TTG Bingen / Münster-Sarmsheim e.V.
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Berichte vom 25.06.-01.07.2007

Viele Jungen gehen an den Tischtennis-Tisch
Bei Jugendrangliste des Kreises Bingen sind B- und A-Schüler stark vertreten/Favoriten setzen sich durch

Vom 05.07.2007 red. BINGEN
Bei den Tischtennis-Kreisranglisten des Kreises Bingen gingen 75 Nachwuchsakteure in vier Altersklassen an den Start. Während es bei den weiblichen Schülerinnen nur wenig Starterinnen gab, wurden bei den Schülern vier Vorrunden-Gruppen ausgespielt.
In der Jugendklasse ließen es sich die Etablierten dabei nicht nehmen, den Sieg unter sich auszumachen. Dennis Buchwald (DJK Büdesheim) siegte bei den Jungen vor Merlin Keller (Hassia Bingen) und Roman Sauer (TG Nieder-Ingelheim).
Die von Hassia Bingen ausgerichtete Veranstaltung lief über zwei Tage mit Vor- und Endranglisten. Gerade bei den jüngeren Jahrgängen kann der Kreis Bingen auf hoffnungsvolle Talente setzen, das zeigte sich auch bei den Meisterschaften einmal mehr. Deshalb werden bei den C-Schülern auch die ersten vier der Kreisrangliste an den RTTV-Ranglisten im September starten können. Sieger im Kreis Bingen wurde - erwartungsgemäß - Marc Nickel (TTC Bubenheim) vor dem diesjährigen Verbands-Mini-Meister Nepomuk Guth (TSG Schwabenheim), seinem Vereinskollegen Jan Stippich und Nils Christmann (SV Münster-Sarmsheim).
Nicht so gut sah es dagegen bei dem weiblichen Nachwuchs mit den Teilnehmerzahlen aus. C-Schülerinnen wurden nicht gemeldet, bei den B- und A-Schülerinnen waren die Teilnehmerfelder sehr klein und damit äußerst überschaubar. Hier setzten sich die Akteure vom TTC Bubenheim jeweils durch. Laura Weinel gewann bei den B-Schülerinnen und Janine Sander sicherte sich gegen ihre Konkurrentin Jana Nickel bei den A-Schülerinnen den Titel.
Ganz anders stellte sich die Situation bei den B- und A-Schülern dar - jeweils vier Vorrundengruppen wurden dort ausgespielt. Dabei kommen die beiden Ranglistensieger von der TSG Schwabenheim. Rene Kühn erspielte sich überlegen bei den B-Schülern den Titel und Michael Koch sicherte sich in einer spannenden und knappen Entscheidung Platz 1 bei den A-Schülern. Im Jugendbereich setzten sich die etablierten Nachwuchskräfte in Szene. Der Verbandsligaspieler Buchwald (DJK Büdesheim) verwies bei den Jungen Merlin Keller (Hassia Bingen) und Roman Sauer (TG Nieder-Ingelheim) auf die Plätze. Bei den Mädchen blieb Isabelle Roos (Hassia Bingen) an beiden Tagen ungeschlagen und landete deshalb verdient vor ihrer Vereinskollegin Rabea Becker und den beiden Heidesheimerinnen Maxi Eppelmann und Amelie Mayer.
Am Ende zog der Vorsitzende des Kreisjugendausschusses Stefan Lippert (TSV Sponsheim) nach den Leistungen der Nachwuchskräfte des Kreises Bingen ein insgesamt doch sehr positives Fazit der diesjährigen Ranglisten.

ALLGEMEINE ZEITUNG 05.07.2007

Kreisrangliste Kreis Bingen am 30.06./01.07.2007 in Bingen

Isabelle Roos und Rabea Becker belegten bei den Kreisranglisten der Mädchen die Plätze 1 und 2. Somit Qualifizierten Sie sich, ebenso wie die freigestellten Silvana Gendritzki, Mai Xiang und Clarissa Becker, für die im September stattfindenden RTTV-Ranglisten der Mädchen in Mainz-Lerchenberg. Bei den Jungen wurde Neuzugang Merlin Keller Zweiter und qualifizierte sich ebenfalls.

Ergebnisse
Mädchen - Endrangliste:
1) Isabelle Roos          Hassia Bingen           6:0 Spiele         18:1 Sätze
2) Rabea Becker         Hassia Bingen           5:1 Spiele         15:6 Sätze
3) Maxi Eppelmann      TSG Heidesheim         4:2 Spiele         13:9 Sätze
4) Amelie Mayer           TSG Heidesheim         3:3 Spiele         11:11 Sätze
5) Charlotte Böcking    TSG Heidesheim         2:4 Spiele         8:16 Sätze
6) Jana Jungkunz         TTC Bubenheim           1:5 Spiele         8:16 Sätze
7) Kerstin Berg             TSG Heidesheim         0:6 Spiele         4:18 Sätze

Jungen - Endrangliste:
1) Dennis Buchwald     DJK Büdesheim          8:0 Spiele         24:2 Sätze
2) Merlin Keller            Hassia Bingen          7:1 Spiele         22:3 Sätze
3) Roman Sauer           TG Nieder-Ingelheim   6:2 Spiele         19:8 Sätze
4) Philipp Kern              TSG Heidesheim        5:3 Spiele         17:9 Sätze

Berichte vom 18.06.-24.06.2007

Binger schaffen 4. Platz bei der DM
Tischtennismädchen der Hassia zeigten Teamgeist
Mit einem großartigen 4. Platz bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Mädchen im westfälischen Rahden, kehrte das junge Tischtennisteam der Binger Hassia nach Hause zurück.
Durch die Lockerheit und dem ernormen Teamgeist die Sie auszeichnet und mit dem auch der Südwestmeistertitel vor kurzem erzielt wurde, erspielten sich die fünf Hassiatinnen am ersten Tag mit drei Mannschaftserfolgen überraschend den Gruppensieg. Zunächst gab es ein glattes 6:0 durch Clarissa Becker/Rabea Becker und Mai Xiang/Isabelle Roos im Doppel und den Einzelsiegen von Mai Xiang, Clarissa Becker, Isabelle Roos und Ting Xiang gegen den Lokalmatadoren TTC Mennighüffen. Danach wurde der norddeutsche Vertreter SV Friedrichsgabe mit 6:2 ebenfalls deutlich bezwungen. Im Spiel um den Gruppensieg gegen den Südmeister TGV Eintracht Beilstein war die Partie lange Zeit offen, doch das Binger-Quintett konnte sich am Ende mit 6:4 und dem damit verbundenen Gruppensieg, durchsetzen. Somit war mit dem erreichen des Halbfinales bei einer Deutschen Meisterschaft ein weiterer Traum wahrgeworden.
Leider verkrampfte das Binger Team im Halbfinale vor der großen und vor allem lautstarken Zuschauerkulisse, gegen eine äußerst spielstarke, erfahrene und körperlich robuste Mannschaft, dem Norddeutschen Meister SC Bettmar, und konnte dabei auch nicht ihre beste Leistung abrufen. Am Ende gab es nach zwei Einzelsiegen im vorderen Paarkreuz von Mai Xiang und Clarissa Becker eine deutliche 2:6 Niederlage. Das darauf folgende Spiel um Platz 3 bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften war dann an Dramatik kaum noch zu Überbieten. Es ging erneut gegen die TGV Eintracht Beilstein, dem Südmannschaftsmeister der Mädchen. Die spannende Begegnung wog sodann von Beginn an hin und her. Zunächst ging Beilstein in den Doppeln mit 1:0 in Führung. Jedoch konnten Clarissa Becker/Ting Xiang ihr Doppel zum 1:1 Ausgleich gewinnen. Nach der erneuten gegnerischen Führung glich Clarissa Becker aus und Isabelle Roos brachte die Hassia-Truppe mit 3:2 erstmals in Führung. Danach wendete sich wider das Blatt und man geriet 3:4 in Rückstand. Aber Clarissa Becker war es zu verdanken, dass es erneut zum 4:4 Ausgleich kam. Nach einer weiteren knappen Niederlage sorgte Ting Xiang mit ihrem abschließenden Einzelerfolg für den 5:5 Endstand. Nun mussten bei Spielgleichstand die Sätze ausgezählt werden. Dabei waren die Spielerinnen aus Süddeutschland mit 21:20 Sätzen die etwas Glücklicheren.
Nach kurzer Phase der verständlichen Enttäuschung überwog dann doch die Freude über den erreichten 4. Platz bei den "Deutschen" und den guten Leistungen in den fünf Mannschaftsspielen, von denen man nur eines verlor. Das Hassia-Team wurde nicht nur von dem Trainer Frank Liesenfeld und der Betreuerin Anja Becker begleitet, sondern Abteilungsleiter Joachim Lautebach und weiter vier Spielerinnen und Eltern waren mit von der Partie und unterstützten die Mädchen vorbildlich. "Mit dem erreichen des 4. Platzes im Feld der acht besten Mädchenmannschaften Deutschlands, der vorbildlichen Wettkampfeinstellung und dem erneut tollen Teamgeist aller fünf Spielerinnen bin ich als Trainer sehr Stolz auf das Team und Dankbar dabeigewesen zu sein," resümierte am Ende der Hassia-Coach Frank Liesenfeld äußerst treffend.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 27/07


Großartiger 4. Platz der Hassia-Mädchen bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Rahden

Die Spiele der Vorrunde:

Hassia Bingen - TTC Mennighüffen 6:0
Hassia Bingen - SV Friedrichsgabe 6:2

Hassia Bingen - TGV Eintracht Beilstein 6:4
Halbfinale:
Hassia Bingen - SC Bettmar 2:6
Spiel um Platz 3:
Hassia Bingen - TGV Eintracht Beilstein 5:5 (Satzentscheidung: 20:21)


Von Michael Heinze Bingen
RAHDEN/GERLINGEN Auch wenn es für den ganz großen Wurf nicht langte, so sind die Mädchen von Hassia Bingen und die Schülerinnen der TSG Heidesheim doch hoch erhobenen Hauptes von den Tischtennis-Deutschen Mannschaftsmeisterschaften zurückgekehrt. Die Hassia sicherte sich im westfälischen Rhaden einen guten vierten Platz, die Heidesheimerinnen kehrten aus dem baden-würtembergischen Gerlingen gar als Deutscher Vizemeister nach Hause.
Bei den Mädchen in Rahden lief es für die Hassiatinnen zunächst wie am Schnürchen. In der Vorrunde gab es in drei Partien drei Siege. 6:0 gegen den TTC Mennighüffen, 6:2 gegen den SV Friedrichsgabe sowie 6:4 TGV Eintracht Beilstein.
Allein: Im Halbfinale musste sich die Hassia, die als souveräner Gruppensieger auf den Zweitplatzierten der anderen Vorrundengruppe traf, dem späteren Vize-Meister SC Bettmar aus Niedersachsen klar mit 2:6 beugen. Der Traum vom DM-Titel war ausgeträumt. Und als es im "kleinen" Finale erneut gegen Beilstein ging, verspielten Mai Xiang, Clarissa Becker, Ting Xiang, Isabelle Roos und Rabea Becker auch noch den so innig ersehnten Medaillenplatz. Zwar hieß es am Ende 5:5, nach Sätzen allerdings hatten die Baden-Württembergerinnen hauchdünn mit 21:20 die Nase vorne. Deutscher Meister wurde übrigens der TuS Uentrop aus Nordrhein-Westfalen.
"Uentrop und Bettmar waren wirklich zwei sehr starke Mannschaften", resümierte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. "Dass es gegen die schwer werden würde, war klar - da hatten wir uns auch nichts ausgerechnet." Nachdem man am Ende so extrem knapp an einem Treppchenplatz gescheitert sei, sei die Enttäuschung "schon ein bisschen da" gewesen.

ALLGEMEINE ZEITUNG 26.06.2007

Kräftemessen der besten Acht
Tischtennis-DMM mit Hassia und TSG

Von Michael Heinze BINGEN
Die Mädchen von Hassia Bingen und die Schülerinnen der TSG Heidesheim greifen nach den Sternen. Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften ist den beiden Vertretern des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) am Wochenende alles zuzutrauen. "Dass ein rheinhessisches Mädchen-Team und eine Schülerinnen-Mannschaft ungeschlagen souveräne Südwestmeister geworden sind, hat es noch nie gegeben", betont Joachim Lautebach, RTTV-Sportwart und Abteilungsleiter in Bingen. "Das ist wirklich einmalig." Wie die Aktien von Hassia und TSG bei den DMM stehen, wo die jeweils acht besten Teams der Bundesrepublik ihre Kräfte messen, sei schwer zu beurteilen. "Wir kennen die Spielstärke der Konkurrenz nicht", gesteht Lautebach frank und frei. "Möglich ist aber vieles." Was die Hassia anbelangt, sei man vor den "Südwestdeutschen" auch ein wenig skeptisch gewesen. "Wir wussten nicht, was auf uns zukommt. Aber letztendlich haben wir alles gewonnen - und insgesamt nur sechs Spiele abgegeben." Die Bingerinnen müssen ins westfälische Rahden reisen. Das liegt in der Nähe von Osnabrück. In ihrer Vierergruppe bekommen sie es am Samstag ab 9 Uhr mit TGV Eintracht Beilstein (Baden-Württemberg), TTC Menninghüffen (Nordrhein-Westfalen) sowie SV Friedrichsgabe (Schleswig-Holstein) zu tun.
Wenn Mai Xiang, Clarissa Becker, Ting Xiang, Isabelle Roos und Rabea Becker mindestens zwei Teams hinter sich lassen, folgt am Sonntag ab 8.30 Uhr das Halbfinale. Betreut wird das Teenager-Quintett von Anja Becker und Frank Liesenfeld.
ALLGEMEINE ZEITUNG 21.06.2007

Auslosung der Vorrundengruppen bei den Deutschen Jugend - Mannschaftsmeisterschaften (23./24.06.2007)
Gruppe A
TuS Uentrop (WTTV)
TTC 1961 Burghasungen (HTTV)
SC Bettmar (TTVN)
TSV Altenburg (TTVWH)

Gruppe B
TTC Mennighüffen (WTTV)
SV Friedrichsgabe (TTVSH)

Hassia Bingen (RTTV)
TGV Eintracht Beilstein (TTVWH)

Berichte vom 11.06.-17.06.2007

Deutsche Hochschulmeisterschaften in Darmstadt (15.-17.06.2007)

Julia Lutz (Hassia Bingen) wird mit Sven Müller Deutsche Hochschulvizemeister im Mixed
Nico Stehle (Mainz) erspielte sich am Wochenende in Darmstadt zum vierten Mal in Folge den Titel des Deutschen Hochschulmeisters und verlor im gesamten Turnierverlauf nur einen Satz. Gegen Sven Müller, Nummer 58 der deutschen Rangliste, begann Stehle souverän, führte 2:0 und gewann am Ende deutlich mit 4:1. Damit hat Stehle einen weiteren Schritt Richtung Bangkok getan, wo ab dem 10. August die Universiade - die Olympischen Spiele der Studierenden, zu denen 10.000 Teilnehmende aus der ganzen Welt erwartet werden - stattfindet.
Gute Chancen in Bangkok spielen zu dürfen hat auch Irene Ivancan. Die Nummer sieben der deutschen Rangliste holte sich erstmals den Titel, nachdem sie im März ihr Studium an der FH Ansbach aufgenommen hat. Gegen die an Position zwei gesetzte Desirée Czajkowski gewann Ivancan mit 4:2-Sätzen.
Ähnlich hochklassig wie der Einzelwettbewerb waren auch die Doppelkonkurrenzen. Bei den Damen setzten sich am Ende Stine Christ/Zejlka Dragas (Uni Tübingen/Uni Bamberg) gegen Sonja Bott/Sarah Textor (Uni Frankfurt/WG Gießen) durch. Bei den Herren verbuchten Lennart Wehking/Nico Stehle (Köln/Mainz) erwartungsgemäß den Titel. Im Mixedwettbewerb siegten im Finale Desiree Czajkowki/Lennart Wehking (Uni Frankfurt/WG Köln) gegen Julia Lutz/Sven Müller (WG Heidelberg).
Die Siegerinnen und Sieger im Überblick
Herren-Mannschaft
1. WG Köln (Wehking, Pade, Eberhardt, Pfabe, Michel, Schmidt-Arndt) 2. WG Darmstadt (Haberle, Domsdorf, Hohl, Ellenberger, Wamg, Groh) 3. WG Hamburg (Oltmann, Kleffel, Stockhammer, Schmidt, Ihde, Rasenack) und WG Stuttgart (Escher, Frank, Wiese, Behringer, Stritt, Hohl)
Damen-Einzel
1. Irene IVancan (FH Ansbach) 2. Desirée Czajkowski (Uni Frankfurt) 3. Alina Heck (WG Darmstadt) und Stine Christ (Uni Tübingen)
Herren-Einzel
1. Nico Stehle (WG Mainz) 2. Sven Müller (WG Heiderberg) 3. Lennart Wehking (WG Köln) und Martin Dietrich (WG Berlin)
Gemischtes Doppel
1. Lennart Wehking/Desirée Czajkowski (WG Köln/Uni Frankfurt) 3:0 2. Julia Lutz/Sven Müller (WG Heidelberg) 3. Jasmin Kersten/Felix Schmidt-Arndt (WG Hamburg/WG Köln) und Sarah Textor/Thomas Knossalla (WG Gießen)
Damen-Doppel
1. Christine Apel/Desirée Czajkowski (Uni Kassel/Uni Frankfurt) 2. Stine Christ/Zejlka Dragas (Uni Tübingen/Uni Bamberg) 3. Sonja Bott/Sarah Textor (Uni Frankfurt/WG Gießen) und Alina Heck/Katharina Weigelt (WG Darmstadt)
Herren-Doppel
1. Nico Stehle / Lennart Wehking (WG Mainz/WG Köln) 2. Bernd Ahrens / Jonas Pade (Uni Bochum/WG Köln) 3. Thomas Knossalla / Dennis Haberle (WG Gießen/WG Darmstadt) und Leo Stynen/Andreas Huber (WG Saarbrücken)


Berichte vom 14.05.-20.05.2007


Hassia Mädchen werden Südwestmeister im Tischtennis
Mannschaft qualifiziert sich damit für die Deutschen Meisterschaften
Das Binger "Tischtennismärchen" geht weiter. Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der 1. Damen Verbandsliga und dem damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga Südwest spielte das Mädchenteam von Hassia Bingen im Nachwuchsbereich noch weiter.
Hier wurden sie überlegen Kreismannschaftsmeister des Kreises Bingen, Rheinhessenmannschaftsmeister und nun auch überraschend Südwestmannschaftsmeister. Das das Hassiaquintett um die beiden begehrten Startplätze zu den Deutschen-Mannschaftsmeisterschaften, gegen die Meister der fünf anderen Südwest - Landesverbände, ein Wort mitsprechen könnte, war allen bewusst. Was dann aber im saarländischen Mettlach die fünf Hassiatinnen Mai Xiang, Clarissa Becker, Isabelle Roos, Ting Xiang und Rabea Becker leisteten und spielten, war grandios.
In der ersten Partie traf man auf den Pfalzmeister TTC Klingenmünster. Die anfängliche Nervosität, mit dem Verlust von zwei Spielen zum zwischenzeitigen Spielstand von 3:2, wurde gut kompensiert und ergab am Ende einen deutlichen 6:2 Sieg. Bereits im zweiten Spiel traf das Hassia Team auf die sehr spielstarken Mädchen aus Hessen, dem TTC Burghasungen. Mit einer weiteren spielerischen Steigerung und dem Gewinn zweier knapper Fünf-Satz-Spielen schlug man überraschend deutlich mit 6:1 das allerdings gehandicapte gegnerische Team. Das letzte Spiel am ersten Wettkampftag verlief recht einseitig und konnte von den Binger-Mädchen mit ebenfalls 6:1 gegen TuS Mosella Schweich, dem Vertreter aus dem Rheinland, gewonnen werden.
Zu Beginn des zweiten Wettkampftages kam es zu der Vorentscheidenden Partie um die Fahrkarte zu den "Deutschen" gegen den thüringischen Mädchenmeister ESV Lok Erfurt. Auch diese sehr erfahrene Mannschaft konnte, bei ihrer 2:6 Niederlage, die sehr homogene und mannschaftlich geschlossene, sowie nervenstarke Hassia-Truppe nicht gefährden. Durch einen überdeutlichen 6:0 Erfolg zum Abschluss der Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften gegen den saarländischen Verbandsmeister TTC Dörsdorf feierte das Hassia-Team den überraschenden Titelgewinn auf Südwestebene. Vor allem das überzeugende Endergebnis von 10:0 Punkten und 30:6 Spielen konnte keiner voraussehen. Nun heißt es für die fünf Hassia-Mädchen, die zwischen 15 und 17 Jahre alt sind, sich zusammen mit den beiden Trainer und Betreuer Frank Liesenfeld und Anja Becker, auf die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften am 23./24. Juni 2007 in Rahden, nahe Osnabrück, vorzubereiten. Erst dort wird für die jungen Tischtennissportlerinnen und Verantwortlichen der Binger Hassia das "Märchen" enden.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 23/07


Der RTTV-Nachwuchs heimst gleich zwei Titel ein
Mädchen von Hassia Bingen triumphieren bei den südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften / Heidesheim siegt bei den Schülerinnen

Von Martin Gebhard
Mit spektakulären Ergebnissen hat der Nachwuchs des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) bei den südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften aufgewartet. Mit der Mädchenmannschaft von Hassia Bingen und dem Schülerinnenteam der TSG Heidesheim sicherten sich gleich zwei Vertretungen des RTTV den Titel.
"Das ist für unseren kleinen Verband ein riesiger Erfolg", frohlockte Hassia-Trainer Frank Liesenfeld, der zusammen mit Anja Becker die Binger Vertretung im saarländischen Mettlach betreut hatte. Das Quintett Mai Xiang, Ting Xiang, Clarissa Becker, Rabea Becker und Isabell Roos war gegen ihre 14 bis 17 Jahre alten Altersgenossinnen der durchweg größeren Verbände gefordert und gewann sämtliche Spiele. "Ich bin völlig überrascht, damit habe ich nie gerechnet", jubelte Liesenfeld ebenso wie Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach, der "einen solchen Erfolg gleich zweier rheinhessischer Nachwuchsmannschaften überhaupt noch nicht erlebt" hat.
Im Einzelen erzielte die Mannschaft, welche auch bereits bei den Aktiven mitmischte, auf Anhieb Meister der Ersten Verbandsliga Rheinhessen wurde und in der kommenden Saison ab September sogar in die Oberliga Südwest mitmischt, folgende Ergebnisse: 6:2 gegen TTC Klingenmünster (Pfalz), 6:1 gegen TTC Burghasungen (Hessen), 6:1 gegen TuS Mosella Schweich (Rheinland), 6:2 gegen ESV Lok Erfurt (Thüringen) und 6:0 gegen TTC Dörsdorf (Saarland). Gleichzeitig sind die Hassiatinnen für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend am 22. und 23. Juni im nordrhein-westfälischen Rahden qualifiziert.
Auch die Mannschaft der TSG Heidesheim ist zum selbigen Zeitpunkt für die "Deutschen" qualifiziert. Der Wettbewerb der Schülerinnen geht für die Schützlinge von Norbert Dyllick im baden-württembergischen Gerlingen über die Bühne. Denn in Waltershausen (Thüringen) sicherte sich das Quartett Ann-Kathrin Ditschler, Maxi Eppelmann, Rabea Sauer und Amelie Mayer den Südwesttitel. "Dieser Erfolg ist natürlich genauso schön", betonte Liesenfeld. Nur komme er nicht ganz so überraschend. "Denn immerhin nehmen die Mädels schon zum dritten Mal hintereinander an den Südwestdeutschen Meisterschaften teil."
ALLGEMEINE ZEITUNG 22.05.2007

Hassia Team wird überlegen Südwestdeutscher Mannschaftsmeister der Mädchen
am 19./20.05.2007 in Mettlach (STTB)

Sie gewannen gegen TTC Klingenmünster (PTTV) 6:2; gegen TTC Burghasungen (HETTV) 6:1; gegen TuS Mosella Schweich (TTVR) 6:1; gegen ESV Lok Erfurt (TTTV) 6:2; gegen TTC Dörsdorf (STTB) 6:0 und erzielten somit 10:0 Punkte und 30:6 Spiele.
Damit hat die Mannschaft die Qualifikation zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend am 23./24. Juni 2007 in Rahden (WTTV) erreicht.


Berichte vom 30.04.-06.05.2007

Hassia hat Planung bereits abgeschlossen

Auch wenn es in den letzten beiden Saisonspielen nur noch um die Wahrung des zweiten Platzes in der 2. Liga ging, ließen sich die Spielerinnen von Hassia Bingen nicht hängen. Der 6:0-Heimsieg über den NSC Watzenborn-Steinberg und das 6:1 beim TSV Schwabhausen unterstreichen noch einmal eindrucksvoll die Stärke der Hassia in ihrer bislang besten Zweitliga-Runde. Denn die beiden gegnerischen Mannschaften waren keineswegs Abstiegskandidaten, sondern als Fünfter und Sechster Vertreter des gehobenen Mittelfelds. "Gerade gegen das Team aus Watzenborn hatten wir einen Sieg in dieser Höhe nicht erwartet", bekannte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. "Das war hervorragend." Höhepunkt der Begegnung war das Einzel von Zhang Ying gegen Inka Dömges. Zhang lag bei 0:2-Satzrückstand mit 1:7 im dritten Durchgang zurück. Eine fast nicht mehr zu lösende Aufgabe. Die Binger nahmen eine Auszeit. Zhang drehte die Partie, gewann diesen Satz noch 12:10 und war im weiteren Spielverlauf überlegen. "Sie hat kämpferische Moral bewiesen", lobte Lautebach seine Abwehrkünstlerin. "Selbst neutrale Zuschauer waren von der Attraktivität ihres Spiels begeistert." Der Abteilungsleiter räumte ein, dass der Sieg etwas zu hoch ausgefallen sei, ergänzte aber: "Es haben aber auch alle ihre Leistungen gebracht." In Schwabhausen gab nur Julia Lutz gegen Bojana Poljak ein Einzel ab. "Julia hat nicht schlecht gespielt", erläuterte Lautebach. "Aber Poljak war in den entscheidenden Phasen sicherer."
Obwohl der heimlich gehegte Titeltraum sich nicht erfüllte, zog der Binger Abteilungsleiter ein positives Saisonfazit. "Die Vize-Meisterschaft ist in Ordnung", erklärte Lautebach. "Der Favorit TTSV Saarlouis-Fraulautern hat sich keine Blöße mehr gegeben und sich verdient die Meisterschaft gesichert. Wir stellen das beste Doppel der Liga und alle Spielerinnen sind in der Bestenliste gut vertreten." Das vom Abteilungsleiter angesprochene Doppel ist die eigentliche Überraschung der Saison. Denn nicht Yüchun Zimmermann und Fen Liang, nominell das stärkere Doppel der Hassia, steht ganz oben, sondern Zhang Ying und Julia Lutz. Ein einziges ihrer 17 Spiele verlor dieses Duo. "Damit hatten wir am Anfang nicht gerechnet", räumte Lautebach ein. "Es war für uns alle überraschend, dass sie so eine super Bilanz gespielt haben. Sie harmonieren sehr gut. Zhang Ying ist der ruhende Pol in dieser Kombination." Doch auch Zimmermann/Liang schnitten keineswegs schlecht ab. Mit 11:4 Spielen belegen sie Rang fünf der Bestenliste. Spitzenplätze belegten die Hassia-Spielerinnen auch im Einzel. Fen Liang belegt mit 24:10 Spielen Rang vier. Yüchun Zimmermann kam in der Vorrunde krankheitsbedingt nur auf 4:10 Partien. In der zweiten Saisonhälfte stellte sie ihre Stärke aber mit einer Bilanz von 8:1 im hinteren Paarkreuz unter Beweis. Für Platz zwei im Team in der Rückrunde qualifizierte sich Zhang Ying durch eine makellose 11:0-Bilanz in der ersten Halbserie. Auch im vorderen Paarkreuz kam sie insgesamt auf zwölf Siege bei nur vier Niederlagen. Julia Lutz zeigte im Verlauf der Saison, dass sie ihr Leistungslimit noch keineswegs erreicht hat. Nach 5:6 Spielen in der Vorrunde verbesserte sich die Studentin im neuen Jahr auf 8:3 Partien. "Julia hatte schon in der Vorrunde gut angefangen", erläuterte Lautebach. "Sie hatte dann einen Durchhänger. In der Rückrunde hat sie sich deutlich gesteigert."
Die Saison war noch nicht beendet, da hatte der Abteilungsleiter schon seine Hausaufgaben zur Planung der kommenden Runde gemacht. Lediglich Meng Xiang-Grüss, die in dieser Saison auch wegen eines Studienaufenthalts in China nicht zum Einsatz kam, wird den Verein verlassen. Die Physik-Studentin folgt ihrem Doktorvater nach Kiel, um dort zu promovieren. Nebenher wird sie für den Kieler TTK in der Oberliga auf Punktejagd gehen. Sie bleibt der Hassia aber weiterhin freundschaftlich verbunden. Eine spätere Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte ist nicht ausgeschlossen. Fen Liang wird weiterhin auf dem Meldebogen erscheinen, aber voraussichtlich nur noch selten zum Einsatz kommen. Zu dem verbleibenden Trio Zhang Ying, Yüchun Zimmermann uns Julia Lutz stößt Dana Hadacova. Die ehemalige tschechische Nationalspielerin war zuletzt zwei Jahre die Nummer eins von Hannover 96 in der Zweiten Bundesliga Nord und schloss diese Runde mit einer positiven Bilanz ab. Die Ökologie-Studentin wird in Bingen wohnen, aber auch in Luxemburg und Kroatien, woher ihr Freund, der Saarbrücker Zweitliga-Spieler Ronald Redjep stammt, trainieren. Hadacova wird an den Studenten-Weltmeisterschaften teilnehmen. "Es war für uns wichtig, dass wir unsere Mannschaft mit einer jüngeren Spielerin mit Perspektive ergänzen", erläuterte Lautebach. "Ob sie Fen Liang gleichwertig ersetzen kann, wird sich zeigen. Aber wir haben mit ihr wieder eine sehr gute, attraktive Mannschaft, mit der sich die Zuschauer identifizieren kann. Ob es dann für ganz oben reicht, müssen wir abwarten."
Bericht von Gerd Adolphi im DTS/Mai 2007
 

Hassia - Teenager schaffen als Verbandsliga-Meister Sprung in Oberliga

Mit einer reinen Jugendmannschaft schaffte Hassia Bingen IV als Meister der Damen-Verbandsliga Rheinhessen den Aufstieg in die Oberliga Südwest. Die fünf Spielerinnen, Ting Xiang, Clarisa Becker, Mai Xiang, Isabella Roos und Rabea Becker (von links), sind zwischen 14 und 17 Jahre alt. Im Jugendbereich wurden sie zudem Kreismannschaftsmeister. An diesem Wochenende gewannen Sie nach Siegen gegen TuS Sörgenloch (6:0), TG Wallertheim (6:0) und TSV Flörsheim-Dalsheim (6:0) auch die Rheinhessenmannschaftsmeisterschaften und Qualifizierten sich somit für die Südwestmannschaftsmeisterschaften am 19./20.05.2007 in Mettlach (Saarland).

Berichte der Spielrunde vom 23.04.-29.04.2007

60. Nationale Deutsche Jugendmeisterschaften am 28./29.04.2007 in Altenkunstadt (BYTTV)
Teilnehmerin des RTTV: Andrea Welz (Hassia Bingen) bei den Mädchen
Mixed - 1.Runde: Freilos
2.Runde: Andrea Welz/Tung Tran (RTTV/Berlin) - Theresa Adams/Mirko Habel (STTB) 0:3 /-9/-4/-6
Doppel - 1.Runde: Andrea Welz/Paloma Ballmann (RTTV/BA-WÜ) - Svenja Müller/Lisa Pfeiffer (HETTV) 0:3 /-10/-8/-13
Einzel - Vorrundengruppe 10: Andrea Welz - Cennet Durgun (BYTTV) 3:2 /-7/+7/+7/-8/+3; - Nadine Sillus (WTTV) 3:1 /+8/+9/-6/+8; - Meike Gattermeyer (TTVN) 3:2 /-8/+6/-11/+14/+5; Andrea Welz somit Gruppensieger.
Einzel - Endrunde (32): Andrea Welz - Melanie Strese (BA-WÜ) 2:3 /-5/+6/-7/+5/-6


Kreismannschaftsmeisterschaften - Kreis Bingen der Mädchen

TSG Heidesheim gegen Hassia Bingen    0:6
Für Bingen punkteten: Mai Xiang/Isabelle Roos; Clarissa Becker/Ting Xiang; Mai Xiang; Clarissa Becker; Isabelle Roos und Ting Xiang. Es fehlte Rabea Becker. Somit hat sich die Mädchenmannschaft von Hassia Bingen für die RTTV-Mannschaftsmeisterschaften am 05.05.2007 in Gimbsheim qualifiziert.


"Dino" muss absteigen

Von Michael Heinze MAINZ
In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen ist das schier Unfassbare passiert: Liga-Dino DJK/RW Finthen II, mit 8:4 Punkten prima in die Saison gestartet, muss den bitteren Weg in die Zweite Verbandsliga antreten. Zum Saisonfinale gegen Hassia Bingen hätte ein Sieg zum Klassenverbleib gereicht - doch die Rot-Weißen unterlagen denkbar knapp mit 7:9 und müssen als Drittletzter absteigen.
An Martin Stollenwerk lag es ganz sicher nicht. Der Spitzenspieler schaffte im vorderen Paarkreuz gegen Jürgen Lautebach einen glatten Dreisatzsieg. Gegen den zähen Kämpfer Gerhard Chitralla verlor "Stollo" in fünf Sätzen. Ohne Fehl und Tadel agierte Lothar Kohl. Er gewann seine Partien im hinteren Paarkreuz gegen Mario Hübinger und Matthias Hess souverän und steuerte zudem einen Punkt im Doppel bei. Im Doppel trumpften auch Christian Binnefeld und Ingo Schwarz auf, die beim 3:0 gegen Hübinger/Hess ihre gute Harmonie unter Beweis stellten. Im Einzel hatte Schwarz viel Pech, dass er trotz ansprechender Darbietung Heinz Hartwein in fünf Sätzen unterlag. Auch Marinus Jarosz stand nicht gerade mit Glücksgöttin Fortuna im Bunde. Gegen Hess verlor der frühere Liechtensteiner Nationalspieler unerwartet 0:3, gegen Hübinger sah er bei 2:0-Satzführung im dritten Satz schon wie der sichere Sieger aus. Doch der gewitzte Binger stellte seine Taktik um - und verleitete Jarosz zu riskanten Offensivaktionen. Das vorbildhafte Coaching von Oliver Küssner änderte nichts daran, dass Jarosz die grüne Platte als zweiter Sieger verließ.

ALLGEMEINE ZEITUNG 03.05.2007

Erfolgreiches Saisonfinale
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Die Tischtennis-Spieler von Hassia Bingen gehen mit einem guten Gefühl in die mehr als vier Monate lange Sommerpause. Die Binger setzten sich zum Saisonfinale der Verbandsliga bei der DJK/RW Finthen II mit 9:7 durch und beendeten die Runde in der oberen Tabellenhälfte.
DJK/RW Finthen II - Hassia Bingen 7:9. - Dank der Punkte von Gerhard Chitralla, Christoph Gres (2), Heinz Hartwein (2), Mario Hübinger und dem überzeugenden Ersatzmann Matthias Hess im Einzel sowie Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein im Doppel drehten die Binger den 1:2-Rückstand nach den drei Eröffnungsdoppeln noch um.
ALLGEMEINE ZEITUNG 01.05.2007

Wackernheim hält die Klasse
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga der Damen sind alle Würfel gefallen. Meister Hassia Bingen IV feierte zum Saisonabschluss einer 6:0-Kantersieg bei Aufsteiger TSV Wackernheim. Die Wackernheimerinnen hatten sich zuvor bereits durch einen 6:1-Erfolg gegen den TSV Gau-Odernheim den Klassenverbleib gesichert. Hassia Bingen III beschloss die Runde nach dem überraschenden 6:4 gegen die TSG Drais II als Achter.
Hassia Bingen III - TSG Drais II 6:4. - Entscheidend war, dass die Bingerinnen im hinteren Paarkreuz durch Lucia Fickinger (2) und Janine Raese (2) insgesamt vier Punkte holten. Außerdem punktete Melanie Seligmann im Einzel sowie im Doppel an der Seite von Miriam Lott.
TSV Wackernheim - Hassia Bingen IV 0:6. - Gegen den Klassenprimus gab es für den TSV nichts zu erben. "Wir hatten keine Chance, aber es ging ja auch um nichts mehr", gab Heise zu. Für die Hassia punkteten Mai Xiang/Isabelle Roos und Clarissa Becker/Ting Xiang im Doppel sowie Mai Xiang, Becker, Roos und Ting Xiang im Einzel.
ALLGEMEINE ZEITUNG 01.05.2007

Berichte vom Spieltag 22.04.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd

2. Bundesliga Damen Süd
Mathilda Ekholm und Amelie Solja führen den TTSV Saarlouis-Fraulautern zur Meisterschaft
Der TTSV Saarlouis-Fraulautern profitierte von der konstant guten Leistung der beiden stärksten Spitzenspielerinnen Ekholm und Solja. In der entscheidenden Phase griff Jasna Reed noch unterstützend mit ein. Dadurch blieb die 4:6-Niederlage im Spitzenspiel gegen Vizemeister BfV Hassia Bingen ohne Folgen. Mit sicherem Abstand zum Mittelfeld folgte der TTC Femont Röthenbach. Am Tabellenende waren der SV Darmstadt 98 und Aufsteiger TSV Besse nicht mehr zu retten.

2. BfV Hassia Bingen 30:6 Punkte
Der BfV Hassia Bingen hat ungeschlagen die zweite Spielhälfte überstanden. "Yüchun Zimmermann hatte gesundheitliche Probleme, sonst wäre für uns vielleicht sogar Rang eins möglich gewesen. Aber wir sind natürlich auch so mit der Saison zufrieden, und deshalb gratulieren wir auch Saarlouis zur Meisterschaft. Sie war die beständigste Mannschaft", sagt BfV-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. Für die gute Platzierung machte er auch die ausgezeichnete Leistung von Zhang Ying, die nach einer 11:0-Bilanz in der Mitte zur Rückrunde an Position zwei mit 12:4 ebenfalls überzeugte, verantwortlich. "Der Wechsel, dass Yüchun Zimmermann (8:1-Bilanz) nach unten gerutscht ist, hat auf jeden Fall etwas gebracht. Julia Lutz hat sich mit einer 13:9-Serie weiter verbessert, und wir haben mit Zhang/Lutz 16:1 und Liang/Zimmermann 11:4 klasse Doppel gehabt", zählt Lautebach weitere Faktoren für den Erfolg auf. Ein besonderes Erlebnis der Saison sei das Spitzenspiel gegen Saarlouis-Fraulautern gewesen. "Wir hatten die Partie nach Bubenheim, in der Nähe von Mainz, ausgelagert. Dieses Match war eine riesige Werbung für den Tischtennissport. Das Niveau war absolut hochklassig, so dass die 240 Zuschauer für eine super Atmosphäre gesorgt haben. Dieser Saisonrekord bleibt bestimmt noch lange haften", geriet der Abteilungsleiter bei seinem Rückblick ins Schwärmen. Als sehr positiv erwähnte er auch die Mitarbeit von Frank Liesenfeld. "Seit zwei Jahren ist Frank bei jedem Heimspiel dabei und betreut auch die Mannschaft. Außerdem pflegt er unseren Internetauftritt und schreibt Presseberichte. Das ist eine wertvolle Hilfe", meint der Vorsitzende. Mit Bedauern bemerkte Lautebach dagegen, dass die Möglichkeit zum eventuellen Nachrücken in die 1. Bundesliga abgelehnt werden musste: "Zu diesem Zeitpunkt hatten wir unsere Planungen für die 2. Liga schon abgeschlossen. Da war keine Chance mehr zu regieren. Ich wäre ja bei meinen Spielerinnen unglaubwürdig geworden. Wenn wir vier bis sechs Wochen mehr Zeit gehabt hätten, dann vielleicht ja. Es wäre ein Vorteil, wenn die Vereine, die zurückziehen möchten, ihre Erklärung eher abgeben müssten." Neu im Team ist die 23-jährige Dana Hadacova, die aus der Nord Staffel von Hannover 96 nach Bingen wechselte. "Unsere Nummer eins, Liang Fen, möchte sich mehr familiär orientieren, und Xiang-Grüss Meng hat sich dem Oberligisten Kieler TTK angeschlossen. Sie möchte unbedingt ihre Doktorarbeit in Physik beenden und dann in die Forschung gehen. Deshalb mussten wir uns nach einem Ersatz umschauen", erklärt Lautebach. Mit einer 25:11-Bilanz lag die Tschechin Hadacova auf Platz sechs der Spitzenspielerinnen in der Parallelstaffel.
DTTB-Homepage-Bericht 08.05.2007


Hassia-Damen mit bester Platzierung in der 2. Bundesliga

Souveräner 6:1 Erfolg zum Saisonabschluss in Schwabhausen

Am vergangenen Sonntag endete die zehnte Saison der Tischtennis-Damen von Hassia Bingen in der 2. Bundesliga Süd mit der bisher besten Platzierung, der Vizemeisterschaft. Dabei blieben die Hassiatinnen in der Rückrunde ungeschlagen, bei acht Siegen und einem Unentschieden (17:1 Punkte).
Zum Saisonausklang gab es noch mal einen souveränen 6:1 Erfolg beim TSV Schwabhausen, vor den Toren von München. Im Doppel gewannen Ying Zhang/Julia Lutz ihr 16. Doppel von 17 ausgetragenen und wurden somit bestes Doppel der 2. Bundesliga Süd. Sie zeigten auch diesmal ein perfektes und harmonisches Zusammenspiel, sodass ihr 3:0-Satz-Sieg gegen Bojana Poljak/Christine Feierabend am Ende zu einer wahren Doppeldemonstration wurde. Auch Fen Liang/Yüchun Zimmermann besiegten ihre Konkurrentinnen Katharina Penkavova/Martina Erhardsberger mit 3:1 Sätzen und belegten mit 11:4 Spielen Platz 5 in der Doppelstatistik.
Im vorderen Paarkreuz gewann zunächst Fen Liang nach hartem Kampf in fünf Sätzen gegen Martina Erhardsberger. Auf Bingens Abwehrspielerin Ying Zhang wartete nun die starke tschechische Nationalspielerin Katharina Penkavova, die Nr. 1 von Schwabhausen. Mit platzierter, variabler Schnittabwehr, vereinzelten überraschenden Angriffsaktionen und guten Aufschlägen ließ die 37-jährige Hassia-Spielerin ihrer Gegnerin in keiner Phase des Matches eine Chance und siegte, auch in der Höhe verdient, mit 3:0 Sätzen. Damit schraubte Ying Zhang ihre Einzelbilanz der Saison auf 12:4 Spiele und belegte in der Einzelwertung Rang 6 im 1. Paarkreuz. Hinzu kommen noch die 11:0 Spiele im 2. Paarkreuz aus der Vorrunde.
Yüchun Zimmermann gestattete im hinteren Paarkreuz, nach anfänglichen Schwierigkeiten im ersten Satz, der Schwabhausener Christine Feierabend in den Sätzen zwei und drei nur noch wenige Punkte und siegte ebenfalls in drei Sätzen. Mit einer Rückrundenbilanz von 8:1 Spielen (Vorrunde 4:10 Spiele im Vorderen Paarkreuz) beendete die erfahrenste Hassiatin die Saison 2006/2007, in der Sie leider gesundheitlich einige Rückschläge Weckstecken musste.
Eine spannende Partie lieferten sich im Anschluss die für Schwabhausen spielende Polin Bojana Poljak und die jüngste Binger Spielerin Julia Lutz. Den besseren Auftakt hatte zunächst Julia Lutz erwischte, konnte allerdings nach gewonnenem erstem Durchgang einen Satzball bei 10:9 zur 2:0 Satzführung nicht nutzen. Ihre Gegnerin änderte daraufhin ihre Taktik, mit der Sie die Hassiatin nicht mehr ins Spiel kommen ließ und somit für die Heimmannschaft auf 1:5 verkürzen konnte. Dennoch steigerte sich die 21-jährige Julia Lutz in ihrer zweiten Zweitligasaison ernorm und belegte mit 13:9 Spielen einen tollen 10. Platz in der Einzelstatistik des 2. Paarkreuzes.
Nun blieb es Fen Liang vorbehalten, für Hassia Bingen das Match gegen Katharina Penkavova siegreich zu beenden. Sie erledigte diese Aufgabe mit einem deutlichen Drei-Satz-Sieg mit Pravour und schloss das letzte Saisonspiel zum 6:1 Erfolg über den TSV Schwabhausen ab. Bei einer 24:10 Bilanz ist Sie zudem die Viert-Beste-Einzelspielerin der 2. Liga Süd im Spitzenpaarkreuz geworden.
Mit der Vizemeisterschaft in der 2. Tischtennis Damen Bundesliga Süd, 14 Siege, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen, 100:47 Spielen und 30:6 Punkten, möchten sich die Mannschaft, der Manager und Betreuer bei allen Sponsoren, Zuschauern, Fans und Freunden herzlichst für die Unterstützung nochmals Bedanken und sich schon jetzt auf ein Widersehen in der elften Zweitligasaison freuen.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 17/07

Beste Platzierung in der Zweiten Liga

Tischtennis: Hassia-Damen siegen beim Finale

Von Michael Heinze BINGEN
Mit einem souveränen 6:1-Erfolg beim TSV Schwabhausen ist für die Tischtennis-Damen von Hassia Bingen eine sehr erfolgreiche Saison in der Zweiten Bundesliga Süd zu Ende gegangen. Mit 30:6 Zählern und drei Punkten Rückstand auf Erstliga-Aufsteiger TTSV Saarlouis-Fraulautern wurden die Hassiatinnen Vizemeister.
Nur Julia Lutz, die der Kroatin Bojana Poljak mit 11:8, 10:12, 4:11 und 8:11 unterlag, gönnte den Gastgeberinnen einen Sieg. "Julia hat nicht schlecht gespielt, aber Poljak war sehr stark. Außerdem war dieses Spiel nicht so entscheidend", stellte Hassia-Manager Joachim Lautebach klar. Fen Liang hatte bei ihrem (vorerst?) letzten Spiel im Hassia-Trikot ihre liebe Mühe und Not, um Martina Erhardsberger mit 11:8 im fünften Satz niederzuringen. Dafür feierte sie gegen Katerina Penkavova einen ungefährdeten Dreisatzsieg und gewann auch ihr Doppel an der Seite von Yüchun Zimmermann. Die drei restlichen Siege fuhren das Doppel Ying Zhang/Lutz, Zhang und Zimmermann ein.
"Ein gelungener Saisonabschluss. Rang zwei ist unsere beste Platzierung, seitdem wir in der Zweiten Liga spielen. Außerdem stellen wir mit Zhang/Lutz das beste Doppel der Liga und sind auch in den Einzelbilanzen vorne mit dabei", resümierte Lautebach voller Zufriedenheit.
ALLGEMEINE ZEITUNG 24.04.2007

Hadacova wird Hassiatin
Tischtennis: Binger Zweitliga-Damen haben Planungen abgeschlossen

Von Michael Heinze BINGEN
Bereits vor dem Saisonfinale in der Zweiten Tischtennis-Bundesliga Süd am kommenden Sonntag (14 Uhr) beim Tabellensechsten TSV Schwabhausen hat Vizemeister Hassia Bingen seine Personalplanungen für die kommende Runde abgeschlossen. Mit der Tschechin Dana Hadacova (23) vom Nord-Zweitligisten Hannover 96 vermeldet die Hassia einen hochkarätigen Zugang.
"Der Stamm der Mannschaft bleibt erhalten", sagt Hassia-Manager Joachim Lautebach. Ying Zhang (33), die in dieser Runde von massiven gesundheitlichen Problemen geplagte Yüchun Zimmermann (37) und die enorm veranlagte Julia Lutz (21) halten der Hassia weiter die Treue. Die langjährige Spitzenspielerin Fen Liang (31) wird den Binger Damen aber vermutlich nicht mehr zur Verfügung stehen, zumindest nicht regelmäßig. "Fen hat gesagt, dass sie nach dieser Saison aus privaten Gründen generell Schluss machen will mit dem Tischtennis. Sie will sich mehr der Familienplanung widmet. Aber sie wird uns nicht verlassen und weiter auf dem Meldebogen erscheinen. Wie es im Moment aussieht, wird sie auch in Deutschland bleiben", erläutert Lautebach.
Neue Nummer eins wird nach jetzigem Stand der Dinge Ying Zhang. Dana Hadacova wäre eine starke Nummer zwei. Die Rechtshänderin, die voll auf Angriff aus ist, stand laut Lautebach bis vor zwei Jahren im Kader der tschechischen Nationalmannschaft. Trainieren wird die Dame mit den kurzen blonden Haaren in der Regel in Luxemburg und Kroatien. "Dort hat sie sehr gut Trainingsbedingungen", weiß der Hassia-Manager. Hintergrund: Hadacovas Freund Ronald Redjep, der in der Zweiten Bundesliga für den 1. FC Saarbrücken spielt, ist Kroate und wird künftig wohl in Frankreich sein Geld verdienen.
Bei Hannover 96 spielt die Tschechin jetzt im zweiten Jahr. Zurzeit steht sie im vorderen Paarkreuz mit 21:11 hoch positiv. "Die Zweite Bundesliga Süd ist in der Breite vielleicht etwas stärker als die Nord-Staffel", schätzt Lautebach, der Hadacova in jedem Fall eine positive Bilanz zutraut und in ihr "einen adäquaten Ersatz für Fen Liang" sieht. "Ob Dana genau die gleiche Leistung wie Fen bringen kann, bleibt abzuwarten. Wir wollen sie nicht unter Druck setzen."
Fazit: Die Hassia wird auch in der neuen Runde über ein Team verfügen, das in der Lage ist, ganz oben mitzuspielen. Ob die Mannschaft stark genug sein wird, um sich im dritten Anlauf die Meisterschaft zu schnappen, ist zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer zu beurteilen. "Erst einmal müssen wir abwarten, in welcher Aufstellung die anderen Mannschaften spielen", gibt Lautebach zu bedenken.
Das Saisonbudget wird sich nach AZ-Informationen im gleichen Rahmen bewegen wie in der zu Ende gehenden Runde. "Die Zuwendungen vom Hauptverein werden in gleicher Höhe fließen. Außerdem bauen wir darauf, dass uns viele private Förderer und Sponsoren, die uns seit Jahren die Stange halten, auch in Zukunft unterstützen. Aber da habe ich vollstes Vertrauen", sagt der Manager.
ALLGEMEINE ZEITUNG 20.04.2007

Berichte der Spielrunde vom 16.04.-22.04.2007

Kantersieg und klare Niederlage
Von Michael Heinze BINGEN
Im gesicherten Mittelfeld haben die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen II die Saison in der Regionalliga Südwest abgeschlossen. Nach dem 8:0-Kantersieg beim völlig überforderten Schlusslicht TSV Flörsheim-Dalsheim und der 2:8-Niederlage gegen den Tabellenvierten TTF Asbacher Land beendet die Zweitliga-Reserve vom Rhein-Nahe-Eck die Runde auf Position sieben.
TSV Flörsheim-Dalsheim - Hassia Bingen II 0:8. - Nadja Hoffmann benötigte gegen Astrid Scheufele fünf Sätze zum Sieg. Ansonsten gewannen die Bingerinnen sämtliche Partien recht deutlich, die Mehrzahl sogar glatt in drei Sätzen. Für die Punkte sorgten Andrea Welz/Hoffmann und Annette Hildebrandt/Petra Steyer im Doppel sowie Welz (2), Hildebrandt (2), Steyer und Hoffmann.
Hassia Bingen II - TTF Asbacher Land 2:8. - Neben Urlauberin Julia Minor fehlte auch die beruflich verhinderte Hildebrandt, für die Isabelle Roos aus der "Vierten" zu ihrer Regionalliga-Premiere kam. Mit diesem Rumpfteam war erwartungsgemäß wenig zu bestellen. Die beiden Punkte schnappten Andrea Welz und Nadja Hoffmann.
ALLGEMEINE ZEITUNG 24.04.2007

"Sind froh, dass es vorbei ist"
Zwei Mal die Höchststrafe zum Saisonfinale

Von jos. WORMS
Die Überraschung blieb aus: Wie erwartet sprang für die Tischtennisspielerinnen des Regionalligisten TSV Flörsheim-Dalsheim auch in ihren beiden letzten Saisonpartien nichts Zählbares mehr heraus. Die Mannschaft von Spielführerin Heike Milch verlor gegen Hassia Bingen II und Mitaufsteiger TTF Frankenthal jeweils klar mit 0:8 und beendete das "Abenteuer Regionalliga" damit ohne Punktgewinn.
"Na ja, wir sind schon froh, dass es vorbei ist", gab Heike Milch nach der Klatsche gegen Frankenthal unumwunden zu und ergänzte: "So eine Runde möchten wir so schnell nicht wieder erleben." Erleben wollte sie am Wochenende auch nicht die "Höchststrafe", doch die setzte es bereits am Samstagabend gegen Hassia Bingen II. "Da war nichts zu machen", hakte Heike Milch das Derby gegen den rheinhessischen Rivalen später schnell unter der Rubrik "ungewinnbar" ab. Die Chance auf den Ehrenpunkt ergab sich dennoch: Beim Stande von 0:4 glich Astrid Scheufele gegen Nadja Hoffmann zunächst zum 2:2 aus, verlor den entscheidenden fünften Durchgang dann aber doch deutlich mit 5:11.
ALLGEMEINE ZEITUNG 23.04.2007

Wackernheim II gewinnt Derby
Von Michael Heinze WACKERNHEIM
Der TSV Wackernheim II hat das Derby in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen gegen Hassia Bingen mit 9:4 gewonnen. Für die Wackernheimer punkteten Herbert Barthen/Claus Wolf im Doppel sowie Oliver Klose (2), Barthen, Wolf, Frank Bohland (2), Erik Zimmer und Christopher Reinnig. Für die Hassia waren Gerhard Chitralla/Christoph Gres und Mario Hübinger/Thorsten Schmitt im Doppel sowie Chitralla und Heinz Hartwein im Einzel erfolgreich.
Die Hassia musste auf Jürgen (Allergie) und Dominik Lautebach (Urlaub) verzichten, als Ersatz waren Thorsten Schmitt und Matthias Hess aus der Kreisliga eingesprungen. "Dadurch war es für uns natürlich etwas einfacher zu gewinnen", sagte TSV-Ass Christopher Reinnig.
ALLGEMEINE ZEITUNG 24.04.2007

Titel ist unter Dach und Fach
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Durch einen 6:2-Erfolg gegen den TTC Bubenheim hat Hassia Bingen IV in der Damen-Verbandsliga Rheinhessen sein Meisterstück gemacht. Bingen III hat trotz einer 3:6-Niederlage bei der DJK/RW Finthen II den Klassenverbleib sicher, da es aus der Oberliga Südwest keinen Absteiger in die Verbandsliga gibt und daher nur der Tabellenletzte absteigen muss.
Hassia Bingen IV - TTC Bubenheim 6:2. - Für die Hassia waren Mai Xiang/Ting Xiang, Mai Xiang (2), Clarissa Becker (2) und Isabelle Roos erfolgreich. Für den TTC punkteten Heike Beiser/Sigrid Scherer im Doppel und Kapitänsfrau Marlene Krethen im Einzel. "Der Aufstieg ist sehr erfreulicher, damit hatte ich in diesem Jahr noch nicht gerechnet", freute sich Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach.
DJK/RW Finthen II - Hassia Bingen III 6:3. - Die Punkte von Miriam Lott/Edda Klöß im Doppel sowie von Spitzenspielerin Melanie Seligmann (2) im Einzel reichten den Bingerinnen nicht zum Punktgewinn bei der Finther Regionalliga-Reserve, die sich durch Tanja Bauer verstärkt hatte.
ALLGEMEINE ZEITUNG 24.04.2007

Berichte der Spielrunde vom 09.04.-15.04.2007

Nur Stollenwerk zaubert für TSG

Draiser Tischtennis-Spieler müssen nach Niederlage gegen Hassia Bingen um zweiten Platz zittern

Von Michael Heinze MAINZ
Fast schon schien die Vizemeisterschaft in der Tischtennis-Verbandsliga der TSG Drais sicher. Doch nach der unerwarteten 6:9-Niederlage als Gast des Mittelfeldteams Hassia Bingen müssen Markus Dederding & Co. ein klein wenig zittern.
Das Problem in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums war, dass das hintere TSG-Paarkreuz komplett leer ausging. Drei der vier Einzel verloren Altmeister Herbert Zakes und Jungspund Jonas Hofmann allerdings erst im Entscheidungssatz Verlass war einmal mehr auf Thomas Stollenwerk. Er entzauberte im vorderen Paarkreuz nacheinander Jürgen Lautebach und Gerhard Chitralla jeweils in vier Sätzen und baute seine Rückrundenbilanz auf 14:1-Siege aus.
Außer Stollenwerk punkteten jedoch nur noch Marcus Steyer/Zakes im Doppel sowie Ralf Schwitzgebel, Steyer und Dederding im Einzel für den Favoriten. Das war zu wenig, um die vierte Saisonniederlage abzuwenden. Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich den Draisern bereits am Samstag um 17 Uhr, wenn es im "Endspiel" um Platz zwei in eigener Halle gegen Verfolger TSV Gau-Odernheim geht. Bei einem Sieg wäre die Vizemeisterschaft endgültig unter Dach und Fach.
ALLGEMEINE ZEITUNG 20.04.2007

Klarer Erfolg in Saarbrücken
Von Michael Heinze BINGEN
Durch einen 8:1-Sieg beim Tabellenvorletzten ATSV Saarbrücken II haben die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen II ihren siebten Platz in der Regionalliga Südwest gefestigt. Gegen den Titelfavoriten BTTF Zweibrücken gab es in eigener Halle allerdings eine 3:8-Niederlage.
ATSV Saarbrücken II - Hassia Bingen II 1:8. - Nachdem die Bingerinnen bereits das Hinspiel mit 8:3 gewonnen hatten, setzten sie sich diesmal noch deutlicher durch, obwohl mit Julia Minor ihre zweitstärkste Spielerin fehlte. Die Punkte holten Andrea Welz/Nadja Hoffmann im Doppel sowie Welz (2), Annette Hildebrandt (2), Hoffmann und Petra Steyer (2) im Einzel.
Hassia Bingen II - BTTF Zweibrücken 3:8. - Erneut ohne Minor angetreten, verloren die Hassia-Damen beide Doppel und lagen schnell mit 0:4 hinten. Dann schafften Steyer und Hoffmann zwei knappe Fünfsatzsiege. Ihr zweites Einzel entschied die starke Hoffmann glatt in drei Sätzen zu ihren Gunsten.
ALLGEMEINE ZEITUNG 17.04.2007

Hassia jetzt schon Fünfter
Von Michael Heinze BINGEN
Durch einen überraschenden 9:6-Erfolg im Nachholspiel gegen den Tabellenzweiten TSG Drais hat sich Aufsteiger Hassia Bingen in der Tischtennis-Verbandsliga auf den fünften Rang vorgeschoben. "Entscheidend war, dass wir fünf der sieben Fünfsatzspiele gewonnen haben", frohlockte Hassia-Kapitän Christoph Gres. Die Punkte holten Dominik Lautebach/Mario Hübinger und Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein im Doppel sowie Gerhard Chitralla, D. Lautebach (2), Hartwein (2) und Hübinger (2).
ALLGEMEINE ZEITUNG 17.04.2007

Tischtennis -Team sucht Verstärkung
Hassia-Herren brauchen Spieler / Verbandsliga-Heimspiel gegen zukünftigen Vizemeister Drais

Von Michael Heinze BINGEN
Der Klassenverbleib in der Tischtennis-Verbandsliga ist schon lange in trockenen Tüchern. Aber die Mannschaft für die neue Saison steht bei den Spielern von Hassia Bingen noch nicht. Nachdem der Ingelheimer Gerhard Chitralla in der kommenden Spielzeit bekanntlich nur noch sporadisch zum Schläger greifen will, sucht man über das Internet-Forum des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) nach Verstärkungen.
"Es gibt mehrere Kandidaten, die sich bei uns gemeldet haben", verrät Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. "Für das vordere Paarkreuz ist da momentan allerdings niemand dabei." Für das mittlere oder hintere Paarkreuz allerdings könnte es etwas werden mit der ersehnten Verstärkung. Die Entscheidung soll bis Ende des Monats fallen. Neben Spitzenspieler Jürgen Lautebach, der mit einer Leistungszahl von 5,44 zu den besten Spielern im rheinhessischen Tischtennis-Oberhaus zählt, haben auch Dominik Lautebach, Christoph Gres, Heinz Hartwein und Mario Hübinger ihre Zusage gegeben, ein weiteres Jahr als Stammspieler zur Verfügung zu stehen.
Im letzten Heimspiel der aktuellen Runde bekommt es der Aufsteiger am Sonntag, 15. April, um 10 Uhr mit dem angehenden Vizemeister TSG Drais zu tun. Im Hinspiel am 4. November hatte die Hassia ersatzgeschwächt mit 4:9 den Kürzeren gezogen.

ALLGEMEINE ZEITUNG 10.04.2007

Berichte vom Spieltag 07.04.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Ungeschlagen zu Hause in der 2. Bundesliga

Deutlicher Sieg der Hassia-Damen im letzten Heimspiel

Mit einer überzeugenden Vorstellung aller Beteiligten, der Tischtennis Zweitliga-Damen von Hassia Bingen, verabschiedenden Sie sich im letzten Heimspiel der Saison von ihrem Heimpublikum mit einem 6:0 Kantersieg gegen den NSC Watzenborn-Steinberg. Jedoch hatte im Vorfeld keiner den Sieg in dieser Höhe gegen den Tabellenfünften aus Hessen erwarten können. "Alle spielten sehr beachtlich!" freute sich der Hassia-Manager Joachim Lautebach zu Recht sehr nach der Partie. Vor beachtlichen 50 Zuschauern am Ostersamstag kam zu Beginn erneut die große Stärke in den Doppeln der Binger zum tragen. Fen Liang/Yüchun Zimmermann gewannen deutlich mit 3:0 Sätzen gegen Desiree Czajkowski/Tatjana Bär und auch Ying Zhang/Julia Lutz gaben sich beim 3:1 Sieg gegen Inka Dömges/Marketa Benesova keine Blöße. Mit diesem 2:0 Vorsprung ging es dann in die Einzel.
Dabei ließ Bingens Nr. 1 Fen Liang, erneut die Zuverlässigkeit in Person, ihrer jungen hessischen Gegnerin Desiree Czajkowski keine Chance und gewann überlegen in drei Sätzen. Das mit Abstand beste Spiel des Tages lieferte erneut die Hassia-Abwehrspielerin Ying Zhang gegen Watzenborns Nr. 1 Inka Dömges ab. In den ersten beiden Sätzen spielte Dömges phantastische Bälle, in einer von beiden Seiten hochklassig geführten Partie, und entschied diese jeweils für sich. Auch im dritten Durchgang lag Zhang bereits mit 1:7 Punkten zurück und drehte danach noch das Spiel. Ball für Ball kämpfte sich die Hassiatin heran und gewann den 3. Satz mit 12:10 Punkten. Danach gelang ihr, wie schon zweimal zuvor in der Rückrunde, das Einzelspiel mit 11:6 und 11:5 in den Sätzen vier und fünf noch für sich zu Entscheiden. Das Hassia-Team führte nun bereits deutlich mit 4:0 gegen Watzenborn-Steinberg.
Im hinteren Paarkreuz konnten die Binger wieder ihrer etatmäßigen Nr. 3 Yüchun Zimmermann einsetzen. Nach ihrer Operation und mit etwas Trainingsrückstand zeigte Sie eine gute Leistung und gewann mit 3:1 Sätzen gegen die Tschechin Marketa Benesova. "Sie wollte Spielen", sagte der Manager und wusste dabei auch, das Yüchun damit ihrem Team noch zusätzliche Sicherheit gab. Nun wollte die jüngste Hassia-Akteurin Julia Lutz in ihrem Einzel gegen Tatjana Bär ihren Mitspielerinnen in nichts nachstehen und gewann ebenfalls ihr Spiel in vier Sätzen zum 6:0 Endstand. Somit blieben die Damen von Hassia Bingen, in der Saison 2006/2007 der 2. Bundesliga Süd, mit sieben Siegen und zwei Unentschieden zu Hause ungeschlagen. Das Saisonfinale bestreitet man in zwei Wochen im Auswärtsspiel beim TSV Schwabhausen, einem Vorort von München.

NEUE BINGER ZEITUNG KW 15/07

Mit Kantersieg Vizemeisterschaft besiegelt
Hassia-Tischtennis-Frauen schlagen NSC Watzenborn-Steinberg 6:0 / Zweite in der Zweiten Bundesliga

Von Michael Heinze BINGEN
Der größte Erfolg in der Geschichte der Tischtennis-Abteilung von Hassia Bingen ist perfekt. Durch einen in dieser Höhe nicht für möglich gehaltenen 6:0-Kantersieg gegen den Tabellenfünften NSC Watzenborn-Steinberg haben sich die Hassia-Frauen vorzeitig die Vizemeisterschaft in der Zweiten Bundesliga Süd gesichert.
Selbst wenn der utopische Fall eintreten sollte und der Rivale um den zweiten Platz, der TTC Femont Röthenbach, seine drei ausstehenden Partien gegen den NSC Watzenborn-Steinberg sowie bei TV Busenbach II und Meister TTSV Saarlouis-Fraulautern allesamt mit 6:0 gewinnen würde, wäre die Hassia nicht mehr von Platz zwei zu verdrängen. Denn die Bingerinnen hätten, auch wenn sie zum Saisonfinale beim TSV Schwabhausen mit 0:6 auf die Ohren bekämen - was im Prinzip undenkbar ist - , bei Punktgleichheit noch immer das bessere Spielverhältnis gegenüber Röthenbach.
Hassia-Manager Joachim Lautebach sprach denn auch von einer "Saison, die eigentlich das gebracht hat, was wir erwartet hatten. Es wäre sogar mehr drin gewesen, wenn die Mannschaft immer komplett hätte spielen können." Aber auch mit dem zweiten Rang sei man bei der Hassia sehr zufrieden.
Vor 50 Zuschauern in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums machte es sich positiv bemerkbar, dass etwas überraschend Yüchun Zimmermann nach ihrer Operation wieder munter mitmischen konnte. "Das hat mehr Sicherheit für die gesamte Mannschaft gegeben", kommentierte Lautebach das unerwartet starke Auftreten seiner Spielerin. "Auch wenn man Yü schon angemerkt hat, dass sie in den letzten drei Wochen gar nichts gemacht hatte." Doch trotz gewisser konditioneller Probleme verließ die 37-Jährige die grüne Platte gleich zwei Mal als Siegerin. Im Doppel hielt sie an der Seite von Fen Liang die Kombination Tatjana Bär/Desiree Czajkowski sicher mit 11:6, 11:5 und 11:8 nieder. Im Einzel rang die 1,57 Meter kleine Dame die Tschechin Marketa Benesova mit 11:9, 11:8, 13:15 und 11:7 nieder. "Durch ihre Erfahrung hat sie die körperlichen Probleme kompensiert", analysierte der Hassia-Manager, der auch seine anderen Aktricen in hohen Tönen lobte. Dazu hatte er allerdings auch allen Grund.
Ying Zhang/Julia Lutz dokumentierten beim 11:8, 8:11, 11:3 und 11:8 gegen Inka Dömges/Marketa Benesova eindrucksvoll, dass sie zurzeit das stärkste Doppel im Bundesliga-Unterhaus sind. In der Rückrunde sind Zhang/Lutz bei einer blitzsauberen 8:0-Bilanz sogar noch ungeschlagen.
Für die Fans war es ein sehr schön anzuschauendes Doppel, da die defensiv extrem beschlagene Chinesin und die angriffsfreudige Vorderpfälzerin einmal mehr prima harmonierten und dabei technisch sehr sauber agierten. Die Block- und Konterbälle von Lutz waren aller Ehren Wert.
Das spannendste Spiel der gesamten Partie mit zahlreichen spektakulären Ballwechseln aber entwickelte sich zwischen Zhang und Dömges. Dömges lief dabei wie schon in der Vorrunde zu großer Form auf. Doch Zhang hatte den größeren Siegeswillen. Nachdem die Ehefrau des Mainzer Regionalliga-Spielers Li Bing die ersten beiden Sätze mit 10:12 und 6:11 verloren hatte, drehte sie den Spieß um und entschied die folgenden Durchgänge mit 12:10, 11:6 und 11:5 zu ihren Gunsten.
Die restlichen beiden Siege fuhren die solide Liang (11:2, 11:5, 11:7 gegen Czajkowski) sowie die überzeugende Lutz (11:7, 11:7, 5:11 und 11:5 gegen ihre einstige Angstgegnerin Bär) ein.
Zitat:
"Wir planen jetzt schon voll für die neue Zweitliga-Saison. Konkrete Gespräche haben wir noch nicht geführt. Innerhalb der nächsten zwei Wochen
wird sich entscheiden, mit welcher Mannschaft wir an den Start gehen. Fest steht, das wir wieder um die Meisterschaft mitspielen wollen." Joachim Lautebach, Manager der Hassia-Frauen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 10.04.2007

Hassia-Frauen vor Vizemeisterschaft
Am Samstag letztes Heimspiel in SGG-Halle

Von Michael Heinze BINGEN
Die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen stehen dicht vor dem größten Erfolg in ihrer Vereinsgeschichte. Mit einem Sieg im letzten Heimspiel der Saison in der Zweiten Bundesliga Süd am Ostersamstag (15.30 Uhr, Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums) gegen den Tabellenfünften NSC Watzenborn-Steinberg können Spitzenspielerin Fen Liang & Co. die Vizemeisterschaft perfekt machen.
"Aufgrund der Konstellation, dass wir die ganze Saison viel mit Verletzungen zu kämpfen hatten, wäre der zweite Platz schon als Erfolg zu werten", stellt Hassia-Manager Joachim Lautebach im AZ-Gespräch klar. "Das würde ich jedenfalls sagen." Ziel sei es, die Saison anständig zu Ende zu bringen und die beiden ausstehenden Partien gegen Watzenborn und zwei Wochen später beim TSV Schwabhausen zu gewinnen.
Mit welcher Aufstellung die Bingerinnen auflaufen, entscheidet sich erst kurzfristig. "Wenn Yü Zimmermann von sich aus sagt, sie spielt, dann wird sie spielen", kündigt Lautebach an. "Wenn Yü nach ihrer Operation noch nicht wieder fit ist, dann gibt Meng Xiang-Grüss ihre Saisonpremiere." Die 25-Jährige hat allerdings ein halbes Jahr keinen Schläger mehr in der Hand gehalten und wäre gewiss nicht in Topform. "Trotzdem erwarte ich, dass Meng sich gut verkauft und vielleicht einen Sieg holt", sagt der 55-Jährige, dessen Frauen das Hinspiel mit 6:2 für sich entschieden. "Wenn Yü nicht spielt, wird es auf alle Fälle schwer. Watzenborn ist eine gute Mannschaft - das wird dann erst recht ein enges Spiel geben."
Den meisten Respekt hat die Hassia vor NSC-Ass Inka Dömges, die als kompromisslose Angreiferin gilt. "Eine altbekannte Spielerin, die gerade gegen uns immer zu guter Form aufgelaufen ist und auch schon Fen Liang geschlagen hat", zieht Lautebach den Hut vor der routinierten Hessin.
ALLGEMEINE ZEITUNG 05.04.2007

Planung für die Zweite Bundesliga

Was sich im vergangenen Monat abgezeichnet hat, ist inzwischen Gewissheit. Das Meisterschaftsrennen in der Zweiten Bundesliga Süd ist zu Gunsten des TTSV Saarlouis-Fraulautern entschieden, Hassia Bingen wird nur zweiter Sieger. Die Enttäuschung bei Joachim Lautebach hielt sich in Grenzen. "Sicher, wir hätten mehr erreichen können", räumte der Binger Abteilungsleiter ein. "Aber wir haben eine riesige Saison gespielt und die beste Platzierung erzielt, die wir je erreicht haben. Die Fraulauterner sind verdient Meister."
Die erste Bundesliga ist für die Hassia in der kommenden Saison kein Thema mehr, selbst wenn zusätzliche Plätze frei würden. "Wir planen für die 2. Liga", betont Lautebach. "Wir wollen wieder eine spielstarke Mannschaft aufstellen und vorne mitspielen." In den drei Spielen im Berichtszeitraum gab die Hassia noch einen weiteren Punkt ab, da sich Yüchun Zimmermann einer Operation unterziehen musste und zwei Mal ausfiel.
Beim 6:3-Heimsieg über den TV Busenbach 2. war Zimmermann allerdings noch dabei. Trotzdem lag das Binger Team zunächst 1:3 zurück. Lediglich das Doppel Zhang/Lutz war in den ersten vier Partien erfolgreich. Doch Lautebach fürchtete nicht um den Sieg. "Auf Grund der Aufstellung der Busenbacher war ich überzeugt, dass wir im hinteren Paarkreuz vier Punkte machen", erklärte der Abteilungsleiter. Dazu kam es gar nicht mehr, da das zweite Einzel von Julia Lutz schon nicht mehr in die Wertung kam. Mitschuld am guten Start der Gäste hatte eine Ex-Bingerin. "Laura Matzke war sehr stark", lobte Lautebach seine ehemalige Spielerin. "Sie hat zum ersten Mal gegen Fen Liang gewonnen. Zhang Ying konnte sie gerade noch niederhalten." Mit 11:9 im fünften Satz setzte sich Zhang durch. Alle drei Punkte der Busenbacher gingen auf das Konto der Spielerinnen aus dem vorderen Paarkreuz. Liu Yun Fei schlug Zhang Ying. Gemeinsam setzten sich Liu/Matzke gegen Liang/Zimmermann mit 13:11 im fünften Satz durch. "Es war ein schweres Spiel", bilanzierte Lautebach. "Aber wir haben es 6:3 gewonnen."
Vor der Partie beim TSV Besse kam Lautebach in Bedrängnis. Yüchun Zimmermann fiel aus, das Regionalliga-Team war selbst zwei Mal im Einsatz. Schließlich stellte sich Nadja Hoffmann trotz vorangegangenem Abiturball zur Verfügung. Im Einzel war die Ersatzspielerin erwartungsgemäß überfordert. Doch im Doppel sorgte sie an der Seite von Fen Liang für eine Überraschung. Das Hassia-Duo schlug Gorowska/Twardon in vier Sätzen. "Am Anfang war Nadja sehr nervös", berichtete Lautebach. "Es war schließlich ihr erster Zweitliga-Einsatz und somit eine große Herausforderung. Sie hat dann das gemacht, was Fen ihr gesagt hat, und hat den Ball im Spiel gehalten. Der Sieg war so nicht zu erwarten." Da auch Zhang /Lutz erfolgreich waren, kam keine große Spannung auf. "Damit war das Spiel gelaufen", urteilte der Abteilungsleiter. Außer Nadja Hoffmann gab beim 6:2-Sieg nur Julia Lutz ein Einzel ab. Es war die erste Niederlage von Lutz in der Rückrunde. "Das kann passieren", nahm Lautebach seine Spielerin in Schutz. "Julia war nicht so gut drauf und nicht so konzentriert. Trotzdem hat sie eine riesige Rückrunde gespielt. Von ihr kann man noch einiges erwarten."
Im Heimspiel gegen den SV Neckarsulm riss dann die Erfolgsserie des Binger Teams. Die Hassia musste sich mit einem 5:5 zufrieden geben. Auf den Ausgang der Meisterschaft hatte das Ergebnis keinen Einfluss. Trotzdem wurmte Lautebach das Ergebnis, weil dadurch ein Nachbar im Abstiegskampf in Bedrängnis geriet. "Der SV Neckarsulm ist ein Gegner, der uns nicht liegt", bekannte Lautebach. "Wir haben gegen diese Mannschaft drei Punkte abgegeben. Das bedaure ich sehr, gerade auch im Hinblick auf Darmstadt 98." Diesmal ersetzte Annette Hildebrandt Yüchun Zimmermann. Doch auch sie ging leer aus. "Sie hat alles gegeben", erklärte Lautebach. "Mehr kann ich von ihr nicht erwarten." Trotzdem hätte die Hassia das Spiel gewinnen können. Nach Siegen des Doppels Zhang/Lutz und von Fen Liang, Zhang Ying und Julia Lutz im Einzel führte das Binger Team 4:1, nach dem zweiten Einzel von Fen Liang sogar 5:2. Noch ein Punkt fehlte zum Erfolg. "Wir haben den Sack nicht zugemacht", räumte Lautebach ein. "Wir wussten: Wenn ein Spiel kippt, wird es eng." Es kippten gleich zwei Partien. Zhang Ying verlor zunächst wie schon in der Hinrunde gegen Fulya Özler. "Zhang war heiß gegen Özler", berichtete Lautebach. "Dadurch hat sie ihre Lockerheit verloren. Hinzu kommt, dass Özler gegen Abwehr sehr gut spielt. Das muss man akzeptieren." Anschließend gab auch Julia Lutz ihre Partie gegen Veronika Fantova mit 8:11 im fünften Satz ab. Die Gäste nahmen einen Punkt aus Bingen mit. "Letztendlich ist das kein Beinbruch", resümierte Lautebach.
Bericht von Gerd Adolphi im DTS/April 2007

Berichte der Spielrunde vom 26.03.-01.04.2007

Titelchancen sind gestiegen

Von Michael Heinze DRAIS
Mit einem souveränen 6:0-Erfolg beim Schlusslicht TSG Drais III haben die Tischtennis-Mädels von Hassia Bingen IV ihre großen Titelchancen in der Verbandsliga Rheinhessen weiter verbessert.
Das Teenager-Quintett spielte in der bewährten Aufstellung mit Mai Xiang, Clarissa Becker, Isabelle Roos, Ting Xiang und Rabea Becker, wobei alle Spielerinnen ihren Teil zum 18. Sieg im 20. Saisonspiel beitrugen. Damit weist die Hassia zwei Spieltage vor Rundenende drei Punkte Vorsprung vor ihrem schärfsten Verfolger SV Rheingold Hamm auf.
Mit einem Sieg im Heimspiel am Freitag, 20. April, 20 Uhr, gegen den TTC Bubenheim können die Hassia-Talente die Meisterschaft und den Aufstieg in die Oberliga Südwest endgültig perfekt machen.

ALLGEMEINE ZEITUNG 04.04.2007

Berichte vom Spieltag 24.03.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Revange nur halb geglückt

Hassia - Zweitligadamen spielen 5:5 gegen Neckarsulm

In der Zweiten-Tischtennis-Bundesliga Süd kam die Damenmannschaft von Hassia Bingen am vergangenen Wochenende, im Heimspiel gegen den SV Neckarsulm, zu einem 5:5 Unentschieden. Vor der stattlichen Zuschauerkulisse von 90 Tischtennisfans konnten die Hassiatinnen die Vorrundenniederlage, trotz zwischenzeitlicher 5:2 Führung, nicht in einen Sieg verwandeln. Dabei mussten die Binger Damen erneut auf die verletzte Stammspielerin Yüchun Zimmermann verzichten, die durch Annette Hildebrandt vom Regionalligateam vertreten wurde.
Die Doppelbegegnungen zu Beginn liefen bereits ausgeglichen. Während Fen Liang/Annette Hildebrandt sich mit 1:3 Sätzen dem Neckarsulmer Doppel geschlagen geben mussten, gewannen Ying Zhang/Julia Lutz mit dem gleichen Ergebnis ihre Partie. Danach folgten drei sichere Siege durch Fen Liang, Ying Zhang und Julia Lutz zur 4:1 Führung für die Hassia. Lediglich Annette Hildebrandt musste sich danach der tschechischen Spielerin Veronika Fantova von Neckarsulm geschlagen geben. Fen Liang gewann daraufhin auch ihr zweites Einzel sicher mit 3:1 Sätzen, während Ying Zhang ihre Vorrundenniederlage nicht wettmachen konnte. Die Nr. 2 der Gäste, Jugendnationalspielerin Fulya Özler, spielte wie in der Hinrunde sehr platzierte und harte Topspins gegen das Abwehrspiel von Ying Zhang und gewann das Match in vier Sätzen. Somit kam es aus Binger Sicht zum Schlüsselspiel zwischen Julia Lutz und Veronika Fantova, gegen die Lutz im Hinspiel mit 3:0 siegreich war. Leider setzte sich diesmal die junge Hassiatin dabei zu sehr unter Druck und konnte nur in den Sätzen eins und drei ihre spielerische Klasse unter beweis stellen. Am Ende gelang der Neckarsulmer Nr. 3 im fünften und entscheidenden Satz mit 11:8 Punkten ihrerseits die Revange für die Vorrundenniederlage. Annette Hildebrandt gab im abschließenden Einzel alles, konnte allerdings gegen die aktuelle Deutsche Jugendnationalspielerin Verena Volz eine Niederlage und somit die Punkteteilung zwischen Bingen und Neckarsulm, nicht verhindern.
Trotz dieses Unentschieden bleiben die Zweitligadamen von Hassia Bingen weiterhin in der Tabelle auf Platz 2 und bestreiten am Karsamstag, dem 07.04.2007, ihr letztes Heimspiel der Saison gegen den NSC Watzenborn-Steinberg in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasium.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 13/07

Yüchun nicht zu ersetzen
Zweitliga-Damen der Hassia spielen nur 5:5 gegen Neckarsulm

Von Michael Heinze BINGEN
Riesenenttäuschung für die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen: Ohne die verletzte Yüchun Zimmermann reichte es im Heimspiel der Zweiten Bundesliga Süd gegen Abstiegskandidat SV Neckarsulm nur zu einem mageren 5:5-Unentschieden.
"Wir hätten 6:2 oder 6:3 gewinnen können, aber irgendwie liegt uns diese Mannschaft nicht", rekapitulierte Hassia-Manager Joachim Lautebach nach dem zweiten Remis der Saison. In der Hinrunde hatten die Hassiatinnen gegen Neckarsulm mit 4:6 verloren. Auch damals fehlte Zimmermann, die einfach nicht zu ersetzen ist. "Es war schon blöd, dass wir ausgerechnet gegen Neckalsulm zweimal mit Ersatz spielen mussten. Deswegen muss jetzt wohl der SV Darmstadt 98 absteigen. Aber wir können es nicht ändern, wir machen es ja nicht mit Absicht", bedauerte Lautebach, der hofft, dass in zwei Wochen beim Spiel gegen den NSC Watzenborn-Steinberg Yü Zimmermann wieder einsatzfähig ist oder zumindest Meng Xiang-Grüss einspringen kann.
Die Hassia-Siege schnappten Ying Zhang/Julia Lutz, Fen Liang (2), Zhang und Lutz. Zum 13. Saisonsieg reichte es nicht, weil es Zhang wie im Hinspiel nicht gelang, mit ihrem Abwehrspiel gegen Fulya Özler durchzukommen. Die 33-Jährige unterlag relativ deutlich in vier Sätzen. "Özler hat wirklich wieder top gespielt, fast fehlerfrei. Das muss man akzeptieren", meinte Lautebach. Auch Julia Lutz könne man keinen Vorwurf machen, dass sie im hinteren Paarkreuz gegen Veronika Fantova eine 2:1-Satzführung noch verspielte. Nichts auszusetzen hatte Lautebach auch an Ersatzfrau Annette Hildebrandt, die in ihren beiden Einzeln gegen Fantova und Verena Volz auf verlorenem Posten gestanden hatte. "Annette ist eine routinierte Spielerin, die in der Regionalliga immer ihre Punkte macht. Aber sie absolviert gerade ihr Referendariat und trainiert nicht mehr so viel wie früher", erläuterte der Manager. Die einzige Spielerin aus der zweiten Mannschaft, die mittelfristig in der Zweiten Bundesliga Fuß fassen könne, sei Andrea Welz.
Positiv bewertete der Manager die tolle Stimmung in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums. 90 Zuschauer, darunter viele Jugendliche, sorgten für den zweitbeste Besuch bei einem Hassia-Heimspiel in dieser Saison.
ALLGEMEINE ZEITUNG 27.03.2007
 
Einen nicht erwarteten Punkt holten die Neckarsulmer 2. Bundesligaspielerinnen mit dem 5:5 beim Tabellenzweiten Hassia Bingen
Wie im Vorspiel, als die Neckarsulmerinnen überraschend die Rheinländerinnen 6:4 schlagen konnten, gab es auch im Rückspiel eine äußerst spannende Partie mit hochklassigen Spielen. Bingen hatte diesmal seine Doppel umgestellt und konnte so mit der chinesischen Abwehrspielerin Zhang und Julia Lutz, das Neckarsulmer Duo Fantova/Volz 3:1 schlagen. Urban/Özler glichen mit einem 3:1 Sieg über Liang/Hildebrand aus. Im 1. Paarkreuz hatte Fulya Özler gegen Liang Feng ebenso wenig beim 1:3 Chancen wie Alexandra Urban gegen die chinesische Verteidigungsspielerin Zhang Ying 0:3. Als dann noch Julia Lutz der 17 jährigen Verena Volz, mit 3:0 das Nachsehen gab, schienen die Felle für die Neckarsulmerinnen davon zu schwimmen. Veronika Fantova stellte mit ihrem 3:0 Sieg gegen Annette Hildebrand den Pausenstand auf 2:4. Alexandra Urban konnte im Spitzenspiel gegen die Aufschläge von Liang Fen wenig ausrichten und verlor 1:3, doch dann kam die große Wende. Fulya Özler, wie im Vorspiel besiegte abermals die chinesische Abwehrmauer Zhang Ying, die beste Spielerin der Liga 3:1 und leitete die Aufholjagd ein. Danach war Verena Volz mit ihrem deutlichen 3:0 Sieg gegen Annette Hildebrand bereits fertig, als das spannendste Spiel des Nachmittags Julia Lutz gegen Veronika Fantova noch lief. Nach dem Satzausgleich von Veronika Fantova ging es im Entscheidungssatz lange hin und her, bis sich Veronika Fantova zum Schluss beim Stande von 8:8 zum 3:2 Sieg absetzten konnte und den viel bejubelten 5 Punkt schaffte.
Bericht auf der Homepage von SV Neckarsulm 26.03.2007


Wieder ein Kellerkind als Gegner
Hassia-Damen empfangen in 2. Tischtennis-Bundesliga den Abstiegskandidaten SV Neckarsulm

Von Michael Heinze BINGEN
Sechs Tage nach dem 6:2-Erfolg bei Schlusslicht TSV Besse bekommen es die Tischtennis-Damen von Hassia Bingen in der 2. Bundesliga Süd erneut mit einem Kellerkind zu tun. Am Samstag (15.30 Uhr) trifft der Tabellenzweite in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums auf Aufsteiger SV Neckarsulm.
Mit dem Abstiegskandidaten haben die Bingerinnen noch eine Rechnung zu begleichen, setzte es doch im Hinspiel eine unglückliche 4:6-Niederlage. Für die erkrankte Yüchun Zimmermann war damals Regionalliga-Spielerin Petra Steyer eingesprungen, die kein Spiel gewinnen konnte. Diesmal muss die Hassia erneut ohne die kürzlich operierte Zimmermann auskommen. Wer sie diesmal ersetzt, entscheidet sich kurzfristig. Nadja Hoffmann wird es nicht sein, Meng Xiang-Grüss wohl auch nicht. "Meng ist zwar wieder in Deutschland, aber sie weilt derzeit wegen ihres Studiums in Kiel und wird uns erst in den letzten beiden Saisonspielen zur Verfügung stehen, wenn sie gebraucht wird", erläutert Hassia-Manager Lautebach. Deshalb dürfen sich Annette Hildebrandt und Andrea Welz Hoffnungen auf einen Einsatz machen.
"Wir wollen auf alle Fälle sehen, dass wir das Spiel gewinnen. Aber auch ohne Zimmermann müsste unsere Mannschaft eigentlich stark genug sein, um diesen Gegner zu Hause zu schlagen", sagt der Hauptschullehrer, der überzeugt ist, dass sein Team auf Grund der Vorgeschichte "besonders motiviert" sein wird. Besonders Ying Zhang zeigt in der Rückrunde bislang prima Leistungen und dürfte scharf darauf sein, die Scharte aus dem Hinspiel auszuwetzen. Sie hatte damals gegen Jugendnationalspielerin Fulya Özler in vier Sätzen verloren.
ALLGEMEINE ZEITUNG 23.03.2007

Berichte der Spielrunde vom 19.03.-25.03.2007

Starke Doppel

Verbandsliga: Hassia siegt in Mombach

Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Aufsteiger Hassia Bingen hat in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen nach dem 9:2-Kantersieg beim Mombacher TV gute Chancen, die Runde auf einem hervorragenden fünften Tabellenplatz zu beenden.
Mombacher TV - Hassia Bingen 2:9. - "Entscheidend war, dass wir am Anfang drei Doppel gewonnen haben", sagte Hassia-Kapitän Christoph Gres nach dem Gastspiel beim MTV, der mit Tobias Kiefer und Tobias Finger gleich auf zwei Stützen verzichten musste. "Die knappen Spiele haben wir auch gewonnen. Sonst wäre es hinten heraus sicherlich eng geworden." Für die Hassia punkteten Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein, Dominik Lautebach/Mario Hübinger, Gerhard Chitralla/Christoph Gres, Jürgen Lautebach (2), Chitralla, Gres, Dominik Lautebach und Hartwein.
ALLGEMEINE ZEITUNG 27.03.2007

Eine klare Sache
Vierte Hassia-Damen bleiben auf Erfolgskurs

Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Hassia Bingen IV kann sich nach dem 6:0-Erfolg gegen RWO Alzey in den restlichen drei Spielen der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen sogar noch eine Niederlage leisten, ohne die Meisterschaft und den Aufstieg in die Oberliga Südwest auch nur im Geringsten zu gefährden. Die "Dritte" der Hassia hingegen muss nach dem 4:6 im Kellerduell gegen die TSG Drais III weiter zittern.
Hassia Bingen III - TSG Drais III 4:6. - Spitzenspielerin Melanie Seligmann holte im Einzel wie fast in jedem Spiel ihre zwei Punkte. Aber das reichte den Binger Damen nicht, denn neben Seligmann konnten nur noch Janine Raese und Edda Klöß Punkte einfahren.
Hassia Bingen IV - RWO Alzey 6:0. - Mit Bravour löste das Teenager-Quintett die Pflichtaufgabe gegen den Abstiegskandidaten. Die Siege schnappten Mai Xiang/Isabelle Roos und Clarissa Becker/Rabea Becker im Doppel sowie Mai Xiang, Clarissa Becker, Roos und Rabea Becker im Einzel.
ALLGEMEINE ZEITUNG 27.03.2007
 
In Kehrig war nichts zu holen
Von Michael Heinze BINGEN
Nichts zu holen gab es für die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen II in der Regionalliga Südwest beim Tabellendritten TuS Kehrig. Das 4:8 bedeutete bereits die dritte Auswärtsniederlage in Folge. Ohne Spitzenspielerin Annette Hildebrandt, die im Zweitliga-Team aushelfen musste, reichte es für die Bingerinnen nur zu Siegen durch Andrea Welz/Nadja Hoffmann im Doppel sowie Julia Minor (2) und Welz im Einzel.
Wären nicht gleich drei Partien im fünften Satz und mit nur zwei Punkten Unterschied verloren gegangen, wäre für die Hassia deutlich mehr drin gewesen. "Da waren einige ganz enge Dinger dabei", meinte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach beispielsweise mit Blick auf das 11:13 von Petra Steyer im entscheidenden Durchgang gegen Cornelia Silbereisen. Lautebach: "Dass es schwer wird, wenn Annette Hildebrandt nicht spielt, war klar. Aber es hätte auch so anders laufen können."
ALLGEMEINE ZEITUNG 27.03.2007

Berichte vom Spieltag 18.03.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Pflichtsieg beim Tabellenschlusslicht in der 2. Bundesliga
In der 2. Tischtennis-Bundesliga Süd der Damen kam das Team von Hassia Bingen am vergangenen Wochenende zu einem ungefährdeten 6:2 Erfolg beim Tabellenletzten TSV Besse. Trotz des Ausfalles der etatmäßigen Nr. 3 Yüchun Zimmermann, die Krankheitsbedingt etwa vier Wochen pausieren muss, ließen sich die Hassiatinnen nicht beirren.
Mit der Ersatzspielerin Nadja Hoffmann, von der Regionalligamannschaft der Hassia, die sich hervorragend in das Zweitligateam einfand, wurden die Nordhessen in eigener Halle zu Beginn der Partie förmlich überrannt. Ying Zhang/Julia Lutz gewannen ihr Doppel erneut souverän, während Fen Liang erstmals mit Nadja Hoffmann ein Doppel bestritt. Gegen die Nr. 1 und Nr. 4 von Besse fanden sie im laufe des Spiels immer besser zusammen und gewannen, nach verlorenem ersten Satz, die nächsten drei Sätze jeweils mit 11:9 Punkten.
Fen Liang und Ying Zhang ließen danach im vorderen Paarkreuz ihren hessischen Gegnerinnen keinen Satzgewinn zu und gewannen sehr deutlich zum Zwischenstand von 4:0 für Bingen. Nadja Hoffmann sammelte danach, bei ihrem ersten Zweitligaeinsatz, wertvolle Erfahrungen und musste sich allerdings ihrer Konkurrentin Christine Apel mit 0:3 geschlagen geben. Die einzige knappe Partie lieferten sich danach Tabea Twardon und Julia Lutz, die im fünften Satz etwas unverständlich den Faden verlor und sich in der Rückrunde erstmals geschlagen geben musste.
Fen Liang gegen die Nr.1 vom TSV Besse Magdalena Gorowska mit 3:1 Sätzen und Ying Zhang gegen Lena Wicke (3:0) setzten den erwarteten Schlusspunkt zum sicheren 6:2 Erfolg des Tabellenzweiten aus Bingen.
Am nächsten Samstag kommt es um 15.30 Uhr, in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnsium, zur Revange gegen den SV Neckarsulm, denen die Hassiatinnen in der Vorrunde ersatzgeschwächt und überraschend mit 4:6 unterlagen.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 12/07

Nadja Hoffmann besteht Feuertaufe

Tischtennis: Hassia-Damen bezwingen Besse

Von Michael Heinze BINGEN
Souverän haben die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen in der Zweiten Bundesliga Süd die Hürde beim TSV Besse übersprungen. Auch ohne Yüchun Zimmermann, die nach ihrer Operation noch nicht einsatzfähig war, schaffte der angehende Vizemeister beim punktlosen Schlusslicht einen ungefährdeten 6:2-Sieg.
Erfreulich: Nadja Hoffmann aus der Regionalliga-Mannschaft hatte bei ihrer Zweitliga-Feuertaufe gleich ein Erfolgserlebnis. Im Doppel siegte die 19-jährige Mainzerin vor 35 Zuschauern an der Seite von Fen Liang mit 4:11, 11:9, 11:9 und 11:9 gegen die Kombination Magdalena Gorowska/Tabea Twardon. "Das war überraschend", sagte Hassia-Manager Joachim Lautebach. Im Einzel hatte Hoffmann beim 4:11, 7:11 und 6:11 gegen die langjährige Zweitliga-Spielerin Christine Apel allerdings wenig zu bestellen. "Gegen Apel kann man verlieren", urteilte Lautebach. "Das ist kein Thema." Den zweiten Punkt gab Julia Lutz ab, die Twardon unerwartet mit 6:11 im fünften Satz unterlag, nachdem sie zuvor das Doppel mit Ying Zhang in vier Sätzen gegen Lena Wicke/Apel gewonnen hatte. "Julia hatte im Einzel einfach nicht so die Einstellung wie sonst", analysierte der 55-Jährige.
Verlass war einmal mehr auf die gebürtigen Chinesinnen Liang und Zhang, die im vorderen Paarkreuz jeweils beide Einzel gegen Gorowska und Wicke zu ihren Gunsten entscheiden konnten.
ALLGEMEINE ZEITUNG 20.03.2007

Doppel-Patzer leitet 2:6 ein
TSV Besse: 15. Niederlage vermeidbar

Von Reinhold Döring Edermünde.
Die Chance auf einen Teilerfolg blieb ungenutzt. Auch gegen den ersatzgeschächt angereisten Tabellenzweiten Hassia Bingen musste sich der heimische Tischtennis-Zweitligist TSV Besse mit 2:6 beugen.
Bingens Nummer drei, Yüchun Zimmermann, fiel verletzungsbedingt aus und da die Hassia-Reserve ebenfalls spielte, kam mit Nadja Hoffmann die Nummer neun der Gäste zum Einsatz. Gegen die hatte Christine Apel wenig Mühe und gewann mit 3:0 (11:4, 11:7, 11:6). Wesentlich härter kämpfen musste Tabea Twardon beim 7:11, 11:6, 12:10, 7:11, 11:6-Erfolg gegen Julia Lutz, womit die TSV-Ausbeute im unteren Paarkreuz im ersten Durchgang optimal war.
Und später im Überkreuzvergleich zu wiederholen gewesen wäre. Doch dazu kam es nicht mehr, weil im ersten Doppel Gorowska/Twardon gegen das Verlegenheitsduo Liang/Hoffmann nach gutem Auftakt (11:4) und einer 8:2-Führung im zweiten Satz (9:11) nicht konsequent durchspielten und damit ihre Kontrahentinnen aufbauten. Die dann auch prompt mit 11:9 und 11:9 gewannen.
"Das hätte nicht passieren dürfen", ärgerte sich Trainer Martin Mewes. Denn nach der 1:3-Niederlage von Wicke/Apel gegen Zhang/Lutz lag sein Quartett wieder einmal mit 0:2 nach den Doppeln zurück. Und war dann am Spitzenbrett gegen die beiden exzellenten Chinesinnen machtlos. Magdalena Gorowska fand gegen das Abwehrbollwerk von Zhang beim 0:3 (6:11, 6:11, 2:11) kein Mittel und Lena Wicke kam gegen die ebenso blitzschnell wie hochkonzentriert agierende Feng Liang gleich dreimal mit 3:11 unter die Räder.
Im zweiten Durchgang lief es dann für Magdalena Gorowska gegen Liang etwas besser. Die Polin konnte mit 13:11 sogar den zweiten Satz gewinnen, musste sich am Ende aber doch mit 1:3 geschlagen geben. Lena Wicke gelangen schöne Ballwechsel gegen die gekonnt verteidigende Zhang, ohne diese aber beim 0:3 (4:11, 3:11, 5:11) in Gefahr bringen zu können. "Es war mehr drin für uns, doch die Luft bei uns ist raus," kommentierte Martin Mewes die 15. Niederlage in Folge.
SPORT SCHWALM 18.03.2007

Zimmermann verletzt
Rückschlag für Tischtennis-Damen der Hassia

Von Michael Heinze BINGEN
Hiobsbotschaft für die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen: Der Tabellenzweite der Zweiten Bundesliga Süd muss wohl in den nächsten vier Wochen auf Yüchun Zimmermann verzichten. Für die kommenden beiden Partien am Sonntag (14 Uhr) beim punktlosen Schlusslicht TSV Besse und am Samstag, 24. März, 15.30 Uhr, gegen den Tabellensiebten SV Neckarsulm fällt die 37 Jahre alte Block- und Konterspielerin mit Sicherheit aus. Am vergangenen Montag musste sich Zimmermann einer Operation unterziehen.
Glück im Unglück für die Hassia: Meng Xiang ist an diesem Donnerstag aus China zurückgekommen. Sie steht der Mannschaft für den Rest der Saison also wieder zur Verfügung. Gegen Besse plant Teamchef Lautebach allerdings noch nicht mit ihr. "Sie hat ein halbes Jahr kein Tischtennis gespielt und nach dem langen Flug noch ein Jet Lag." Nach dem Stand der Dinge wird entweder Annette Hildebrandt oder Petra Steyer aus der "Zweiten" in die Bresche springen, die beide über ausreichend Zweitliga-Erfahrung verfügen. Die Entscheidung, wer von beiden spielt, fällt kurzfristig. "Wenn die anderen drei Spielerinnen ihre Normalform bringen, müsste ein Sieg in Besse machbar sein", weiß Lautebach.
Die "Zweite" muss beim Doppelspieltag am Samstag (18.30 Uhr) beim ATSV Saarbrücken und Sonntag (10 Uhr) beim TTSV Saarlouis-Fraulautern II in jedem Fall auf Hildebrandt und Steyer verzichten. Auch Nadja Hoffmann steht wegen ihres Abiturballes nicht zur Verfügung. Diese Umstände verhelfen den Schwestern Clarissa und Rabea Becker aus der erfolgreichen "Vierten" zu ihrer Regionalliga-Premiere.
ALLGEMEINE ZEITUNG 16.03.2007

TSV bangt gegen Bingen um Wicke
Absteiger gegen Tabellenzweiten Außenseiter

Edermünde. Trotz des feststehenden Abstiegs aus der 2. Tischtennis-Bundesliga gehen die Besserinnen engagiert in die Partie gegen Hassia Bingen (So. 14 Uhr) in der Mehrzweckhalle. "Wir wollen uns auf jeden Fall besser präsentieren als im letzten Heimspiel gegen Darmstadt", verspricht TSV-Trainer Martin Mewes vor dem Spiel gegen den favorisierten Tabellenzweiten.
Bei Hassia Bingen wird auf die chinesische Karte gesetzt. Gleich drei Spielerinnen aus Fernost führen das Quartett der Rheinhessen an, wobei es nach der Hinrunde einen Wechsel an Position zwei gab, der sich äußerst positiv auswirkte. Denn Ying Zhang spielte mit 12:1-Siegen so stark in der "Mitte", dass sie mit Yunchün Zimmermann die Plätze tauschen musste. Und seitdem eilt das Team in der Rückrunde mit 10:0-Punkten von Erfolg zu Erfolg. Selbst Spitzenreiter Fraulautern wurde mit 6:4 bezwungen. Die Top-Position nimmt weiterhin Fen Liang ein, die mit 4:5-Siegen allerdings mit negativer Einzelbilanz anreist, während Zhang mit 6:2-Siegen weiter für Aufsehen sorgt. Da wird es für Magdalena Gorowska (1:7) schwer zum Erfolg zu kommen.
Ob Lena Wicke mitspielt ist noch unklar. "Wir würden dann mit Christine Apel an Position zwei sowie den zuletzt überzeugenden Tabea Twardon und Katharina Morbitzer im unteren Paarkreuz antreten", kündigt Mewes an. Dort gilt es gegen die 21-jährige Julia Lutz den Hinspielerfolg zu wiederholen. Die hat sich aber inzwischen ebenso wie Zimmermann deutlich gesteigert.(zrh)
SPORT SCHWALM 14.03.2007

Berichte der Spielrunde vom 12.03.-18.03.2007

Ernste Zeiten für Damen

Verbandsliga-Mannschaften kassieren durch die Bank Niederlagen

Von D. Sommer ALZEY
In der Tischtennis-Verbandsliga der Damen konnte der TuS Gabsheim Spitzenreiter Hassia Bingen IV auf dem Weg zum Titel nicht bremsen und verlor deutlich mit 1:6.
TuS Gabsheim - Hassia Bingen IV 1:6. - Die Hassia nahm mit diesem klaren Erfolg Revanche für die ebenso glatte Niederlage aus der Vorrunde. Für Gabsheim ist dieser Spielverlust keineswegs schmerzlich, da ein Aufstieg in die Oberliga kein Thema mehr ist. Schon im Doppel stellte der Gast die Weichen auf Sieg, was Zimmermann/Sigmann und Schüßler/Hahn nicht zu verhindern wussten. Steffi Zimmermann holte einen Punkt.
Hassia Bingen III - RWO Alzey 6:4. - Das Unheil begann schon in den Doppeln. Hier hatten die Gastgeber Vorteile und setzten im ersten Einzel noch einen Sieg drauf. Damit war den Alzeyern der Zahn gezogen. Doch ganz kampflos räumten diese nicht das Feld. Zweimal Jutta Heilf-Haunstetter, Julia Degreif und Christine Arm-Krautschneider brachten den Gast wieder ins Spiel, doch Caroline Adam konnte gegen Edda Klöß das Unentschieden nicht erreichen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 22.03.2007

Meistersekt kalt stellen
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga der Damen kann Hassia Bingen IV den Meistersekt nach dem 6:1-Kantersieg beim Tabellendritten TuS Gabsheim schon kalt stellen. Hassia Bingen III hat nach dem 6:4 im Kellerduell gegen RWO Alzey gute Chancen auf ein weiteres Jahr im rheinhessischen Oberhaus.
Hassia Bingen III - RWO Alzey 6:4. - Ausschlaggebend war, dass die Bingerinnen zu Beginn beide Doppel für sich entscheiden konnten. Melanie Seligmann/Lucia Fickinger gewannen ebenso wie Miriam Lott/Edda Klöß. Im Einzel feierte Seligmann zwei glatte Dreisatzsiege, außerdem punkteten Fickinger und Klöß.
TuS Gabsheim - Hassia Bingen IV 1:6. - "Ein überragender Sieg", freute sich Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. Für die Hassia punkteten Mai Xiang/Isabelle Roos, Clarissa Becker/Rabea Becker, Mai Xiang (2), Ting Xiang und Roos. Lautebach: "Wenn es normal läuft, müssten wir jetzt aufsteigen."
ALLGEMEINE ZEITUNG 20.03.2007

Pflichtsiege für TSV und Hassia
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen haben Hassia Bingen (9:3 gegen TG Wallertheim) und der TSV Wackernheim II (9:4 gegen DJK/RW Finthen II) Pflichtsiege eingefahren.
Hassia Bingen - TG Wallertheim 9:3. - Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein, Gerhard Chitralla/Christoph Gres und Mario Hübinger/Thorsten Schmitt legten eine 3:0-Führung nach den Doppeln vor. Im Einzel punkteten die Binger durch Jürgen Lautebach, Gres (2), Hartwein, Hübinger und Ersatzmann Schmitt, der für den fehlenden Leistungsträger Dominik Lautebach zum Einsatz kam.
ALLGEMEINE ZEITUNG 20.03.2007

Wallertheim ohne Chance
Von D. Sommer ALZEY
Wie erwartet hatte die TG Wallertheim in der Tischtennis-Verbandsliga bei Hassia Bingen keine Siegchance und verlor mit 3:9.
Die Wallertheimer Niederlage bei Hassia Bingen war nach den Doppeln schon besiegelt, berichtete Sascha Reichert. Allein Sowietzki/M. Stöhr hatten Chancen, wenigsten einmal hier zu punkten. Im Einzel bot das vordere Paarkreuz mit Andreas Sowietzki und Thorsten Stöhr eine gute Leistung und gestaltete das Ergebnis freundlicher. Bernd Eder und Martin Stöhr mussten sich erst über die volle Distanz geschlagen geben.
Hassia Bingen - TG Wallertheim 9:3. - J. Lautebach/Hartwein - Th. Stöhr/Eder 3:0, Chitralla/Gres - Sowietzki/M. Stöhr 3:2, Hübinger/Schmitt - Reichert/Mallmann 3:0, J. Lautebach - Th. Stöhr 3:0, Chitralla - Sowietzki 2:3, Gres - Reichert 3:0, Hartwein - Eder 3:2, Hübinger - Mallmann 3:0, Schmitt - M. Stöhr 3:2, J. Lautebach - Sowietzki 0:3, Chitralla - Th. Stöhr 1:3, Gres - Eder 3:0.
ALLGEMEINE ZEITUNG 20.03.2007

Zweite ohne Chance
Regionalliga-Team kassiert zwei Niederlagen

Von Michael Heinze BINGEN
Stark Ersatz geschwächt setzte es für die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen II in der Regionalliga Südwest bei Spitzenreiter ATSV Saarbrücken (0:8) und dem Tabellensechsten TTSV Saarlouis-Fraulautern II (4:8) zwei relativ klare Niederlagen.
ATSV Saarbrücken - Hassia Bingen II 8:0. - Ohne Annette Hildebrandt, Petra Steyer und Nadja Hoffmann hatte die Zweitliga-Reserve der Hassia keine Chance. Andrea Welz schnupperte an einem Sieg, aber sie unterlag im Entscheidungssatz mit 10:12. Die Ersatzspielerinnen Clarissa Becker und Rabea Becker aus der vierten Mannschaft gewannen bei ihrer Regionalliga-Premiere immerhin jeweils einen Satz.
TTSV Saarlouis-Fraulautern II - Hassia Bingen II 8:4. - Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach sprach von einem "akzeptablen Ergebnis." Für die Bingerinnen punkteten Julia Minor (2) und Andrea Welz im Einzel sowie das Doppel Minor/Welz.
ALLGEMEINE ZEITUNG 20.03.2007

Von D.Sommer ALZEY
Bei den Damen kommt es zum Topspiel, wenn der TuS Gabsheim den vermutlichen Meister aus Bingen erwartet. Das Nachwuchsteam der Hassia will in die Oberliga und zudem sich noch für die deutlich Niederlage in der Vorrunde revanchieren.
Obwohl Gabsheim keine Titelambitionen mehr hat, darf man dennoch ein spannendes Spiel erwarten.
ALLGEMEINE ZEITUNG 16.03.2007

Berichte vom Spieltag 11.03.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Fünfter Sieg im fünften Spiel
Tischtennis-Zweitligadamen schlagen TV Busenbach 2. mit 6:3

Mit 10:0 Punkten, in den bisher ausgetragenen fünf Zweitligaspielen der Tischtennisdamen von Hassia Bingen in der Rückrunde, sind Sie als einziges Team in der Zweiten Bundesliga Süd im Jahr 2007 noch ohne Punktverlust. Auch die Erstligareserve des TV Busenbach konnte diese tolle Serie der Hassiatinnen nicht stoppen.
Jedoch erwiesen sich die Busenbacher-Akteurinnen als der erwartet schwere Gegner, die vor allem im vorderen Paarkreuz mit der Chinesin Yun Fei Liu und der ehemaligen Hassia-Akteurin Laura Matzke, zwei sehr spielstarke Spielerinnen aufboten. "Dem gegenüber", kommentierte der Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach, "hat sich wieder die komplette Mannschaft im Spiel gezeigt." Alle vier Binger-Spielerinnen waren mit Einzelsiegen an dem letztendlich verdienten 6:3 Erfolg beteiligt.
Nachdem das in der 2. Liga Süd weiterhin beste Doppel Ying Zhang/Julia Lutz ihre Partie ohne Satzverlust siegreich gestaltete, unterlagen im Duell der Spitzendoppel Fen Liang/Yüchun Zimmermann, nach zwei nichtgenutzten Matchbällen, im Entscheidungssatz mit 11:13 Punkten. Auch in den beiden darauf folgenden Einzeln mussten sich Fen Liang gegen Laura Matzke in drei Sätzen und Ying Zhang gegen ihre Landsfrau Yun Fei Liu in vier Sätzen geschlagen geben. Yüchun Zimmermann und Julia Lutz konnten aber durch ihre Überlegenheit im hinteren Paarkreuz mit zwei deutlichen Drei-Satz-Siegen, zum Zwischenstand von 3:3 wieder wettmachen.
Nach der Pause biss sich Fen Liang, nach anfänglichen Anlaufproblemen, erfolgreich gegen die Busenbacher Chinesin Yun Fei Liu durch und gewann in vier Sätzen. Die darauf folgende Partie der erfahrenen Binger Abwehrspezialistin Ying Zhang gegen die deutsche Jugendnationalspielerin Laura Matzke vom TV Busenbach war an Spannung und Dramatik über fünf lange Sätze kaum zu Toppen. Ying Zhang konnte am Ende etwas glücklich, aber durch ihren enormen Einsatz auch verdienten 3:2-Satz-Sieg erringen und das Heimteam auf 5:3 vorentscheidend in Führung bringen. Yüchun Zimmermann spielte danach einige sehr spektakuläre Ballwechsel gegen Nadine Schmidt, zur Freude der anwesenden Zuschauer und machte mit ihrem Erfolg den Mannschaftsieg von 6:3 perfekt.
Die nächste Herausforderung für die Zweitligadamen der Binger Hassia steht bereits am kommenden Sonntag bei dem nordhessischen Vertreter TSV Besse an.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 10/07

"Das erwartet schwere Spiel"

Tischtennis: Zweitliga-Damen der Hassia schlagen Busenbach mit 6:3

Von Michael Heinze BINGEN
Nach dem 6:3-Erfolg gegen den Tabellenvorletzten TV Busenbach II könnten sich die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen in den restlichen vier Saisonspielen sogar noch eine Niederlage leisten, ohne die Vizemeisterschaft in der Zweiten Bundesliga Süd zu gefährden.
Vor nur 35 Zuschauern in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums profitierten die Binger Damen davon, dass die Gäste ohne die Erstliga erfahrene Laura Stumper angereist waren. Sonst wäre es mit dem Heimsieg möglicherweise auch nichts geworden, denn bei den Busenbacherinnen spielte die Ex-Hassiatin Laura Matzke groß auf. Sie gewann an der Seite von Yun Fei Liu das Doppel gegen Fen Liang/Yüchun Zimmermann mit 13:11 im Entscheidungssatz gewann. "Fen und Yü hatten schon 10:8 geführt, das Spiel dann aber leider Gottes noch aus der Hand gegeben", klagte Hassia-Manager Joachim Lautebach. Anschließend triumphierte Matzke in ihrem ersten Einzel gegen Liang sensationell glatt mit 12:10, 11:6 und 11:5. "Laura hatte zuvor noch nie gegen Fen gewonnen", staunte Lautebach nicht schlecht über den beherzten Auftritt der gebürtigen Brandenburgerin. Das zweite Einzel verlor die offensivfreudige Matzke nur hauchdünn mit 9:11 im fünften Satz gegen die hervorragende Abwehrspielerin Ying Zhang, die zuvor gegen Liu mit 1:3 den Kürzeren gezogen hatte.
Für die Bingerinnen punkteten neben Ying Zhang noch Liang, die sich im zweiten Spiel richtig reinbiss, Zimmermann (2) und Lutz im Einzel sowie Zhang/Julia Lutz im Doppel.
"Es war das erwartet schwere Spiel", resümierte Lautebach, der mit dem 6:3 äußerst zufrieden war, nachdem einen Tag zuvor Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern mit dem gleichen Ergebnis gegen Busenbach gewonnen hatte. "Zum Teil wurde wirklich hochklassiges Tischtennis geboten. Im hinteren Paarkreuz haben wir unsere Überlegenheit dokumentiert."
ALLGEMEINE ZEITUNG 13.03.2007

Ist Stumper mit von der Partie?
Von Michael Heinze BINGEN
Am 14. Spieltag der 2. Tischtennis-Bundesliga Süd der Damen bekommt es der Tabellenzweite Hassia Bingen am Sonntag (14 Uhr) mit dem Drittletzten TV Busenbach II zu tun. Auch wenn die Hassiatinnen den Aufstieg in die Eliteliga nicht mehr aus eigener Kraft erreichen können, so hofft Hassia-Manager Joachim Lautebach dennoch auf eine ordentliche Kulisse in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums.
Der 55-Jährige spekuliert mit einem Einsatz von TVB-Ass Laura Stumper, die in dieser Saison schon mehrfach im Busenbacher Erstliga-Team gespielt hat. "Wenn sie dabei ist, wird mit Sicherheit sehr guter und attraktiver Tischtennissport geboten", glaubt Lautebach, der sich auch auf das Wiedersehen mit der in Busenbach spielenden Ex-Hassiatin Laura Matzke freut.
"Die Busenbacherinnen haben jetzt lange nicht gespielt, aber sollten sie wirklich Laura Stumper einsetzen, sind sie auf alle Fälle ein ernst zu nehmender Gegner. Dann wird das ein ganz enges Spiel, in dem unsere Mannschaft schon an die Leistungsgrenze gehen muss." Am besten in Form präsentierten sich bei der Hassia zuletzt Ying Zhang und Julia Lutz, wobei abzuwarten bleibt, wie Lutz ihre Mittelohrentzündung und ihren fiebrigen Infekt überstanden hat.
ALLGEMEINE ZEITUNG 09.03.2007

2. Bundesliga Damen Süd

Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern löst Euphorie aus

Das Polster von drei und vier Punkten, über das der Herbstmeister TTSV Saarlouis-Fraulautern zur Halbzeit verfügte, ist nach der 4:6-Niederlage gegen Verfolger BfV Hassia Bingen auf zwei Punkte geschrumpft. Das dritte Spitzenteam, der TTC Femont Röthenbach, kann nach der 0:6-Pleite gegen Bingen und dem 2:6 gegen den Spitzenreiter den führenden Teams nicht mehr gefährlich werden. Im Mittelfeld wusste sich der TSV Schwabhausen von Rang acht auf Platz fünf zu verbessern und kommt damit dem Saisonziel schon sehr nahe. Keine Veränderung brachte bislang der Kampf um den Klassenerhalt: Der SV Darmstadt 98 zittert weiter auf Platz neun, und der bereits abgeschlagene TSV Besse darf nur noch darauf spekulieren, möglichst nicht zu "0" absteigen zu müssen.

2. BfV Hassia Bingen 21:5 Punkte
Unglaublich guter Start in die Rückrunde. Wie ein Wirbelwind hat sich der BfV Hassia Bingen zum Auftakt in die zweite Spielhälfte gezeigt. 8:0 Punkte fuhr der Tabellenzweite ein, davon drei Siege gegen unmittelbare Konkurrenten. Ein besonderes Erlebnis war dabei das Spitzenspiel gegen Saarlouis vor rund 240 Fans in Bubenheim, bei dem sich Bingen für die glatte Hinrundenniederlage revanchierte. Ausschlaggebend für die Leistungssteigerung ist eindeutig das Aufrücken von Zhang Ying auf Position zwei. Die Chinesin hat die Herausforderung, als beste Akteurin zur Halbzeit im unteren Paarkreuz angenommen, und bislang erst ein Einzel in vier Spielen verloren. Yüchun Zimmermann hatte dagegen einige unglückliche Niederlagen in der Hinserie zu verkraften. Sie tankt derzeit auf Platz drei neues Selbstbewusstsein, was sich in einer 4:1-Bilanz bemerkbar macht. Aber auch die 21-jährige Julia Lutz legte mit 5:0-Spielen einen traumhaften Start in die zweite Spielhälfte hin. Zudem führt sie mit Zhang die Bestenliste im Doppel mit einer 11:1-Serie an.
DTTB-Homepage-Bericht 06.03.2007


Berichte der Spielrunde vom 05.03.-11.03.2007

Hammer Höchststrafe für Hassia
Von jos. WORMS
Die Tischtennis-Frauen des SV Rheingold Hamm schwimmen in der Verbandsliga weiter auf einer Erfolgswelle. Gegen Hassia Bingen III gelang nun ein ungefährdeter 6:0-Erfolg, wodurch die Rheingold-Truppe ihren Platz hinter Verbandsliga-Spitzenreiter Hassia Bingen IV gefestigt hat.
Erste Frauen-Verbandsliga
Rheingold Hamm - Hassia Bingen III 6:0. - Die Rheingold-Damen machten genau dort weiter, wo sie zuletzt gegen RWO Alzey aufgehört hatten: Sie verpassten einem weiteren Liga-Konkurrenten die "Höchststrafe". Schmittel/Weicker-Groll sowie Reuter/Blüm stellten schon früh die Weichen auf Sieg, ehe Schmittel, Weicker-Groll, Reuter und Blüm das halbe Dutzend für Hamm voll machten.
Hassia Bingen IV - TSV Flörsheim-Dalsheim II 6:2. - Die TSV-Damen gewannen durch Matthes/Selzer zwar die Auftaktpartie, danach spielten die Gastgeberinnen aber ihre ganze Routine aus. Es reichte deshalb nur noch zu einem Einzelpunkt, den Heide Milch erkämpfte.
ALLGEMEINE ZEITUNG 14.03.2007

Titel ist zum Greifen nahe
Vierte Hassia-Damen landen in Verbandsliga zwei Heimerfolge

Von Michael Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen steht Hassia Bingen IV nach den beiden Heimerfolgen gegen den TSV Flörsheim-Dalsheim II (6:2) und den TSV Gau- Odernheim (6:4) ganz dicht vor der Meisterschaft. Für die "Dritte" der Hassia wird es hingegen nach der 0:6-Pleite beim SV Rheingold Hamm ganz eng im Kampf um den Klassenerhalt.
Hassia Bingen IV - TSV Flörsheim-Dalsheim II 6:2. - Gegen den Tabellenfünften ließ das Binger Teenager-Quartett rein gar nichts anbrennen. Die Punkte schnappten Mai Xiang/Isabelle Roos im Doppel sowie Mai Xiang (2), Clarissa Becker (2) und Rabea Becker im Einzel.
Hassia Bingen IV - TSV Gau-Odernheim 6:4. - Die Hassiatinnen hatten mit den Gästen, die noch mitten im Abstiegskampf stecken, mehr Mühe als erwartet Doch am Ende feierte die Hassia nach Punkten von Clarissa Becker/Rabea Becker, Mai Xiang (2), Clarissa Becker, Ting Xiang und Rabea Becker den 15. Sieg im 17. Saisonspiel.
SV Rheingold Hamm - Hassia Bingen III 6:0. - In der Besetzung Miriam Lott, Lucia Fickinger, Edda Klöß und Janine Raese setzte es für die dritten Hassia-Damen eine derbe Abfuhr. Die erfahrene Klöß gewann gegen Hamms Ersatzspielerin Britta Blüm immerhin einen Satz. Ansonsten gingen sämtliche Partien mit 3:0 an die Gastgeberinnen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 13.03.2007

Hassia das Leben schwer gemacht
Von D. Sommer ALZEY
Die Damen des TSV Gau-Odernheim machten es dem Titelfavoriten Hassia Bingen IV in der Tischtennis-Verbandsliga sehr schwer und verloren nach heißen Kampf mit 4:6. In den Fünfsatzspielen hatte Bingen einen kleinen Vorteil und entzog sich so einem Punktverlust. Fey-Dussa/Graversen im Doppel holten den ersten Punkt. Einmal Kerstin Fey-Dussa und Elisabeth Graversen mit zwei klaren Siegen im zweiten Paarkreuz waren erfolgreich. Pech hatte Anita Friedrich, die ihre beiden Einzel in fünf Sätzen verlor.
ALLGEMEINE ZEITUNG 13.03.2007

Hassia gelingt Überraschung
Von Michael Heinze BINGEN
Für eine positive Überraschung sorgten die Tischtennis-Spieler von Hassia Bingen in der Verbandsliga Rheinhessen mit einem 9:6-Erfolg beim Tabellendritten TSV Gau-Odernheim. Obwohl die Gau-Odernheimer in Bestbesetzung angetreten warn, also mit Kurosch Javadi und Peter Krenzer im vorderen Paarkreuz und "Überflieger" Jonas Christmann in der Mitte, behielten die Binger verdient die Oberhand.
Die Punkte markierten die beiden Doppel Dominik Lautebach/Mario Hübinger und Gerhard Chitralla/Christoph Gres sowie der bärenstarke Chitralla (2), Joachim Lautebach, Dominik Lautebach, Gres, Heinz Hartwein und Hübinger im Einzel. Der Aufsteiger hat nun gute Chancen, die Runde auf einem Platz in der oberen Tabellenhälfte zu beenden.
ALLGEMEINE ZEITUNG 13.03.2007

Platz zwei ist in weite Ferne gerückt
TSV verliert

Von D. Sommer ALZEY
Der TSV Gau-Odernheim hat nach der neuerlichen 6:9-Niederlage gegen Hassia Bingen das Rennen um die Vizemeisterschaft in der Tischtennis-Verbandsliga wohl verloren. Tobias Giloth berichtete von einem hart umkämpften Spiel seiner Gau-Odernheimer, das die Binger verdient gewonnen hätten. "Ein Knackpunkt waren sicherlich die Doppel, wo wir zweimal knapp unterlegen waren", suchte der Teamchef nach den Gründen der Niederlage. In den Einzel waren die Paarkreuze bis auf das vordere ausgeglichen, denn hier konnte nur Peter Krenzer einmal gewinnen. Weiter auf sehr hohem Niveau spielt Jonas Christmann, der seine beiden Einzel in der Mitte gewann. Auch der Mannschaftsführer glänzte mit zwei Siegen im hinteren Paarkreuz.
TSV Gau-Odernheim - Hassia Bingen 6:9. - Javadi/Christmann - J. Lautebach/Hartwein 3:2, Krenzer/Cohausz - D. Lautebach/Hübinger 2:3, Walz/Giloth - Chitralla/Gres 1:3, Javadi - Chitralla 1:3, Krenzer - J. Lautebach 3:1, Christmann - Gres 3:2, Walz - D. Lautebach 2:3, Giloth - Hübinger 3:0, Cohausz - Hartwein 0:3, Javadi - J. Lautebach 0:3, Krenzer - Chitralla 2:3, Christmann - D. Lautebach 3:1, Walz - Gres 2:3, Giloth - Hartwein 3:2, Cohausz - Hübinger 2:3.
ALLGEMEINE ZEITUNG 13.03.2007

Berichte der Spielrunde vom 26.02.-04.03.2007

Andrea Welz startet als Ersatzspielerin bei den Nationalen Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren in Chemnitz
Gruppenspiele:
gegen Sandra Peter (BYTTV - TTC Femont Röthenbach) 0:3
gegen Christine Koch (TTVBW) 0:3
gegen Ying-Ni Zhan (WTTV) 0:3
Doppel: 1.Runde
mit Andrea Hofmann (TTVR - TTF Asbacher Land) gegen Katja Hüper/Christina Lienstromberg (TTVN) 2:3

Lutz muss auf DM verzichten
Von Michael Heinze BINGEN
Riesenenttäuschung für Julia Lutz: Die 21-jährige Tischtennis-Spielerin des Zweitligisten Hassia Bingen musste ihre Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Chemnitz aus krankheitsbedingten absagen.
"Julia war die ganze Woche über durch eine fiebrige Infektion außer Gefecht gesetzt", bedauerte Hassia-Manager Joachim Lautebach. "Das ist ein schwerer Schlag für sie, weil sie wirklich gerne gespielt hätte. Sie hat alles versucht, noch fit zu werden, aber es war einfach nichts zu machen."
ALLGEMEINE ZEITUNG 06.03.2007

Hochspannung im Abstiegskampf
In Tischtennis-Verbandsliga der Damen zittern Wackernheim und Hassia III um Klassenerhalt

Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Fünf Spieltage vor Saisonschluss herrscht Hochspannung im Abstiegskampf der Tischtennis-Verbandsliga der Damen. Mittendrin statt nur dabei sind der TSV Wackernheim (6:3 bei der TSG Drais III) und Hassia Bingen III (2:6 gegen Flörsheim-Dalsheim II), die sich aber noch retten können. Hassia Bingen IV darf nach dem 6:4 bei der TSG Drais II weiter vom Aufstieg in die Oberliga träumen.
Hassia Bingen III - TSV Flörsheim-Dalsheim II 2:6. - Melanie Seligmann gewann ihr Doppel an der Seite von Janine Rease und auch ihr zweites Einzel gegen Gabi Baum glatt in drei Sätzen. Doch ihre Teamkolleginnen gingen durchweg leer aus.
TSG Drais II - Hassia Bingen IV 4:6. - Clarissa Becker/Rabea Becker im Doppel sowie Clarissa Becker (2), Mai Xiang, Isabelle Roos und Ting Xiang im Einzel waren für den Favoriten erfolgreich. "Drais hat eine routinierte Truppe, die gegen uns auch komplett gespielt hat", meinte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach nach dem "erwartet schweren Spiel".
ALLGEMEINE ZEITUNG 06.03.2007

Höhe der Niederlage störte
Tischtennis-Regionalliga: Finther Auftaktdoppel überraschend glatt

BINGEN. Von Gerd Adolphi
An einen Sieg oder ein Unentschieden bei der Zweitliga-Reserve von Hassia Bingen hatten die Tischtennis-Spielerinnen von Rot-Weiß Finthen nie einen Gedanken verschwendet. Deshalb störte eigentlich nur die Höhe des Ergebnisses im rheinhessischen Regionalliga-Derby.
"1:8 hört sich deutlich an", erläuterte Rot-Weiß-Spielerin Astrid Bäder. "Das ist aber ein bisschen zu heftig. Gewinnen können wir das Spiel nicht. Aber zwei Punkte mehr waren drin." Dabei hätte das Finther Team fast einen optimalen Start erwischt. Überraschend glatt setzte sich das Doppel Bäder/Bohland gegen Steyer/Hoffmann durch. "Wir mussten gar nicht so viel tun", berichtete Bäder. "Die anderen haben die Fehler gemacht. Petra Steyer hat überhaupt nicht zu ihrem Spiel gefunden." Auch das zweite Finther Doppel lag auf Siegkurs. Brück/Krießbach führten gegen die Zweitliga erprobte Kombination Hildebrandt/Minor mit 2:1 Sätzen und 9:4 Punkten. Zwei Ballwechsel fehlten zum Vier-Satz-Erfolg. Doch das Binger Duo holte auf, erzwang in der Verlängerung mit 15:13 einen fünften Satz und gewann den auch knapp mit 11:9. "Das war ein bisschen schwach, dass sie das noch aus der Hand gegeben haben"; kritisierte Bäder. "Sonst hätten wir 2:0 geführt und die Sache hätte anders ausgesehen."
Doch in den Einzeln gab es wenig zu holen. Anke Brück lieferte sich mit Julia Minor ein knappes Fünf-Satz-Match. Am Ende hatte Minor wie in der Hinrunde die Nase vorn. Bäder hatte im Heimspiel Minor überraschend geschlagen. Das sie sich nicht einfach im Vorbeigehen wegputzen lässt, bewies Bäder auch beim zweiten Aufeinandertreffen. Nach vier ausgeglichenen Sätzen fiel die Vorentscheidung zu Beginn des entscheidenden Durchgangs. Minor setzte sich mit 4:0 ab. Beim Stande von 10:8 wollte Minor die Matchbälle mit Gewalt versenken. Das ging zwar schief. Doch in der Verlängerung machte die Hassia-Spielerin mit zwei Punkten zum 12:10 alles klar. Melanie Bohland, Nummer vier der Rot-Weißen, überrannte Petra Steyer im ersten Satz mit 11:2. Doch dann setzte sich die Routine der langjährigen Zweitliga-Spielerin durch.
Im Duell der beiden ehemaligen Spielerinnen der TSG Drais unterlag Elke Krießbach in drei Sätzen Nadja Hoffmann. "Elke hat noch nie gegen Nadja gewonnen", erläuterte Bäder. "Wenn das einmal im Kopf eingebrannt ist, wird es schwierig." So blieb es für die Finther am Ende lediglich bei dem einen Gegenpunkt aus den Doppeln.
MAINZER RHEIN-ZEITUNG 06.03.2007

Ein rabenschwarzer Tag für Finthen
Regionalliga-Tischtennis-Spielerinnen gehen in Bingen unter/Bäder/Bohland retten die Ehre

Von Martin Gebhard MAINZ
Unerwartet klar mit 1:8 Punkten haben die Tischtennis-Regionalliga-Spielerinnen der DJK Rot-Weiß Finthen das Rheinhessenderby bei Hassia Bingen verloren. Doch an der Tabellensituation für den Aufsteiger änderte sich nichts: Die stärkste Damen-Mannschaft aus dem Kreis Mainz verharrt auf dem ersten Nichtabstiegsplatz.
"Wir sind klar unter Wert geschlagen worden", resümierte DJK-Spielführerin Astrid Bäder. "Dabei ist alles schief gelaufen, was schief gehen konnte." In der Tat: Allein drei Spiele, die über die volle Distanz gingen, entschieden die Gastgeberinnen für sich. Bereits das erste Doppel, gebildet von der bewährten Paarung Anke Brück/Elke Krießbach, musste sich dem Zweitliga-erprobten Duo Anette Hildebrandt/Julia Minor trotz einer 9:4-Führung im vierten Satz letztlich nach fünf Durchgängen geschlagen geben. Bereits dieser Umstand sei nicht unbedingt förderlich für die Psyche gewesen, betonte Bäder, die selbst nicht das Glück gepachtet hatte und Minor im Einzel 10:12 im Entscheidungssatz unterlag. Spiel entscheidend sei die 4:0-Führung ihrer Gegnerin im Entscheidungssatz gewesen, so Bäder.
Keiner hätte auch damit gerechnet, dass Brück, die Nummer eins der Gäste, ganz leer ausgehen würde, unterstrich die Teamchefin. Brück, fast eine Bank für zwei Siege im vorderen Paarkreuz, musste sich Minor im Entscheidungssatz mit 8:11 geschlagen geben und unterlag nach gewonnenem ersten Durchgang gegen Hildebrandt in den drei folgenden Sätzen denkbar knapp. Die Ehre im lokalen Duell rettete die Spielführerin zusammen mit Melanie Bohland im zweiten Doppel: "Damit haben wir nicht gerechnet", freute sich Bäder über den Triumph ohne Satzverlust gegen die Ex-Draiserin Nadja Hoffmann und Petra Steyer.
ALLGEMEINE ZEITUNG 06.03.2007

Derby eine klare Sache
Von Michael Heinze BINGEN
Mit einem klaren 8:1-Erfolg im Rheinhessen-Derby gegen Aufsteiger DJK/RW Finthen hat Hassia Bingen II in der Tischtennis-Regionalliga Südwest seinen siebten Tabellenplatz nachhaltig gefestigt. Für den ohne Andrea Welz aufgelaufenen Favoriten punkteten Annette Hildebrandt/Julia Minor, Hildebrandt (2), Minor (2), Petra Steyer (2) und Nadja Hoffmann.
"In den Doppeln lief es ziemlich holprig", meinte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. Steyer/Hoffmann unterlagen der erfahrenen Bad Kreuznacherin Astrid Bäder und der jungen Heidesheimerin Melanie Bohland glatt in drei Sätzen. Hildebrandt/Minor setzten sich in einem extrem engen Match mit Ach und Krach gegen das Finther Spitzendoppel Anke Brück/Elke Krießbach in fünf Sätzen durch. Mit Ausnahme der beiden knappen Fünfsatzsiege von Minor gegen Brück und Bäder gingen alle anderen Spiele deutlich an die Hassia-Damen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 06.03.2007

Offenes Kräftemessen im Derby
Finther Tischtennisdamen hoffen auf Revanche in Bingen / Wiedersehen mit alten Bekannten

Von Martin Gebhard MAINZ
"Wir versuchen, das Beste zu geben", lautet die bescheidene Devise der Finther Tischtennisdamen für das sonntägliche Rheinhessenderby (10 Uhr) im Binger Stefan-George-Gymnasium gegen die Zweitligareserve der Hassia. Denn Astrid Bäder, die Spielführerin des Regionalligisten DJK Rot-Weiß, denkt zunächst an die 3:8-Hinrundenniederlage. Aber inzwischen hat der Aufsteiger wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesammelt.
Nach genauerer Analyse der Mannschaftsaufstellungen könnte es durchaus ein offenes Kräftemessen geben, räumt Bäder ein. Denn im vorderen Paarkreuz treffen Anke Brück und die Teamchefin voraussichtlich auf Annette Hildebrandt und Andrea Welz. Brück, die beim "Kellerkind" eine Fabelbilanz von 23:8 Spielen aufweist, traut die Spielführerin durchaus zwei bis drei Siege und einen weiteren im Doppel an der Seite von Elke Krießbach zu. Schwer werde es vor allem an den hinteren Brettern, weiß die Bad Kreuznacherin. "Denn Julia Minor hat in der Vorrunde noch vorne gespielt", weiß die 42-Jährige über die Zweitliga erfahrene Zelluloidkünstlerin. Im hinteren Mannschaftsteil, in dem auch die Fintherin Melanie Bohland aufgeboten wird, feiert Krießbach voraussichtlich ein Wiedersehen mit Nadja Hoffmann, einer alten Bekannten aus gemeinsamen Zeiten bei der TSG Drais.
ALLGEMEINE ZEITUNG 03.03.2007

Berichte vom Spieltag 24.02.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Hassia Bingen will Platz zwei sichern
Ist die Meisterschaft in der 2. Liga der Damen entschieden? Theoretisch kann Hassia Bingen den TTSV Saarlouis-Fraulautern noch abfangen. Praktisch aber hat der TTSV den Titel schon sicher. Das Team aus dem Saarland überstand auch das Wochenende der Wahrheit beim TTC Röthenbach und TV Altdorf unbeschadet und hat nun gefühlte drei Punkte Vorsprung vor der Hassia. Denn zu den zwei Zählern Abstand kommt noch das klar bessere Spielverhältnis. Da brachte die Binger auch der 6:2-Sieg beim SV Darmstadt 98 nicht näher heran. "Damit ist alles geklärt", wusste auch der Binger Abteilungsleiter Joachim Lautebach . "Normalerweise brennt da nichts mehr an, es sei denn es passiert noch etwas Außergewöhnliches. Aber das wünscht man ja keinem. Die Fraulauterer hatten das Glück, immer in Bestbesetzung spielen zu können, wir in der Vorrunde nicht. Schade, dass wir durch die Erkrankung von Yüchun Zimmermann zwei, drei Punkte abgegeben haben. Aber nachkarten bringt nichts. Wir hatten es in der Hand." Bevor aber die Planungen für die neue Saison in die konkrete Phase gehen, möchte die Hassia den zweiten Platz sichern und gerüstet sein, falls der Tabellenführer unerwartet doch noch patzt. Diesem Ziel dient auch der Sieg in Darmstadt. "Nach fast sechs Wochen Pause lief es am Anfang in den Doppeln etwas holprig", berichtete Lautebach. "Es hat etwas gedauert, bis alle ihre Betriebstemperatur erreicht hatten." Doch trotz der Anfangsschwierigkeiten gewann das Binger Team beide Auftaktbegegnungen. Liang/Zimmermann siegten in vier Sätzen, wobei alle drei gewonnenen Durchgänge mit nur zwei Punkten Unterschied endeten. Zhang/Lutz mussten über die volle Distanz gehen, setzten sich aber im Entscheidungssatz deutlich mit 11:5 durch. "Das zeigt, dass wir in den Doppeln gut harmonieren", freute sich der Abteilungsleiter. In den Einzeln gab nur Fen Liang ihre beiden Begegnungen ab. Dabei hatte die Nummer eins der Hassia jeweils im fünften Satz gegen Hana Sopova mit 10:7 und gegen Angelina Gürz mit 7:4 geführt. "Fen hatte Trainingsrückstand, weil ich ihr Urlaub gegeben hatte", erläuterte Lautebach. "Da hat die Konzentration gefehlt." Überragende Binger Spielerin war Zhang Ying. Die Nummer zwei der Hassia gewann im vorderen Paarkreuz beide Einzel ohne Satzverlust und jeweils mit deutlichen Ergebnissen. "Das ist schon eine Klasse für sich, was sie da abliefert", schwärmte der Abteilungsleiter. Ein Sonderlob verteilte Lautebach auch an Julia Lutz, die gegen Clarissa Benz ihre makellose Rückrundenbilanz auf fünf Siege ausbaute. "Die Entwicklung von Julia ist erfreulich", bekannte Lautebach.
Bericht von Gerd Adolphi im DTS/März 2007


Hassia Tischtennisdamen siegen in Darmstadt

6:2 Auswärtssieg in der 2. Bundesliga Süd

Nach sechswöchiger Spielpause in der 2. Tischtennis - Bundesliga Süd der Damen trat am letzten Samstag das Damenteam von Hassia Bingen bei dem SV Darmstadt 98 an. In den Anfangsdoppeln siegten Fen Liang/Yüchun Zimmermann in vier Sätzen und das weiterhin Erfolgreiste Doppel der 2. Liga Ying Zhang/Julia Lutz in fünf Sätzen mit mehr Mühe als erwartet.
Hochmotiviert zeigten sich auch die beiden Gegnerinnen der Binger Nr. 1 Fen Liang, die noch etwas Trainingsrückstand aufwies und am Ende beide Spiele knapp in fünf Sätzen verlor. Die anderen vier Einzelpartien hingegen verliefen allesamt erfreulich deutlich zu Gunsten der Hassia. Ying Zhang feierte dabei ihre Siege fünf und sechs (Bilanz 6:1) im vorderen Paarkreuz der 2. Bundesliga. Julia Lutz gewann trotz noch nicht ganz abgeklungener Krankheit ihr Einzel mit 3:1 Sätzen und schraubte ihre Rückrundenbilanz auf makellose 5:0 Einzelerfolge. Yüchun Zimmermann ließ ihrer Gegnerin nur 15 Punkte in drei Sätzen zu und gewann ebenfalls ihr Einzel souverän.
Da am kommenden Wochenende die Nationalen Deutschen Einzelmeisterschaften in Chemnitz stattfinden, für die sich auch Julia Lutz qualifizierte, greift das Zweitligateam der Hassia erst am Sonntag 11.03.2007 um 14.00 Uhr in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasium, gegen die Erstligareserve des TV Busenbach wieder zu den Schlägern.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 09/07

Freude bei Hassia hält sich in Grenzen
Tischtennis: Binger Zweitliga-Damen obenauf, aber auch Saarlouis gibt sich keine Blöße

Von Michael Heinze BINGEN
Trotz des souverän herausgespielten 6:2-Erfolges bei Abstiegskandidat SV Darmstadt 98 hielt sich die Freude im Lager der Zweitliga-Tischtennis-Damen von Hassia Bingen in Grenzen.
Da der große Rivale TTSV Saarlouis-Fraulautern seine beiden schweren Auswärtsspiele beim TTC Femont Röthenbach (6:2) und dem TV Altdorf (6:1) ebenfalls gewinnen konnte, sind die Chancen der Hassiatinnen auf die Meisterschaft fünf Spieltage vor Saisonende auf ein Minimum geschrumpft. Saarlouis liegt weiterhin mit nur zwei Minuspunkten an der Tabellenspitze. "Normalerweise werden weder wir noch Saarlouis in den restlichen Spielen etwas abgeben", glaubt Hassia-Manager Joachim Lautebach.
Eine kleine Hoffnung besteht allerdings noch, sollte der TV Busenbach II am übernächsten Wochenende in bester Aufstellung Saarlouis empfangen. "Wenn die Busenbacherinnen Laura Stumper einsetzen, sind sie mit einer der Titelfavoriten", sagt Lautebach. Dann hätte es Saarlouis sehr schwer. Allerdings auch die Hassia, die einen Tag später, am 11. März, in heimischer Halle auf Busenbach trifft. "Wenn es halt nicht klappt mit der Meisterschaft, müssen wir sehen, ob wir nächstes Jahr noch einmal neu angreifen können. "Auf jeden Fall wollen wir in dieser Runde mindestens Zweiter werden", sagt Lautebach. In Darmstadt reichte der Hassia eine durchschnittliche Leistung zu einem ungefährdeten Sieg. "Nach fast sechs Wochen Spielpause ist es am Anfang ein bisschen holprig gelaufen", kommentierte Lautebach. "Gerade in den Doppeln hat es gedauert, bis die richtige Betriebstemperatur wieder da war." Fen Liang/Yüchun Zimmermann gewannen knapp in vier Sätzen gegen Hana Sopova/Clarissa Benz. Ying Zhang/Julia Lutz bissen sich mit 11:5 im Entscheidungssatz gegen Angelina Gürz/Alina Heck durch.
Im Einzel blieb nur Liang bei ihren Fünfsatzniederlagen gegen Gürz und Sopova hinter den Erwartungen zurück. "Fen hat Trainingsrückstand", schilderte Lautebach die Hintergründe. Ansonsten gewannen die Hassiatinnen alle Partien deutlich. Zimmermann kanzelte Heck ab, Lutz hielt Benz, gegen die sie zuvor stets den Kürzeren gezogen hatte, in vier Sätzen relativ deutlich nieder. Überragend war Ying Zhang. Die 33-jährige Defensivspielerin gab gegen die Ex-Bingerin Sopova und die frisch gebackene Südwestmeisterin Gürz in sechs Sätzen zusammen gerade einmal 21 Punkte ab.
Zitat: "Man muss halt akzeptieren, dass der TTSV Saarlouis-Fraulautern jetzt quasi durch ist - wenn nichts Außergewöhnliches mehr passiert." Hassia-Manager Joachim Lautebach zum Titelrennen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 27.02.2007

Hassia hofft auf Patzer des Spitzenreiters
Von Michael Heinze BINGEN
Nach fast sechswöchiger Punktspielpause greifen die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen am kommenden Wochenende wieder ins Geschehen der Zweiten Bundesliga Süd ein. Im Gastspiel beim abstiegsgefährdeten SV Darmstadt 98 (Samstag, 18 Uhr) ist das Team um Spitzenspielerin Fen Liang haushoher Favorit.
Lautebach mahntAllerdings wäre Hassia-Manager Joachim Lautebach nicht er selbst, würde er nicht mahnend den Zeigefinger heben und die Qualitäten des Gegners ins Rampenlicht rücken. "Wenn die Darmstädterinnen komplett sind, müssen wir uns in Acht nehmen. Das ist eine unbequeme Mannschaft, die noch gegen den Abstieg kämpft und deshalb hochmotiviert ist", betont der 55-jährige Lehrer.
Noch mehr Motivation werden die Darmstädter Damen möglicherweise an den Tag legen, sollten sie wenige Stunden zuvor das Duell mit dem Tabellensechsten TSV Schwabhausen erfolgreich gestalten. Dass eine Tischtennis-Mannschaft an einem Tag zwei Duelle hintereinander bestreitet, ist sehr ungewöhnlich. Ob die Hassiatinnen von der Doppelbelastung des Gegners profitieren können? Lautebach zuckt leicht mit den Schultern: "Ob das ein Vorteil für uns ist, ist schwer zu sagen."
Im Hinspiel setzte sich die Hassia klar und deutlich mit 6:1 durch. Damals fehlte bei Darmstadt allerdings Hana Sopova. Auch diesmal ist fraglich, ob die Frauen aus dem Süden Hessens in Bestbesetzung auflaufen können. Angelina Gürz fehlte zuletzt bei der 1:6-Niederlage gegen den TTC Femont Röthenbach. Beim 3:6 als Gast des NSC Watzenborn-Steinberg war sie auf dem Papier zwar mit dabei, gab allerdings ihr Doppel und zwei Einzel kampflos ab. "Trotzdem hat Darmstadt nur 3:6 verloren", gibt Lautbach zu bedenken. "Das ist eine ausgeglichene Mannschaft, unterschätzen darf man die auf keinen Fall. Aber wenn bei uns alle ihre Normalform bringen, müssten wir eigentlich zwei Punkte einfahren."
Was macht Saarlouis?Wenn sich Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern bei seinen Wochenend-Gastspielen in Röthenbach und beim TV Altdorf einen Ausrutscher leistet, würde das die Hassiatinnen im Kampf um den Titel entscheidend voran bringen - eventuell sogar an die Tabellenspitze. "Aber wenn Saarlouis diese beiden Spiele gewinnt, dann gehe ich davon aus, dass die auch in den letzten fünf Begegnungen nichts mehr abgeben werden. Es sei denn, es verletzt sich noch jemand", prognostiziert Lautebach.
ALLGEMEINE ZEITUNG 23.02.2007

Berichte der Spielrunde vom 19.02.-25.02.2007

Leichtes Spiel beim Letzten
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Durch einen 9:3-Erfolg beim Tabellenletzten DJK/RW Finthen III hat Hassia Bingen in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen seinen siebten Platz festigen können.
DJK/RW Finthen III - Hassia Bingen 3:9. - Die Binger profitierten davon, dass sich Finthens Altmeister Werner Heck einige Tage zuvor das Knie verdreht hatte und sowohl sein Doppel als auch sein Einzel herschenken musste. Die Hassia-Punkte holten Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein, Dominik Lautebach/Mario Hübinger, Gerhard Chitralla/Christoph Gres, Jürgen Lautebach (2), Dominik Lautebach (2), Hübinger und Hartwein.
ALLGEMEINE ZEITUNG 27.02.2007

Chancen steigen
Hassia-Teenager kommen Titel immer näher

Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Die Aufstiegschancen von Hassia Bingen IV in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen sind nach dem 6:1-Erfolg gegen die DJK/RW Finthen II größer denn je. Der TSV Wackernheim schnuppert nach dem 6:4-Erfolg im Kellerduell gegen Hassia Bingen III wieder Morgenluft.
Hassia Bingen IV - DJK/RW Finthen II 6:1. - Rabea Becker musste sich der Fintherin Ulrike de Geain in fünf Sätzen geschlagen geben. Ansonsten gab es ausschließlich Siege für die Hassia-Teenager. Die Erfolgsgaranten waren Clarissa Becker/Rabea Becker, Mai Xiang/Isabelle Roos, Mai Xiang (2), Clarissa Becker und Ting Xiang. Nach Minuspunkten liegen die Bingerinnen nun schon drei Zähler vor ihren größten Rivalen im Kampf um die Meisterschaft, SV Rheingold Hamm und TuS Gabsheim.
TSV Wackernheim - Hassia Bingen III 6:4. - Bianca Bayer/Gabriele Kunert im Doppel sowie Bayer, Kunert, Nina Heise (2) und Stefanie Burg im Einzel punkteten für den TSV. Für die Hassia waren das Doppel Miriam Lott/Edda Klöß sowie die bärenstarke Melanie Seligmann (2) und die erfahrene Klöß im Einzel erfolgreich. "Wir haben uns riesig gefreut", bekannte Bianca Bayer im Anschluss an den dritten Saisonsieg. Sie bezifferte die Chancen im Kampf um den Klassenverbleib auf 50:50.
ALLGEMEINE ZEITUNG 27.02.2007

Berichte der Spielrunde vom 05.02.-11.02.2007

Julia Lutz mit dreimal Bronze bei Südwesttitelkämpfen
Binger Zweitligaspielerin qualifiziert für DM in Chemnitz

Überaus erfolgreich kehrte die Delegation des Rheinhessischen Tischtennisverbandes (RTTV) von den Südwestdeutschen Meisterschaften der Damen und Herren aus Waldfischbach (Pfalz) zurück. Mit vier 3. Plätzen und drei weiteren Viertelfinalteilnahmen der jeweils drei Spieler/-innen des kleinsten der sechs Verbände, war Delegationsleiter Joachim Lautebach (Hassia Bingen) mit den gezeigten Leistungen und Erfolge in der Breite sehr zufrieden.
Allein die beiden Spielerinnen von Hassia Bingen zeigten sich für drei Bronzemedaillien verantwortlich. Hierbei stand Julia Lutz, vom Zweitligateam der Hassia, in allen drei Wettbewerben als Drittplatzierte auf dem Siegertreppchen. Mit ihrer Vereinskammeradin Andrea Welz, der 17-jährigen Regionalligaspielerin aus der zweiten Mannschaft von Hassia Bingen, unterlag Julia erst nach starkem Spiel und knapper 2:3 Satz-Niederlage gegen die beiden Zweitligaspielerinnen Gürz/Czajkowski (Hessen) im Halbfinale. In der Mixedkonkurrenz, an der Seite des ältesten Teilnehmers, dem Wackernheimer Oberligaspieler Volker Stippich, errang Julia Lutz eine weitere Bronzemedaillie.
Der Einzelwettbewerb wurde zunächst in vier Sechsergruppen ausgetragen. Julia Lutz unterlag dabei nur der Jugendnationalspielerin und späteren Südwestmeisterin Angelina Gürz vom Zweitligisten SV Darmstadt 98 und wurde mit 4:1 Spielen Gruppenzweite. Am Sonntagmorgen, im Achtelfinale, lief es gegen die Saarländerin Claudia Walerowicz zunächst gar nicht rund. Mit 1:3 Sätzen geriet die Hassiatin schnell in Rückstand und kämpfte sich danach pravorös ins Match zurück. Nach der Abwehr von zwei Matchbällen (8:10) siegte Sie mit 13:11 Punkten im siebten Satz und erreichte somit das Viertelfinale. Dort zeigte die 21-jährige Hassiatin eine starke spielerische Leistung gegen die gesetzte Sarah Textor (Hessen) und gewann deutlich mit 4:1. Im darauf folgenden Halbfinale schwanden etwas die Kräfte, so dass nach ausgeglichenem Beginn der Partie (2:2 Sätze) das Spiel im fünften Satz zu Gunsten der hessischen Zweitligaspielerin Desiree Czajkowski kippte und diese mit 4:2 am Ende gewann. Durch das Erreichen des Südwest-Halbfinales im Dameneinzel löste die Binger Spielerin Julia Lutz das direkte Ticket zu den 75. Nationalen Deutschen Meisterschaften am 02.-04. März 2007 in Chemnitz.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 08/07

Julia Lutz löst mit Bronze ihr DM-Ticket
Tischtennis: Hassiatin wird bei Südwestmeisterschaften Dritte im Einzel, Doppel und Mixed

Von Martin Gebhard RHEINHESSEN
Der Rheinhessische Tischtennis-Verband (RTTV), die kleinste Vertretung innerhalb des Südwestdeutschen Tischtennis-Verbandes, hat bei den Südwestmeisterschaften im pfälzischen Waldfischbach ordentlich für Furore gesorgt.
RTTV-Sportwart, Joachim Lautebach, der die sechs rheinhessischen Spitzencracks zusammen mit Frank Liesenfeld und Christian Kaufhold betreut hatte, war angesichts der Bilanz von vier dritten Plätzen und zwei DM-Tickets ganz aus dem Häuschen: "Soweit ich mich erinnern kann, war das in der Breite der größte Erfolg unseres kleinen Verbandes bei diesen Meisterschaften." Die 21-jährige Zweitligaspielerin Julia Lutz von Hassia Bingen und der erst 17-jährige Leiselheimer Regionalliga-Akteur Raphael Graf dürfen sich als Drittplatzierte auf Südwestebene in knapp vier Wochen bei den Deutschen Meisterschaften mit der Cr´Zme de la cr´Zme des deutschen Tischtennissports messen.
Julia Lutz schoss in Waldfischbach den Vogel ab, indem sie auch im Doppel zusammen mit ihrer Binger Vereinskollegin Andrea Welz (17) und im Mixed an der Seite des Wackernheimer Oberliga-Spielers Volker Stippich (41) auf den dritten Treppchenplatz hüpfte.
Im Einzel blieb Stippich, der als ältester Teilnehmer seine Vorrundengruppe auf dem dritten Platz abgeschlossen hatte, im Achtelfinale hängen. Die anderen beiden rheinhessischen Cracks, Sebastian Sauer (Gruppenerster) und Raphael Graf (Zweiter in einer Parallelgruppe), trafen im Viertelfinale aufeinander, wo sich Graf für seine Niederlage im Finale der Rheinhessenmeisterschaften revanchieren konnte und deutlich mit 4:1 Sätzen die Oberhand behielt. Erst im Halbfinale kam für den Leiselheimer das Aus.
Bei den Damen schaltete die amtierende Rheinhessenmeisterin Anke Brück (29) von Regionalliga-Aufsteiger DJK Rot-Weiß Finthen in der Vorrunde souverän ihre drei Kontrahentinnen aus. Sie setzte sich damit an die Spitze ihrer Gruppe. Lutz wurde in der so genannten "Hammergruppe" Zweite, Welz landete mit 2:3 Spielen unglücklich auf dem fünften Platz und blieb somit als einzige rheinhessische Teilnehmerin in der Gruppenphase hängen. Brück, die im Achtelfinale in den Genuss eines Freiloses kam, ereilte das Aus im Viertelfinale gegen die hessische Zweitligaspielerin Désirée Czajkowski, die anschließend im Halbfinale auch Lutz aus dem Rennen war, bevor sie sich im Finale der hessischen Nationalspielerin Angelina Gürz geschlagen geben musste.
Im Herren-Doppel war sowohl für das rheinhessische Duo Stippich/Graf als auch für Sauer mit seinem pfälzischen Partner Frank Pfannebäcker bereits in Runde eins Endstation. Dasselbe Schicksal ereilte Anke Brück im Damendoppel an der Seite von Katrin Wahl aus Hessen. Im Mixed schafften Welz und Graf den Sprung in Runde zwei, Brück und Sauer kamen bis ins Viertelfinale.
"Alle haben durch die Bank überzeugt. Die Stimmung im Team war prächtig und die Veranstaltung bestens organisiert", resümierte ein sichtlich zufriedener Lautebach.
ALLGEMEINE ZEITUNG 13.02.2007

Vier mal Bronce bei den Südwestmeisterschaften der Damen und Herren in Waldfischbach
Damen - Einzel: 3. Platz - Julia Lutz (Hassia Bingen)
Herren - Einzel: 3. Platz - Raphael Graf (TV Leiselheim)
Damen - Doppel: 3. Platz - Julia Lutz/Andrea Welz (Hassia Bingen)
Mixed: 3. Platz: Julia Lutz/Volker Stippich (Hassia Bingen/TSV Wackernheim)


Klassenerhalt fast gesichert
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Durch einen 9:2-Sieg gegen den abstiegsgefährdeten TTV Nierstein hat sich Aufsteiger Hassia Bingen in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen auf Rang sieben verbessert.
Hassia Bingen - TTV Nierstein 9:3. - Durch die Erfolge der beiden Doppel Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein und Gerhard Chitralla/Christoph Gres stellte die Hassia die Weichen frühzeitig auf Sieg. Im Einzel punkteten Jürgen Lautebach, Chitralla (2), Dominik Lautebach (2), Gres und Hartwein. Die Hassia hat damit den Klassenerhalt fast schon in der Tasche.
ALLGEMEINE ZEITUNG 13.02.2007

Wieder eine Niederlage
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga der Damen steckt der TTC Bubenheim weiter in der Krise. Seit dem 15. November hat das Team um Kapitänsfrau Marlene Krethen nicht mehr gewonnen. In der Rückrunde setzte es in drei Spielen drei Niederlagen - zuletzt ein 3:6 bei Hassia Bingen III. Das Duell TSG Drais III gegen Hassia Bingen IV musste kurzfristig abgesagt werden, weil die Draiserinnen nicht in ihre Halle konnten. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.
Hassia Bingen III - TTC Bubenheim 6:3. - Melanie Seligmann/Janine Raese, Seligmann (2), Edda Klöß (2) und Raese punkteten für die Hassia, die mit diesem Sieg dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher gekommen ist. Für die Ersatz geschwächten Bubenheimerinnen waren das Doppel Heike Beiser/Krethen sowie Beiser und Krethen im Einzel erfolgreich.
ALLGEMEINE ZEITUNG 13.02.2007


Berichte der Spielrunde vom 29.01.-04.02.2007

Klasse gesichert
Zweite Hassia-Damen feiern Kantersieg

Von Michael Heinze BINGEN
Nach dem 8:2-Kantersieg gegen Aufsteiger TSG Kaiserslautern am zweiten Rückrunden-Spieltag ist den Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen II der Klassenerhalt in der Regionalliga Südwest mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr zu nehmen.
Mit nunmehr elf Pluspunkten wird das Team um die Waldalgesheimerin Petra Steyer wohl kaum noch in Gefahr geraten, selbst wenn der mehr als unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, dass alle acht noch ausstehenden Saisonspiele verloren gehen.
Gegen die Gäste aus Kaiserslautern ergatterten Annette Hildebrandt/Julia Minor, Hildebrandt (2), Andrea Welz (2), Steyer (2) und Minor die Punkte für den Unterbau des Zweitligisten.
ALLGEMEINE ZEITUNG 06.02.2007

Kurioses Duell der Hassia-Damen
Bingen III verspielt gegen Bingen IV 4:1-Führung

Von Michael Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen ist Hassia Bingen IV beim knappen 6:4 gegen die eigene "Dritte" seiner Favoritenrolle gerecht geworden
Hassia Bingen IV - Hassia Bingen III 6:4. - Das vereinsinterne Duell verlief kurios. Denn nach den Siegen der beiden Doppel Edda Klöß/Miriam Lott und Melanie Seligmann/Janine Raese sowie den Einzelerfolgen von Seligmann und Raese führte der stark abstiegsgefährdete Außenseiter bereits mit 4:1, um am Ende doch mit leeren Händen dazustehen. Rabea Becker (2), Mai Xiang (2), Clarissa Becker und Isabelle Roos drehten mit ihren Einzelerfolgen ein Spieß noch um.
ALLGEMEINE ZEITUNG 06.02.2007

In Leiselheim ohne Chance
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Das war kein sonderlich erfolgreicher Spieltag für die beiden Tischtennis-Verbandsligisten aus dem Kreis Bingen.
TV Leiselheim II - Hassia Bingen 9:1. - Die Hassia hatte beim Spitzenreiter wenig zu bestellen. Einzig Dominik Lautebach gelang ein Fünfsatzsieg, Linkshänder Mario Hübinger unterlag in fünf Sätzen. Alle anderen Spiele gingen mehr oder weniger klar an die bärenstarken Gastgeber.
Hassia Bingen - FSV Mainz 05 II 8:8. - Die Hassia lag bereits mit 5:8 im Hintertreffen, doch dank der Fünfsatzsiege von Heinz Hartwein und Mario Hübinger sowie des Doppels Dominik Lautebach/Hübinger reichte es doch noch zu einem Remis. Zuvor hatten Christoph Gres/Gerhard Chitralla, Jürgen Lautebach, Chitralla, Gres und Hartwein Siege eingefahren.
ALLGEMEINE ZEITUNG 06.02.2007

Hassia ist das neueste TVL-Opfer
TT-Verbandsligist Leiselheim II fertigt auch die Binger 9:1 ab

Neues Spiel, altes Ergebnis: Wie schon in der Vorwoche fertigten die Cracks des Tischtennis-Verbandsligisten TV Leiselheim II ihren Gegner im Eiltempo ab. "Opfer" war diesmal die Binger Hassia, die auf dem Trappenberg mit 1:9 unterging.
TV Leiselheim II - Hassia Bingen 9:1. - "Bingen hatte keine Chance", fasste Leiselheims Nachwuchsmann Sascha Giehl die einseitige Partie mit wenigen Worten sehr treffend zusammen. Die Gastgeber begannen stark und gewannen durch Kaufhold/Oberle, Loitz/Giehl, Krießbach/Holzknecht sowie Krießbach, Kaufhold und Loitz die ersten sechs Matches der Begegnung. Den klaren TVL-Erfolg komplettierten Giehl, Oberle und Krießbach.
ALLGEMEINE ZEITUNG 06.02.2007

Rheinhessenpokal: Damen A - Klasse
Viertelfinale:

Hassia Bingen 4. gegen TSV Flörsheim-Dalsheim 2. 3:4
Tus Sörgenloch - Hassia Bingen 3. 4:1


Berichte der Spielrunde vom 22.-28.01.2007

Erst im Finale geschlagen
Von D.Sommer RHEINHESSEN
Der ganz große Erfolg blieb dem jungen rheinhessischen Aufgebot bei den Tischtennis-Südwestmeisterschaften der Jugend/Mädchen und Schüler/Schülerinnen B verwehrt.
Allerdings war das Erreichen des Endspiels im Mixed der Jugend von Andrea Welz (Hassia Bingen) und Rapheal Graf (TV Leiselheim) durchaus ein Ausrufezeichen. Im Finale mussten sie sich dem pfälzisch-hessischen Duo Solja/Gluza knapp in fünf Sätzen geschlagen geben. In der Einzelkonkurrenz erreichten beide die Hauptrunde, in der sie im Achtelfinale das Aus ereilte.
Einen dritten Rang erreichten Andrea Welz und Rebecca Matthes (TSV Flörsheim/Dalsheim) im Doppel. Sie unterlagen im Halbfinale den späteren Siegerinnen. Für Jonas Christmann (TSV Gau-Odernheim), Janis Oberle (TV Leiselheim) und Rebecca Matthes war es wichtig, bei diesen Meisterschaften Erfahrung im Jugendbereich zu sammeln. "Die Schüler und Schülerinnen B sind auf dieser Ebene noch etwas überfordert", meinte Verbandsjugendwart Steffen Heck zum Abschneiden seiner jüngsten Schützlinge.
ALLGEMEINE ZEITUNG 31.01.2007

Südwest-Einzelmeisterschaften der Jugend in Bad Blankenburg (TTTV)
Mädchen - Einzel:
Andrea Welz (Hassia Bingen) - Vorrundengruppe 5:1 Spiele / 14:5 Sätze - Platz: 2 / Viertelfinale - ausgeschieden
Mädchen - Doppel:
Andrea Welz/Rebecca Matthes (Hassia Bingen/TSV Flörsheim-Dalsheim) erreichten das Halbfinale - 3. Platz
Jugend - Mixed:
Andrea Welz/Raphael Graf
(Hassia Bingen/TV Leiselheim) erreichten das Finale und unterlagen dort mit 2:3 Sätzen
Südwest-Vizemeister im Jugend - Mixed

Chancen der Hassia gestiegen
Von Michael Heinze BINGEN
In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen sind die Chancen von Hassia Bingen IV auf die Meisterschaft und den Aufstieg in die Oberliga Südwest gestiegen. Im Spitzenspiel bei Verfolger SV Rheingold Hamm gab es einen knappen 6:4-Erfolg.
SV Rheingold Hamm - Hassia Bingen IV 4:6. - Die Hassia-Teenager profitierten davon, dass die Gastgeberinnen auf die starke Alexandra Reuter verzichten mussten. Für den Aufstiegsaspiranten vom Rhein-Nahe-Eck punkteten Clarissa Becker/Ting Xiang im Doppel sowie Mai Xiang, Ting Xiang (2), Isabelle Roos und Becker im Einzel.
Hassia Bingen III - TuS Gabsheim 3:6. - Mit zwei Einzelsiegen und einem Doppelerfolg an der Seite von Janine Raese war die Oberliga erfahrene Melanie Seligmann die überragende Spielerin des Abends. Doch sie allein konnte es nicht richten für die Bingerinnen, die gegen den Spitzenreiter zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung gelegen hatten.
ALLGEMEINE ZEITUNG 31.01.2007

Niederlage in Bestbesetzung
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen unterlag Aufsteiger Hassia Bingen beim TuS Vendersheim knapp mit 7:9.
TuS Vendersheim - Hassia Bingen 9:7. - Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein, Dominik Lautebach (2), Christoph Gres, Hartwein (2) und Mario Hübinger punkteten für die Hassia, die im vorderen Paarkreuz überraschend leer ausging. "Alles ist ein bisschen unglücklich gelaufen, ein Unentschieden wäre verdient gewesen", resümierte Hassia-Kapitän Gres. Immerhin konnte die Hassia erstmals seit Monaten in Bestbesetzung spielen, da Hartwein wieder zur Verfügung steht und Hübinger seine langwierige Knieverletzung wohl einigermaßen auskuriert hat.
ALLGEMEINE ZEITUNG 31.01.2007

Vendersheim überrascht
Nach Heimerfolg über Hassia Bingen nun sogar positives Punktekonto

Von D.Sommer
Einen überraschenden Sieg in der Tischtennis-Verbandsliga vermeldet der TuS Vendersheim mit 9:7 gegen Hassia Bingen und hat somit sogar ein positives Punktekonto.
Von einem knappen Sieg berichtete der Vendersheimer Stefan Kegel. "Bedenkt man, dass die Gäste in kompletter Aufstellung antraten und wir Wilfried Decker kurzfristig ersetzen mussten, so können wir mit dem Ergebnis absolut zufrieden sein", zog Kegel Bilanz. Zum Matchwinner habe sich dabei Baumgärtner entwickelt, der beim 7:7 das letzte Einzel gegen Mario Hübinger gewann. Der Sieg sei aber vor allem dem vorderen Paarkreuz zu verdanken, wo Michael Altmoos und Stefan Kegel alle Einzel gewannen. Hinzu kamen drei Siege in den Doppeln.
TuS Vendersheim - Hassia Bingen 9:7. - Kegel/Wolf - Chitralla/Gres 3:0, Altmoos/Baumgärtner - J.Lautebach/Hartwein 1:3, Meierhöfer/Meierhöfer - D. Lautebach - Hübinger 3:2, Altmoos - Chitralla 3:2, Kegel - J. Lautebach 3:1, J. Meierhöfer - Gres 1:3, Wolf - D. Lautebach 1:3, N. Meierhöfer - Hübinger 2:3, Baumgärtner - Hartwein 0:3, Altmoos - J.Lautebach 3:0, Kegel - Chitralla 3:1, J. Meierhöfer - D. Lautebach 2:3, Wolf - Gres 3:0, N. Meierhöfer - Hartwein 0:3, Baumgärtner - Hübinger 3:2, Kegel/Wolf - J.Lautebach/Hartwein 3:1.
ALLGEMEINE ZEITUNG 30.01.2007

Gabsheim marschiert
Von D.Sommer
Der TuS Gabsheim bleibt an der Spitze der Tischtennis-Verbandsliga der Damen. Bei Hassia Bingen III gab es einen 6:3-Auswärtssieg.
Hassia Bingen III - TuS Gabsheim 3:6. - Das Ergebnis sieht knapper aus als der Spielverlauf war. In keiner Phase war der Sieg des Tabellenführers gefährdet, obwohl die Gastgeber mit 2:1 führten. Doch die Gegenpunkte der Gabsheimer gehen allein auf das Konto der Hassiatin Melanie Seligmann, die auch Steffi Zimmermann mit 3:2 besiegte. Der TuS punktete durch Zimmermann/Sigmann im Doppel sowie im Einzel durch Pia Sigmann (2), Steffi Zimmermann, Andrea Schüßler und Silke Bunn.
ALLGEMEINE ZEITUNG 30.01.2007

Berichte der Spielrunde vom 15.-21.01.2007

Anke Brück schafft die große Überraschung
Tischtennis: Finther Regionalliga-Spielerin holt sich Verbandstitel
Von Gerd Adolphi - Lerchenberg.
Anke Brück stand als einzige Spielerin bei den Verbandsmeisterschaften in drei Endspielen. Die zweiten Plätze im Doppel (mit ihrer Teamkollegin Elke Krießbach) und Mixed (mit Sebastian Sauer) entsprachen in etwa den Erwartungen in der Tischtenniszene. Für Platz eins im Einzel schien aber nur eine Spielerin in Frage zu kommen: Julia Lutz, die in den vergangenen beiden Jahren die Konkurrenz nach Belieben beherrscht hatte. Brück und die Binger Zweitliga-Spielerin trafen im Halbfinale aufeinander. In der zweiten Bundesliga ist Lutz in diesem Jahr noch ungeschlagen. Dabei hatte es die Hassia in den drei Januar-Partien ausschließlich mit Spitzenmannschaften zu tun. In der Liga ist Lutz eine Bank. Gegen Anke Brück war sie ohne Chance.
"Ich hatte eine ganz klare taktische Idee", erläuterte die Fintherin nach ihrem Sieg. "Ich war mir sicher, dass ich eine realistische Chance habe, wenn ich sie auf ihrer Rückhand halte. Sie hat keine Lösung gefunden."
Ungewohnt war das Duell für beide Spielerinnen. Denn selten trifft Linkshänderin auf Linkshänderin. Brück war von Beginn an die dominierende Spielerin, auch wenn sie den zweiten Satz abgab. Ab dem dritten Durchgang fielen die Ergebnisse immer deutlicher aus. Mit 11:8, 11:7 und 11:5 zermürbte die Rot-Weiß-Spielerin ihre Gegnerin.
Mit ihrer Rückhand drückte Brück den Ball platziert auf die andere Seite des Tisches. Es waren keine festen Schläge, aber sie waren vergiftet. Meist war Seitschnitt in den Bällen. Dazu variierte Brück den Unterschnitt. Mal hatte der Ball viel Rotation, mal gar keinen. Bis zum letzten Ballwechsel stand Lutz vor unlösbaren Rätseln. Sie konnte einfach nicht erkennen, welche Varianten gerade auf sie zukam. Die Körpersprache war ab dem dritten Satz eindeutig. Anke Brück war bis in die Fingerspitzen motiviert und konzentriert. Die Bingerin war ratlos und resigniert, kaum noch bei der Sache.
"Ich war weg", bekannte Julia Lutz nach der Niederlage. "Ich habe sie zu sehr unterschätzt und schlecht gespielt. Sie hat besser als normal gespielt. Dann geht es ganz schnell. Leider." Die Hoffnung des Binger Abteilungsleiters Joachim Lautebach, der als Verbandssportwart die Turnierleitung inne hatte, Andrea Welz könne die Scharte auswetzen, zerstob. Die Binger Nachwuchsspielerin aus der Regionalliga-Mannschaft war im Endspiel ohne Chance und verlor glatt in vier Sätzen gegen die Fintherin.
Mainzer Rhein-Zeitung 24.01.2007

Brück gelingt die große Überraschung
Fintherin neue Meisterin des RTTV/"Geheimfavorit" Sauer siegt bei Herren-Wettbewerb

Von Martin Gebhard
Der Geheimfavorit hat sich bei den Meisterschaften des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) durchgesetzt. Im Finale vor rund 100 Zuschauern beim SC Lerchenberg im Carl-Zuckmayer-Schulzentrum besiegte der 19 Jahre alte Regionalligaspieler des TV Leiselheim, Sebastian Sauer, seinen um zwei Jahre jüngeren Teamkameraden Raphael Graf in 4:1 Sätzen.
Eine noch größere Überraschung gelang Anke Brück, die sich den Titel bei den Damen holte. Bereits im Halbfinale schaltete die 29-jährige Regionalligaakteurin von der DJK Rot-Weiß Finthen die Topfavoritin, Julia Lutz, klar mit 4:1 aus - obwohl die 21-jährige Zweitligaspielerin von Hassia Bingen in der Rückrunde noch ungeschlagen ist. Letztlich sprang für sie ebenso wie für die Regionalligaspielerin des TSV Flörsheim/Dalsheim, Simone Klinger, noch der dritte Treppchenplatz heraus. Auch im Endspiel hatte Brück keine Mühe gegen Andrea Welz, Drittligaspielerin der Hassia, und siegte ohne Satzverlust. "Ich habe recht passiv mit viel Schnitt gespielt", hielt die Koblenzerin, die im vergangenen Jahr noch bei der SG Kirchberg/Rhaunen aktiv war, und vor einigen Jahren auch schon in Reihen der TSG Drais gestanden hatte, so die schnelle, erst 16-Jährige Schach.
Auch der hoch aufgeschossene Sauer erwies sich für seine Kontrahenten als recht unbequemer Gegner. Ex-Bundesligaspieler Volker Stippich, den die Experten zum Favoriten erklärt hatten, konnte ein Lied davon singen. Im Viertelfinale hatte der 41-jährige Oberligaspieler des TSV Wackernheim Probleme mit Sauers langen Noppen auf der Rückhandseite und verlor denkbar knapp erst im siebten Satz. "Ich habe sowohl mit der Vorhand als auch mit der Rückhand agressiv gespielt", verriet Sauer, der im Finale gegen Graf ganz auf Sicherheit agierte. "Das Viertelfinale hat viel Kraft gekostet", sagte Graf nach dem finalen Match. Denn im Viertelfinale siegt Graf ebenso erst im Entscheidungssatz gegen den Wackernheimer Viertligacrack Christian Mallmann (30) wie auch Christian Ditschler (20/TSV Wackernheim) gegen Christoph Sonn (22) vom Regionalligisten FSV Mainz 05. Ditschler schaffte schließlich noch ebenso den Sprung aufs Treppchen wie Dr. Alexander Krießbach (39) vom TV Leiselheim.
Titelträger im Herren-Doppel wurden Stippich/Mallmann, die sich gegen ihre Mannschaftskollegen Stefan Kröhl/Ditschler durchsetzten. Bei den Damen siegten Lutz/Welz vor dem Finther Duo Brück/Elke Krießbach. Das Mixed-Finale gewannen Lutz/Stippich gegen Brück/Sauer.
Während in den höchsten beiden Konkurrenzen (A-Klasse) jeweils 16 Damen und Herren an den Start gingen, waren es bei den Herren B sogar 39. Dort setzte sich der 31-jährige Matthias Thurein vom Bezirksligisten TTV Nierstein II durch, bei den Damen, nur vier an der Zahl, siegte Nina Gierens von der Spvgg. Essenheim. Schließlich schnappte sich bei den Herren C unter 34 Cracks Christoph Kunz von Hassia Kempten die Goldmedaille.
"Wir haben teilweise hoch spannende Spiele gesehen", resümierte RTTV-Sportwart und Hassia-Manager Joachim Lautebach. "Das Turnier stand auf gutem Niveau, war fair und alles verlief reibungslos", freute sich der 55-Jährige, der seiner Spielerin Julia Lutz zugestand, "auch mal einen nicht so guten Tag" haben zu dürfen.
Gleichzeitig haben sich bei den Damen Brück (DJK RW Finthen), Lutz und Welz (beide Hassia Bingen) sowie bei den Herren Sauer, Graf (beide TV Leiselheim) und Stippich (TSV Wackernheim) für die Südwestmeisterschaften am 10. und 11. Februar bei der pfälzischen SG Waldfischbach qualifiziert. Für diese Teilnahme zählten sowohl das Abschneiden bei den rheinhessischen Meisterschaften als auch bei der Rangliste.
Ergebnisse
A-Klasse (16 Teilnehmer): 1. Sauer, 2. Graf, 3. Dr. Krießbach (alle TV Leiselheim), Ditschler (TSV Wackernheim). - Doppel: 1. Stippich/Mallmann, 2. Kröhl/Ditschler (alle TSV Wackernheim), 3. Dr. Krießbach/Kronauer (TV Leiselheim), Schuster/Küssner (DJK RW Finthen). - Mixed: 1. Lutz/Stippich (Hassia Bingen/TSV Wackernheim), 2. Brück/Sauer, 3. Dr. Alexander Krießach/Elke Krießach (alle DJK RW Finthen/TV Leiselheim), Welz/Graf (Hassia Bingen/TV Leiselheim).
B-Klasse (39): 1. Thurein (TTV Nierstein), 2. Lettau (TG Wallertheim), 3. Eick (TSV Stadecken-Elsheim). - Doppel: 1. Corell/Sattler (TV Pfliffligheim/TTC Worms), 2. Nöhrbaß/Michel (SV Offenheim), 3. Eick/Zimmer (TSV Stadecken-Elsheim), Minh Nhat Le/Drogo (VfB Bodenheim/TSG Drais).
C-Klasse (34): 1. Kunz, 2. Keller (beide Hassia Kempten), 3. Müller (TV Ockenheim). - Doppel: 1. Kunz/Earles (Hassia Kempten), 2. Müller/Schröter (TV Ockenheim), 3. Holl/Brandt (SC Ibersheim), Sommer/Adam (Hassia Kempten).
Damen-A-Klasse (16): 1. Brück (DJK RW Finthen), 2. Welz (Hassia Bingen), 3. Klinger (TSV Flörsheim/Dalsheim), Lutz (Hassia Bingen). - Doppel: 1. Lutz/Welz (Hassia Bingen), 2. Brück/Krießbach (DJK RW Finthen), 3. Klinger/Matthes (TSV Flörsheim/Dalsheim), Hoffmann/Preußinger (Hassia Bingen/TSG Drais).
Damen-B-Klasse (4): 1. Gierens (Spvgg. Essenheim), 2. Jung (TTC Bubenheim), 3. Mohr-Vetter (TSG Welgesheim). - Doppel: 1. Gierens/Mohr-Vetter (Spvgg. Essenheim/TSG Welgesheim), 2. Jung/Burg (TTC Bubenheim).
ALLGEMEINE ZEITUNG 19.01.2007

Julia Lutz will Titel verteidigen
Tischtennis-Cracks küren Rheinhessenmeister

Von Martin Gebhard RHEINHESSEN
In der Sporthalle B des Carl-Zuckmayer-Schulzentrums in Mainz-Lerchenberg finden am kommenden Wochenende die Tischtennis-Rheinhessenmeisterschafen der Aktiven statt. Ausrichter ist der SC Lerchenberg.
In der höchsten Turnierklasse (A-Klasse) deutet bei den Damen alles auf eine Titelverteidigung der Binger Zweitligaspielerin Julia Lutz hin. Joachim Lautebach, Sportwart des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) und Hassia-Manager in Personalunion, räumt auch Andrea Welz aus der Binger Regionalligamannschaft und Anke Brück von der DJK Rot-Weiß Finthen gute Chancen ein. In der A-Klasse der Herren gibt es in diesem Jahr keinen Titelverteidiger, denn Vorjahressieger Christian Lehmann wechselte nach Abschluss der vergangenen Saison vom Regionalligisten TV Leiselheim in die Parallelstaffel zum hessischen TTV Stadtallendorf. Lautebach favorisiert daher den 41-jährigen Ex-Bundesligaspieler Volker Stippich (TSV Wackernheim) und den 17-jährigen Raphael Graf vom Regionalligisten des TV Leiselheim. Als Geheimfavorit gehandelt wird Grafs 18-jähriger Teamkollege Sebastian Sauer, der noch in der letzten Runde den Schläger beim Oberligisten TVB Nassau geschwungen hat.
Die Rheinhessenmeisterschaft dient gleichzeitig als Qualifikation zur Teilnahme an den Meisterschaften des Südwestdeutschen Tischtennis-Verbandes, die am 10. und 11. Februar im pfälzischen Waldfischbach stattfinden werden. Dort stehen dem RTTV jeweils drei Plätze bei den Damen und Herren zur Verfügung.
ALLGEMEINE ZEITUNG 19.01.2007

Jenseits von Gut und Böse
Von Michael Heinze BINGEN
Zum Rückrunden-Auftakt in der Tischtennis-Regionalliga Südwest haben die Frauen von Hassia Bingen II beim Tabellenfünften TTF Frankenthal mit 5:8 verloren. Die Punkte für die Bingerinnen, die ohne Julia Minor aufgelaufen waren, holten Annette Hildebrandt (2), Petra Steyer (2) und Andrea Welz. Bei den Vorderpfälzerinnen überragte die Tschechin Dana Weber, die drei Einzel sowie ihr Doppel an der Seite von Sabrina Scherrer klar gewann. Damit bleibt die Hassia mit 9:13 Punkten Tabellensiebter und befindet sich nach wie vor jenseits von Gut und Böse.
ALLGEMEINE ZEITUNG 24.01.2007

Berichte vom Spieltag 13./14.01.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Glänzender Auftakt
Hassia Bingen hält die Spannung in der Zweiten Bundesliga der Damen hoch. Zum Auftakt der Rückrunde traf das Binger Team im Januar auf alle drei übrigen Konkurrenten aus dem Spitzenquartett. Mit drei Siegen ist die Hassia auf Platz zwei vorgerückt und hat den Abstand auf Spitzenreiter TTSV Saarlouis-Fraulautern auf zwei Punkte verkürzt. Aus eigener Kraft kann die Binger Mannschaft den Titel nicht mehr erreichen, doch wenn sie sich keinen Ausrutscher mehr erlaubt, bleibt die Meisterschaftsfrage bis zum letzten Spieltag offen. "Das war ein hervorragender Rückrundenauftakt", freute sich Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. "Wir haben Saarlouis unter Druck gesetzt. Wir haben vorgelegt, die anderen müssen nachziehen."
Gleich im ersten Spiel des neuen Jahres kam es zur Nagelprobe. Die Hassia musste ihr Heimspiel gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern gewinnen, sonst wäre das Thema Meisterschaft erledigt gewesen. 240 Zuschauer sorgten in der kleinen, feinen Halle in Bubenheim für eine stimmungsvolle Atmosphäre und wurden dafür mit einer mitreißenden Begegnung belohnt. Nicht alle Hoffnungen der Binger erfüllten sich. Ausgerechnet Fen Liang, die Nummer eins der Hassia, hatte nicht ihren besten Tag erwischt. Sie verlor nicht nur das Doppel an der Seite von Yüchun Zimmermann sondern auch ihre beiden Einzel. "Fen hat lange nicht das gebracht, was sie bringen kann", bekannte Lautebach. "Aber einen schwachen Tag muss man ihr zugestehen. Sie hat nur eine Chance, wenn ihre Endschläge kommen. Und da hat sie sehr viele Fehler gemacht. Doch dafür sind andere in die Bresche gesprungen." Drei Schlüsselspiele entschieden die Partie. Im Hinspiel hatte die Hassia beide Doppel verloren. Zhang/Lutz sorgten mit ihrem Sieg über Solja/Herges dafür, dass die Binger Frauen nicht wieder einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Das erste Schlüsselspiel ging an die Hassia.
Auch im vorderen Paarkreuz wurden die Punkte geteilt. Zhang Ying glich mit einem glatten 3:0-Erfolg über Mathilda Ekholm die Niederlage Fen Liangs gegen Amelie Solja aus. Im hinteren Paarkreuz legte Yüchun Zimmermann einen sieg über Ann-Kathrin Herges vor. Das zweite Schlüsselspiel war die Partie von Julia Lutz gegen Caroline Wersäll. Die zweimalige Satzführung von Lutz glich Wersäll jeweils aus. Erst der fünfte Satz brachte die Entscheidung. In einer Auszeit stellte Lautebach die Spielerin noch einmal neu ein. "Sie hat gut umgesetzt, was ich ihr gesagt habe", erläuterte der Abteilungsleiter. "Danach war sie wieder im Rhythmus und ist nicht verkrampft. Das war eine sehr gute Leistung von Julia." Lutz gewann den entscheidenden Durchgang mit 11:5. Somit ging die Hassia mit einer 4:2-Führung in die Pause. Für die meisten Zuschauer war das bereits die Vorentscheidung, doch die Binger Betreuer Lautebach und Frank Liesenfeld wussten, dass bis zum erhofften Sieg noch ein weiter Weg war. Ihre Befürchtungen schienen sich zu bewahrheiten. Denn Fen Liang verlor auch gegen Ekholm und Zhang Ying lag gegen Amelie Solja bereits mit 0:2 Sätzen zurück. Das dritte Schlüsselspiel nahm seinen dramatischen Lauf. Amelies Vater, Pavel Solja, hatte bereits prophezeit, dass dies ein Abnutzungskampf werden würde. Jeder Ballwechsel wurde für beide Spielerinnen zu einem Geduldsspiel. Weder Defensivkünstlerin Zhang Ying noch die Blockspielerin Amelie Solja verfügen über tödliche Endschläge. Ziel beider war, Fehler der Gegnerin zu provozieren. Und das zeichnet beide aus: Sie machen kaum Fehler. Die Partie dauerte fast eine Stunde. Amelie Solja hätte im dritten oder vierten Satz den Sack verschnüren können. Doch Zhang Ying wehrte sich. Mit 13:11 und 12:10 schaffte sie den Satzausgleich. "Zhang Ying war körperlich am Ende", erläuterte Lautebach. "Trotzdem hatte sie immer wieder brillante Momente. Außerdem ist sie psychisch stabil. Das zeichnet sie aus." Die Abnutzungsschlacht trat in ihre entscheidende Phase. Zhang Ying hatte die psychologischen Vorteile nun auf ihrer Seite. Die Blicke von Amelie Solja wurden immer ratloser, sie verkrampfte. Zhang Ying wurde immer sicherer. Mit 11:4 sicherte sie ihrer Mannschaft den fünften Punkt. Da fiel es auch nicht mehr ins Gewicht, dass Yüchun Zimmermann in fünf Sätzen gegen Wersäll verlor. Julia Lutz löste die Pflichtaufgabe gegen Ann-Kathrin Herges mit Bravour. Die Hassia hatte mit 6:4 dem Spitzenreiter die erste Saisonniederlage zugefügt.
Deutlich weniger dramatisch verliefen die Auswärtsspiele des Binger Teams beim TTC Röthenbach und beim TV Altdorf. Mit dem Selbstvertrauen, das sich die Hassia-Spielerinnen gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern erarbeitet hatten, ließen sie den beiden Franken-Teams keine Chance. In Röthenbach gewann die Hassia 6:0, in Altdorf 6:1. In der Heimat musste Lautebach Zweiflern mehrfach erklären, dass die Ergebnisse völlig regulär zustande gekommen, ja, dass beide gegnerischen Mannschaften in Bestbesetzung angetreten waren. Den Grundstein zu den Siegen legten jeweils die Doppel. In Röthenbach war der Ausgang der beiden knappen Spiele im vorderen Paarkreuz entscheidend für das klare Resultat. Zhang Ying drehte gegen Jana Dobesova erneut einen 0:2-Satzrückstand und gewann 11:8 im fünften Satz. Fen Liang bewies gegen Svenja Weikert Nervenstärke. Im vierten Satz wehrte sie zwei Matchbälle ab, ehe sie mit 12:10 einen Entscheidungsdurchgang erzwang. Erneut musste sie dort einen Spielball abwehren. Ihr 13:11-Sieg brach den letzten Widerstand der Röthenbacher Mannschaft. Lautebach hatte vor der Partie in Altdorf noch davor gewarnt, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Schnell schlägt Selbstbewusstsein in Sorglosigkeit um. Fast wäre dies dem Doppel Zhang/Lutz zum Verhängnis geworden. Nach 2:0-Satzführung musste das Binger Duo noch den Ausgleich hinnehmen. Doch im fünften Durchgang war die Konzentration wieder da. Nach dem 11:7 ging die Hassia wieder mit einer 2:0-Führung in die Einzel. Diesmal hatte Zhang Ying einen Durchhänger. "Durch leichte Fehler hat sie sich aus dem Spielrhythmus gebracht", erläutere der Abteilungsleiter. "Sie hat sich auch nicht so gut bewegt." Zhang Ying verlor in vier Sätzen gegen Martina Smistikova. Doch das zeichnet die Hassia in dieser Saison aus: Hat eine Spielerin einmal ein keines Tief, spielen andere dafür umso besser. In Altdorf waren es gleich zwei. Fen Liang gab gegen Larisa Stancu und Smistikova keine Satz ab. Julia Lutz gelang ihr erste Sieg über Andrea Schiel. Damit bleibt sie in der Rückrunde in Einzel und Doppel noch ohne Punktspielniederlage. Die Hassia hat getan, was in ihrer Macht stand. Jetzt muss sie darauf hoffen, dass der Spitzenreiter patzt.
Bericht von Gerd Adolphi im DTS/Februar 2007


Zwei Kantersiege in Franken

Tischtennisdamen sagen Kampf an

Es läuft zurzeit alles rund bei den Tischtennisdamen von Hassia Bingen in der 2. Bundesliga Süd. Mit zwei klaren Auswärtssiegen gegen die beiden fränkischen Clubs aus Röthenbach (6:0) und Altdorf (6:1) rückte man an den Tabellenführer bis auf zwei Minuspunkte heran. Das Spiel beim Tabellendritten TTC Femont Röthenbach ist schnell erzählt. Mit zwei sicheren 3:1 Satz-Erfolgen der beiden Hassia-Doppel Fen Liang/Yüchun Zimmermann und Ying Zhang/Julia Lutz ging man schnell 2:0 in Führung. Darauf folgte das vordere Paarkreuz, in dem Fen Liang in Satz drei und vier jeweils nervenstark einen Matchball abwehrte und ihrerseits den dritten Matchball im 5. Satz zum 13:11 nutzte. Im parallel dazu laufenden Spiel bezwang Ying Zhang die tschechische Nationalspielerin Jana Dobesova nach 0:2 Satz Rückstand, mit fantastischen Abwehraktionen vor einem staunenden Publikum, in 3:2 Sätze mit 11:4, 11:2 und 11:8 Punkten. Yüchun Zimmermann und Julia Lutz legten in ihren jeweiligen Spielen konzentriert nach und blieben beide ohne Satzverlust. Die ganze Zweitligapartie dauerte 105 Minuten und überraschte doch sehr in der Deutlichkeit.
Einen Tag später kam es zu der Revanche beim TV 1881 Altdorf, denen im Hinspiel ein für Bingen schmerzhaftes 5:5 Unentschieden gelang. Vorentscheidend war auch diesmal die Doppelstärke der Hassiatinnen. Ying Zhang/Julia Lutz bauten ihre imposante Doppelbilanz auf 10:1 Spiele aus und auch Fen Liang/Yüchun Zimmermann stehen nun bei 8 Siegen aus 11 Partien. Nachdem Ying Zhang ihre zweite Saisonniederlage im Einzel der laufenden Saison hinnehmen musste (1:3) gegen eine gut und sicher aufspielende Altdorfer Nr. 1 Martina Smistikova (Tschechien), glich Fen Liang mit einem Drei-Satz-Sieg gegen Larisa Stancu (Rumänien) wider aus. Durch den Gewinn des jeweiligen ersten Satzes der beiden Spiele im hinteren Paarkreuz keimte nochmals Hoffnung bei den Altdorferinnen auf. Doch zielorientiert und kampfstark rangen Yüchun Zimmermann und Julia Lutz, die zum ersten Mal die bayrische Ranglistenspielerin Andrea Schiel, nach mehreren vergeblichen Anläufen bezwingen konnte (3:1), ihre Gegenspielerinnen nieder.
Letztgenannte Julia Lutz blieb somit als einzige Hassiatin im Jahr 2007 noch ohne jegliche Niederlage. In den Doppeln mit ihrer Partnerin Ying Zhang (3:0 Spiele) und im Einzel (4:0 Spiele) verließ Sie jeweils als Siegerin die Platte.
Fen Liang beendete durch ein klares 3:0 im Spitzeneinzel der beiden besten Spielerinnen ihrer Mannschaften, das beeindruckende Wochenende für die Hassia. Mit 4:0 Punkten und 12:1 Spielen im Gepäck fuhren die Damen von Hassia Bingen frohgelaunt aus Franken ab und zeigen sich nun als hartnäckigsten Verfolger (19:5 Punkte) von Spitzenreiter TTSV Saarlouis-Fraulautern (19:3 Punkte) in der 2. Liga-Süd.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 04/07

Superlative sind gerechtfertigt
Zweitliga-Damen der Hassia liefern zwei sensationelle Vorstellungen ab

Von Michael Heinze BINGEN
Mit Superlativen sollte man vorsichtig umgehen. Doch wenn man die beiden jüngsten Auftritte der Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen in der 2. Bundesliga Süd in Worte fassen will, trifft das Wörtchen sensationell den Nagel auf den Kopf.
Nach den in dieser Höhe nie für möglich gehaltenen Kantersiegen in den Verfolgerduellen beim TTC Femont Röthenbach (6:0) und dem TV Altdorf (6:1) spielen die Bingerinnen ganz klar um den Meistertitel mit. Nach Pluspunkten hat die Hassia mit Spitzenreiter TTSV Saarlouis-Fraulautern bereits gleichgezogen, nach Minuspunkten steht der große Rivale noch zwei Punkte besser da. Wenn die Binger Damen weiter so stark spielen, ist ihnen zumindest die Vizemeisterschaft nicht mehr zu nehmen, und die könnte unter Umständen ja auch zum Aufstieg in die Bundesliga reichen.
"Ich bin ja normalerweise niemand, der in Euphorie schwebt, aber ich muss wirklich sagen, das war zweimal eine überragende Vorstellung der kompletten Mannschaft", schwärmte Hassia-Manager Joachim Lautebach. Die klaren Siege sind umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass weder Röthenbach noch Altdorf Ersatz geschwächt aufgelaufen waren. Lautebach: "Hätte mir vorher irgendjemand solche Ergebnisse vorhergesagt, hätte ich das nicht für möglich gehalten."
Die Basis für den Erfolg bildeten einmal mehr die Doppel. Vor 70 Zuschauern in Röthenbach gewann das Duo Fen Liang/Yüchun Zimmermann ebenso in vier Sätzen gegen Jana Dobesova/Svenja Weikert wie Ying Zhang/Julia Lutz gegen Sandra Peter/Jessika Weikert. Im Einzel bewiesen im vorderen Paarkreuz Zhang (11:8 im Entscheidungssatz gegen Dobesova) und Liang (13:11 im Entscheidungssatz gegen Svenja Weikert) Nervenstärke. Hinten hielten Lutz und Zimmermann ihre Gegnerinnen Peter und Jessika Weikert klar in drei Sätzen nieder. In Altdorf profitierten die Bingerinnen vor 90 Fans davon, dass sie die meisten engen Sätze für sich entscheiden konnten. Den einzigen Punkt gab Zhang ab, die der Tschechin Martina Smistikova im vorderen Paarkreuz 11:5, 5:11, 5:11 und 7:11 unterlag. Dafür landete Liang gleich zwei Siege gegen Smistikova und Larisa Stancu. Außerdem punkteten die beiden Doppel sowie Lutz und Zimmermann im Einzel.
"Unsere Leute waren wirklich sehr gut in Form", resümierte Lautebach. "Dass die Doppel unheimlich gut harmonieren, gab Sicherheit für den Rest des Spiels." Besonders freute sich der 55-Jährige über die stabilen Darbietungen der 21 Jahre alten Julia Lutz. "Sie hat nahtlos an ihre starke Leistungen vom Spiel gegen Fraulautern angeknüpft." Gegen Altdorfs Andrea Schiel gewann die Geographie-Studentin zum ersten Mal überhaupt, was zeigt, dass sie mentalen gefestigt ist und sich auch in kritischen Situationen einiges zutraut.
Ying Zhang hingegen habe sich in Altdorf "nicht so gut bewegt und nicht ganz die Leistung gebracht, die sie bringen kann". Aber dies müsse man ihr auch einmal zugestehen, so Lautebach. Was zähle, sei die Mannschaftsleistung. Und die war ohne Übertreibung sensationell.
Zitat: "Das wir eine gute Mannschaft haben, wissen wir. Der Sieg gegen Fraulautern hat natürlich zusätzlich Kräfte freigesetzt. Hätten wir in der Vorrunde eine gesunde Yüchun Zimmermann gehabt, hätten wir statt fünf jetzt erst drei Minuspunkte - und wären Tabellenführer." Hassia-Manager Joachim Lautebach.
ALLGEMEINE ZEITUNG 15.01.2007

Höchststrafe und geplatzte Hoffnungen
Röthenbacher und Altdorfer Tischtennis-Frauen verloren klar

RÖTHENBACH/ALTDORF - Eine Premiere der schmerzhaften Art erlebten die Tischtennis-Frauen des TTC Femont Röthenbach in der Zweiten Bundesliga: Gegen den BfV Hassia Bingen kassierten sie eine 0:6-Klatsche. Nicht viel besser machte es der TV Altdorf, der Bingen "nur" mit 1:6 unterlag.
Es war die erste "Höchststrafe", die Röthenbach in der zwölfjährigen Ligazugehörigkeit einstecken musste. Und damit können sich die TTC-Frauen ihre ohnehin nur theoretischen Ambitionen auf den Titel abschminken. Es war nicht so, dass die Röthenbacherinnen das Tischtennis-Spielen verlernt hatten. Aber es gibt einfach Tage, an denen nichts geht. Der vergangene Samstag war ein solcher. Auf alles, was Femont unternahm, hatte Bingen eine Antwort. Natürlich zählt Hassia Bingen nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnern des TTC, nach der Begegnung verschlug es Trainer Franz David dennoch ein wenig die Sprache: "Zu diesem Spiel gibt es nichts zu sagen." Und damit ist alles gesagt.
Tags darauf hatte der TV Altdorf das zweifelhafte Vergnügen, gegen den Titelaspiranten anzutreten. So unter die Räder zu kommen wie Röthenbach wollten die Altdorferinnen auf jeden Fall vermeiden. So war die Erleichterung nach Martina Smistikovas Ehrenpunkt groß. Doch zu mehr reichte es nicht. Entsprechend gefasst zog Trainer Reinhold Stengl sein Fazit: "Die sind stärker als wir." Reden wir nicht drumherum: Bingen ist in dieser Verfassung eine Nummer zu groß für die einheimischen Teams. So einfach ist das.
NÜRNBERGER ZEITUNG 15.01.2007

Die Franken vernascht
ALTDORF - Für die TT-Damen des BfV Hassia Bingen wurde die Tour nach Franken zu einer ernsthaften Kampfansage an den Tabellenführer der 2. Bundesliga, den TTSV Saarlouis-Fraulautern. Durch zwei haushohe Siege im Dreikampf um den zweiten Platz gegen Femont Röthenbach und den TV Altdorf rückten sie dem Primus bis auf zwei Minuspunkte auf die Pelle.
Für die Altdorferinnen wäre es vielleicht besser gewesen, sie hätten nichts vom 6:0 der Bingerinnen im benachbarten Röthenbach gehört. Die Klatsche des Nachbarvereins ließ das Selbstbewußtsein, das man beim respektablen 5:5 im Hinspiel getankt hatte, doch ganz schön schrumpfen. Bei der Begrüßung der Gäste hörte es sich dann so an, dass man schon froh sein könnte, wenn die Begegnung nicht schon zur Pause nach sechs Spielen beendet wäre.
Diese Frotzelei kam ziemlich nahe an die Wirklichkeit heran. Die Altdorferinnen schafften dabei wenigstens den Ehrenpunkt, den Spitzenspielerin Martina Smistikova gegen die an zwei gesetzte Ying Zhang in vier Sätzen ergatterte. Die Chinesin, die im Hinspiel noch im hinteren Paarkreuz eingesetzt war, gab damit erst ihr zweites Spiel in dieser Saison ab.
Ein zweiter Punkte für den TVA wäre allenfalls noch in einem der beiden Doppel möglich gewesen. Dabei weckten zunächst Smistikova/Tugui Hoffnungen, als sie den ersten Satz gegen Liang/Zimmermann sehr deutlich mit 11:7 gewannen. Doch das Blatt wendete sich schnell und deutlich. Die Dramatik im anderen Doppel war umgekehrt. Hier lagen Zhang/Lutz schon 2:0 gegen Larisa Stancu und Andrea Schiel vorne, ehe die Altdorferinnen aggressiver wurden und ausglichen. Die Entscheidung im 5. Satz zugunsten der Gäste brachten ein paar auf den ersten Blick vermeidbar wirkende Ausbälle, die aber wohl eher Ergebnis eines extrem scharfen Unterschnittes waren.
Die Ergebnisse im Einzelnen: Smistikova/Tugui - Liang/Zimmermann 11:7, 5:11, 5:11, 7:11; Stancu/Schiel - Zhang/Lutz 8:11, 7:11, 11:9, 11:8, 7:11; Smistikova - Zhang 4:11, 11:5, 11:5, 11:7, Stancu - Liang 5:11, 10:12, 10:12, Schiel - Lutz 11:6, 2:11, 9:11, 10:12; Tugui - Zimmermann 1:7, 9:11, 6:11, 9:11, Smistikova - Liang 6:11, 9:11, 4:11.
Der Bote - Altdorf 14.01.2007

Bittere Pille für den TTC Femont Röthenbach
Der Tischtennis-Zweitligist verlor das Spitzenspiel gegen BfV Hassia Bingen sang- und klanglos mit 0:6 - Es ging nichts!

RÖTHENBACH/ST.W (stt) - Besonders zuversichtlich war man auf Seiten des Tischtennis-Zweitligisten TTC Femont Röthenbach ohnehin nicht. Schließlich hatte man das Hinspiel in Bingen mit 3:6 verloren, und erst vor einer Woche hatte der Gast vom Rhein den Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern besiegt. Doch dass es so schnell gehen würde, das hatte eigentlich niemand geglaubt. Knapp 105 Minuten brauchte das Team von BfV Hassia Bingen, um dem TTC Femont in heimischer Halle eine schmerzliche 0:6-Niederlage zu bereiten.
Bingen bleibt mit zwei Punkten Rückstand hartnäckigster Gegner von Spitzenreiter Fraulautern im Kampf um den Aufstieg. Für den TTC Femont dürfte damit der Zug in Richtung Meisterschaft abgefahren sein. Am knappsten ging es bei diesem vermeintlichen Spitzenspiel in den ersten Einzeln des vorderen Paarkreuzes zu. Beide endeten nach jeweils großem Spiel mit 2:3. Jana Dobewsova führte gegen Bingens Nummer Zwei Ying Zhang bereits mit 2:0. Die durchaus pummelig zu nennende Chinesin aber zermürbte Femonts Nummer Eins in den Sätzen drei bis fünf regelrecht. Jeden Ball brachte sie zurück, nahm regelmäßig das Tempo aus dem Spiel und versah den kleien weißen Ball stets mit solchem Unterschnitt, dass die Angriffe der Tschechin zusehends wirkungsloser wurden.
Svenja Weikert hatte den Sieg gegen Fen Liang sogar zwei Mal unmittelbar vor Augen. Im dritten und im vierten Satz vergab sie jeweils beim Stand von 10:9 einen Matchball, verlor dann beides Mal ein wenig die Nerven. Beide Sätze und den Spielpunkt gab sie mit 10:12 und 11:13 ab. Nach den Doppeln und den beiden ersten Einzeln lag der TTC Femont also bereits nahezu aussichtslos mit 0:4 zurück. Die klaren Niederlagen von Sandra Peter und Jessika Weikert in den ersten einzeln des hinteren Paarkreuzes ergaben sich so fast zwangsläufig. "Heute geht gar nichts", lautete das Resümee beim TTC Femont.
TTC Femont - BfV Hassia Bingen 0:6: Jana Dobesova/Svenja Weikert - Fen Liang/Yüchun Zimmermann 2:11, 8:11, 13:11, 12:14; Sandra Peter/Jessika Weikert - Ying Zhang/Julia Lutz 9:11, 4:11, 13:11, 7:11; Dobesova - Zhang 11:6, 11:4, 4:11, 2:11, 8:11; S. Weikert - Liang 9:11, 11:6, 11:9, 10:12, 11:13; Peter - Lutz 11:13, 5:11, 8:11; J. Weikert - Zimmermann 10:12, 5:11, 8:11.
NÜRNBERGER Nachrichten 14.01.2007

Knifflige Aufgabe für Hassiatinnen
Binger Tischtennis-Damen auswärts gefordert

Von Michael Heinze BINGEN
Die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen stehen am Wochenende in der Zweiten Bundesliga Süd vor einem äußert kniffligen Doppelaufgabe. Am Samstag, 16 Uhr, gastiert das Team um Yüchun Zimmermann zunächst beim Tabellendritten TTC Femont Röthenbach, am Sonntag (14 Uhr) folgt die nicht minder schwere Aufgabe beim Tabellenvierten TV Altdorf.
"Durch unseren Erfolg gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern haben wir die Meisterschaft wieder spannend gemacht. Alles ist sehr eng zusammengerückt. Aber wir dürfen uns auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen. Wenn wir weiter Titelchancen haben wollen, zählen nur zwei Siege", fordert Hassia-Manager Joachim Lautebach. Sollten gegen die beiden "harten Brocken" aber nur drei Punkte herausspringen, wäre dies sicher auch kein Fiasko. Aber dann, weiß Lautebach, hätten seine Frauen nur noch Chancen auf die Vizemeisterschaft.
"Wir wollen an die starke Leistung vom vergangenen Sonntag anknüpfen", erklärt der 55-Jährige. Das Hinspiel gegen Röthenbach entschied die Hassia mit 6:3 zu ihren Gunsten. Gegen Altdorf reichte es in heimischer Halle nur zu einem mageren 5:5. "Es ist für uns sicher nicht ideal, dass wir innerhalb von acht Tagen gegen drei Spitzenmannschaften antreten müssen", gibt Lautebach zu bedenken. Aber auch er weiß: Wenn die Hassiatinnen jetzt zwei Siege nachlegen, wäre der Druck beim großen Rivalen Saarlouis-Fraulautern, der ebenfalls noch bei Röthenbach und Altdorf antreten muss, extrem groß.
ALLGEMEINE ZEITUNG 12.01.2007

Berichte der Spielrunde vom 08.-14.01.2007

Erwartungen noch übertroffen
Von D. Sommer
Mit 43 Paarungen übertraf die Teilnehmerzahlen die Erwartungen beim 4. Wallertheimer Tischtennis-Doppel-Mixed-Turnier. Von der Regionalliga bis zur untersten Kreisklasse waren Tischtenniscracks an den grünen Tischen und trugen 140 Spiele aus. "Sehr erfreulich, dass 15 Damen sich nicht scheuten, es einmal gegen ihre männlichen Kollegen aufzunehmen", freute sich Turnierorganisator Bernd Held. Aus dem Kreis Alzey schaffte das Duo Paul Hartenbach/Tobias Becker das Achtelfinale, wo die Flonheimer dann an Ann Kathrin und Christian Ditschler aus Heidesheim scheiterten. Diese hatten dann gegen Christian und Thomas Bauer (Nieder-Olm) das Nachsehen. Im zweiten Halbfinale setzten sich Christoph Kunz und Gerry Earls (Hassia Kempten) gegen das Mixed Mai Xiang (Hassia Bingen) und Maximilian Lamoth (DJK Büdesheim) mit 3:2 durch. Im Finale hatten die Brüder Bauer viel Mühe, um im fünften Satz gegen die Kreisklasse A-Spieler aus Kempten erfolgreich zu sein. Das kleine Finale gewannen die Geschwister Ditschler.
ALLGEMEINE ZEITUNG 15.01.2007

Turniersieg der Bauer-Brüder

Von D. Sommer WALLERTHEIM
Die Brüder Christian und Thomas Bauer (Nieder-Olm/Klein-Winternheim) haben das 4. Wallertheimer Tischtennis-Doppel-Mixed-Turnier gewonnen. Christoph Kunz und Gerry Earls von Hassia Kempten verlangten dem Geschwisterpaar im Finale alles ab, bevor sie sich knapp mit 2:3 Sätzen geschlagen geben mussten.
Im kleinen Finale um Platz drei schlugen die Geschwister Ann Kathrin und Christian Ditschler (Heidesheim/Wackernheim) das Gespann Mai Xiang/Maximilian Lamot (Hassia Bingen/DJK Büdesheim) mit 3:2.
Mit 43 Paarungen übertraf die Teilnehmerzahlen alle Erwartungen bei diesem nicht alltäglichen Vergleich. Von der Regionalliga bis zur untersten Kreisklasse waren Tischtenniscracks aus ganz Rheinhessen an den Start gegangen. Sie trugen insgesamt 140 Spiele aus. Gleich 15 Damen hatten den Mut aufgebracht, es mit den männlichen Kollegen aufzunehmen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 16.01.2007

1. Verbandsliga - Damen
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen hat Hassia Bingen III im Gastspiel bei Tabellennachbar TSV Gau-Odernheim ein 5:5 erreicht. Das Duell zwischen Hassia Bingen IV und Flörsheim-Dalsheim II wurde verlegt.
TSV Gau-Odernheim - Hassia Bingen III 5:5. - Wenn man bedenkt, dass die Hassia zwischenzeitlich schon mit 2:4 in Rückstand gelegen hatte, ist das Remis durchaus als Erfolg zu werten. Für die Bingerinnen punkteten Miriam Lott/Edda Klöß im Doppel sowie Melanie Seligmann (2), Lott und Janine Raese im Einzel.
ALLGEMEINE ZEITUNG 16.01.2007

Berichte vom Spieltag 07.01.2007 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Ying Zhang in bestechender Form
Sieg nach Abwehr von drei Matchbällen

BINGEN.Die Tischtennisdamen von Hassia Bingen haben mit ihrem tollen 6:4 Sieg, gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern in der 2. Bundesliga, den Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg in die 1. Liga wieder etwas spannender gemacht. Vor der Rekordkulisse von 240 Zuschauern, Saisonrekord in der 2. Liga Süd, trugen beide Mannschaften mit Spitzenleistungen zu einer riesigen Veranstaltung bei, die vom Gastgeber TTC Bubenheim hervorragend ausgerichtet wurde.
In den Eröffnungsdoppeln revangierten sich Ying Zhang/Julia Lutz für die bisher einzige Saisonniederlage aus dem Hinspiel, gegen Amelie Solja/Ann-Kathrin Herges, mit einem 3:1 Satz-Sieg. Das zweite Hassia-Doppel Fen Liang/Yüchun Zimmermann unterlag dagegen den beiden schwedischen Nationalspielerinnen von Fraulautern mit dem gleichen Ergebnis.
Danach feierte Ying Zhang einen prima Einstand im 1. Paarkreuz, als Sie deutlich mit 3:0 Sätzen gegen die Saarländische Spitzenspielerin Mathilda Ekholm gewann und dieser ihre bisher erst zweite Saisonniederlage beibrachte. Bingens Nr. 1, Fen Liang, fehlte an diesem Tag etwas die Präzision in ihren Endschlägen und musste sich so der stark aufspielenden Amelie Solja 1:3 geschlagen geben. Nach erneuter Führung durch Yüchun Zimmermann (3:1 gegen Ann-Kathrin Herges), revangierte sich Julia Lutz zum zweiten Mal für eine Hinspielniederlage. Unterstützt durch das Publikum konnte Sie diesmal den fünften und entscheidenden Satz in ihrem ersten Einzel für sich entscheiden, gegen die amtierende schwedische Juniorenmeisterin Caroline Wer- säll, und brachte somit die Mannschaft von Hassia Bingen auf 4:2 in Front. Mathilda Ekholm verkürzte daraufhin für den Tabellenführer aus dem Saarland, als sie Fen Liang mit 3:1 niederrang. Was folgte war das Spiel des Tages und war an Spannung und Dramatik, aber auch von der tollen Stimmung beider Fanlager, kaum zu toppende Match zwischen Ying Zhang und Amelie Solja, die als hoffnungsvollstes Talent im deutschen Damentischtennis gilt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und Abwehr von drei Matchbällen im 3. Satz wurde Ying Zhang immer sicherer und besser in ihrem kräfteraubenden Abwehrspiel und entschied so die Sätze drei bis fünf für sich.
Ein Unentschieden war jetzt schon erreicht aber die Hassiatinnen wollten die 2:6 Hinspielniederlage mit einem eigenen Sieg wettmachen. Nach dem knappen Fünf-Satz-Sieg von Wersäll gegen Yüchun Zimmermann kam der Tabellenerste noch einmal auf 4:5 heran. Im letzten Spiel der Partie zeigte dann Julia Lutz erneut ihr Können und erzielte mit einem deutlichen 3-Satz-Sieg den viel umjubelten Siegpunkt für Hassia Bingen. Dieses Spiel kann man guten Gewissens als Werbung für die Region und den Tischtennissport bezeichnen.
Somit ist die Situation an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga Süd wieder sehr interessant geworden und die ersten drei Teams der Tabelle sind näher zusammengerückt. Am nächsten Wochenende folgen nun die beiden Auswärtspartien beim aktuellen Tabellendritten und Vierten, in Röthenbach und Altdorf. Das bedeutet, dass die Hassiadamen innerhalb von acht Tagen gegen die drei stärksten Mannschaften der 2. Bundesliga antreten.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 02/07

Hassia-Damen sind wieder im Rennen
Tischtennis: Bingerinnen schlagen Zweitliga-Spitzenreiter Saarlouis-Fraulautern mit 6:4

Von Michael Heinze BUBENHEIM
Die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen haben die Meisterschaft in der Zweiten Bundesliga Süd durch einen Heimerfolg gegen den bislang ungeschlagenen Titelfavoriten TTSV Saarlouis-Fraulautern wieder spannend gemacht.
Vor der Rekordkulisse von 240 Zuschauern in der Bubenheimer Sport- und Kulturhalle setzte sich das Team um Yüchun Zimmermann gegen den Spitzenreiter mit 6:4 durch. Damit haben die Hassiatinnen, die nur noch zwei Minuspunkten mehr aufweisen als der TTSV, selbst wieder Titelchancen.
Anders als bei der 2:6-Pleite in der Hinrunde mussten die Bingerinnen diesmal nur ein Doppel verloren geben. Zwar zogen Fen Liang und Yüchun Zimmermann gegen das schwedische Duo Mathilda Ekholm/Caroline Wersäll mit 11:13, 11:4, 9:11 und 10:12 den Kürzeren, doch Ying Zhang und Julia Lutz setzten sich gegen Amelie Solja/Ann-Kathrin Herges mit 8:11, 11:8, 11:5 und 11:8 durch. "Wir hatten unsere Doppel aus taktischen Gründen extra gedreht", verriet Hassia-Manager Joachim Lautebach, "aber Saarlouis hat es genauso gemacht, sodass es zu den gleichen Paarungen wie im Hinspiel kam."
Fen Liang hatte nicht ihren besten Tag erwischt und verlor beide Einzel gegen Solja (6:11, 15:13, 10:12 und 3:11) und Ekholm (6:11, 9:11, 12:10, 11:13). "Entscheidend war, dass Fen ihre Endschläge nicht anbringen konnte und viele Fehler gemacht hat", urteilte Lautebach. "Sie hat aber auch gegen zwei sehr starke Gegnerinnen gespielt, da kann man ihr keinen Vorwurf machen." Eine Niederlage quittierte auch Zimmermann in ihrem zweiten Einzel gegen Wersäll (9:11, 6:11, 11:7, 11:6, 2:11), nachdem sie im Entscheidungssatz total aus dem Rhythmus gekommen war.
In allen anderen Partien allerdings verließen die Bingerinnen vor den TV-Kameras des Saarländischen Rundfunks die Platte als strahlende Sieger. Bärenstark präsentierten sich Zhang und Lutz. Die chinesische Defensivspezialistin feierte einen prächtigen Einstand im vorderen Paarkreuz. Gegen Ekholm gelang der 33-Jährigen ein glatter Dreisatzsieg (11:9, 11:8, 11:4), gegen die deutsche Nationalspielerin Solja drehte Zhang nach einem 0:2-Satzrückstand den Spieß noch um. Den dritten Durchgang gewann die Ehefrau des Mainzer Regionalliga-Asses Li Bing nach Abwehr von insgesamt vier Matchbällen mit 13:11, den vierten 12:10 und den fünften 11:4. "Dieses Einzel hat allein 50 Minuten gedauert", schwärmte Lautebach. "Im fünften Satz hat Solja Nerven gezeigt." Lutz schlug Wersäll 11:5 im Entscheidungssatz und markierte schließlich vor den Augen von Hassia-Präsident Eberhard Cadenbach, Ehrenpräsident Heinz Decker und Fußball-Cheftrainer Peter Schlaad durch einen Dreisatzsieg über die deutsche Schülernationalspielerin Herges den Sieg bringenden Punkt. "Julia war mental sehr stark", lobte Lautebach. "Das zweite Einzel hat sie sogar deutlich beherrscht." Gegen Herges hatte zuvor auch Zimmermann in vier Sätzen triumphiert.
"Dieses Spiel war eine echte Werbung für den Tischtennissport", resümierte Lautebach, der nach eigenem Bekunden noch drei Stunden nach Ende der Begegnung "ganz aufgelöst" war. "Die Stimmung war sehr gut. Nach dem Spiel Zhang gegen Solja gab es stehende Ovationen. Die Zuschauer waren ein großer Rückhalt für uns."
Zitat: "Man merkt ihr an, dass sie keine 20 mehr ist. Aber sie hat extrem viel Routine. Es ist wirklich erstaunlich, was sie in ihrem Alter noch bringt." Hassia-Manager Joachim Lautebach über seine 33 Jahre alte Leistungsträgerin Ying Zhang, die gerade ihren zweiten Frühling erlebt.
ALLGEMEINE ZEITUNG 09.01.2007

Falk: "Hatten sehr viel Pech"
Bingen/Fraulautern. Die Frauen des TTSV Fraulautern haben in der Zweiten Tischtennis-Bundesliga ihre erste Saison-Niederlage hinnehmen müssen. Der Tabellenführer unterlag beim Verfolger Hassia Bingen unglücklich mit 4:6 und hat nun nur noch einen Zähler Vorsprung auf den TTC Röthenbach sowie zwei auf Bingen. Damit hat es der TTSV verpasst, eine Vorentscheidung im Kampf um den Titel herbeizuführen.
Entscheidend für die Pleite waren nach dem 1:1 in den Doppeln die Niederlagen von Matilda Ekholm und Amelie Solja am vorderen Paarkreuz. Gegen die Abwehrspielerin Ying Zhang unterlag Ekholm mit 0:3, Solja konnte eine 2:0-Führung und drei Matchbälle nicht zum Sieg nutzen. Da nutzten auch die Siege gegen die Nummer eins Fen Liang nicht mehr viel. Denn am hinteren Paarkreuz war den Fraulauternerinnen das Glück nicht hold: Caroline Wersäll verlor überraschend gegen Julia Lutz im fünften Satz. Ann-Kathrin Herges konnte trotz sehr passablem Spiel kein Einzel für sich entscheiden. "Heute hatten wir sehr viel Pech - zum ersten Mal in dieser Saison. Jetzt ist der Aufstiegskampf wieder völlig offen", erklärte der TTSV-Vorsitzende Heinz Falk.
Matilda Ekholm und Caroline Wersäll punkteten je doppelt für die Saarländerinnen. Nach ihrem gemeinsamen Doppelsieg setzten sich beide auch in den jeweiligen Einzelbegegnungen durch. Den vierten Punkt für den TTSV holte Amelie Solja. Die anderen sechs Begegnungen gingen vor 240 Zuschauern an die Gastgeberinnen. Saarlouis-Fraulautern bleibt trotzdem Tabellenführer.
SAARBRÜCKER ZEITUNG 08.01.2007

Für Hassia-Damen zählt nur ein Sieg
Spitzenspiel in 2. Tischtennis-Bundesliga

Von Michael Heinze BINGEN
Zum Rückrunden-Auftakt in der Zweiten Bundesliga Süd geht es für die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen schon um die Wurst. Im Knallerspiel empfängt das Team von Manager Joachim Lautebach am Sonntag um 14 Uhr in Bestbesetzung den ungeschlagenen Herbstmeister TTSV Saarlouis-Fraulautern.
Nach dem 2:6 aus der Vorrunde ist Revanche angesagt. Weil das Match etwas ganz Besonders ist, wurde es ausgelagert in die Sport- und Kulturhalle nach Bubenheim (Sportplatzstraße). Der Gegner ist in der Liga derzeit das Maß aller Dinge. Der TTSV Saarlouis-Fraulautern tritt in Bubenheim als ungeschlagener Spitzenreiter und hoher Titelfavorit mit vier Nationalspielerinnen an. Neben der schwedischen Nationalspielerin Mathilda Ekholm und der schwedischen Junioren-Nationalspielerin Caroline Wersäll werden die Jugendeuropameisterin und frischgebackene deutsche Nationalspielerin Amelie Solja sowie die deutsche Schüler-Nationalspielerin Ann-Kathrin Herges auflaufen.
"Bei solchen Gegnerinnen ist auf jeden Fall hochklassiger Tischtennissport geboten", kommentiert Hassia-Manager Joachim Lautebach, der ein sehr ausgeglichenes Spiel erwartet. "Bei unserer 2:6-Niederlage aus der Vorrunde hing es ja eigentlich nur an einem Spiel, sonst hätten wir ein 5:5 erreicht. Wenn wir am Sonntag nicht gewinnen sollten, bin ich der erste, der Saarlouis zur Meisterschaft gratuliert."
Zitat: "Wenn wir noch eine Chance auf den Titelgewinn haben wollen, müssen wir das Spiel gewinnen. Das ist ganz klar. Aber wenn wir verlieren, ist das kein Beinbruch. Dann müssen wir uns eben auf die Vizemeisterschaft konzentrieren. Damit können wir leben." Joachim Lautebach, Hassia-Manager.
ALLGEMEINE ZEITUNG 05.01.2007

"Große Kulisse macht mich nicht nervös"
Am Sonntag haben Yüchün Zimmermann und ihre Mannschaftskameradinnen die letzte Chance den Spitzenreiter zu stoppen

Von Michael Heinze BINGEN
Vor dem richtungweisenden Duell in der Zweiten Tischtennis-Bundesliga Süd am Wochenende gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern sprach die AZ mit Hassia-Stütze Yüchun Zimmermann.
Frau Zimmermann, wie ist diese Runde bisher für Sie persönlich gelaufen?
Zimmermann: Nicht so optimal. Weil ich seit Anfang der Saison mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, konnte ich nicht regelmäßig trainieren. Dieser Trainingsrückstand hat sich bemerkbar gemacht. Die Kondition war nicht richtig da, dadurch hat auch die Konzentration nachgelassen. Außerdem habe ich auch ein bisschen Pech gehabt mit Kanten- und Netzbällen und vier Einzel mehr oder weniger knapp im fünften Satz verloren.
Was genau ist das denn für eine Erkrankung, die Ihnen so zu schaffen macht?
Zimmermann: Das ist schwierig zu sagen. Ich war bei verschiedenen Fachärzten. Aber die Schulmedizin kann das nicht so recht feststellen, was ich habe. Klar ist, dass es mit dem Unterleib zu tun hat. Ein Arzt hat mir vorgeschlagen, noch ein halbes Jahr zu warten und dann zu gucken, ob operiert werden muss. Außerdem habe ich mir einen Hexenschuss geholt und dauernd Beschwerden mit dem Rücken gehabt.
Können Sie sich in Ihrer langen Karriere an ein ähnliches Seuchenjahr erinnern?
Zimmermann: Ehrlich gesagt nein.
Was haben Sie sich persönlich für die Rückrunde vorgenommen?
Zimmermann: Ich spiele jetzt im hinteren Paarkreuz. Die Gegner dort sind natürlich ein bisschen schwächer. Andererseits muss man da erst einmal die richtige Einstellung haben. Die Gegner kämpfen jetzt sicher noch mehr gegen mich. Das Allerwichtigste ist, Schritt für Schritt den Trainingsrückstand aufzuholen. Sonst ist es gegen jeden schwer.
Und was ist für die Mannschaft noch drin? Glauben Sie, die Meisterschaft ist noch zu packen?
Zimmermann: Das ist echt schwer zu beantworten. Dadurch, dass wir in der Vorrunde unerwartet beim SV Neckarsulm verloren haben, sind wir ins Hintertreffen geraten. Wir haben jetzt vier Punkte Rückstand auf Saarlouis-Fraulautern. Das ist in neun Spiele kaum aufzuholen. Das Problem ist, dass wir es nicht mehr selbst in der Hand haben. Saarlouis muss nicht nur am Sonntag gegen uns, sondern auch noch gegen eine andere Mannschaft verlieren, wenn wir noch eine Chance haben wollen. Erst einmal müssen wir gucken, dass wir selbst gut spielen. Was die anderen machen, können wir nicht beeinflussen.
Worauf wird es im Spitzenspiel ankommen?
Zimmermann: Es kommt darauf an, wie Ying Zhang gegen Nationalspielerin Amelie Solja spielt. Ich würde darauf setzen, dass sie gewinnt. Denn in der Vorrunde hat Ying eine Superbilanz gespielt (12:1, Red.). Überhaupt halte ich vier Punkte im vorderen Paarkreuz nicht für unmöglich. Im Doppel müssen wir mindestens einen Punkt machen. Und dann hoffe ich, dass ich selbst mindestens einen Punkt beisteuern kann.
Manager Joachim Lautebach rechnet mit über 220 Zuschauern, da aus Saarlouis allein 50 Fans mit einem eigens gemieteten Bus anreisen wollen. Das wäre Saisonrekord in der Zweiten Liga Süd. Beflügelt Sie solche eine große Kulisse? Oder werden Sie dadurch eher nervös?
Zimmermann: Nervös werde ich nicht. Im Gegenteil. An solche Kulissen bin ich in meiner langen Karriere wirklich gewöhnt. In der Bundesliga habe ich mit dem FSV Kroppach in einer Mannschaft mit Nicole Struse vor 300 bis 400 Fans gespielt.
Angenommen, das Spiel geht verloren: Ist die Saison dann nicht schon gelaufen?
Zimmermann: Wenn wir verlieren sollten, heißt das nicht, dass die Saison zu Ende ist. Es geht ja nicht nur um die Meisterschaft. Wir werden auch in den restlichen Spielen immer unser Bestes geben und versuchen, bis zum letzten Spieltag gut zu spielen.
Sie nehmen für die Punktspiele jedes Mal eine Anreise von 180 Kilometern von ihrem Wohnort Neustadt/Wied in Kauf. Lohnt sich der Aufwand?
Zimmermann: Der lohnt sich immer. Mit der Binger Mannschaft macht es mir sehr viel Spaß. Das ist die Hauptsache.
Wie sieht Ihre persönliche Zukunft als Tischtennis-Spielerin aus?
Zimmermann: Gute Frage. Ganz genau kann ich das jetzt noch gar nicht sagen. Auch mit Joachim Lautebach habe ich darüber noch nicht gesprochen. Ich würde sagen, alles ist offen.
Stimmt es eigentlich, dass Ihr Mann Stefan auch ein guter Tischtennis-Spieler ist?
Zimmermann: Er ist hauptberuflicher Trainer beim Tischtennisverband Rheinland in Koblenz-Oberwerth. Aber er spielt momentan nicht im Verein.
Und wer hat im direkten Duell die Nase vorne?
Zimmermann: (lacht) Ich denke, da würde ich gewinnen. Mein Mann ist ja kein Profi, sondern nur Hobbyspieler.
ALLGEMEINE ZEITUNG 05.01.2007

Rückrundenauftakt in der 2. Bundesliga
Tischtennisdamen von Hassia Bingen in der Verfolgerrolle

Die 1. Damenmannschaft der BFV Hassia Bingen hat sich erneut durch hervorragende Leistungen nach Abschluss der Vorrunde unter den drei besten Mannschaften der 2. Bundesliga Süd etabliert.
Im ersten Heimspiel der Rückrunde am Sonntag, dem 07. Januar 2007, 14.00 Uhr trifft das Team auf den Tabellenführer aus Saarlouis-Fraulautern. In diesem Spiel geht es für die Binger Mannschaft darum, den Abstand zum Tabellenführer zu verkürzen und somit die Chance auf den Gewinn der Meisterschaft in der 2. Bundesliga nicht aus den Augen zu verlieren.
Um das Zuschauerinteresse über die Grenzen der Stadt Bingen hinaus weiter zu steigern und dieser Spitzenbegegnung einen entsprechenden Rahmen zu geben, wurde dieses Spitzenspiel wiederum nach Bubenheim, Sport- und Kulturhalle, Sportplatzstraße, vergeben. Der Gast aus dem Saarland ist mit zwei schwedischen und zwei deutschen Nationalspielerinnen hervorragend besetzt. Die Nr. 1 Mathilda Ekholm ist die beste Spielerin der Vorrunde und verlor nur eine Partie von 18 Spielen. Ihre Landsfrau Caroline Wersäll, amtierende schwedische Juniorenmeisterin, spielte im hinteren Paarkreuz eine 8:4 Bilanz. An Position Nr. 2 bei den Saarländern spielt die vielfache Deutsche Schüler- und Jugendmeisterin Amelie Solja. Sie ist ebenfalls wie ihre Mannschaftskollegin Ann-Kathrin Herges aktuelle Nachwuchsnationalspielerin und gab zuletzt ihr erfolgreiches Debüt im Damennationalteam.
Auch die beiden starken Doppel von Fraulautern, mit jeweils einer 6:1 Bilanz, werden in der 2. Bundesliga Süd nur von der Binger Kombination Ying Zhang/Julia Lutz (7:1) übertroffen. Fen Liang/Yüchun Zimmermann stehen dabei mit 6:2 Spielen ihnen in nichts nach. Zur Rückrunde gab es eine Umstellung in der Mannschaft von Hassia Bingen. Die überragende Einzelspielerin im zweiten Paarkreuz Ying Zhang (11:0 Spiele) wechselt mit der seit Saisonbeginn gesundheitlich angeschlagenen Nr. 2 Yüchun Zimmermann die Position. Fen Liang als Nr. 1 und Julia Lutz auf Position 4 vervollständigen das Hassia Team.
Im Hinspiel in Fraulautern, vor der Rekordkullisse von 210 begeisterten Zuschauern, mussten sich die Hassiatinnen, vor allem auch wegen der starken einheimischen Zuschauerunterstützung, die ihre Mannschaft immer wieder nach vorne trieben, mit 2:6 geschlagen geben. Die Mannschaft und die Verantwortlichen der Tischtennisabteilung hoffen nun, dass möglichst viele Zuschauer das Team der BFV Hassia Bingen in diesem so wichtigen Spiel ebenfalls unterstützen werden.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 01/07

Starke Bilanz nach Babypause
Ying Zhang auf Rang zwei der Bestenliste

Von Martin Gebhard BINGEN
"Wir greifen noch einmal an", lautet die Devise von Joachim Lautebach, dem Manager der Tischtennisdamen von Hassia Bingen, für die bereits an diesem Wochenende startende Rückrunde in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd.
Zwar ist für das Aushängeschild des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes der dritte Tabellenplatz aller Ehren wert. "Doch es war mehr drin", findet der 54 Jahre alte Abteilungsleiter und hofft, wenn auch die finanziellen Dinge mit den Sponsoren geregelt sind, dass der Traum Bundesliga bereits in der nächsten Saison Wirklichkeit wird. Den Grundstein dafür gelegt hat vor allem Ying Zhang mit einer Atem beraubenden Siegesserie von 12:1 Spielen. Diese Bilanz brachte der 33-jährigen Chinesin, die wegen ihrer Schwangerschaft viele Monate nur in der Reserve spielte, in der Vorrunden-Bestenliste den zweiten Platz ein. Im Doppel zusammen mit Julia Lutz (7:1 Spiele) schaffte sie sogar den Sprung ganz an die Spitze.

Die Bestenlisten auf einen Blick:
Zweite Damen-Bundesliga Süd: 1. Ekholm (TTSV Saarlouis-Fraulautern) 17:1; 2. Ying Zhang (Hassia Bingen) 12:1; 3. Amelie Solja (TTSV Saarlouis-Fraulautern) 13:3; 5. Fen Liang (Hassia Bingen) 13:5. - Doppel: 1. Lutz/Ying Zhang (Hassia Bingen) 7:1; 2. Dobesova/Weikert (TTC Femont Röthenbach) 7:2; 3. Herges/Amelie Solja; Ekholm/Wersäll (alle TTSV Saarlouis-Fraulautern) je 6:1; 5. Liang/Zimmermann (Hassia Bingen) 6:2.
Damen-Regionalliga Südwest, Gruppe 3/4: 1. Weber (TTF Frankenthal) 6,00; 2. Hofmann (TTF Asbacher Land) 5,87; 3. Claudia Walerowicz (ATSV Saarbrücken) 5,79; 5. Brück (DJK RW Finthen) 4,96. - Doppel: 1. Petrissa Solja/Susanne Solja (BTTF Zweibrücken) 10:0; 2. Adams/Claudia Walerowicz (ATSV Saarbrücken) 9:1; 3. Buchholz/Hofmann (TTF Asbacher Land); Lauf/Schmitz (TuS Kehrig) je 8:2; 7. Brück/Bäder 4:0; 9. Brück/Krießbach (alle DJK RW Finthen) 3:1.
Erste Damen-Verbandsliga Rheinhessen: 1. Penkert (Rheingold Hamm) 8,52; 2. Zimmermann (TuS Gabsheim) 8,10; 3. Mai Xiang (Hassia Bingen IV) 8,00. - Doppel: 1. Zimmermann/Sigmann (TuS Gabsheim) 11:0; 2. Beiser/Scherer (TTC Bubenheim) 9:1; 3. Sänger/Grau (TSG Drais II) 8:0.
Erste Herren-Verbandsliga Rheinhessen: 1. Sauer, Caselitz, 9,00; 3. Dr. Krießbach (alle TV Leiselheim II) 8,43. - Doppel: 1. Hofmann/Schwitzgebel (TSG Drais) 12:1; 2. Kaufhold/Oberle (TV Leiselheim II) 11:0; 3. Sparr/Heck (DJK RW Finthen III) 5:0.
ALLGEMEINE ZEITUNG 03.01.2007


Berichte der Spielrunde vom 04.-10.12.2006

Andrea Welz bei Mädchen unangefochten
Meisterschaften der rheinhessischen Tischtennis-Jugend in Bretzenheim auf hohem Niveau und mit guter Beteiligung
Von Martin Gebhard RHEINHESSEN
"Wir haben in jeder Altersklasse mindestens ein bis zwei Spieler, die auf sehr hohem Niveau spielen", zog Arthur Baum, Verbandstrainer des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV), ein rundum positives Resümee nach den Rheinhessenmeisterschaften des Nachwuchses bei der DJK Moguntia Bretzenheim in der Integrierten Gesamtschule. "Das Niveau ist gegenüber dem Vorjahr sogar leicht gestiegen, auch die Beteiligung war enorm hoch", schwärmte der RTTV-Chefcoach aus Flörsheim-Dalsheim, dessen 19 Jahre alter Sohn Patrick mittlerweile den Schläger beim Bundesligisten TTC Frickenhausen schwingt.
Die Spielfreunde der weit 100 Teilnehmer schien keine Grenzen zu kennen, einige traten auch in zwei Altersklassen an. Dabei sorgte vor allem Nicolas Brusenbauch vom RSV Klein-Winternheim für Furore. Der Zehnjährige gewann die Konkurrenz der C-Schüler souverän und mischte auch das Feld bei den B-Schülern derart auf, dass er sich dort die Silbermedaille schnappte. Er musste sich Steffen Gröhl vom TTV Nierstein erst im Entscheidungssatz geschlagen geben. Überrascht hat laut Baum auch Jonas Christmann (TSV Gau-Odernheim), der als A-Schüler des jüngeren Jahrgangs im Wettbewerb der Jungen erst im Halbfinale am späteren Sieger Raphael Graf, dem 17-jährigen Regionalligaspieler des TV Leiselheim, scheiterte. "Bei den Mädchen ist Andrea Welz unangefochten an der Spitze", kam für Baum der erste Platz der Binger Regionalliga-Spielerin keineswegs überraschend.
"Andrea Welz rangiert unangefochten an der Spitze", überraschte RTTV-Coach Baum beim Blick auf den weiblichen Nachwuchs der erste Platz von Andrea Welz vom Regionalligisten Hassia Bingen II daher nicht. Aber die zweit- und drittplatzierten Vereinskolleginnen Mai Xiang und Isabelle Roos sowie die ebenfalls Drittplatzierte Rebecca Matthes spielten schon fast auf diesem Niveau, betonte der 57-jährige, der auch bei den A-Schülern eine interessante Beobachtung machte. Dort setzte sich mit dem Leiselheimer Janis Oberle ein Abwehrspieler durch. Bei den A-Schülerinnen behauptete sich Ann-Kathrin Ditschler von der TSG Heidesheim.

Mixed: 1. Welz/Graf (Hassia Bingen/TV Leiselheim), 2. Selzer/Weber (TSV Flörsheim-Dalsheim/RSV Klein-Winternheim), 3. Mayer/Buchwald (TSG Heidesheim/DJK Büdesheim), Eppelmann/Dyllick (TSG Heidesheim).
Mädchen: 1. Welz, 2. Xiang, 3. Roos (alle Hassia Bingen), Matthes (TSV Flörsheim/Dalsheim).
Doppel: 1. Welz/Roos (Hassia Bingen), 2. Mayer/Eppelmann (TSG Heidesheim), 3. Selzer/Matthes (TSV Flörsheim/Dalsheim), Harter/Xiang (TSV Gau-Odernheim/Hassia Bingen).
Schülerinnen A: 1. Ditschler (TSG Heidesheim), 2. Becker (Hassia Bingen), 3. Michel (TSV Gau-Odernheim), Mayer (TSG Heidesheim).
Doppel: 1. Ditschler/Mayer (TSG Heidesheim), 2. Eppelmann/Becker (TSG Heidesheim/Hassia Bingen), 3. Nickel/Trapp (TTC Bubenheim), Matthes/Lenz (TSV Flörsheim/Dalsheim).
ALLGEMEINE ZEITUNG 14.12.2006


Kreis Bingen: Isabelle Roos und Wolfgang Eick Kreiseinzelmeister 2006
Am ersten Wochenende im Dezember wurden die Kreiseinzelmeisterschaften des Kreises Bingen in der Domherrenhalle in Essenheim durchgeführt. Die Beteiligung der Vereine war zwar nicht Rekord verdächtig, aber unter Berücksichtigung der Tatsache, dass noch Ligaspiele an diesem Wochenende stattgefunden haben und es zudem noch der erste Advent war, war die Veranstaltung gut besucht.
Insgesamt waren 71 Spieler von 17 Vereinen des Kreises Bingen mit 192 Meldungen in den ausgeschriebenen Spielklassen Damen A und B, Herren A bis D, Herren Ü40, Ü50 und Ü60 sowie im Mixed die Einzel- und Doppel-Meister für das Jahr 2006 ausgespielt. Die Teilnahme an den Spielklassen der Damen und Herren in der A-Klasse berechtigt die ersten 3 Damen und die ersten 4 Herren zur Teilnahme an den Einzelmeisterschaften des RTTV.
Bei der Damen-Konkurrenz in der A-Klasse wurde Isabelle Roos von der Hassia Bingen diesjähriger Kreismeister. Für die Teilnahme an den RTTV-Einzelmeisterschaften haben sich als Zweite Ann-Kathrin Ditschler und als Drittplatzierte Amelie Mayer, beide von der TSG Heidesheim, qualifiziert, die zudem Kreismeister in der Damen A-Klasse Doppel-Konkurrenz wurden.
Kreismeister bei den Herren wurde in der A-Klasse, ebenso wie in der B-Klasse, Wolfgang Eick von der TSVgg Stadecken-Elsheim. In der A-Klasse haben sich für die Teilnahme an den RTTV-Einzelmeisterschaften der Zweitplazierte Maximilian Lamoth von der DJK Büdesheim sowie die beiden Dritten Ralf Henzig vom SV Münster-Sarmsheim und Merlin Keller von der Hassia Kempten qualifiziert. Sowohl in der Herren A-Klasse als auch in der B-Klasse setzte sich das Doppel Wolfgang Eick mit Guido Herlert von der SpVgg Essenheim gegen die starke Konkurrenz durch.
In der Mixed-Konkurrenz setzten sich die Essenheimer Nina Gierens/Guido Herlert im Finale gegen Isabelle Roos/Michael Dann (Hassia Bingen/DJK Büdesheim) durch.
In diesem Zusammenhang möchte sich der Vorstand des Kreises Bingen ausdrücklich bei den Sportkameraden des gastgebenden Vereins SpVgg Essenheim für die reibungslose Durchführung der Veranstaltung und bei Frank Liesenfeld für die professionelle Unterstützung bei der Turnierleitung an den beiden Spieltagen bedanken. Alles in allem waren die Kreiseinzelmeisterschaften des Jahres 2006 eine gelungene Veranstaltung bei der insbesondere in den beiden A-Klassen ein attraktives Tischtennis geboten wurde.
Bericht von der Homepage des RTTV - KW 49/06


Jürgen Lautebach der Matchwinner

Tischtennis: Hassia beendet Vorrunde siegreich

Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Mit Siegen haben Hassia Bingen und der TSV Wackernheim II die Vorrunde der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen beendet.
Hassia Bingen - DJK/RW Finthen II 9:7. - Im Duell zweier Rumpfmannschaften hatten die Hassiaten das bessere Ende für sich. Matchwinner war Jürgen Lautebach, der sowohl das Doppel an der Seite von Gerhard Chitralla als auch seine beiden Einzel in überzeugender Manier gewann. In guter Form präsentierte sich auch sein Sohn Dominik, der mit Christoph Gres gleich zwei Doppel gewann und darüber hinaus im Einzel einen Punkt beisteuerte. Am vierten Saisonsieg beteiligt waren zudem Chitralla (2) und Gres (1). Bester Binger nach der Vorrunde ist Jürgen Lautebach (6,13).
ALLGEMEINE ZEITUNG 12.12.2006

Weiter in der Spitzengruppe
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Mit einem 6:3-Erfolg gegen den TSV Wackernheim hat Hassia Bingen IV zum Vorrunden-Abschluss der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen seine Position im Spitzentrio gefestigt.
Hassia Bingen IV - TSV Wackernheim 6:3. - Für das Binger Teenager-Quartett waren Rabea Becker/Ting Xiang, Mai Xiang (2), Ting Xiang, Rabea Becker und Isabelle Roos erfolgreich. Die Wackernheimer Punkte ergatterten Gabriele Kunert/Daniela Montermann im Doppel sowie Kunert und Ersatzspielerin Montermann im Einzel. Beste Bingerin nach der Vorrunde ist Mai Xiang mit der imposanten Leistungszahl von 8,00.
TSG Drais II - Hassia Bingen III 6:3. - Melanie Seligmann gewann zwei Einzel und auch das Doppel an der Seite von Janine Raese. Aber das reichte den Binger Damen nicht, um für eine Überraschung zu sorgen. Mit Abstand beste Hassiaten nach der Vorrunde ist Melanie Seligmann mit einer Leistungszahl von 5,82.
ALLGEMEINE ZEITUNG 12.12.2006

Berichte vom Spieltag 03.12.2006 in der 2. Bundesliga Damen Süd

2. Bundesliga Damen Süd
Herbstmeister TTSV Saarlouis-Fraulautern hält schon lange Winterschlaf
Ende Oktober hat der TTSV Saarlouis-Fraulautern mit dem 6:2 gegen BfV Hassia Bingen bereits die Herbstmeisterschaft mit souveränen 17:1-Zählern gefeiert. Zur Freude des TTSV nahmen sich die Verfolgerteams gegenseitig Punkte weg oder leisteten sich Ausrutscher. Der TTC Femont Röthenbach kam zum Beispiel gegen den Abstiegskandidaten SV Darmstadt 98 über ein 5:5 nicht hinaus, und der TV 1881 Altdorf holte sich beim Tabellenfünften NSC Watzenborn-Steinberg eine 1:6-Packung ab. Spannung verspricht der Abstiegskampf. Lediglich Aufsteiger TSV Besse hat der Liga schon den Rücken zugewandt.

3. BfV Hassia Bingen 13:5 Punkte
Der BfV Hassia Bingen wollte im zehnten Zugehörigkeitsjahr zur 2. Bundesliga ein Wörtchen im Kampf um die Meisterschaft mitreden. Doch vier Punkte Rückstand auf den Tabellenführer, und ein deutliches 2:6 im Gepäck gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern, lassen diesen Wunsch in weite Ferne rücken. Nach dem guten Spiel gegen den TTC Femont Röthenbach verspielte Bingen die zweite Tabellenposition wieder mit einem 5:5 gegen den TV 1881 Altdorf. Dieses Remis erspielten Liang Fen und Zhang Ying mit vier Einzelsiegen fast im Alleingang. Diese beiden Akteurinnen sind es auch, die sich in der Statistik hervorragende Platzierungen erspielt haben. Die Nummer eins im Team, Liang Fen, ist mit einer 13:5-Bilanz auf Rang vier notiert, und Zhang Ying entpuppte sich im unteren Paarkreuz als geniale Verstärkung. Zhang rückte aus der Reserve wieder in die erste Mannschaft auf und legte eine lupenreine 11:0-Serie vor. Sie wird sicher ins obere Paarkreuz für Yüchun Zimmermann kommen, die wegen gesundheitlicher Probleme nur eine 4:10-Serie erzielte. Die 21-jährige Julia Lutz verfehlte eine ausgeglichene Bilanz mit 5:6 nur knapp. Was sich beim BfV sehen lassen kann sind die Doppel: Zhang/Lutz überschauen das Feld mit einer 7:1-Serie und Liang/Zimmermann stehen mit sechs Siegen und nur zwei Niederlagen auf Rang fünf.
DTTB-Homepage-Bericht 18.12.2006


Start in die Rückrunde ist vorentscheidend
Die Damen von Hassia Bingen haben die Vorrunde in der 2. Bundesliga auf dem dritten Platz abgeschlossen. Der Abstand zu Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern beträgt vier Punkte, zum TTC Röthenbach einen Zähler. "Wir sind vorne mit dabei", stellt Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach fest. "Der Rückstand ist nicht entscheidend. Wichtig ist, dass Yü wieder fit wird." Yüchun Zimmermann, die Nummer zwei der Binger in der Vorrunde, hatte durchgängig gesundheitliche Probleme. Wäre sie fit gewesen, stünde die Hassia besser da. Voraussichtlich wird Zimmermann für die Rückrunde ihren Platz mit Zhang Ying tauschen. "Ich hoffe, dass Yü die Pause über weihnachten nutzt, um sich zu regenerieren", erklärt Lautebach. "Als Nummer drei wird sie dann nicht mehr so gefordert und kann sich wieder aufbauen. Davon erwarte ich mir schon eine Steigerung. Die Chancen, die wir noch haben, müssen wir nutzen."
In den beiden abschließenden Begegnungen der Hinserie holten die Binger noch drei Punkte. Oder anders gesagt: Sie gaben noch einen weiteren Zähler ab. Das geschah beim 5:5 im Heimspiel gegen den TV Altdorf. "Das ist keine schlechte Mannschaft", räumte der Abteilungsleiter ein. "Aber normalerweise müssen wir gewinnen. Es gab mehrere Möglichkeiten, das spiel für uns zu entscheiden." Die erste Situation, in der die Hassia versäumte, der Partie eine andere Wendung zu geben, ergab sich schon im Doppel. Auf dem Papier ist das Duo Zhang Ying/Julia Lutz die schwächere Kombination der Binger. Doch diese beiden gewannen gegen Stancu/Schiel, die bei den Gästen eher als stärkere Formation gelten. Überhaupt: das "schwache" Doppel Zhang/Lutz schloss die Vorrunde mit 7:1 Punkten ab und führt damit die Bestenliste an. Fen Liang/Yüchun Zimmermann sind zwar mit 6:2 Spielen nur unwesentlich schlechter. Doch gegen den TV Altdorf verlor dieses Duo gegen Tugui/Smistikova und gab damit einen möglichen Punkt ab.
Die vier weiteren Zähler, die den Gästen das Unentschieden bescherten, gingen auf das Konto von Zimmermann uns Lutz. Bei drei dieser Niederlagen war auch ein Sieg möglich. Das galt nicht für das Einzel von Julia Lutz gegen Andrea Schiel. "Da kann man verlieren", stellte Lautebach klar. "Julia hat gut gespielt." Yüchun Zimmermann hatte in beiden Einzeln Siegchancen. Nach der 9:11-Niederlage im fünften Satz gegen Martina Smistikova verlor sie auch gegen Larisa Stancu in fünf Durchgängen. In der zweiten Partie hatte Zimmermann sogar mit 2:0 Sätzen geführt. "Alle Spiele, die sie momentan verliert, verliert sie im fünften Satz, weil sie körperlich nicht fit ist", verdeutlichte Lautebach. "Wenn du dann laufend im fünften Satz verlierst, wirkt sich das auch auf die Psyche aus." Das hat indirekt auch Auswirkung auf die Nummer vier im Team. "Julia gerät dadurch auch stärker unter Druck", erläutert der Abteilungsleiter. Dem war Lutz gegen Christina Tugui nicht gewachsen. Nach 2:0-Satzführung und einem Vorsprung im fünften Satz gab sie das abschließende Einzel ab. Auch die letzte Chance auf den Sieg blieb ungenutzt.
Der 6:3-Heimsieg über den TSV Schwabhausen bereitete weniger Mühe. Zwei gewonnene Doppel waren eine gute Basis. Da fiel es auch nicht ins Gewicht, dass Yüchun Zimmermann gegen Katerina Penkavova und Julia Lutz gegen Martina Erhardsberger wieder im fünften Satz verloren. Zimmermann gab ihr Einzel gegen Bojana Poljak noch kampflos ab. Fen Liang und Zhang Ying blieben wieder ungeschlagen. Zhang gönnte sich gegen Erhardsberger zwar im dritten Satz einen kleinen Durchhänger, hatte im vierten dann etwas Pech. Doch als es im entscheidenden Durchgang um die Wurst ging, war Zhang wieder souverän. Danach war Feierabend.
Der Rückrundenauftakt ist für die Binger Frauen ein Hammer. Im ersten Spiel erwarten sie am Sonntag, den 7. Januar, in Bubenheim - wohl vor großem Publikum - den Tabellenführer aus Saarlouis. Am darauf folgenden Wochenende geht es nach Röthrnbach und Altdorf. Der Dritte trifft also nacheinander auf den ersten, Zweiten und Vierten der Vorrunde. Danach wird klar sein, ob die Hassia noch vom Titelträumen darf. "Die Partie gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern ist ein unheimlich wichtiges Spiel", betont Lautebach. "Wir stehen unter Druck. Wenn wir verlieren, ist für uns die Meisterschaft passe. Das ist die letzte Möglichkeit, der Mannschaft aus Saarlouis Paroli zu bieten."
Bericht von Gerd Adolphi im DTS/Januar 2007

Verdienter Heimsieg zum Abschluss der Vorrunde

Zweitligadamen der Hassia schlagen Schwabhausen mit 6:3

BINGEN. Vor leider wieder nur bescheidener Zuschauerkulisse gewannen die Tischtennisdamen von Hassia Bingen in der 2. Bundesliga Süd ihr letztes Vorrundenspiel sicher und verdient gegen den TSV Schwabhausen mit 6:3.
Aber die Partie stand erneut für die Hassiatinnen nicht unter einem guten Stern. Yüchun Zimmermann, die bereits zweidrittel der Vorrundenspiele mit einer Erkrankung bestritt, litt nun zusätzlich noch unter Rückenproblemen. Dies bescherte ihren Mitspielerinnen und Verantwortlichen noch zusätzlichen Druck gegen die Münchner Vorortler. Um so bemerkenswerter der Einsatz, Moral und Kampfgeist der Heimmannschaft und die Leidensfähigkeit der Binger Nr. 2.
Mit dem Gewinn der beiden Eingangsdoppel konnten die Hassia-Damen bereits eine kleine Vorentscheidung feiern. Dabei bauten Ying Zhang und Julia Lutz ihre Doppelbilanz auf stolze 7:1 Siege aus und auch Fen Liang mit Yüchun Zimmermann erzielten eine Bilanz in der Vorrunde von 6:2 Spielen.
Fen Liang, die sich seit Wochen in sehr guter Form präsentiert, gewann beide Spitzeneinzel deutlich (3:1 und 3:0 Sätze) gegen ihre Gegnerinnen aus Tschechien und Polen. Auch Yüchun Zimmermann stellte sich nochmals zum ersten Einzel, gegen die Tschechische Nationalspielerin Katerina Penkavova an die Platte und unterlag, aufopferungsvoll kämpfend, im Entscheidungssatz. Zu ihrem zweiten Einzel konnte sie allerdings nicht mehr Antreten, da ihre körperliche Gesundheit dies nicht mehr zuließ.
Nach dem klaren Erfolg von Ying Zhang gegen die Schwabhausener Nr. 4 und einer erneut unglücklichen und unverdienten Fünf-Satz-Niederlage von Julia Lutz stand es 5:3 für Hassia Bingen. Nun war es der besten Vorrundenspielerin des hinteren Paarkreuzes in der 2. Liga vorbehalten, den Mannschaftssieg zu komplettieren. So ging Ying Zhang auch gewohnt konzentriert und spielstark in die Partie und führte schnell mit 2:0 Sätzen (11:7 und 11:1 Punkte). Danach schlichen sich aber kleine Fehler und Unkonzentriertheiten ein, die die Schwabhausener Gegenspielerin Martina Erhardsberger zum Satzausgleich (11:7 und 11:9 Punkte) nutzte. Allerdings zeigte Ying Zhang im Entscheidungssatz wieder ihr gewohnt sicheres Abwehrspiel und schraubte, mit 11:1 Punkten in Satz 5, ihre phantastische Vorrundenbilanz im hinteren Paarkreuz auf 11:0 Spiele, bei gerade mal drei abgegebenen Sätzen.
Durch diesen sechsten Mannschaftserfolg, bei einem Unentschieden und zwei Niederlagen in der Vorrunde, festigten die Zweitligadamen von Hassia Bingen ihren dritten Tabellenplatz (11:5 Punkte) mit Tuchfühlung auf die beiden Teams vor ihnen. Somit verspricht, auch im zehnten Jahr der Zugehörigkeit in der 2. Bundesliga Süd, die Rückrunde eine spannende und ereignisreiche Spielzeit zu werden. Start ist bereits am Sonntag, 7. Januar, dem nach Bubenheim (Sport- und Kulturhalle) ausgelagerten Heimspiel, mit Spielbeginn um 14 Uhr, gegen den Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern.

NEUE BINGER ZEITUNG KW 49/06

Versöhnlicher Jahresabschluss

Binger Zweitliga-Damen feiern 6:3-Erfolg

Von Michael Heinze BINGEN
Versöhnlicher Jahresabschluss für die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen in der Zweiten Bundesliga Süd: Gegen den TSV Schwabhausen feierten sie in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums einen 6:3-Erfolg.
"Das war nicht so einfach", atmete Hassia-Manager Joachim Lautebach im Anschluss an den sechsten Sieg im neunten Saisonspiel tief durch. Gegen den TSV standen die Hassiatinnen vor der Minuskulisse von 30 Zuschauern besonders unter Druck, zumal die Vorzeichen alles andere als positiv waren. Yüchun Zimmermann hatte sich zu ihren gesundheitlichen Problemen, die sie seit Monaten plagen, auch noch Rückenschmerzen eingefangen. Obwohl die 36-Jährige extra für die Partie fit gespritzt worden war, musste sie ihr zweites Einzel gegen Bojana Poljak kampflos abgeben.
"Sie war einfach nicht mehr fähig zu spielen", hatte Lautebach Verständnis für die 1,57 Meter kleine Deutsch-Chinesin. In ihrem ersten Einzel gegen Katerina Penkavova hatte sie im Entscheidungssatz mit 8:11 den Kürzeren gezogen. "Yü hat wirklich gebissen, aber wieder einmal unglücklich verloren. Daran sieht man, dass sie nicht hundertprozentig fit ist, denn normalerweise gewinnt sie solche engen Spiele", kommentierte Lautebach.
Das Doppel mit Fen Liang schaukelte Zimmermann nach Hause. Ying Zhang/Julia Lutz brachten ihre Farben mit 2:0 in Führung. Die weiteren Hassia-Punkte steuerten Liang und Zimmermann bei, die beide jeweils zwei Siege einfuhren. Wobei Zhang gegen Martina Erhardsberger im dritten und vierten Durchgang unerwartet in Nöte kam. Nach 2:0-Satzführung bewegte sich die 33-Jährige zwischenzeitlich nicht mehr so gut, um dann allerdings im fünften Durchgang mit 11:1 zu triumphieren. Julia Lutz spielte in Lautebachs Augen "sehr gut" und hätte Erhardsberger um ein Haar geschlagen. "Ich hoffe, dass sie in den entscheidenden Phasen noch ein bisschen stabiler wird, damit sie demnächst auch einmal den Lohn für ihre Anstrengungen kassiert."
ALLGEMEINE ZEITUNG 05.12.2006

Hoffnung noch nicht aufgegeben
Binger Tischtennisdamen gegen Schwabhausen

Von Michael Heinze BINGEN
Von Nackenschlägen blieben die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen in dieser Runde wahrlich nicht verschont. Als selbst ernannter Aufstiegsaspirant in die Saison der 2. Bundesliga Süd gestartet, rangiert das Team um die gebürtigen Chinesinnen Fen Liang, Yüchun Zimmermann und Ying Zhang vor dem Vorrunden-Finale am Sonntag (14 Uhr) gegen den TSV Schwabhausen lediglich auf Position drei.
Dass gegen den Tabellenfünften ein Sieg her muss, ist völlig klar. Damit könnte die Hassia, die vier Punkte hinter Spitzenzweiter Saarlouis-Fraulautern und zwei hinter dem Tabellenzweiten Röthenbach liegt, ihre vagen Titelchancen wahren. "Die Saison ist noch lang, und ich bin gar nicht so pessimistisch. Den zweiten Platz können wir aus eigener Kraft schaffen, und Fraulautern muss in der Rückrunde erst einmal wieder so gut spielen wie in der Vorrunde. Wenn sie das wirklich schaffen, muss man eben anerkennen, dass sie die stärkste Mannschaft gestellt haben", sagt der Binger Manager Joachim Lautebach, der aber die Hoffnung längst noch nicht aufgegeben hat: "Im Tischtennis entscheiden oft Nuancen über Sieg oder Niederlage."
Schwabhausen hat in dieser Runde bereits vier Niederlagen kassiert, ist aber keineswegs zu unterschätzen. "Wenn man so will, ist für uns jetzt in jedem Spiel ein Sieg Pflicht", sagt Lautebach.
Das Topspiel gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern zum Rückrundenauftakt am Sonntag, 7. Januar, wird wegen des großen Zuschauerandrangs, der erwartet wird, in die Sport- und Kulturhalle nach Bubenheim verlegt.
ALLGEMEINE ZEITUNG 01.12.2006

Berichte der Spielrunde vom 27.11.-03.12.2006

1.Verbandsliga Damen
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen hat der TTC Bubenheim dem Tabellenzweiten Hassia Bingen IV ein 5:5 abgetrotzt. Bingen III unterlag der DJK/RW Finthen II mit 4:6 und gewann bei RWO Alzey mit 6:3.
TTC Bubenheim - Hassia Bingen IV 5:5. - Die Gastgeberinnen führten zwischenzeitlich mit 3:2, 4:3 und 5:4, brachten den Sieg aber nicht nach Hause. Für den TTC waren Heike Beiser/Sigrid Scherer, Marlene Krethen, Scherer (2) und Beiser erfolgreich, für die Hassia Mai Xiang/Isabelle Roos, Mai Xiang (2), Ting Xiang und Roos.
Hassia Bingen III - DJK/RW Finthen II 4:6. - Die Siege von Melanie Seligmann/Janine Raese, Seligmann (2) und Miriam Lott reichten den Hassiatinnen gegen die ersatzgeschwächten Gäste nicht zum Remis.
RWO Alzey - Hassia Bingen III 3:6. - Seligmann/Lucia Fickinger, Lott/Edda Klöß, Seligmann, Klöß (2) und Ersatzfrau Fickinger sorgten für den im Abstiegskampf so wichtigen dritten Saisonsieg "Wir hatten Glück, dass wir am Anfang die zwei Doppel gewonnen haben", resümierte die Binger Spielführerin Seligmann.
ALLGEMEINE ZEITUNG 05.12.2006

Führung ausgebaut
Gabsheimerinnen setzen sich von Bingern ab

Von D.Sommer ALZEY
Der TuS Gabsheim hat seine Führung in der Tischtennis-Verbandsliga der Damen mit einem Sieg in Wackernheim (6:2) ausgebaut, da die bisher punktgleichen Damen aus Bingen 5:5 in Bubenheim spielten. Sieg und Niederlage gab es für RWO Alzey, die damit wieder etwas durch atmen können.
RWO Alzey - Hassia Bingen III 3:6. - Ohne Christine Arm-Krautschneider war gegen Bingen nichts zu gewinnen. Bärbel Petzold sprang in die Bresche, konnte aber aus dem Stand nichts erreichen, so dass aus dem zweiten Paarkreuz gar nichts kam. Julia Degreif gewann ihre beiden Einzel, Jutta Heilf-Haunstetter siegte einmal.
ALLGEMEINE ZEITUNG 05.12.2006

Hassia knöpft TSV Punkt ab
Von Michael Heinze BINGEN
Im Binger Kreisderby der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen knöpfte Aufsteiger Hassia Bingen dem seit Jahren etablierten TSV Wackernheim II durch ein 8:8 überraschend einen Punkt ab. Obwohl die Gastgeber erneut auf Mario Hübinger und Heinz Hartwein verzichten mussten, hatten sie zwischenzeitlich die Nase mit 6:1 und 8:3 vorne. Mit einem rasanten Schlussspurt schafften die Wackernheimer noch das Remis. Die Hassia-Ersatzleute Matthias Hess und Marco Hahn waren im hinteren Paarkreuz gegen Herbert Barthen und Erik Zimmer erwartungsgemäß leer ausgegangen. Auch ihr Dreierdoppel gegen Frank Bohland/Zimmer ging in drei Sätzen verloren. Ansonsten punktete der TSV aber nur noch durch Oliver Klose, Claus Wolf und das Schlussdoppel Claus Wolf/Barthen. Die Hassia-Zähler holten Dominik Lautebach/Christoph Gres, Jürgen Lautebach/Gerhard Chitralla, Jürgen Lautebach (2), Dominik Lautebach (2), Chitralla und Gres, der einmal mehr bewies, dass er auch ein guter Mann für das mittlere Paarkreuz ist.
ALLGEMEINE ZEITUNG 05.12.2006

Als Siebter in die Rückrunde
Von Michael Heinze BINGEN
Nach der 4:8-Niederlage gegen den TuS Kehrig schließen die Tischtennis-Damen von Hassia Bingen II die Vorrunde in der Regionalliga Südwest als Tabellensiebter ab. Die Punkte gegen den Tabellendritten holten das Doppel Annette Hildebrandt/Julia Minor sowie Hildebrandt und die erneut sehr starke Andrea Welz, die beide Einzel gewinnen konnte. Pech hatte Petra Steyer. Die routinierte Waldalgesheimerin unterlag Cornelia Silbereisen, der Schwester der deutschen Nationalspielerin Kristin Silbereisen, hauchdünn mit 10:12 im fünften Satz.
Beste Hassia-Spielerin in der Hinrunde war die Zweitliga erfahrene Hildebrandt mit einer 13:8-Bilanz und einer Leistungszahl von 4,00. Dahinter folgen Welz (12:5/2,76), Steyer (8:9/2,35), Minor (7:13/2,25) und Nadja Hoffmann (3:11/0,79). Bestes Hassia-Doppel ist die Kombination Hildebrandt/Minor mit einer 6:1-Bilanz.
Nach einer langen Winterpause beginnt für die Zweitliga-Reserve der Hassia die Rückrunde erst am Samstag, 3. Februar, 15.30 Uhr, mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger TSG Kaiserslautern.
ALLGEMEINE ZEITUNG 05.12.2006

Berichte vom Spieltag 26.11.2006 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Tischtennis: Ein Spiel der vergebenen Chancen
Unentschieden im Verfolgerduell der 2. Liga

In der 2. Tischtennis Bundesliga Süd der Damen trennten sich am vergangenen Wochenende die Mannschaften von Hassia Bingen und dem TV 1881 Altdorf 5:5 Unentschieden.
Über 3 Stunden Spielzeit war es eine spannende Partie zwischen dem Tabellendritten Bingen und dem Vierten aus Altdorf. Am Ende jubelten allerdings nur die Gäste aus der Nähe von Nürnberg über das Ergebnis. Die Spielerinnen von Hassia Bingen verpassten gleich mehrfach das Mannschaftsspiel frühzeitig zu ihren Gunsten zu Entscheiden.
Alle drei Fünf-Satz-Spiele gingen verloren, dabei zwei Begegnungen mit 9:11 Punkten im Entscheidungssatz. Für die Punkte der Hassiatinnen sorgte das Doppel Ying Zhang/Julia Lutz sowie je zweimal im Einzel Fen Liang und Ying Zhang. Yüchun Zimmermann musste sich jeweils in fünf Sätzen, Julia Lutz einmal in vier und einmal in fünf umkämpften Sätzen geschlagen geben. Gegen diesen starken Gegner aus Altdorf konnte man leider die sich bietenden Möglichkeiten nicht zum Sieg nutzen und musste sich am Ende mit einer Punkteteilung begnügen.
Dennoch belegt das Binger Team den dritten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Süd mit nunmehr 11:5 Punkten und ist somit weiterhin in der Spitzengruppe vertreten. Am kommenden Sonntag, den 03.12.2006, werden die Zweitligadamen von Hassia Bingen mit einem Sieg versuchen, einen positiven Vorrundenabschluss zu Erzielen. Das Spiel gegen die Münchner Vorstädter des TSV Schwabhausen steigt um 14.00 Uhr in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasium.
In der Regionalliga erzielte die 2. Damenmannschaft von Hassia Bingen in den letzten drei Partien zwei Siege und eine knappe Niederlage (6:8 gegen TTSV Saarlouis-Fraulautern 2.). Mit deutlichen Heimsiegen gegen den TSV Flörsheim-Dalsheim (8:0) und dem ATSV Saarbrücken 2. (8:3) konnte sich das Team mit ausgeglichenem Punktekonto in der Tabellenmitte etablieren. Beteiligt an diesen Erfolgen waren die Spielerinnen: Annette Hildebrandt, Julia Minor, Petra Steyer, Andrea Welz und Nadja Hoffmann.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 48/06

Erneuter Rückschlag im Aufstiegsrennen

Tischtennis: Zweitliga-Damen der Hassia müssen sich gegen Altdorf mit 5:5 zufrieden geben

Von
Michael Heinze BINGEN
Im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga mussten die Zweitliga-Tischtennisspielerinnen von Hassia Bingen einen erneuten Rückschlag hinnehmen. Im Verfolgerduell gegen den TV Altdorf reichte es in eigener Halle nur zu einem enttäuschenden 5:5-Unentschieden.
Es war der erwartet enge und hart umkämpfte Schlagabtausch mit einer bärenstarken Gäste-Formation. "Die stehen nicht umsonst so weit vorne", resümierte Hassia-Manager Joachim Lautebach und sprach von einem "Wechselbad der Gefühle". Wir hatten die Möglichkeiten zum Sieg, aber wir haben sie leider Gottes nicht genutzt." Drei der zehn Partien wurden erst im fünften Satz entschieden. Stets zogen die Bingerinnen den Kürzeren. Yüchün Zimmermann unterlag der Tschechin Martina Smistikova, aktuelle Nummer 193 der Weltrangliste, mit 9:11 im Entscheidungssatz. Gegen die Rumänin Larisa Stancu verlor Zimmermann mit 6:11 im Entscheidungssatz. Am Sieg schnupperte auch Julia Lutz beim 9:11 im fünften Satz gegen Elena Christa Tugui. Ihr erstes Einzel hatte Lutz in vier Sätzen gegen Andrea Schiel verloren. In die Binsen ging auch das Doppel von Fen Liang/Zimmermann (1:3 gegen Smistikova/Tugui).
"Ich mache keinem einen Vorwurf. Jeder hat sein Bestes gegeben, aber man merkt einigen doch an, dass der Druck sehr hoch ist", meinte Lautebach. Angesprochen fühlen durften sich Zimmermann und Lutz. "Yü kämpft sich durch und spielt wirklich gutes Tischtennis - doch am Schluss fehlt ihr einfach das Glück. Das ist aber auch ein bisschen Kopfsache". Julia Lutz sei ebenfalls so eine Kandidatin, die dazu neige, sich ein bisschen zu sehr unter Druck zu setzen. "Sie fängt hervorragend an, aber wenn es eng wird, hat sie nicht das nötige Durchsetzungsvermögen", urteilte Lautebach.
Verlass war immerhin auf Ying Zhang. Die Abwehrspezialistin, die zwei Tage vor dem Spiel noch mit Regionalliga-Crack Christoph Sonn vom FSV Mainz 05 trainiert hatte, gewann ihre beiden Einzel sowie das Doppel an der Seite von Lutz. Auch Liang steuerte zwei Einzelpunkte zum Remis bei. "Für die Zuschauer war es ein interessantes Spiel", befand Lautebach, dessen Team zwischenzeitlich mit 4:3 und 5:4 geführt hatte, ehe der jungen Lutz im Schlusseinzel die Nerven einen Streich spielten. Umso bedauerlicher sei es, dass nur 45 Unentwegte den Weg in die Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums gefunden hatten, um die Hassia-Damen zu unterstützen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 28.11.2006

Hassia-Damen in stärkster Besetzung
Tischtennis: Verfolgerduell mit dem TV Altdorf

Von Michael Heinze BINGEN
Zum Verfolgerduell der 2. Tischtennis-Bundesliga Süd der Damen empfängt Hassia Bingen am Sonntag um 14 Uhr in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums den TV Altdorf.
"Für uns ist das ein ganz wichtiges Spiel, das wir unbedingt gewinnen müssen, damit wir weiter dran bleiben und die Möglichkeiten haben, nach vorne zu kommen", sagt Hassia-Manager Joachim Lautebach, der mit Fen Liang, Yüchun Zimmermann, Ying Zhang und Julia Lutz seine stärkste Formation ins Rennen schicken kann.
Das wird auch nötig sein gegen den starken Vorjahresaufsteiger, der in der Tabelle nur einen Platz hinter den Bingerinnen auf Position vier rangiert und in der Rumänin Larisa Stancu seine stärkste Kraft hat. Aber auch die Tschechin Martina Smistikova und Andrea Schiel zählen zu den besseren Spielerinnen im Bundesliga-Unterhaus. Die zweite Rumänin, Cristina Tugui, hat hingegen im hinteren Paarkreuz noch kein einziges Einzel gewonnen und sollte auch von Zhang und Lutz zu bezwingen sein.
"Das wird ein enges Spiel", weiß Lautebach, der mit einem knappen Sieg schon zufrieden wäre. In welcher Form sich seine Frauen nach der dreiwöchigen Punktspielpause befinden, vermag Lautebach nur schwer einzuschätzen. Fakt ist, dass der gesundheitliche Zustand von Zimmermann sich im Vergleich zu den Vorwochen kaum verbessert hat. Die 36 Jahre alte Masseurin ist nach wie vor nicht hundertprozentig fit.
ALLGEMEINE ZEITUNG 24.11.2006

Berichte der Spielrunde vom 20.-26.11.2006

Remis gegen Mitaufsteiger
Von
Michael Heinze RHEINHESSEN
In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen musste sich Hassia Bingen mit einem mageren 8:8 bei Mitaufsteiger TG Wallertheim begnügen.
TG Wallertheim - Hassia Bingen 8:8. - Das Spiel wäre für die Hassia vermutlich relativ leicht zu gewinnen gewesen, hätten mit Mario Hübinger und Heinz Hartwein nicht erneut zwei wichtige Stützen gefehlt. Sie fallen wohl beide für den Rest der Vorrunde aus. So reichte es nur zum Remis, das nach zwischenzeitlichen Rückständen (2:4, 3:5 und 4:6) fast noch als Erfolg zu werten ist. Die Binger Punkte holten Dominik Lautebach/Christoph Gres, Jürgen Lautebach/Gerhard Chitralla, D. Lautebach (2), Gres, Chitralla (2) sowie Ersatzmann Manuel Rausch. Der zweite Ersatzspieler Matthias Hess ging leer aus.
ALLGEMEINE ZEITUNG 28.11.2006

Hassiatinnen bestens erholt
Von
Michael Heinze RHEINHESSEN
Bestens erholt von der 0:6-Klatsche gegen den TuS Gabsheim zeigten sich die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen IV am jüngsten Spieltag der Verbandsliga Rheinhessen. Nur vier Tage später setzte sich das Teeanger-Quartett bei RWO Alzey souverän mit 6:1 durch. Hassia Bingen III ist nach dem 6:4-Sieg gegen die TSG Drais III im Kampf gegen den Abstieg wieder guter Dinge.
RWO Alzey - Hassia Bingen IV 1:6. - Die Binger Erfolgsgaranten waren das Doppel Mai Xiang/Isabelle Roos sowie Mai Xiang, Clarissa Becker (2), Roos und Rabea Becker im Einzel. Beste Hassiatin ist zurzeit Mai Xiang mit einer Leistungszahl von 7,71.
TSG Drais III - Hassia Bingen III 4:6. - Ohne Miriam Lott, dafür aber mit Clarissa Becker aus der vierten Mannschaft entführten die Bingerinnen beide Punkte aus dem Mainzer Vorort. Die Punkte markierten das Doppel Edda Klöß/Janine Raese sowie Melanie Seligmann (2), Clarissa Becker (2) und Raese im Einzel. "Seligmann hat sehr gut gespielt, und Raese hat erstmals vorne einen Punkt gemacht. Jetzt sind wir erst einmal wieder ein bisschen weg von den Abstiegplätzen", freute sich Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach, zumal einiges darauf hindeutet, dass in dieser Saison nur der Tabellenletzte absteigen muss.
ALLGEMEINE ZEITUNG 28.11.2006

Im Mittelfeld angekommen
Von
Michael Heinze BINGEN
Die zweite Damenmannschaft von Hassia Bingen ist in der Tischtennis-Regionalliga Südwest endgültig im gesicherten Mittelfeld angekommen. Gegen Kellerkind ATSV Saarbrücken II gab es einen souveränen 8:3-Sieg. "Da brennt nichts mehr an, auch wenn das letzte Vorrundenspiel gegen den TuS Kehrig noch einmal schwierig wird", kommentierte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach den Heimerfolg.
Die Hassia-Punkte holten Annette Hildebrandt/Petra Steyer, Hildebrandt (2), Steyer (2) und Andrea Welz (3). Die talentierte Nadja Hoffmann ging als einzige Bingerin leer aus. "Sie steckt mitten in den Vorbereitungen zum Abitur. Da hat sie natürlich viel um die Ohren, das sollte man nicht außer Acht lassen", führte Lautebach als Entschuldigung an.
ALLGEMEINE ZEITUNG 28.11.2006

Berichte der Spielrunde vom 13.-19.11.2006

Im Gipfeltreffen ohne Chance
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Nach der fabelhaften Serie von sieben Siegen in Folge hat es Hassia Bingen IV in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen zum ersten Mal in dieser Saison erwischt. Im Gipfeltreffen mit dem ebenfalls noch ungeschlagenen TuS Gabsheim unterlag das Teenager-Quartett glatt mit 0:6
Hassia Bingen IV - TuS Gabsheim 0:6. - Bereits nach den Doppelniederlagen von Clarissa Becker/Ting Xiang und Mai Xiang/Isabelle Roos zeichnete sich ab, dass es die Hassiatinnen an diesem Tag extrem schwer haben würden. "Irgendwann musste der Einbruch ja mal kommen", kommentierte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach die Niederlage. "Es lief nicht gut. Alle vier Spielerinnen haben nicht ihre normale Leistung abrufen können."
ALLGEMEINE ZEITUNG 21.11.2006

Faustdicke Überraschung
TuS Gabsheims Tischtennisspielerinnen stürzen Tabellenführer mit 6:0

Vom 21.11.2006 dso.
Für eine faustdicke Überraschung sorgten die Tischtennisspielerinnen des TuS Gabsheim in der Verbandsliga ab. Durch einen 6:0-Auswärtssieg bei Hassia Bingen IV übernahm das Team die Tabellenführung ist.
Hassia Bingen IV - TuS Gabsheim 0:6. - "Unsere Frauen haben bisher eine Riesensaison gespielt und wurden diesmal halt kalt erwischt", so Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. Er berichtete von einem ganz engen Spiel mit vielen Endscheidungen im fünften Satz und dort noch in der Verlängerung: "Allerdings hatten immer die Gäste das bessere Ende für sich". Die Gäste seien einfach einen Tick besser und glücklicher gewesen. Der Überraschungssieg für Gabsheim durch die Doppel Zimmermann/Sigmann und Schüßler/Hahn und im Einzel durch Erfolge von Steffi Zimmermann, Andrea Schüßler, Pia Sigmann und Silke Bunn wirft beim TuS wieder die Frage Oberliga auf. Doch sei das kein Thema, heißt es.
ALLGEMEINE ZEITUNG 21.11.2006

Tischtennis-Verbandsliga der Damen
Von D. Sommer ALZEY

Zweifellos ein Spitzenspiel bei den Damen ist die Partie Hassia Bingen IV gegen TuS Gabsheim, denn der unbesiegte Erste erwarten den Zweiten, der bei zwei Unentschieden in dieser Saison noch nicht verloren hat. Locker werden die TuS-Damen ins Spiel gehen können, denn man hat als krasser Außenseiter nichts zu verlieren. Auf der anderen Seite ist der Titel aber kein Thema für Steffi Zimmermann und Co.
ALLGEMEINE ZEITUNG 17.11.2006

Berichte der Spielrunde vom 06.-12.11.2006

Kreismeisterschaften der Schüler/Jugend des Kreises Bingen 11./12.11.2006 in Bingen-Sponsheim
Mädchen-Einzel:
1.) Clarissa Becker                            Hassia Bingen
2.) Ann-Kathrin Ditschler                   TSG Heidesheim

Mädchen-Doppel:
3.) Clarissa Becker/Isabelle Roos     Hassia Bingen
Jugend-Mixed:
2.) Isabelle Roos/Michael Dann        Hassia Bingen/TSV Sponsheim

Erfolgsserie hält
Hassia IV bleibt Verbandsliga-Tabellenführer

Von Michael Heinze BINGEN
Hassia Bingen IV darf in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen weiter vom Aufstieg in die Oberliga Südwest träumen. Beim TSV Gau-Odernheim sprang ein souveräner 6:1-Sieg heraus. Der TTC Bubenheim erreichte bei der TSG Drais II ein 5:5. Hassia Bingen III und der TSV Wackernheim nehmen nach ihren Niederlagen weiter Abstiegsplätze ein.
Hassia Bingen III - SV Rheingold Hamm 4:6. - Es war ein kurioser Spielverlauf: Nach den Doppelsiegen von Miriam Lott/Edda Klöß und Melanie Seligmann/Janine Raese sowie dem Einzelerfolg von Seligmann führten die Gastgeberinnen schon 3:0. Doch dann konnte nur noch Lott ein Einzel gewinnen.
TSV Gau-Odernheim - Hassia Bingen IV 1:6. - Clarissa Becker/Rabea Becker und Mai Xiang/Isabelle Roos im Doppel sowie Mai Xiang, Clarissa Becker (2) und Roos im Einzel sorgten mit ihren Siegen dafür, dass der Tabellenführer seine Erfolgsserie fortsetzen konnten.
ALLGEMEINE ZEITUNG 14.11.2006

Tischtennis-Verbandsliga der Damen
Von D. Sommer ALZEY
Nichts zu gewinnen gab es für den TSV Gau-Odernheim, der Spitzenreiter Hassia Bingen mit 1:6 unterlag.
TSV Gau-Odernheim - Hassia Bingen IV 1:6. - "Auch wenn das Ergebnis sich so deutlich anhört, haben wir doch die Partie recht offen gestalten können", war Kerstin Fey-Dussa insgesamt nicht enttäuscht. 11:18 lautete das Satzverhältnis zu Gunsten des Spitzenreiters. So trauerte man einigen verlorenen Spielen im fünften Satz der Verlängerung nach. Den Ehrenpunkt holte Sarah Harter.
ALLGEMEINE ZEITUNG 14.11.2006

Starke Hildebrandt
Binger Regionalliga-Damen immer besser

Vom 14.11.2006 mh. BINGEN
Nach den klaren Niederlagen zum Saisonstart kommen die Tischtennis-Damen von Hassia Bingen II in der Regionalliga Südwest immer besser in Schuss. Dem knappen 6:8 gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern II folgte ein glatter 8:0-Erfolg gegen Abstiegskandidat TSV Flörsheim-Dalsheim.
Hassia Bingen II - TTSV Saarlouis-Fraulautern II 6:8. - "Eine sehr gute Partie auf hohem Niveau mit vielen guten Ballwechseln und fast drei Stunden Spielzeit", fasste Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach das Geschehen in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums zusammen. Die Gäste traten in Bestbesetzung an, also mit der Polin Emilia Kijok und den beiden ehemaligen Zweitliga-Spielerinnen Kirsten Falk und Nikola Neu. Trotzdem wäre zumindest ein Punkt drin gewesen. "Vom Spielverlauf her ist dieses Ergebnis etwas unglücklich. Ein 7:7 wäre gerecht gewesen", urteilte Lautebach. Dass es nicht zu einem Unentschieden reichte, lag auch daran, dass die talentierte Nadja Hoffmann, die für die aus privaten Gründen verhinderte Petra Steyer eingesprungen war, ihr großes Potenzial nicht ganz ausschöpften konnte. Die Hassia-Punkte holten Annette Hildebrandt/Julia Minor, Minor (2), Hildebrandt und Andrea Welz (2).
Hassia Bingen II - TSV Flörsheim-Dalsheim 8:0. - Das Duell mit dem Rivalen aus dem Süden Rheinhessens war für die Hassia nicht mehr als eine Pflichtübung. Für den Erfolg sorgten Hildebrandt/Minor und Steyer/Welz im Doppel sowie Hildebrandt (2), Minor (2), Steyer und Welz im Einzel. Mit bereits zehn gewonnenen Einzeln und einer Leistungszahl von 3,94 ist Hildebrandt momentan die mit Abstand erfolgreichste Hassiatin.
ALLGEMEINE ZEITUNG 14.11.2006

Wenn´s eng wird, legt Hassia nach
Vom 13.11.2006 jos.
Außer Spesen nichts gewesen: Auch bei Hassia Bingen II hingen die Punktetrauben für die Tischtennis-Frauen des Regionalligisten TSV Flörsheim-Dalsheim unerreichbar hoch. Die ohne Spielführerin Heike Milch gestarteten Wonnegauerinnen verloren am Rhein-Nahe-Dreieck mit 0:8.
"Wir hatten nicht den Hauch einer Chance", bekannte TSV-Akteurin Astrid Scheufele ohne Umschweife. Ihrem Team bescheinigte sie aber trotz der klaren Abfuhr eine ordentliche Leistung. "Für unsere Verhältnisse haben wir alle gut gespielt." Zumindest phasenweise konnten die TSV-Damen einigermaßen mithalten, was vor allem für das Match von Simone Klinger gegen Julia Minor galt. Mit 11:7 gewann sie immerhin den zweiten Satz, verlor dann aber die beiden folgenden Durchgänge. Astrid Scheufele wusste, woran´s lag: "Wenn es in einer Partie mal etwas enger wurde, konnten die Bingerinnen immer noch ein Brikett drauflegen."
Eine ähnliche Erfahrung musste auch TSV-Nachwuchsspielerin Julia Schulz machen. Kurz nachdem sie gegen Andrea Welz den Anschluss zum 1:2 geschafft hatte, folgte die Ernüchterung auf dem Fuße.
ALLGEMEINE ZEITUNG 13.11.2006

Ohne Milch zum Derby nach Bingen
Vom 10.11.2006 jos.
Ihre Reise durch die Regionalliga setzen die Tischtennis-Frauen des TSV Flörsheim-Dalsheim am Sonntag mit der Fahrt zu Hassia Bingen II fort. Zwar hat der Rheinhessen-Rivale bislang noch keine Bäume ausgerissen, echte Chancen rechnen sich die Wonnegauerinnen aber nicht aus.
Zwar räumt Heike Milch ein, das Binger Quartett gehöre "nicht zu den stärksten Mannschaften der Liga". Die TSV-Spielführerin hält aber unterm Strich fest, die Hassia-Zweite sei "wesentlich besser und ausgeglichener als wir aufgestellt". Und so hat Heike Milch, die selbst aus privaten Gründen verhindert ist, bereits Saison-Niederlage Nummer sieben fest einkalkuliert. Für die fehlende "Chefin" wird Rebecca Matthes zum Einsatz kommen.

ALLGEMEINE ZEITUNG 10.11.2006

Berichte vom Spieltag 05.11.2006 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Deutlicher Sieg gegen Schlusslicht der 2. Liga
Hassia Damen gewinnen gegen TSV Besse mit 6:1

Die 1. Damenmannschaft von Hassia Bingen schlugen am vergangenen Wochenende in der 2. Tischtennis Bundesliga Süd den Tabellenletzten zu Hause deutlich mit 6:1 und behielten somit an eigenen Tischen auch im dritten Spiel eine "weiße Weste". Gerade mal fünf Sätze konnten die Akteurinnen aus Nordhessen dabei für sich verbuchen.
Zu Beginn der Partie zeigten sich die gewohnt spielstarken Doppel sehr konzentriert und legten mit zwei klaren Siegen durch Fen Liang/Yüchun Zimmermann (3:0) und Ying Zhang/Julia Lutz (3:1) den Grundstein zum Mannschaftserfolg. In den Einzeln gewannen Fen Liang (3:0 und 3:1), Yüchun Zimmermann (3:0) und Ying Zhang (3:0) ihre Partien allesamt überlegen. Lediglich Julia Lutz verlor ihr Einzelspiel in fünf Sätzen knapp. Mit diesem fünften Saisonsieg aus sieben Spielen festigten die Hassiatinnen ihren dritten Tabellenplatz und bauten den Vorsprung auf den Viertplatzierten auf drei Punkte aus.
Nach einer Spielpause von drei Wochen bestreiten die Zweitligadamen dann noch zwei weitere Heimspiele, am Sonntag 26.11.2006 gegen den TV 1881 Altdorf und am Sonntag 03.12.2006 gegen die Münchner Vorstädter den TSV Schwabhausen, zum Abschluss der Vorrunde jeweils um 14.00 Uhr in der Altbauturnhalle des Stefan-George- Gymnasium.


Hassia-Damen erfüllen Pflicht

Zweitliga-Team schlägt TSV Besse mit 6:1

Von Michael Heinze BINGEN
Die Tischtennis-Damen von Hassia Bingen haben in der 2. Bundesliga Süd gegen Schlusslicht TSV Besse den erwarteten Pflichtsieg eingefahren. Nach einer Nettospielzeit von 140 Minuten stand ein klarer 6:1-Erfolg zu Buche.
Vor nur 30 Zuschauern in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums gestattete Julia Lutz im hinteren Paarkreuz den Gästen den Ehrenpunkt. Die Geografie-Studentin unterlag Lena Wicke hauchdünn mit 10:12 im fünften Satz. "Sie hat eigentlich ganz gut gespielt, aber ihr hat das notwendige Glück gefehlt", meinte Hassia-Manager Joachim Lautebach.
Die Hassia-Zähler markierten die beiden Doppel Fen Liang/Yüchün Zimmermann (3:0 gegen Magdalena Gorowska/Tabea Twardon) und Ying Zhang/Lutz (3:1 gegen Christine Apel/Wicke) sowie Liang (3:0 gegen Apel und 3:1 gegen Gorowska), Zimmermann (3:0 gegen Gorowska) und Zhang (3:0 gegen Twardon) im Einzel. Zimmermann gewann auch ihr zweites Einzel souverän mit 3:0, doch der Punkt kam nicht mehr in die Wertung.
"Unser Sieg war nie in Gefahr", resümierte Lautebach, der allen Grund hatte, zufrieden zu sein. Einzig der schwache Zuschauerzuspruch störte den 54-Jährigen. "Ich hatte schon erwartet, dass ein paar Besucher mehr kommen, auch wenn wir gegen den Tabellenletzten gespielt haben. Aber in Bingen ist das halt schwierig." Nach einer dreiwöchigen Pause geht die Hassia in diesem Jahr noch zweimal an die Platten - beide Male zu Hause. Am Sonntag, 26. November, ist der TV Altdorf zu Gast, am Sonntag, 3. Dezember, der TSV Schwabhausen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 07.11.2006

Titel noch nicht abgeschrieben
Binger Tischtennis-Damen haben Heimrecht

Von Michael Heinze BINGEN
Um ihre vagen Titelchancen in der Zweiten Bundesliga Süd zu wahren, müssen die Tischtennis-Damen von Hassia Bingen am Sonntag ihr Heimspiel gegen das noch immer punktlose Schlusslicht TSV Besse unbedingt gewinnen. Los geht es um 14 Uhr in der Altbauturnhalle des Binger Stefan-George-Gymnasiums.
"Mit 8:4 Punkten sind wir erst einmal ein bisschen weg von der Meisterschaft", weiß Hassia-Manager Joachim Lautebach. "Uns fehlen halt die zwei Punkte, die wir in Neckarsulm verloren haben. Die hätten wir einfach nicht abgeben dürfen. Aber wir geben nicht auf. Wir müssen jetzt eben sehen, dass wir die drei noch ausstehenden Heimspiele in diesem Jahr gut über die Runden bringen."
Besse stellt dabei von der Papierform her mit Sicherheit die leichteste Aufgabe da. "Eine Pflichtaufgabe", ist sich Lautebach vollauf bewusst. "Aber so eine Niederlage wie das 2:6 im Spitzenspiel beim TTSV Saarlouis-Fraulautern muss auch erst einmal raus aus den Köpfen. Wir müssen sehen, dass wir den Kopf jetzt nicht in den Sand stecken und das Bestmögliche aus der Situation herausholen." Auf die leichte Schulter nehmen werde man den Aufsteiger ganz sicher nicht. "In dieser Klasse", betont Lautebach, "darfst du niemanden unterschätzen." Im Übrigen sei die Vizemeisterschaft durchaus ein lohnenswertes Ziel. Schließlich könnte unter günstigen Umständen auch der zweite Platz zum Aufstieg reichen.
Was wiederum nicht heißt, dass die Hassia den Titelgewinn schon abgeschrieben hat. Denn gleich zum Rückrunden-Auftakt am 7. Januar stellt sich Spitzenreiter Saarlouis-Fraulautern in der Altbau-Turnhalle des Stefan-George-Gymnasiums vor. Für den nicht gerade unwahrscheinlichen Fall, dass die Hassia dann erfolgreich Revanche nehmen würde, wäre an der Spitze der Zweiten Bundesliga wieder für ausreichend Spannung gesorgt.

ALLGEMEINE ZEITUNG 03.11.2006

Berichte der Spielrunde vom 30.10.-05.11.2006

DTTB-TOP 48 Jugend: Platz 32 und 29 für Andrea Welz und Raphael Graf

Beim Bundesranglistenturnier TOP 48 der Jugend in Kleinwallstadt belegten Andea Welz (Hassia Bingen) und Rapahel Graf (TV Leiselheim) die Plätze 32 bzw. 29.
Raphael Graf konnte in seiner Gruppe mit 2:3 Spielen Platz 4 belegen und spielte aufgrund seiner Vorrundenplatzierung um die Plätze 25-48. In den weiteren Platzierungsspielen verlor er nur ein Spiel denkbar knapp im Entscheidungssatz und ließ dieser Niederlage 3 Siege folgen, was ihm lettendlich Platz 29 bescherte.
Andrea Welz belegte in der Vorrundeguppe mit 1:4 Spielen Platz 5. Zwei Siege und zwei Niederlagen in den folgenden Platzierungsspielen bedeuteten für sie in der Endabrechnung Rang 32.
RTTV-Homepage 07.11.2006


Sechstes Spiel, sechster Sieg
Von Michael Heinze BINGEN
Durch einen 6:2-Erfolg im Spitzenspiel gegen die TSG Drais II hat Hassia Bingen IV in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen die Tabellenführung verteidigt. Niederlagen gab es dagegen für Hassia Bingen III und den TSV Wackernheim.
Hassia Bingen IV - TSG Drais II 6:2. - "Die Mädchen erstaunen mich immer mehr. Vor ihrer Leistung muss man wirklich den Hut ziehen", kommentierte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach den sechsten Sieg im sechsten Spiel. Die Punkte holten Clarissa Becker/Rabea Becker, Clarissa Becker (2), Mai Xiang (2) und Ting Xiang.
TSV Flörsheim-Dalsheim II - Hassia Bingen III 6:1. - Melanie Seligmann ergatterte den Ehrenpunkte für die Bingerinnen, die zwei Einzel knapp im fünften Satz abgaben.
ALLGEMEINE ZEITUNG 07.11.2006

Hübinger wieder verletzt
Tischtennis-Verbandsliga: Niederlagen für Hassia und Wackernheim

Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Klare Niederlagen setzte es am jüngsten Spieltag der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Herren für Hassia Bingen und den TSV Wackernheim II.
TSG Drais - Hassia Bingen 9:4. - Die Binger, die ohne Stammspieler Heinz Hartwein angetreten waren, gerieten schnell mit 0:4 in Rückstand. Nach den Einzelerfolgen von Jürgen Lautebach und Gerhard Chitralla keimte im Hassia-Lager noch einmal etwas Hoffnung auf, doch im weiteren Spielverlauf gingen nur noch Christoph Gres und Dominik Lautebach als Sieger von den Tischen. Ersatzmann Matthias Hess ging ebenso leer aus wie Linkshänder Mario Hübinger. Bei Hübinger brach die alte Knieverletzung wieder auf, so dass er sein zweites Einzel schenken musste Der bärenstarke Chitralla hatte TSG-Stütze Thomas Stollenwerk im Duell zweier ausgewiesener Noppen-Spezialisten bereits am Rande einer Niederlage, konnte aber mehrere Matchbälle nicht verwerten.
ALLGEMEINE ZEITUNG 07.11.2006

Berichte vom Spieltag 28./29.10.2006 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Lautebach: "Wir geben uns nicht auf"
Drei Siege, allerdings auch eine Niederlage fuhren die Zweitliga-Spielerinnen von Hassia Bingen zwischen Mitte Oktober und Mitte November ein. In sich kein schlechtes Ergebnis. Doch die beiden Punkte ließen die Binger Frauen beim TTSV Saarlouis-Fraulautern. Damit weist die Hassia bereits drei Zähler Rückstand auf den Tabellenführer aus dem Saarland auf. Die Binger Aufstiegshoffnungen haben einen Dämpfer bekommen. "Wenn Fraulautern dieses Level hält, können wir es nicht mehr aus eigener Kraft schaffen", räumte Joachim Lautebach ein. "Die Leistung ist anerkennenswert. Das hätte keiner Erwartet. Insbesondere Mathilda Ekholm hat eine riesige Halbserie gespielt." Und dann fügt der Hassia-Abteilungsleiter, der sonst so zurückhaltend ist und zu Understatement neigt, etwas trotzig hinzu: "Ich bin trotzdem optimistisch."
Begonnen hatte der Berichtszeitraum mit dem 6:3-Heimsieg über den TTC Röthenbach, den Tabellenzweiten. "Das war ein sehr gutes Spiel von uns", lobte Lautebach seine Spielerinnen. "Den Grundstein zum Sieg haben wir in den Doppeln gelegt." Sowohl Liang/Zimmermann als auch Zhang/Lutz gewannen und sorgten so für die beruhigende 2:0-Führung. Die einzigen drei Punkte gaben die Binger Frauen im vorderen Paarkreuz ab. Fen Liang verlor gegen Svenja Weikert, gewann dafür aber gegen Jana Dobesova. Yüchun Zimmermann gab beide Einzel ab. "Im vorderen Paarkreuz haben wir nicht die Sicherheit, die wir in der vergangenen Saison hatten", erläuterte der Abteilungsleiter. "Yü ist gesundheitlich nicht auf der Höhe, zeigt aber trotzdem ansprechende Leistungen. Fen hat sich gegen Svenja Weikert zu sehr unter Druck gesetzt." Die Nummer eins der Hassia hatte die ersten beiden Sätze gewonnen, erlebte dann aber einen totalen Einbruch. "Sie kam aus dem Rhythmus, und dann lief einfach nichts mehr", kommentierte Lautebach. "Aber Fen findet ihre Form. Sie ist auf dem Weg zurück zu alter Stärke." Im Gegensatz zu den vorangegangenen Spielzeiten ist die Binger Mannschaft von eins bis vier gut aufgestellt und kann so das ein oder andere Malheur ausgleichen. "Wir sind im hinteren Paarkreuz stark besetzt, weil Julia Lutz sich gut entwickelt", betont der Abteilungsleiter. Die Nummer vier der Hassia gab gegen Sandra Peter nur den ersten Satz ab, brachte die Partie aber anschließend problemlos nach Hause. Zhang Ying gewann beide Einzel sicher.
Überraschend deutlich mit 6:1 siegte das Binger Team in Forchheim gegen den TV Busenbach 2. Wieder gewann die Hassia beide Doppel. "Das war schon der Knackpunkt", berichtete Lautebach. "Das war so nicht geplant." Yüchun Zimmermann verlor gegen Yun Fei Liu das einzige Einzel. Die Ex-Bingerin Laura Matzke, die eine Woche zuvor noch das Top 48-Turnier gewonnen hatte, war sowohl gegen Fen Liang als auch gegen Zimmermann chancenlos. Das zweite Einzel kam allerdings nicht mehr in die Wertung. Im hinteren Paarkreuz holten Zhang Ying und Julia Lutz die Punkte, ohne groß zittern zu müssen. Beschwingt von diesem Erfolg fuhren die Binger am nächsten Tag voller Optimismus nach Saarlouis. Und kassierten vor der stimmungsvollen Kulisse von 210 Zuschauern eine 2:6-Klatsche. "Auch wenn das Ergebnis so klar aussieht: Das war eine ganz enge Kiste", erklärte Lautebach. "Wir waren nicht chancenlos. Wir hatten in drei Spielen Möglichkeiten. Wenn da ein Punkt kommt, spielen wir zumindest 5:5." Die Binger, die bis dahin in dieser Saison noch nicht ein Doppel verloren hatten, gaben gleich beide Eingangsspiele ab. Drei knappe Satzausgänge gab es bei der 0:3-Niederlage von Zhang/Lutz gegen Solja/Herges (10:12, 8:11, 10:12). Doch noch bessere Chancen hatten Liang/Zimmermann gegen Ekholm/Wersäll. Schon den ersten Durchgang hatte das Binger Duo nur mit 10:12 verloren. Im zweiten Satz reichte eine 7:3-Führung nicht zum Gewinn. Ekholm/Wersäll setzten sich 15:13 durch. Zwar gewannen Liang/Zimmermann den dritten Satz, doch zum Gesamtsieg reichte es nicht. Damit war die erste Möglichkeit, die Lautebach genannt hatte, ungenutzt verstrichen. Die nächste Chance besaß Yüchun Zimmermann gegen Mathilda Ekholm. Mit einem 11:13 im vierten Durchgang verpasste Zimmermann einen Entscheidungssatz. Das dritte Spiel, das die Hassia unglücklich verlor, war das Einzel von Julia Lutz gegen Caroline Wersäll. Lutz führte im fünften Satz 4:0 und 6:2. Wersäll gewann aber 11:9. "Julia hat unglaublich gut gespielt", nahm Lautebach seine Nummer vier in Schutz. "Wersäll ist immerhin schwedische Junioren-Nationalspielerin." Die beiden einzigen Siege steuerten Fen Liang gegen Amelie Solja und Zhang Ying gegen Ann-Kathrin Herges bei. Bereits zu Beginn der rückrunde im Januar kommt es in Bubenheim zur Neuauflage dieses Spitzenspiels. "Wir geben uns nicht auf", verkündet Lautebach kämpferisch.
Den Abschluss der vier Wochen bildete der 6:1-Heimerfolg über den TSV Besse. "Ein Pflichtsieg", räumte der Abteilungsleiter ein. Den einzigen Punkt gab Julia Lutz gegen Lena Wicke ab. Im fünften Satz verlor die Binger Spielerin 10:12. das störte Lautebach nur insofern, weil er nach zwei knappen Fünf-Satz-Niederlagen in Folge negative Auswirkungen auf das Selbstvertrauen seiner Spielerin befürchtete.
Bericht von Gerd Adolphi im DTS/Dezember 2006


Wechselhafte Ergebnisse der Tischtennisdamen

Sieg und Niederlage in der 2. Bundesliga Süd

Am jüngsten Spieltag in der 2. Tischtennis Bundesliga Süd konnten die Damen von Hassia Bingen, mit einem Auswärtssieg in Busenbach und einer Niederlage in Saarlouis-Fraulautern, zumindest den dritten Tabellenplatz behaupten. Mit einer überzeugenden Vorstellung der gesamten Mannschaft gewannen die Hassiatinnen am Samstag beim TV Busenbach 2. mit 6:1. Lediglich Yüchun Zimmermann musste sich der unbequem zu spielenden neuen Busenbacher Chinesin Liu Yun Fei mit 2:3 Sätzen geschlagen geben. Der entscheidende fünfte Satz endete 10:12, wobei Yüchun zwei eigene Matchbälle nicht nutzen konnte. Die Punkte für Hassia Bingen erzielten die beiden Doppel Fen Liang/Yüchun Zimmermann und Ying Zhang/Julia Lutz, sowie im Einzel Fen Liang (3:0 gegen Laura Matzke und 3:2 gegen Liu Yun Fei), Ying Zhang (3:0 gegen Lara Haug) und Julia Lutz (3:1 gegen Nadine Schmidt).
Am Sonntagnachmittag kam es dann zu dem mit Spannung erwarteten Duell gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern. In einem dreistündigen, hochbrisanten Duell, vor stimmungsvollen 210 Zuschauern, lieferten sich beide Mannschaften ein packendes Spiel mit teilweise sehr engen Entscheidungen. Das Endergebnis von 6:2 für den verdienten Sieger aus dem Saarland entspricht allerdings nicht ganz dem Spielverlauf. Jedoch zeigten sich die, mit vier Nationalspielerinnen gespickte Mannschaft, von Fraulautern in den entscheidenden Situationen einen Tick besser und konnten so mehrfach knappe Satzergebnisse für sich entscheiden. Gleich acht Mal, davon sechs Mal in der Satzverlängerung, hatten die Saarländerinnen das bessere Ende mit zwei Punkten unterschied, auf ihrer Seite. Dies begann bereits zu Beginn in den Doppeln, als Liang/Zimmermann nach teilweise eigener Führung die ersten beiden Sätze mit 10:12 und 13:15 Punkten verloren. Nach dem so entstandenen 0:2 Rückstand konnte Fen Liang durch einen 3:1 Satz Sieg gegen das größte weibliche Jugendtalent Deutschlands, die mehrfache Europameisterin und Deutsche Meisterin im Nachwuchsbereich, Amelie Solja den Anschluss herstellen. Yüchun Zimmermann unterlag daraufhin der aktuellen schwedischen Nationalspielerin Matilda Eckholm nach starker Gegenwehr mit 1:3 Sätzen, ehe Ying Zhang mit 3:0 Sätzen gegen die Jugendnationalspielerin Ann-Kathrin Herges zum 2:3 erneut verkürzen konnte. So richtig laut wurden dann die vielen Zuschauer, als die zweite schwedische Nationalspielerin, die ebenfalls wie ihre Landsfrau Teammitglied der WM-Mannschaft Schwedens von diesem Jahr, sowie mehrfache aktuelle schwedische Juniorenmeisterin, Caroline Wersäll gegen Julia Lutz einen 1:2 Satzrückstand drehen konnte und am Ende mit 11:9 Punkten im Entscheidungssatz gewann. Nach zwei weiteren umkämpften Spielen von Fen Liang gegen Matilda Eckholm, die als überragende Einzelspielerin in der 2. Bundesliga eine Bilanz von 17:1 Siegen aufweist und von Yüchun Zimmermann gegen Amelie Solja war die zweite Saisonniederlage der Hassia besiegelt. Somit konnte leider die Stärke des hinteren Binger Paarkreuzes nicht mehr zum Tragen kommen, obwohl Ying Zhang bereits mit einem erstaunlichen 3:0 Satz-Erfolg gegen die Schwedin Caroline Wersäll aufwartete, das nicht mehr in die Wertung kam. Dennoch ist die Tischtennis-Zweitligasaison noch lang und die Akteurinnen von Hassia Bingen wollen ihr Saisonziel, vorne in der Tabelle mitzuspielen, nicht aus den Augen verlieren. Bereits am nächsten Sonntag um 14.00 Uhr in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasium treten die Hassiatinnen gegen den TSV Besse an, um den vorerst dritten Platz zu festigen.

NEUE BINGER ZEITUNG KW 44/06

Das war´s wohl mit dem Meistertitel
Tischtennis: Zweitliga-Damen der Hassia verlieren Spitzenspiel in Saarlouis mit 2:6

Von Michael Heinze BINGEN
Die Titelchancen der Tischtennis-Damen von Hassia Bingen in der Zweiten Bundesliga Süd sind erheblich gesunken. Nach dem klaren 6:1-Pflichtsieg beim TV Busenbach II unterlag das Team vom Rhein-Nahe-Eck beim souveränen Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern deutlich mit 2:6.
Somit steht fest: Selbst wenn die Bingerinnen ihre drei ausstehenden Heimduelle in diesem Jahr allesamt gewinnen, wird ihr Rückstand auf den Spitzenreiter nach der Vorrunde drei Punkte betragen. Im Klartext: Aus eigener Kraft ist die Meisterschaft nicht mehr zu holen, selbst bei einer perfekten Rückrunde mit 18:0 Punkten. Die Hassia ist auf Patzer des TTSV angewiesen und darf sich selbst keine Blöße mehr geben, sonst sind sogar die Plätze zwei und drei in Gefahr.
Saarlouis´ Spitzenspielerin Mathilda Ekholm war auch gegen die Hassia die überragende Frau im Bandengeviert. Die schwedische Nationalspielerin gewann vor 210 Zuschauern beide Einzel gegen Yüchun Zimmermann (3:1) und Fen Liang (3:0) sowie das Doppel an der Seite ihrer Landsfrau Caroline Wersäll (3:1 gegen Liang/Zimmermann). "Sie hat riesig gespielt", zog Lautebach den Hut vor der Nummer 132 der aktuellen Weltrangliste. Die weiteren Punkte für die Westpfälzerinnen markierten Amelia Solja/Ann-Kathrin Herges (3:0 gegen Ying Zhang/Julia Lutz), Wersäll (3:2 gegen Lutz) und die äußerst unorthodox - mit Noppen außen auf beiden Seiten - agierende Solja (3:0 gegen Zimmermann). Für Bingen waren lediglich Liang (knappes 3:0 gegen Solja) und Zhang (klares 3:0 gegen Herges) erfolgreich.
"Wir hatten uns einiges vorgenommen und sind sehr positiv gestimmt in diese Partie gegangen", kommentierte Lautebach, der seine Enttäuschung nicht an die große Glocke hängte. "Auf dem Papier steht zwar ein klares 6:2, aber es war eine ganz enge Partie. Alle Leute, die da waren, werden bestätigen, dass es ein Riesenspiel war und das Ergebnis über den wahren Verlauf hinweg täuscht." In der Tat hätte es auch anders laufen können, im Idealfall wäre sogar ein 6:4-Sieg für die Hassia drin gewesen. Die Niederlage von Lutz gegen Wersäll etwa kam ausgesprochen unglücklich zustande. Im Entscheidungssatz hatte die 21-jährige Hassiatin schon 6:2 geführt, um dann noch mit 9:11 den Kürzeren zu ziehen. "Für den Gegner ist es optimal gelaufen, aber man muss auch anerkennen, dass Saarlouis in den entscheidenden Situationen einen Tick besser war", konstatierte Lautebach.
Durch die Pleite im Spitzenspiel wurde die Freude über die überzeugende Vorstellung beim 6:1 in Busenbach nachträglich geschmälert. In der Forchheimer Mehrzweckhalle hatten Liang/Zimmermann, Zhang/Lutz, Liang (2), Lutz und Zhang für die Hassia gepunktet. Liang hatte das Duell mit ihrer früheren Teamkollegin Laura Matzke mit 11:4, 12:10 und 11:6 relativ deutlich zu ihren Gunsten entschieden.
Zitat
"Ein Knackpunkt war für mich, dass wir in Saarlouis am Anfang beide Doppel verloren haben. Das war so nicht eingeplant. Dadurch kam unsere Stärke im hinteren Paarkreuz im zweiten Durchgang nicht mehr zum Tragen." (Hassia-Manager Joachim Lautebach im Spitzenspiel.)
ALLGEMEINE ZEITUNG 31.10.2006

Fraulautern schnuppert an Bundesliga
TTSV ist Herbstmeister der Zweiten Liga - Zwei Siege am Wochenende

Saarlouis-Fraulautern. Riesenjubel beim TTSV Fraulautern. Mit zwei überzeugenden Siegen beim TSV Schwabhausen (6:2) sowie zu Hause gegen Hassia Bingen (ebenfalls 6:2) hat der Tischtennis-Zweitligist überraschend die Herbstmeisterschaft eingefahren. Mit jetzt 17:1 Punkten hat das Team um Spitzenspielerin Matilda Ekholm zwei Punkte Vorsprung vor dem TTC Röthenbach und drei vor Bingen. Diese beiden Teams haben aber noch zwei beziehungsweise drei Nachholpartien zu bestreiten.
Der Sieg in Schwabhausen hatte eigentlich nur einen kleinen Makel. Denn ausgerechnet Matilda Ekholm musste nach 15 Siegen in Folge der Slowakin Katerina Penkakova nach vier Sätzen gratulieren. Dafür zeigte die 24-Jährige gegen Bingen eine herausragende Leistung. Sie besiegte die Chinesinnen Yüchun Zimmermann und Fen Liang deutlich und war im Doppel an der Seite von Caroline Wersäll erfolgreich. Dabei zeigte sie fantastische Reaktionen und entzückte damit mehr als 200 Fans in der proppevollen Halle der Klosterschule.
Das Schlüsselspiel gegen den Aufstiegsfavoriten aus Bingen gewann jedoch Wersäll beim Stand von 3:2. Sie machte gegen Julia Lutz ein 0:4 und 2:6 im fünften Satz wett und siegte mit 11:9. Die weiteren Punkte holten Amelie Solja im Einzel sowie das Doppel Solja/Ann-Kathrin Herges. "Zurzeit läuft einfach alles perfekt", freute sich der TTSV-Vorsitzende Heinz Falk. Die nun folgenden zwei spielfreien Monate will er dazu nutzen, einen Plan für einen möglichen Aufstieg in die Erste Bundesliga zu entwickeln: "Wir werden jetzt genau prüfen, ob das in Saarlouis machbar ist."
Homepage von TTSV Saarlouis-Fraulautern
30.10.2006

Ein durchwachsenes Wochenende für den TV Busenbach II
Im Rahmen verlegter Heimspiele der Saison 06/07 empfingen wir in Forchheim/Kaiserstuhl als Programm - Highlight zum 30. Jubiläum des TTC Forchheim den BfV Hassia Bingen. Vor 90 Zuschauern versuchte unsere Mannschaft den Binger Mädels Paroli zu bieten, konnte jedoch zu keiner Zeit die hierfür erforderliche Leistung abrufen. Lediglich Yun Fei Liu kämpfte verbissen gegen die sich deutlich abzeichnende Niederlage, verlor erst im 5.Satz gegen Fen Liang und erkämpfte den an diesem Tag einzigen Siegpunkt beim 3:2 gegen Yüchun Zimmermann. Somit gingen beide Punkte beim 1: 6 Endstand an den Favoriten aus der Pfalz. Dennoch waren alle Zuschauer über den Auftritt hoch erfreut, sieht man doch nicht alle Tage hochklassigen Tischtennissport in der Region.
Homepage von TV Busenbach 31.10.2006

Verlieren nicht gestattet
Tischtennis: Zweitliga-Damen der Hassia stehen vor Doppelspieltag

Von Michael Heinze BINGEN
Obwohl die Saison in der Zweiten Tischtennis-Bundesliga noch jung ist, kommt dem Doppelspieltag am Wochenende vorentscheidender Charakter zu. Wenn die Frauen von Hassia Bingen am Samstag (15 Uhr) beim TV Busenbach II nicht gewinnen und am Sonntag (14 Uhr) im Duell der beiden heißesten Meisterschaftsanwärter beim TTSV Saarlouis-Fraulautern nicht wenigstens einen Punkt holen, rücken die Titelträume zunächst einmal in weite Ferne.
"Das sind zwei entscheidende Spiele für uns", geht auch Hassia-Manager Joachim Lautebach von einem "heißen Wochenende" aus. "In Busenbach muss man auch erst mal gewinnen. Die liegen uns nämlich nicht so." Der TVB als Angstgegner der Hassia? Lautebach erhebt keinen Widerspruch. Noch zu frisch ist die Erinnerung an die vergangene Rückrunde, als seine Frauen bei den Busenbacherinnen überraschend mit 4:6 den Kürzeren zogen. "Wenn sie komplett sind, wird es für uns sehr schwer", glaubt Lautebach. Mit Laura Matzke geht für Busenbach eine ehemalige Hassia-Spielerin an die Platte, die sich in Topform befindet. So gewann Matzke zuletzt völlig überraschend das Top 48-Turnier im westfälischen Löhne. "Sie zeigt seit Wochen konstant gute Leistungen. Das sieht man auch an ihren Ergebnissen in der Runde."
Nur mit einem Sieg beim Drittletzten wird der Auftritt in Saarlouis-Fraulautern wirklich zum erhofften Spitzenspiel. "Dort wird die Hölle los sein", prophezeit Lautebach. "Dieses Spiel wird von Saarlouis richtig hochstilisiert." Dem Vernehmen nach erwarten die Pfälzerinnen 200 Zuschauer. Um beim Tabellenführer zu bestehen, müsse man die Doppel zumindest ausgeglichen gestalten und im hinteren Paarkreuz eigentlich drei Punkte holen. "Vorne wird es schwer, weil sich Yüchun Zimmermann wegen ihrer Erkrankung noch immer nicht in Bestform befindet", gibt der 54-Jährige zu bedenken.
Da wäre es nicht verkehrt, wenn Hassia-Spitzenspielerin Fen Liang mal wieder einen absoluten Glanztag erwischen würde. Mit der schwedischen Nationalspielerin Mathilda Ekholm (14:0) und dem deutschen Ausnahmetalent Amelie Solja (10:2) stellt der TTSV die beiden zurzeit besten Spielerinnen der Liga. "Ich schätze mal, die Ekholm spielt nur in der Zweiten Liga, weil sie dort gutes Geld kriegt", sagt Lautebach, der voll auf sein hinteres Paarkreuz mit Ying Zhang und Julia Lutz setzt. "Wenn sie überzeugen, ist durchaus ein Sieg für uns möglich. Aber auch mit einem Unentschieden könnten wir leben, schließlich haben wir ja in der Rückrunde noch ein Heimspiel gegen Saarlouis."
ALLGEMEINE ZEITUNG 27.10.2006

2. Bundesliga Damen Süd
TTSV Saarlouis-Fraulautern greift nach der Herbstmeisterschaft
Frankfurt/Main. Die Schwedin Mathilda Ekholm und Mädchennationalspielerin Amelie Solja führen den TTSV Saarlouis-Fraulautern an die Tabellenspitze mit 13:1 Punkten. Die Nummer eins im Team, Jasna Reed, wurde dazu noch nicht einmal benötigt. Doch auch die Verfolger sind hellwach, und davon gibt es mit dem BfV Hassia Bingen 6:2, TV 1881 Altdorf 6:2 sowie dem TTC Femont Röthenbach 7:3 und sogar dem TSV Schwabhausen 5:3 Punkte eine ganze Reihe. Sie hoffen auf den "Wackler" beim TTSV, um sie noch von der führenden Position zu kippen. Sehr positive Akzente setzt Aufsteiger SV Neckarsulm, der sich bereits im Mittelfeld etabliert hat. Der NSC Watzenborn-Steinberg hat damit zu kämpfen, dass Spitzenspielerin Hana Valentova nach der Geburt ihres Kindes voraussichtlich erst zur Rückrunde einsteigt. Die erwarteten drei Teams - mit leichten Vorteilen für den TV Busenbach II - SV Darmstadt 98 sowie Aufsteiger TSV Besse, zieren das Tabellenende.

3.Platz BfV Hassia Bingen 6:2 Punkte
Ein wenig mühsam kämpft sich der Meisterschaftsanwärter BfV Hassia Bingen durch die Saison. Besonders im Spitzenpaarkreuz läuft es einfach nicht glatt. Spitzenspielerin Liang Feng steht mit einer 4:4-Bilanz auf Rang elf der Bestenliste. "Liang muss sich unbedingt wieder stabilisieren. Sie ist nicht ganz so gut in Form", sieht auch BfV-Chef Joachim Lautebach das Manko. Yüchin Zimmermann, auf Position zwei im Team, legt drei Siege und drei Niederlagen vor. "Yüchun hat gesundheitliche Probleme. Das war auch der Grund, warum sie in Neckarsulm gefehlt hat. Daraus resultierte dann unsere bislang einzige Niederlage. Im Moment sind wir froh, dass sie spielt", berichtet Lautebach. Im unteren Paarkreuz liegt Bingen dagegen im Plus. Zhang Ying hat sich mit 4:0 noch nichts "zu Schulden" kommen lassen, und Julia Lutz hat mit einer 4:1-Bilanz nahtlos an die kontinuierlich besseren Leistungen der vergangenen Saison angeknüpft. Einen wichtigen Sieg verbuchte der BfV am letzten Spieltag gegen Röthenbach. "Das war ein sehr gutes Spiel", freute sich dann auch der Vorsitzende. Dort kam die Stärke der Mannschaft, die Doppel, voll zum Tragen. Zhang/Lutz stehen ebenso bei 3:0 wie Liang/Zimmermann. Die Tabellensituation habe sich im Übrigen so wie erwartet herauskristallisiert.
DTTB-Homepage - Bericht/26.10.2006

Berichte der Spielrunde vom 23.-29.10.2006

Ruck trotz der Niederlage
Finther Tischtennis-Damen wehren sich gegen Hassia Bingen II tapfer

Von Martin Gebhard MAINZ
Spielführerin Tanja Bauer hat einen Ruck durch den Tischtennis-Regionalligisten DJK Rot-Weiß Finthen gehen gesehen. Zwar verlor der Aufsteiger erwartungsgemäß mit 3:8; aber das Quartett bot seinen Gästen zweieinhalb Stunden hartnäckigen Widerstand.
Vor nur 15 Zuschauern verbuchten die ohne Barbara Scherrer angetretenen Gastgeberinnen in den Eröffnungsdoppeln einen Zähler, den das Spitzenduo mit Zugang Anke Brück und Astrid Bäder gegen die beste rheinhessische Nachwuchsspielerin Andrea Welz und die mehrfache rheinhessische Meisterin Petra Steyer im Entscheidungssatz erkämpfte. In den folgenden vier Spielen fiel aber bereits die Vorentscheidung zugunsten der Hassia. "Doch wir wollten uns nicht abschießen lassen und haben uns teuer verkauft", sagte Bäder, Die selbst Julia Minor in fünf Sätzen niederkämpfte.
Bereits zuvor hatte Brück bei ihrem Sieg im Spitzeneinzel gegen Annette Hildebrand das Publikum zu wahren Beifallsstürmen hingerissen. Ergebnisse: Bohland/Bauer - Hildebrandt/Minor 9:11, 3:11, 10:12; Brück/Bäder - Steyer/Welz 11:13, 7:11, 11:8, 11:5, 11:6; Brück - Minor 11:4, 9:11, 6:11, 6:11; Bäder - Hildebrandt 8:11, 4:11, 5:11; Bohland - Hoffmann 5:11, 10:12, 5:11; Bauer - Welz 3:11, 4:11, 8:11; Brück - Hildebrandt 9:11, 11:7, 4:11, 11:5, 11:5; Bäder - Minor 5:11, 4:11, 11:6, 11:9, 13:11; Bohland - Welz 3:11, 4:11, 11:8, 7:11; Bauer - Hoffmann 3:11, 11:1, 6:11, 8:11; Bohland - Hildebrandt 5:11, 11:8, 2:11, 7:11.
ALLGEMEINE ZEITUNG 30.10.2006

Souveräner Sieg im Derby
Von Michael Heinze FINTHEN
Durch einen überlegen herausgespielten 8:3-Erfolg im Rheinhessen-Derby bei Aufsteiger DJK/RW Finthen hat sich Hassia Bingen II in der Tischtennis-Regionalliga Südwest der Damen auf den sechsten Tabellenplatz nach vorne geschoben.
Die Punkte holten Annette Hildebrandt/Julia Minor im Doppel sowie Minor, Hildebrandt (2), Andrea Welz (2) und Nadja Hoffmann (2) im Einzel. Die Hassiatinnen waren zu fünft in den Mainzer Vorort gefahren. "Petra Steyer hat nur im Doppel gespielt und auf einen Einsatz in den Einzeln verzichtet. Wir wollen ja, dass die Jungen spielen", erläuterte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach.
Das Doppel verlor Steyer an der Seite von Welz gegen das Gespann Anke Brück/Astrid Bäder mit 6:11 im Entscheidungssatz. "Wir sind unserer Favoritenstellung gerecht geworden. Nach diesem Sieg deutet sich mehr und mehr an, dass wir am Ende in der Tabelle einen Platz jenseits von Gut und Böse belegen werden", resümierte Lautebach.
ALLGEMEINE ZEITUNG 31.10.2006

Finthen verzichtet auf Scherrer
Tischtennis-Regionalligist sieht sich im Derby gegen Hassia Bingen II als klarer Außenseiter

Von Martin Gebhard MAINZ
Im Derby der Tischtennis-Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saar der Damen stehen sich am Samstag (18 Uhr, Layenhofschule) Aufsteiger DJK Rot-Weiß Finthen und die Zweitligareserve von Hassia Bingen gegenüber.
"Die Hassia ist klarer Favorit", sagt die Mainzer Spielführerin Tanja Bauer über "eine Mannschaft, die in der Regionalliga etabliert ist." Die Gäste, bei denen im hinteren Paarkreuz die Ex-Draiserin Nadja Hoffmann aufgeboten ist, verfügen an den vorderen Positionen mit Julia Minor über eine Akteurin, die schon etliche Zweitligaspiele absolviert hat. Die 17-jährige Andrea Welz, die voraussichtlich an den hinteren Brettern zum Einsatz kommen wird, gilt als die zurzeit stärkste rheinhessische Nachwuchsspielerin.
Die Rot-Weißen verzichten gegen den Tabellendritten der Vorsaison auf den Einsatz von Ex-Bundesligaspielerin Barbara Scherrer, die sich für die wichtigen Duelle im Abstiegskampf bereit hält. Ein Fünkchen Hoffnung hat die Finther Mannschaft, die in der Besetzung Anke Brück, Astrid Bäder, Melanie Bohland, Tanja Bauer und Elke Krießbach (Doppel) an die Platten gehen will, aber doch: "Denn auch diese Partie muss erst gespielt werden", so Bauer.
ALLGEMEINE ZEITUNG 26.10.2006

Hassia-Teenager behaupten Spitze
Binger Damen führen Verbandsliga an

Von Michael Heinze BINGEN
In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen hat Hassia Bingen IV die Tabellenführung durch einen souveränen 6:2-Sieg als Gast der DJK/RW Finthen II ausgebaut.
DJK/RW Finthen II - Hassia Bingen IV 2:6. - Durch Doppelsiege von Clarissa Becker/Rebea Becker und Mai Xiang/Isabelle Roos legte das Teenager-Quartett die Basis zum fünften Saisonsieg. Im Einzel machten Clarissa Becker (2), Ting Xiang und Mai Xiang alles klar.
TuS Gabsheim - Hassia Bingen III 6:0. - Die Hassia-Damen standen von Beginn auf verlorenem Posten. Nur Melanie Seligmann, Edda Klöß und Miriam Lott gelang es, wenigsten einen Satz zu gewinnen. "Gabsheim ist eine Mannschaft, die ziemlich weit vorne mitspielt", relativierte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach die klare Niederlage.
Hassia Bingen III - TSV Wackernheim 6:1. - Die Hassia profitierte davon, dass die Gäste einmal mehr ohne ihre Spitzenspielerin Bianca Bayer auskommen mussten. Die Punkte markierten die beiden Doppel Seligmann/Janine Raese und Lott/Klöß sowie Seilgmann (2), Lott und Klöß im Einzel. Gabriele Kunert verbuchte durch einen Fünfsatzsieg gegen Raese den Ehrenpunkt für die Wackernheimerinnen, für die es nach der überraschend deutlichen Niederlage im Kellerduell nun wohl sehr schwer wird, die Klasse zu halten.
ALLGEMEINE ZEITUNG 31.10.2006

In Einzeln klar überlegen
Von Michael Heinze BINGEN
Es war ein erfolgreicher Spieltag für die Vertreter des Binger Tischtennis-Kreises in der Verbandsliga Rheinhessen. Sowohl Hassia Bingen als auch der TSV Wackernheim II feierten Siege.
Hassia Bingen - DJK/RW Finthen III 9:5. - Völlig überraschend gerieten die Gastgeber in den Doppeln mit 1:2 in Rükstand. Nur das Duo Mario Hübinger/Dominik Lautebach konnte einen Fünfsatzsieg einfahren. Dafür hatte die Hassia in den Einzeln ein deutliches Übergewicht. Hier punkteten Jürgen Lautebach (2), Hübinger, Dominik Lautebach (2), Chitralla (2) und Gres.
ALLGEMEINE ZEITUNG 31.10.2006

Berichte vom Spieltag 21.10.2006 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Erfolg im Spitzenspiel der 2. Bundesliga

Hassia Damen besiegen Röthenbach zu Hause mit 6:3

Vor einer tollen und stimmungsvollen Kulisse gewannen die Tischtennis-Damen von Hassia Bingen in der 2. Bundesliga Süd ihr jüngstes Heimspiel gegen den Tabellendritten TTC Fermont Röthenbach mit 6:3 Spielen und verdrängten diese von ihrem Tabellenplatz. Gleich zu Beginn der Partie, die immerhin 65 Zuschauer in der Altbauturnhalle des Stefan- George-Gymnasiums begeistert beiwohnten, gab es zwei sichere Doppelerfolge der bislang ungeschlagenen Doppel Fen Liang/Yüchun Zimmermann und Ying Zhang/Julia Lutz zur 2:0 Führung. Danach jedoch gelang den spielstarken Gästespielerinnen im vorderen Paarkreuz der Ausgleich als Fen Liang, nach 2:0 Satz-Führung, etwas unglücklich noch die Partie in fünf Sätzen verlor und die durch ihre Krankheit nicht in Vollbesitz ihrer körperlichen Kräfte befindlichen Yüchun Zimmermann ebenfalls ihr Spiel abgab. Danach allerdings kam der große Auftritt des hinteren Paarkreuzes der Hassia mit Ying Zhang und Julia Lutz, die beide jeweils nach verlorenem ersten Satz ihre Partien noch zu 3:1 Satz-Siegen drehen konnten.
Bemerkenswert dabei ist die Tatsache, dass die beiden Röthenbacherinnen bis zu diesem Zeitpunkt zusammen erst ein Einzelspiel verloren hatten. Mit dieser 4:2 Führung im Rücken kam es nun zu dem Spitzenspiel zwischen den beiden besten Spielerinnen ihrer Mannschaften, die auch das Prädikat durchaus verdienten. Dabei gelang Bingens Fen Liang nach Abwehr von sieben Satzbällen im dritten Satz und der Mithilfe des begeisternd mitgehenden Publikums ein 3:1 Erfolg zur Vorentscheidung in dieser Zweitligabegegnung.
Zwar musste sich Yüchun Zimmermann auch in ihrem zweiten Einzel mit 1:3 Sätzen geschlagen geben, aber die souverän agierende Abwehrspielerin Ying Zhang stellte mit einem klaren Dreisatzsieg den Mannschaftserfolg und den Sprung auf Tabellenplatz 3 sicher. Somit kann das Zweitligateam am kommenden Wochenende gefestigt zu den beiden extrem schweren Auswärtsspielen beim TV Busenbach 2. und dem bisher noch ungeschlagenen Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern reisen.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 43/06


Doppel ebnen Weg zum Sieg

Tischtennis: Zweitliga-Damen der Hassia schlagen Röthenbach mit 6:3

Von Michael Heinze BINGEN
Dank starker Doppel und eines sehr gut aufgelegten hinteren Paarkreuzes haben die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen das Verfolgerduell in der Zweiten Bundesliga Süd gegen den TTC Femont Röthenbach mit 6:3 für sich entschieden.
Es war ein rundum gelungener Nachmittag für die Hassia-Frauen. 65 Zuschauer in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums sorgten in dem Kräftemessen der beiden Titelaspiranten zwar nicht für eine prächtige, aber doch zumindest für eine akzeptable Kulisse. "Letztendlich muss man damit zufrieden sein", urteilte Joachim Lautebach. Der Hassia-Manager sprach den Fans ein dickes Lob aus: "Sie haben die Mannschaft wirklich hervorragend unterstützt."
Und auch an den Leistungen der Protagonistinnen gab es nichts zu mäkeln. "Ein sehr wichtiger Sieg gegen eine starke Röthenbacher Mannschaft, die wie wir in Bestbesetzung angetreten war", resümierte Lautebach. Entscheidend sei gewesen, dass man hinten heraus unheimlich stark besetzt sei. "Julia Lutz spielt zurzeit wirklich sehr gut, und Ying Zhang ist hinten natürlich nur schwer zu bezwingen", lobte Lautebach. Die Basis für den Erfolg bildeten die beiden gewonnenen Eingangsdoppel. Fen Liang und Yüchün Zimmermann setzten sich mit 3:1 Sätzen gegen Jana Dobsova/Svenja Weikert durch, Ying Zhang und Julia Lutz bezwangen die Kombination Sandra Peter/Jessika Weikert souverän mit 3:0. "In dieser Besetzung haben wir in der ganzen Saison noch kein einziges Doppel verloren", frohlockte Lautebach.
Nach den Niederlagen von Zimmermann (0:3 gegen Dobesova) und Liang (2:3 gegen Svenja Weikert) hieß es 2:2. "Yüchün ist gesundheitlich noch immer angeschlagen. Sie hat sich bemüht, aber man hat gemerkt, dass sie nicht fit ist", analysierte Lautebach. Liang zog gegen Weikert nach 2:0-Satzführung ein bisschen unglücklich den Kürzeren. 9:11 ging der fünfte Satz verloren. Auch Zimmermann musste sich Weikert mit 1:3 geschlagen geben. Ansonsten aber gab es nur noch Siege für die Hassia. Zhang bezwang Jessika Weikert mit 3:1 und Sandra Peter mit 3:0, Lutz gewann 3:1 gegen Sandra Peter, Liang mit dem gleichen Resultat gegen die tschechische Weltranglisten-Spielerin Dobesova.
ALLGEMEINE ZEITUNG 24.10.2006

"Mit einem Punkt noch alles offen"
Hassia-Tischtennis-Frauen erwarten mit TTC Röthenbach einen Konkurrenten um die Meisterschaft

Von Michael Heinze BINGEN
Vor einer richtungsweisenden Partie stehen die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen in der Zweiten Bundesliga Süd, wenn am Samstag (15.30 Uhr) der Tabellendritte TTC Femont Röthenbach seine Visitenkarte in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums abgibt.
Die Ausgangssituation ist klar: Um im Titelrennen nicht entscheidend an Boden zu verlieren, darf die Hassia gegen die starken Röthenbacherinnen nicht verlieren. "Der TTC ist für mich einer der Meisterschaftsfavoriten", stellt der Binger Manager Joachim Lautebach klar. Die Gäste sind noch ungeschlagen, haben dem Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern beim 5:5 den einzigen Punkt abgeknöpft. In der vergangenen Runde trennten sich Hassia und TTC zweimal 5:5. "Es wird auch diesmal auf alle Fälle ein sehr enges Spiel", schätzt Lautebach. "Für mich ist wichtig, dass wir zumindest einen Punkt holen. Dann stehen uns weiter alle Möglichkeiten offen."
Angesichts der aktuellen Lage - Fen Liang sucht ein wenig nach ihrer Bestform und Yüchun Zimmermann ist gesundheitlich noch immer angeschlagen - wäre die Hassia mit einem Unentschieden keineswegs unzufrieden. "Auch wenn wir das Ding verlieren, wollen wir weiter um die Meisterschaft mitspielen", gibt sich Lautebach kämpferisch. "Die Runde ist ja noch lang."
Klar ist, dass Zimmermann am Samstag zwar an die Platte geht. Topfit sein wird sie aber sicher nicht. "Sie wird spielen können, aber nicht in Bestform sein", unterstreicht Lautebach. "Das wird noch ein bisschen dauern." Meng Xiang-Grüss steht als Ersatzfrau bekanntlich bis auf weiteres nicht zur Verfügung, da sie sich mit ihrer Familie in der chinesischen Heimat aufhält. "Wir müssen mit den Spielerinnen leben, die wir haben", sagt Lautebach. "Wenn alle gesund und fit sind, bleibe ich bei meiner Einschätzung, dass wir Mitfavorit auf die Meisterschaft sind."
Leichte Kritik übt der Tischtennis-Fachmann an der Terminplangestaltung durch den Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB). Nicht zu unrecht. Die Tabelle ist extrem verzerrt. Während Spitzenreiter Saarlouis-Fraulautern (13:1 Punkte) bereits sieben Spiele absolviert hat, haben Röthenbach (5:1), die Hassia (4:2) und auch der TSV Schwabhausen (3:3) erst dreimal um Punkte gespielt. An sich ein Unding. "Ein solcher Terminplan ist für mich unverständlich", formuliert Lautebach. "Aber gut, damit müssen wir leben."
Der gebürtige Binger hofft gegen Röthenbach auf eine große Kulisse. "Es wäre schön, wenn in dieser schwierigen Situation einmal mehr als 60 Zuschauer kämen - es handelt sich immerhin um ein Spitzenspiel in der Zweiten Bundesliga."
ALLGEMEINE ZEITUNG 20.10.2006

Berichte der Spielrunde vom 16.-22.10.2006

Die zweite Damenmannschaft erspielte sich an diesem Wochenende in der Regionalliga, hoch verdient, drei Punkte. Nachdem man zu Beginn der Saison gegen drei der stärksten Teams antreten musste und dabei leider keinen Punkt erzielen konnte, gelang dieses an diesem Doppelspieltag. Zunächst gab es einen sicheren 8:3 Erfolg am Samstag in Kaiserslautern. Dabei erzielten das Doppel Hildebrandt/Minor, Annette Hildbrandt (3), Julia Minor, Petra Steyer (2) und Andrea Welz die Punkte. Im Heimspiel am Sonntag, gegen den TTF Frankenthal, gab es ein großes Wechselbad der Gefühle und die Partie blieb bis zum Ende äußerst Spannend. Durch den gewinn der beiden Eingangsdoppel, Hildebrandt/Minor und Steyer/Hofmann, sowie Einzelsiege von Annette Hildebrandt, Julia Minor, Petra Steyer (2) und Nadja Hofmann erreichte man einen verdienten Teilerfolg mit dem 7:7 Unentschieden. Als eine echte Sensation kann man dabei den 3:2 Satz-Erfolg von Petra Steyer gegen die Frankenthaler Nr. 1 Dana Weber, seines Zeichen hauptamtliche Trainerin beim Deutschen Tischtennis Zentrum in Düsseldorf, bezeichnen. Glückwunsch!
NEUE BINGER ZEITUNG KW 43/06


Drei Punkte gegen Aufsteiger

Von Michael Heinze BINGEN
In der Tischtennis-Regionalliga der Damen hat Hassia Bingen II den ersten Saisonsieg eingefahren. Bei Aufsteiger TSG Kaiserslautern gab es einen 8:3-Erfolg. Dem TTF Frankenthal, ebenfalls ein Neuling, trotzten die Hassiatinnen ein 7:7 ab.
TSG Kaiserslautern - Hassia Bingen II 3:8. - Annette Hildebrandt/Julia Minor im Doppel sowie Hildebrandt (3), Minor, Petra Steyer (2) und Andrea Welz im Einzel punkteten für die Binger Damen. "Ein Pflichtsieg", stellte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach erleichtert fest. Doch vor dem Hintergrund, dass die TSG einen Tag später beim TSV Flörsheim-Dalsheim mit 8:1 die Oberhand behielt, gewinnt der Binger Erfolg zusätzlich an Bedeutung.
Hassia Bingen II - TTF Frankenthal 7:7. - Entscheidenden Anteil an dem Teilerfolg hatte die routinierte Petra Steyer, die gegen die tschechische Altmeisterin Dana Weber mit 3:2 gewann. Die restlichen Punkte besorgten Hildebrandt/Minor, Steyer/Nadja Hoffmann, Hildebrandt, Minor, Hoffmann und Steyer. "Die stärksten Gegner haben wir jetzt weg. In den nächsten Spielen kommen einige Mannschaften, gegen die wir Siegchancen haben. Da werden wir schon die nötigen Punkte holen, um uns im gesicherten Mittelfeld zu etablieren", meinte Lautebach. Am kommenden Samstag gastierten die Hassia-Damen ab 18 Uhr zum Rheinhessen-Derby bei Aufsteiger DJK/RW Finthen.
ALLGEMEINE ZEITUNG 24.10.2006

Hassia-Damen im Pokal weiter
BINGEN Im Pokalwettbewerb der Tischtennis-Damen-A-Klasse kam die vierte Mannschaft von Hassia Bingen zu einem knappen 4:3-Erfolg beim TTC Bubenheim. Für die Hassia punkteten Mai Xiang, Clarissa Becker und Isabelle Roos (2).

Berichte der Spielrunde vom 09.-15.10.2006

Innerhalb der Erwartungen
Von D.Sommer RHEINHESSEN
Dass die drei Starter des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes beim DTTB-Bundesranglistenturnier TOP 48 keine Bäume ausreißen würden, war klar. Julia Lutz (Hassia Bingen) beleget bei den Damen in der Vorrunde mit 3:2 Siegen einen guten dritten Rang und qualifizierte sich damit für die Zwischenrunde. Dort kam aber bald das Aus, so dass die Zweitligaspielerin in der Endabrechnung den 25. Platz belegte.
Dass die noch jugendliche Andrea Welz (ebenfalls Hassia Bingen) ohne Spielgewinn blieb, lag durchaus im Rahmen der Erwartungen. Etwas besser machte es Raphael Graf (TV Leiselheim), der trotz eines Erfolges in der Gruppe nicht über den letzten Rang hinaus kam. Die bleibende Eindrücke, die ein solches Turnier hinterlässt, war für beide Youngsters dennoch von hohem Erlebnis- und Erfahrungswert.
ALLGEMEINE ZEITUNG 20.10.2006

DTTB - Bundesranglistenturnier TOP 48 der Damen und Herren in Löhne (WTTV)
Julia Lutz auf Platz 25 Julia Lutz (Hassia Bingen) zeigte in der Vorrundengruppe eine gute Leistung und kam auf 3:2 Siege. In der Zwischenrunde verpasste sie durch eine 2:4 Niederlage gegen Andrea Hofmann die Spiele um Platz 9-12 und wurde letztendlich auf Platz 25 notiert. Ihre Vereinskameradin Andrea Welz konnte in der Vorrundengruppe leider kein Spiel gewinnen und rangierte damit in der Endabrechnung auf Platz 41-48.
RTTV-Ranglistenzweiter Raphael Graf (TV Leiselheim), der für Volker Stippich (TSV Wackernheim) bei der DTTB-RL an den Start ging, gewann in der Vorrunde ein Spiel und wurde in der Endabrechnung ebenfalls auf Platz 41-48 notiert.

Startplätze für Turnier
Von D. Sommer RHEINHESSEN
Mit Julia Lutz und Andrea Welz (beide Hassia Bingen) und Raphael Graf (TV Leiselheim) hat der Rheinhessische Tischtennis Verband drei Startplätze beim DTTB-Bundesranglistenturnier Top 48 in Löhne (Westfalen). RTTV-Sportwart Joachim Lautebach hofft dabei, dass Julia Lutz in die Endphase kommt, dazu müsste sie in ihrer Vorrundengruppe mindestens Rang vier erreichen.
Für Andrea Welz und Raphael Graf, die noch im Jugendalter sind, geht es darum Erfahrung zu sammeln und man sollte von beiden noch keine Wunderdinge erwarten.
ALLGEMEINE ZEITUNG 12.10.2006

 
6. offenen Ingelheimer Tischtennis - Stadtmeisterschaften am 14./15.10.2006

Damen A: (6 Mannschaften)
1.) Mai Xiang/Isabelle Roos (Hassia Bingen)                                                            10:0 Spiele / 5:0 Siege
2.) Rebecca Matthes/Rabea Sauer (TSV Flörsheim-Dalsheim/TSG Heidesheim)      8:2 Spiele / 4:1 Siege
3.) Andrea Schütz-Lermann/Silvia Grundstein (TV Delkenheim)                                    
6:6 Spiele / 3:2 Siege


Saisonziel korrigieren

Von Michael Heinze BINGEN/ZWEIBRÜCKEN
Wie die Zeiten sich ändern: In der vergangenen Runde hat Hassia Bingen II nicht zuletzt wegen seiner alles überragenden Spitzenspielerin Ying Zhang in der Tischtennis-Regionalliga Südwest der Frauen im oberen Drittel mitgespielt. Ohne die 33 Jahre alte Chinesin, die bekanntlich das Zweitliga-Team verstärkt, muss sich die Mannschaft um die Waldalgesheimerin Petra Steyer ganz eindeutig weiter nach unten orientieren. Nach der 2:8-Klatsche als Gast der BTTF Zweibrücken rangiert die Hassia mit 0:6 Punkten und einem extrem schlechten Spielverhältnis von 4:24 weiterhin auf einem Abstiegsplatz.
In Zweibrücken markierten die Zweitliga erfahrenen Petra Steyer (3:1 gegen Dagmar Solja-Andruska) und Annette Hildebrandt (3:1 gegen Susanne Solja) die Ehrenpunkte. Julia Minor und Nadja Hoffmann gingen erneut leer aus. "Meine Aussage vor Saisonbeginn, dass wir im oberen Drittel mitspielen können, muss ich ein bisschen revidieren", kommentierte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. "Aber ein Platz im gesicherten Mittelfeld ist in meinen Augen weiter realistisch. Schließlich haben wir bis jetzt gegen drei der vier, fünf stärksten Mannschaften in dieser Klasse gespielt." Hätte die 16 Jahre alte Schülerin Andrea Welz, die parallel ein wichtiges Ranglistenturnier spielte, nicht gefehlt, wären laut Lautebach auch bei den bärenstarken Zweibrückerinnen zwei bis drei Punkte mehr drin gewesen.
Am Samstag, 19 Uhr, bei Kellerkind TSG Kaiserslautern fordert der 54-Jährige den ersten Saisonsieg. Am Sonntag, 10 Uhr, gegen die TTF Frankenthal warte dagegen wieder ein schwerer Gegner auf die Hassia-Reserve. "Die haben wirklich eine starke Mannschaft", weiß Lautebach. "Da muss man abwarten, was drin ist."
ALLGEMEINE ZEITUNG 17.10.2006

Erst spät auf Verliererstraße
Aufsteiger Hassia verliert gegen Top-Team aus Gau-Odernheim5:9

Von Michael Heinze BINGEN
Heimniederlage für die Tischtennis-Spieler von Hassia Bingen in der Verbandsliga Rheinhessen: Gegen das Spitzenteam des TSV Gau-Odernheim unterlag der Aufsteiger mit 5:9. Während die Hassia bereits zum dritten Mal in dieser Saison ohne ihren angriffslustigen Linkshänder Mario Hübinger antrat, fehlte auch den Gau-Odernheimern mit Bernd Walz aus dem mittleren Paarkreuz ein erfahrener Mann.
Kurios war der Spielverlauf: Nach den Doppelsiegen von Gerhard Chitralla/Christoph Gres (3:2 gegen Kurosch Javadi/Tobias Giloth) und Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein (3:2 gegen Peter Krenzer/Ralph Cohausz) sowie den Einzelerfolgen von Jürgen Lautebach (3:2 gegen Krenzer) und Chitralla (3:1 gegen Giloth) hatte die Hassia die Nase zwischenzeitlich mit 4:2 vorn.
Doch in den restlichen Einzeln verließ nur noch Gres (3:0 gegen Giloth) die Platte als Sieger. Pech hatte Gres zuvor gehabt, als er gegen den aufstrebenden Youngster Jonas Christmann beim Stand von 10:9 im fünften Satz und eigenem Aufschlag einen Matchball nicht nutzen konnte. "Wenn ich das Ding gewinne, wird es eng", meinte der Kapitän. "Das war von beiden Mannschaften dreieinhalb Stunden guter Sport - die Gau-Odernheimer waren einen Tick besser."
Auch im nächsten Spiel am Samstag, 28. Oktober, 15.30 Uhr, gegen Schlusslicht DJK/RW Finthen III, muss die Hassia ohne Mario Hübinger auskommen, den seit Wochen schon eine Innenbanddehnung im Knie plagt. "Ob Mario im November wieder spielen kann", sagte Gres, "müssen wir abwarten."
ALLGEMEINE ZEITUNG 17.10.2006

TSV erobert die Spitze
Gau-Odernheim übernimmt nach Sieg bei der Hassia Tabellenführung

Von D. Sommer RHEINHESSEN
Der TSV Gau-Odernheim hat durch einen 9:5-Erfolg in einem vorgezogenen Spiel bei Hassia Bingen die Spitze der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen übernommen.
Das erwartet spannende Spiel begann für die Gäste eher durchwachsen. "Nach zwei ganz knappen Niederlagen im Doppel und zunächst ausgeglichenen Spielen im vorderen und mittleren Paarkreuz brachte uns das sehr stark spielende hintere Paarkreuz auf die Siegerstraße", bilanzierte Tobias Giloth. Nach den klaren Siegen von Ralph Cohausz und Ersatzmann Hermann Fries war der TSV nicht mehr aufzuhalten. Bemerkenswert weiter die Leistung von Jonas Christmann, der im mittleren Paarkreuz ebenso unbesiegt blieb wie Kurosch Javadi und Cohausz, die mit jeweils zwei Einzelsiegen glänzten.
Hassia Bingen - TSV Gau-Odernheim 5:9. - Chitralla/Gres - Javadi/Giloth 3:2, J. Lautebach/Hartwein - Krenzer/Cohausz 3:2, D. Lautebach/Schmitt - Christmann/Fries 0:3, J. Lautebach - Krenzer 3:2, D. Lautebach - Javadi 2:3, Chitralla - Giloth 3:1, Gres - Christmann 2:3, Hartwein - Fries 0:3, Schmitt - Cohausz 0:3, J. Lautebach - Javadi 0:3, D. Lautebach - Krenzer 0:3, Chitralla - Christmann 1:3, Gres - Giloth 3:0, Hartwein - Cohausz 1:3.

ALLGEMEINE ZEITUNG 17.10.2006

Gau-Odernheim in Bingen gefordert
"Es wird spannend", vermutet Teamchef Giloth

Von D. Sommer
Wegen der Herbstferien ruht das Meisterschaftsprogramm im Tischtennis weitgehend. Nur der TSV Gau-Odernheim muss in der Verbandsliga bei Hassia Bingen ran. Tobias Giloth sieht dabei eine schwere Aufgabe auf sein Team zukommen, denn der Aufsteiger hat sich gegenüber der Vorsaison verstärkt. Die Stärken der Binger liegen im vorderen und mittleren Paarkreuz. Bernd Walz wird fehlen, aber Giloth ist sicher einen guten Ersatzmann auftreiben zu können. "Es wird spannend", vermutet der Teamchef.
ALLGEMEINE ZEITUNG 12.10.2006

Berichte vom Spieltag 08.10.2006 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Nicht optimal gelaufen
Noch vor dem ersten Kräftemessen mit einem der Mitfavoriten hat das Frauenteam von Hassia Bingen in der 2. Bundesliga erste Federn gelassen. Die 4:6 Niederlage beim SV Neckarsulm war ein Dämpfer für die insgeheim gehegten Aufstiegsträume. Die Einschränkung, die Abteilungsleiter Joachim Lautebach bei seiner Saisonprognose nie vergaß hinzuzufügen, hatte gelautet: "Wenn alle gesund bleiben". Diese Bedingung war in Neckarsulm nicht gegeben. Yüchun Zimmermann war erkrankt und machte die Fahrt nicht mit. Trotzdem hoffte Lautebach auf einen Sieg oder zumindest ein Unentschieden. Bei optimalem Verlauf wäre das auch möglich gewesen. Doch andere Faktoren kamen hinzu. Eine mögliche Teilschuld nahm der Abteilungsleiter auf seine Kappe. Im Nachhinein wäre es wohl besser gewesen, Zimmermann trotz Krankheit mitzunehmen. Sie hätte ihre Spiele kampflos abgegeben, doch der Mannschaft wäre das Aufrücken erspart geblieben. "Hinterher ist man schlauer", erklärte Lautebach lapidar.
Auch eine andere Entscheidung zahlte sich nicht aus. Die Binger rissen ihr eingespieltes Doppel Zhang/Lutz auseinander, in der Hoffnung, dass Liang/Zhang einen sicheren Punkt einfahren würden. Da dieses Duo aber auf die starke Neckarsulmer Formation Urban/Özler traf, ging auch diese Rechnung nicht auf. Liang/Zhang verloren in drei Sätzen, die Hassia startete mit einem 0:2-Rückstand in die Einzel. Da Zhang Ying, Fen Liang und Julia Lutz ihre ersten Einzel gewannen, war die Binger Mannschaft wieder im Spiel. Es stand 3:3. Ein Sieg war wieder möglich. Doch dann verloren Zhang und Liang. Zhang Ying zeigte gegen Fulya Özler eine starke Vorstellung, unterlag aber mit 9:11 im fünften Satz. Mit einer Niederlage von Fen Liang gegen Alexandra Urban aber hatten die Binger nicht gerechnet. "Fen Liang ist wegen eines Belagwechsels verunsichert", erläuterte Lautebach. "Ihr bisheriger Belag wird nicht mehr hergestellt. Deshalb musste sie auf einen alten Belag zurückgreifen." Der Abteilungsleiter räumte aber auch ein: Wir sind auf eine starke Neckarsulmer Mannschaft getroffen, die insbesondere im vorderen Paarkreuz sehr gut gespielt hat". Es stand 3:5. Die Vorentscheidung war gefallen. Julia Lutz konnte mit ihrem Drei-Satz-Sieg über Veronika Fantova noch verkürzen und heimste dafür ein Sonderlob Lautebachs ein: "Julia hat an diesem Tag sehr gut gespielt". Doch an der Niederlage änderte das nichts mehr, da Petra Steyer, die sich kurzfristig zur Verfügung gestellt hatte, gegen Verena Volz ohne Chance war.
Im Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 kehrte die Hassia mit einem 6:2-Sieg in die Erfolgsspur zurück. Yüchun Zimmermann war weiterhin angeschlagen, biss sich aber durch und gewann gegen Angelina Gürz und Sonja Blank beide Einzel. Trotz zweier knapper Fünf-Satz-Spiele zu Beginn der Partie - Zhang/Lutz gewannen nach 0:2-Rückstand, einem umkämpften 16:14 im dritten Durchgang schließlich 11:9 im Entscheidungssatz, Fen Liang mühte sich gegen Blank über die volle Distanz - erarbeiteten sich die Binger einen beruhigten 5:0-Vorsprung. Die Niederlagen von Julia Lutz gegen Clarissa Benz und von Fen Liang gegen Gürz brachten den Sieg nicht mehr in Gefahr. Yüchun Zimmermann machte gegen Blank mit einem 16:14 im fünften Satz den Sack zu. Nach drei Partien und 4:2 Punkten zog Lautebach ein Zwischenfazit: "Im Moment ist es nicht optimal gelaufen. Aber wir sind vorne mit dabei".
Bericht von Gerd Adolphi im DTS/November 2006


Hassia-Damen in Bestbesetzung überlegen

Sicheres 6:2 im ersten Heimspiel gegen SV Darmstadt 98

BINGEN. Im ersten Heimspiel der Saison, am vergangenen Sonntag, konnte die erste Damenmannschaft der Tischtennisabteilung von Hassia Bingen wieder in Bestbesetzung antreten. Die Gäste vom SV Darmstadt 98 hingegen, waren ohne ihre Nummer eins, Hana Sopova, nach Bingen gereist.
So konnte erwartungsgemäß das ersatzgeschwächte Doppel Benz /Weigelt gegen Liang/Zimmermann nichts ausrichten und der erste Punkt für die Hassia war schnell eingefahren.
Anders dagegen beim Doppel Zhang/Lutz gegen Gürz/Blank. Hier wurde den rund 50 Zuschauern schon zu Beginn ein regelrechter Krimi geboten. Nach einem 0:2 Satzrückstand gewannen Ying Zhang und Julia Lutz den dritten Satz mit 16:14 und mit Unterstützung des Publikums auch die nächsten beiden Sätze.
In den anschließenden Einzeln verlief es ähnlich wie zuvor. Die Hassiatin Yüchun Zimmermann, der man ihren Trainingsrückstand nicht anmerkte, machte mit Angelina Gürz kurzen Prozess und gewann klar mit 3:0.
Die Binger Spitzenspielerin Fen Liang hatte offensichtlich keinen guten Tag und tat sich gegen Sonja Blank, die allerdings phasenweise stark aufspielte, sehr schwer, gewann dann aber knapp im fünften Satz. Auch hier feuerte das Publikum die Binger Nummer eins immer wieder kräftig an.
Im hinteren Paarkreuz gewann Ying Zhang ihr Spiel im Schnelldurchlauf, allerdings verlor Julia Lutz gegen ihre Darmstädter Angstgegnerin Clarissa Benz, fast ebenso schnell.
Nach zuletzt sehr starken Leistungen fand Lutz überhaupt nicht ins Spiel. Bleibt zu hoffen, dass sie beim TOP 48 Ranglistenturnier nächstes Wochenende wieder zu ihrer Form findet.
Beim Stand von 5:1 mussten also die Spitzenspielerinnen noch einmal ran.
Teile des Publikums waren schon gegangen, da wurde es noch einmal spannend. Fen Liang zeigte abermals ihre an diesem Tag schwache Form und verlor gegen Angelina Gürz, die allerdings ihr stärkstes Spiel an diesem Tag ablieferte.
Fast schien es dann als müsste das hintere Paarkreuz noch mal an die Platte, da Sonja Blank gegen Yü Zimmermann immer besser ins Spiele kam und eine 2:0 Satzführung ausglich. Doch Yü Zimmermann wollte wohl unbedingt ihren Zug nach Hause noch erreichen und zeigte starke Nerven. Im fünften Satz konnte sie das abermals hochklassige Spiel zum 6:2 Endstand beenden, und zwar mit 16:14.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 41/06
Oliver Schulze-Hergel

Sieg über Darmstadt keine leichte Geburt
Hassia-Tischtennis-Frauen sind wieder auf Erfolgskurs / Drei Partien erst im fünften Satz entschieden

Von Michael Heinze BINGEN
Die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen haben in der Zweiten Bundesliga Süd in die Erfolgsspur zurückgefunden. Allerdings war der 6:2-Sieg gegen den SV Darmstadt 98 eine schwere Geburt.
Das relativ klare Ergebnis täuscht ein wenig darüber hinweg, wie eng es vor 52 Zuschauern in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums tatsächlich zuging. Gleich drei Spiele entschied die Hassia erst im fünften Satz mit zwei oder drei Punkten Differenz zu ihren Gunsten. Ying Zhang/Julia Lutz setzten sich im Entscheidungssatz gegen Angelina Gürz/Sonja Blank 11:9 durch, Fen Liang gewann gegen Blank mit 11:8 und Yüchun Zimmermann rang Blank mit 16:14 im Entscheidungssatz nieder.
Die restlichen Punkte indes resultierten aus klaren Dreisatzsiegen von Liang/Zimmermann gegen Benz/Kathrin Weigelt, Zimmermann gegen Gürz sowie Zhang gegen Weigelt. Niederlagen steckten Lutz (0:3 gegen Clarissa Benz) und Liang (1:3 gegen Gürz) ein. Für Lutz war es das erste Mal in der noch jungen Saison, dass sie nach einem Einzel die Platte als Verliererin verließ.
"Die Darmstädterinnen sind bis jetzt ein bisschen unter Wert geschlagen worden", kommentierte Hassia-Manager Joachim Lautebach. "Die haben keine schlechte Mannschaft und sind durch Gürz noch stärker geworden." Hinzu komme, dass Zimmermann gesundheitlich noch immer angeschlagen sei. "Sie hat sich aber durchgebissen", lobte Lautebach die gebürtige Chinesin. "Bei Fen Liang ist ein kleines Tief zu sehen. Sie ist etwas verunsichert im Moment - dann verliert sie halt auch einmal so ein Spiel." Der 54-Jährige geht allerdings davon aus, dass sich die Binger Spitzenspielerin schon bald wieder stabilisiert.
Dass es für die Hassia noch deutlich enger geworden wäre, wenn der SVD nicht ohne seine tschechische Spitzenspielerin Hana Sopova (fiebrige Entzündung) aufgelaufen wäre, glaubt Lautebach nicht. "Das hätte wahrscheinlich nicht so viel ausgemacht, weil die Darmstädterinnen eine relativ ausgeglichene Mannschaft haben - und Hana hat gegen uns in der Vergangenheit immer ihre Spiele abgegeben."
Entscheidend waren am Ende der famose Kampfgeist, die Nervenstärke und der Biss - und nicht zuletzt die beruhigende 2:0-Führung nach den Doppeln. Aber auch die Zuschauer haben in den Augen von Lautebach eine Menge zum Erfolg beigetragen. "Es war eine gute Stimmung in der Halle", resümierte der Manager.
ALLGEMEINE ZEITUNG 10.10.2006

Lautebach hält an Saisonziel fest
Heimpremiere der Binger Tischtennis-Damen

Von Michael Heinze BINGEN
Die Niederlage in Neckarsulm wirkte wie ein Nackenschlag für die Zweitliga-Tischtennisdamen von Hassia Bingen. Wer aber nun denkt, dass Hassia-Manager Joachim Lautebach deswegen von seinem ehrgeizigen Saisonziel abweicht, der täuscht sich gewaltig. Mit einem Sieg bei der Heimpremiere am Sonntag (14 Uhr) gegen den SV Darmstadt 98 will der Titelaspirant schleunigst in die Erfolgsspur zurückkehren.
Und zwar unabhängig davon, ob die zuletzt erkrankte Yüchun Zimmermann wieder mittun kann oder nicht. "Wir müssen mal abwarten, was genau Sache ist bei ihr. Ob sie spielen kann, wird sich wohl kurzfristig entscheiden", erklärt Lautebach. Eventuell könnte die Zweitliga erfahrene Annette Hildebrandt in die Bresche springen. Klar ist: Gegen einen Abstiegskandidaten wie Darmstadt muss auch im Falle eines erneuten Ausfalls von Zimmermann ein Sieg her.
Lautebach gibt aber zu bedenken, dass es immer schwer sei, wenn jemand aus dem vorderen Paarkreuz nicht zur Verfügung stehe. "Dann werden die Spiele natürlich eng." Umso wichtiger sei es in dieser schwierigen Situation, dass die Zuschauer in Scharen in die Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums strömen und das Team um Fen Liang und Julia Lutz unterstützen.
Das Kommen lohnt sich für die Hassia-Fans schon allein wegen der Darmstädter Nummer eins, Hana Sopova. Die spielstarke Tschechin trug vor Jahren selbst das Hassia-Leibchen. Nicht nur Joachim Lautebach freut sich jedes Mal auf das Wiedersehen mit der sympathischen jungen Dame, die im vorderen Paarkreuz eine ausgeglichene Bilanz aufweist und damit die große Stütze des Tabellenvorletzten ist.
ALLGEMEINE ZEITUNG 06.10.2006

Berichte der Spielrunde vom 02.-08.10.2006

Teenager liegen ganz vorn
Vierte Frauen-Mannschaft der Hassia führt in Tischtennis-Verbandsliga
Von Michael Heinze BINGEN
Hassia Bingen IV bleibt die Überraschungsmannschaft in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Frauen. Nach dem 6:2-Erfolg gegen die TSG Drais III führt das Teenager-Team die Tabelle mit 8:0 Punkten an. Dagegen muss die dritte Mannschaft der Hassia nach dem 3:6 im Derby beim TTC Bubenheim ernsthaft um den Klassenverbleib bangen.
Hassia Bingen IV - TSG Drais III 6:2. - Mai Xiang/Isabelle Roos, Clarissa Becker/ Rabea Becker, Clarissa Becker, Mai Xiang und Rabea Becker sorgten für eine schnelle 5:0-Führung der Gastgeberinnen. Den entscheidenden Sieg schnappte sich Mai Xiang durch ein 3:0 gegen Silvia Geier. Nächste Hassia-Aufgabe: Freitag, 27. Oktober, 20 Uhr, bei der DJK/RW Finthen II.
TTC Bubenheim - Hassia Bingen III 6:3. - Heike Beiser/Sigrid Scherer (3:1 gegen Janine Raese/Edda Klöß), Heike Beiser (3:0 gegen Raese und 3:2 gegen Melanie Seligmann), Scherer (3:0 gegen Klöß und 3:0 gegen Miriam Lott) sowie Marlene Krethen (3:1 gegen Raese) punkteten für den TTC. Für die Gäste waren Seligmann/Lott (3:1 gegen Krethen/Sonja Trapp), Seligmann (3:2 gegen Krethen) sowie Lott (3:0 gegen Trapp) erfolgreich. Nächste Hassia-Aufgabe: Freitag, 20.Oktober, 20.15 Uhr, beim TuS Gabsheim.
ALLGEMEINE ZEITUNG 17.10.2006

Hassia und TSV im Gleichschritt
Beide Tischtennis-Verbandsligisten gewinnen

Von Michael Heinze BINGEN
Durch einen klaren 9:2-Sieg bei Abstiegskandidat TTV Nierstein hat sich Aufsteiger Hassia Bingen in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen auf Platz sechs verbessert. Punktgleich dahinter mit 4:4 Punkten liegt der TSV Wackernheim II, der beim anderen Aufsteiger TG Wallertheim mit 9:6 die Oberhand behielt.
TTV Nierstein - Hassia Bingen 2:9. - Auch ohne Mario Hübinger, der im vierten Spiel bereits zum zweiten Mal fehlte, ließ die Hassia nichts anbrennen. "Eine starke Binger Mannschaft ließ zu keiner Zeit Zweifel an einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg aufkommen", anerkannte Niersteins Kapitän Stephan Hüls. Nur der ins vordere Paarkreuz nachgerückte Dominik Lautebach (2:3 gegen Arved Deichmann) und Ersatzmann Thorsten Schmitt (0:3 gegen Blockspieler Mirco Brencher) gestatteten den Gastgebern ein Erfolgserlebnis. Nächste Hassia-Aufgabe: Samstag, 15.30 Uhr, gegen den TSV Gau-Odernheim.
ALLGEMEINE ZEITUNG 11.10.2006

Berichte vom Spieltag 01.10.2006 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Hassia-Damen kassieren unglückliche Niederlage
Tischtennis-Zweitligateam unterliegt in Neckarsulm

Die Tischtennisdamen von Hassia Bingen mussten sich am jüngsten Spieltag in der 2. Bundesliga Süd beim überraschend starken Aufsteiger SV Neckarsulm mit einer unglücklichen 4:6 Niederlage abfinden.
Durch die kurzfristige erneute Erkrankung der Nummer 2 Yüchun Zimmermann war man gezwungen eine Ersatzspielerin zu ordern und die Doppel umzustellen. Petra Steyer, die Nummer 3 des Regionalligateams, erklärte sich kurzfristig bereit, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Leider harmonisierten die umgestellten Doppel nicht wie gewünscht, sodass die Hassiatinnen schnell mit 0:2 in Rückstand gerieten. Danach zeigten sie allerdings allesamt eine Trotzreaktion und kamen durch Siege von Fen Liang, Ying Zhang und Julia Lutz zum zwischenzeitlichen 3:3 Ausgleich. Aufgrund starker Leistungen der Spielerinnen von Neckarsulm im vorderen Paarkreuz kippte die Partie erneut zu Gunsten der Gastgeber. Die knappen Niederlagen von Fen Liang im Entscheidungssatz und fünf ungenutzte Satzbälle von Ying Zhang, gegen eine wie entfesselt aufspielende Neckarsulmer Spielerin, brachte das Team aus Bingen auf die Verliererstraße. Zwar verkürzte Julia Lutz mit ihrem zweiten Einzelsieg noch mal auf 4:5, doch die aufopferungsvoll kämpfende Petra Steyer konnte die Niederlage nicht mehr abwenden. Auch sollte man nicht Verschweigen, das die Mannschaft der Hassia, durch den Ausfall ihrer starken Nr. 2 schon unter Druck stand und dies an den Spielerinnen nicht spurlos vorbei ging. Dennoch ist die Zweitligasaison noch lang und man sollte die hochgesteckten Ziele noch lange nicht aus den Augen verlieren. Sehr wichtig wird es nun sein, das am nächsten Sonntag um 14.00 Uhr in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasium, in dieser Situation möglichst viele Zuschauer die Spielerinnen von Hassia Bingen unterstützen, auch wenn die genaue Aufstellung erst kurzfristig erfolgen kann.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 40/06

Toller Tischtennissaisonauftakt am Wochenende in der Neckarsulmer Ballei

Das Highlight war am Sonntagnachmittag die 2. Bundesliga Heimpremiere der Neckarsulmer Tischtennisdamen. Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse gab es echtes Powertischtennis. Gleich zum Auftakt gingen Urban/Özler und Fantova/Volz mit 2 Doppelsiegen gegen den haushohen Favoriten Hassia Bingen in der Ballei in Führung und sorgten für die entsprechende Stimmung. Als dann nach den Niederlagen von Alexandra Urban, Fulya Özler und Verena Volz, sowie einem Sieg von Veronika Fantova, es mit dem Zwischenstand von 3:3 in die Pause ging, war der Sieg noch nicht voraus zu sehen. Danach ging es Schlag auf Schlag. Alexandra Urban besiegte die Bingener chinesische Spitzenspielerin Fen Liang in einem rasanten Konterduell 3:2 und Fulya Özler knackte in einem mitreißenden Spiel die chinesische "Abwehrmauer" Ying Zhang 3:1. Beim Stande von 5:3 verlor zwar Veronika Fantova, doch die 17 jährige Jungendspielerin Verena Volz setzte mit einem überzeugenden 3:0 über Petra Steyer den Punkt zum 6:4 Gesamterfolg.
Weniger vom Glück begünstigt waren die Neckarsulmer Tischtennisdamen am Samstagabend beim Spiel in Fraulautern. Entscheidend bei der 3:6 Niederlage waren die Doppel zu Beginn, als die Neckarsulmer Paare jeweils 2:0 führten, um dann die Spiele noch 2:3 abzugeben. Denn Verena Volz, Veronika Fantova und Fulya Özler über die Deutsche Jugendmeisterin Amelie Solja, spielten 3 astreine Punkte heraus und der 4. Punkt von Verena Volz kam nicht mehr in die Wertung. Ein Unentschieden wäre ohne weiteres drin gewesen. rst
Bericht der Homepage von Neckarsulm - 04.10.2006.

Pleite für den hohen Favoriten
Tischtennis: Zweitliga-Damen der Hassia kassieren ihre erste Niederlage

Von Michael Heinze BINGEN
Überraschende Pleite für die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen: Im zweiten Auswärtsspiel der Saison musste sich der hohe Favorit vom Rhein-Nahe-Eck wegen des kurzfristigen Ausfalls von Leistungsträgerin Yüchun Zimmermann bei Aufsteiger SV Neckarsulm denkbar knapp mit 4:6 geschlagen geben.
Joachim Lautebach war restlos bedient. "Wären wir komplett gewesen, hätten wir 6:2 oder 6:3 gewonnen. Aber wir hatten das Pech, dass Zimmermann erkrankt war und nicht spielen konnte. Das hat uns unheimlich in Schwierigkeiten gebracht", haderte der Hassia-Manager. Immerhin war es dem 54-Jährigen gelungen, auf den letzten Drücker Petra Steyer als Ersatzspielerin aufzutreiben. "Sie hat sich spontan bereit erklärt mitzuspielen", sagte Lautebach.
Die Hassiatinnen trafen auf einen Gegner, der sich vor 55 Zuschauern als eminent spielstark erwies. Mit Fen Liang/Ying Zhang und Julia Lutz/Petra Steyer hatte Lautebach zwei Doppel nominiert, die nie zuvor miteinander gespielt hatten. Der Schuss ging nach hinten los. "Das war nicht das Non-plus-Ultra", kommentierte Lautebach die Tatsache, dass es für die chinesische Kombination bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt nicht einmal zu einem Satzgewinn reichte.
Dennoch war der Manager meilenweit davon entfernt, seinen Damen Vorwürfe zu machen. "Die Mannschaft hat das Möglichste versucht und gut gespielt", lautete sein Fazit. "Zum Teil waren auch sehr hochklassige Spiele dabei." Zhang dokumentierte durch ihren glatten Dreisatzsieg gegen Alexandra Urban, dass sie ohne weiteres auch im vorderen Paarkreuz bestehen kann. Im Duell mit der deutschen Jugendnationalspielerin Fulya Özler unterlag die Chinesin in vier knappen Sätzen. "Özler hatte einen sehr starken Tag erwischt. Ich habe selten eine Frau gesehen, die so gut gegen Abwehr spielt", meinte Lautebach. Entscheidend war am Ende, dass Zhang beim Stand von 13:15 im zweiten Durchgang mehrere Satzbälle nicht verwerten konnte.
Die restlichen Hassia-Punkte holten Liang (3:2 gegen Özler) und Julia Lutz (3:1 gegen Verena Volz und 3:0 gegen Veronika Fantova). Die aus dem Regionalliga-Team nachgerückte Waldalgesheimerin Steyer hielt im Großen und Ganzen gut mit, verlor gegen Fantova den letzten Satz allerdings mit 0:11. "Da war bei ihr plötzlich gar nichts mehr gelaufen", meinte Lautebach.
ALLGEMEINE ZEITUNG 04.10.2006

Hassiatinnen zum Siegen verpflichtet
Binger Tischtennis-Damen nach Neckarsulm

Von Michael Heinze BINGEN
Sechs von zehn Mannschaften der Zweiten Tischtennis-Bundesliga Süd der Damen sind noch ungeschlagen. Mit Aufsteiger SV Neckarsulm und Titelfavorit Hassia Bingen treffen zwei davon am Sonntag ab 14 Uhr direkt aufeinander.
"Uns erwartet eine relativ junge Mannschaft, die wir sehr wenig kennen", sagt Hassia-Manager Joachim Lautebach vor der 140 Kilometer langen Reise in die Heilbronner Kante. Der SVN bietet Alexandra Urban, Fulya Özler, Veronika Fantova und Verena Volz auf. "Urban hat vor zwei Jahren noch beim SV Böblingen im vorderen Paarkreuz gespielt", weiß Lautebach. Zum Auftakt entschied Neckarsulm das Aufsteigerduell mit dem TSV Besse mit 6:3 für sich und sammelte so wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. "Ein Sieg sollte Pflicht sein, denn Neckarsulm gehört nicht unbedingt zu den Teams, die vorne mitspielen können. Und wir sind mittlerweile erfahren und gefestigt", sagt Lautebach. Dazu kommt, dass die Hassia in Bestbesetzung auflaufen kann und sich der gesundheitliche Zustand von Yüchun Zimmermann weiter gebessert hat. Aber jedes Spiel, gibt Lautebach zu bedenken, müsse erst einmal gespielt werden.
Der Manager will unbedingt auch die zweite Partie erfolgreich gestalten, um mit 4:0 Punkten ins erste Heimspiel am 8. Oktober gegen den SV Darmstadt 98 zu gehen. Die richtig schweren Brocken kommen ja erst noch. "Bis dahin", sagt Lautebach, "muss sich die Mannschaft eingespielt haben."
ALLGEMEINE ZEITUNG 29.09.2006

Berichte der Spielrunde vom 25.09.-01.10.2006

Leiselheim zu stark für Hassiaten
Von Michael Heinze BINGEN
In der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Herren musste sich Aufsteiger Hassia Bingen dem klaren Titelfavoriten TV Leiselheim II mit 1:9 geschlagen geben, obwohl die Gäste mit drei Ersatzleuten aufgelaufen waren.
Hassia Bingen - TV Leiselheim II 1:9. - Das klare Ergebnis täuscht ein wenig über den wahren Spielverlauf hinweg. Nicht weniger als fünf Partien verloren die Binger erst im Entscheidungssatz. Dem bärenstarken Materialspieler Gerhard Chitralla blieb es vorbehalten, durch einen 3:1-Erfolg gegen den jungen Sascha Giehl für den Ehrenpunkt der Hassia zu sorgen. Am Freitag, 19.45 Uhr, gastieren die Binger beim TTV Nierstein.
ALLGEMEINE ZEITUNG 04.10.2006

Teenager besiegen Routiniers
Von Michael Heinze BINGEN
Am dritten Spieltag der Tischtennis-Verbandsliga der Damen feierte Hassia Bingen IV im vereinsinternen Derby gegen die eigenen dritte Mannschaft einen klaren 6:2-Erfolg. Das Team ist damit weiter ohne Punktverlust.
Hassia Bingen III - Hassia Bingen IV 2:6. - Der jugendliche Elan triumphierte gegen die geballte Erfahrung. Für das Teenager-Quartett der vierten Mannschaft waren die Schwestern Clarissa und Rabea Becker im Doppel, Mai Xiang (2), Clarissa Becker, Isabelle Roos und Rabea Becker erfolgreich. Die Punkte für die Routiniers aus der "Dritten" holten das Doppel Lott/Klöß und Seligmann. Die Dritte gastiert am heutigen Mittwoch (20.30 Uhr) beim TTC Bubenheim, die Vierte empfängt am Freitag (20.30 Uhr) die TSG Drais III.
ALLGEMEINE ZEITUNG 04.10.2006

Berichte von der RTTV-Rangliste Damen/Herren vom 23./24.09.2006

Stippich wehrt den Ansturm der Jugend ab
Wackernheimer Routinier gewinnt Tischtennis-Ranglistenturnier in Gau-Odernheim / Julia Lutz bei den Damen erfolgreich

Von D. Sommer RHEINHESSEN
Julia Lutz (Hassia Bingen) und Volker Stippich (TSV Wackernheim) sind die Sieger der Rangliste des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes in Gau-Odernheim. Das Duo hat damit die Qualifikation für das DTTB-Top-48 Turnier am 14./15. Oktober in Löhne geschafft. Während Lutz ihre Teilnahme zugesagt hat, verzichtet Stippich zu Gunsten des Zweitplatzierten Raphael Graf (TV Leiselheim) auf eine Teilnahme. "Der Jugend gehört die Zukunft", so der ehemalige Bundesligaspieler.
Der Erfolg von Julia Lutz war wie schon im Vorjahr relativ ungefährdet. Drei nur abgegebene Sätze unterstreichen dies. Zwei Sätze rang ihr Teamkameradin Nadja Hoffmann ab, die allerdings in der Endabrechnung nur Fünfte wurde. "Hinter der Siegerin ist alles dichter geworden", verriet RTTV-Sportwart Joachim Lautebach.
Noch einmal konnte der als Mitfavorit ins Rennen gegangene Stippich den Ansturm der Jugend abwehren. Der Wackernheimer brachte eine Niederlage aus der Vorrunde gegen seinen Teamkameraden Christian Mallmann mit in die Endrunde, doch dort war seine Bilanz makellos. Auch gegen den Aufsteiger Raphael Graf behauptete sich Stippich mit 4:1 Sätzen und gewann so mit einem Satz Vorsprung den Titel. Hinter Stippich und Graf klaffte schon eine kleine Lücke. Erst mit dem letzten Atemzug erkämpfte sich Alexander Krießbach (TV Leiselheim) noch den dritten Rang vor dem punktgleichen Christoph Sonn (FSV Mainz 05). Dass beim RTTV die Jugend auf dem Vormarsch ist, zeigte diese Endrunde, bei der der Jüngste im Feld, der 13-jährige Jonas Christmann (TSV Gau-Odernheim), den neunten Rang schaffte.
ALLGEMEINE ZEITUNG 26.09.2006

RTTV-Rangliste der Damen/Herren am 23./24.09.2006 in Gau-Odernheim

Endrangliste Damen:
1.)
Julia Lutz Hassia Bingen 27:  3 Sätze 7:0 Spiele
2.)
Andrea Welz Hassia Bingen 22:14 Sätze 5:2 Spiele
3.)
Christine Preußinger TSG Drais 21:18 Sätze 4:3 Spiele
4.)
Simone Klinger TSV Flörsheim-Dalsheim 20:18 Sätze 4:3 Spiele
5.)
Nadja Hoffmann Hassia Bingen 20:21 Sätze 3:4 Spiele
6.)
Clarissa Becker Hassia Bingen 17:22 Sätze 3:4 Spiele
7.)
Mai Xiang Hassia Bingen 16:26 Sätze 2:5 Spiele
8.)
Rabea Sauer TSG Heidesheim   6:28 Sätze 0:7 Spiele
9.)
Rebecca Matthes TSV Flörsheim-Dalsheim    
10.) Maxi Eppelmann TSG Heidesheim    
11.) Isabelle Roos Hassia Bingen    
12.) Sarah Harter TSV Gau-Odernheim    
13.) Ann-Kathrin Ditschler TSG Heidesheim    
14.) Sina Selzer TSV Flörsheim-Dalsheim    
15.) Amelie Mayer TSG Heidesheim    
16.) Rabea Becker Hassia Bingen    

Lutz wieder Favorit
Ranglisten-Turnier des Tischtennis-Verbandes
Von D. Sommer RHEINHESSEN
In der Petersberghalle in Gau-Odernheim wird am Wochenende das Tischtennis-Verbandsranglisten-Turnier ausgetragen.
16 Damen und 24 Herren nehmen teil. Bei den Damen führt wohl kein Weg an Titelverteidigerin Julia Lutz (Hassia Bingen) vorbei.
Bei den Herren wird es einen neuen Sieger geben, da Vorjahrsgewinner Christian Lehmann das Verbandsgebiet verlassen hat. Möglicherweise kommt der Sieger erneut aus Leiselheim, denn neben Alexander Krießbach hat der Club mit Sebastian Sauer ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Die Sieger qualifizieren sich für das DTTB-Top-48 Turnier. Die Vorrunde der Herren beginnt am Samstag um 12 Uhr, der Wettbewerb der Damen findet am Sonntag ab 9.30 Uhr statt.
ALLGEMEINE ZEITUNG 23.09.2006

Berichte vom Spieltag 17.09.2006 in der 2. Bundesliga Damen Süd

Saisonstart gelungen für die Hassia
Der Auftakt ihrer zehnten Zweitliga-Saison ist den Damen von Hassia Bingen geglückt. Beim NSC Watzenborn-Steinberg gewann der Mitfavorit um die Meisterschaft 6:2. Lediglich Inka Dömges, die Nummer eins des NSC, knöpfte der Hassia zwei Punkte ab. "Sie ist wieder zu Hochform aufgelaufen und hat gut gespielt", lobte der Binger Abteilungsleiter Joachim Lautebach die gegnerische Spitzenspielerin. Yüchun Zimmermann, noch geschwächt von einer Krankheit, verlor gegen Dömges mit 11:13 im vierten Satz, Fen Liang gab die Partie in drei knappen Durchgängen ab. "Fen war noch etwas verunsichert", erläuterte Lautebach. "Sie hatte zwar viel trainiert. Aber Training und Spiel sind doch zwei verschiedene Dinge."
Der Abteilungsleiter war mit dem Saisonstart rundum zufrieden. Vor allem, dass das neuformierte Doppel Zhang Ying/Julia Lutz auf Anhieb gut harmonierte und sich in vier Sätzen gegen Dömges/Benesova durchsetzte, stimmte Lautebach zuversichtlich. Dass das hintere Paarkreuz der Binger zum großen Trumpf in dieser Saison werden kann, deutete sich schon im ersten Spiel an. NSC-Spielerin Desiree Czajkowski musste nach ihrer Drei-Satz-Niederlage gegen Zhang Ying einräumen, dass sie in der zweiten Liga noch nie so chancenlos gewesen war. Nach 11:2 und 11:3 in den ersten beiden Durchgängen ließ es die Nummer drei der Hassia etwas ruhiger angehen und gestattete ihrer Kontrahentin im letzten Satz immerhin acht Gegenpunkte.
Wenig Mühe hatte auch Julia Lutz gegen Tatjana Bär. "Julia hat sehr gut gespielt", lobte der Abteilungsleiter seine Nummer vier. Lautebachs Hauptaugenmerk war in den letzten Wochen mehr darauf gerichtet, einen Sponsorenpool zu akquirieren. "Wir haben die weichen gestellt, damit wir die Saison auch finanziell gut abschließen", erläuterte der Abteilungsleiter.
Sportlich bleibt es bei den vor der Saison ausgegebenen Zielen. Die Hassia will ganz oben mitmischen und wenn möglich den Titel an die Nahemündung holen. "Das Ziel ist realistisch", betont Lautebach. "Ich glaube an die Mannschaft, weil sie gut besetzt ist und jede ihr Bestes gibt."
Bericht von Gerd Adolphi im DTS/Oktober 2006

Tischtennis: Zur Landesgartenschau in die Bundesliga?

Hassia Damen gehen als Mitfavorit in die neue Saison
BINGEN. Dienstag letzter Woche stellte die Tischtennisabteilung des BFV Hassia Bingen die erste und zweite Damenmannschaft für die neue Saison 2006/2007 vor.
Die erste Mannschaft geht mit einer hoffnungsvollen Aufstellung in die Saison. Obwohl Meng Xiang-Grüß aus beruflichen Gründen wohl nur selten zur Verfügung stehen wird, ist man sehr gut aufgestellt. Da die Spitzenspielerinn Fen Liang seit Mai 2006 die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, kann Ying Zhang wieder in die Mannschaft rücken, die nach der Geburt ihres Sohnes nur als Ersatzspielerin geführt wurde. Julia Lutz hat sich gut in das Team integriert und wird auch in dieser Saison als Stammspielerin agieren.
Im zehnten Jahr in der 2. Bundesliga will man nach dem hervorragenden dritten Platz in der vergangenen Saison zumindest um den Meistertitel und dem damit verbundenen Aufstieg in die erste Bundesliga mitspielen. "Viel hängt davon ab, dass wir wie in der vergangenen Saison kontinuierlich in Bestbesetzung spielen können", so Teammanager Joachim Lautebach, "aber der Aufstieg ist unser Ziel".
So könnte man vielleicht im Jahr der Landesgartenschau in der Bundesliga spielen. Auf den Trikots der Spielerinnen wird diese mit Unerstützung des neuen Hauptsponsors Backhaus Lüning schon mal beworben.
Übrigens sehen die meisten Mannschaften der Liga die Binger am Ende ganz weit vorne. Einen erfolgreichen Saisonauftakt feierten die Damen von Hassia Bingen in der 2. Tischtennis Bundesliga Süd gegen eine starke Mannschaft von NSC Watzenborn-Steinberg. Grundlage für den 6:2 Sieg waren die beiden Doppelerfolge von Fen Liang/Yüchun Zimmermann und Ying Zhang/Julia Lutz zu Beginn der Partie.
Danach zeigte sich die mannschaftliche Geschlossenheit, als jede der vier Spielerinnen einen Einzelsieg beisteuern konnte. Im vorderen Paarkreuz traf man allerdings auf eine überragende Nr. 1 von Watzenborn, die für die beiden Gegenpunkte verantwortlich zeigte. Ying Zhang feierte, nach mehrjähriger Abstinenz, eine erfolgreiche Rückkehr in die 2. Bundesliga und gewann ihr Einzel souverän.
Das nächste spiel des Zweitligisten Hassia Bingen findet beim Neuling SV Neckarsulm am 1. Oktober statt. Das erste Heimspiel ist am 8. Oktober um 14.00 Uhr gegen Darmstadt 98 in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums.
Die zweite Mannschaft hat in der Regionalliga vergangene Saison ebenfalls den dritten Platz belegt. Hier gilt es wohl vor allem die Position zu festigen. Es bleibt abzuwarten wie oft Spitzenspielerin Annette Hildebrandt als "Ersatz" in der ersten Mannschaft antreten muss. Im hinteren Paarkreuz sollen die jungen Spielerinnen Andrea Welz und Nadja Hoffmann möglichst oft zum Einsatz kommen, um Erfahrungen zu sammeln.
Die ersten beiden Spiele der Saison gingen leider jeweils mit 1:8 verloren. Im Moment steht man auf dem letzten Tabellenplatz. Aber diesen werden die Damen mit Sicherheit noch verlassen.
NEUE BINGER ZEITUNG KW 38/06 Oliver Schulze-Hergel

Hassia-Damen legen Traumstart hin

Tischtennis: Zum Zweitliga-Auftakt verdienter 6:2-Erfolg beim NSC Watzenborn-Steinberg

Von Michael Heinze BINGEN
Traumstart für die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen: Zur Saison-Premiere der Zweiten Bundesliga Süd setzte sich die ambitionierte Formation vom Rhein-Nahe-Eck beim NSC Watzenborn-Steinberg deutlich mit 6:2 durch.
Entscheidenden Anteil am Erfolg hatte Yüchun Zimmermann, die sich trotz gerade erst überwundener Blasenentzündung in den Dienst der Mannschaft stellte. Die gebürtige Chinesin war körperlich gehandicapt. Dieses Manko machte sie aber mit viel Einsatz wett. Zwar unterlag Zimmermann Inka Dömges in vier knappen Sätzen. Dafür bezwang sie Marketa Benesova klar mit 13:11, 11:7 und 11:6. Und sie war auch im Doppel an der Seite von Fen Liang erfolgreich - 3:1 gegen Dömges/Benesova. "Yü hat trotz Trainingsrückstand und Antibiotika drei sehr gute Spiele gemacht", lobte Hassia-Manager Joachim Lautebach die Dame mit den langen schwarzen Haaren.
Aber es gab noch mehr positive Aspekte. So zum Beispiel der glatte 11:6-, 11:9- und 11:8-Sieg des neu formierten Doppels Ying Zhang/Julia Lutz gegen Tatjana Bär/Desiree Czajkowski. "Dabei hatten Ying und Julia erst zweimal zusammen trainiert", staunte Lautebach. "Die 2:0-Führung nach den Doppeln hatte eine sehr beruhigende Wirkung auf den weiteren Spielverlauf. Man kann sagen, dass das der Grundstock war."
Da nutzte es dem NSC auch nichts, dass Dömges wie fast immer gegen die Hassia wieder zu absoluter Hochform auflief und sogar Liang mit 11:8, 11:8 und 11:9 besiegen konnte. "Gegen uns ist sie immer besonders motiviert und spielt riesig", sagte der Hauptschullehrer. Die entscheidenden Siege für die Hassia ergatterten schließlich Liang (3:0 gegen Benesova), Lutz (3:1 gegen Bär) und Zhang (3:0 gegen Czajkowski).
"Ein gelungener Start gegen einen starken Gegner, der nicht zu verachten ist", resümierte Lautebach. "Alle haben ihre Leistung abgerufen - da können wir drauf aufbauen." Das Auftaktspiel habe gezeigt, "dass wir hinten heraus sehr stark besetzt sind, weil Zhang eine Verstärkung ist". Julia Lutz habe nahtlos an ihre guten Darbietungen gegen Ende der vergangenen Runde angeknüpft. Lautebach: "Wenn sie weiter so spielt, wird sie auf ein positives Ergebnis kommen." Und vorne sei man mit Liang und Zimmermann ohnehin bestens bestückt. "Wir stehen gut da und können sehr optimistisch in die Zukunft gucken", so das Fazit des 54-Jährigen vor dem nächsten Auswärtsduell am Sonntag, 30. September, 14.30 Uhr, bei Aufsteiger SV Neckarsulm.
ALLGEMEINE ZEITUNG 19.09.2006

Auftaktsieg soll Sicherheit geben
Tischtennis-Damen der Hassia starten am Sonntag mit Auswärtsspiel in zehnte Zweitliga-Saison

Von Michael Heinze BINGEN
Es wird höchste Zeit, dass es endlich losgeht. Während die Konkurrenz zum Teil schon vier Spiele absolviert hat, greifen die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen am kommenden Sonntag um 14 Uhr erstmals ins Geschehen der 2. Bundesliga Süd ein. Niemand weiß genau, wo der Titelaspirant vom Rhein-Nahe-Eck steht. Das Duell beim NSC Watzenborn-Steinberg wird für Klarheit sorgen.
Neun Runden hat die Hassia nun schon in Liga zwei gespielt. Die zehnte soll zur Meistersaison werden. Die Vorzeichen stehen allerdings nicht wirklich optimal. Grund: Im Vorfeld lief im organisatorischen Bereich einiges nicht so, wie es Manager Joachim Lautebach gerne gehabt hätte. Und jetzt hat die Hassia auch noch ein sportliches Problem. "Yüchun Zimmermann ist gesundheitlich sehr angeschlagen", vermeldet Lautebach. Seit über zwei Wochen macht der 1,57 kleinen Spielerin eine Blasenentzündung zu schaffen, die immer noch nicht richtig abgeklungen ist. "Sie steht unter Antibiotika und hat die ganze Zeit nicht trainieren dürfen. Ob sie in Watzenborn spielen kann, entscheidet sich wohl erst kurzfristig", erläutert Lautebach.
Immerhin hat die Hassia Glück im Unglück. Denn Meng Xiang hat ihren von langer Hand geplanten Trip in ihre chinesische Heimat noch nicht angetreten und könnte im Falle eines Falles als Ersatzspielerin in die Bresche springen. Die junge Julia Lutz hat zwar in der Vorbereitung nicht mit der Mannschaft trainiert, sich aber bei Männer-Zweitligist TV Seckenheim und Regionalligist TTF Frankenthal in Form gebracht. Um einen Fehlstart in dem Vorort des 18000-Einwohner-Städtchens Pohlheim im südlichen Landkreis von Gießen zu vermeiden, wird der Titelfavorit vom Rhein-Nahe-Eck wohl bis an seine Leistungsgrenze gehen müssen. "Watzenborn ist eine Mannschaft, die immer im vorderen Drittel der Zweiten Liga mitgespielt hat. Und in der Vergangenheit haben wir uns mit denen immer enge Duelle geliefert", weiß Lautebach.
Knapp werden könnte es auch diesmal, obwohl der NSC auf eine wertvolle Stütze verzichten muss. Die Tschechin Hana Valentova fällt nach ihrer Schwangerschaft bis auf weiteres aus. Gegen die Hassia sollen es Inka Dömges, Marketa Benesova, Tatjana Bär und Desiree Czajkowski richten. "Eine ausgeglichene Mannschaft, die auch hinten heraus einiges zu bieten hat", zeigt der Binger Manager durchaus Respekt vor dem Gegner. "Das wird für uns mit Sicherheit kein Spaziergang. Aber es ist wichtig, dass wir unser Auftaktspiel irgendwie gewinnen - das gibt der Mannschaft Sicherheit."
ALLGEMEINE ZEITUNG 15.09.2006

Berichte von der RTTV-Rangliste Schüler/Jugend vom 16./17.09.2006

Beachtliches Leistungsniveau
Der Tischtennis-Nachwuchs überzeugt beim ersten Ranglistendurchgang

Von Martin Gebhard
Auf beachtlichem Niveau sahen der Verbandstrainer des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV), Arthur Baum (Flörsheim/Dalsheim), und sein Jugendwart, Steffen Heck (Gau-Odernheim), die Leistungen des Nachwuchses beim ersten Ranglistendurchgang der Saison 2006/07 beim SC Lerchenberg.
"Bei den Jungen und Mädchen gab es klare Favoritensiege", stellte Heck fest. Besonders souverän setzte sich Raphael Graf, der beim Regionalligisten TV Leiselheim die "Kelle" schwingt, gegen seine Kontrahenten durch und gab keinen einzigen Satz ab. Auch Andrea Welz spielt schon in der drittstärksten deutschen Liga. Die Spielerin aus der Bundesliga-Reserve von Hassia Bingen verlor in ihren sieben Spielen der Endrangliste nur gegen Cynthia Sturm aus Bodenheim einen Durchgang.
Einen Vierkampf an der Spitze verfolgte Heck bei den A-Schülern. Zwar sei hier Jonas Christmann aus der Verbandsligamannschaft der TSG Drais als überlegener Sieger ohne Niederlage hervorgegangen. "Doch hintendran blieb es bis zum Schluss spannend." Die beiden Leiselheimer Jonas Oberle (2.) und Sascha Giehl (3.) schafften den Sprung aufs Siegertreppchen.
"Für eine Überraschung hat Rebecca Matthes aus Flörsheim/Dalsheim gesorgt", staunte der RTTV-Jugendchef. "Denn sie hat bei den A-Schülerinnen Ann-Kathrin Ditschler von der TSG Heidesheim auf den zweiten Platz verdrängt."
Besonders spannend sei es bei den B-Schülerinnen verlaufen, fand Heck. "Hier kamen gleich vier mit 7:2-Spielen auf die ersten Plätze. Glückliche Gewinnerin im wahrsten Sinne des Wortes war Anne Michel vom TSV Gau-Odernheim. Bei den männlichen Cracks landete der hohe Favorit Steffen Gröhl (TTV Nierstein) hinter Nikolas Brusenbauch (RV Klein-Winternheim) auf Rang zwei.
ALLGEMEINE ZEITUNG 21.09.2006

RTTV-Rangliste der Schüler/Jugend am 16./17.09.2006 in Mainz-Lerchenberg

  Mädchen Endrangliste:    
1.) Andrea Welz Hassia Bingen 21:  1 Sätze 7:0 Spiele
2.) Clarissa Becker Hassia Bingen 18:  6 Sätze 6:1 Spiele
3.) Mai Xiang Hassia Bingen 17:11 Sätze 5:2 Spiele
4.) Cynthia Sturm VfB Bodenheim 13:14 Sätze 3:4 Spiele
5.) Sarah Harter TSV Gau-Odernheim 12:13 Sätze 3:4 Spiele
6.) Sina Selzer TSV Flörsheim-Dalsheim   8:16 Sätze 2:5 Spiele
7.) Caroline Adam RWO Alzey   7:16 Sätze 2:5 Spiele
8.) Marie-Luise Kordes TTC Bubenheim   2:21 Sätze 0:7 Spiele
9.) Isabelle Roos Hassia Bingen    

 
  Schülerinnen A Endrangliste:    
1.) Rebecca Matthes TSV Flörsheim-Dalsheim 21:  4 Sätze 7:0 Spiele
2.) Ann-Kathrin Ditschler TSG Heidesheim 19:  5 Sätze 6:1 Spiele
3.) Amelie Mayer TSG Heidesheim 18:13 Sätze 5:2 Spiele
4.) Rabea Sauer TSG Heidesheim 15:11 Sätze 4:3 Spiele
5.) Rabea Becker Hassia Bingen 11:16 Sätze 2:5 Spiele
6.) Laura Dexheimer TG Wallertheim   8:19 Sätze 2:5 Spiele
7.) Jacqueline Michel TSV Gau-Odernheim   8:20 Sätze 1:6 Spiele
8.) Michelle Graversen TSV Gau-Odernheim   7:19 Sätze 1:6 Spiele

Berichte der Spielrunde vom 11.-17.09.2006

Aufsteiger setzt erste Duftmarke
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Der Heimspiel-Auftakt der ersten Tischtennis-Herrenmannschaft von Hassia Bingen in der Verbandsliga Rheinhessen ist geglückt. Gegen den TuS Vendersheim gab es auch ohne den starken Topspin-Angreifer Mario Hübinger einen unerwartet deutlichen 9:2-Erfolg.
Hassia Bingen - TuS Vendersheim 9:2. - Gerhard Chitralla/Christoph Gres, Jürgen Lautebach/Heinz Hartwein, Dominik Lautebach/Manuel Rausch, Jürgen Lautebach (2), Dominik Lautebach (2), Chitralla und Hartwein punkteten für die Binger. "Das Ergebnis sieht zwar relativ klar aus, aber es gab auch einige Fünf-Satz-Matches, die wir halt alle gewonnen haben", bekannte Hassia-Kapitän Gres. Mit diesem Sieg hat der Aufsteiger eine erste Duftmarke in der neuen, alten Umgebung gesetzt. Im nächsten Heimspiel am Samstag, 30. September, 15.30 Uhr, gegen den turmhohen Titelfavoriten TV Leiselheim II rechnet Gres allerdings eher mit einer deutlichen Niederlage: "Wenn die Leiselheimer komplett antreten, werden wir vielleicht ein, maximal zwei Punkte machen."

ALLGEMEINE ZEITUNG 19.09.2006

Binger Teenager erneut obenauf

Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Zwei Niederlagen und einen Sieg gab es für die Teams des Binger Tischtennis-Kreises in der Verbandsliga Rheinhessen der Frauen. Während Hassia Bingen IV mit dem SV Rheingold Hamm kurzen Prozess machte und 6:0 gewann, verließen der TTC Bubenheim (4:6 gegen TSV Flörsheim-Dalsheim II) und der TSV Wackernheim (2:6 bei RWO Alzey) die Halle als zweiter Sieger.
Hassia Bingen IV - SV Rheingold Hamm 6:0. - Das Teenager-Quartett der Hassia gab insgesamt nur sechs Sätze ab. Die Punkte holten Mai Xiang/Isabelle Roos und Clarissa Becker/Rabea Becker im Doppel sowie Xiang, Roos und die Becker-Schwestern im Einzel. Als nächstes trifft Bingen III am Dienstag, 26. September, 19.45 Uhr, im mit Spannung erwarteten Vereinsderby auf die eigene vierte Mannschaft.

ALLGEMEINE ZEITUNG 19.09.2006

Berichte von der Kreisrangliste Schüler/Jugend vom 09./10.09.2006

Kreisrangliste Schüler/Jugend des Kreises Bingen am 09.09.2006 in Bingen-Sponsheim

  Mädchen Endrangliste:    
1.) Clarissa Becker Hassia Bingen 24:  3 Sätze 8:0 Spiele
2.) Mai Xiang Hassia Bingen 23:  6 Sätze 7:1 Spiele
3.) Nina Gierens Spvgg.Essenheim 19:10 Sätze 6:2 Spiele
4.) Isabelle Roos Hassia Bingen 19:13 Sätze 5:3 Spiele
5.) Marie-Luise Kordes TTC Bubenheim 14:12 Sätze 4:4 Spiele
6.) Isabell Kudell TSV Sponsheim 11:17 Sätze 3:5 Spiele
7.) Sabrina Geuder TSV Sponsheim 10:18 Sätze 2:6 Spiele
8.) Charlotte Böcking TSG Heidesheim   3:22 Sätze 1:7 Spiele
9.) Jana Jungkunz TTC Bubenheim   2:14 Sätze 0:8 Spiele

  Schülerinnen A Endrangliste:    
1.) Ann-Kathrin Ditschler TSG Heidesheim 21:  2 Sätze 7:0 Spiele
2.) Maxi Eppelmann TSG Heidesheim 18:  7 Sätze 6:1 Spiele
3.) Amelia Mayer TSG Heidesheim 17:  7 Sätze 5:2 Spiele
4.) Rabea Becker Hassia Bingen 14:11 Sätze 4:3 Spiele
5.) Rabea Sauer TSG Heidesheim 14:12 Sätze 3:4 Spiele
6.) Anabelle Hans TTC Bubenheim   6:15 Sätze 2:5 Spiele
7.) Janine Sander TTC Bubenheim   3:18 Sätze 1:6 Spiele
8.) Stefanie Andrea TSV Nieder-Hilbersheim   0:21 Sätze 0:7 Spiele

Berichte der Spielrunde vom 04.-10.09.2006

Pleiten zum Saisonauftakt
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Einen Fehlstart hingelegt haben die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen II in der Regionalliga Südwest. Sowohl gegen den ATSV Saarbrücken und als auch bei den TTF Asbacher Land setzte es eine 1:8-Pleite.
Hassia Bingen II - ATSV Saarbrücken 1:8. - "Saarbrücken hatte im vergangenen Jahr eine wesentlich schwächere Mannschaft. Die sind mit einer komplett neuen Formation und drei Zugängen aus Saarlouis-Fraulautern aufgelaufen, darunter die ehemalige Zweitliga-Spielerin Claudia Walerowicz", erläuterte Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach die Umstände der klaren Heimniederlage. Den Binger Ehrenpunkt markierte Andrea Welz.
TTF Asbacher Land - Hassia Bingen II 8:1. - Das Doppel Nadja Hoffmann/Andrea Welz fuhr den einzigen Sieg für die Binger Damen ein. Beim Mitfavoriten war nicht viel zu holen, zumal den Hassiatinnen wie schon am Vorabend gegen Saarbrücken Annette Hildebrandt fehlte. "Ihr ist beim Renovieren ein Brett auf den Fuß gefallen", verriet Lautebach. "Aber auch mit ihr hätte es wahrscheinlich nicht gereicht. Das war einfach nicht der Auftakt, den wir erwartet hatten." Dennoch sei dies kein Beinbruch. Lautebach: "Das Ziel gehobenes Mittelfeld müsste zu schaffen sein, da sollte sich die Mannschaft nicht unter Druck setzen. Wir haben einfach das Pech, dass am Anfang der Saison die ganzen Brocken kommen." Am Samstag, 14. Oktober, 17.30 Uhr, gastieren die Hassiatinnen bei den BTTF Zweibrücken.

ALLGEMEINE ZEITUNG 13.09.2006

Hassia-Talente siegen auswärts
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Licht und Schatten gab es zum Saisonauftakt der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen bei den beiden Mannschaften von Hassia Bingen.
Hassia Bingen III - TSV Gau-Odernheim 2:6. - Die Niederlage kam recht unglücklich zustande, da die Gastgeberinnen gleich vier Partien erst im Entscheidungssatz verloren. Die Ehrenpunkte holten Miram Lott (3:0 gegen Elisabeth Graversen) und Ersatzspielerin Mai Xiang (3:0 gegen Anita Friedrich). Am Dienstag, 26. September, 19.45 Uhr, steht das Derby gegen die eigene vierte Mannschaft auf dem Programm.
TSV Flörsheim-Dalsheim II - Hassia Bingen IV 2:6. - Die Hassia-Talente ließen bei den Routiniers des TSV nichts anbrennen. Die Punkte schnappten Mai Xiang/Isabelle Roos, Xiang (2), Clarissa Becker (2) und Roos.

ALLGEMEINE ZEITUNG 13.09.2006

Chitralla gibt guten Einstand
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Mit einer 4:9-Niederlage bei Vizemeister FSV Mainz 05 II sind die Tischtennis-Spieler von Hassia Bingen in die neue Saison der Verbandsliga Rheinhessen gestartet. Bis zum Stand von 5:4 hielt der Aufsteiger glänzend mit, dann ging gar nichts mehr und es setzte nur noch Dreisatz-Niederlagen. Neuzugang Gerhard Chitralla gab mit einem 3:2-Sieg gegen Stefan Metzler einen hervorragenden Einstand im Hassia-Trikot. Außerdem gewann der Ingelheimer sein Doppel an der Seite von Christoph Gres gegen Michael Plum/Dennis Prasse mit 3:0. Die restlichen Hassia-Punkte markierten Jürgen Lautebach und Gres. Am kommenden Samstag, 15.30 Uhr, treffen die Hassiaten auf den TuS Vendersheim.

ALLGEMEINE ZEITUNG 13.09.2006

Viel zu stark um abzusteigen
Tischtennis: Wackernheim II und Hassia wollen in Verbandsliga bestehen
Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Jenseits von Gut und Böse werden die beiden Vertreter aus dem Tischtennis-Kreis Bingen in der kommenden Meisterschaftssaison mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ihr Dasein in der Verbandsliga Rheinhessen fristen. Sowohl Aufsteiger Hassia Bingen als auch der Vorjahres-Fünfte TSV Wackernheim II sind viel zu stark, um etwas mit dem Abstieg zu tun zu bekommen - vorausgesetzt natürlich, dass sie keine langfristigen Ausfälle zu beklagen haben. Und nach vorne geht für sie ebenfalls nichts, weil der unverschämt starke TV Leiselheim II das Championat praktisch jetzt schon sicher in der Tasche hat.
Eine Veränderung gab es im Kader von Hassia Bingen. Thorsten Schmitt zog sich wieder zurück in die zweite Mannschaft, dafür geht im mittleren Paarkreuz das frühere Groß-Winternheimer und Heidesheimer Ass Gerhard Chitralla an die Platten. Mannschaftsführer Christoph Gres ist überzeugt, dass Chitralla in der Mitte für eine positive Bilanz gut ist. "Wobei er es sicher schwer haben wird, weil er immer direkt gegen den Dreier des Gegners ran muss", sagt Gres. Das Saisonziel der Hassia, die am kommenden Freitag um 19.30 Uhr ihr Auftaktmatch beim FSV Mainz 05 II bestreitet, ist ein guter Mittelfeldplatz. "Platz fünf oder sechs sollte realistisch sein", denkt der 25-Jährige und weist auf das schwere Auftaktprogramm hin. "Gegen Leiselheim II haben wir keine Chance, aber gegen Mainz 05 II und Vendersheim können wir gewinnen. Sollten wir diese richtungsweisenden Spiele verlieren, wird es natürlich ganz schwer." Zu einem mittelfristigen Aufstieg in die Oberliga äußert sich der frisch gebackene Diplom-Wirtschaftsingenieur skeptisch: "Das Thema hat einmal bei uns rumgespukt, aber ohne eine richtige Verstärkung für das vordere Paarkreuz dürfte das nicht zu bewerkstelligen sein."
ALLGEMEINE ZEITUNG 07.09.2006

Oberliga-Aufstieg ist kein Thema
Binger Tischtennis-Kreis ist gleich mit vier Mannschaften in Damen-Verbandliga vertreten

Von Michael Heinze RHEINHESSEN
Gleich vier Mannschaften aus dem Kreis Bingen nehmen in der neuen Saison die Punktehatz in der Tischtennis-Verbandsliga Rheinhessen der Damen auf. Großartig Gedanken um den Klassenhalt brauchen sich weder Oberliga-Absteiger Hassia Bingen III noch Hassia Bingen IV zu machen.
Hassia Bingen III schickt eine routinierte Mannschaft um die unverwüstliche Edda Klöß ins Rennen. "Wenn es normal läuft, wird sie mir dem Aufstieg und auch mit dem Abstieg nichts zu tun haben", glaubt Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. Der direkte Wiederaufstieg sei nicht unbedingt das Ziel. Er könne nur schwer einschätzen, wie stark die Klasse diesmal ist. Einige Teams seien aber gewiss ordentlich besetzt.
Die vierte Hassia-Vertretung kommt als reine Mädchenmannschaft daher. Zentraler Bestandteil der Teenie-Formation ist Mai Xiang, die nach einjährigem Stipendium aus Amerika ins heimische Mengerschied zurückgekehrt ist und nun die elfte Klasse des Gymnasiums in Simmern besucht. "Die Platzierung dieses Teams hängt davon ab, wie sich die Mädels weiterentwickeln", erläutert Lautebach. "Für uns ist wichtig, dass sie die Klasse halten. Und als reine Jugendmannschaft haben sie auch noch die Möglichkeit, auf Verbandsebene an Mannschafts-Meisterschaften teilzunehmen."
ALLGEMEINE ZEITUNG 07.09.2006

Qualität müsste ausreichen
Binger Regionalliga-Team will wieder in oberer Tabellenhälfte mitmischen

Von Michael Heinze BINGEN
Selbst ohne Ausnahmespielerin Ying Zhang sind die Tischtennis-Damen von Hassia Bingen II stark genug, um sich auch im zweiten Jahr nach ihrem Aufstieg unter den ersten fünf Mannschaften der Regionalliga zu etablieren. Da ist sich Abteilungsleiter Joachim Lautebach ziemlich sicher. "Man muss abwarten, wie stark die Klasse ist. Das kann ich jetzt noch nicht einschätzen", sagt Lautebach. Aber wenn ihn nicht alles täusche, verfüge das Hassia-Team über ausreichend Qualität für eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte. Immerhin stehen mit Annette Hildebrandt, Julia Minor und Petra Steyer gleich drei Zweitliga erfahrene Spielerinnen im Kader. Dazu kommen die aufstrebenden Talente Andrea Welz und Nadja Hoffmann. Die Auftaktaufgabe am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gegen den ATSV Saarbrücken schätzt der 54-Jährige als lösbar ein. Am Sonntag (10 Uhr) im Gastspiel beim amtierenden Vizemeister TTF Asbacher Land müssen sich die Hassiatinnen hingegen schon mächtig strecken, um eine Niederlage zu verhinden. "Ein schweres Auswärtsspiel. Asbach ist für mich eine Mannschaft, die zum Favoritenkreis gehört", warnt Lautebach. Der Binger Tischtennis-Chef ist gespannt, wie sich die beiden Nachwuchshoffnungen Welz (16) und Hoffmann (18) entwickeln. "Andrea hat in der vergangenen Saison einen relativ großen Sprung gemacht und in der Regionalliga hinten ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Wenn sie weiterhin kontinuierlich trainiert und diese gute Einstellung an den Tag legt, kann sie wieder einen Sprung machen." Bei Hoffmann müsse man berücksichtigen, dass sie kurz vor ihrem Abitur stehe und ihre Leistung möglicherweise ein wenig unter dem Schulstress leide. Dass aber auch sie die Spielstärke für Liga drei besitze, sei unbestritten.
ALLGEMEINE ZEITUNG 06.09.2006

Zwei Abgänge nach Simmern

Von Michael Heinze BINGEN

Die Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen vermelden zwei Abgänge. Leila Jakobczak und Anja Tezcan, die in der abgelaufenen Runde im Oberliga- und Verbandsliga-Team zum Zuge kamen, haben sich dem VfR Simmern (1. Rheinlandliga) angeschlossen. Diesen personellen Engpass versucht Hassia-Manager Joachim Lautebach durch die Verpflichtung der 16 Jahre alten Isabell Roos von der TG Nieder-Ingelheim zu beheben. In der neuen Runde schickt die Hassia nach dem Abstieg der dritten Mannschaft aus der Oberliga zwei Formationen in der Verbandsliga ins Rennen, eine erfahrene Mannschaft und ein reines Jugendteam.

ALLGEMEINE ZEITUNG 30.05.2006

 

Chitralla wird ein Hassiate

Tischtennis: Verbandsliga-Aufsteiger hat seine Planungen abgeschlossen

Von Michael Heinze BINGEN

Tischtennis-Verbandsliga-Aufsteiger Hassia Bingen hat seine Personalplanungen für die neue Saison abgeschlossen. Von der TSG Heidesheim wechselt der 40 Jahre alte Ingelheimer Gerhard Chitralla ans Rhein-Nahe-Eck. "Chitralla war in den vergangenen Jahren schon immer mal ein Thema gewesen. Jetzt hat er bei uns angefragt, weil er sich verändern wollte", erläutert Hassia-Abteilungsleiter Joachim Lautebach. Mit der Aufstellung Jürgen Lautebach, Mario Hübinger, Dominik Lautebach, Gerhard Chitralla, Christoph Gres und Heinz Hartwein wollen die Binger einen guten Mittelfeldplatz belegen. Nicht mehr in der ersten Mannschaft spielen wird Thorsten Schmitt, der genauso wie der in Ober-Hilbersheim wohnhafte Neuzugang Matthias Heß (25) vom nordthüringischen Bezirksligisten SG Sondershausen das Kreisliga-Team der Hassia verstärken soll.

ALLGEMEINE ZEITUNG 30.05.2006

Berichte von der Kreisrangliste Damen/Herren vom 02./03.09.2006

Doppelsieg für TSV
Kröhl gewinnt Binger Rangliste vor Mallmann

Acht Damen und 19 Herren spielten in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums Bingen die Ranglisten des Tischtenniskreises Bingen aus. Bei den Damen, bei denen nach dem Modus Jede gegen Jede gespielt wurde, triumphierte Mai Xiang (Hassia Bingen) vor Ann-Kathrin Ditschler (TSG Heidesheim) und Clarissa Becker (Hassia Bingen).
Bei den Herren wurde die Rangliste aufgrund der regen Beteiligung zunächst in fünf Vorrundengruppen ausgespielt. Die Gruppenersten ermittelten dann die Plätze eins bis fünf, die Gruppenzweiten die Platze sechs bis zehn. Sieger wurde Stefan Kröhl vom TSV Wackernheim vor seinem Vereinskollegen Christian Mallmann und den beiden Hassiaten Christoph Gres und Gerhard Chitralla.
ALLGEMEINE ZEITUNG 14.09.2006

Xiang und Kröhl setzen sich durch
Ranglistenturnier des Tischtenniskreises

Acht Damen und 19 Herren spielten in der Altbauturnhalle des Stefan-George-Gymnasiums Bingen die Ranglisten des Tischtenniskreises Bingen aus. Bei den Damen, bei denen nach dem Modus Jede gegen Jede gespielt wurde, triumphierte Mai Xiang (Hassia Bingen) vor Ann-Kathrin Ditschler (TSG Heidesheim) und Clarissa Becker (Hassia Bingen). Die Plätze vier und fünf belegten Amelie Mayer (TSG Heidesheim) und Rabea Becker (Hassia Bingen). Diese Spielerinnen haben sich gemeinsam mit den gesetzten Nadja Hoffmann, Fen Liang, Julia Lutz und Andrea Welz (alle Hassia Bingen) für die Rangliste des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes qualifiziert.
Bei den Herren wurde die Rangliste aufgrund der regen Beteiligung zunächst in fünf Vorrundengruppen ausgespielt. Die Gruppenersten ermittelten dann die Plätze eins bis fünf, die Gruppenzweiten die Platze sechs bis zehn. Sieger wurde Stefan Kröhl vom TSV Wackernheim vor seinem Vereinskollegen Christian Mallmann und den beiden Hassiaten Christoph Gres und Gerhard Chitralla. Diese vier Akteure werden neben dem gesetzten Volker Stippich (TSV Wackernheim) den Kreis Bingen bei der Rheinhessen-Rangliste vertreten.
Die Kreis-Ranglisten im Überblick:
Damen: 1. Mai Xiang (Hassia Bingen), 2. Ann-Kathrin Ditschler (TSG Heidesheim), 3. Clarissa Becker (Hassia Bingen), 4. Amelie Mayer (TSG Heidesheim), 5. Rabea Becker, 6. Isabelle Roos (beide Hassia Bingen), 7. Rabea Sauer (TSG Heidesheim), 8. Renate Jakimow (TG Nieder-Ingelheim).
Herren: 1. Stefan Kröhl, 2. Christian Mallmann (beide TSV Wackernheim), 3. Christoph Gres, 4. Gerhard Chitralla (beide Hassia Bingen), 5. Dirk Müller (TSV Wackernheim), 6. Dennis Buchwald, 7. Frank Schmitt (beide DJK Büdesheim), 8. Christian Oder (TSG Groß-Winternheim), 9. Maximilian Lamoth (DJK Büdesheim), 10. Heinz Hartwein (Hassia Bingen).
ALLGEMEINE ZEITUNG   13.09.2006

Kreisrangliste Damen des Kreises Bingen am 03.09.2006 in Bingen

1) Mai Xiang Hassia Bingen
21:6
Sätze 7:0
Spiele
2) Ann-Kathrin Ditschler TSG Heidesheim
20:6
Sätze 6:1
Spiele
3) Clarissa Becker Hassia Bingen
18:6
Sätze 5:2
Spiele
4) Amelie Mayer TSG Heidesheim
11:16
Sätze 3:4
Spiele
5) Rabea Becker Hassia Bingen
12:16
Sätze 2:5
Spiele
6) Isabelle Roos Hassia Bingen
11:18
Sätze 2:5
Spiele
7) Rabea Sauer TSG Heidesheim
6:18
Sätze 2:5
Spiele
8) Renate Jakimow TG Nieder-Ingelheim
7:19
Sätze 1:6
Spiele

Die ersten fünf Spielerinnen sind für die RTTV-Rangliste der Damen am 23./24.09.2006 in Gau-Odernheim qualifiziert. Ebenfalls qualifiziert sind die freigestellten Spielerinnen Julia Lutz, Andrea Welz und Nadja Hofmann (alle Hassia Bingen).

Kreisrangliste Herren des Kreises Bingen am 02.09.2006 in Bingen

1) Stefan Kröhl TSV Wackernheim
2) Christian Mallmann TSV Wackernheim
3) Christoph Gres Hassia Bingen
4) Gerhard Chitralla Hassia Bingen
5) Dirk Müller TSV Wackernheim
Die ersten vier Spieler sind für die RTTV-Rangliste der Herren am 23./24.09.2006 in Gau-Odernheim qualifiziert. Ebenfalls qualifiziert ist der freigestellte Volker Stippich (TSV Wackernheim).

Vorberichte auf die Saison 2006/2007 der 2. Bundesliga Damen Süd

Bundesliga wäre ein Traum
Julia Lutz sieht für Hassia-Damen gute Chancen

Die Anspannung steigt. In einer Woche starten die Tischtennis-Spielerinnen von Hassia Bingen in die neue Zweitliga-Runde. Die Allgemeine Zeitung sprach mit Hassia-Talent Julia Lutz (20) über ihre persönlichen Perspektiven, ihre Ziele mit der Mannschaft und darüber, was das eigentlich für ein Gefühl ist, als einzige (gebürtige) Deutsche an der Seite von vier (gebürtigen) Chinesinnen den Schläger zu schwingen.
Frau Lutz, mit welchen Gefühlen blicken Sie der neuen Runde entgegen?
Lutz: Ich bin optimistisch, dass wir mit unserer Aufstellung um den Aufstieg mitspielen werden. Am Anfang ist bestimmt noch ein bisschen Nervosität dabei. Es ist ja erst meine zweite Saison in der Zweiten Liga, ich bin noch nicht so routiniert.
Würden Sie sagen, dass die Mannschaft mit Ying Zhang noch stärker besetzt ist als in der vergangenen Runde?
Lutz: Ja, ich denke schon. Ich habe sie zwar noch nie wirklich spielen sehen. Aber nach dem, was ich von den anderen gehört habe, ist es schon gut möglich, dass wir mit ihr noch stärker sind.
Manager Joachim Lautebach hat schon im April angekündigt, dass er in der neuen Saison um die Meisterschaft mitspielen will - und dies jetzt bekräftigt. Halten Sie dieses Ziel für vermessen?
Lutz: Nein, auf keinen Fall. Wir sind wirklich stärker als in der letzten Runde. Und da war es vorne ja auch schon eng. Unser schärfster Konkurrent ist wohl Fraulautern.
Was ist das für ein Gefühl, in einem deutschen Zweitliga-Team als einzige Deutsche neben vier gebürtigen Chinesinnen zu agieren?
Lutz: Ich muss sagen, am Anfang habe ich schon gedacht: oje! Aber die sind wirklich alle so lieb und sprechen ja auch alle deutsch. Es ist nicht so, dass ich da eine Außenseiterin bin oder Verständigungsschwierigkeiten habe.
Beschreiben Sie doch einmal Ihre Mitspielerinnen - als Sportlerinnen und als Menschen.
Lutz: Vom Tischtennis her sind sie natürlich toll. Chinesinnen sind sehr zielstrebig, menschlich, offen, herzlich und hilfsbereit. Sie betreuen mich auch während eines Spiels und geben mir Tipps. Es ist wirklich nicht so, dass man mit ihnen Probleme bekommen könnte.
Und wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Lutz: Schüchtern wäre der falsche Ausdruck, aber vom Typ her bin ich eher ruhig. Was das Tischtennis anbelangt, bevorzuge ich den Topspinangriff. Von der Regionalliga in die Zweite Liga zu gehen, war schon eine große Umstellung. Auch vom Spielerischen war es am Anfang schwierig mithalten zu können. Es wird einfach noch viel schneller gespielt. Aber der Wechsel nach Bingen hat mich auf jeden Fall weitergebracht.
Wie viele Stunden pro Woche verbringen Sie während der Saison mit Tischtennis?

Lutz: So viel wie möglich. Momentan sechs bis acht Stunden pro Woche. Ich studiere ja in Heidelberg - wo ich auch wohne - im dritten Semester Geographie und habe zurzeit Semesterferien.
Was verdient man eigentlich so als Zweitliga-Spielerin?
Lutz: Ich spiele Tischtennis zum Spaß und nicht wegen des Geldes. Man kriegt nur ein Taschengeld.
Was sind Ihre persönlichen Erwartungen an die neue Saison?
Lutz: Zumindest will ich da anknüpfen, wo ich in der Rückrunde aufgehört habe und wieder eine ausgeglichene Bilanz hinlegen. Eine positive Bilanz wäre schon toll.
Wo konkret können Sie sich noch verbessern?
Lutz: Ich muss lernen, in den entscheidenden Situationen einen klaren Kopf zu behalten. Wenn es eng wird, waren meine Gegnerinnen in der vergangenen Runde meist einen Tick besser. In der Regionalliga hat es in solchen Situationen immer gereicht, in der Zweiten Liga oft nicht.
Wie lange werden Sie noch das Hassia-Trikot tragen?
Lutz: Ich habe nicht vor, zurück in die Regionalliga zu gehen. Ich fühle mich in Bingen auf jeden Fall wohl. Im Vergleich zu meinem vorherigen Verein geht es hier sehr familiär zu. Wenn es nach mir geht, möchte ich so lange wie möglich bei der Hassia spielen. Ein Traum wäre es, mit dieser Mannschaft in der Bundesliga zu spielen. Wobei ich auch zufrieden wäre, wenn ich dann die Nummer fünf oder sechs wäre und nur hin und wieder als Ersatzspielerin zum Einsatz käme.
Das Gespräch führte Michael Heinze.
ALLGEMEINE ZEITUNG

09.09.2006
Lautebach legt Zurückhaltung ab
Tischtennis: Hassia-Damen peilen Aufstieg an
Von Michael Heinze BINGEN
Joachim Lautebach hat einen stressigen Sommer hinter sich. "Bis vor vier, fünf Wochen sah die Situation noch nicht so gut aus", verrät der Manager der Tischtennisdamen von Hassia Bingen mit Blick auf die bevorstehende Saison. Inzwischen aber ist selbst der als zurückhaltend bekannte Hauptschullehrer überzeugt: Die Hassia-Damen haben gute Chancen, im zehnten Jahr ihrer Zweitliga-Zugehörigkeit Meister zu werden und den Aufstieg in die Erste Bundesliga zu packen.
Los geht es für sie am 17. September mit dem Gastspiel beim NSC Watzenborn/Steinberg. Der Saisonetat wurde von 20000 auf 22000 Euro aufgestockt, obwohl Lotto Rheinland-Pfalz als Hauptsponsor ausgefallen ist. "Auf Initiative unseres Ehren-Vorsitzenden Heinz Decker, der der Tischtennis-Abteilung seit Jahren wohlgesonnen ist, ist eine Sponsoren-Initiative entstanden", erläutert Lautebach. Ab sofort wirbt die Zweitliga-Mannschaft auf ihren Trikots für die Landesgartenschau 2008 in Bingen. Der Verein bekommt dafür zwar kein Geld, hofft aber, über diese Schiene zusätzliche Sponsoren gewinnen zu können. Neuer Hauptsponsor ist das Backhaus Lüning, das ebenfalls auf den Trikots wirbt. Darüber hinaus verfügt die Hassia wie gehabt über einen Pool von 70 Kleinsponsoren. "Alles Binger Firmen und Geschäfte. Das finde ich unheimlich positiv", freut sich Lautebach. Und auch Lotto Rheinland-Pfalz schaltet immer noch Werbung im Saisonheft.
Zum Sportlichen: Die Mannschaft um die wieder in die erste Formation aufgerückte Ying Zhang steht seit Mitte August im Training, wobei Julia Lutz daheim in Heidelberg trainiert. Eine Umfrage hat ergeben, dass die Hälfte aller Zweitliga-Mannschaften auf die Hassia als den neuen Meister tippt. Liegen die alle falsch? "Warum sollen die falsch liegen?", fragt Lautebach kess zurück. "Ich bin normalerweise keiner, der sich weit aus dem Fenster lehnt. Aber wenn unsere Mannschaft gesund ist, haben wir eine gute Chance, Meister zu werden." Man darf gespannt sein, ob Fen Liang und ihre Teamkolleginnen dem Erwartungsdruck standhalten können. Lautebach: "Wenn die Spielerinnen die Leistungen abrufen, zu denen sie in der Lage sind, ist die Meisterschaft durchaus machbar." Als größte Rivalen im Kampf um den Titel sieht der 54-Jährige den TTSV Saarlouis-Fraulautern, den TTC Femont Röthenbach und Vorjahres-Aufsteiger TV Altdorf.
ALLGEMEINE ZEITUNG 06.09.2006

50 Prozent tippen auf BfV Hassia Bingen als Meister
In der 2. Bundesliga Süd der Damen scheint in der Saison 2006/2007 kein Meister vom Himmel zu fallen, denn augenscheinlich erklärt sich kein Team zum absoluten Favoriten. Lediglich zaghafte Tendenzen sind beim BfV Hassia Bingen zu erkennen, die im zehnten Jahr der Zugehörigkeit in der 2. Liga nichts gegen eine Meisterschaft hätten.
Fünf Mitbewerber tippen die Mannschaft des BfV Hassia Bingen am Ende der Saison auf Platz eins. Als schärfste Konkurrenten könnten sich der TV 1881 Altdorf und TTC Femont Röthenbach entpuppen. Sie werden stark eingeschätzt. NSC Watzenborn-Steinberg, TTSV Saarloius-Fraulautern oder TSV Schwabhausen gehen mit Außenseiterchancen ins Rennen. Wo steht der TV Busenbach II, und machen der SV Darmstadt 98 sowie die beiden Aufsteiger TSV Besse und SV Neckarsulm den Abstieg unter sich aus? Diese Fragen werden im Verlaufe der Saison beantwortet.


Glückt im Jubiläumsjahr die Meisterschaft?
Auf eine lange Zugehörigkeit in der 2. Bundesliga kann der BfV Hassia Bingen zurückblicken.
"Wir feiern in diesem - dem 10. Jahr - ein Jubiläum", freut sich BfV-Manager Joachim Lautebach. Aber nicht nur darüber herrscht Freude in Bingen, sondern auch deshalb, weil Spitzenspielerin Liang Fen seit Mai 2006 die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt. So konnte hinter Yüchun Zimmermann, Ying Zhang Ying in die Mannschaft zurückkehren. Die erfahrene Abwehrakteurin, die über ein gutes Ballgefühl verfügt, hatte nach der Geburt ihres Kindes vor zwei Jahren in der Reserve Platz genommen. Der früheren Nummer eins blieb diese Position wegen Liang Fen, die den Ausländerplatz inne hatte, verwehrt.
Dafür steht Meng Xiang-Grüss nicht sehr oft zur Verfügung. Die Diplom-Physikerin weilt mit ihrem Mann aus beruflichen Gründen in ihrer Heimat. "Ich werde so oft auf unsere vier Chinesinnen angesprochen. Keine wird eingeflogen, im Gegenteil, die Mannschaft ist so gewachsen, alle leben und trainieren hier. Zhang Ying ist schon im elften Jahr bei uns. In der Mannschaft besteht eine große Harmonie, weil sich alle gut verstehen", berichtet Lautebach.
Besonders erfreulich sei aber auch, dass Julia Lutz als Nachwuchsspielerin den Weg in die Mannschaft gefunden habe. "Julia wird auf jeden Fall fest spielen. Sie hat sich gut integriert, und wir hoffen, dass sie in dieser Saison sogar eine positive Bilanz abliefern kann", sagt der Manager. Daraus resultiert denn auch das Vorhaben des BfV unter den ersten drei Teams dabei zu sein. "Als einen Konkurrenten sehe ich Saarlouis-Fraulautern, wobei viel davon abhängt, ob sie kontinuierlich in Bestbesetzung spielen können. Röthenbach, aber auch Altdorf, sind nicht zu unterschätzen.
Die Abstiegsfrage ist in dieser Saison nicht klar zu definieren", analysiert Lautebach. Die finanzielle Situation habe den Verein nach dem generellen Ausstieg von Sponsor Toto-Lotto hart getroffen. "Wir halten uns mit vielen Kleinsponsoren über Wasser, sind aber immer noch mit Gesprächen beschäftigt", sagt Lautebach
DTTB-Homepage-Bericht 27.08.2006

Ein gewachsenes Team pocht an das Tor der ersten Liga
Das Jubiläumsjahr könnte mit einer Krönung abgeschlossen werden. Für die Damen von Hassia Bingen beginnt die zehnte Saison, in der sie ununterbrochen der 2. Bundesliga angehören. Die Mannschaft ist in der kommenden Runde so gut aufgestellt, dass Meisterschaft und Aufstieg ins Oberhaus keineswegs ausgeschlossen sind. Dann würde eine neue Zeitrechnung bei der Hassia beginnen. "Wir haben eine sehr gute Mannschaft", bekennt der Binger Abteilungsleiter Joachim Lautebach. "Wir wollen vorne mitspielen. Platz eins bis drei ist unser Ziel. Wenn die Mannschaft gesund bleibt, haben wir vielleicht auch Ambitionen für ganz vorne." Mit Fen Liang, Yüchun Zimmermann, Zhang Ying und Meng Xiang-Grüss stehen vier gebürtige Chinesinnen im Aufgebot, dazu kommt Julia Lutz, die vor einem Jahr aus Zweibrücken an die Nahe-Mündung wechselte. Doch trotz des Augenscheins ist das Team keine zusammengewürfelte Söldnertruppe. "Das ist eine gewachsene Mannschaft", betont Lautebach. Seit dem Aufstieg in die zweite Liga spielt Zhang Ying in Bingen. Nur wegen der Geburt eines Kindes legte sie eine Pause in der ersten Mannschaft ein. Ihr Platz nahm Fen Liang ein, die nun auch schon in ihrer fünften Saison für die Hassia geht. Auch als Zhang Ying wieder einsatzfähig war, als zweite Ausländerin aber kein Platz im Zweitliga-Team war, blieb sie in Bingen und spielte drei Jahre ohne Aufwandsentschädigung in der zweiten Mannschaft der Hassia. Meng Xiang gehört zur Keimzelle des Binger Höhenflugs. Sie ermöglichte dem Verein den Aufstieg in die Regionalliga, wechselte dann ein Jahr nach Winterwerb, ehe sie wieder zur Hassia zurückkehrte. Yüchun Zimmermann schloss sich dem Verein auf Grund ihrer Freundschaft zu Zhang Ying an. Der Trend zur engen Verbindung an den Verein setzt sich auch nach unten fort. Petra Steyer, Julia Minor und Annette Hildebrandt spielten alle einmal im Zweitliga-Team. Als sie Platz machen mussten für bessere Spielerinnen, suchten sie sich kein anderes Engagement, sondern blieben der Hassia in der zweiten Vertretung treu. Dieses Bekenntnis zum Verein und seinen Anhängern wird belohnt. "Die Binger identifizieren sich mit dieser Mannschaft und vor allem mit Zhang Ying wegen ihres attraktiven Spiels", betont Lautebach.
Dem Zweitliga-Kader gehören deshalb fünf Spielerinnen fest an, weil sich Meng Xiang-Grüss von Oktober bis voraussichtlich März mit ihrem Mann für einen Studienaufenthalt nach China verabschiedet. Die verbleibenden vier Spielerinnen dürften aber auch ohne sie zum Besten gehören, was die Klasse aufzubieten hat.
Als schärfsten Konkurrenten um die Meisterschaft hat der Abteilungsleiter den TTSV Saarlouis-Fraulautern ausgemacht. "Das Team ist auch sehr stark besetzt", weiß Lautebach. Von Titel und Aufstieg möchte er vor Saisonbeginn nur ungern reden. Zuerst müssen die Spiele ausgetragen werden. Doch ausblenden kann er das Thema nicht vollständig. "Wenn es soweit kommen sollte und die finanzielle Situation geregelt werden könnte, würden wir den Aufstieg auch wahrnehmen", verspricht Lautebach. Die Finanzen sind ein heikles Thema. Der Hauptverein kann nicht mehr beisteuern, als er das schon jetzt macht.
Derzeit droht der Verlust des Hauptsponsors. Der Wettanbieter "oddset" war auf Banden und dem Trikot präsent. Doch durch das Urteil zum Wettmonopol des Bundes, das dem staatlichen Wettanbieter aus Gründen der Suchtprävention die Werbung untersagt, tut sich hier eine Lücke auf. "Der Betrag steht nicht mehr zur Verfügung", berichtet Lautebach. "Das ist für uns ein herber Rückschlag. Deswegen ist die 1. Bundesliga auch ein Traum. Bei einem Aufstieg müssten auch die finanziellen Dinge geregelt sein."
Bericht von Gerd Adolphi im DTS/August 2006  

Gelingt Fraulautern der große Coup?
Der saarländische Klub wird hoch gehandelt. Als hartnäckigster Konkurrent im Kampf um den Meistertitel gilt BFV Hassia Bingen.
Der Jugend verschrieben hat sich der TTSV Saarlouis-Fraulautern. Mit Amelie Solja und Ann-Kathrin Herges (beide 15) wurden zwei Jugend-Nationalspielerinnen verpflichtet. Dazu kommt noch die 20-Jährige Caroline Wersäll, die immerhin zum schwedischen Aufgebot bei der Mannschafts-WM in Bremen zählte.
Die Mischung macht`s: Im oberen Paarkreuz mit Jasna Reed und Mathilda Ekholm traditionell gut besetzt, könnte dem saarländischen Verein in seiner vierten Zweitliga-Saison der ganz große Wurf gelingen. Internationale Erfahrung gepaart mit jugendlichem Leistungsdrang - da wundert es nicht, dass die Konkurrenz den TTSV zum Meisterschaftsfavoriten kürte.
Ähnlich hoch gehandelt wird nur noch Hassia Bingen. Im Vorjahr lieferte sich das Team um die 30-jährige Spielertrainerin Fen Liang lange Zeit einen packenden Dreikampf mit Meister SV Böblingen und dem TTC Röthenbach. Nahezu unverändert, nur die chinesische Abwehrspielerin Zhang Ying kam mit der Empfehlung einer 39:0-Bilanz aus dem eigenen Regionalliga-Team, gehen die Rheinhessinnen mit großen Erwartungen in ihrem zehnten Zweitligajahr ins Titelrennen. "Wir wollen oben mitspielen", verkündet Manager Joachim Lautebach. Er hält einiges von der 32-jährigen Zhang: "Sie verfügt über eine spielerische Klasse, die ist faszinierend. Sie hat ein Händchen, ein prima Ballgefühl." Das besondere an dem Team: Mit Liang, Yüchun Zimmermann, Meng Xiang und Zhang Ying stehen vier gebürtige Chinesinnen im Kader. Über einen chinesischen Pass verfügt aber nur Zhang, alle anderen besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft.
Bericht aus dem DTS-Magazin 08/2006 (Vorschau auf die 2. Bundesliga Damen Süd der Saison 2006/2007)


Rheinhessische Teams mit großen Erwartungen
Tischtennis: Hassia-Damen wollen in 2. Bundesliga oben mitspielen
Von Martin Gebhard RHEINHESSEN
Mit großen Erwartungen gehen die Top-Mannschaften des Rheinhessischen Tischtennis-Verbandes (RTTV) in die im September beginnende Meisterschaftssaison 2006/07 - allen voran die erste Damenmannschaft von Hassia Bingen in der 2. Bundesliga Süd und die Herren des TV Leiselheim in der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saar.
"Wir wollen oben mitspielen", träumt Joachim Lautebach, langjähriger Tischtennis-Chef bei der Hassia, insgeheim sogar vom Titel seiner Damen in der zweithöchsten deutschen Liga. Ungewohnte Töne beim rheinhessischen Aushängeschild, das in den vergangenen Jahren als Saisonziel stets den Klassenerhalt ausgegeben hatte. Doch meistens lief es viel besser als erwartet. In der zurückliegenden Saison sprang sogar der dritte Platz heraus. Ist da tatsächlich eine weitere Steigerung möglich?
In die bewährte Formation mit Fenn Liang, Yüchün Zimmermann und Julia Lutz rückt Ying Zhang an Position drei. Die 32 Jahre alte chinesische Abwehrspielerin, Ehefrau des Spitzenspielers vom Regionalligisten FSV Mainz 05, Li Bing, spielte bereits einige Jahre im Binger Spitzenteam und verbuchte zuletzt für die in der Regionalliga beheimatete zweite Mannschaften die höchst beeindruckende Bilanz von 39:0 Spielen. Auch das Regionalliga-Team in der Besetzung Annette Hildebrand, Julia Minor, Petra Steyer, Andrea Welz und Nadja Hoffmann hat nach Ansicht von Joachim Lautebach gute Chancen vorne mitzuspielen.
MAINZER ALLGEMEINE ZEITUNG 14.07.2006

Fen Liang ist Deutsche
Fen Liang, Spitzenspielerin der Tischtennis-Zweitliga-Frauen von Hassia Bingen, bekam in diesen Tagen ihre Einbürgerungsurkunde überreicht. Damit stehen mit Liang, Yüchun Zimmermann, Meng Xiang und Ying Zhang vier gebürtige Chinesinnen im Hassia-Kader. Über einen chinesischen Pass verfügt aber nur Zhang, alle anderen Damen aus dem Reich der Mitte besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft. "Das ist deshalb wichtig, weil in der Zweiten Liga nur eine Nicht-EU-Ausländerin pro Team zum Einsatz kommen darf", erläutert Hassia-Manager Joachim Lautebach.

Hassia will um Titel mitspielen

Joachim Lautebach zu Binger Tischtennis-Perspektiven
Von Michael Heinze BINGEN

Zwölf Siege in 18 Spielen, Platz drei mit 27:9 Punkten in der Zweiten Bundesliga Süd: Hinter den Tischtennis-Frauen von Hassia Bingen liegt die erfolgreichste Saison ihrer Geschichte. Die AZ sprach mit Manager Joachim Lautebach (54) über die Geheimnisse des Erfolgs, die Aktivitäten auf dem Transfermarkt und die Perspektiven für die kommende Spielzeit.

AZ-Interview

Frage: Herr Lautebach, warum war die vergangene Runde dermaßen erfolgreich?

Lautebach: Entscheidend war für mich, dass wir mit unseren beiden Neuzugängen Yüchun Zimmermann und Julia Lutz menschlich zwei Spielerinnen bekommen haben, die zu uns passen. Zimmermann ist auf Grund ihrer Erstliga-Erfahrung natürlich von vornherein eine Verstärkung gewesen. Lutz hat inzwischen auch Fuß gefasst und in den letzten Spielen immer zum Mannschaftserfolg beigetragen.

Frage: Hand aufs Herz: Als Sie zwischenzeitlich die Tabelle anführten, haben Sie da nicht insgeheim gehofft, diesen Platz bis zum Schluss verteidigen zu können?

Lautebach: Nein, das war für mich persönlich nicht unbedingt das Thema. Weil einfach die ganzen Voraussetzungen im Moment nicht erfüllt sind. Da müssten wir dran arbeiten, um so ein Ziel wirklich zu realisieren. In Bingen ist das sehr schwierig. Deswegen sind wir dem Hauptverein, der uns seit Jahren unterstützt, unseren treuen Sponsoren und auch den privaten Gönnern und Förderern sehr dankbar. Wir sind im Moment dabei, das Ganze ein bisschen auszubauen.

Frage: Die Fußballer steigen möglicherweise in die Verbandsliga ab. Hätte das negative Auswirkungen auf die Tischtennis-Abteilung?

Lautebach: Ich denke mal nicht. Den Verein insgesamt würde das belasten, weil dann vielleicht Sponsoren abspringen. Aber man muss mal abwarten. Vielleicht schaffen es die Fußballer ja noch - ich bin Optimist.

Frage: Wer war für Sie die wertvollste Spielerin der Saison?

Lautebach: Ich will jetzt keiner Spielerin zu nahe treten. Jede hat ihren Beitrag geleistet. Aber wenn man sich die Ergebnisse ganz nackt betrachtet, ist es Fen Liang, die hervorsticht.

Frage: Liang ist mit einer 28:6-Bilanz erneut zweitbeste Spielerin der Klasse hinter Böblingens Qianhong Gotsch (33:2). Gemeinsam mit Zimmermann stellt sie mit 17:1-Siegen das beste Doppel. Ist Liang nicht unterfordert?

Lautebach: Nein, das würde ich jetzt nicht sagen. Fen wohnt in Büdesheim, fühlt sich hier in Bingen wohl und ist in dieser Stadt heimisch geworden. Sie ist ein fester Bestandteil des Vereins.

Frage: Wie zufrieden sind Sie mit dem Rest des Teams?

Lautebach: Sehr zufrieden. Vor allem mit Yü Zimmermann, die sehr gut gespielt und in der Vorrunde das zweitbeste Einzelergebnis im hinteren Paarkreuz erzielt hat. In der Rückrunde hat sie im vorderen Paarkreuz auch positiv gespielt. Meng Xiang-Grüss ist ja fast ein Urgestein der Abteilung. Sie hat sich immer für den Verein eingesetzt, war dreimal Sportlerin des Jahres in Bingen. Mit ihr begann eigentlich der ganze Aufstieg. Dass sie dieses Jahr nicht so gut gespielt hat, lag einfach daran, dass sie wegen privater und beruflicher Aktivitäten nicht so die Zeit hatte zu trainieren. Lutz hat sich in der Rückrunde wesentlich gesteigert und im letzten Vierteljahr in dieser Klasse etabliert. Erwähnen muss man auch, dass Xiang-Grüss und Lutz eine ausgeglichene Doppelbilanz erspielt haben.

Frage: Es gibt Gerüchte, wonach Xiang-Grüss den Verein verlässt.

Lautebach: Meng verlässt den Verein nicht, schließt sich keinem neuen Verein an und wird in der neuen Saison bei uns auf dem Meldebogen erscheinen. Aber sie wird nicht zur Verfügung stehen, weil sie von September bis März nach China geht und sich dort weiter fortbildet. Sie hat ja ihre Diplomarbeit in Physik geschrieben und will später in die Forschung.

Frage: Steht der neue Zweitliga-Kader bereits fest?

Lautebach: Die Zusagen stehen. Es wird so sein, dass Liang, Zimmermann und Lutz weiter für uns spielen werden. Dazu werden wir die 32 Jahre alte Ying Zhang hochziehen, die in der Regionalliga 39:0 gespielt hat. Die genaue Reihenfolge und wer auf Position zwei und drei spielt, wird der Spielausschuss des Deutschen Tischtennis-Bundes festlegen.

Frage: Damit ist die Mannschaft noch ein Stück stärker besetzt als zuletzt, oder?

Lautebach: Zhang hat zuletzt wenig trainiert. Aber sie verfügt über eine spielerische Klasse, die ist faszinierend. Sie hat ein Händchen, ein prima Ballgefühl. Durch ihre attraktive Spielweise hat sie schon immer die Leute begeistert. Wenn sie jetzt ein-, zweimal die Woche etwas für ihre Fitness tut, ist sie eine Verstärkung.

Frage: Peilen Sie in der neuen Runde den Titel an?

Lautebach: Wir spielen dann im zehnten Jahr in der Zweiten Liga und wollen um die Meisterschaft mitspielen.

Frage: Gibt es im Damenbereich "richtige" Abgänge?

Lautebach: Es sieht so aus, dass die Regionalliga-Mannschaft bis auf Zhang so weiter spielt. Was die "Dritte" und "Vierte" betrifft, werden wir uns nach Ostern zusammensetzen. Wenn wir mit zwei Mannschaften in der Verbandsliga antreten müssen, wollen wir eine davon so stark machen, dass sie um den Titel mitspielt. Wenn Spielerinnen da nicht mehr mitziehen, muss man halt vielleicht auch einen Schlussstrich ziehen und eine Mannschaft zurückmelden.

Frage: Die Herren haben den direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga geschafft. Planen Sie, diese Mannschaft so zu verstärken, dass in absehbarer Zeit die Oberliga angepeilt werden kann? Mit Ihrem Bruder Jürgen Lautebach, Ihrem Neffen Dominik Lautebach und mit Mario Hübinger gibt es ja schon drei Spieler, die an guten Tagen Oberliga-Niveau haben, oder?

Lautebach: Die Mannschaft musste sich diese Saison durchbeißen - das hat sie gemacht. Von einigen Ausnahmen abgesehen, hat sie sehr gut gespielt und verdient die Meisterschaft errungen. Die Zielsetzung lautet, mit dieser Mannschaft die Verbandsliga zu halten. Das sollte auch gelingen, wenn keine Verletzungen dazwischen kommen. Wenn sich ein Spieler anbietet, der zu uns passt und spielstark ist, sind wir offen. Aber wir bezahlen kein Geld.

Das Gespräch führte Michael Heinze

ALLGEMEINE ZEITUNG 12.04.2006
BFV HASSIA BINGEN TISCHTENNIS