, die gegen Gorowska deutlich in vier Sätzen den Kürzeren zog. "Julia spielt immer zuerst gegen die Nummer drei des Gegners", hielt Lautebach der 22 Jahre alten Geografie-Studentin zugute. "Und Gorowska ist eine ehemalige polnische Nationalspielerin, die in der vergangenen Runde noch auf Position eins bei Absteiger TSV Besse gespielt hat." Der 55-Jährige wörtlich: "Julia spielt genauso gut wie die anderen auch - nur im letzten Satz ist sie beim 2:11 ein bisschen zusammengebrochen."
Gegen Neckarsulm machte die Hassia vor 40 Fans exakt da weiter, wo sie gegen Homberg aufgehört hatte. Die Punkte schnappten Hadacova/Zimmermann und Zhang/Lutz im Doppel sowie Hadacova, Zhang, Zimmermann und Lutz im Einzel. Alles klare Angelegenheit. Nur Zimmermann musste gegen die unorthodoxe Defensivkünstlerin Katrin Wahl bis ans Limit gehen und biss sich gegen die ekligen Noppen außen auf der Rückhand am Ende knapp mit 6:11, 5:11, 11:2, 12:10 und 11:8 durch. "Die Bälle von Wahl kommen so krumm zurück", beschreibt Lautebach. "Aber Yü hat viel Biss gezeigt, weil sie gegen diese Spielerin nicht verlieren wollte und das Ding deswegen noch heimgeholt. Das war stark, wie sie gekämpft hat." Mit einer 11:0-Bilanz im hinteren Paarkreuz und einer 8:0-Bilanz im Doppel mit Hadacova bleibt die gebürtige Chinesin weiter ungeschlagen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 04.12.2007
   
Gefahr für Damen der Hassia am Doppelspieltag
Auf Binger Zweitliga-Frauen warten am Wochenende schwere Aufgaben

Von Michael Heinze BINGEN Mit einem Topteam und einer Mittelfeldformation bekommen es die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen beim anstehenden Doppelspieltag in der Zweiten Bundesliga Süd zu tun: Am Samstag (15.20 Uhr) stellt sich Verfolger Homberger TS in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums vor, am Sonntag (13.50 Uhr) geht es gegen den SV Neckarsulm.
"Vor allem gegen Homberg wird es schwer", ahnt Hassia-Manager Joachim Lautebach. "Die liegen immerhin auf dem dritten Platz mit 8:4 Punkten und haben auch schon gegen das Ausnahmeteam des FC Langweid gespielt." Der 55-Jährige ist davon überzeugt, dass die HTS seinen Frauen gefährlich werden kann. Hombergs Manager Volker Koch hat nach dem freiwilligen Rückzug aus der Eliteliga eine neue, schlagkräftige Formation aufgebaut. "Eine total internationale Truppe, die hoch einzuschätzen ist", so Lautebach. "Da müssen wir schon das Beste bringen und auf hohem Niveau spielen."
Vorne agieren die Hessinnen mit der Chinesin Wen Wen Li sowie Yan Xu aus Singapur, dahinter sind Tetjana Tkachova aus der Ukraine, die Polin Magdalena Gorowska sowie die deutschen Christine Apel und Katja Ollmer gemeldet. Xu ist in dieser Runde jedoch noch kein einziges Mal zum Einsatz gekommen. "Von den Ergebnissen her hat Homberg nicht schlecht gespielt", weiß Lautebach. Dies liege nicht zuletzt daran, dass das Team ähnlich wie die Hassia über "zwei sehr gut funktionierende Doppel" verfüge. Tkachova/Gorowska stehen 4:2, Li/Apel gar 6:0.
"Das wird eine enge Kiste", prophezeit Lautebach. "Ich hoffe dann auch mal, dass ein paar Zuschauer kommen - immerhin ist es ein echtes Spitzenspiel gegen einen Verein, der seit zwölf Jahren mit uns bekannt ist." Einst lieferten sich Hassia und HTS "Riesenspiele um den Aufstieg in die Zweite Liga". Der Tabellensechste Neckarsulm kann spielerisch zwar nicht mit der Hassia mithalten, ist aber dennoch mit Vorsicht zu genießen.
In der vergangenen Runde schnappten die Bingerinnen in zwei Partien (4:6, 5:5, d. Red.) nur einen Punkt gegen den damaligen Aufsteiger, weil Yüchun Zimmermann aus gesundheitlichen Gründen fehlte. Im Vergleich zur Serie 06/07 haben die Neckarsulmerinnen ihr Gesicht verändert.
Hinten agiert jetzt Materialspielerin Kathrin Wahl - mit einer 7:3-Bilanz momentan beste Spielerin beim SVN. "Wir müssen an die Leistungen anknüpfen, die wir bis jetzt gezeigt haben", resümiert Joachim Lautebach. "Wir denken von Spiel zu Spiel - und am 8. Dezember kommt es dann zum Showdown beim FC Langweid."
ALLGEMEINE ZEITUNG 30.11.2007

Berichte der Spielrunde vom 26.11.-02.12.2007

Hassia verlässt Abstiegsplatz

Von Michael HeinzeSPEICHER-ORENHOFEN In der Tischtennis-Oberliga Südwest der Frauen hat Hassia Bingen III den ersten Saisonsieg eingefahren. Nach dem vor allem in der Höhe überraschenden 8:3-Erfolg bei Mitaufsteiger SG Speicher-Orenhofen überwintert das Teenager-Quintett vom Rhein-Nahe-Eck auf einem Nicht-Abstiegsplatz.
Den größten Anteil am Sieg hatte Spitzenspielerin Mai Xiang. Die jüngere Schwester der früheren Binger Zweitliga-Spielerin Meng Xiang gewann nicht nur ihr Doppel an der Seite von Clarissa Becker (12:10, 11:6 und 12:10 gegen Michaela Krumeich-Hengst/Sarah Schröder), sondern punktete auch im Einzel gleich dreimal gegen Schröder (3:1), Krumeich-Hengst (3:0) sowie Bettina Hengst-Endres (3:1). Die restlichen Hassia-Punkte markierten Ting Xiang/Rabea Becker im Doppel (3:0 gegen Hengst-Endres/Christel Schönhofen) sowie Clarissa Becker (3:2 gegen Krumeich-Hengst), Ting Xiang (3:1 gegen Schönhofen) und Isabelle Roos (3:0 gegen Schönhofen).
"Eine geschlossene Mannschaftsleistung", freute sich Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. Folge: Zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt hat der Talentschuppen die Abstiegsplätze verlassen. Rang acht, den die Bingerinnen innehaben, wollen sie bis zum Saisonende nicht mehr abgeben - höchstens gegen eine noch bessere Platzierung. Lautebach geht davon aus, "dass dieser Sieg den Mädchen einen enormen Aufschwung geben kann für die Rückrunde - und dass wir dann noch das eine oder andere Spiel gewinnen werden".
ALLGEMEINE ZEITUNG 04.12.2007
 
1. Damen Verbandsliga Rheinhessen
Hassia Bingen IV - TSG Drais III 6:6. - Edda Klöß/Miriam Lott und Melanie Seligmann/Lucia Fickinger im Doppel sowie Seligmann (2), Fickinger und Lott im Einzel ergatterten die Siege für die Hassia-Frauen, die mit dem Remis gegen das bisherige Schlusslicht sehr gut leben konnten. "Die Draiserinnen sind bei uns in bester Besetzung angetreten und wollten wohl eigentlich gewinnen", berichtete die 64 Jahre alte Materialspielerin Edda Klöß, die gegen die TSG zwar leer ausging, mit einer soliden 7:4-Bilanz im hinteren Paarkreuz die Erwartungen bis jetzt mehr als erfüllt hat. "Mit entscheidend war auch, dass Yoko Heppert bei den Gästen im Doppel sehr stark war."
ALLGEMEINE ZEITUNG 04.12.2007
 
Heimvorteil nicht genutzt
Vendersheim kassiert an eigenen Platten gegen Hassia Bingen ein 6:9

Vom 04.12.2007 dso. Im letzten Spiel der Vorrunde gab es für den TuS Vendersheim in der Tischtennis-Verbandsliga auch die erste Heimniederlage. Gegen Hassia Bingen konnte man diesmal den Heimvorteil nicht nutzen und verlor mit 6:9. "Es war mehr drin für uns", war Teamchef Stefan Kegel deshalb enttäuscht. Die Ursache war klar. "Wenn man hinten keine Punkte holt, dann kann man auch das Spiel nicht gewinnen." Denn die deutlichen beiden ersten Niederlagen im Doppel konnten die Vendersheimer noch korrigieren und gingen sogar mit 3:2 und 4:3 in Führung. Danach riss der Faden etwas und nur der immer stärker aufspielende Jan Meierhöfer sowie Stefan Kegel holten mit ihren zweiten Einzelsiegen noch Punkte. Mit einem ausgeglichen Punktestand zum Ende der Vorrunde kann Vendersheim dennoch recht zuversichtlich in die Rückrunde gehen.
TuS Vendersheim - Hassia Bingen 6:9. - Meierhöfer/Meierhöfer - J. Lautebach/Hartwein 0:3, Altmoos/Sendobry - D. Lautebach/Hübinger 0:3, Kegel/Wolf - Gres/Keller 3:2, Altmoos - D. Lautebach 3:0, Jan Meierhöfer - J.Lautebach 3:2, Wolf - Hartwein 1:3, Kegel - Gres 3:1, Norbert Meierhöfer - Keller 2:3, Sendobry - Hübinger 1:3, Altmoos - J. Lautebach 2:3, Jan Meierhöfer - D. Lautebach 3:1, Wolf - Gres 1:3, Kegel - Hartwein 3:2, Norbert Meierhöfer - Hübinger 0:3, Sendobry - Keller 2:3.

ALLGEMEINE ZEITUNG 04.12.2007

BfV ist sicher auf Rang sechs
Von Michael Heinze VENDERSHEIM/WACKERNHEIM Nach dem 9:6-Sieg beim Tabellenachbarn TuS Vendersheim steht fest, dass Hassia Bingen die Vorrunde in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen mindestens als Tabellensechster abschließen wird. Theoretisch könnte die Hassia sogar noch den TSV Wackernheim II überholen, der dem Titelaspiranten DJK/RW Finthen in eigener Halle überraschend deutlich mit 1:9 unterlag.
TuS Vendersheim - Hassia Bingen 6:9. - Obwohl die Binger ohne Gerhard Chitralla im vorderen Paarkreuz nur einen Punkt durch Jürgen Lautebach holten, der im Spitzeneinzel gegen Michael Altmoos in fünf Sätzen triumphierte, entführten sie beide Punkte aus dem Weindorf. Entscheidend war vor allem das starke hintere Paarkreuz, wo Mario Hübinger und Merlin Keller jeweils doppelt punkteten. In der Mitte steuerten Heinz Hartwein und Christoph Gres je einen Zähler bei, dazu kamen zwei glatte Dreisatzsiege im Doppel durch Jürgen Lautebach/Hartwein und Dominik Lautebach/Hübinger. "Ich denke schon, dass der junge Merlin Keller eine Bereicherung für unser Team ist", sagte Hassia-Kapitän Gres. "Er hat ja auch in der zweiten Mannschaft in der Kreisliga noch nichts verloren. Wenn er in der Rückrunde eventuell die Chance bekommt, fest oben zu spielen, sollte das klappen." Wer für Keller aus der Mannschaft rausgehen würde, sei noch unklar. "Fest steht, dass wir nicht mit sieben Mann spielen werden."
ALLGEMEINE ZEITUNG 04.12.2007

Bericht vom Spieltag 24.11.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Klarer Sieg der Tischtennis - Damen

Am kommenden Wochenende stehen zwei Heimspiele auf dem Programm

Am jüngsten Spieltag der 2. Damen Bundesliga Süd gewannen die Spielerinnen von Hassia Bingen beim Tabellenvorletzten der Spvgg/DJK Wolframs-Eschenbach klar und deutlich mit 6:0 Spielen. Nur eine Stunde dauerte die Spielzeit der einseitigen Begegnung, in der die Heimmannschaft aus Franken lediglich drei Satzerfolge erzielen konnte.
Die Hassiatinnen Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann gaben bei ihrem Doppelsieg einen Satz ab, Ying Zhang/Julia Lutz gewannen 3:0. Nach zwei deutlichen Drei-Satz-Siegen von Dana Hadacova und Ying Zhang stand es nach etwas mehr als einer halben Stunde bereits 4:0 für Bingen. Yüchun Zimmermann siegte in ihrer Partie ebenfalls mit 3:0 und erhöhte somit für die Hassiatinnen auf 5:0. Nur Julia Lutz musste in ihrem Einzel über die vollen fünf Sätze gehen. Man merkte ihrem Spiel an, das nach einem nötigen Holzwechsel noch nicht ganz die Sicherheit zurückgekehrt ist. Allerdings machte Sie dies mit Einsatz und Siegeswillen mehr als wett und entschied den entscheidenden fünften Satz, nach Abwehr eines Matchballes mit 12:10 Punkten für sich und ihr Team.
Nun kommt es am nächsten Samstag zum Topspiel der Zweiten Bundesliga Süd zwischen dem Tabellenzweiten Hassia Bingen (12:0 Punkte) und dem Dritten Homberger TS (8:4 Punkte). Die letztjährige Erstligamannschaft aus Hessen zog am Ende der vergangene Saison freiwillig in die Zweite Liga zurück und schickt nun ein internationales und sehr spielstarkes Team ins Rennen. Im vorderen Paarkreuz spielt die neu aus China gekommene Li Wen Wen und die ukrainische Nationalspielerin Tetjana Tkachova. Auf den Positionen drei und vier bekommen es die Hassiatinnen mit der Polin Magdalena Gorowska und der erfahrenen hessischen Auswahlspielerin Christine Apel zu tun.
Dies verspricht eine knappe und spannende Partie am Samstag 01. Dezember um 15.30 Uhr in der Turnhalle des Stefan-George-Gymnasium zu werden. Am Sonntag (14.00 Uhr) folgt dann in der gleichen Halle das zweite Heimspiel der Hassia-Damen an diesem Wochenende gegen den SV Neckarsulm, gegen die man in der letzten Saison als einzige Mannschaft keinen Sieg einfahren konnte.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 48/07


  Kellerkind ist keine Gefahr
Hassia-Frauen lösen Pflichtaufgabe

Von Michael Heinze WOLFRAMS-ESCHENBACH Mit Bravour haben die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen in der Zweiten Bundesliga ihre Pflichtaufgabe bei Kellerkind DJK Wolframs-Eschenbach gelöst. Vor 45 Zuschauern machte das Topteam vom Rhein-Nahe-Eck nicht viel Federlesen und setzte sich klar und deutlich mit 6:0 durch.
"Es war der erwartet klare Sieg", kommentierte Hassia-Manager Joachim Lautebach. "Die Anfahrt hat dreimal so lange gedauert wie die ganze Partie." Die währte nämlich nur exakt 60 Minuten. Ein einziges Spiel gab es, da kam so etwas wie Spannung auf. Ja, dieses Match war am Ende gar ein richtiger "Hitchcock".
Die Rede ist von dem Duell zwischen Annika Borsos und Julia Lutz Aber auch hier setzte sich die Aktrice im Hassia-Leibchen nach äußerst wechselvollem Spielverlauf am Ende mit 10:12, 11:6, 11:1, 7:11 und 12:10 durch. Wobei Lutz im Entscheidungssatz bereits mit 9:5 geführt hatte, ehe sie ein wenig den Faden verlor. "Aber sie hat das Ding dann trotzdem noch heimgeschaukelt", freute sich Lautebach ob der Nervenstärke der Geographie-Studentin.
Das Doppel Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann behielt gegen Anna Baklanova/Carina Gallbrecht in 3:1-Sätzen die Oberhand. Ansonsten gingen sämtliche Spiele in drei Sätzen an die Bingerinnen, die davon profitierten, dass die DJK ohne Jaroslava Vesela, Lily Yip und Veronika Hasilova aufgelaufen war. Wobei man wissen muss, dass die beiden Letztgenannten in dieser Runde noch gar nicht zum Einsatz gekommen sind. Hadacova gewann ihr Einzel gegen Carolin Frey ebenso glatt wie Zimmermann ihres gegen Gallbrecht.
Den Vogel aber schoss eindeutig Ying Zhang ab. Die Defensivspezialistin gönnte sowohl im Einzel gegen Baklanova (11:5, 11:2, 11:2) als auch im Doppel mit Lutz gegen Frey/Borsos (11:1, 11:4, 11:3) den Damen auf der anderen Seite der Platte in drei Sätzen nur so wenig Punkte, dass die damit zusammengerechnet noch nicht einmal einen Satz gewonnen hätten. "Zhang wurde nicht gefordert", erkannte Lautebach. "Denn Baklanova kann gegen Abwehr nicht so gut spielen."
ALLGEMEINE ZEITUNG  

Nach vier Wochen greifen Hassia Damen wieder an
Zweitliga-Tischtennis-Team gastiert bei Aufsteiger Wolframs-Eschenbach

Von Michael Heinze BINGEN Nach vierwöchiger Zäsur stehen die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen in der Zweiten Bundesliga Süd vor einer vermeintlich leichten Aufgabe. Als Gast von Aufsteiger DJK Wolframs-Eschenbach ist das Team um Spitzenspielerin Dana Hadacova am Samstag um 18.30 Uhr turmhoher Favorit.
"Für uns ist dieser Gegner schwer einzuschätzen", macht Hassia-Manager Joachim Lautebach deutlich. "Ich kenne die Mannschaft überhaupt nicht. Aber wenn man die Leistungen der bisherigen Saison zugrunde legt, wäre alles andere als ein Sieg eine Riesenenttäuschung - das muss man schon so sehen." Der 55-Jährige wörtlich: "Ich gehe davon aus, dass unsere Mannschaft nach der langen Spielpause noch weiß, worum es geht - und den Gegner nicht unterschätzt. Wenn bei uns alle ihre normale Form bringen, dürfte auch nichts anbrennen."
Das gilt umso mehr, wenn man sich die beeindruckende Erfolgsserie der Hassiatinnen vor Augen führt. Seit dem 29. Oktober vergangenen Jahres gab es keine einzige Punktspielniederlage mehr. In dieser Zeit schafften die Zhangs und Zimmermanns in 18 Partien 16 Siege und zwei Unentschieden. Angesichts solch einer Bilanz könnten die Zelluloid-Artistinnen aus Wolframs-Eschenbach glatt neidisch werden. Die Formation aus dem 3000-Einwohner-Städtchen in der Nähe von Ansbach rangiert mit 0:8 Zählern auf dem vorletzten Platz. Da am Saisonende drei Mannschaften in die Regionalliga runter müssen, haben die Mittelfranken keine besonders großen Chancen, dem Abstieg zu entrinnen. Am bekanntesten im "Team der Namenlosen" ist noch die an Position eins geführte Tschechin Anna Baklanova. "Mit Viktoria Wombach hat Baklanova in der Ersten Liga gespielt", weiß Lautebach. Darüber hinaus tragen die US-Amerikanerin Lily Yip, die Tschechinnen Jaroslava Vesela und Veronika Hasilova sowie Carolin Frey und Annika Borsos das DJK-Leibchen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 23.11.2007

Berichte der Spielrunde vom 19.11.-25.11.2007

Hassia doppelt gegen Finthen
Bingen siegt gegen "Zweite"/Pleite gegen "Erste"

Von Michael Heinze. Hassia Bingen musste gleich zweimal gegen die DJK/RW Finthen ran. Dem glatten 9:0 gegen die Finther "Zweite" folgte ein 4:9 gegen die Finther "Erste".
Hassia Bingen - DJK /RW Finthen II 9:0. - Die Finther präsentierten sich in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums ohne Falko Sparr, Lothar Kohl und Ingo Schwarz mit einer nur bedingt verbandsligatauglichen Mannschaft. So war die Messe rasch gelesen. Das einzige halbwegs enge Match war der Fünfsatzsieg von Dominik Lautebach/Mario Hübinger gegen Martin Stollenwerk/Christian Binnefeld. In den restlichen acht Partien gaben die Binger insgesamt nur vier Sätze ab. Als Gewinner verließen die Platte: Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein, Gerhard Chitralla/Christoph Gres, Jürgen Lautebach, Chitralla, Dominik Lautebach, Gres, Hartwein und Hübinger. Für Chitralla war es eine kleine Premiere - der Materialspieler feierte im zehnten Anlauf endlich den ersten Einzelsieg.
Hassia Bingen - DJK/RW Finthen 4:9. - "Wir haben uns gegen den Aufstiegsanwärter ganz gut verkauft", befand Hassia-Kapitän Gres. "Es waren vielleicht noch ein, zwei Pünktchen mehr möglich. Aber ein Sieg war für uns nicht drin." In den entscheidenden Situationen wirkten die Finther jedoch einen Tick abgebrühter. Das bekam auch Gres selbst zu spüren, als er "Aufschlag-König" Holger Stanke im fünften Satz mit 9:11 unterlag. Die Hassia-Punkte markierten nach zwischenzeitlichem 0:5-Rückstand Dominik Lautebach (3:2 gegen Stanke), Hartwein (3:1 gegen Volkhard Beier), Hübinger (3:0 gegen Markus Plum) sowie Jürgen Lautebach (3:2 gegen Walter Weil).


1. Verbandsliga Damen
Hassia Bingen IV - TuS Gabsheim 4:7. - Beim Stand von 0:4 sah es nach einer klaren Sache für die favorisierten Gäste aus. Aber dank der Siege von Edda Klöß (3:0 gegen Alexandra Hahn und 3:0 gegen Pia Sigmann), Janine Raese (3:2 gegen Andrea Schüßler) sowie Miriam Lott (3:0 gegen Hahn) zogen sich die Bingerinnen achtbar aus der Affäre - zumal sie aus beruflichen Gründen mit Melanie Seligmann auf ihre mit Abstand beste Spielerin verzichten mussten und zudem Lucia Fickinger durch eine starke Erkältung arg geschwächt war.
TSV Flörsheim-Dalsheim II - Hassia Bingen IV 4:7. - Nach dem 1:4-Rückstand gelangen den Bingerinnen sechs Siege in Folge durch Seligmann (2), Klöß (2), Lott, Raese sowie das Doppel Lott/Klöß. "Beide Mannschaften waren nicht komplett", berichtete Miriam Lott im Anschluss an den vierten Saisonsieg. "Wir haben ohne die erkrankte Lucia Fickinger gespielt, die Gastgeberinnen ohne Heide Milch."
ALLGEMEINE ZEITUNG 27.11.2007
 
Berichte der Spielrunde vom 12.11.-18.11.2007

Volles Programm im Tischtennis

Ein volles Spielprogramm gab es am vergangenen Wochenende für die Tischtennis-Mannschaften der Damen von Hassia Bingen auf überregionaler Ebene. Das Regionalligateam konnte dabei den Abstand zu den beiden Abstiegsplätzen auf fünf Punkte erhöhen und sich ins Mittelfeld absetzen. Sie gewannen gegen das Tabellenschlusslicht SF Nistertal in Bingen mit 8:5, mussten sich aber am darauf folgenden Sonntag dem Tabellendritten TTF Frankenthal deutlich mit 0:8 geschlagen geben. Auch in diesen beiden Partien setzte sich die bereits seit vielen Wochen durchlaufende Krankheits- und Verletzungsmisere fort. Neben der verletzt ausfallenden Mannschaftsführerin Petra Steyer und der Langzeit erkrankten Diana Sharif, waren diesmal Andrea Welz (mit gerade überstandenen Grippe) und ihre ebenfalls 17-jährige Teamkollegin Silvana Gendritzki (Mittelohrentzündung) stark beeinträchtigt. Dennoch konnten beide Akteurinnen, durch einen starken Willen und enormen Kampfgeist, zum Sieg am Samstag mit beitragen. Die Hassia-Punkte erzielten: Julia Minor/Nadja Hoffmann im Doppel, sowie Andrea Welz (3), Silvana Gendritzki (1), Julia Minor (2) und Nadja Hoffmann (1) in den Einzelspielen. Am Sonntag reichte allerdings die Kraft und Konzentration nicht mehr aus, um dem routinierten Team aus Frankenthal ernsthaft Paroli bieten zu Können. Wenn man bedenkt, dass die zweite Damenmannschaft kaum einmal in Bestbesetzung antreten konnte, ist die Vorrundenbilanz mit 7:11 Punkten noch ganz zufriedenstellend.
Auch die 3. Damenmannschaft von Hassia Bingen musste in den letzten fünf Partien gleich vier Mal auf ihre etatmäßige Nr. 2 aus gesundheitlichen Gründen verzichten. Das es damit der diesjährige Aufsteiger, die als reine Jugendmannschaft (Alter zwischen 15 und 17 Jahre) in der vierthöchsten Damenspielklasse starten, sehr sehr schwer haben wird, spiegelt sich in den bisherigen Ergebnissen wieder. Dennoch zeigte das Team mit einer guten Moral und geschlossenem Mannschaftsgeist auch an diesem Wochenende wieder ihr Potential. Am Samstag hieß der Gegner TSV Flörsheim-Dalsheim, dem Absteiger aus der Regionalliga, eine sehr spielstarke Mannschaft. Die knappe 5:8 Niederlage der Hassiatinnen spiegelt sich auch in den Satzergebnissen von 24:30 Sätzen wieder. Gleich vier Partien wurden, zum Teil unglücklich, im fünften Satz verloren. Die Hassia-Punkte erzielten: Ting Xiang/Rabea Becker, Mai Xiang (1), Ting Xiang (1) und die an diesem Tag überragende Spielführerin Isabelle Roos (2).
Wer nun am frühen Sonntagmorgen dachte das die jungen Hassia-Mädchen, nach wiederholter knapper Niederlage und somit erneut ohne Punktgewinn, beim Tabellendritten ASG Altenkirchen den "Kopf in den Sand stecken" würden, sah sich geteucht. Angeführt von einer überragenden Nr. 1 im Team Mai Xiang (3), die in Einzel und Doppel an der Seite von Isabelle Roos, ungeschlagen blieb, konnten alle vier Akteurinnen der Hassia eine sehr gute Leistung abrufen. Die weiteren Punkte erzielten Ting Xiang (1), Isabelle Roos (1) und das zweite Doppel Ting Xiang/Rabea Becker zum überraschenden und gefeierten 7:7 Unentschieden. Hieraus sollte und wird das junge Hassia-Team Zuversicht und Kraft schöpfen für das wichtige und letzte Vorrundenspiel am 01. Dezember 2007 bei der SG Speicher-Orenhofen, einem Konkurrenten gegen den Abstieg, der nur einen Punkt mehr auf seinem Konto aufweist.
Für die 1. Damenmannschaft geht es nun am nächsten Samstag mit der Auswärtspartie beim fränkischen Aufsteiger Spvgg/DJK Wolframs-Eschenbach in der 2. Bundesliga wieder um wertvolle Punkte an der Tabellenspitze.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 46/07


Zweitliga-Reserve schlägt SF Nistertal

Hassias Regionalliga-Tischtennispielerinnen holen erwarteten Pflichtsieg/Pleite gegen Titelkandidat

Von Michael Heinze BINGEN Mit einer durchwachsenen Bilanz von 7:11 Punkten hat Hassia Bingen II die Vorrunde in der Tischtennis-Regionalliga Südwest der Frauen abgeschlossen. Zwar setzte es gegen Titelkandidat TTF Frankenthal eine derbe 0:8-Pleite, dafür schaffte die Zweitliga-Reserve gegen das sieglose Schlusslicht Sportfreunde Nistertal einen wichtigen 8:5-Erfolg.
Hassia Bingen II - SF Nistertal 8:5. - Den größten Anteil am Sieg hatte Andreas Welz. Die 158 Zentimeter kleine Wörrstädterin, die einmal in der Bundesliga spielen will, schaffte als einzige Bingerin drei Einzelsiege: 3:1 gegen Yvonne Nadler, 3:1 gegen Iveta Moravanska und 3:2 gegen Tina Burbach. Zwei Siege schnappte sich Julia Minor, während Silvana Gendritzki und Nadja Hoffmann je einen Punkt beisteuerten. Hoffmann gewann dazu noch ihr Doppel mit Minor gegen Burbach/Daliah Alhäuser - das mit 11:2 im vierten Satz deutlich. "Das war der erwartete Pflichtsieg, wobei es ein relativ enges Spiel war", so Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. " Jetzt stehen wir im gesicherten Mittelfeld, da brennt nichts an."
Hassia Bingen II - TTF Frankenthal 0:8. - Gegen die bärenstarken Vorderpfälzerinnen gab es für die Hassia nichts zu erben. Ganz nah am Sieg war nur das Doppel Minor/Hoffmann, das gegen Yvonne Mayr/Lisa Herbach mit 11:9, 3:11, 11:6, 10:12 und 10:12 unterlag. Ansonsten gingen sämtliche Partien in drei Sätzen verloren. Nur Gendritzki schaffte beim 1:3 gegen Mayr überhaupt noch einen Satzgewinn. "Dass es schwer wird, war klar", so Lautebach. "Die Höhe der Niederlage hat mich überrascht. Aber es läuft auch nicht so bei uns, weil einige Spielerinnen immer noch nicht richtig fit sind." Der 55-Jährige war froh, dass Gendritzki überhaupt mitmischen konnte, "weil sie Antibiotika schluckt".

ALLGEMEINE ZEITUNG 20.11.2007

Talente punkten etwas überraschend
Hassia III kehrt aus Altenkirchen mit 7:7 zurück

Von Michael Heinze BINGEN Im Kampf gegen den Abstieg aus der Tischtennis-Oberliga Südwest der Frauen hat Hassia Bingen III beim Tabellendritten ASG Altenkirchen überraschend gepunktet. Auch beim 5:8 als Gast des Tabellenvierten TSV Flörsheim-Dalsheim hielt das Teenager-Quartett prima mit.
TSV Flörsheim-Dalsheim - Hassia Bingen III 8:5. - Nicht weniger als sieben Partien wurden erst im fünften Satz entschieden - nur drei davon gewann die Hassia durch Ting Xiang/Rabea Becker (gegen Simone Klinger/Rebecca Matthes), Isabelle Roos (gegen Sina Selzer) und Mai Xiang (gegen Astrid Scheufele). Glatt in drei Sätzen setzten sich Ting Xiang gegen Matthes (11:4, 11:5, 11:4) sowie Roos gegen Scheufele (15:13, 12:10, 12:10) durch. "Gegen diese routinierte Mannschaft war noch mehr drin", urteilte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. "Aber es ist etwas unglücklich gelaufen."
ASG Altenkirchen - Hassia Bingen III 7:7. - Hätte Ting Xiang ihr erstes Einzel nach 2:1-Satzführung gegen Yvonne Heidepeter nicht unglücklich mit 9:11 im Entscheidungssatz verloren, wären die Hassiatinnen im Westerwald mit 4:0 in Führung gegangen. Das wäre mehr als die halbe Miete für den ersten Saisonsieg gewesen. So reichte es nach Erfolgen von Ting Xiang/Becker und Mai Xiang/Roos im Doppel sowie Mai Xiang (3), Roos und Ting Xiang im Einzel immerhin zu einem respektablem Remis. Wie ausgeglichen es war, sieht man am Satzverhältnis von 27:27. "Ehrlich gesagt hatten wir mit diesem Punktgewinn nicht gerechnet", gestand Lautebach. "Aber bei einigen unserer Mädchen ist scheinbar der Knoten geplatzt. Ich freue mich, dass Mai Xiang mit drei Einzelsiegen endlich ihr Potenzial abrufen konnte." Lautebach erhofft sich durch das Unentschieden Auftrieb für das Vorrunden-Finale am Samstag, 1. Dezember, 15.30 Uhr, beim Abstiegskampf-Rivalen SG Speicher-Orenhofen. In der Rückrunde kommt die Hassia-Dritte dann in den Genuss, sieben der neun Partien in eigener Halle bestreiten zu dürfen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 20.11.2007

TSV-Ladies punkten voll
Flörsheim-Dalsheimer Doppelsieg gegen Bingen und Speicher-Orenhofen

Von jos. Zwei Spiele, zwei Siege für die Damen des Tischtennis-Südwestoberligisten TSV Flörsheim-Dalsheim: Dem 8:5 gegen die "Dritte" von Hassia Bingen ließen die Wonnegauerinnen einen 8:4-Triumph über die SG Speicher-Orenhofen folgen. Verdienter Lohn war der Sprung auf Platz vier. Klar, dass Simone Klinger eine positive Wochenend-Bilanz zog: "Vier Punkte sind eine klasse Leistung", freute sich die TSV-Spitzenspielerin.
TSV Flörsheim-Dalsheim - Hassia Bingen III 8:5. - "Ein erwarteter Sieg", kommentierte Simone Klinger den Derby-Erfolg. Nach ausgeglichenen Doppeln (Sieg von Scheufele/Selzer) gewannen die TSV-Damen durch Simone Klinger, Rebecca Matthes und Astrid Scheufele die ersten drei Einzel zum 4:1-Zwischenstand. "Dies war praktisch die Vorentscheidung", fand Klinger. Sie hinterließ mit insgesamt drei gewonnenen Einzeln im Flörsheim-Dalsheimer Lager den besten Eindruck. Die weiteren TSV-Zähler markierten Sina Selzer und Rebecca Matthes, die mit ihrem 3:0-Erfolg gegen Rabea Becker beim Stande von 7:5 zur Matchwinnerin avancierte.
ALLGEMEINE ZEITUNG 20.11.2007

Milch hofft auf optimale Ausbeute
Von jos. So ein Umbruch benötigt Zeit. Fünf Spiele haben die Tischtennis-Frauen von Oberligist TSV Flörsheim-Dalsheim bislang ausgetragen, mehr als zwei Siege und zwei Remis sollten der vor zwei Jahren in der Oberliga noch so dominanten Mannschaft nach dem Regionalliga-Auf- und Abstieg bislang aber nicht gelingen. Und auch wenn es am Wochenende gleich doppelt an die Platten geht: Mit drei Zählern wäre Heike Milch zufrieden.
Am Samstag erwarten die Flörsheim-Dalsheimerinnen in eigener Halle zunächst Hassia Bingen III, ehe sonntags die SG Speicher/Orenhofen ihre Visitenkarte in der Bindestrichgemeinde abgibt. "Wir könnten mit drei Zählern ganz gut leben", gibt sich TSV-Spielführerin Heike Milch bei ihrem Ausblick zurückhaltend, obwohl beide Gegner in der Tabelle weit unten platziert sind. Natürlich, schiebt sie nach, "wir wollen beide Begegnungen gewinnen". Aber wenn´s dem um die Youngster Rebecca Matthes und Sina Selzer neu formierten Team eben nicht gelingt, wäre es kein Beinbruch.
ALLGEMEINE ZEITUNG 16.11.2007

1. Damen-Verbandsliga
Von Michael Heinze RHEINHESSEN Durch einen glatten 7:0-Sieg gegen Abstiegskandidat SV Rheingold Hamm II hat die TSG Heidesheim ihre blütenweiße Weste in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen weiter sauber gehalten und gewahrt. Der TTC Bubenheim erkämpfte beim TuS Gabsheim ein achtbares 6:6, während das vierte Team von Hassia Bingen beim 2:7 gegen die TSG Drais II chancenlos war.
Hassia Bingen IV - TSG Drais II 2:7. - Nur Melanie Seligmann/Lucia Fickinger im Doppel sowie Edda Klöß im Einzel verließen auf Seiten der Hassia die Platte als Sieger. "Wir haben einige Spiele im fünften Satz verloren", analysierte Bingens Ass Melanie Seligmann. "Unnötig war, dass ich beide Einzel gegen Kathrin Schanz und Karin Dietrich verloren habe. Aber wir hatten nicht wirklich mit diesen Punkten gegen diesen Gegner gerechnet. Es ist nicht so dramatisch, dass wir verloren haben - auch wenn die Draiserinnen mit Ersatz angetreten sind."
ALLGEMEINE ZEITUNG 21.11.2007

Berichte der Spielrunde vom 05.11.-11.11.2007

Dicke Packung für die Hassia

Tischtennis-Frauen verlieren in Regionalliga 1:8 gegen Saarbrücken II
Von Michael Heinze BINGEN Die von Personalsorgen gebeutelten Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen II haben in der Regionalliga Südwest eine 1:8-Packung gegen die Zweitliga-Reserve des ATSV Saarbrücken kassiert. "Wenn man sieht, dass wir von sieben gemeldeten Spielerinnen gerade noch anderthalb zur Verfügung hatten, dann ist diese klare Niederlage verständlich", kommentierte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach.
"Seit ein paar Wochen treffen uns Verletzungspech und Krankheiten unheimlich hart. Und in der Regionalliga kann man so etwas nicht kompensieren. Für mich ist das aber kein Beinbruch, denn mit dem Abstieg haben wir trotzdem nichts zu tun." Auch wenn nach einer Magnetresonanztomografie fest steht, dass die Waldalgesheimerin Petra Steyer in der Vorrunde gar nicht mehr mitmischt, hält Lautebach ("Wir durchschreiten mit der zweiten und dritten Mannschaft im Moment eine Talsohle") sein Team für stark genug, um am Ende den angestrebten "guten Mittelfeldplatz" zu erreichen.
Gegen Saarbrücken war Nadja Hoffmann die einzige topfitte Stammspielerin der Hassia. An der Seite von Andrea Welz gewann die Ex-Draiserin ihr Doppel gegen Judith Philippi/Filothea Papadopoulos mit 11:8, 10:12, 15:13 und 11:8. Im Einzel verkaufte sich Hoffmann im vorderen Paarkreuz gut, verpasste beim 6:11 im Entscheidungssatz gegen Elena Süs nur knapp ein Erfolgserlebnis.
"Andrea Welz hätte ihre Einzel trotz Trainingsrückstand gewonnen, wäre sie nicht gesundheitlich ziemlich geschwächt gewesen", sagte Lautebach. Die Schwestern Mai und Ting Xiang, die als Ersatzspielerinnen in die Bresche gesprungen waren, fügten sich trotz Niederlagen gut ein.
Jetzt will die Hassia alles mobilisieren, um wenigstens am Samstag (15.30 Uhr) im Duell mit Schlusslicht Sportfreunde Nistertal zwei wichtige Punkte zu schnappen.

ALLGEMEINE ZEITUNG 16.11.2007

Berott ist der Beste

Wackernheimer ist Kreismeister im Tischtennis

Von Michael Heinze STADECKEN-ELSHEIM Marcus Berott hat den Binger Tischtennis-Kreismeisterschaften seinen Stempel aufgedrückt. In der Selztalhalle setzte sich der Verbandsliga-Spieler des TSV Wackernheim bei den Herren A im Einzel wie auch im Doppel ohne große Mühe durch.
Im Endspiel hielt sich Berott den blutjungen Dennis Buchwald vom Zweit-Verbandsligisten DJK Büdesheim in 3:0-Sätzen von der Pelle. Der Routinier zog die schnellsten Topspins in der Halle. Mit seinem kompromisslosen Offensivgebaren gewann Berott auch die Sympathien von Cheforganisator Horst Schmitt. "Der schießt aus allen Lagen", staunte der 74-Jährige . Dass Buchwald es ins Finale schaffte, war in den Augen des Bubenheimers "eine Riesenüberraschung".
Erstaunt zeigte sich Horst Schmitt, dass Oliver Klose und Christian Just aus dem Wackernheimer Oberliga-Team nicht auf einen Treppchenplatz kletterten. "Klose ist in der Vorrunde hängen geblieben. Just ist in der Runde der letzten 16 ausgeschieden." Hassia-Newcomer Merlin Keller flog wie Dominik Lautebach im Viertelfinale raus. Im Doppel triumphierte Berott an der Seite seines Mannschaftskollegen Herbert Barthen. Das 3:1 im Finale gegen die eingespielte Binger Kombination Dominik Lautebach/Mario Hübinger war nicht zu erwarten. In der Punkterunde spielen Berott/Barthen nicht zusammen. Marathon-Mann des Tages war der Essenheimer Guido Herlert. Er wirkte gleich bei drei Konkurrenzen mit. Im Finale der Herren B Klasse fehlte dem 40-Jährigen dann aber beim 0:3 die Power.
Die Doppelkonkurrenz entschieden Helmut Zwicker-Hauser und Andreas Rudolf für sich. Bei den Frauen machten die jungen Wilden den Sieg unter sich aus. Maxi Eppelmann setzte sich im Finale gegen ihre Heidesheimer Kameradin Rabea Sauer durch. Dank der sehr guten Beteiligung war das Niveau sehr ordentlich. Es wäre noch besser gewesen, hätten vier Oberliga-Spieler des TSV Wackernheim nicht in Abwesenheit geglänzt. "Aber Stippich, Mallmann & Co. hatten ihre Qualifikation für die Rheinhessen-Meisterschaften schon in der Tasche und wollten den anderen keinen Platz wegnehmen", so der Cheforganisator, der die Seniorenkonkurrenzen künftig separat ausspielen will.
TischtennisKreismeisterschaften 2007 in Stadecken-Elsheim
Herren A Einzel: 1. Marcus Berott (TSV Wackernheim), 2. Dennis Buchwald (DJK Büdesheim), 3. Christopher Reinnig (TSV Wackernheim) und Mario Hübinger (Hassia Bingen). - Herren A Doppel: 1. Marcus Berott/Herbert Barthen (TSV Wackernheim), 2. Dominik Lautebach/Mario Hübinger (Hassia Bingen), 3. Oliver Klose/Christopher Reinnig (TSV Wackernheim) und Christian Just/Merlin Keller (TSV Wackernheim/Hassia Bingen). - Herren B Einzel: 1. Christopher Reinnig (TSV Wackernheim), 2. Guido Herlert (Spvgg. Essenheim), 3. Andreas Rudolf (TTC Bubenheim) und Klaus Sommer (Hassia Kempten). - Herren B Doppel: 1. Helmut Zwicker-Hauser/Andreas Rudolf (TSV Stadecken-Elsheim/TTC Bubenheim), 2. Guido Herlert/Christopher Reinnig (Spvgg. Essenheim/TSV Wackernheim), 3. Klaus Sommer/Rüdiger Adams (Hassia Kempten) und Wolfgang Eick/Stefan Zimmer (TSV Stadecken-Elsheim). - Herren C Einzel: 1. Ralf Henzig (SV Münster-Sarmsheim), 2. Oliver Thehos (TSG Welgesheim), 3. Benjamin Thehos (TSG Welgesheim) und Leander Meckel (TSG Heidesheim). - Herren C Doppel: 1. Thehos/Thehos (TSG Welgesheim), 2. Danzer/Henzig (SV Münster-Sarmsheim), 3. Nickel/Andreas (TTC Bubenheim/TuS Jugenheim) und Stolzenfels/Meckel (TSV Stadecken-Elsheim/TSG Heidesheim). - Herren D Einzel: 1. Peter Schmitt (DJK Büdesheim), 2. Christian Weingärtner (TTC Ockenheim), 3. Ralf Kollmus (Spvgg. Essenheim) und Oliver Kerstin (Hassia Kempten). - Herren D Doppel: 1. Schmitt/Baumann (DJK Büdesheim/TSV Sponsheim), 2. Schiffer/Schiffer (TSV Nieder-Hilbersheim), 3. Schmitt/Weingärtner (TTC Ockenheim) und Speth/Bollenbach (Wackernheim/Ockenheim). - Herren Ü 40 : 1. Guido Herlert (Spvgg. Essenheim), 2. Christian Oder (TSG Groß-Winternheim), 3. Holger Speth (TSV Wackernheim) und Heinz Hartwein (Hassia Bingen). - Herren Ü 40 Doppel: 1. Helmut Feldmann/Helmut Zwicker-Hauser (TSV Stadecken-Elsheim), 2. Herbert Barthen/Holger Speth (TSV Wackernheim), 3. Peter Stolzenfels/Hans-Jürgen Mann (TSV Stadecken-Elsheim) und Guido Herlert/Udo Nickel (Spvgg. Essenheim/TTC Bubenheim). - Herren Ü 50: 1. Heinz Hartwein (Hassia Bingen), 2. Helmut Zwicker-Hauser (TSV Stadecken-Elsheim).- Herren Ü 60: 1. Siegfried Just (TSV Wackernheim), 2. Dieter Steinbrenner (TuS Jugenheim), 3. Willi Wagner (Spvgg. Essenheim) und Horst Schmitt (TTC Bubenheim). - Damen A Einzel: 1. Maxi Eppelmann (TSG Heidesheim). 2. Rabea Sauer (TSG Heidesheim), 3. Rabea Becker (Hassia Bingen) und Isabelle Roos (Hassia Bingen). - Damen A Doppel: 1. Maxi Eppelmann/Amelie Mayer (TSG Heidesheim), 2. Sonja Berott/Gabriele Kunert (TSV Wackernheim), 3. Rabea Becker/Isabelle Roos (Hassia Bingen). - Damen B Einzel: 1. Marie Luise Kordes (TTC Bubenheim).

ALLGEMEINE ZEITUNG 13.11.2007

Hassia-Frauen in Oberliga unter Druck
Von Michael Heinze BINGEN Sechstes Spiel, fünfte Niederlage: Die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen III sehen in der Oberliga Südwest weiterhin kaum Land. Auch gegen die TTF Konz gab es eine deutliche 3:8-Niederlage. Mit 1:11 Punkten bleibt das Teenager-Quintett Vorletzter. "Vom Ergebnis her war es sehr deutlich", resümierte Hassia-Trainer Frank Liesenfeld. "Aber wenn man sich den Spielverlauf betrachtet, sieht man, dass wir nur ein Spiel in drei Sätzen verloren haben - alles andere waren Vier- oder Fünf-Satz-Spiele. Leider hatten wir oftmals nicht das nötige Glück" Ting Xiang und Isabelle Roos zwangen jeweils die Konzer Nummer vier, Birgit Hostert, in die Knie. Den dritten Hassia-Punkt steuerte das Doppel Ting Xiang/Rabea Becker bei - durch ein 6:11, 11:8, 11:4 und 17:15 gegen Kerstin Großmann/Hostert.
ALLGEMEINE ZEITUNG 13.11.2007

SV-Frauen fegen die Hassia weg

Vom 14.11.2007 csr/jos. Die Tischtennis-Frauen des SV Rheingold Hamm eilen in der Verbandsliga von Sieg zu Sieg. Auch Hassia Bingen IV erwies sich jetzt als kein echter Gegner - 7:0.
Erste Frauen-Verbandsliga
SV Rheingold Hamm - Hassia Bingen IV 7:0. - Einmal mehr machten die Rheingold-Frauen mit ihrem Gegner "kurzen Prozess". Zwei 3:1-Siegen der beiden Hammer Doppel Schmittel/Weicker-Groll und Penkert/Seibel ließen die Gastgeberinnen fünf Einzelerfolge durch Karin Penkert (2), Kerstin Schmittel, Elke Weicker-Groll und Ersatzfrau Jasmin Seibel folgen.

ALLGEMEINE ZEITUNG 14.11.2007

1.Verbandsliga Rheinhessen Damen

Von Michael Heinze HAMM/BUBENHEIM Auch nach dem sechsten Spieltag in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen bleibt die TSG Heidesheim Tabellenführer. Zwar servierte der ebenfalls noch Verlustpunkt freie SV Rheingold Hamm das Team von Hassia Bingen IV mit 7:0 ab, doch die Heidesheimer gewannen das Derby beim TTC Bubenheim klar mit 7:2.
SV Rheingold Hamm - Hassia Bingen IV 7:0. - Die Bingerinnen traten in Bestbesetzung an, aber nicht in Bestform. "Bei uns ist nichts gelaufen", redete Hassiatin Miriam Lott Klartext. Hart sei, dass es nicht mal zum Ehrenpunkt gereicht hatte. Das lag daran, dass Bingens Ass Melanie Seligmann erst wenige Stunden vor dem Match aus einem vierwöchigen Vietnam-Urlaub zurückgekehrt war. Die Zeitumstellung machte sich an der Platte ebenso negativ bemerkbar wie das fehlende Training.
ALLGEMEINE ZEITUNG 10.11.2007

Berichte der Spielrunde vom 29.10.-04.11.2007

Drais raus aus Tabellenkeller

TSG-Damen holen in Tischtennis-Oberliga aus zwei Spielen drei Punkte
Von Martin Gebhard. Drei Punkte aus den jüngsten beiden Heimauftritten in der Oberliga haben die Tischtennisspielerinnen der TSG Drais einen mächtigen Satz aus dem Tabellenkeller machen lassen.
TSG Drais - Hassia Bingen III 8:2. - "Wir waren die bessere Mannschaft", freute sich TSG-Tischtennis-Chefin Renate Grau. "Aber die Höhe des Ergebnisses schmeichelt uns wegen der vielen knappen Entscheidungen." In der Tat: Aus vier Matches über die volle Distanz gingen stets die Gastgeberinnen als Siegerinnen hervor. Psychologisch wichtig waren die beiden Eröffnungsdoppel, die die Duos Jennifer Glöckner/Melanie Bohland und Anke Friedrich/Christine Preußinger im Entscheidungssatz gewannen. Herausragend war der Draiser Neuzugang Anke Friedrich, der alle drei Spiele gewann. Hinten hielten sich TSG-Spielführerin Jennifer Glöckner und Melanie Bohland an ihren Gegnerinnen schadlos.

ALLGEMEINE ZEITUNG 07.11.2007

Tischtennis-Oberliga: TSG Drais holt drei Punkte

Von Gerd Adolphi. Wenig zu meckern gab es am 8:2-Sieg der TSG gegen Hassia Bingen 3. Der Aufsteiger spielt mit einer reinen Nachwuchsmannschaft. Das Draiser Team gewann zum Auftakt beide Doppel mit 11:9 im fünften Satz. "Das fing schon einmal gut an", bekannte Anke Friedrich. "Es hätte genauso gut 0:2 stehen können. Wir haben insgesamt vier Spiele im fünften Satz gewonnen. Das lag daran, dass wir etwas älter sind. Da konnten wir einen Tick mehr Routine ausspielen." Die beiden Gegenpunkte gab Christine Preußinger ab. Das zweite Spiel an diesem Wochenende endete gegen den TSV Flörsheim-Dalsheim 7:7 Unentschieden.
Mainzer Rhein-Zeitung 07.11.2007
 
Hassia siegt unerwartet hoch
Von Michael Heinze VENDERSHEIM/BINGEN Nach einem 9:2 über den Vorletzten Mombacher TV bleibt Hassia Bingen in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen Fünfter.
Hassia Bingen - Mombacher TV 9:2. - In dieser Höhe war der Sieg nicht zu erwarten, zumal die Hassia ohne (den bislang allerdings sieglosen) Gerhard Chitralla auskommen musste und die Gäste ihre stärkste Formation stellen konnten. Ersatzmann Thorsten Schmitt verlor zwar sein Einzel gegen Dietmar König in vier Sätzen. Dafür gewann der Materialspieler aber das Doppel an der Seite von Christoph Gres gegen König/Kräuter glatt. Die restlichen Hassia-Punkten verbuchten Dominik Lautebach/Mario Hübinger, Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein, Jürgen Lautebach, Dominik Lautebach (2), Gres, Hartwein und Hübinger. "Es war wesentlich enger, als es das Ergebnis glauben macht, das sieht man auch am Satzverhältnis von 29:19", resümierte Hassia-Kapitän Gres. "Aber wir haben alle fünf Fünf-Satz-Matches gewonnen - und dabei vielleicht auch ein bisschen Glück gehabt. Nachdem wir gegen Mainz 05 II und Eich eine Klatsche bekommen haben, war dieser Sieg wichtig."
ALLGEMEINE ZEITUNG 06.11.2007
 
Knackpunkt gegen Drais waren Doppel
Tischtennisfrauen von Hassia III verlieren 2:8

Von Michael Heinze DRAIS Nach der 2:8-Pleite von Hassia Bingen III bei der TSG Drais hat sich der Eindruck verfestigt: Der Aufsteiger vom Rhein-Nahe-Eck wird es in dieser Runde ganz schwer haben, den Klassenverbleib in der Tischtennis-Oberliga Südwest der Frauen zu schaffen.
Die einzigen Punkte für die Hassia holten Mai Xiang (3:2 gegen Christine Preußinger) und sowie Ting Xiang (3:0 nach toller Leistung gegen Preußinger). Alle anderen Partien gingen an die TSG Drais. "Der Knackpunkt war, dass wir gleich zu Beginn beide Doppel jeweils in fünf Sätzen verloren haben", analysierte Hassia-Trainer Frank Liesenfeld. Mai Xiang/Isabelle Roos zogen gegen Anke Friedrich/Preußinger den Kürzeren, Ting Xiang/Rabea Becker hatten gegen Jennifer Glöckner/Melanie Bohland das schlechtere Ende auf ihrer Seite.
"Die Mädchen waren eigentlich selbst schuld, dass sie die Dinger am Schluss noch verloren haben", so Liesenfeld. "Das war der Knackpunkt, danach war die Niederlage nicht mehr zu vermeiden." Während Mai Xiang trotz ihrer 2:3-Niederlage im Einzel Lob erntete, musste sich das hintere Paarkreuz Kritik des Übungsleiters gefallen lassen.
"Dort haben wir leider geschwächelt", befand der Coach, der zudem den erneuten Ausfall seiner Nummer zwei Clarissa Becker ("Private Gründe") beklagte. "Das schwächt unser Team schon. Wie die Truppe im Moment drauf ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass wir am Samstag um 15.30 Uhr das Heimspiel gegen die TTF Konz gewinnen." Aufgeben werde man sich jedoch nicht. Schließlich warten mit dem TSV Flörsheim-Dalsheim am 17. November und der SG Speicher-Orenhofen am 1. Dezember noch zwei schlagbare Gegner auf das Teenager-Quintett.

ALLGEMEINE ZEITUNG 06.11.2007

DTTB - TOP 48 der Jugend in Kirchen (Rheinland)
am 03./04.11.2007
Sieg für Kathrin Mühlbach und Ricardo Walther
Kirchen. "Insgesamt gab es nur eine Überraschung, und das war der Sieg von Lena Krapf in der ersten Zwischenrunde gegen Christine Koch", sagte Bundestrainerin Eva Jeler. Ansonsten sei das Turnier "mehr oder weniger" nach Plan verlaufen. Das Spiel, das Jeler meint, war die erste Partie nach der Gruppenphase, als mit Koch (Ba-Wü) und Krapf (Hessen) zwei der insgesamt acht Gruppensieger aufeinander trafen. Lediglich im ersten Satz hatte Koch die Oberhand, danach triumphierte die ein Jahr jüngere Krapf in drei Sätzen zum 3:1. Damit hatte Krapf überraschend die Runde der letzten Vier erreicht, während sich Koch erst über zwei weitere Zwischenrunden für das Finale um Platz fünf qualifizierte. Dort unterlag sie ebenfalls überraschend Marina Frankhauser (WTTV) nach 2:0-Satzführung noch mit 2:3. "Ich habe zwar mit Christine nicht gesprochen, doch ich kann mir denken, dass sie ein bisschen mehr von sich erwartet hat", sagte Jeler.
Den Gesamtsieg von Kathrin Mühlbach (SÄTTV) bewertet Jeler als durchaus im Rahmen des Möglichen. Sie mache sich in ihrer Entwicklung gut, so dass ihr Finalsieg nicht so überraschend gekommen sei. Im Endspiel hatte es Mühlbach mit Ann-Kathrin Herges (Saarland) zu tun, die sie mit 3:2-Sätzen in Schach hielt. Mühlbach hatte sich im Halbfinale gegen Krapf mit 3:1 behauptet, während Herges mit 3:0 gegen Meike Gattermeyer (TTVN) triumphierte. Das kleine Finale um Platz drei entschied dann Gattermeyer mit 3:0 gegen Krapf für sich.
Bei den Jungen freute sich Ricardo Walther über seinen 3:0-Finalsieg über Andreas Schreitz (Hessen). "Das ist eine kleine Überraschung gewesen", urteilte Bundestrainer Istvan Korpa. Bei Walther sehe man deutlich eine Entwicklung nach vorne. Im vergangenen Jahr habe er noch im Bereiche der Plätze acht und neun gelegen und jetzt sei er ganz vorne. Es sei allerdings keine Überraschung gewesen, dass Schreitz so weit vorne lag. "Er war immerhin schon bei den Deutschen Meisterschaften im Einzel im Halbfinale", erinnerte Korpa. Mit dem Dritten, Robin Malessa (WTTV) – Sieger gegen Sebastian Stürzebecher (Berlin) - und dem Fünften, Marius Hagemann (TTVN) – Sieger gegen Christian Velling (Schleswig) - hätten drei Spieler des jüngeren Jahrganges mit vorne gelegen, das sei sehr gut. Insgesamt seien die vorderen Plätze mit kleinen Nuancen so belegt, wie er es erwartet hätte. "Die Platzierungen zeigen, dass die ehemaligen Schüler-Nationalspieler, die jetzt in der Jugend antreten, vorne mit dabei sind und sich gut entwickelt haben. Das ist eine Gruppe von jungen Spielern, auf die wir aufbauen können", analysierte Korpa. Ein wenig geschwächelt habe lediglich Phillip Floritz (Bayern), der mächtig kämpfen musste, um sich nach einigen Niederlagen noch Platz elf zu sichern. "In drei Wochen, beim Top 16, erwarte ich, dass sich die Kaderathleten in den Vordergrund spielen", erklärte der Bundestrainer
(Bericht von der Homepage des DTTB).
Silvana Gendritzki (Hassia Bingen) und David Weber (RSV Klein-Winternheim) belegten in den Vorrundengruppen jeweils den 6 Platz und konnten sich somit nicht im Vorderfeld platzieren. Durch 2 Siege und 2 Niederlagen in den Platzierungsspielen erspielt Silvana sich Platz 43, während David Weber nach einem Sieg und 2 Niederlagen auf Platz 46 landete.

Kopf der Woche
Sportliche Botschafterin
tor. BINGEN Die Tischtennisspielerin Dana Hadacova hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass die Frauen von Hassia Bingen in der zweiten Bundesliga verlustpunktfrei oben stehen. Ihre Saisonbilanz nach fünf Spieltagen im vorderen Paarkreuz der zweithöchsten Klasse kann sich sehen lassen. Sieben Mal ging sie als Gewinner vom Tisch, nur drei Mal zog sie den Kürzeren, dabei unter anderem gegen so eine renommierte Spielerin wie Olga Nemes. Die tschechische Nationalspielerin erweist sich als zuverlässige Punktelieferantin. Und darüber hinaus als guter Werbeträger für die Stadt Bingen bei ihren Turnierauftritten als Einzelspielerin. So scheiterte die Ökologie-Studentin jetzt bei den Austrian Open im österreichischen Wels in der Hauptrunde zwar an der Nummer sechs der Welt, Li Jia Wei aus Singapur, zuvor hatte sie aber im hochkarätigen Feld die Ausscheidungsspiele überstanden. Die Wahl-Bingerin hat sportlich große, privat bescheidene Ziele. Als Tischtennisspielerin möchte sie irgendwann erstklassig spielen. Vielleicht klappt der Aufstieg sogar mit der Hassia. Privat wünscht sie sich neben Gesundheit für ihre Familie ein kleines Haus am Meer.
ALLGEMEINE ZEITUNG 03.11.2007

Bericht vom Spieltag 28.10.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Fünfter Spieltag - fünfter Sieg

In der Zweiten Bundesliga Süd der Damen kam das Team von Hassia Bingen im fünften Saisonspiel zu Ihrem fünften Sieg. Durch den souveränen 6:1 Heimerfolg gegen die Bundesligareserve des TV Busenbach konnten die Hassiatinnen mit dem Tabellenführer und letztjährigen Deutschen Meister TTC Langweid in der Tabelle gleichziehen.
Erneut kam zu Beginn der Partie die Doppelstärke von Bingen zum Tragen. Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann gewannen auch ihr fünftes Doppel in der laufenden Saison, Ying Zhang/Julia Lutz konnten ihre Doppelbilanz auf 3:2 erhöhen. Dabei gelang ihnen ein hartumkämpfter 3:2-Sieg gegen das Einzer-Doppel von Busenbach Laura Matzke/Fulya Özler. Zhang Ying musste danach in ihrem Einzelspiel der jugendlichen Schnelligkeit und ernormen Schlaghärte ihrer Gegnerin den Vortritt lassen. Die ehemalige Hassiatinn Laura Matzke setzte sich in vier Sätzen gegen Zhang Ying verdient durch.
Heraushebenswert aus dem erneut homogenen Damenteam der Hassia war die tschechische Nr. 1 Dana Hadacova, die im vorderen Paarkreuz mit starker und konzentrierter Leistung gegen die türkische Nationalspielerin Fulya Özler (3:1) und Laura Matzke (3:1) sich durchsetzte. Die beiden übrigen Punkte fuhren das souveräne hintere Paarkreuz Yüchun Zimmermann (3:0 gegen Lara Haug) und Julia Lutz (3:1 gegen Nadine Fischer) sicher ein. Nun folgt für das Zweitligateam der Binger Hassia eine dreiwöchige Pause, ehe es am 24.11.2007 zum Südaufsteiger Spvgg./DJK Wolframs-Eschenbach geht.
Die zweite Damenmannschaft von Hassia Bingen (Regionalliga) hatte am vergangenen Wochenende gleich drei Ausfälle (Krankheit und Verletzung) zu Beklagen. Mit den jugendlichen Ersatzspielerinnen aus dem Oberligateam aufgefüllt, fuhr man dennoch 2:2 Punkte ein. Im Rheinhessenderby gegen die DJK/RW Finthen am Samstag gewannen die Hassiatinnen in der Aufstellung Silvana Gendritzki, Julia Minor, Nadja Hoffmann und die 17-jährige Mai Xiang aus der 3. Mannschaft deutlich mit 8:0 Spielen. Erfreulich hierbei der klare 3:0 Erfolg von Julia Minor gegen Astrid Bäder und das 3:1 von "Ersatzfrau" Mai Xiang gegen die erfahrene Stefanie Gundacker.
Tags darauf mussten gleich zwei Spielerinnen der Dritten in der Regionalligapartie bei der TSG Kaiserslautern einspringen. Sie konnten dabei allerdings erwartungsgemäß die 2:8 Auswärtsniederlage nicht verhindern. Silvana Gendritzki gewann wie schon am Vortag ihre beiden Einzelspiele, während dessen Nadja Hoffmann, Isabelle Roos und Rabea Becker ohne Spielerfolg blieben.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 44/07
 

Zweitligist ist jetzt ganz vorne

Hassia Bingen nach 6:1-Erfolg punktgleich mit Klassenprimus Langweid

Von Michael Heinze BINGERBRÜCK Durch einen überlegen herausgespielten 6:1-Erfolg gegen den TV Busenbach II haben die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen in der Zweiten Bundesliga Süd nach Punkten mit Spitzenreiter TTC Langweid gleichgezogen. Am 8. Dezember kommt es in Langweid zum direkten Duell der beiden Topteams.
"Eine überzeugende Leistung gegen eine gute Busenbacher Mannschaft, die im vorderen Paarkreuz stark besetzt war", resümierte Hassia-Manager Joachim Lautebach. Bei den Gästen war die herausragende Chinesin Fuquan Li - wie auch schon in sämtlichen Partien zuvor - nicht aufgelaufen. Den einzigen Punkt gab Ying Zhang ab, die der Ex-Bingerin Laura Matzke mit 9:11, 11:6, 9:11 und 5:11 unterlag. "Unsere Abwehrspielerin hat es gegen diese jungen Gegnerinnen im vorderen Paarkreuz halt schwer", analysierte Hassia-Trainer Frank Liesenfeld. "Laura Matzke ist schnell und spielt ihre Topspins sehr fest und hart. Gegen diese Bälle ist die Ying dann doch ein bisschen in die Jahre gekommen, da reicht die Schnelligkeit nicht mehr. Das hat sie hinterher auch selbst gesagt." Nach AZ-Informationen hatte Matzke unter der Woche extra ein zweistündiges Balleimertraining absolviert, um sich mit Kernschüssen optimal auf das Duell mit Zhang vorzubereiten.
Im Doppel hielt sich die 34-Jährige Chinesin an der Seite der zwölf Jahre jüngeren Julia Lutz gegen die Youngsters Matzke/Fulya Özler mit 11:8, 11:2, 9:11, 7:11 und 11:9 schadlos. Die restlichen Punkte für die Hassia fuhren Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann (3:0 gegen Nadine Fischer/Lara Haug) im Doppel sowie Hadacova (3:1 gegen Özler und 3:1 gegen Matzke), Zimmermann (3:0 gegen Haug) und Lutz (3:1 gegen die sehr unbequem zu spielende Fischer) im Einzel ein.
Zu den Highlights vor 46 Zuschauern in der Sporthalle der Bingerbrücker Grundschule "Am Mäuseturm" zählte das Duell zwischen der tschechischen Nationalspielerin Hadacova, aktuelle Nummer 254 der Weltrangliste, gegen Özler. "Dana hat ihr Spiel toll nach Hause gebracht", kommentierte der 43 Jahre alte Liesenfeld, der bei der Hassia auch als Sportwart aktiv ist und in der dritten Herren-Mannschaft in der Kreisklasse A selbst noch ab und zu den Schläger schwingt. "Auch der Sieg gegen Matzke, die ja wie Özler im erweiterten deutschen Nationalkader steht, war ihr und ihrem tschechischen Nationaltrainer sehr wichtig."
Özler und Matzke sind Spielerinnen, die wie Hadacova (siehe auch nebenstehenden Artikel) auf der Pro Tour agieren. Erfolge gegen solch starke Spielerinnen sind na klar besonders wertvoll für das Selbstvertrauen. "Dana hat ja immer noch den Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen", weiß Liesenfeld. "Obwohl es für sie sehr, sehr schwer sein, sich zu qualifizieren - aber träumen darf man ja."

ALLGEMEINE ZEITUNG 30.10.2007

Hadacova bei Austrian Open ausgeschieden
Von Michael Heinze BINGEN/WELS Dana Hadacova, tschechische Tischtennis-Nationalspielerin in Diensten von Hassia Bingen, ist bei den Austrian Open im österreichischen Wels in der ersten Hauptrunde ausgeschieden.
Nachdem sie die Qualifikation mit einem Sieg und einer Niederlage als eine der besten Gruppenzweiten überstanden hatte, zog Hadacova im Hauptfeld gegen die aktuelle Nummer sechs der Weltrangliste, Li Jia Wei aus Singapur, mit 11:8, 7:11, 8:11, 6:11, 11:9 und 7:11 den Kürzeren. Hadacovas Gegnerin brachte es bis ins Halbfinale des Pro-Tour-Turniers, das Olympiasiegerin Zhang Jining gewann. Im Doppel schaffte es Hadacova mit ihrer Partnerin Rita Kerkai aus Ungarn in einem Weltklasse-Feld in die Runde der letzten 32, wo es eine glatte 0:3-Niederlage gegen die deutschen Nationalspielerinnen Kristin Silbereisen/Elke Wosik setzte. "Dana ist mit ihrem Abschneiden trotzdem sehr zufrieden", berichtete Hassia-Trainer Frank Liesenfeld. "Selbst ihr Freund und größter Kritiker Ronald Redjep hat gesagt, dass sie sich sehr gut verkauft hat." Liesenfeld wörtlich: "Es ist für eine Stadt wie Bingen ganz toll, so eine Nationalspielerin zu haben, die Pro-Tour-Turniere spielt. Mit ihrer profihaften Einstellung bringt Dana unserer ganzen Zweitliga-Mannschaft noch einmal zusätzlich in Schwung."
Nachdem die 24-Jährige die Eurosib Russian Open in St. Petersburg bereits gespielt hat, geht Hadacova ab Dienstag bei den Frech Open in Toulouse an den Start. Von 7. bis 11. November will die Ökologie-Studentin mit dem Stiga Clipper Holz, die als Belag auf der Vorhand einen Hurrican 3 und auf der Rückhand einen Donic Jan Ove Waldner spielt, dann bei den German Open im AWD-Dome in Bremen ihr Glück versuchen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 30.10.2007
     
"Jeder Gegner ist ernst zu nehmen"
Hassia-Tischtennis-Frauen vor Traumstart

BINGEN Nach vier Spieltagen in der Zweiten Bundesliga Süd haben sich die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen auf einem Spitzenplatz eingenistet. Vor dem Heimduell am Sonntag (14 Uhr, Sporthalle der Grundschule "Am Mäuseturm" in Bingerbrück) mit dem Drittletzten TV Busenbach II bat die AZ Hassia-Manager Joachim Lautebach zum Interview.
Interview

Frage: Herr Lautebach, glauben Sie ernsthaft, dass der TVB, der in dieser Runde noch nicht gepunktet hat, ihrem Team gefährlich werden könnte?
Lautebach: Kann er. Es kommt immer darauf an, in welcher Aufstellung diese Mannschaft spielt. Die Chinesin Fuquan Li hat bei Busenbach bis jetzt noch nicht gespielt. Ohne sie ist unser Gegner eine Klasse schlechter. Spielen die Busenbacherinnen aber komplett, also mit Li und auch mit Fulya Özler, die letzte Saison zweimal gegen Ying Zhang gewonnen hat, kann es ein sehr enges Spiel werden.
Frage: Worauf wird es ankommen?
Lautebach: Wir dürfen Busenbach nicht unterschätzen und uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Unsere Spielerinnen müssen an die Leistungen anknüpfen, die sie am vergangenen Wochenende gezeigt haben. Die waren überzeugend. Dann bin ich guten Mutes, dass wir das Spiel erfolgreich gestalten können. Das Ergebnis ist mir dann egal.
Frage: Müssen Sie auf die viel zitierte Euphoriebremse treten?
Lautebach: Das sollten wir versuchen. Vielleicht mit Ausnahme der DJK Wolframs-Eschenbach, die auch das Aufsteiger-Duell gegen den ATSV Saarbrücken mit 3:6 verloren hat, sind alle Mannschaften in dieser Klasse ernst zu nehmen.
Frage: Wie sehr freuen Sie sich auf das Wiedersehen mit Ihrer ehemaligen Spielerin Laura Matzke, die in Busenbach auf Brett eins gemeldet ist?
Lautebach: Sehr. Laura spielt ja im Moment sehr gut. Davon habe ich mich erst kürzlich in Ebermannstadt bei Nürnberg überzeugt, wo sie beim Top 48-Turnier des Deutschen Tischtennis-Bundes den fünften Platz belegt und sich damit für das Bundesendranglisten-Turnier Top 16 qualifiziert hat. Laura hat mir dort wirklich sehr gut gefallen.
Frage: Im Falle eines Sieges gegen Busenbach II haben Sie 10:0 Punkte. Ein Traumstart. Wie bitter ist es, dass es wegen der Übermannschaft TTC Langweid mit dem ersehnten Aufstieg wohl auch in dieser Runde nichts werden wird?
Lautebach: Ich habe meine Meinung dazu schon oft genug geäußert. Ich finde es sportlich einfach nicht zufrieden stellend. Wenn eine Mannschaft zurückzieht, ist es in vielen Regional- und Landesverbänden so, dass sie für den Aufstieg gesperrt wird. Wir werden uns weiterhin bemühen, gut auszusehen und uns bis zum Schluss auf dem zweiten oder dritten Platz zu halten. Als amtierender Deutscher Meister ist Langweid die Übermannschaft in der Zweiten Liga. Das muss man einfach akzeptieren - und damit leben wir auch ganz gut.
Das Gespräch führte Michael Heinze

ALLGEMEINE ZEITUNG 27.10.2007

2. Bundesliga Damen Süd

TTC Langweid erwartungsgemäß souverän
Der amtierende Deutsche Meister und Rückzieher aus der 1. Bundesliga, der TTC Langweid, wurde bislang in der zweithöchsten Spielklasse wenig gefordert und führt die Tabelle mit 10:0 Punkten an. Mit dem BfV Hassia Bingen hat sich aber eine weitere Mannschaft noch ohne Minuspunkt an die Fersen des TTC geheftet. Am Tabellenende steht überraschend der TTC Optolyth Optik Wendelstein.
TTC Langweid 10:0 Punkte:
Frankfurt/Main. Für den TTC Langweid verlief die Saison bislang ohne nennenswerte sportliche Höhepunkte. Der 3:3-Zwischenstand im bayerischen Derby gegen den TSV Schwabhausen bedeutete dann schon ein spannendes Spiel. In den Partien zuvor erhielten die Gegner maximal einen Ehrenpunkt. "Etwa 110 bis 120 Zuschauer waren für die 2. Bundesliga und dem freiwilligen Rückzug aus der 1. Liga eine erfreuliche Kulisse. Erfreulich deshalb, weil unsere Fans über viele Jahre hinweg verwöhnt wurden und in dieser Anzahl doch gekommen sind, obwohl ihnen in den letzten Heimspielen gegen Busenbach II und den ATSV Saarbrücken Magerkost vorgesetzt worden ist", erklärt Gert Jungbauer, Vorsitzender des TTC. Dafür wurden die Zuschauer durch ein gutes und spannendes Spiel gegen Schwabhausen entschädigt. "Unser Team hatte Anlaufschwierigkeiten, doch auf beiden Seiten dachte niemand an eine Überraschung. Trotz einer gewissen Überlegenheit auf den meisten Positionen kann von Langeweile bei unseren Spielerinnen nicht die Rede sein. Vielleicht sind sie sich der Sache zu sicher und werden dann vom Gegner überrascht, der es eben auch kann. Insofern hat Schwabhausen unsere Spielerinnen daran erinnert", sagt Jungbauer. Es sei keineswegs so gewesen, dass die Spielerinnen die Partie bewusst spannender gemacht hätten, um bei den Zuschauern etwas nachzuholen. "Nein, Schwabhausen hat gut gespielt, vor allem Katerina Penkavova. Unsere Yuan Liu fand gegen sie kein Mittel. Unsere Nummer zwei agierte aber auch nervös und hatte wirklich nicht ihren besten Tag, was die Leistung von Penkavova nicht schmälern soll. Auch Ding Yaping musste sich anstrengen, da die junge Tschechin ihr Handwerk auch gegen das Abwehrspiel versteht. Ding wusste sich aber zu steigern, als es darauf ankam", analysiert der Vorsitzende.
Nach dem Sieg von Bingen in Altdorf, sei der BfV wohl der Hauptkonkurrent. "Auf dieses Heimspiel lässt sich in den nächsten Wochen Spannung aufbauen, mit dem Ziel einer guten Zuschauerkulisse. Unterschätzen werden wir Bingen keineswegs, doch sehen wir uns schon in einer Favoritenrolle", blickt Jungbauer voraus.
Zur Frage wie die Vorbereitungen zum Wiederaufstieg oder zu einem weiteren Zweitligajahr laufen, äußert sich der Vorsitzende: "Ob wir auch 2. Liga weiterspielen würden, diese Frage stellen wir uns derzeit noch nicht. Unser Ziel gilt der 1. Bundesliga. Deshalb haben wir uns um ein entsprechend starkes Team bemüht. Für die Beantwortung dieser Frage nehmen wir uns noch etwas Zeit. Die haben wir letztendlich auch noch. Wir sehen die Chancen trotz aller nicht gerade guten Erfahrungen dennoch optimistisch."
In den Bilanzen sind Spitzenspielerin Ding Yaping sowie Christina Fischer und Katharina Schneider noch ohne Niederlage.

2. BfV Hassia Bingen 8:0 Punkte:
"Besser kann es nicht aussehen, und das wir in Altdorf mit 6:3 gewinnen, damit haben wir im Vorfeld nicht unbedingt gerechnet. Unsere Mannschaft hat aber erstaunlich gut gespielt", freut sich Bingens Abteilungsleiter Joachim Lautebach. Zufrieden zeigte er sich auch mit der Leistung von Neuzugang Dana Hadacova. Sie habe zwar im Spiel gegen die Nummer eins des TV Altdorf, Anamaria Erdelji, noch 6:1 im fünften Satz geführt, doch die serbische Abwehrspielerin habe das Blatt noch gewendet. "Ying Zhang hat gegen die Spitzenspielerin im fünften Satz in einem Zeitspiel verloren. Unserer Chinesin fehlte mit ihren 34 Jahren letztendlich etwas die Spritzigkeit und wohl auch die Kondition. Sieben Spiele gingen in Altdorf den fünften Satz, wovon wir fünfmal gewinnen konnten. Das Glück war auf unserer Seite, wobei die beiden Doppelsiege wohl entscheidend waren", blickt der Abteilungsleiter noch einmal zurück.
Ziel sei es nun, sich vorne festzusetzen. "Doch bis zum Spitzenspiel gegen Langweid haben wir mit Busenbach II und Homberg, aber auch Neckarsulm, noch Spiele vor uns, die wir erst einmal gewinnen müssen. Bei Busenbach ist nicht klar, wann die gemeldete neue Chinesin das erste Mal kommt. Das würde dann sicher ein ganz anderes Bild von der Mannschaft ergeben", meint Lautebach. Im unteren Paarkreuz hat sich Yüchun Zimmermann wieder zur Leistungsträgerin entwickelt. Die 37-jährige Block- und Konterspielerin, die in Deutschland eine Massageausbildung absolvierte und seit 2005 in Bingen spielt, gerne liest und Musik von Elton John und Eros Ramazotti hört, verfügt über eine 7:0-Bilanz und führt die Statistik damit an. "Yüchun geht es gesundheitlich wieder besser. Sie ist fit und kann deshalb auch wieder mehr und regelmäßiger trainieren. Nach den ersten Siegen hat sich auch ihr Selbstvertrauen erhöht. Mit Dana Hadacova spielt sie zudem ein ausgezeichnetes Doppel", gibt der Vorsitzende über die gebürtige Chinesin Auskunft.
Ob für die Rheinland-Pfälzerinnen auch ein Aufstieg in die 1. Bundesliga in Frage käme: "Im Moment ist das noch kein Thema, vielleicht denken wir mal am Ende der Hinrunde darüber nach. Das würde wohl auch nur dann in Frage kommen, wenn der TTC Langweid verzichtet, denn spielt der TTC gegen uns mit den besten vier Akteurinnen, dann verlieren wir vielleicht nicht zu "0", aber gewinnen können wir eigentlich auch nicht", glaubt Lautebach nicht an ein unerwartetes Resultat.
Bericht - Homepage des DTTB / 27.10.2007


Berichte der Spielrunde vom 22.10.-28.10.2007

Rumpfteam kann in Pfalz nichts ernten

Hassias Regionalliga-Frauen siegen und verlieren
Von Michael Heinze BINGEN/KAISERSLAUTERN Sieg und Niederlage für die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen II in der Regionalliga Südwest: Dem deutlichen 8:0-Erfolg gegen die DJK/RW Finthen ließen die Bingerinnen eine 2:8-Pleite bei der TSG Kaiserslautern folgen.
Hassia Bingen II - DJK/RW Finthen 8:0. - Ohne ihre alles überragende Spitzenspielerin Anke Brück, die mit einer Verletzung am Handgelenk Wochen lang ausfällt, hatten die Finther nicht den Hauch einer Chance. Zwar traten auch die Bingerinnen alles andere als komplett an. Aber das Potenzial, aus dem die Hassia schöpfen kann, ist deutlich größer. Mit Mai Xiang stellten die Gastgeberinnen die bessere Ersatzspielerin. Xiang gewann an der Seite von Silvana Gendritzki mit 11:4, 11:8, 9:11, 7:11 und 11:8 gegen Astrid Bäder/Stefanie Gundacker. Auch ihr Einzel gegen Gundacker gestaltete die Nerven starke Deutsch-Chinesin beim 7:11, 12:10, 11:5 und 13:11 siegreich. "Mai ist die Nummer eins unserer dritten Mannschaft", so Hassia-Trainer Frank Liesenfeld. "Ihr trauen wir zu, dass sie in der Regionalliga bestehen kann. Gegen Gundacker hat sie einen tollen Einstand gegeben." Ansonsten ging es nur noch beim Fünfsatzsieg von Julia Minor gegen Tanja Bauer so richtig eng zu. Die restlichen Punkte für die Hassia ergatterten Minor/Nadja Hoffmann im Doppel sowie Gendritzki (2), Minor und Hoffmann im Einzel. Liesenfeld: "Unsere Mädels waren hungriger auf den Sieg."
TSG Kaiserslautern - Hassia Bingen II 8:2. - Mit einer absoluten Rumpfmannschaft gab es für die Hassia in der Westpfalz nichts zu bestellen. Die einzigen Siege fuhr Gendritzki ein. Hoffmann sowie die Ersatzspielerinnen Isabelle Roos und Rabea Becker gingen leer aus. "Mehr war nicht drin", redete Liesenfeld Klartext. "Dafür sind Roos und Becker doch noch zu grün. Und Nadja Hoffmann hat es als etatmäßige Nummer fünf im vorderen Paarkreuz schwer." Laut Liesenfeld muss die Hassia mit dem Handicap leben, dass Petra Steyer (verletzt) und Diana Sharif (erkrankt) für den Rest der Vorrunde ausfallen. Annette Hildebrandt steht ohnehin nur pro forma auf dem Meldebogen. De facto wird die Ex-Zweitliga-Spielerin in dieser Saison pausieren. In Kaiserslautern fehlte dazu Minor, weil sie sich auf eine Prüfung vorbereitete. Andrea Welz fiel wegen Grippe aus. "Trotz allem rechnen wir uns aus den letzten drei Vorrunden-Spielen vier Punkte aus", kündigte Liesenfeld an. Im Heimduell am Sonntag, 11. November, 11 Uhr, gegen ATSV Saarbrücken II ist ein Sieg fest eingeplant.

ALLGEMEINE ZEITUNG 30.10.2007
 
0:8-Klatsche kann Stimmung nicht verderben
Finthens Tischtennisdamen kommen nach Niederlage in Bingen zu einem 8:4 gegen Aufsteiger TTV Niederlinxweiler

Von Martin Gebhard Mit dem Abstieg dürften die Tischtennisspielerinnen der DJK Rot-Weiß Finthen in der laufenden Regionalligasaison nichts mehr zu tun bekommen. Denn mit dem 8:4-Sieg über Aufsteiger TTV Niederlinxweiler zur Heimpremiere nach sechs (!) Auswärtsspielen hintereinander haben die Rheinhessinnen bereits den achten und neunten Punkt eingefahren und schon nach nur etwas mehr als einem Drittel der Runde lediglich einen Zähler weniger auf die Habenseite geschafft, wie in der gesamten Vorsaison. Die Mainzerinnen haben sich in Liga drei etabliert. Da tat die 0:8-Klatsche vom Vortag beim Derbygegner Hassia Bingen II der Stimmung keinen Abbruch.
Hassia Bingen II - DJK/RW Finthen 8:0. - Ohne Anke Brück und Barbara Scherrer standen die Angereisten gegen den Talentschuppen aus der Zweitliga-Reserve auf verlorenem Posten. Zu allem Überfluss gingen auch noch zwei Fünfsatzspiele ans Quartett vom Rhein-Nahe-Eck. "Fast alle haben unter Normalform gespielt", räumte DJK-Spielerin Stefanie Gundacker ein, die noch zu den besseren Fintherinnen zählte. "Doch das haben wir schnell abgehakt."
Ergebnisse: Minor/Hoffmann - Bauer/Zimmermann 11:7, 5:11, 11:3, 11:4; Grenditzki/Mai Xiang - Bäder/Gundacker 11:4, 11:8, 9:11, 7:11, 11:8; Grenditzki - Bauer 11:9, 11:6, 11:6; Minor - Bäder 13:11, 11:6, 11:5; Hoffmann - Zimmermann 11:3, 13:15, 11:7, 11:7; Mai Xiang - Gundacker 7:11, 12:10, 11:5, 13:11, Grenditzki - Bäder 12:10, 11:8, 11:8; Minor - Bauer 9:11, 11:8, 11:8, 9:11, 11:8.
ALLGEMEINE ZEITUNG 29.10.2007

Brück fehlt den Fintherinnen

mgeb. Es ist möglich, dass der Höhenflug der Tischtennis-Regionalligaspielerinnen der DJK Rot-Weiß Finthen am Wochenende gebremst wird. Denn der Tabellendritte muss in den nächsten zwei bis drei Wochen ohne seine Nummer eins, Anke Brück, die sich eine Handgelenksverletzung zugezogen hat, auskommen. Zudem: "Gegen Hassia Bingen haben wir noch nie gewonnen", meint DJK-Spielführerin Astrid Bäder zum rheinhessischen Rivalen (Samstag, 18 Uhr, Stefan-George-Gymnasium).
ALLGEMEINE ZEITUNG 26.10.2007

Hassia Bingen ohne Chance beim TV Eich

Von Michael Heinze EICH Nach der 1:9-Pleite bei Oberliga-Absteiger TV Eich stellt Hassia Bingen in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen absolutes Mittelmaß dar.
TV Eich - Hassia Bingen 9:1. - "Für uns war eigentlich mehr drin", machte Hassia-Kapitän Christoph Gres nach der zweiten Klatsche in Folge deutlich. Fakt war: Drei Partien verloren die Binger knapp in fünf Sätzen.
Konkret handelte es sich dabei um das Doppel von Mario Hübinger und Ersatzmann Manuel Rausch gegen Mathias Sauder/Oliver Ratay sowie um die Einzel von Gres (gegen Mathias Sauder) und Rausch (gegen Eckhard Sauder). "Zwei dieser drei Spiele müssen wir gewinnen", konstatierte Gres. "Dann wäre ein 4:9 drin gewesen. So haben wir uns unter Wert verkauft." Verglichen mit der Regionalliga-Reserve des FSV Mainz 05, der die Binger in der Vorwoche mit 2:9 unterlegen waren, sei Eich ein Tick schwächer einzuschätzen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 30.10.2007
 
1.Verbandsliga Rheinhessen Damen
Von Michael Heinze RHEINHESSEN Für Hassia Bingen IV gab es mit einer Rumpfmannschaft beim 1:7 als Gast des TSV Gau-Odernheim nichts zu erben.
TSV Gau-Odernheim - Hassia Bingen IV 7:1. - "Ohne unsere beiden Urlauber Melanie Seligmann und Edda Klöß war für uns nicht viel mehr drin", kommentierte Hassiatin Miriam Lott. "Gerade wenn Melanie fehlt und wir aufrücken müssen, ist das immer ein Problem. Trotz der Niederlage war die Stimmung aber sehr gut, weil die Gau-Odernheimer eine ganz nette Mannschaft haben, die unter normalen Umständen in etwa unser Niveau hat." Den Ehrenpunkt für die Bingerinnen fuhr Lott selbst ein - durch ein glattes 3:0 gegen Kristin Dreibus. Pech hatten Lucia Fickinger im Einzel sowie Fickinger/Lott im Doppel bei ihren knappen Fünfsatzniederlagen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 30.10.2007

Bericht vom Spieltag 20./21.10.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Hassia Tischtennisdamen punkteten kräftig

Die erste Tischtennis-Damenmannschaft von Hassia Bingen kann mit Stolz auf den zurückliegenden Doppelspieltag in der 2. Bundesliga Süd mit den beiden Auswärtssiegen in Franken zurückblicken. Jedoch war es für alle Beteiligten Spielerinnen und Betreuer auch zwei sehr turbulente Tage. Durch einen 14 km langen Stau und einer Irrfahrt über Land kamen die Hassiatinnen am Samstag erst fünf Minuten vor Spielbeginn in der Halle des gastgebenden Vereins TTC Optolyth Optik Wendelstein an. Nach einer sehr kurzen 25- minütigen Einspiel- und Regenerationsphase mussten die Spielerinnen die Zweitligapartie bestreiten. Hierbei konnten Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann die Strapazen der Anreise bei ihrem 3:1 Sieg besser kompensieren als Ying Zhang/Julia Lutz, die ihr Spiel 0:3 verloren. Nach einer weiteren Niederlage von Ying Zhang gegen die auf Abwehr sehr gut agierende Svenja Weikert, setzten sich die Hassiatinnen mit drei klaren Einzelerfolgen von Dana Hadacova, Yüchun Zimmermann und Julia Lutz, vorentscheidend mit 4:2 Spielen ab. Zwei weitere deutlichen Siegen von Ying Zhang und erneut Yüchun Zimmermann, bei einer Niederlage von Dana Hadacova, stellten die Binger Zweitligadamen den letztendlich sicheren und verdienten 6:3 Sieg fest.
Am darauf folgenden Sonntag trat das Hassia-Quartet bei dem hocheingestuften TV 1881 Altdorf durchaus nur als Außenseiter an. Ausgeschlafen, hochmotiviert und konzentriert bereiteten sich die Hassiatinnen eineinhalb Stunden vor Spielbeginn gewissenhaft vor und zeigten sich diesmal von Beginn an in den Doppeln topfit. Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann gewannen souverän ihr Doppel in drei Sätzen, Ying Zhang/Julia Lutz zogen mit 11:6 Punkten gegen die beiden Nationalspielerinnen Anamaria Erdelji (Serbien) und Martina Smistikova (Tschechin), im Entscheidungssatz eindrucksvoll nach. Somit stand es zur Überraschung aller 2:0 für Hassia Bingen. Zwar unterlag danach die aufopferungsvoll kämpfende Ying Zhang gegen Altdorfs Nr. 1 Anamaria Erdelji, die Mitte der vergangenen Woche noch die Internationalen Russischen Meisterschaften für ihr Land bestritt, in einem sehr lagen Match mit der Entscheidung ab dem vierten Satz im Zeitspiel knapp mit 2:3 Sätzen, doch die Nr. 1 der Hassia Dana Hadacova bezwang Larisa Stancu (Rumänien) in vier Sätzen und hielt somit das Binger Team in Führung. Jedoch blieb Gastgeber Altdorf dran und verkürzte durch Andrea Schiel, gegen die Julia Lutz im vierten Satz leider vier Matchbälle ihrerseits nicht nutzen konnte und am Ende im Entscheidungssatz verlor, auf 2:3 Spiele. Nach dem Gewinn der ersten beiden Sätze von Martina Smistikova gegen die Hassiatinn Yüchun Zimmermann schien die Zweitligapartie zu kippen. Allerdings sollte man nicht so schnell die kämpferische Einstellung der bisher noch ungeschlagenen Binger Nr.3 unterschätzen. Punkt um Punkt spielte Sie sich in das Match zurück und gewann die nächsten drei Sätze und das Spiel noch verdient. Auch die darauf folgende dritte äußerst knappe Fünf-Satz-Niederlage der Zweitligabegegnung von Dana Hadacova im Duell der beiden Spitzenspielerinnen gegen Anamaria Erdelji konnte den Siegeswillen der Hassia-Damen nicht stoppen. Durch Siege von Ying Zhang (3:1 gegen Larisa Stancu) und Yüchun Zimmermann (3:0 gegen Andrea Schiel) stand der umjubelnde und für viele doch überraschende 6:3 Erfolg auch in der zweiten Wochenendpartie fest.
Mit nunmehr 8:0 Punkten und Platz zwei in der Tabelle der 2. Damen Bundesliga Süd, hinter der "Übermannschaft" vom TTC Langweid (12:0 Punkte), kann man von einem sehr guten Saisonstart in Bingen sprechen.
Am Sonntag, 28. Oktober, steht bereits eine neue Herausforderung gegen die Erstligareserve des TV Busenbach, bevor. Spielbeginn ist um 14.00 Uhr. NEUE BINGER ZEITUNG KW 43/07


Überragende Zimmermann ungeschlagen
Tischtennis-Frauen der Hassia gewinnen beide Auswärtsspiele / Auch Stau kein Hindernis

Von Michael Heinze BINGEN / WENDELSTEIN / ALTDORF Auch am ersten Doppelspieltag in der Zweiten Bundesliga Süd sind die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen den Erwartungen vollauf gerecht geworden. Als Gast des TTC Optolyth Optik Wendelstein und des TV Altdorf setzte sich das Spitzenteam vom Rhein-Nahe-Eck jeweils mit 6:3 durch und festigte damit Rang zwei.
"Hervorragend", kommentierte Hassia-Manager Joachim Lautebach das Auftreten des Teams. Er sprach von einem "Riesenschritt nach vorne und zwei ganz tollen Mannschaftsleistungen". Wenn man jemanden herausheben wolle, dann Yüchun Zimmermann, die in beiden Partien, sowohl im Einzel als auch im Doppel, ungeschlagen blieb. "Sie hat ihre alte Leistungskraft wieder gefunden, weil sie körperlich wieder fit ist und sich besser fühlt - entsprechend spielt sie auch", freute sich Manager Lautebach.
Dabei hatte das Wochenende für die Hassia-Frauen gar nicht gut begonnen. Am Samstag um 16 Uhr sollte eigentlich "Anstoß" in Wendelstein sein - und um 14 Uhr gerieten die Hassiatinnen auf der Autobahn 40 Kilometer vor Nürnberg in einen fiesen Stau von 14 Kilometern Länge. Die Autos kamen in etwa so schnell vorwärts wie eine schläfrige Schnecke mit Krückstock. "Wir haben für die drei Kilometer eine Stunde gebraucht, um die nächste Ausfahrt zu erreichen", schilderte Lautebach die Malaise. "Dann sind wir durch die `Walachei` Richtung Wendelstein - aber das war ohne `Navi` auch nicht so einfach zu finden." Erst wenige Minuten vor dem offiziellen Beginn hasteten die Hadacovas und Zhangs in die Sporthalle. Immerhin durften sie sich dann noch eine halbe Stunde lang an zwei Platten einspielen. "Dieser Stress war nicht gerade die optimale Vorbereitung", sagte Lautebach.
"Und im Doppel hat man dieses Handicap auch gemerkt." Das erfolgsverwöhnte Duo Ying Zhang/Julia Lutz quittierte eine 0:3-Niederlage gegen Svenja Weikert/Veronika Fantova. Ansonsten verließen aber nur noch Zhang und Hadacova die Platte als Verliererinnen, die im Einzel der starken Svenja Weikert unterlagen. Die Hassia profitierte allerdings davon, dass die gegnerische Nummer eins Jana Dobesova kurzfristig ausgefallen war, nachdem sie sich einen Finger der rechten Hand gebrochen hatte. Müßig zu diskutieren, ob es ansonsten eng geworden wäre.
Fakt war, dass Zimmermann zunächst an der Seite von Dana Hadacova das Doppel gegen die Kombination Sandra Peter/Susanne Herrler deutlich mit 11:5, 11:5, 12:14 und 11:6 gewann. Dann ließ die 1,57 Meter kleine gebürtige Chinesin im Einzel nacheinander Herrler und Peter nicht den Hauch einer Chance. Auch Hadacova, die ihre Landsfrau Fantova beim 11:1, 11:2 und 11:6 vor 45 Zuschauern regelrecht überrollte, sowie Lutz (3:0 gegen Peter) und Ying Zhang (3:0 gegen Fantova) punkteten.
In Altdorf bedeutete die 2:0-Führung nach den Doppeln dank der Siege von Zhang/Lutz (3:2 gegen Anamaria Erdelji/Martina Smistikova) und Hadacova/Zimmermann (3:0 gegen Larisa Stancu/Andrea Schiel) schon die halbe Miete. Für die entscheidenden Einzelsiege sorgten Hadacova (3:1 gegen Stancu), Zimmermann (3:2 gegen Smistikova und 3:0 gegen Schiel) sowie Zhang (3:1 gegen Stancu).
Zitat: "Wir haben wieder einmal gezeigt, dass wir eine sehr gute, harmonische und ausgeglichene Mannschaft haben, die im vorderen und auch im hinteren Paarkreuz wirklich gut besetzt ist." Joachim Lautebach, Hassia-Manager.

ALLGEMEINE ZEITUNG 23.10.2007

Altdorf und Wendelstein als Punktelieferanten
Im Gleichschritt verloren

WENDELSTEIN/ALTDORF - Nein, das war nicht das Wochenende für die einheimischen Tischtennis-Zweitligafrauen: Im "Einklang" unterlagen der TTC Optolyth Optik Wendelstein und der TV Altdorf dem ungeliebten BfV Hassia Bingen mit 3:6.
Die Saison für den TTC Optolyth Optik Wendelstein steht bislang unter keinem guten Stern. Nachdem sich Spitzenspielerin Jana Dobesova vor gut einer Woche beim Training zwei Finger gebrochen hatte, waren die Hoffnungen auf einen Punktgewinn gegen den Angstgegner vom Rhein ohnehin nicht gerade groß. Zudem gab Trainer Franz David Ergänzungsspielerin Susanne Herrler eine Chance. Und so kam es, wie es kommen musste. Außer Svenja Weikert, die beide Einzel sowie das Doppel gewann, war keine Akteurin in der Lage, die Gäste ernsthaft zu fordern.
Ganz ähnlich die Ausgangslage beim benachbarten TV Altdorf. Die Hoffnung, dem Vizemeister des Vorjahres Paroli bieten zu können, machte der mit zwei gewonnenen Eingangsdoppeln rasch zunichte. Nach dem 3:6 gegen Bingen muss das Saisonziel - Platz zwei hinter dem schier übermächtigen TTC Langweid - wohl nach unten korrigiert werden. wow
TTC Optolyth Optik Wendelstein - BfV Hassia Bingen 3:6 - Peter/Herrler - Hadcova/Zimmermann 1:3; Fantova/S. Weikert - Zhang/Lutz 3:0; S. Weikert - Zhang 3:1; Fantova - Hadacova 0:3; Peter - Lutz 0:3; Herrler - Zimmermann 0:3; S. Weikert - Hadacova 3:1; Fantova - Zhang 0:3; Peter - Zimmermann 0:3.
TV Altdorf - BfV Hassia Bingen 3:6 - Stancu/Schiel - Hadacova/Zimmermann 0:3; Smistikova/Erdelij - Zhang/Lutz 2:3; Erdelij - Zhang 3:2; Stancu - Hadcova 1:3; Schiel - Lutz 3:2; Smistikova - Zimmermann 2:3; Erdelij - Hadacova 3:2; Stancu - Zhang 1:3 Schiel - Zimmermann 0:3.

Nürnberger Zeitung 23.10.2007

Mit Handicap gegen Hassia Bingen
TTC Optolyth Optik Wendelstein muss auf die verletzte Jana Dobesova verzichten

WENDELSTEIN (rj) - Zum schlechten Saisonstart mit den beiden Auftaktniederlagen in Schwabhausen und gegen den TTC Langweid gesellt sich nun auch noch das Verletzungspech. Am morgigen Samstag beim Heimspiel um 16 Uhr in der Röthenbacher Schwarzachhalle gegen den Vorjahreszweiten BfV Hassia Bingen muss Tischtennis-Zweitligist TTC Optolyth Optik Wendelstein auf Spitzenspielerin Jana Dobesova verzichten, die sich zwei Finger der rechten Hand gebrochen hat.
"Klar ist dies ein Schlag für uns", so Lydia David, doch hofft man im Wendelsteiner Lager darauf, dass die Tschechin bereits eine Woche später beim Derby in Altdorf wieder mitwirken kann. "Das Spiel gegen Bingen müssen wir eben irgendwie überbrücken!" Dass es der Spielplan in dieser Saison nicht so gut meint mit den Wendelsteinerinnen, dokumentiert sich auch im bislang schwachen Abschneiden. Unglücklich mit 3:6 ging das erste Match in Schwabhausen verloren. Unglücklich deshalb, weil die engen Fünf-Satz-Matches alles verloren gingen. Das 0:6 gegen den amtierenden deutschen Meister TTC Langweid sollte man ausklammen. Gegen einen Gegner in dieser Besetzung werden auch die anderen Zweitligisten nichts erben können.
Und jetzt die nächste schwere Aufgabe! Noch dazu ohne die Nummer Eins. Kaum lösbar, zumal Hassia Bingen mit zwei Siegen (6:3 über Neuling ATSV Saarbrücken und 6:2 über Watzenborn-Steinberg) optimal aus den Startlöchern gekommen ist. Um so mehr wäre morgen die Unterstützung von den heimischen Fans gefragt. Vielleicht wächst ja das Team mit Svenja Weikert, Veronika Fantova und Susanne Herrler, dem Neuzugang vom TV Altdorf, über sich hinaus? Auf diese Drei hat sich Coach Franz David bereits festgelegt. Offen ist nur die Position drei. Entweder wird Jessika Weikert oder Sandra Peter spielen. Schwabacher Tagblatt

Schwabacher Tagblatt 19.10.2007

Lautebach peilt zwei Punkte an
Von Michael Heinze BINGEN Trotz der beiden Auftaktsiege in der Zweiten Bundesliga Süd bleibt Joachim Lautebach, Manager der Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen, mit beiden Füßen auf dem Boden und peilt in den Auswärtsduellen am Samstag (16 Uhr) beim TTC Optolyth Optik Wendelstein und am Sonntag (14 Uhr) beim TV Altdorf insgesamt nur zwei Punkte an. "Damit wäre ich zufrieden", versichert der 55-Jährige. "Denn dann würden wir uns in der Spitzengruppe festsetzen." Altdorf sei "mit die stärkste Mannschaft in dieser Klasse".
Mit der 21 Jahre alten Serbin Anamaria Erdellji präsentiert der TVA eine neue Nummer eins. Die Experten erwarten, dass der mit 6:2 Zählern gestartete Vorjahres-Aufsteiger am Ende unter den ersten Drei zu finden ist. Und auch die Wendelsteinerinnen sind in den vergangenen Jahren stets vorne mit dabei gewesen. Damals allerdings noch unter ihrem alten Namen TTC Femont Röthenbach.
Vom schlechten Saisonstart der Wendelsteinerinnen mit der etwas überraschenden 3:6-Niederlage als Gast des TSV Schwabhausen lässt sich Lautebach nicht beirren. "Das ist eine Mannschaft, gegen die muss erst einmal gewonnen werden. Zumal sie gerade in der jetzigen Situation alles daran setzen wird, gegen uns zu punkten." Der TTC verfüge über eine sehr routinierte und eingespielte Formation, die mit der vom SV Neckarsulm gekommenen Tschechin Veronika Fantova verstärkt worden und jetzt auch hinten heraus richtig gut besetzt sei.
Der Hassia-Manager ist überzeugt: "Wenn wir an diesem Wochenende gut aussehen, können wir sagen, dass wir wahrscheinlich bis zum Ende der Runde ganz vorne mitspielen werden."

ALLGEMEINE ZEITUNG  

Berichte der spielrunde vom 15.10.-21.10.2007

Schlappe unerwartet deutlich
Tischtennis: Regionalliga-Frauen von Bingen II gehen in Saarlouis unter

Von Michael Heinze SAARLOUIS-FRAULAUTERN Mit einer unerwartet deutlichen 0:8-Schlappe im Gepäck sind die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen II vom Regionalliga-Gastspiel beim TTSV Saarlouis-Fraulautern II zurückgekehrt.
Ohne die nach wie vor verletzte Waldalgesheimerin Petra Steyer, dazu noch ohne Julia Minor und Diana Sharif - beide waren studienbedingt verhindert - stand die Zweitliga-Reserve der Hassia in der Besetzung mit Andrea Welz, Silvana Gendritzki, Nadja Hoffmann und Ersatzfrau Isabelle Roos von Beginn an auf verlorenem Posten. "Diese Niederlage ist aber kein Drama und auch kein Beinbruch für uns", urteilte der Binger Abteilungsleiter Joachim Lautebach. "Allerdings kommen jetzt vier Spiele, die die Mädchen gewinnen werden müssen."
Am Samstag (18.30 Uhr) steht zunächst das Rheinhes- sen-Derby Zuhause gegen die überraschend gut gestartete DJK/RW Finthen auf dem Programm, am Sonntag (10 Uhr) steht müssen sich die Hassia-Frauen mit der TSG Kaiserslautern auseinandersetzen.
Auch in der neu terminierten Begegnung am Sonntag, 11. November, 11 Uhr, gegen den ATSV Saarbrücken II sowie am darauf folgenden Samstag, 17. November, 15.30 Uhr, gegen die Sportfreunde Nistertal, zählt für die Bingerinnen nur ein Sieg.

ALLGEMEINE ZEITUNG 24.10.2007

Titelfavorit Mainz Nummer zu groß
Hassia-Tischtennis-Herren unterliegen deutlich

Von Michael Heinze BINGEN - Sieg und Niederlage für die Tischtennis-Spieler von Hassia Bingen in der Verbandsliga Rheinhessen: Das Sextett um Spitzenspieler Joachim Lautebach musste sich dem heißen Titelkandidaten FSV Mainz 05 II 2:9 geschlagen geben. Gegen den Abstiegskandidaten Nummer eins, die TG Wallertheim, gab es hingegen den erwartet deutlichen 9:3-Erfolg.
Hassia Bingen - FSV Mainz 05 II 2:9. - Chitralla/Gres im Doppel (3:2 gegen Michael Plum/Kento Nogami) sowie Dominik Lautebach (3:2 gegen Plum) sicherten der Hassia die beiden Ehrenpunkte. "Es war mehr drin", verdeutlichte Hassia-Spielführer Gres mit Blick auf drei Fünfsatzniederlagen. "Und auch die Viersatzmatches waren alles ziemlich enge Sätze. Dass wir vorne wahrscheinlich nichts holen würden, war klar. Aber wir haben gedacht, dass in der Mitte und auch hinten mehr kommt - normalerweise müssen wir hinten beide Einzel gewinnen. Wenn dann noch Dominik Lautebach und Mario Hübinger ihr Doppel gewinnen, sieht es gleich ganz anders aus." Chitralla habe trotz seiner Einzelniederlagen Nummer sieben und acht in der laufenden Runde gut gespielt.
Hassia Bingen - TG Wallertheim 9:3. - Drei Fünfsatzduelle gab es - alle endeten sie zugunsten der Hassia. Erst hielten Dominik Lautebach/Mario Hübinger im Eröffnungsdoppel Thorsten Stöhr/Sebastian Höhr mit 3:2 nieder, dann gewannen Christoph Gres und Dominik Lautebach gegen Sascha Reichert jeweils mit dem gleichen Resultat. Die übrigen Hassia-Punkten schnappten Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein, Gerhard Chitralla/Gres im Doppel sowie Jürgen Lautebach, Dominik Lautebach, Hartwein und Hübinger im Einzel. "Dass die Wallertheimer vorne mit dem Andreas Sowietzki einen ziemlich guten Mann haben, ist klar", resümierte Hassia-Kapitän Gres nach dem ungefährdeten Pflichtsieg. "Würde Sowietzki in Bingen spielen, wäre er unsere Nummer eins. Aber ab Brett drei fallen die Wallertheimer doch schon stark ab."
ALLGEMEINE ZEITUNG 24.10.2007

Wallertheim wie erwartet
Von D. Sommer ALZEY. Wie erwartet verlor die TG Wallertheim in der Tischtennis-Verbandsliga auch das fünfte Auswärtsspiel bei Hassia Bingen mit 3:9. Teilweise gute Ansätze täuschen nicht darüber hinweg, dass es nach den Doppeln erneut 0:3 stand und so ein Erfolg kaum noch zu realisieren war. Stöhr/Höhr waren einem Erfolg allerdings sehr nahe gewesen. Allein das vordere Paarkreuz mit Andrzej Sowieczki und Thorsten Stöhr war in der Lage, das Ergebnis zu verbessern. Unglücklich die zwei Niederlagen von Teamchef Sascha Reichert.
Hassia Bingen - TG Wallertheim 9:3. - D. Lautebach/Hübinger - Th. Stöhr/Höhr 3:2, J. Lautebach/Hartwein - Reichert/Eder 3:0, Chitralla/Gres - Sowieczki/M. Stöhr 3:1, Lautebach - Th. Stöhr 3:0, Chitralla - Sowieczki 1:3, D. Lautebach - Höhr 3:0, Gres - Reichert 3:2, Hartwein - M. Stöhr 3:0, Hübinger - Eder 3:0, Lautebach - Sowieczki 0:3, Chitralle - Th. Stöhr 1:3, D. Lautebach - Reichert 3:2.

ALLGEMEINE ZEITUNG 23.10.2007

1. Pokalrunde der Damen A - Klasse

SV Rheingold Hamm 2. - Hassia Bingen 3.     0:4
Die Punkte für Bingen erzielten: Mai Xiang, Clarissa Becker, Isabelle Roos und das Doppel Mai Xiang/Clarissa Becker.


Berichte der Spielrunde vom 08.10.-14.10.2007

Ereignisreiches und erfolgreiches Wochenende der Tischtennis-Damen

Binger Hassiatinnen konnten gute Ergebnisse verbuchen

Teilnahme zweier Tischtennisspielerinnen an der Damen Bundesrangliste TOP 48 in Ebermannstadt (Bayern), - erster Punktgewinn der 3. Damenmannschaft in der Oberliga, - überraschender Turniersieg bei den Stadtmeisterschaften in Ingelheim - dies waren die Aktivitäten an dem sehr ereignisreichen vergangenen Wochenende für die Tischtennis-abteilung der Hassia.
Bei der Bundesrangliste TOP 48 der Damen konnte sich die Zweitligaspielerin Julia Lutz wie im letzten Jahr, als Gruppendritte, für die Zwischenrunde qualifizieren. Dort schied Sie in einem nervenaufreibenden Match nach 0:3 Satzrückstand und dem darauf folgenden 3:3 Ausgleich, mit 9:11 Punkten im entscheidenden siebten Satz knapp aus. Ihre junge Vereinskollegin Andrea Welz aus der Regionalligamannschaft blieb leider schon in der Gruppenphase hängen, sammelte allerdings dabei durchaus wertvolle Erfahrungen.
Die 3. Damenmannschaft der Binger Hassia, die als reine Jugendmannschaft das "Abenteuer" in der Damen Oberliga Südwest angetreten ist, konnte im vierten Saisonspiel den ersten Punktgewinn verzeichnen. In einem Spiel zweier Mannschaften, die gegen den Abstieg kämpfen, erspielten sich die Hassia Mädels, trotz zwischenzeitigem 2:5 Rückstand, ein 7:7 Unentschieden beim TuS Sörgenloch. Leider musste man auf die etatmäßige Nr. 2 Clarissa Becker im Binger Team verzichten, dafür sorgte ihre Schwester Rabea mit zwei Einzelerfolgen und dem Sieg im Doppel an der Seite von Ting Xiang, für einen positiven Schub. Die weiteren Punkte erzielten Mai Xiang (2), Ting Xiang und Isabelle Roos.
Einen überraschenden Turniersieg feierten die beiden 17 jährigen Hassia-Spielerinnen Mai Xiang und Isabelle Roos am vergangenen Sonntag bei den 7. offenen Ingelheimer Tischtennis-Stadtmeisterschaften in der Damen A-Klasse. Sie setzten sich gegen fünf hessische 2er-Mannschaften erfreulich souverän durch, was sicherlich auch an dem Selbstvertrauen des erzielten Oberligapunktes am Vortag lag. Als einziges Mädchenteam in der Konkurrenz der Männlichen Jugend mischten danach auch die beiden Geschwister Mai und Ting Xiang die Jungs noch kräftig auf und wurden erst im Finale von zwei erfahrenen hessischen Jugendspielern gestoppt.
Das kommende Wochenende steht nun ganz im Zeichen der beiden Auswärtzaufgaben der Zweitligadamen. Mit den beiden fränkischen Mannschaften von TTC Optolyth Optik Wendelstein und dem TV 1881 Altdorf stehen den Hassia Damen zwei schwere Hürden in der Zweiten Bundesliga-Süd bevor. NEUE BINGER ZEITUNG KW 42/07

Unter Topspielern gut geschlagen

Julia Lutz aus Bingen bei Tischtennis-Bundesranglistenturnier unter 48 Startern auf Platz 26

Von D. Sommer RHEINHESSEN Mit dem Abschneiden der vier Teilnehmer aus Rheinhessen bei der Tischtennis Bundesrangliste TOP-48 in Ebermannstadt (Bayern) war Sportwart Joachim Lautebach (Bingen) durchaus zufrieden. "Schließlich war das eine Bundesveranstaltung mit Topspielern aus dem DTTB und da haben sich unsere Asse gut geschlagen. Allen voran Julia Lutz (Hassia Bingen) die als Dritte in der Gruppe sicher die Hauptrunde erreichte."
"In der ersten Zwischenrunde verlor Julia aber unnötig gegen Judith Hanselka (TTC Troisdorf) mit 3:4 Sätzen nach dem sie in den ersten drei Sätzen mit deren Aufschlägen nicht zurecht kam", so der Sportwart. Julia Lutz fand dann ins Spiel zurück, gewann die Durchgänge vier bis sechs und unterlag dann im entscheidenden siebten Satz mit 9:11. Mit dem Ausscheiden belegte sie im Abschlussklassement Rang 26. Andrea Welz (ebenfalls Hassia Bingen) blieb trotz guter Leistung in der Gruppenphase hängen.
Nur knapp am Erreichen der Hauptrunde scheiterte Raphael Graf vom Zweitligisten TV Leiselheim. Nach zwei Erfolgen verpasste er den Sprung auf Rang drei mit einer 2:3- Niederlage nach einer 2:1-Satzführung gegen Sven Müller (TV Hilpoltstein) und wurde so auf Rang 37 eingestuft.
Auch Christian Ditschler vom TSV Wackernheim, der ohne Erfolg blieb, enttäuschte keineswegs und hatte in seinen Spielen bei zwei knappen 2:3- Niederlagen nach Lautebachs Worten schon etwas Pech am Schläger kleben.
ALLGEMEINE ZEITUNG 16.10.2007
 
DTTB-Ranglistenturnier TOP 48: Julia Lutz und Raphael Graf überzeugen
Julia Lutz (Hassia Bingen), Andrea Welz (Hassia Bingen), Raphael Graf (TV Leiselheim) und Christian Ditschler (TSV Wackernheim) vertraten die Farben des RTTV beim DTTB-Ranglistenturnier TOP 48 in Ebermannstadt sehr gut.
Die beste Platzierung erspielt sich Julia Lutz, die mit 3:2 Siegen als Gruppendritte in die Zwischenrunde einzog. Eine knappe 3:4 Niederlage gegen Hanselka verhinderte die Qualifikation für die Spiele um Platz 9-12, so dass sie letztendlich den 25. Platz belegte. Ihre Vereinskameradin Andrea Welz musste noch Lehrgeld zahlen und blieb mit 0:5 Spielen ohne Erfolgserlebnis.
Raphael Graf überzeugte in den Gruppenspielen und belegte in einer ganz engen Gruppe mit 2:3 Spielen unglücklich Platz 5. Eine bessere Platzierung verhinderte eine knappe 2:3 Niederlage in seinem ersten Einzel gegen Müller (BayTTV), so dass letztendlch Platz 33 heraussprang. Christian Ditschler verlor 3 seiner 5 Vorrundenspiele knapp und konnte ebenfalls mit seiner gezeigten Leistung durchaus zufrieden sein.
Homepage des RTTV / 15.10.2007


  Deutsche Spitze beim Bundesranglistenturnier in Ebermannstadt
Am 13. und 14. Oktober ist die Stadthalle in Ebermannstadt zwischen Bamberg und Nürnberg Schauplatz des Bundesranglistenturniers, bei dem 48 Damen und 48 Herren aufeinander treffen.
Große Ambitionen auf den Sieg haben Nadine Bollmeier (Tostedt), Amelie Solja (Fraulautern) und Alexandra Scheld (Uentrop) bzw. die Gönnerner DTTL-Profis Steffen Mengel und Ruwen Filus als Topgesetzte. Sie bekommen es ebenso mit erfahrenen Gegnern wie Svenja Weikert (Wendelstein) und Martina Erhardsberger (Schwabhausen) bzw. Thomas Theissmann (Mühlhausen) zu tun wie mit Youngsters aus dem Nachwuchsnationalteam, etwa Sabine Winter (Schwabhausen) oder Ann-Kathrin Herges (Saarbrücken) bzw. Hermann Mühlbach (Altenburg) und Hendrik Fuß (Sachsen Döbeln). Eine spannende Mischung mit einem Modus, der eine Vielzahl von Spielen bietet.

Für den Rheinhessischen Tischtennisverband starten bei den Damen Julia Lutz und Andrea Welz (beide Hassia Bingen) und bei den Herren Raphael Graf (TV Leiselheim) und Christian Ditschler (TSV Wackernheim).

Erster Punkt für Sörgenloch

Für Tischtennisdamen wird es dennoch kritisch

Von Martin Geghard /Mainz. Trotz des Remis gegen Hassia Bingen 3.,dem ersten Punktgewinn der Tischtennisdamen des TuS Sörgenloch in der laufenden Oberligasaison, wird die Lage zunehmend kritisch. Denn die Punktgleichen Gäste sind direkter Abstiegskonkurrent.
TuS Sörgenloch - Hassia Bingen 3. 7:7 - Wieder war für die Gastgeberinnen mehr drin. Einmal mehr sammelten bei den "Kellerkinder" fast ausschließlich die vorderen "Bretter" die Punkte, wo Manuela Bender mit drei Siegen glänzte und Spielführerin Lydia Meier zweimal erfolgreich war. Weitere Punkte schnappten bei ihrem Debüt - trotz Trainingsrückstand - die Polin Bozena Morawin-Kosytorz und das Doppel Bender/Jeanette Braun.

ALLGEMEINE ZEITUNG 17.10.2007

Remis ist wie eine gefühlte Niederlage

Tischtennis-Oberliga, Frauen: TuS Sörgenloch nach 7:7 gegen Hassia Bingen 3. in Bedrängnis

Von Gerd Adolphi. In der Tischtennis-Oberliga spielten die Frauen des TuS Sörgenloch gegen den Aufsteiger Hassia Bingen 3. zu Hause 7:7. Das TuS-Team ist nach dem Unentschieden in arger Bedrängnis.
Drei Mannschaften sind heiße Kandidaten für den Abstieg. Zwei trafen in Sörgenloch aufeinander, das dritte gefährdete Team ist der TSV Bockenau. Nach dem Sieg der Bockenauer Frauen am vergangenen Spieltag in Bingen ist das Unentschieden für den TuS eine gefühlte Niederlage. Zweimal hätten sich die TuS-Frauen einen entscheidenden Vorteil verschaffen können. Das Doppel Meier/Morawin-Kosytorz konnte eine 1:0 - und 2:1 - Satzführung nicht in einen Sieg ummünzen. Eine 2:0 - Führung vor den Einzeln hätte den Sörgenlocher Frauen den nötigen Rückhalt gegeben. Doch auch so sorgten Lydia Meier und Manuela Bender mit ihren Einzel-Siegen für den 3:1 - Vorsprung. Den hätte Jeanette Braun gegen Rabea Becker auf 4:1 ausbauen können. Doch Braun verlor 8:11 im fünften Satz. "Rabea Becker hat gut getroffen, Jeanettes Angriffsschläge gingen ins Leere", erläuterte Spielführerin Lydia Meier. "Vielleicht hat da das Selbstvertrauen gefehlt."
Mainzer Rhein-Zeitung 16.10.2007
 
Erster Punkt für Aufsteiger
Von Michael Heinze SÖRGENLOCH Aufsteiger Hassia Bingen III hat in der Tischtennis-Oberliga Südwest der Frauen den ersten Punkt eingefahren. Im Kellerduell beim heißen Abstiegskandidaten TuS Sörgenloch langte es immerhin zu einem 7:7-Remis.
"Das Ergebnis ist in Ordnung", kommentierte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. "Ich bin zufrieden, dass die Mädchen bei einem Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib nicht verloren haben." Für die Hassia punkteten Ting Xiang/Rabea Becker, die ihr Doppel gegen Lydia Meier/Bozena Morawin-Kosytorz nach hartem Kampf mit 8:11, 11:4, 9:11, 11:6 und 11:5 im Entscheidungssatz gewannen, sowie im Einzel Mai Xiang (3:0 gegen Meier und 3:0 gegen Jeanette Braun), Ting Xiang (3:0 gegen Morawin-Kosytorz), Isabella Roos (3:0 gegen Braun) und Rabea Becker (11:8 im fünften Satz gegen Braun und 3:0 gegen Morawin-Kosytorz).

ALLGEMEINE ZEITUNG 16.10.2007

Wegen Andrangs mehr Starterfelder

91 Mannschaften bei den siebten offenen Ingelheimer Tischtennis-Stadtmeisterschaften

Von Frank Liesenfeld INGELHEIM. Die siebten offenen Ingelheimer Tischtennis-Stadtmeisterschaften waren mit 91 Mannschaften in neun Wettkampfklassen gut besucht. Bei den drei Herrenklassen herrschte so reger Andrang, so dass sich die Turnierleitung entschied, die Starterfelder der Herren-B- und A-Klasse von 16 auf 20 Mannschaften zu erhöhen.
Gespielte wurde in Form eines 2er-Mannschaftsturniers. Das heißt, zunächst gab es zwei Einzel, und wenn es dann unentschieden stand, wurde die Entscheidung im Doppel herbeigeführt. Besonders beachtlich ist auch die Tatsache, dass sich das Ingelheimer Turnier in Hessen und im Rheinland immer größerer Beliebtheit erfreut, was die Anzahl der gemeldeten Teams dieser beiden Landesverbände beweist. Die weiteste Anreise hatten allerdings die beiden C/B-Schülerinnen Lisa Englert/Svenja Bönig vom TV Hofstetten aus Bayern, Siegerinnen des Schülerinnenwettbewerbes.
Im Nachwuchsbereich der Schüler B/C - hier siegten Rene Kühn/Marc Nickel (TSG Schwabenheim/TTC Bubenheim) - und bei den A-Schülern - Gewinner: Christian Wolf/Joschka Guth (TSG Schwabenheim) - waren die einheimischen Vereine aus dem Kreis Bingen erfolgreich.
Die Siegermannschaften bei der männlichen Jugend, den Herren C- und Herren B-Klassen kamen jeweils aus Hessen.
Im Teilnehmerinnenfeld der Damen A-Klasse traten neben einem Team aus Ingelheim und aus Bingen weitere sieben Mannschaften aus Hessen an. Am Ende setzten sich die beiden Binger Nachwuchsspielerinnen, die jeweils 17 jährigen Mai Xiang und Isabelle Roos, die in der Damen-Oberliga für Hassia Bingen an den Start gehen, souverän durch.
In der "Königsklasse", der Herren A-Klasse, gab es einen verdienten Favoritensieg. Christoph Sonn vom Regionalligisten FSV Mainz 05 setzte sich mit seinem jungen Partner, der Nachwuchshoffnung Dennis Buchwald (DJK Büdesheim), in einem gutklassigen Finale gegen die Kombination Felix Wolf (FSV Mainz 05) und Michael Keber (TTC Nieder-Olm) durch.
Die ausrichtende Tischtennisabteilung der TG 1847 Nieder-Ingelheim und der Schirmherr der Meisterschaft, Oberbürgermeister Joachim Gerhard, der eine Siegerehrung durchführte, konnten mit dem Ablauf und dem Besuch an beiden Wettkampftagen sehr zufrieden sein. Die Organisatoren gehen bereits guten Mutes die Planung der achten Ingelheimer Stadtmeisterschaften im nächsten Jahr an.
Angemerkt
Bemerkenswert war der zweite Platz der einzigen an den Start gegangenen 2er-Mannschaft der Mädchen mit Ting und Mai Xiang von Hassia Bingen im Wettbewerb der männlichen Jugend.

ALLGEMEINE ZEITUNG 17.10.2007

1. Verbandsliga Herren
Von Michael Heinze NIERSTEIN Hassia Bingen gewann - 9:5 bei Abstiegskandidat TTV Nierstein.
TTV Nierstein - Hassia Bingen 5:9. - Dominik Lautebach/Mario Hübinger, Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein und Christoph Gres/Thorsten Schmitt im Doppel sowie Jürgen Lautebach, Hartwein (2), Hübinger (2) und Schmitt punkteten für die Hassia. "Nach den drei Doppelsiegen war eine gute Basis vorhanden", ließ Hassia-Kapitän Gres das Geschehen Revue passieren.
Der 26-Jährige zeigte sich besonders von Hartweins Darbietung angetan. Der Materialspieler, der in Tischtennis-Kreisen wegen seiner Qualitäten als stimmkräftiger Alleinunterhalter besser unter dem Spitznamen "Caruso" bekannt ist, überzeugte mit Siegen gegen Mirco Brencher und Peter Kögler. "Endlich hat er einmal ein bisschen seine alten Knochen bewegt", sagte Gres schmunzelnd. "Ein Vorteil war auch, dass die anderen mit seinen Noppen nicht ganz so gut zurecht gekommen sind."
Solide bis zum Geht-nicht-Mehr präsentierte sich Ersatzmann Schmitt, der neben dem Doppel auch sein Einzel gegen den gewiss nicht schlechten Stephan Hüls für sich entschied. Schmitt mischte mit, weil der etatmäßige Zweier Gerhard Chitralla aus privaten Gründen fehlte.
ALLGEMEINE ZEITUNG 16.10.2007

Berichte der Spielrunde vom 01.10.-07.10.2007

Gäste waren einfach stärker

Hassia verliert Tischtennis-Verbandsligaheimspiel gegen Wackernheim

Von Michael Heinze BINGERBRÜCK Erste Saisonniederlage für die Tischtennis-Spieler von Hassia Bingen: Im Derby der Verbandsliga Rheinhessen musste sich der Ex-Oberligist dem TSV Wackernheim II mit 5:9 geschlagen geben.
Die Hassia-Punkte holten Dominik Lautebach/Mario Hübinger (3:2 gegen Frank Bohland/Erik Zimmer), Gerhard Chitralla/Christoph Gres (3:1 gegen Herbert Barthen/Claus Wolf), Jürgen Lautebach (3:0 gegen Bohland und 3:2 gegen Dirk Müller) sowie Dominik Lautebach (11:9 im fünften Satz gegen Marcus Berott). Für Wackernheim waren Müller/Berott (3:1 gegen Jürgen Lautebach/Hartwein), Müller (3:0 gegen Chitralla), Bohland (3:0 gegen Chitralla), Barthen (12:14, 10:12, 18:16, 15:13 und 11:6 im "Krimi" gegen Dominik Lautebach und glattes 3:0 gegen Gres), Berott (3:1 gegen Gres), Wolf (13:11 im fünften Satz gegen Hübinger und 3:0 gegen Hartwein) sowie Zimmer (3:2 gegen Hartwein) erfolgreich.
"Dominik Lautebach hätte gegen Herbert Barthen gewinnen müssen", rekapitulierte Hassia-Kapitän Christoph Gres. "Genauso wie auch Mario Hübinger gegen Claus Wolf hatte er Matchbälle."
Die Niederlage sei "schon ein bisschen ärgerlich, denn gegen Wackernheim verlieren wir natürlich nicht gerne. Aber im Prinzip waren die Gäste durch die Bank stärker". Chitralla sei "im Moment nicht so gut drauf, bei ihm läuft es nicht ganz. Aber ich hoffe, dass sich das bald wieder gibt".
Den mit 7:1 Punkten glänzend gestarteten Wackernheimern traut Gres in dieser Runde einiges zu - durchaus bis Platz vier. "Wenn es so weiter geht, werden sie vor uns landen - aber das wollen wir verhindern." Mit Siegen gegen die Kellerkinder TTV Nierstein und TG Wallertheim wollen die Binger sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen.

ALLGEMEINE ZEITUNG 09.10.2007

Dreifach bittere Pleite für Hassia-Talente
Binger Oberliga-Tischtenisspielerinnen packen Abstiegskonkurrenten TSV Bockenau vor eigenem Publikum beim 5:8 nicht

Von Michael Heinze BINGEN Enttäuschung pur für die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingens dritter Mannschaft: Statt des erhofften Erfolgserlebnisses gab es zur Heimpremiere in der Oberliga Südwest gegen den TSV Bockenau eine 5:8-Pleite.
Aus drei Gründen ist die Niederlage besonders bitter: Zum einen sind die Bockenauerinnen ein direkter Rivale im Kampf gegen den Abstieg. Zum anderen lagen die Hassia-Teenager nach den Siegen von Mai Xiang/Clarissa Becker (11:7, 11:4, 11:7 gegen Hannelore Huber/Elfriede Stephan) im Doppel sowie Mai Xiang (7:11, 11:9, 13:11, 11:4 gegen Sabrina Wohlfahrt) und Clarissa Becker (11:6, 13:11, 13:15, 11:9 gegen Donata Eder) im Einzel zwischenzeitlich bereits mit 3:1 vorne. Und zum dritten gingen gleich vier Einzel hintereinander mehr oder weniger knapp im vierten Satz um. Einzig Isabella Roos (3:0 gegen Eder) und Mai Xiang (3:0 gegen Huber) punkteten noch.
"Im Duell Jugend gegen Erfahrung hat sich die Routine durchgesetzt", analysierte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. "Für uns war mehr drin. Aber teilweise ist Nervosität aufgekommen. In den entscheidenden Phasen hat sich gezeigt, dass unsere Mädchen noch nicht die nötige Erfahrung haben, um beständig ihr Spiel durchzuziehen. Die Bockenauerinnen haben ihre Chancen genutzt - das muss man akzeptieren."
Klar sei jedoch, dass man dem Teenager-Quintett keinen Vorwurf machen könne. "Es war von vornherein klar, dass es schwer wird", so der Binger Tischtennis-Chef.
"Diese junge Mannschaft muss sich erst in dieser Klasse etablieren. Aber ich gehe davon aus, dass sie sich weiter steigert und irgendwann einmal auch einen überraschenden Sieg einfährt."

ALLGEMEINE ZEITUNG 09.10.2007

Hassia IV besiegt Alzey
Von Michael Heinze ALZEY Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen. Besser als erwartet hat Hassia Bingen IV abgeschnitten, das sich bei Abstiegskandidat RWO Alzey mit 7:4 durchsetzte, damit Rang vier festigte.
RWO Alzey - Hassia Bingen IV 4:7. - Melanie Seligmann/Lucia Fickinger (2) im Doppel sowie Seligmann (2), Miriam Lott, Edda Klöß und Fickinger im Einzel machten den dritten Saisonsieg für die Hassia klar. "Für uns war der Sieg überraschend, nachdem es bis zum 3:3 richtig eng war", gab die 37 Jahre alte Hassiatin Miriam Lott zu Protokoll.
"Saisonziel bleibt der Klassenverbleib, mehr ist nach wie vor nicht möglich." Entscheidend für das gute Abschneiden ist laut Lott, dass man mit Fickinger über eine gute Nummer zwei verfüge. "So eine hat uns in der vergangenen Runde gefehlt."

ALLGEMEINE ZEITUNG 05.10.2007

Bericht vom Spieltag 29.09.2007 in der 2. Bundesliga Damen süd

Zweites Saisonspiel - zweiter Heimsieg
Einen überzeugenden 6:2 Heimerfolg gegen den NSC Watzenborn-Steinberg feierten die Tischtennisdamen von Hassia Bingen in der 2. Bundesliga Süd am vergangenen Wochenende. In den Anfangsdoppeln siegten die beiden Hassiatinnen Dana Hadacova/Yüchun Zimmermann, auch in ihrem erst zweiten gemeinsamen Doppelauftritt, souverän mit 3:0 Sätzen gegen Tatjana Bär/Desire Czajkowski. Ying Zhang/Julia Lutz glichen in ihrem Doppel gegen das starke Gästedoppel Inka Dömges/Angelina Gürz in den Sätzen zweimal aus, mussten sich allerdings im Entscheidungssatz dann doch mit 7:11 Punkten geschlagen geben. Darauf folgten drei deutliche Einzelsiege von Dana Hadacova, Ying Zhang und Yüchun Zimmermann, in denen lediglich Ying Zhang einen Satz abgeben musste. Julia Lutz spielte in ihrem Einzel, gegen die vermeintlich stärkste Spielerin von Watzenborn-Steinberg, Inka Dömges zweieinhalb Sätze lang ein spielerisch und taktisch perfektes Spiel. Doch gegen Ende des dritten Satzes kippte die Partie zu Gunsten der Hessin, die sich dann mit 3:2 Sätzen noch den Sieg sicherte. Abschließend konnten Dana Hadacova und Ying Zhang auch jeweils ihr zweites Einzel deutlich, zum 6:2 Endstand, für sich entscheiden.
Durch den guten Saisonstart mit zwei Heimsiegen liegen die Hassiatinnen in der Tabelle der 2. Liga Süd somit auf dem dritten Tabellenplatz.
Die zweite Damenmannschaft sicherte sich beim Regionalligatabellenfürer TuS Kehrig einen verdienten Punktgewinn beim 7:7 Unentschieden. Hierbei erzielten Andrea Welz und Silvana Gendritzki jeweils zwei Einzelerfolge, Julia Minor und Nadja Hoffmann erspielten jeweils einen Einzelsieg und gewannen gemeinsam auch im Doppel. Das Satzergebnis von 28:27 Sätzen spiegelt ebenfalls die Ausgeglichenheit beider Mannschaften in dieser Partie wieder.
In der Damen - Oberliga mussten sich auch im zweiten Saisonspiel die fünf jungen Spielerinnen (15 bis 17 Jahre) von Hassia Bingen 3 geschlagen geben. Erneut traf man allerdings auf einen Meisterschafts- und Aufstiegsaspiranten. Dabei konnten die Hassiatinnen bis zum 4:4 Zwischenstand die Partie offen halten, ehe sich der Gastgeber TTC Mühlheim-Urmitz/Bhf aus dem Rheinland mit 8:4 Spielen durchsetzte. Erfreulich aus Binger Sicht, alle vier im Einzel eingesetzten Spielerinnen konnten eine Partie für sich entscheiden. Im Aufgebot des Hassia-Nachwuchsteams standen die beiden Geschwisterpaare Clarissa und Rabea Becker, Mai und Ting Xiang sowie die Mannschaftsführerin Isabelle Roos.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 40/07

Nächster Zweitliga-Sieg

Hassias Tischtennis-Frauen feiern deutlichen 6:2-Erfolg

Von Michael Heinze BINGERBRÜCK Die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen bleiben in der Zweiten Bundesliga Süd weiterhin ungeschlagen. Gegen den NSC Watzenborn-Steinberg gab in der Sporthalle der Grundschule "Am Mäuseturm" einen ungefährdeten 6:2-Erfolg.
"Wir waren die wesentlich bessere Mannschaft", machte Hassia-Manager Joachim Lautebach deutlich. Begünstigt wurde der klare Sieg allerdings auch durch den Umstand, dass Gäste-Spielerin Angelina Gürz ihre beiden Einzel gegen Dana Hadacova und Ying Zhang schenkte. "Sie hatte einen Tennisarm", erläuterte Lautebach.
Allerdings wunderte es nicht nur den 55-Jährigen, dass die Lädierte zuvor an der Seite von Inka Dömges ein Riesendoppel gespielt und der Binger Erfolgskombination Zhang/Julia Lutz beim 13:11, 9:11, 11:5, 9:11 und 11:7 die erste Punktspielniederlage nach fast genau einem Jahr beigebracht hatte.
"Ein Kuriosum", befand Lautebach. "Vielleicht wollte sich Gürz aber auch nur schonen für das Spiel tags darauf gegen Aufsteiger Spvgg/DJK Wolframs-Eschenbach." Da gewann der NSC Watzenborn-Steinberg sicher mit 6:2 - dank eines Doppelsieges und zweier Einzelerfolge von Angelina Gürz.
Beste spielt an Brett drei
"Seltsam" fand Lautebach zudem, dass die für seinen Geschmack beste NSC-Spielerin Inka Dömges in dieser Runde nur an Position drei gemeldet ist und der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) dagegen nichts einzuwenden hat. Julia Lutz leistete Dömges zwar heftigen Widerstand, musste sich der bärenstarken Watzenbornerin aber im besten Spiel des Nachmittags am Ende mit 6:11 im Entscheidungssatz geschlagen geben. Dagegen verließen Hadacova und Zhang (jeweils 3:1 gegen Desiree Czajkowski), Yüchun Zimmermann (3:0 gegen Tatjana Bär) sowie Hadacova/Zimmermann im Doppel (3:0 gegen Czajkowski/Bär) die Platte als souveräne Siegerinnen.
"Platz zwei hinter dem FC Langweid sollte jetzt unser Ziel sein", kommentierte Lautebach. "Und das ist auch ohne weiteres zu machen." Für den Titelgewinn, das wird immer deutlicher, kommt allein der FC Langweid in Frage, der mit 8:0 Zählern den Platz an der Sonne einnimmt und dabei erst ein einziges Spiel abgegeben hat. Doch nicht nur den zweiten Rang hat Lautebach im Visier, auch die Zuschauerzahl beschäftigt den Hassia-Manager - im negativen Sinne.
"Wenn zu einer Zweitliga-Begegnung nur 45 Zuschauer kommen, dann ist das einfach zu wenig. Selbst unsere Stammbesucher haben keine Erklärung dafür. Es ist in Bingen offenbar sehr schwierig, die Leute hinter dem Ofen hervorzulocken."
ALLGEMEINE ZEITUNG 02.10.2007

Hassia will nächsten Sieg
Zweitliga Tischtennis-Damen erwarten NSC Watzenborn-Steinberg
Von Michael Heinze BINGEN Für Joachim Lautebach gibt es kein Vertun. Auch im zweiten Heimspiel der Saison in der Zweiten Bundesliga Süd hat der Manager der Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen einen Sieg fest eingeplant. Gegner am Samstag (15.30 Uhr) in der Sporthalle der Bingerbrücker Grundschule "Am Mäuseturm" ist der NSC Watzenborn-Steinberg.
Lautebach hoffte allerdings nicht allein auf einen Sieg, sondern - nach dem Mager-Besuch zum Auftakt gegen ATSV Saarbrücken - auch auf eine angemessene Kulisse. "Weniger als 35 Besucher können ja eigentlich gar nicht kommen.
" Für die Hassia ist es ganz sicher ein Vorteil, dass die Gäste in dieser Saison noch kein einziges Spiel bestritten haben. Auch wenn Lautebach das nicht unbedingt so sieht. "Watzenborn-Steinberg ist eine sehr ausgeglichene Mannschaft, die sich verstärkt hat durch die ehemalige Jugend-Nationalspielerin Angelina Gürz vom SV Darmstadt 98", rückt der Hauptschullehrer viel lieber die Stärken der Mittelhessinnen in den Fokus. "Inka Dömges auf Position drei ist natürlich eine Bank, sie ist wirklich sehr gut. Aber wir wollen dagegen halten und das Spiel gewinnen. Wenn es normal läuft, sollte uns das auch gelingen."
Fakt sei, dass es sich beim NSC um einen Gegner handele, "der uns gefährlich werden kann. Watzenborn-Steinberg kann jeder Mannschaft in dieser Klasse gefährlich werden - mit Ausnahme von Tabellenführer Langweid". In der vergangenen Serie zwangen die Bingerinnen den NSC in der Vorrunde wie auch in der Rückrunde in die Knie.
"Die Gefahr, dass wir den Gegner unterschätzen, besteht auf keinen Fall", versichert Lautebach. "In dieser Klasse kann man keine Mannschaft unterschätzen, das ist gar nicht machbar. Man muss jedes Spiel voll angehen, denn die können alle Tischtennis spielen." Gürz, Dömges & Co. traut der 55-Jährige auf alle Fälle "einen guten Mittelfeldplatz" zu.
Die Hassia selbst kann die gleiche Formation aufbieten wie zum Saisonauftakt, also die tschechische Nationalspielerin Dana Hadacova und Ying Zhang im vorderen Paarkreuz sowie Yüchun Zimmermann und Julia Lutz im hinteren Paarkreuz.
"Wenn wir wieder 6:3 gewinnen, wäre ich zufrieden", stellt Joachim Lautebach klar. "Dann hätten wir mit 4:0 Punkten einen optimalen Start hingelegt und uns etwas Luft verschafft vor den beiden schweren Auswärtsaufgaben Mitte Oktober bei TTC Optolyth Optik Wendelstein und TV Altdorf."
ALLGEMEINE ZEITUNG 27.09.2007

Berichte der Spielrunde vom 24.09.-30.09.2007

Vorderes Paarkreuz punktet vier Mal
Hassiatinnen mit achtbarem 7:7 gegen Kehrig
Von Michael Heinze KEHRIG Auch ohne die verletzte Petra Steyer reichte es für die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen II in der Regionalliga Südwest zu einem achtbaren 7:7 beim aktuellen Tabellenführer TuS Kehrig.
"Andrea Welz und Silvana Gendritzki haben vorne wieder vier Punkte gemacht im Einzel", stellte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach mit Genugtuung fest. Außerdem punkteten Julia Minor/Nadja Hoffmann (3:2 gegen Julia Hilger/Martina Wolf) im Doppel sowie Minor und Hoffmann (jeweils 3:0 gegen Martina Wolf). "Kehrig ist eine Mannschaft, die ziemlich weit oben einzustufen ist", sagte Lautebach. "Mit dieser Aufstellung ist das Unentschieden in Ordnung."
Wann Petra Steyer wieder mitmischen kann, sei derzeit schwer zu sagen. Fakt ist, dass der 37 Jahre alten Waldalgesheimerin nach Rückenproblemen jetzt Fußprobleme zu schaffen machen. Ihr Verletzungspech reißt einfach nicht ab. "Petra will unbedingt wieder anfangen, aber es geht im Moment nicht", beschreibt Lautebach die aktuelle Situation. "Sie will jetzt noch einmal einen Arzt konsultieren."
Wenn es gut läuft, ist Steyer im nächsten Spiel am Sonntag, 14. Oktober 10 Uhr, gegen den punktgleichen Tabellennachbarn ATSV Saarbrücken wieder mit von der Partie.
Wegen der Sanierungsarbeiten in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums steigt die Begegnung in der Sporthalle der Bingerbrücker Grundschule "Am Mäuseturm".
ALLGEMEINE ZEITUNG 02.10.2007

Fehlstart der Dritten kein Grund zur Sorge
Von Michael Heinze MÜLHEIM-URMITZ Fehlstarts müssen nicht immer Anlass zur Besorgnis geben. Bestes Beispiel sind die 0:4-Punkte, die die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen III zum Saisonstart in Oberliga Südwest verbuchen.
Grund: Die beiden Niederlagen setzte es auswärts bei zwei absoluten Spitzenteams. Dem 2:8 bei der SG Kirchberg/Rhaunen folgte jetzt ein 4:8 beim TTC Mülheim-Urmitz/Bahnhof. "Das Ergebnis ist Ordnung, die Mädchen haben sich sehr gut verkauft", resümierte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. "Es wäre sogar noch mehr drin gewesen, aber Mai Xiang war Grippe geschwächt und hat ein Spiel unnötig verloren." So blieb es bei den Einzelsiegen von Mai Xiang (3:0 gegen Franziska Paul), Rabea Becker (3:0 gegen Franziska Buchner), Ting Xiang (3:2 gegen Eva-Maria Paul) sowie Clarissa Becker (3:2 gegen Franziska Paul).
"Die Mädchen brauchen eine gewisse Anlaufzeit", urteilt Lautebach. "Ich hoffe, jetzt, dass sie im ersten Heimspiel am Sonntag um 14 Uhr in der Sporthalle der Bingerbrücker Grundschule ´Am Mäuseturm´ gegen den TSV Bockenau ihr erstes Erfolgserlebnis feiern können - was für den weiteren Saisonverlauf sehr wichtig wäre." Mit 0:6 Punkten sind die Bockenauerinnen das einzige Team, das in der Tabelle hinter den Hassia-Teenagern rangiert.
ALLGEMEINE ZEITUNG 02.10.2007

Berichte der Spielrunde vom 17.09.-23.09.2007

Erfolge an den Tischtennisplatten
Zwei Verbandsranglistensiege, drei Qualifikationen zu den TOP 48-Bundesranglisten der Mädchen und Damen, dies sind die tollen Ergebnisse aus den letzten beiden Wochenenden der Tischtennisspielerinnen von Hassia Bingen.
Zunächst errang bei den Rheinhessenranglisten der Mädchen auf dem Mainzer-Lerchenberg Silvana Gendritzki überlegen den Titel und blieb dabei in der Vorrundengruppe und Endrunde ohne Spielverlust. Ihre härtesten Konkurrentinnen im Mädchenalter kamen dabei aus dem eigenen Lager. Clarissa Becker sicherte sich den zweiten Platz, Mai Xiang Platz 5 und Rabea Becker, Isabelle Roos kamen auf die Plätze 7 und 8 der 10er Endrangliste. Alle fünf gestarteten Mädchen waren somit erfolgreich durch die Vorrundengruppen in die Endrunde gekommen.
Silvana Gendritzki sicherte sich mit Platz 1 den einzigen Startplatz des Rheinhessischen Tischtennisverbandes zu dem TOP 48 Turnier der Jugend am 03./04.11.2007 in Kirchen (Rheinland).
Auch bei der Verbandsrangliste der Damen, am vergangenen Wochenende in Gau-Odernheim, zeigte sich die derzeitige Überlegenheit der jungen Hassia-Garde. Sechs Spielerinnen von Bingen hatten sich für die vier Vorrundengruppen mit je 4-Spielerinnen qualifiziert, lediglich Clarissa Becker konnte sich dann nicht in das 8er Endrundenfeld spielen. Sie gewann allerdings überlegen alle Platzierungsspiele und belegte im Abschluss somit Platz 9. In der Endrunde setzte sich Andrea Welz, die letztjährige Zweite, mit sieben Siegen in sieben Spielen durch. Ihr folgte die Mannschaftskammeradin Silvana Gendritzki, die mit 2:4 Sätzen gegen Welz ihr einziges Spiel verlor. Mai Xiang auf Platz 4, sowie Nadja Hoffmann und Ting Xiang auf den Plätzen 7 und 8 rundeten das tolle Abschneiden der Tischtennisdamen von Hassia Bingen ab.
Mit diesem Erfolg bei der Verbandrangliste der Damen qualifizierte sich Andrea Welz neben ihrer Vereinskollegin Julia Lutz, die durch ihre Erfolge der letzten Saison vom Südwestdeutschen Tischtennisverband direkt nominiert wurde, für das TOP 48-Turnier der Damen/Herren am 13./14.10.2007 im bayrischen Ebermannstadt.
Am kommenden Wochenende bestreitet das Zweitligateam der Hassia-Damen ihr zweites Saisonspiel gegen die etablierte hessische Mannschaft des NSC Watzenborn-Steinberg. Die Begegnung findet um 15.30 Uhr in der Turnhalle der Grundschule "Am Mäuseturm", Herterstraße 35 in Bingerbrück statt. Dabei werden die Hassiatinnen Dana Hadacova, Ying Zhang, Yüchun Zimmermann und Julia Lutz versuchen, ihren guten Saisonstart auszubauen.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 39/07

Wachablösung bleibt aus

Volker Stippich und Andrea Welz gewinnen Ranglisten-Turnier

Von dso. Die Wachablösung bei den Herren bei der rheinhessischen Tischtennis-Rangliste in der Petersberghalle in Gau-Odernheim blieb aus, denn ungeschlagen gewann Titelverteidiger Volker Stippich (TSV Wackernheim) erneut das Turnier. Auch mit dem Erfolg von Andrea Welz bei den Damen hatte RTTV-Sportwart Joachim Lautebach (Bingen) mit seiner Einschätzung recht.
Stippich gewann souverän wie selten und kam nur gegen Felix Wolf (FSV Mainz 05) beim 4:3 Erfolg leicht ins Schwitzen. Den gewonnen Startplatz beim DTTB-Top-48 Turnier nimmt der Wackernheim aber nicht an und gibt ihn an seinen jüngeren Teamkameraden Christian Ditschler weiter, der mit nur einer Niederlage Zweiter wurde. "Er hat wieder zu seiner alten Stärke gefunden", lobte der Sportwart die Leistung von Ditschler. Von einem anderen Nachwuchssspieler war Lautebach noch mehr überrascht. Der Neu-Mainzer Jonas Christmann wurde mit nur zwei Niederlagen Dritter. Der souveräne Auftritt des 14-jährigen lag nicht nur am Heimvorteil, denn bis vor wenigen Wochen trug er noch das Trikot des TSV Gau-Odernheim.
Die Siegerin bei den Damen, Andrea Welz, blieb ebenfalls ungeschlagen und war auch gegen die ärgsten Konkurrentinnen stets klar obenauf. Ganze acht Sätze gab die in Wörrstadt Beheimatete ab und darf so neben Julia Lutz (Hassia Bingen) zum Top-48 fahren. Die Vormachtstellung in Rheinhessen von Hassia Bingen verdeutlicht die Tatsache, dass fünf der acht Endrundenteilnehmerinnen aus Bingen kommen. Hinter der Bingerin Silvana Gendritzki wurde Anke Brück (DJK RW Finthen) Dritte.
Ergebnisse: Herren: 1. Stippich 44:8/11:0, 2. Ditschler (beide TSV Wackernheim) 40:15/10:1, 3. Christmann (FSV Mainz 05) 38:26/9:2, 4. Krießbach (TV Leiselheim) 34:22/7:4, 5. Sonn (FSV Mainz 05) 35:25/7:4, 6. Mallmann (TSV Wackernheim) 29:32/5:6.
Damen: 1. Andrea Welz 28:8/7:0, 2. Silvana Gendritzki (beide Hassia Bingen) 26:11/6:1, 3. Anke Brück (DJK RW Finthen) 23:8/5:2, 4. Mai Xiang (Hassia Bingen) 15:18/3:4, 5. Rebecca Matthes (TSV Flörsheim-Dalsheim) 16:20/2:5, 6. Ann-Kathrin Ditschler (TSG Heidesheim) 13:25/2:5, 7. Nadja Hoffmann (Hassia Bingen) 11:23/2:5, 8. Ting Xiang (Hassia Bingen) 7:26/1:7, 9. Clarissa Becker /Hassia Bingen).

ALLGEMEINE ZEITUNG 18.09.2007

Elite trifft sich
Tischtennisrangliste am Wochenende

Von dso. GAU-ODERNHEIM Wenn sich am Wochenende in der Petersberghalle in Gau-Odernheim die Tischtennis Elite des Verbandes anlässlich der Rangliste trifft geht es bei Damen und Herren um je einen Startplatz für das DTTB-TOP-48 Turnier Mitte Oktober.
Vom Südwestdeutschen Verband dort schon nominiert sind Julia Lutz (Hassia Bingen) und der Leiselheimer Raphael Graf, die also in Gau-Odernheim nicht spielen müssen.
Somit wird es bei den Damen eine neue Siegerin geben, denn Titelverteidigerin Lutz darf zuschauen. Aus dem Feld der 16 Starterinnen aus den vier Kreisen die Favoritinen zu suchen fällt RTTV-Sportwart Joachim Lautebach nicht schwer.
Aus eigenen Reihen (Hassia Bingen) nennt er einmal Andrea Welz, im Vorjahr Zweite und auch Neuzugang Silvana Gendritzki habe eine Chance. Aber auch Anke Brück (DJK RW Finthen) sei zu erwähnen. Wer letztlich in dem eintägigen Turnier in dem erfreuliche sehr jungen Feld (über die Hälfte sind noch im Jugendalter) das größte Stehvermögen hat wird sich zeigen.
Bei den Herren gilt Titelverteidiger Volker Stippich (TSV Wackernheim) erneut als einer der Favoriten, zu mal der Leiselheimer Sebastian Sauer verletzungsbedingt absagen musste. Die Konkurrenz für den Ex-Bundesliagakteur kommt einmal aus den eigenen Reihen (Christian Mallmann, Stefan Kröhl, Christian Ditschler) sowie aus dem Süden des Verbandsgebiets, dem TV Leiselheim. Von dort wird Dr. Alexander Krießbach zu beachten sein wie auch der für Mainz 05 spielende Christoph Sonn. Vielleicht schafft es aber auch eine unbeschriebenes Blatt aus dem Kader der 24 Spieler.
Die Gruppenauslosung könnte etwas mehr Aufschluss geben. Die Gruppenspiele der Herren beginnen am Samstag um 12 Uhr, bei den Damen beginnt die Vorrunde am Sonntag ab 9.30 Uhr.

ALLGEMEINE ZEITUNG 18.09.2007

Klassenerhalt schwere Aufgabe für Bubenheim
Von Michael Heinze BUBENHEIM/BINGEN Für die Tischtennis-Frauen des TTC Bubenheim wird es in dieser Runde schwerer als zuletzt, den Klassenverbleib in der Verbandsliga Rheinhessen zu bewerkstelligen. "Das neue Spielsystem kommt uns nicht entgegen, weil der vierte Mann oftmals noch zählt", erläuterte Kapitänsfrau Heike Beiser nach dem hart erkämpften 7:4-Erfolg im Kellerduell gegen die TSG Drais III. "Nach der alten Zählweise hätten wir schon nach dem 6:2 gewonnen gehabt." Hassia Bingen IV dürfte nach dem unerwartet klaren 7:0-Erfolg gegen die Regionalliga-Reserve der DJK/RW Finthen nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen.
Hassia Bingen IV - DJK/RW Finthen II 7:0. - Edda Klöß/Miriam Lott und Melanie Seligmann/Lucia Fickinger stellten mit ihren Doppelerfolgen die Weichen auf Erfolg gegen die stark Ersatz geschwächten Gäste aus Finthen auf Sieg. Im Einzel ließen Seligmann (2), Fickinger, Janine Raese und Lott durch die Bank klare Erfolge folgen. "Wir haben gut gespielt", freute sich Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. "Die Entwicklung im Moment ist erfreulich." Das für Donnerstag geplante Heimduell der "Vierten" gegen den TuS Gabsheim ist verlegt worden, weil die Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums nicht zur Verfügung steht.
ALLGEMEINE ZEITUNG 25.09.2007

Bericht vom Spieltag 16.09.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Gelungener Start in die 2. Bundesliga
Einen gelungenen Auftakt in die bereits 11. Saison der 2. Damen Bundesliga Süd, feierten die Tischtennisdamen von Hassia Bingen am vergangenen Wochenende.
Gegen Neuling und Aufsteiger ATSV Saarbrücken gab es einen verdienten 6:3 Heimerfolg. Nach der langen Sommerpause zeigte sich dabei allerdings auch, dass sich die Mannschaft im Wettkampf erst noch richtig finden muss.
In den Auftaktdoppeln gaben der Binger Neuzugang Dana Hadacova und Yüchun Zimmermann, als neuvormiertes Doppel, zwar den ersten Satz ab, konnten danach allerdings die nächsten drei Sätze gegen das Gästedoppel Claudia Walerowicz/Theresia Adams deutlich für sich entscheiden. Ying Zhang/Julia Lutz, bestes Doppel der vergangenen Zweitligasaison, knüpften daran nahtlos an und schlugen ebenfalls in vier Sätzen souverän das saarländische Spitzendoppel Olga Nemes/Ann-Kathrin Herges. Bingens neue Nr. 1, die tschechische Nationalspielerin Dana Hadacova, erhöhte mit einem eindeutigen Drei-Satz-Sieg auf 3:0 für die Hassiatinnen. Ying Zhang hingegen hatte gegen Saarbrückens Nr. 1, die mehrfache deutsche Meisterin und vielfache deutsche Nationalspielerin Olga Nemes, keine echte Siegchance und musste sich deutlich geschlagen geben. Nach einem weiteren Einzelerfolg von Yüchun Zimmermann für Bingen und einer Niederlage von Julia Lutz gingen die Spielerinnen von Hassia Bingen mit einer 4:2 Führung in die Pause.
Was nach der Pause, die leider nur wenigen Zuschauer in der Halle des Stefan-George-Gymnasiums geboten bekamen, war ein "Feuerwerk" von tollen Topspins, schnellen Blockbällen und herausragendes, temporeiches Tischtennis, das alle Tischtennisfans mitriss. Am Ende der fünf gespielten Sätze konnte Saarbrückens Olga Nemes auch diesen Sieg, gegen die beherzt spielende 24-jährige Dana Hadacova, für sich verbuchen und verkürzte den Spielstand nochmals auf 3:4. Durch zwei Ungefährtete 3:0 Siege von Ying Zhang und die als einzige auf Binger Seite ungeschlagene Yüchun Zimmermann feierten die Zweitligadamen von Hassia Bingen, mit dem Endstand von 6:3, einen gelungenen Saisoneinstand.

NEUE BINGER ZEITUNG KW 38/07


Zweitliga-Auftakt ist geglückt

Tischtennis-Damen von Hassia Bingen schlagen ATSV Saarbrücken

Von Michael Heinze BINGEN Gelungener Saisonauftakt für die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen: Gegen Aufsteiger ATSV Saarbrücken gewann das neu formierte Team um die tschechische Spitzenspielerin Dana Hadacova, die einen guten Eindruck hinterließ, mit 6:3.
Die Basis für den Sieg legten die Bingerinnen bereits in den Doppeln, wo Hadacova/Yüchun Zimmermann gegen Claudia Walerowicz/Theresa Adams sowie Ying Zhang/Julia Lutz gegen Olga Nemes/Ann-Kathrin Herges jeweils in vier Sätzen die Oberhand behielten. "Erfreulich, dass wir hier so nahtlos an die tollen Leistungen angeknüpft haben, die wir von der letzten Saison gewöhnt waren", kommentierte Hassia-Manager Joachim Lautebach. "Beide Paarungen haben gut harmoniert und recht souverän gewonnen." Im Einzel blieb nur Zimmermann ohne Niederlage. Die ausgebildete Masseurin leistete sich gegen Adams und Herges noch nicht einmal einen Satzverlust. "Überzeugend", befand Lautebach. "Yü hat sehr gut gespielt und variiert. Gerade gegen Jugend-Nationalspielerin Herges." Im vorderen Paarkreuz bekam Zhang beim 3:11, 9:11 und 2:11 von der deutschen Ex-Nationalspielerin Nemes mehr als deutlich die Grenzen aufgezeigt. "Nemes spielt immer noch auf hohem Niveau", so Lautebach. "Und sie ist eine Spielerin, die der Ying überhaupt nicht liegt." Grund: Die gebürtige Rumänin, die seit 1984 in Deutschland lebt, spielt ohne jeglichen Topspin. Sie schupft nur und schießt. Eine reine Block- und Konterspielerin. "Ihre Rückhand ist immer noch genial", staunte Lautebach. "Da kommen riesige Apparate raus." Zhang hätte nur eine Chance gehabt, wenn sie aktiver agiert hätte.
Gegen die starke Walerowicz wurde die Chinesin derweil ihrer Favoritenrolle problemlos gerecht. Auch Hadacova machte mit Walerowicz beim 11:4, 11:4, 11:6 kurzen Prozess. Gegen Nemes indes zog die Tschechin nach zwischenzeitlicher 2:1-Satzführung am Ende relativ klar mit 5:11 im Entscheidungssatz den Kürzeren. "Dana hat sich vielleicht taktisch ein bisschen falsch verhalten", analysierte Lautebach. In der Tat hatte man das Gefühl, dass die 24-Jährige einfach zu hart spielen wollte. Vermutlich wäre es besser gewesen, mehr mit Spinbällen zu operieren. "Je schneller man den Topspin gegen Nemes zieht, desto schneller kommen die Bälle zurück", weiß Lautebach. "Das ist bei ihr noch wie vor 20 Jahren." Dass Julia Lutz im Einzel komplett von der Rolle war und gegen Herges mit 1:11, 5:11, 3:11 unterging, fiel nicht ins Gewicht. "Im Doppel hat Julia gut gespielt und war sogar der aktivere Teil", urteilte Lautebach.
Gegen die kompromisslose Herges konnte die Geographie-Studentin aber zu keinem Zeitpunkt ihr Spinspiel umsetzen. Mehr als enttäuschend für die Sportstadt Bingen war einmal mehr die Zuschauerzahl. Gerade 35 Unentwegte verirrten sich in die Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums. Und das, obwohl mit Hadacova die neue Nummer eins der Hassia ihren Einstand gab und bei den Gästen mit Olga Nemes eine der besten deutschen Tischtennis-Spielerinnen aller Zeiten mitmischte.
ALLGEMEINE ZEITUNG 18.09.2007

Hassia-Auftakt gegen Ex-Serienmeisterin
Tischtennis-Damen beginnen Sonntag mit Zweitliga-Saison/ATSV kommt mit Olga Nemes
Von Michael Heinze BINGEN Mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger ATSV Saarbrücken starten die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen am Sonntag um 14 Uhr in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums in die neue Saison der Zweiten Bundesliga Süd.
Auch wenn die Saarbrückerinnen mit der Ex-Nationalspielerin Olga Nemes antreten, wäre alles andere als ein Hassia-Sieg eine Überraschung. "Unser Ziel wird es auch in dieser Runde sein, im vorderen Drittel mitzuspielen", macht der Binger Manager Joachim Lautebach deutlich. "Das wäre für uns ein sehr guter Erfolg, weil die Klasse stärker und ausgeglichener besetzt ist als zuletzt." Topfavorit auf die Meisterschaft und den Aufstieg in die Eliteliga ist für den 55-Jährigen der amtierende Deutsche Meister TTC Langweid, der sein erstes Match bereits hinter sich hat. Am Sonntag gab es ein 6:0 beim TV Altdorf.
Allerdings ist es für Lautebach "von der sportlichen Seite mehr als fragwürdig und sehr unbefriedigend, dass Langweid trotz des freiwilligen Rückzugs keine Aufstiegssperre erhalten hat". Die Spvgg/DJK Wolfram-Eschenbach, die neben den Saarbrückerinnen den Aufstieg aus der Regionalliga gepackt hat, kann Lautebach indes nur schwer einschätzen. "Die Eschenbacherinnen sind für mich ein unbeschriebenes Blatt. Da kenne ich keine einzige Spielerin. Das ist eine Mannschaft, die sich nicht verstärkt hat, sondern in der Formation weiter spielt, in der sie Regionalliga-Meister geworden ist."
Der ATSV indes habe durch den Zugang der inzwischen 39 Jahre alten Nemes, die zu ihren Glanzzeiten fünf Mal Deutsche Meisterin und zweimal Mannschafts-Europameisterin geworden war, deutlich an Niveau zugelegt. "Trotzdem dürfte es für Saarbrücken schwer werden", weiß Lautebach. "Ich schätze den ATSV etwas schwächer ein." Für seine Frauen komme es bei der Saisonpremiere "einfach darauf an, dass wir diese Spiel gewinnen, um Sicherheit zu kriegen in die Runde".
Die Bingerinnen treten in der Besetzung Dana Hadacova, Ying Zhang, Yüchun Zimmermann und Julia Lutz an.
Gespannt sind die Tischtennis-Fans vom Rhein-Nahe-Eck ganz sicher auf den Auftritt von Hadacova, von der man einiges erwarten darf. Die tschechische Nationalspielerin (siehe nebenstehendes Interview) hat inzwischen schon viermal mit ihrer neuen Mannschaft trainiert und eine Wohnung in der Innenstadt bezogen. Lautebach: "Dana hat eine Freizügigkeitsbescheinigung der Ausländerbehörde und die Genehmigung der Mainzer Arbeitsagentur, dass sie bei uns spielen darf." Wegen des erwarteten Zuschauerandrangs weist der Binger Tischtennis-Chef auf eine neue Regelung des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) hin. "Unser Spiel muss am Sonntag um 14 Uhr mit dem ersten Doppelaufschlag beginnen." In der Vergangenheit fand um 14 Uhr erst die Begrüßung statt.
Die Besucher sollten sich bis spätestens 13.50 Uhr in der Halle einfinden.
Geänderter Anfahrtsweg
Wegen Umbaumaßnahmen in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums ist eine Anfahrt über die Straße In der Eisel nicht möglich. Die Anfahrt muss erfolgen über Waldstraße/Schulzentrum. Kostenlose Parkmöglichkeiten sind auf dem mittleren Schulhof vorhanden, der Weg zum Spielort ist von hier aus ausgeschildert.

ALLGEMEINE ZEITUNG 13.09.2007

Olympia-Quali und Zweite Liga
Tschechische Nationalspielerin spielt für Hassia
Vom 13.09.2007 BINGEN Die neue Spitzenspielerin der Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen heißt Dana Hadacova. Die AZ sprach mit der 24 Jahre alten tschechischen Nationalspielerin, die in der südmährischen Tischtennis-Hochburg Hodonin an der Grenze zur Slowakei lebt. Aus der 30000-Einwohner-Stadt stammt auch Hana Sopova, die Ende der 90er Jahre eine Saison lang das Hassia-Trikot trug und sich in dieser Zeit viele Sympathien erwarb, ehe sie wegen der Ausländerregelung gehen musste. Laut Hassia-Manager Joachim Lautebach kennen sich Hadacova und Sopova bestens.
Frage: Frau Hadacova, warum sind Sie zu Hassia Bingen gewechselt?
Dana Hadacova: "Weil die Situation bei meinem alten Verein Hannover 96 lange Zeit nicht klar war. Die haben sich erst zu spät entschieden. Ich wollte nicht so lange warten - da habe ich den Joachim Lautebach angerufen."
Frage: Wie gut haben Sie sich eingelebt am Rhein-Nahe-Eck?
Hadacova: "Sehr gut. Ich war vor zwei Wochen für drei Tage hier. Bingen ist eine kleine Stadt, aber sehr schön. Die Spielerinnen sind alle ganz nett. Gut gefallen hat mir auch, als ich bei einem Ausflug nach Rüdesheim mit der Seilbahn gefahren bin."
Frage: Welches Saisonziel wollen Sie mit der Hassia erreichen?
Hadacova (lächelt viel sagend): "Wir wollen so gut wie möglich abschneiden."
Frage: Ist der Aufstieg in die Bundesliga möglich?
Hadacova: "Den nehmen wir gerne mit. Aber ich denke, ganz realistisch betrachtet ist Langweid sehr stark. Gegen diesen Gegner wird es sehr schwer. Aber in jedem Spiel gibt es eine Chance."
Frage: Welche Bilanz haben Sie sich persönlich vorgenommen?
Hadacova: "Gerne würde ich wieder die gleiche positive Bilanz spielen wie in der vergangenen Saison in der Zweiten Bundesliga Nord. Allerdings ist die Zweite Liga Süd dieses Jahr viel stärker."
Frage: Mit der tschechischen Nationalmannschaft bereiten Sie sich gerade auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele vor. Wie wichtig ist Ihnen Ihre internationale Karriere?
Hadacova: "Sehr wichtig. Ich spiele sehr gerne für mein Land. Aber es ist sehr schwer, entsprechende Ergebnisse zu erzielen. Ich habe schon bei den Schülerinnen und in der Jugend für Tschechien gespielt. In der Weltrangliste liege ich momentan auf Platz 254."
Frage: Stimmt es, dass Sie nach dem Heimspiel gegen Saarbrücken direkt wieder zur Nationalmannschaft düsen?
Hadacova: "Ja. Ich fliege von Frankfurt-Hahn nach Bratislava, von dort aus geht es mit dem Zug kurz nach Hause - und dann weiter zum Nationalteam. Gleich ab Montag haben wir die ganze Woche über einen Lehrgang in Polen."
Das Gespräch führte Michael Heinze
ALLGEMEINE ZEITUNG 13.09.2007

Start in die zweite Bundesliga
Am kommenden Sonntag, dem 16. September 2007, beginnt auch die Saison der 1. Damenmannschaft in der 2. Tischtennis Bundesliga Süd. Die vier Hassiatinnen Dana Hadacova, Ying Zhang, Yüchun Zimmermann und Julia Lutz wollen dabei einen guten Saisonstart hinlegen. Wenn Sie hierfür ihr vorhandenes Leistungsvermögen abrufen, sollte gegen die Gäste aus dem Saarland, dem Zweitligaaufsteiger ATSV Saarbrücken, ein Sieg möglich sein. Gespannt darf man vor allem auf die jeweiligen Neuzugänge beider Teams sein. Auf Binger Seite ist dies die junge tschechische Nationalspielerin Dana Hadacova (24 Jahre) und beim Gast aus Saarbrücken die altinternationale und ehemalige deutsche Meisterin Olga Nemes. Durch eine offizielle Änderung des Deutschen Tischtennisbundes, auf die sich die Zuschauer in Zukunft einstellen sollten, beginnt in der Zweiten Liga die Begrüßungszeremonie bereits 10 Minuten vor der Partie, sodass der erste Ball um Punkt 14.00 Uhr gespielt wird.
Wegen groß angelegten Umbauarbeiten in der Schule des Stefan-George-Gymnasium ist die alte Anfahrt "In der Eisel" zurzeit nicht möglich. Die Zuschauer werden gebeten über die Waldstraße, Schulzentrum und der Beschilderung vom dortigen Parkplatz in die Halle zu folgen.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 37/07


Berichte der Spielrunde vom 10.09.-16.09.2007

1. RTTV - Rangliste Nachwuchs 2007 am 15./16.09.2007, Mainz-Lerchenberg
Mädchen:
1.) Silvana Gendritzki (Hassia Bingen) 27:2 Sätze / 9:0 Spiele; 2.) Clarissa Becker (Hassia Bingen) 24:7 Sätze / 8:1 Spiele; 3.) Kathrin Schanz (TSG Drais) 20:16 Sätze / 6:3 Spiele; 4.) Maxi Eppelmann (TSG Heidesheim) 18:16 Sätze / 5:4 Spiele; 5.) Mai Xiang (Hassia Bingen) 17:15 Sätze / 5:4 Spiele; 6.) Sina Selzer (TSV Flörsheim-Dalsheim) 20:18 Sätze / 4:5 Spiele; 7.) Rabea Becker (Hassia Bingen) 16:19 Sätze / 4:5 Spiele; 8.) Isabelle Roos (Hassia Bingen) 16:19 Sätze / 3:6 Spiele; 9.) Amelie Mayer (TSG Heidesheim) 5:24 Sätze / 1:8 Spiele; 10.) Catharina Lohschelder (TG Wallertheim) 0:27 Sätze / 0:9 Spiele.

Talent trägt zum klaren Sieg bei

Von Michael Heinze BINGEN Erster Saisonsieg für die Tischtennisspieler von Hassia Bingen in der Verbandsliga Rheinhessen: Gegen den TV Horchheim gab es einen ungefährdeten 9:1-Erfolg.
Den einzigen Punkt gestatteten Dominik Lautebach/Mario Hübinger den Gästen, als sie ihr Doppel gegen Ralf Decker/Stefan Denschlag in vier Sätzen verloren. Ansonsten gab es durch die Bank Siege für die Hassia, die erneut mit dem überzeugenden Ersatzmann Merlin Keller aufgelaufen war, nachdem Gerhard Chitralla wegen Problemen in der Wade passen musste. Die Punkte für die Binger markierten Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein und Christoph Gres/Keller im Doppel sowie Jürgen Lautebach (2), Dominik Lautebach, Gres, Hartwein, Hübinger und Keller im Einzel.
"Das war souverän", resümierte Hassia-Kapitän Gres. "Wir waren eigentlich schon eine Klasse stärker." Zu den tollen Leistungen des erst 14 Jahre alten Ex-Kempters Keller, der im hinteren Paarkreuz jetzt schon 3:0 steht, meinte Gres: "Man sollte das vielleicht nicht ganz so hoch bewerten, weil wir gegen zwei Aufsteiger gespielt haben. Aber wir sind froh, dass wir wieder mal einen jungen aufstrebenden Bub in unseren Reihen haben. Ich denke mal, dass er spätestens nächstes Jahr Stamm spielt."
ALLGEMEINE ZEITUNG 18.09.2007

Berichte der Spielrunde vom 03.09.-09.09.2007

Mit einem deutlichen Sieg und einer knappen Niederlage startete am letzten Wochenende die 2. Tischtennis - Damenmannschaft von Hassia Bingen in die Regionalligasaison 2007/2008. Gegen den saarländischen Aufsteiger TTV Niederlinxweiler siegten die Hassiatinnen in der Aufstellung Andrea Welz, Silvana Gendritzki, Julia Minor und Nadja Hoffmann mit 8:1 überlegen. Am darauf folgenden Sonntag mussten sich die veränderte und zugleich jüngste Regionalligamannschaft der Hassia etwas überraschend dem zweiten Aufsteiger TSG Zellertal mit 6:8 geschlagen geben. Die routinierten und sehr erfahrenen Pfälzerinnen sicherten sich gleich zu Beginn der Partie die beiden Auftaktdoppel und bauten danach ihre Führung auf 7:3 aus. Jedoch zeigten die jungen Binger Spielerinnen eine tolle Einstellung und kamen durch Siege von Andrea Welz, Silvana Gendritzki und Nadja Hoffmann noch mal auf 6:7 heran. Lediglich die Medizinstudentin Diana Sharif konnte ihre letzte Partie, nach Trainingsrückstand wegen kürzlicher Prüfungen, nicht erfolgreich gestalten. Hervorzuheben sind besonders die fünf Einzelsiege der beiden 17 jährigen Andrea Welz und Silvana Gendritzki im vorderen Paarkreuz. Für die junge Regionalligamannschaft, Durchschnittsalter 18,5 Jahre, spricht jedoch die Perspektive in die Zukunft, der sich vor allem die Hassia verschrieben hat.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 37/07

Aufsteiger schnell weggeputzt
Damen von Hassia II lassen Niederlinxweiler beim 8:1 keine Chance
Von Michael Heinze BINGEN Kurzen Prozess haben die Frauen von Hassia Bingen II in der Tischtennis-Regionalliga Südwest beim 8:1 mit Aufsteiger TTV Niederlinxweiler gemacht. Gegen die TSG Zellertal indes gab es ohne die Routiniers Annette Hildebrandt und Julia Minor eine denkbar knappe 6:8-Niederlage.
Hassia Bingen II - TTV Niederlinxweiler 8:1. - Die Punkte für die klar favorisierten Bingerinnen holten Julia Minor/Nadja Hoffmann und Andrea Welz/Silvana Gendritzki im Doppel sowie Welz, Gendritzki (2), Minor (2) und Hoffmann im Einzel. Die einzige Niederlage musste Welz einstecken, die ihr Spiel gegen Maike Zimmer noch aus der Hand gab und nach 2:0-Satzführung im Entscheidungssatz recht klar mit 6:11 den Kürzeren zog.
Hassia Bingen II - TSG Zellertal 6:8. - Entscheidend war, dass die Bingerinnen beide Doppel verloren und Hoffmann nach zwischenzeitlicher 2:0-Satzführung gegen Sabine Ghoul mehrere Matchbälle nicht verwerten konnte. Im entscheidenden Durchgang unterlag die ehemalige Draiserin 11:13. Für die Hassia punkteten Welz (3), Gendritzki (2) und Hoffmann.
Ersatzspielerin Diana Sharif ging komplett leer aus. "Ich mache Diana keinen Vorwurf, bei ihr war noch Trainingsrückstand zu erkennen", kommentierte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. "Wir sind mit der jüngsten Mannschaft angetreten, die wir jemals in der Regionalliga aufgeboten haben - mit zwei 17-Jährigen im vorderen Paarkreuz.
Die Doppel waren noch nicht so gut eingespielt, aber ansonsten bin ich mit unserer Leistung zufrieden." Die Gäste, die mit 5:1 Zählern an der Tabellenspitze rangieren, seien stärker gewesen als erwartet. "Das ist wirklich eine sehr gute, ausgeglichene und routinierte Mannschaft."
ALLGEMEINE ZEITUNG 11.09.2007

Deutlicher Sieg im Kreisderby
Von Michael Heinze. Im Kreisderby setzte sich Aufsteiger TSG Heidesheim gegen Hassia Bingen IV unerwartet deutlich mit 7:2 durch.
TSG Heidesheim - Hassia Bingen IV 7:2. - Ann-Kathrin Ditschler/Amelie Mayer (3:1 gegen Melanie Seligmann/Janine Raese) sowie Maxi Eppelmann/Rabea Sauer (3:1 gegen Miriam Lott/Lucia Fickinger) legten mit ihren Doppelerfolgen die Basis für den gelungenen Saisonauftakt. Im Einzel fuhren Ditschler (3:0 gegen Fickinger, Eppelmann (3:0 gegen Fickinger), Mayer (jeweils 3:1 gegen Lott und Raese) sowie Sauer (3:1 gegen Raese) die entscheidenden Punkte ein, die das Resultat einer sorgfältigen Vorbereitung waren. Für die Hassia punktete nur die Spitzenspielerin Seligmann, die Ditschler (3:1) wie auch Eppelmann (3:0) keine Chance ließ.
ALLGEMEINE ZEITUNG 11.09.2007

Berichte der Spielrunde vom 27.08.-02.09.2007

Mädels sind topfit
Hassias Zweitliga-Damen im Kurztrainingslager
Von Michael Heinze BINGEN
In der heißen Phase der der Vorbereitung stecken die die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen. Am 16. September wird es ernst, dann beginnt für das Team von Manager Joachim Lautebach mit einem Heimspiel gegen den ATSV Saarbrücken die neue Saison in der Zweiten Bundesliga Süd.
Zwar hat die Vorbereitung offiziell bereits am 7. August begonnen, aber das entscheidende Wochenende war das vergangene. "Da haben erstmals alle Spielerinnen zusammen trainiert", erläutert Lautebach. "Mit Ausnahme von Fen Liang." Die 31-Jährige, die in der neuen Runde auf eigenen Wunsch nicht als Stammspielerin eingeplant ist, musste sich einer Zahn-OP unterziehen. Genauer gesagt einer Wurzelbehandlung. Der Oberkiefer wurde aufgeschnitten. "Ihr ging es nicht so gut", so Lautebach. "An Tischtennis war überhaupt nicht dran zu denken."
Der Rest des Teams war topfit und absolvierte von Freitag bis Sonntag insgesamt vier Trainingseinheiten. "Wir haben die Doppelkombinationen ein bisschen ausprobiert", berichtet der Hauptschullehrer. "Dabei hat sich herausgestellt, dass Dana Hadacova und Yüchun Zimmermann als Links-Rechts-Kombination sehr gut harmonieren." Das Gute an Hadacova ist, dass sie Rückhand wie Vorhand in der Lage ist, knallharte Topspins zu ziehen und so die Gegnerinnen mächtig unter Druck setzt. "Das sah sehr viel versprechend aus, das muss ich sagen." Zimmermann habe ebenfalls einen prächtigen Eindruck hinterlassen. "Sie ist wieder unheimlich spritzig - ganz anders als in der vergangenen Saison nach ihrer Erkrankung."
Ziel des Heim-Trainingslagers war es auch, dass die etablierten Spielerinnen Zimmermann, Ying Zhang sowie Julia Lutz und die neue Tschechin sich gegenseitig beschnuppern können. "Die Dana ist gut aufgenommen worden", freut sich der 55-Jährige. "Und sie hat sich auch hervorragend eingelebt. Dana ist menschlich voll in Ordnung, unheimlich umgänglich - und sie spricht sehr gut deutsch." Dazu trugen auch die gemeinsamen Restaurantbesuche nach dem harten Training sowie ein touristischer Ausflug auf die andere Rheinseite zum Niederwald-Denkmal bei.
"Gerade Lutz und Hadacova, die vom Alter her nicht weit auseinander liegen, haben sich prima verstanden", sagt Lautebach. "Und Zhang ist ja sowieso ein Kumpeltyp." Zur Motivation von Dana Hadacova dürfte beitragen, dass die Ex-Hannoveranerin vor wenigen Tagen wieder in den Kader der tschechischen Nationalmannschaft berufen wurde.
ALLGEMEINE ZEITUNG 01.09.2007

Matchbälle im Schlussdoppel
Hassias Tischtennis Herren verpassen Sieg knapp
MH. BINGEN Fehlstart für die Tischtennis-Spieler von Hassia Bingen in der Verbandsliga Rheinhessen: Weil das Team um Spitzenspieler Joachim Lautebach wieder einmal stark Ersatz geschwächt auflaufen musste, reichte es zum Saisonauftakt nur zu einem mageren 8:8 gegen Aufsteiger TTC Worms.
Hassia Bingen - TTC Worms 8:8. - Ohne den beruflich verhinderten Dominik Lautebach und den erneut verletzten Mario Hübinger - diesmal machte ihm ein eingeklemmter Nerv zu schaffen - lagen die Binger zwischenzeitlich sogar mit 4:7 zurück.
Völlig überraschend gingen Joachim Lautebach und Gerhard Chitralla im vorderen Paarkreuz komplett leer aus. Zwei Niederlagen gab es auch für das an sich starke Doppel Lautebach/Heinz Hartwein. Dafür feierte Neuzugang Merlin Keller von Hassia Kempten mit zwei klaren Einzelsiegen und einem Doppelerfolg an der Seite des anderen Ersatzmannes Manuel Rausch einen blendenden Einstand. Die übrigen Hassia-Siege gingen auf das Konto von Chitralla/Christoph Gres, Gres (2) Hartwein und Rausch.
"Die Wormser haben schon stark gespielt", resümierte Hassia-Kapitän Gres. "Aber im Endeffekt hätten wir trotzdem gewinnen müssen - im Schlussdoppel hatten wir ja Matchbälle. Es ist eben ein bisschen blöd gelaufen."
ALLGEMEINE ZEITUNG 04.09.2007

Hammer Gäste ohne Chance
MH. RHEINHESSEN In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen hat Hassia Bingen IV zum Auftakt einen 7:3-Erfolg gegen den SV Rheingold Hamm II gefeiert.
Hassia Bingen IV - SV Rheingold Hamm II 7:3. - Ein Auftakt nach Maß für die routinierten Bingerinnen. Die nötigen Punkte zum Sieg für die Vierte der Hassia schnappten Melanie Seligmann (2), Miriam Lott (2), Janine Reese und Edda Klöß im Einzel sowie Seeligmann/Raese mit einem Doppelerfolg.
ALLGEMEINE ZEITUNG 04.09.2007

Oberligadamen mit erwarteter Niederlage gestartet
Regionalliga beginnt am kommenden Wochenende
Der Aufsteiger, die "Mädchenmannschaft" von Hassia Bingen, unterlag am letzten Samstag erwartungsgemäß beim Meister der vergangenen zwei Spielzeiten in der Tischtennis-Oberliga der Damen, der SG Kirchberg/Rhaunen, mit 2:8.
Jedoch war man im Hassia-Lager nach dem Spiel ebenfalls sehr zufrieden mit dem Kurhaschierten Auftritt der fünf Nachwuchsspielerinnen. Ohne große Nervosität und mit ihrem unbekümmerten, jugendlichen Elan gingen Sie in die Partie und brachten dabei dem Favoriten in den beiden Auftaktdoppeln in arge Bedrängnis. Clarissa Becker/Ting Xiang gewannen ihr Doppel mit 3:1 Sätzen und auch Mai Xiang/Isabelle Roos hatten nach einer 2:0 Satzführung durchaus Siegchancen. Sie mussten sich allerdings diesmal noch der Routine der Gegnerinnen beugen und verloren am Ende knapp in fünf Sätzen. Auch nach drei deutlichen Niederlagen von Mai Xiang, Clarissa Becker und Ting Xiang ließen sich die Hassiatinnen nicht entmutigen. Ganz im Gegenteil. Nun nahmen Sie den Kampf immer besser an, legten auch den letzten Respekt ab und erspielten sich in den weiteren fünf Einzelspielen neun Satzgewinne. Die Geschwister Rabea und Clarissa Becker mussten sich jeweils nur mit 2:3 Sätzen geschlagen geben, Mai Xiang und erneut Rabea Becker verloren ihre Matches 1:3. Allein Ting Xiang konnte noch ein Einzelspiel in fünf Sätzen für sich entscheiden. Nach über zwei Stunden Spielzeit, der gezeigten Einstellung und Leistung im Spiel, waren die fünf Hassia-Mädels, im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, in der Damen-Oberliga Südwest angekommen.
Am kommenden Wochenende beginnt nun auch die Saison der 2. Damenmannschaft von Hassia Bingen in der Regionalliga Südwest Gruppe ¾. Gleich zu Beginn erwarten die Hassiatinnen, zu Hause in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasium, die beiden Aufsteiger TTV Niederlinxweiler und TSG Zellertal. Die Partie am Samstag gegen das saarländische Team beginnt um 15.30 Uhr und am Sonntag gegen die Pfälzer aus Zellertal um 10.00 Uhr. Für Unterstützung durch interessierte Tischtennisfans und Freunde würden sich, die mit zwei jungen Neuzugängen ergänzte Damenmannschaft, sehr freuen.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 36/07


Das Auftaktspiel klar verloren
MH. KIRCHBERG Aufsteiger Hassia Bingen III hat sein Auftaktspiel in der Tischtennis-Oberliga Südwest der Frauen bei der SG Kirchberg/Rhaunen deutlich mit 2:8 verloren. Von vier Fünfsatzspielen verlor das Teenager-Quintett der Hassia drei. Einzig Ting Xiang gewann ihr Einzel im Entscheidungssatz mit 11:7 gegen Claudia Lang. An der Seite von Clarissa Becker war Ting Xiang auch im Doppel erfolgreich - mit 11:8, 7:11, 11:9 und 11:8 gegen Anja Schuh/Ursula Schwickert. "Beim letztjährigen Meister, der freiwillig auf den Aufstieg in die Regionalliga verzichtete, war nicht mehr zu erwarten", kommentierte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach.
ALLGEMEINE ZEITUNG 01.09.2007

Saisonstart nach Aufstieg
Für die 3. Tischtennis - Damenmannschaft von Hassia Bingen beginnt am kommenden Wochenende, nach dem souveränen Aufstieg in der vergangenen Saison, das Abenteuer in der Damen Oberliga Südwest Gruppe 3. Gleich zum Saisonauftakt hätte der Gegner nicht schwerer kommen können. Die fünf Hassiatinnen, zwischen 15 und 17 Jahre alt und somit die jüngste Mannschaft der Spielklasse, starten beim letztjährigen Meister der SG Kirchberg/Rhaunen. Die überaus routinierte und erfahrene Mannschaft aus dem Rheinland verzichtete trotz souveräner Meisterschaft mit 30:6 Punkten auf den Aufstieg in die Regionalliga und wird auch in dieser Saison wider in der Spitzengruppe weit vorne erwartet. Für die jungen Tischtennisspielerinnen aus Bingen gilt es am Samstag zunächst einmal in die neue Spielklasse "hineinzuschnuppern". Jedoch möchten sie sich, nach einem anstrengenden Trainingslehrgang und zwei Ranglistenturnieren im Sommer, so teuer wie möglich verkaufen. Ob dies allerdings gleich im ersten Spiel gegen die Mannschaft, die die erfolgreichste Einzelspielerin der letzten Saison Sandra Wildbrett-Effert (31:1 Spiele) stellt, gelingt bleibt abzuwarten. Im unveränderten Aufgebot von Bingen werden Mai Xiang, Clarissa Becker, Ting Xiang, Isabelle Roos und Rabea Becker zum Einsatz kommen.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 35/07


Vorbericht auf die 2. Bundesliga Damen Süd vom 25.08.2007

2. Bundesliga Damen Süd

Der Meisterschaftssekt ist bereits für den TTC Langweid reserviert
Frankfurt/Main. - An der Favoritenrolle des TTC Langweid ist nicht zu rütteln, aber danach ist viel Bewegung in der Liga zu erwarten. Kaum einer Mannschaft ist eine genaue Platzierung vorab zuzuordnen. Nur die Chancen des Neulings DJK Wolframs-Eschenbach, den Klassenverbleib zu realisieren, scheinen einem (fast) aussichtslosen Unternehmen zu gleichen.
Erstliganiveau in der zweithöchsten Spielklasse ist nicht die Regel, doch genau damit wartet der TTC Langweid auf. Der amtierende Deutsche Meister hatte nach der vergangenen Saison freiwillig den Rückzug in die 2. Liga angetreten. Dass am Ende eine Mannschaft zu Tage tritt, für die es nur das Ziel Platz eins gibt, war in der anfänglichen Phase selbst vom Management so nicht erwartet worden. Zu den Verfolgern zählt der Vizemeister der Serie 2006/2007 BFV Hassia Bingen und TV 1881 Altdorf. Auch der ehemalige TTC Femont Röthenbach, der sich in TTC Optolyth Optik Wendelstein verwandelt hat, sowie der Rückzieher Homberger TS stehen Gehwehr bei Fuß, wenn die Spitzenteams schwächeln. Keine Abstiegssorgen sollten sich beim TSV Schwabhausen und beim NSC Watzenborn-Steinberg breit machen.
Doch drei Absteiger wollen erst einmal gefunden sein. Klar scheint nur, dass wieder einmal die Aufsteiger, in diesem Fall der ATSV Saarbrücken und der DJK Wolframs-Eschenbach, unter Zugzwang geraten könnten. Dann stehen nur noch der TV Busenbach II und der SV Neckarsulm zur Disposition.

BFV Hassia Bingen
Mit Dana Hadacova wieder in die Spitzengruppe
Gleich eine ganze Hand voll Teams sieht Joachim Lautebach, Abteilungsleiter beim BFV Hassia Bingen, die sich um die Plätze nach dem TTC Langweid bemühen. Neben dem TTC Optolyth Optik Wendelstein, TV Altdorf und der Homberger TS möchte auch der BFV wieder vorn mitmischen. Dazu beitragen soll die ehemalige tschechische Nationalspielerin Dana Hadacova. "Dana hat sich bei uns gemeldet. Sie hat vorher bei Hannover 96 in der Nordstaffel gespielt. Bei den Niedersachsen stand eine Meldung für die kommende Saison lange auf der Kippe. So lange wollte Dana nicht warten. Ich kannte die 24-Jährige schon aus den Zeiten, als sie für die Homberger TS gespielt hat. Ich habe nun schon des Öfteren mit ihr telefoniert, und sie macht einen sehr symphatischen Eindruck", freut sich Lautebach. Sie sei eine junge Spielerin mit Perspektiven, sehr mannschaftsdienlich und sehr ehrgeizig. Sie habe jetzt wieder an einem Lehrgang mit der tschechischen Nationalmannschaft teilgenommen. Außerdem komme sie auch zu einem gemeinsamen Training mit der Mannschaft zur Vorbereitung und zur Pressekonferenz. "Damit haben wir eine gute Mischung mit zwei jüngeren und zwei erfahrenen Akteurinnen", blickt der Abteilungsleiter optimistisch in die Zukunft. Und das, obwohl die bisherige Nummer eins, Liang Fen, nicht zum Einsatz kommt. "Liang möchte sich mehr familiären Dingen widmen. Sie ist bei uns aber noch gemeldet, so dass wir erst einmal abwarten können", sagt Lautebach. Kritisch äußerte sich der Abteilungsleiter zum TTC Langweid: "Ich würde es begrüßen, wenn freiwillige Rückzieher im Jahr danach für den Aufstieg gesperrt würden. Die Anfrage in der zurückliegenden Saison, ob wir als Vizemeister noch in die 1. Bundesliga aufsteigen möchten, kam viel zu spät. Da hatten wir schon längst unsere Verträge für die neue Serie abgeschlossen, und ein Aufstieg muss schließlich auch Sinn machen."
DTTB-Homepage-Bericht 25.08.2007


Lautebach erwartet eine heiße Saison
Interview mit Hassia-Tischtennis-Manager
BINGEN Die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen zählen zu den besten 15 Frauen-Mannschaften der Republik. Nach dem dritten Platz in der Saison 05/06 und der Vizemeisterschaft in der zurückliegenden Spielzeit wäre in der kommenden Runde der Titelgewinn in der Zweiten Bundesliga Süd und der damit verbundene Erstliga-Aufstieg die Krönung. Vor dem Saisonauftakt am Sonntag, 16. September, gegen Aufsteiger ATSV Saarbrücken sprach die AZ mit Manager Joachim Lautebach (55) über Ziele und Perspektiven.
Frage: Herr Lautebach, die Vizemeisterschaft ist nur schwer zu toppen, oder?
Lautebach: Das ist richtig. Zumal die Klasse diesmal durch die Rückzüge aus der Ersten Liga noch wesentlich stärker ist. Mit dem TTC Langweid spielt jetzt der amtierende Deutsche Meister in unserer Staffel - und auch die Homberger TS hat zurückgezogen. Unsere Konkurrenten vom letzten Jahr stellen sich nicht schwächer dar, sodass es ein ganz heißer Kampf wird.
Frage: Wie stark schätzen Sie den neuen Hassia-Kader ein?
Lautebach: Ich würde sagen, dass er ähnlich stark ist wie zuletzt. Man muss natürlich abwarten, wie die Neue - Dana Hadacova - sich verkauft. Aber auf Grund ihrer Leistungsstärke kann man eigentlich erwarten, dass sie im vorderen Paarkreuz eine gute Bilanz spielt. Zumal sie noch relativ jung ist und dazu sehr ehrgeizig.
Frage: Was für eine Spielerin ist die ehemalige tschechische Nationalspielerin, die im Juni bei den europäischen Hochschulmeisterschaften die Silbermedaille geholt hat?
Lautebach: Eine Angriffsspielerin. Sie spielt beidseitig Topspin. Ansonsten macht sie auf mich einen sehr umgänglichen Eindruck. Sie ist außerdem sehr mannschaftsdienlich, das hat man auch von Hannover 96 gehört, wo sie zuletzt zwei Jahre lang die Nummer eins war.
Frage: Was wollen Sie von ihr sehen?
Lautebach (lacht): Gutes und attraktives Tischtennis, ganz klar. Dazu sollte sie immer in der Lage sein. Wichtig ist, dass sie im Doppel, das neu zusammengestellt wird, mit Yüchun Zimmermann eine Einheit bildet. Ich glaube, das kann ganz gut funktionieren.
Frage: Die 21 Jahre alte Lutz hat ganz sicher noch Steigerungspotenzial. Aber können sich auch Zhang und Zimmermann noch steigern, die die 30 schon seit geraumer Zeit überschritten haben?
Lautebach: Zhang muss sich nicht steigern. Sie muss nur ihre Leistung wieder abrufen, die sie in den letzten Jahren gebracht hat. Sie hat halt das nötige Gefühl, ist vom Taktischen und vom Mentalen her sehr stark. An ihrem Spiel ist nichts verbesserungswürdig. Bei Yü gehe ich davon aus, dass sie - wenn sie wieder gesund ist - ihre Leistung im Vergleich zum letzten Jahr auf jeden Fall wieder steigern kann.
Frage: Wie oft wird denn nun Fen Liang zum Einsatz kommen, von der es ja geheißen hatte, dass sie aus privaten Gründen ihre Tischtennis-Aktivitäten deutlich zurückschrauben will?
Lautebach: Das ist sehr schwer einzuschätzen. Alles hängt von ihren familiären Planungen ab. Und dazu kann ich nichts sagen. Nur soviel: Es wäre schön, wenn sie vielleicht mal zum Einsatz kommen könnte. Mit Fen wäre die Mannschaft natürlich noch wesentlich stärker. Aber ich rechne eigentlich nicht damit.
Frage: Wie wahrscheinlich ist der Titelgewinn?
Lautebach: Das hängt auch von Langweid ab. Wenn sie immer in der Besetzung spielen, wie sie gemeldet sind, sind sie sehr stark. Unser Ziel wird es sein, im vorderen Drittel mitzuspielen.
Frage: Wer sind für Sie die härtesten Rivalen?
Lautebach: Langweid ist wie gesagt Topfavorit. Auch Homberg wird vorne mitspielen. Die haben vier neue Leute geholt - aus Polen, China, der Ukraine und Singapur - und sind schwer einzuschätzen. Ansonsten werden auch Röthenbach und Altdorf wieder oben mitmischen.
Frage: Was hat sich auf dem Sponsorenmarkt getan?
Lautebach: Hauptsponsor ist erneut das Backhaus Lüning. Als Kooperationspartner haben wir weiterhin die Landesgartenschau, für die wir auf den Trikots werben. Aktuell halten uns fast 60 Kleinsponsoren die Stange. Auch der Hauptverein unterstützt uns im Rahmen seiner Möglichkeiten - ohne das geht es nicht.
Frage: Mit was für einem Zuschauerschnitt kalkulieren Sie?
Lautebach: Mit 55 Zuschauern hatten wir letztes Jahr einen ganz guten Schnitt für unsere Verhältnisse. Nicht zuletzt deshalb, weil wir einzelne Spiele ausgelagert haben. Auch diesmal wollen wir wieder mindestens drei Spiele, die für die Zuschauer interessant sind, auslagern.
Frage: Steht schon fest welche?
Lautebach: Nein. Aber in Frage kommen Topduelle mit Langweid, Homberg oder Röthenbach. Ein Spiel findet auf jeden Fall in Bubenheim statt. Dann überlegen wir, wieder mal nach Bingerbrück zu gehen.
Frage: Stimmt es denn, dass auch Sie darüber nachdenken, eine Partie fern der Heimat in der Vorderpfalz auszutragen?
Lautebach: Das ist richtig. Vermutlich in der Rückrunde wollen wir ein Spiel in der Nähe von Landau bestreiten, in der Heimat von Julia Lutz. So versuchen wir, neue Wege zu gehen.
Das Gespräch führte Michael Heinze
ALLGEMEINE ZEITUNG 14.08.2007

Kreisrangliste Damen des Kreises Bingen 25.08.2007

Becker Erste der Rangliste im Kreis
MH. BUBENHEIM Etwas überraschend hat sich Clarissa Becker vom Oberligisten Hassia Bingen III den Sieg bei der Tischtennis-Kreisrangliste der Frauen gesichert.
Becker hatte in der Sport- und Kulturhalle am Ende denkbar knapp die Nase vor ihrer Teamkollegin Mai Xiang sowie Amelie Mayer von der TSG Heidesheim. Die drei Talente hatten allesamt ein Spielverhältnis von 5:2 aufzuweisen. Das Satzverhältnis gab mit 18:8 den Ausschlag zugunsten von Becker. Mai Xiang brachte es 16:8 Sätze, Mayer auf 17:10 Sätze. Als Viertplatzierte löste auch die Bingerin Ting Xiang (4:3/15:11) das Ticket für die Rangliste des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) Mitte September in der Gau-Odernheimer Petersberghalle.
"Eine ganz enge Entscheidung", kommentierte Kreissportwart Horst Schmitt. "Alle jungen Spitzenkräfte aus dem Kreis waren vertreten - aber die Breite hat ein bisschen gefehlt. Die etwas älteren Spieler stellen sich nicht mehr, weil der Leistungsrückstand zu den ganz jungen Spielerinnen inzwischen zu groß ist." Das spielerische Niveau sei hoch gewesen, so der 73-Jährige. Die große (positive) Überraschung stellte in Schmitts Augen der starke Auftritt von Amelie Mayer dar. "Klarer Favorit war Mai Xiang, normalerweise musste sie mit einer 7:0-Bilanz durchgehen. Aber Mai hat mir gesagt, dass sie nach einem Schulausflug nicht genügend Schlaf gehabt habe."
Auf den Plätzen fünf bis acht landeten Maxi Eppelmann (Heidesheim/3:4 und 10:16), Isabelle Roos (Bingen) und Rabea Sauer (Heidesheim/beide 2:5 und 9:16) sowie Rabea Becker (Bingen/2:5 und 10:19).
ALLGEMEINE ZEITUNG 29.08.2007

Clarissa Becker gewinnt Kreisrangliste Bingen der Damen

25.08.2007 Neben Clarissa Becker qualifizierten sich ihre Vereinskameradinnen Mai und Ting Xiang von Hassia Bingen, sowie Amelie Mayer (TSG Heidesheim) für die RTTV-Ranglisten der Damen am 23.09.2007 in Gau Odernheim.
Ergebnisse:
1) Clarissa Becker      (Hassia Bingen)          5:2 Spiele         18:8 Sätze
2) Mai Xiang                (Hassia Bingen)          5:2 Spiele         16:8 Sätze
3) Amelie Mayer          (TSG Heidesheim)     5:2 Spiele       17:10 Sätze
4) Ting Xiang               (Hassia Bingen)          4:3 Spiele       15:11 Sätze
5) Maxi Eppelmann     (TSG Heidesheim)     3:4 Spiele       10:16 Sätze
6) Isabelle Roos           (Hassia Bingen)         2:5 Spiele         9:16 Sätze
7) Rabea Sauer           (TSG Heidesheim)     2:5 Spiele         9:16 Sätze
8) Rabea Becker         (Hassia Bingen)         2:5 Spiele       10:19 Sätze


Saison 2007/2008 Vorberichte aus den Spielklassen

Jungen Leuten Chancen geben
Hassia II-Damen melden sieben Spielerinnen

Von Michael Heinze BINGEN
Mit zwei Heimduellen am Samstag, 8. September (15.30 Uhr) gegen den TTV Niederlinxweiler und am Sonntag, 9. September (10 Uhr) gegen die TSG Zellertal starten die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen II in die neue Saison der Regionalliga Südwest. Nach Rang sieben im Vorjahr peilt der Zweitliga-Unterbau vom Rhein-Nahe-Eck diesmal einen Rang in der oberen Tabellenhälfte an.
Das Ziel ist ein Platz unter den ersten Fünf. Rang eins bis drei allerdings ist trotz des ausgeglichenen Kaders kaum zu packen. "Darum", sagt Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach, "geht es auch nicht." Titelfavoriten sieht er in TuS Kehrig, TTSV Saarlouis-Fraulautern II und TTF Frankenthal. "Wenn wir um Platz fünf herum landen, ist das in Ordnung", so Lautebach.
17-Jährige spielt vorne
"Zumal wir die Mannschaft mit sieben Leuten gemeldet haben, weil uns die etablierten Spielerinnen aus Studiengründen oder beruflichen Gründen nicht regelmäßig zur Verfügung stehen werden." Gespannt darf man sein auf die Auftritte von Neuzugang Silvana Gendritzki. "Silvana hat in der letzten Saison in der hessischen Regionalliga beim TV Wehen gespielt und dabei im vorderen Paarkreuz ein fast ausgeglichenes Ergebnis erzielt", erläutert der 55-Jährige. "Ich gehe davon aus, dass sie as bei uns wieder schaffen kann." Die Materialspielerin ist zwar an Position drei gemeldet, wird aber wohl in fast allen Partien vorne zum Einsatz kommen. Grund: "Einserin" Annette Hildebrandt spielt - wenn überhaupt - nur sporadisch. Nummer eins der Bingerinnen wäre dann Andrea Welz, die wie Gendritzki gerade mal 17 Jahre alt ist.
"Das ist auch unser Konzept", verrät Lautebach. "In der zweiten Mannschaft wollen wir jungen Leuten die Chance geben, vorne zu spielen. Wobei Gendritzki und Welz beide schon bewiesen haben, dass sie das können." Auch das hintere Paarkreuz ist mit den etablierten Julia Minor und Petra Steyer gut besetzt. Ebenfalls hinten sollen sich Nadja Hoffmann ("Nach ihrem bestandenen Abitur wird sie wieder voll angreifen") und Neuzugang Diana Sharif, die im saarländischen Homburg Medizin studiert, beweisen. "Mit Diana haben wir abgesprochen, dass sie nicht regelmäßig spielt, sondern nur, wenn sie Zeit hat. In der Oberliga hat sie letztes Jahr bei der TSG Drais ein sehr gutes Ergebnis gespielt - und das ohne Training."
ALLGEMEINE ZEITUNG 09.08.2007

Teenager-Team liebt Herausforderung
Hassia Bingen III schlägt nach Aufstieg in Tischtennis-Oberliga auf/DM-Endrunde ist Ziel

Von Michael Heinze BINGEN
Die Herausforderung ist groß. Und das ist gut so. Denn Mai Xiang, Clarissa Becker, Ting Xiang, Isabelle Roos und Rabea Becker lieben große Herausforderungen. Also geht das Teenager-Quintett von Hassia Bingen III ohne schlotternde Knie in die neue Saison in der Tischtennis-Oberliga Südwest der Frauen.
"Die Mädchen sind als reine Jugendmannschaft in die Oberliga aufgestiegen", unterstreicht Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. "Danach sind sie Südwestdeutscher Jugendmeister und Vierter bei den Deutschen Meisterschaften geworden."
Hammerharter Beginn
In der kommenden Runde, die für die ehemalige "Vierte" am Samstag, 1. September, 18 Uhr, mit einem Auswärtsduell bei der SG Kirchberg/Rhaunen beginnt, verfolgen die blutjungen Damen vom Rhein-Nahe-Eck zwei Ziele. Zum einen wollen sie bei den Mannschaftsmeisterschaften der Jugend erneut für Furore sorgen und sich für die DM-Endrunde qualifizieren. Doch wenn es dumm läuft, ist für sie diesmal schon auf Kreisebene Schluss. Hier treffen die Bingerinnen nämlich auf die TSG Heidesheim, amtierende Deutsche Vizemeisterinnen bei den Schülerinnen, die jetzt ebenfalls in der Jugend ran müssen und denen auch in dieser Alterskategorie der Sprung in die DM-Endrunde zuzutrauen ist. Kurzum: Es wird diesmal gleich schon zu Beginn hammerhart.
Zum anderen wollen sich die Hassia-Mädchen in der Oberliga schnell akklimatisieren. "Der Klassenverbleib hat ganz eindeutig Priorität", weiß Lautebach. "Wenn sie dieses Jahr überstehen, gibt es für die nächste und übernächste Saison ganz gute Perspektiven." Schwer wird es in erster Linie deshalb, weil die Hassia-Teenager durch die Bank auf Mannschaften treffen, die ihnen vor allem eines voraus haben: Routine.
"In der Oberliga herrscht eine ganz andere Spielstärke als in der Verbandsliga", ist dem 55-Jährigen klar. "Es wird darauf ankommen, dass sich die Mädchen weiterentwickeln, Einstellung zeigen und Niederlagen klaglos hinnehmen. Sie müssen sich auf die Spiele konzentrieren, in denen sie wirklich Chancen haben."
Kein Nervenflattern
Die Stärke des Teams ist seine Ausgeglichenheit. "Mai Xiang kann man ein bisschen hervorheben", weiß Lautebach. Die 17 Jahre alte Gymnasiastin bevorzugt das Angriffsspiel und agiert auf der Rückhand mit kurzen Noppen. "Dass die Mädchen Nervenflattern kriegen, glaube ich nicht", betont der Hauptschullehrer. "Sie müssten eigentlich um ihre Stärke wissen."
Ein Schwachpunkt sei die Unerfahrenheit in dieser Klasse - "wobei Mai Xiang und Clarissa Becker ja schon vor zwei Jahren Einsätze in der Oberliga hatten."
ALLGEMEINE ZEITUNG 08.08.2007

Perspektiven und Abstiegskampf
Ziele der Tischtennis-Frauen in Verbandsliga

Von Michael Heinze RHEINHESSEN
In der neuen Saison der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen haben alle drei Binger Vertreter gute Chancen auf den Klassenverbleib. Während die Routiniers vom TTC Bubenheim und die jungen Hüpfer von Aufsteiger TSG Heidesheim sogar Kandidaten für einen Platz in der oberen Tabellenhälfte sind, muss Hassia Bingen IV vermutlich erneut heftig gegen den Abstieg strampeln. "Für uns geht es um den Klassenverbleib", macht sich Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach nichts vor. "Letztes Jahr haben wir unser Ziel durch gute Spiele zum Schluss der Saison noch erreicht." Verstärkungen haben die Bingerinnen keine an Land ziehen können. Aber das Team ist zumindest auch nicht schwächer geworden. "Viel hängt davon ab, wie oft wir komplett spielen können", weiß Lautebach. Ein "Problemfall" ist Lucia Fickinger, die beruflich möglicherweise öfters verhindert ist und am Wochenende gar nicht spielen kann.
Dass ab dieser Runde das Dietze-Paarkreuzsystem zur Anwendung kommt und das bisherige Bundessystem ablöst - die Spiele gehen dann nicht mehr bis sechs sondern bis sieben - quittiert der Tischtennis-Funktionär mit einem zufriedenen Lächeln. Grund: So wird die Bedeutung der Doppel gestärkt. Und Doppel spielt die Hassia-"Vierte" gerne und gut.
ALLGEMEINE ZEITUNG 08.08.2007

Für Abstieg zu stark, für den Aufstieg zu schwach
Perspektiven von Wackernheim und Bingen in Tischtennis-Verbandsliga

Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Zum Absteigen mit Sicherheit viel zu gut, zum Aufsteigen möglicherweise ein klein wenig zu schlecht: Für die beiden Vertreter aus dem Tischtennis-Kreis Bingen geht es in der kommenden Meisterschaftssaison in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen vermutlich erneut nur um den "Kupfernen Haubentaucher".
Zur Erinnerung: Die vergangene Runde beendeten die Cracks vom TSV Wackernheim II mit 27:17 Punkten auf Position fünf, Hassia Bingen landete mit 25:19 Zählern auf dem sechsten Rang. In der oberen Tabellenhälfte dürften sich die Lokalrivalen, die seit Jahren freundschaftlich verbunden sind, auch diesmal einsortieren. Der Titelgewinn ist für TSV und Hassia aber eher nicht drin - die Topfavoriten sind eindeutig die Oberliga-Absteiger TV Eich und DJK/Rot-Weiß Finthen sowie Mainz 05 II.
Bereits am Samstag, 1. September, 15.30 Uhr, nimmt Hassia Bingen die Punktehatz auf - mit einem Heimduell gegen Aufsteiger TTC Worms. "Wenn wir die Runde komplett spielen können ohne Ausfälle, wollen wir unter die ersten Drei", erklärt Hassia-Kapitän Christoph Gres. "Das ist hoch gegriffen, aber ein Ansporn." Der 26-Jährige ist überzeugt, "dass wir von Brett eins bis sechs sehr gut aufgestellt sind. Im Prinzip haben alle schon einmal vorderes Paarkreuz gespielt, so dass ich mir gerade von der Mitte und Hinten die meisten und entscheidenden Punkte erhoffe".
Einen möglichen Schwachpunkt sieht Gres allerdings "in der Verletzungsanfälligkeit und der beruflichen Situation einiger Spieler". Nicht zuletzt müsse man endlich die ominöse "Freitags-Auswärtschwäche" abschütteln. Freitags habe man zuletzt "immer eine Klasse schlechter" gespielt. Linkshänder Mario Hübinger ist nach AZ-Informationen wieder topfit. "Mario will angreifen", verrät Gres. "Er trainiert regelmäßig ein- bis zweimal die Woche - ich erwarte viel von ihm." Dass Gerhard Chitralla wider Erwarten nun doch zur Verfügung steht, "sei sehr wichtig. Weil er ein super Spieler und auch für die Mannschaft gut ist - wegen seines sportlichen Ehrgeizes und seiner Erfahrung".
Allerdings werde der Ingelheimer möglicherweise "nur gegen die Top-Mannschaften spielen". Zugang Merlin Keller vom A-Klassisten Hassia Kempten indes soll im Kreisliga-Team langsam aufgebaut werden. Christoph Gres: "Ich traue ihm aber schon zu, dass er als Ersatzmann im hinteren Paarkreuz seine Spiele gewinnt - und nächstes Jahr schauen wir dann mal weiter".
ALLGEMEINE ZEITUNG 01.08.2007

Vorbericht auf die 2. Bundesliga Süd der Damen

Auftakt gegen eine Tischtennis Legende
Zweitligist Hassia Bingen startet Saison gegen Saarbrücken mit Olga Nemes/Kader steht

Von Michael Heinze BINGEN
Die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen starten mit einem Heimspiel in die neue Zweitliga-Saison: Am Sonntag, 16. September, 14 Uhr, empfängt der amtierende Vizemeister den Aufsteiger ATSV Saarbrücken zum Südwest-Derby in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums.
Die Saarländerinnen reisen mit einem prominenten prominenten Neuzugang an. Die Rede ist von der inzwischen 39 Jahre alten Tischtennis-Legende Olga Nemes. Die fünfmalige deutsche Meisterin und zweimalige Mannschafts-Europameisterin war zuletzt in Frankreich aktiv. "Der ATSV hat Nemes jetzt ausgegraben und für die Zweite Bundesliga verpflichtet", weiß Hassia-Manager Joachim Lautebach. Trotz der Zugänge von Nemes und Ann-Kathrin Herges, die vom TTSV Saarlouis-Fraulautern zurückgeholt wurde, gilt der ATSV bei der Hassia, die mit Fen Liang, Dana Hadacova, Ying Zhang, Yüchun Zimmermann sowie Julia Lutz gemeldet ist, als krasser Außenseiter.
Am Samstag, 29. September, 15.30 Uhr haben die Hassiatinnen gegen den NSC Watzenborn-Steinberg erneut ein Heimspiel, ehe Anfang Oktober beim Doppelspieltag in der Nürnberger Kante bei TTC Femont Röthenbach und TV Altdorf knifflige Auswärtsaufgaben anstehen.
Auch das Regionalliga-Team der Hassia hat seine Personalplanungen inzwischen abgeschlossen. Neben der Medizin-Studentin Diana Sharif vom Oberligisten TSG Drais ist auch die erst 17 Jahre Schülerin Silvana Gendritzki vom Regionalligisten TV Wehen nach Bingen gewechselt. Die Zweitliga-Reserve der Hassia ist gemeldet mit Annette Hildebrandt, Andrea Welz, Silvana Gendritzki, Julia Minor, Petra Steyer, Najda Hoffmann und Diana Sharif.
"Sieben Leute sind es deshalb, weil die eine oder andere Spielerin wahrscheinlich kürzer treten muss auf Grund von Studienbelastungen und Prüfungen", erklärt Lautebach. "Ich denke, dass wir uns mit dieser Mannschaft unter den ersten Fünf platzieren können." Richtig interessant wird es allerdings erst in der Serie 2008/09. Dann müssen die Bingerinnen mindestens Fünfter werden, um sich für die eingleisige Regionalliga zu qualifizieren, die in der Spielzeit 2009/10 eingeführt wird. "In der nächsten Saison geht es hauptsächlich darum, unseren jungen Spielerinnen die Möglichkeit zu geben, sich weiterzuentwickeln."
ALLGEMEINE ZEITUNG 21.06.2007

BFV HASSIA BINGEN TISCHTENNIS